2492/2017
Verteilung verbleibender Mittel zur Förderung Interkultureller Zentren in 2017
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Anlage 1b Kurzbeschr. Runder Tisch Buchforst
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Runder Tisch Buchforst e.V. Kalk-Mülheimer-Str. 318, 51065 Köln Tel.: 0221/2850150; email: r.t.b@netcologne.de Stand 26.05.2017 Organisationsform Eingetragener Verein Vertretung durch: Sabine Kessler Vorstand: Frau Elke Süß, Herrn Wolfgang Goldbach, Herrn Lothar Rottländer Vom Finanzamt anerkannte Gemeinnützigkeit Mitglied im Wohlfahrtsverband: Ziele (Auszug aus Satzung) Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugend- und Altenhilfe, die Förde- rung der Zwecke der amtlich anerkannten Verbände der freien Wohlfahrts- verbände, die Förderung der Verbraucherberatung und des Verbraucher- schutzes, die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und die Förderung des Schutzes von Ehe und Familie. Gemäß diesen Zwe- cken soll durch eine an den Bedürfnissen der Menschen im Stadtteil Buch- forst ausgerichtete Gemeinwesenarbeit Sorge getragen werden. Diese Ge- meinwesenarbeit soll die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen jeden Alters im Stadtteil Buchforst verbessern und för- dern. Zielgruppe/Zielgruppen Alle Menschen aus den verschied. ethnischen und kulturellen Herkunftslän- dern, sowie aus allen sozialen Bildungsschichten Personal 1 HA 2 NA 7 EA Sabine Kessler Dipl.Soz.Päd, HA Als Ansprechperson, jedoch nicht direkt im IK-Zentrum tätig Nebenamtlich Ehrenamtlich Fachlichkeit/Erfahrung in der Integrationsarbeit Deutschlehrer, Studierende, Stadtteilmutter, sozial Engagierte. Räumlichkeiten Erforderliche Räume sind vorhanden. Kalk-Mülheimer-Str. 318, EG rechts, 2 Räume, Küche, Diele, 3 WC, 2 Abstellk, 109,39 qm, 730 € plus 130 € Warmwasser, 1 großen Raum, links Raum - Frauengruppe Angebote (Kursform) Deutsch-Übungsgruppe, Mal- und Zeichenkurs, Computerkurs, Baglama Kurs, Angebote (nicht in Kursform) Iranische Frauengruppe, Kreativgruppe – Kontakt und andere Kulturen ken- nenlernen / Türkische Frauengruppe, nur muttersprachlich / Türkische Frau- engruppe, nicht nur Muttersprache – auch Deutsch vertiefen Durchführung von Projekten anderer Zuschussgeber Nicht als Interkulturelles Zentrum Darstellung der Öffentlichkeits- arbeit Darstellung im Internet, Broschüren, Flyer, Programmhefte - Neu: kleine Stadtteilzeitung, Bekanntmachung in den Medien, Veranstaltungen Vernetzung/Kooperationen (mit Kooperationsvertrag) z.B. Mitglied in 11 Netzwerken im Stadtteil/Sozialraum Vernetzung/Kooperationen (ohne Kooperationsvertrag) z.B. Keine Finanzplan Fehlbetrag -5.436 € Anmerkung Im Stadtteil Buchforst ist der Anteil der Bevölkerung mit Einwanderungsge- schichte in den letzten Jahren signifikant gewachsen. Ein gefördertes Inter- kulturelles Zentrum gibt es derzeit in Buchforst nicht. Daher ist die Unter- stützung der Integrationsinfrastruktur durch ein Zentrum, das keiner Com- munity besonders verpflichtet ist, im Stadtteil besonders wichtig.
Anlage 1a Kurzbeschreibung_Alevitisches KultZentr_Mai_2017
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Alevitisches Kulturzentrum Porz Josefstr. 24 51143 Köln Tel. 02203 1833939 Akm-porz@freenet.de abbasfidan@hotmail.de Herr Abbas Fidan Organisationsform Eingetragener Verein Vertretung durch: Vorstand vom Finanzamt anerkannte Gemeinnützigkeit Mitglied im: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Ziele (Auszug aus Satzung) „Zweck des Vereins sind die Förderungen freundschaftlicher und kultureller Beziehungen zwischen alevitischen und deutschen Bürgern sowie der Ab- bau von gegenseitigen Vorurteilen verbunden mit der Förderung der Integra- tion in das soziale Umfeld. Der Verein strebt insbesondere die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens an. Er will dieses Ziel in sinnvoller Zu- sammenwirkung mit wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen, die an einem Ausbau der deutsch-alevitischen Freundschaft interessiert sind, ins- besondere durch intensive Zusammenarbeit mit Organisationen der freien Wohlfahrtspflege, erreichen. Besonders widmet sich der Verein der Jugendarbeit, der Arbeit mit Familien und der Altenarbeit. Zur Umsetzung der Ziele unterhält der Verein eine Be- gegnungsstätte. Er berät alevitische und deutsche Mitbürger in allen Integrationsfragen, ins- besondere im sozialen Bereich. Er führt Bildungs- und kulturelle Veranstaltungen durch, die dem Vereins- zweck dienen. Er engagiert sich in der Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit mit Kindern, Jugendlichen, Familien und älteren alevitischen und deutschen Mitbürgen.“ Zielgruppe/Zielgruppen Besonders deutsche, türkische und kurdische Jugendliche, aber auch Senio- ren werden erreicht. Personal 0 6 6 hauptamtlich nebenamtlich ehrenamtlich Fachlichkeit/Erfahrung in der Integrationsarbeit Musiklehrer, Köchin, Theaterpädagogin, Studierende Angebote (Kursform) Kurse Sprachförderung für Jugendliche und Senioren, Integrationskurse; Volkstänze, Baglama, Gitarre, Theater, Sprachkurs, Kochkurse, PC-Office- Internet Angebote( nicht in Kursform) Soziale Beratung, Hausaufgabenbetreuung, Saz- / Musikunterricht Sowie Nachbarschaftsfeste und diverse Veranstaltungen Veranstaltungen: Schulsystem, Gesunde Ernährung, Pflegesystem, Mobbing i.d. Schule, Sucht / Drogen, Rassismus, Dt. Rentensystem, Kulturtage uvm. Durchführung von Projekten anderer Zuschussgeber keine Darstellung der Öffentlichkeits- arbeit Internet, Flyer, Bekanntmachungen in den Medien Vernetzung/Kooperationen (mit Kooperationsvertrag) z.B. 11 Vernetzungen, davon 3 Kooperationen Vernetzung/Kooperationen (ohne Kooperationsvertrag) z.B. z.B. mit dem Paritätischen, der Caritas, dem Deutsch-türk. Bürgerverein in Porz, der Synagogengemeinde, der griech. Gemeinde in Porz Finanzplan Fehlbetrag in Höhe von -2.579,00 € Anmerkung Zentrum ist auf gutem Weg, sich weiter zu professionalisieren. Der Verein hat sich in den letzten Jahren u.a. mehr der Flüchtlingsarbeit gewidmet. Zur Verbesserung seiner Arbeit im Begegnungszentrum plant der Verein in den kommenden Jahren, die Immobilie zu erwerben, den jetzigen Anbau durch einen Neubau zu ersetzen und das angrenzende Gelände bis zur Bahnlinie als Außengelände mit einem öffentlichen Zugang zu gestalten.
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/5001/1 Vorlagen-Nummer 2492/2017 Freigabedatum 22.08.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Verteilung verbleibender Mittel zur Förderung Interkultureller Zentren in 2017 Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat beschließt die Verwendung der noch nicht verfügten Haushaltsmittel 2017 in Höhe von 6.000 € wie folgt: das Alevitische Kulturzentrum Porz e.V. wird in die regelmäßige Förderung als kleines Interkultu- relles Zentrum mit 4.000 € / Jahr aufgenommen; mit den verbleibenden Restmitteln in Höhe von 2000 € wird in 2017 erneut das Interkulturelle Zentrum des Runden Tisches Buchforst unterstützt. Alternative: Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der erneuten Prüfung und der Erarbeitung einer Beschlussvor- lage zu einer anderen Verwendung der Restmittel für die nächste Sitzung des Rates. Ausschuss Soziales und Senioren 07.09.2017 Integrationsrat 11.09.2017 Finanzausschuss 25.09.2017 Rat 28.09.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 6.000 € % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung Zum Verfahren Gemäß Hauptsatzung der Stadt Köln in der Fassung der 13. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung der Stadt Köln vom 13. Oktober 2014 weist der Rat dem Integrationsrat Mittel zu, die dieser nach der Maßgabe einer vom Rat zu beschließenden Richtlinie zur Förderung der Integrationsarbeit in Köln selbständig vergeben kann. Dabei handelt es sich insbesondere um Zuschüsse für die Arbeit von Vereinen, Zentren und Initiati- ven, die in der Migrations-, Integrations- und Antidiskriminierungsarbeit tätig sind. Die Beschlüsse des Integrationsrates über die Verwendung von Haushaltsmitteln gibt die Verwaltung den entsprechenden Fachausschüssen und dem Finanzausschuss unverzüglich zur Kenntnis. Der Rat entscheidet ab- schließend. Zur Verteilung der Mittel zur Förderung der Interkulturellen Zentren 2017 Im Haushaltsplan 2017 im Teilergebnisplan 0504, Freiwillige Sozialleistungen und interkulturelle Hil- fen, in Zeile 15, Transferleistungen stehen Mittel zur Förderung von Interkulturellen Zentren in Höhe von insgesamt 446.000 € für 2017 zur Verfügung. Davon entfallen 396.000 € auf die unverändert lau- fend eingestellte Zentren-Förderung und 50.000 € auf die zusätzlichen Mittel „Integrationsbudget“. Antragsschluss zur Einreichung der Förderanträge war der 15.11.2016. Von den bis zu diesem Zeitpunkt 40 anerkannten Interkulturellen Zentren haben 39 Zentren Anträge auf Förderung eingereicht. Hiervon werden 37 Zentren entsprechend ihrer Kategorie (s. Beschluss- vorlage 0695/2017) in 2017 gefördert. Darüber hinaus liegen zwei Anträge auf Förderung von anerkannten, aber bislang nicht in die Regel- förderung für Interkulturelle Zentren aufgenommen Interkulturellen Zentren vor. Dies sind a) das Alevitische Kulturzentrum Porz e.V, Josefstr. 24, 51143 Köln und b) das Interkulturelle Zentrum des Runden Tischs Buchforst, Kalk-Mülheimerstr. 318, 51065 Köln 3 Zu a) Das Alevitische Kulturzentrum e.V. (AKM-Porz) ist eine Migrantenorganisation, die seit Jahren in Porz aktiv ist. Der Verein zeichnet sich seit vielen Jahren durch sein starkes und engagier- tes ehrenamtliches Engagement aus. Das AKM-Porz ist im Stadtbezirk Porz gut vernetzt. Die Räumlichkeiten des Alevitischen Kulturzentrums befinden sich zentral im Stadtteil Porz- Mitte an der Josefstraße direkt gegenüber der Musikschule. Es besteht eine enge Kooperati- on. Im Rahmen der Flüchtlingsarbeit hat das Alevitische Kulturzentrum seine Angebote erheb- lich ausgeweitet und es entwickelt derzeit Pläne zur Erweiterung und Verbesserung seiner Räumlichkeiten am jetzigen Standort. Zu b) Der Träger Runder Tisch Buchforst e.V. betreibt seit vielen Jahren an der Eulerstr. 11 ein Stadtteilzentrum. Hierdurch ist er im Stadtteil gut vernetzt. Das Ziel des Trägers ist es, mit der Förderung des Zentrums in der Kalk-Mülheimer Str. 318 eine Anlaufstelle für unterschiedliche Migrantengruppen einzurichten und die Ressourcen und Potentiale der Zugewanderten zu stärken. Eine solche Stärkung hält die Verwaltung für erforderlich. Hierfür ist eine verlässliche Ansprechstation in dem Zentrum nötig. Der Träger hofft, mit einer Honorarkraft diese Grundstruktur absichern zu können. Bereits im letzten Jahr erhielten beide Zentren eine Anschubfinanzierung von je 2.000 €. Die Richtli- nien für die Anerkennung und Förderung der Interkulturellen Zentren sieht eine dauerhafte Förderung mit reduzierten Beträgen nicht vor. Die Verwaltung würde eine Aufnahme beider Zentren in die Regelförderung begrüßen. Die zur Verfü- gung stehenden Haushaltsmittel erlauben dies aber nicht. Mit einer regelmäßigen Förderung des Alevitischen Kulturzentrums in Porz kann eine Migrantenorga- nisation und damit das Selbstorganisationspotential von Zugewanderten in Köln gestärkt werden. Aus Sicht der Verwaltung ist diese Stärkung der Kölner Migrantenorganisationen ein wesentliches Ele- ment zur Verbesserung der Chancengerechtigkeit und Förderung der gleichberechtigten Teilhabe in der Stadt. Daher empfiehlt die Verwaltung, das Alevitische Kulturzentrum in Porz im Jahr 2017 in die Regelför- derung der Interkulturellen Zentren aufzunehmen. Der Runde Tisch Buchforst soll ein weiteres Jahr eine Anschubfinanzierung erhalten, in 2017 von 2.000 €. Beide Antragsteller werden auf die noch bestehende Möglichkeit der Antragstellung beim Programm KommAn-NRW zur Förderung der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit hingewiesen. Die Anträge wurden nach der oben genannten Richtlinie bearbeitet. Voraussetzung zur Förderung ist unter anderem, dass ein Zuschussbedarf durch einen Kostenplan nachgewiesen wird, der alle vo- raussichtlichen Einnahmen und Ausgaben des Zentrums beinhaltet. Die vorgelegten Kostenpläne der Antragsteller weisen entsprechende Zuschussbedarfe auf. Über die Förderung hinausgehende Be- darfe müssen aus eigenen Mitteln bzw. Umschichtungen sichergestellt werden. Anlagen Anlage 1a) und 1b) Kurzbeschreibungen der beiden zu fördernden Zentren
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2492/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 22.08.2017
- Erstellt
- 10.08.2017 15:16