AN/2200/2021
Antragsstau bei den Ausländerämtern in Köln: Werden nun endlich Stellen zugesetzt?
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
SPD Anfrage nach § 4
4245 Zeichen
An den Vorsitzenden des AVR Herrn Bernd Petelkau Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 20.10.2021 AN/2200/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 25.10.2021 Antragsstau bei den Ausländerämtern in Köln: Werden nun endlich Stellen zugesetzt? Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD -Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des AVR am 25.10.2021 zu setzen: Die Presse berichtete in den letzten Monaten immer wieder über die zahlreichen Beschwer- den rund um die Personalsituation, die Erreichbarkeit und die Terminvergabe bei den Aus- länderämtern in Köln. Zuletzt thematisierte der Kölner Stad t-Anzeiger am 18.10.2021 den Fall einer 19 -Jährigen, die seit mehreren Monaten auf eine Rückmeldung des Ausländeramts in Porz wartet. Sogar deren Fiktionsbescheinigung sei inzwischen abgelaufen. Mit dieser wird die noch ausstehende abschließende Bearbeitun g des Aufenthaltsantrags bescheinigt. Streng genommen lebt sie nun bereits „illegal“ in Deutschland. Ihre Geschichte stellt leider keinen Einzelfall dar. Auch unsere Fraktion und die Bezirksvertretungen kennen Hunderte ähnlicher Berichte. Der Integrationsrat beschäftigte sich bereits am 24.08.2021 in Form einer Aktuellen Stunde und einer Anfrage mit der Problematik. Nun fordern auch der Kölner Flüchtlingsrat e. V. und der Kölner Runde Tisch für Integration mehr Stellen in den Ausländerämtern in Mülheim, Kalk und Chorweiler. Der Flüchtlingsrat warf dem Ausländeramt und der Verwaltung vor, dass einige aktuell laufende Anträge nach gegenwärtigem Stand erst im Frühjahr bearbeitet werden könnten. Dabei hänge von den Anträgen ab, ob Menschen bleiben, in Aussicht g e- stellte Arbeitsverträge unterschreiben oder Sozialhilfe beziehen könnten. Aufgrund der pan- demischen Lage berichten zahlreiche Betroffene in den vergangenen Monaten immer wie- der davon, dass das Ausländeramt bei ihren für sie häufig besonders dringlichen An liegen nicht erreichbar gewesen sei. Auf die Beantwortung von Mails warte man, so lässt sich den verschiedenen Berichten entnehmen, teils wochenlang. Einzelne Sachbearbeiter*innen seien - 2 - gar nicht zu erreichen. Es sei darum zu weiteren Fällen gekommen, in denen zum Beispiel die Aufenthaltsrechte ausgelaufen seien, obwohl sich Betroffene um Verlängerung bemüht hät- ten. Dann kämen finanzielle Probleme hinzu, weil etwa Jobs verloren gingen, das Jobcenter oder die Elterngeldkasse Zahlungen einstellten und Mieten nicht bezahlt werden könnten. In der Beantwortung auf die Anfrage zum Thema im Integrationsrat vom 24.08.2021 wies die Verwaltung darauf hin, dass bereits seit einigen Monaten eine Ausnahmeregelung in Kraft sei, wonach einige Aufgaben wie der Versand bzw . die Aushändigung von Aufenthaltstiteln sowie die Bearbeitung von Rückständen aus den Bezirksgruppen abgezogen worden seien. Diese Arbeiten würden darum in der Zentrale ausgeführt, die zudem eine erweiterte telefo- nische Erreichbarkeit erhalten habe. Doch Maßnahmen wie die Aufstockung von Stellen, wie jetzt vom Flüchtlingsrat oder der SPD -Fraktion im Rahmen der Beratungen zum Stellenplan 2022 gefordert, sind nicht ergriffen worden. Wir möchten daher von der Verwaltung wissen: 1. Welche kurzfristig wirksamen Pläne liegen vor, den immensen Antragsrückstau in der Ausländerbehörde bzw. deren Bezirksgruppen abzuarbeiten? 2. Aus welchem Grund wurde auf das Mittel der Aufstockung von Personal zugunsten einer bloßen Umverteilung/Restrukturierung bisheriger Abläufe und Zuständigkeiten verzich- tet? 3. Wie lange dauert die Abarbeitung des Antragsstaus nach gegenwärtig ergriffenen Maß- nahmen voraussichtlich? 4. Wie beurteilt die Stadt die Vorschläge der NGOs im Einzelnen, die diese im Aufruf zur Demo (siehe Anhang) gemacht haben? Mit freundlichen Grüßen gez. Mike Homann SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Demo ABH
2589 Zeichen
EEE Vingsteruil Ein) PHOENIX MP Cine snmemenunnet nu Kane mtrmpsmeren une Bisgerzentnum Virget end \ Plz Tkoiholisch (GE) Diakoniew =) n7 Karsgenur “ Köln, 11.10.2024 Brennpunkt Ausländerbehörde: Kundgebung aufgrund der fehlenden Erreichbarkeit des Ausländeramtes Köln Das Ausiänderamt Köln und seine bezirklichen Vertretungen sind auch nach anderthalb Jahren Pandemie für die auf seine Dienstleistungen angewiesenen zugewanderten Menschen nicht erreichbar, Trotz verschiedener artikulierter Besserungsvorschläge hat sich hieran nichts verändert. Die Kölner Migrationsberatung (www_migrationsberatung-koeln.de) Kundgebung gegen die fehlende Erreichbarkeit und die langen Bearbeitungszeiten der Ausländerbehörde Köln und für eine dauerhafte Verbesserung deren Arbeitsfähigkeit, am 28.10.2021 um 10:00 Uhr auf dem Ottmar-Pohl-Platz Die Kölner Beratungslandschaft unterstützt in zahllosen Fällen Menschen, die wochen- und teils monatelang vergeblich Emails oder Briefe schreiben, die aber durch das zuständige Amt nicht beantwortet werden. Biockierte Telefonhotliines und Abweisungen an den Eingangstüren der Ausländerbehörde gehören zum Alltag vieler Menschen. Hierdurch werden Zugewanderte unverschuldet in die aufenthaltsrechtliche Illegalität gedrängt. Sie verlieren ihre Arbeit, geraten in Mietschulden, soziale Leistungen werden eingestellt, es entstehen Lücken im Krankenversicherungsschutz Die Ausländerbehörde Köln ist verantwortlich für die Entstehung existenzieller Notlagen. Die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit des Ausländeramtes Köln verhindert nicht nur Integrationsfortschritte — in vielen Fällen ist sie ein Grund für Rückschritte im Bemühen um gesellschaftliche Integration. Wir fordern daher: - Eine Rückkehr in die Präsenzberatung der Mitarbeitenden und insbesondere die - Eine unmittelbare personelle Aufstockung der seit Jahren unterbesetzten Behörde; - Die Einrichtung eines zentralen und transparenten Beschwerdemanagements, dass eingehende Anliegen prioritär und nicht chronologisch bearbeitet; - Die Gewährleistung der uneingeschränkten Erreichbarkeit auch für Menschen ohne digitale Zugänge. Wir rufen alle Menschen, Initiativen und sozialen Einrichtungen, die hiervon berührt sind, auf, uns unter Beachtung der aktuellen Corona-Schutzverordnung, zur Kundgebung am 28.10.2021 zu unterstützen. Über eine Rückmeldung ob und mit wie vielen Menschen Sie/Ihr dabei sein werden, freuen wir uns. Kontakt: migrationsberatuna@koeln.de Die Kölner Migrationsberatungen für erwachsene Zuwanderer (MBE) und Jugendmigrationsdienste (JMD) ” o VOM MIGRANONS /SmBE DEE
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/2200/2021
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 20.10.2021
- Erstellt
- 20.10.2021 11:45