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V/0660/2022

Produktions- und Konzeptionsförderungen für freie Theater 2023 hier: Bestätigung der Entscheidungen des Theaterkuratoriums

Vorlagen 21.10.2022

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Nächste Beratung: Kulturausschuss, Sitzung am 15.11.2022, TOP 8

Anlage A

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Beschlussvorlage

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Anlage A

1379 Zeichen

Anlage A zur V/0660/2022 
Kurzüberblick 
Der Kulturausschuss bestätigt die Entscheidungen des Kuratoriums für Produktions- und Konzep-
tionsförderungen für die professionellen freien Theater für das Jahr 2023. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 
 
- Mit der Unterstützung des professionellen freien Theaters wird das facettenreiche, vielfäl-
tige kulturelle Spektrum in Münster auf hohem Niveau aufrechterhalten und gefördert. 
 
- Die Theaterschaffenden werden in die Lage versetzt, die neuesten Produktionen auf pro-
fessionellem Niveau zu realisieren. Die Projekte tragen dazu bei, das kulturelle Veranstal-
tungsangebot in Münster zu bereichern. 
 
- Es wird eine Transparenz der Einzelfallentscheidungen über die Förderungen im freien 
Theaterbereich hergestellt. 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0401 Kulturmanagement / Kulturförderung 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im Entwurf des Haushaltsplans 2023 enthalten? x Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja x Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig 
freiwillig 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
keine

Beschlussvorlage

17240 Zeichen

V/0660/2022 
V/0660/2022 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Produktions- und Konzeptionsförderungen für freie Theater 2023  
hier: Bestätigung der Entscheidungen des Theaterkuratoriums 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   15.11.2022 Kulturausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Kulturausschuss bestätigt die folgenden Entscheidungen des Kuratoriums für Produktions- und 
Konzeptionsförderungen für freie Theater für das Jahr 2023. 
Die Förderungen stehen unter dem ausdrücklichen Vorbehalt des Ratsbeschlusses über den Haus-
haltsplan 2023 und die damit verbundene Bereitstellung der Haushaltsmittel. 
 
Befürwortungen: 
 
Theatergruppe / -label Projekt Zuschuss 
 
Cactus Junges Theater Produktionsprogramm 2023/2024  33.000 Euro 
Bodytalk TanzTheater Zwei Tanztheaterproduktionen „Westfälisches 
Friedensballett“ und „Koreality“ 
30.000 Euro 
Formation Silvia Jedrusiak Produktion „You Clap for Me Now“ 20.000 Euro 
Christian Fries Produktion „Poor Boy Ägisth“ 19.500 Euro 
Freuynde + Gaesdte Produktion „Faust in Space“ 17.000 Euro 
Physical Monkey Produktion „Der Riss – Eine Gratwanderung für 
drei Körper, einen Mast und ein Klavier“ 
15.000 Euro 
public ideas /Thomas Nufer Produktion „Avrahim“ 15.000 Euro 
Rue Obscure Produktion „Shake, shake, shake“ 11.000 Euro 
Fiege_mletzko Produktion „Der Untergang des Hauses Usher“ 11.000 Euro 
MNEME-Kollektiv Tanzproduktion „once more with feeling“ 11.000 Euro 
Phönix 5 / Fringe Ensemble Internationales Autor*innenprojekt „Wunderland 
– Das AliceLab“ 
10.000 Euro 
Gloster Konzeption zur Stärkung der Label-Struktur 
„Gloster“ 
2.500 Euro 
 
Kulturamt 
 
26.10.2022 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Herr Ermeling 
Telefon: 492-4103 
Ermeling@stadt-
muenster.de

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V/0660/2022 
Ablehnungen: 
 
Theatergruppe/-label 
 
Projekt 
TanzXchange Struktureller Aufbau einer freien Tanzszene Münster  
Maximilian Wigger / Sarah 
Giese  
Produktion „Bei Schlechtwetter bleiben die Eidechsen zu Hause“ 
Conjak Theater-Collage „Mein Kopf läuft mit mir rum“ 
Stadtensemble / Carola von 
Seckendorff / Cornelia Kup-
ferschmid 
Mikrotheaterprojekt „Reise zum Ende vom Ende der Welt“ 
FreiFrau Projekt „Unter die Haut“ 
Cakey Blond Produktion „Season of the Bitch“ 
ProArtiSt Productions Produktion „Der Krieg in mir“ 
ProArtiSt Productions Produktion „Bachkombinat“ 
Ali Müßen Projekt „3Blickwinkel“ 
 
 
 
Begründung: 
 
Auf der Grundlage der Leitlinien für die Produktions- und Konzeptionsförderung für freie Theater hat 
das Kulturamt im Sommer  2022 die freien Theaterproduzierenden zur Antragstellung bis zum 26 . 
September 2022 aufgerufen. Insgesamt wurden daraufhin 21 Anträge von 20 verschiedenen Antrag-
stellenden fristgerecht eingereicht. In seiner Sitzung am 20. Oktober 2022  hat das Kuratorium über 
sämtliche vorliegenden Anträge entschieden. Insgesamt hat es elf Produktionsförderungen und eine 
Konzeptionsförderung befürwortet. Zur Vergabe stand die Summe von 1 95.000 Euro, die sich aus 
dem planerischen Haushaltsansatz für das Jahr 2023 von 180.000 Euro und einem nicht abgerufenen 
und wieder zur Verfügung gestellten Zuschuss von 15.000 Euro zusammensetzt. 
Dem Kuratorium war bekannt, dass die Bereitstellung dieser Mittel unter dem ausdrücklichen Vorbe-
halt des Ratsbeschlusses über den Haushaltsplan 202 3 steht. Dieser Vorbehalt wird nach positiver 
Beschlussfassung im Kulturausschuss a uch in die Zuwendungsbescheide an die Projektträger aufge-
nommen. 
Im Einzelnen hat das Kuratorium seine Förderentscheidungen für 2023 wie folgt getroffen: 
 
 
 
Befürwortungen: 
 
Theatergruppe/-label: Cactus - Junges Theater (Alban Renz, Rita Roring) 
Projektplanung 2023/2024 mit drei Jugendtheaterproduktionen und 
einer Konzeptentwicklung 
Beantragt:   38.000 Euro   
Zuschuss:   33.000 Euro   
 
Cactus – Junges Theater steht seit Jahren für eine professionelle Theaterarbeit mit Jugendlichen und 
repräsentiert die freie Jugendtheaterarbeit in der Stadt in hervorragender Weise mit. Cactus plant 
2023 ein Programm mit drei Theaterproduktionen: „Daredevils“ als dystopische Abenteuergeschichte 
und utopisches Reality-Theater, „windmilling“ als Körper- und Bildertheater über das Lügen als Über-
lebensstrategie und das begehbare Theaterstück in einer medialen Rauminstallation „übers Fliehen / 
übers Verlieren“ Darüber hinaus sieht Cactus eine Konzeptentwicklung für eine internationale Thea-
terproduktion mit Partner*innen aus Ghana (für 2024/2025) vor. Das Kuratorium verspricht sich von 
der Arbeit von Cactus auch für 2023/2024 wieder ein Programm von besonderer Qualität mit Gestal-
tungschancen für den Theaternachwuchs unter professioneller Begleitung. Es spricht einen Zuschuss 
von 33.000 Euro für die Umsetzung der drei Produktionen zu und gibt die Empfehlung an Cactus

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V/0660/2022 
Junges Theater, die Konzeptionsförderung für das internationale Projekt erneut für 2024 zu beantra-
gen. 
 
Theatergruppe/-label:  Bodytalk TanzTheater (Yoshiko Waki, Rolf Baumgart) 
Tanztheaterproduktionen „ Westfälisches Friedensballett “ und   
„Koreality“ 
Beantragt:     33.000 Euro    
Zuschuss:    30.000 Euro    
 
Die Gruppe „Bodytalk TanzTheater“ hat ihren Arbeitsschwerpunkt seit 2016 in Münster und entwickelt 
Tanz/Theaterproduktionen, die seitdem regelmäßig überregionale Beachtung erzielen und das Pro-
gramm des Theaters im Pumpenhaus maßgeblich mitprägen. „Bodytalk“ realisiert 2023 die Tanzthea-
terproduktion „Westfälisches Friedensballett“ als „De-Rekonstruktion“ der Ballettaufführungen, die in 
Münster 1645/1646 im Rahmen der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden stattfanden. Auffüh-
rungen sind am Originalschauplatz „Krameramtshaus“ geplant. In Koproduktion mit dem SIDance -
Festival in Seoul (Korea) realisiert Bodytalk zudem die Tanztheaterproduktion mit Live-Musik „Koreali-
ty“ Das Kuratorium verspricht sich von der Tanzt heaterarbeit von „Bodytalk“ Produktionen auf der 
Höhe der Zeit mit überregionaler und internationaler Beachtung.  
 
 
Theatergruppe/-label: Formation Silvia Jedrusiak 
 Produktion „You Clap For Me Now“ 
Beantragt:   32.000 Euro   
Zuschuss:    20.000 Euro 
 
Silvia Jedrusiak realisierte als Produzentin und Regisseurin  ihre ersten großen Theaterprojekte mit 
den Produktionen „Elternschau“ und „Menschendinge“, die jeweils mehrfach erfolgreich im Pumpen-
haus aufgeführt wurden. Für 2023 sieht das Label die Produktion „You Clap For Me Now“ vor, die 
sich mit dem Phänomen des Applauses, dem Ausdruck gesellschaftlicher Bewertung, auseinander-
setzt. Das Kuratorium schätzt die Arbeit von Sylvia Jedrusiak sehr und verspricht sich eine außerge-
wöhnliche und zeitgemäße Neuproduktion. 
 
 
Theatergruppe/-label: Christian Fries  
 Produktion „Poor Boy Ägisth“ 
Beantragt:   25.500 Euro   
Zuschuss:   19.500 Euro 
 
Mit „Poor Boy Ägisth“ realisiert Christian Fries eine Produktion, die sich mit der Figur des Ägisth, dem 
Liebhaber der Klytämnestra, aus der griechischen Mythologie befasst. „Poor Boy Ägisth“ soll auf dem 
Domplatz oder einem vergleichbar populären Ort und als zweite divergierende Fassung in Form eines 
Films anschließend am selben Tag abends an einem anderen Ort gezeigt werden. Das Theaterkura-
torium schätzt die Arbeit von Christian Fries sehr und verspricht sich von „Poor Boy Ägisth“ eine au-
ßergewöhnliche Produktion von besonderer Qualität. Es erachtet es als sinnvoll und attraktiv, die 
Produktion nicht als Filmversion, sondern als theatrale Aufführung im Theater im Pumpenhaus vorzu-
sehen. Es empfiehlt Christian Fries, entsprechend das Gespräch mit dem Theater im Pumpenhaus zu 
suchen. 
 
Theatergruppe/-label:  Freuynde + Gaesdte (Zeha Schröder, Anke Winterhoff) 
  Produktion „Faust in space“ 
Beantragt:    18.000 Euro   
Zuschuss:    17.000 Euro 
 
Das Ensemble Freuynde + Gaesdte präsentiert seine Produktionen seit 199 9 erfolgreich an unge-
wöhnlichen Orten. Freuynde + Gaesdte sieht 2023 wie auch schon im Vorjahr von einem Motto -
Spielplan ab und konzentriert sich auf eine konkrete Produktion. Mit dem neuen Projekt „Faust in

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space“ plant das Ensemble eine Kammerspielinszen ierung als „…radikale Neudeutung einer der be-
kanntesten Theaterfiguren…“ im erneuerten Saal des Planetariums. Das Kuratorium ist sich der Ar-
beitsqualität von Freuynde + Gaesdte bewusst und erwartet eine anspruchsvolle, facettenreiche und 
ambitionierte Produktion. 
 
Theatergruppe/-label:  Physical Monkey (Sabeth Dannenberg) 
 Produktion „Der Riss – Eine Gratwanderung für drei Körper,  
 einen Mast und ein Klavier“ 
Beantragt:    22.000 Euro   
Zuschuss:    15.000 Euro 
 
Sabeth Dannenberg hat ihre künstlerische Linie mit ihrem Label „Physical Monkey“ konsequent wei-
terentwickelt. Mit der Produktion „The Shame must go on“ hat Physical Monkey 2022 die reflektierte 
Auseinandersetzung mit der Frage nach der Förderlichkeit von S cham für Individuum und Gesell-
schaft gesucht. Mit der Produktion „Der Riss…“ plant Physical Monkey nun ein Stück mit demselben 
Team, das sich nun mit dem Chinesischen Mast und einem Klavier auf den …“Höhengrat zwischen 
Faszination und Unverständnis für Ext remsportler*innen…“ begibt und dabei die Höhen und Tiefen 
der menschlichen Psyche erkundet. Aus Sicht des Kuratoriums hat sich Sabeth Dannenberg mit ihrer 
Arbeit profiliert und weiter vernetzt. Es verspricht sich von „Der Riss…“ eine anspruchsvolle Neupro-
duktion mit den Mitteln des „Physical Theatre“. 
 
 
Theatergruppe/-label: public ideas (Thomas Nufer) 
 Produktion „Avrahim“ 
Beantragt:   15.000 Euro   
Zuschuss:   15.000 Euro  
 
Das Label public ideas plant  mit „Avrahim“ ein muslimisch -christlich-jüdisches Stationentheater mit 
dem Ziel, einen Verständigungsprozess über einen künstlerisch -religiösen Trialog anzustoßen. Das 
Projekt versteht sich dabei als Weiterentwicklung des Veranstaltungsformats „West-Östlicher Diwan“. 
„Avrahim“ wurde bereits im vergangenen Jahr ein Zuschuss von 15.000 Euro mit der Maßgabe des 
Nachweises über die Sicherstellung der Gesamtfinanzierung zugesprochen. Das Projekt kam 2022 
allerdings nicht zustande, soll nun aber 2023 realisiert werden.  
Das Gesamtfinanzierungsvolumen beträgt aktuell 203.000 Euro. Der Hauptteil der Finanzierung ba-
siert auf erwartete Zusagen von Fördermitteln des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und 
Integration des Landes NRW, die noch nicht garantiert sind. Das Theaterkuratorium spricht sich dafür 
aus, die 2022 nicht in Anspruch genommenen Fördermittel von 15.000 Euro erneut zur Verfügung zu 
stellen, wieder unter der Maßgabe, dass sich Gesamtfinanzierung und Kostenrahmen wie im Antrag 
angegeben realisieren. 
 
Theatergruppe/-label: fiege_mletzko (Mareike Fiege, Viktoria Mletzko) 
 Produktion „Der Untergang des Hauses Usher“ 
Beantragt:   14.000 Euro   
Zuschuss:     11.000 Euro 
 
Fiege_mletzko wurde 2018 von Mareike Fiege und Viktoria Mletzko gegründet. Die erste gemeinsa-
me Inszenierung „Keuschheit und Vernunft“ hatte 2019 im Pumpenhaus Premiere. Mit der Folgepro-
duktion „Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur Üblen Sache“ von David Foster Wallace hat sich das 
Profil des Labels dann weiter gefestigt . Die nun vorgesehene Neuproduktion „Der Untergang des 
Hauses Usher“ nach Edgar Allan Poe widmet sich der Frage nach dem Grund und dem Verfall hierar-
chisch organisierter Institutionen und Gesellschaften, die unter der Nicht-Erneuerung ihrer Strukturen 
und am Festhalten an veralteten Strukturen zugrunde gehen. Das Kuratorium erkennt in der Arbeit 
des jungen Labe ls und in der neuen Produktion Potential und eine gute Perspektive für die weitere 
Theaterarbeit des Produzentinnenduos. 
 
Theatergruppe/-label: Rue Obscure (Katharina Kolar, Karina Behrendt, Anne Keller)

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V/0660/2022 
Produktion „Shake, shake, shake“ 
Beantragt:   15.990 Euro   
Zuschuss:      11.000 Euro 
 
„Rue Obscure“ ist ein Theaterlabel für surreale und magisch -realistische Theater - und Perfor-
manceprojekte, das sich an der Schnittstelle von darstellender und bildender Kunst ver ortet und re-
gelmäßig gesellschaftsrelevante Themen aufgreift. Für 2023 sieht das Label die Umsetzung einer 
begehbaren Installation vor, die sich vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen mit der Frage 
befasst, wie Menschen mit kritischen Lebensereignissen umgehen und wie sie sich als ausgelieferte 
und schutzlose Wesen in einer erschütterbaren Welt erleben. Das Kuratorium schätzt die Herange-
hensweise und den künstlerischen Ansatz von Rue Obscure , sich dem ästhetischen Experimentier-
feld der Immersion zu widmen, und erwartet die Entwicklung einer anspruchsvollen Neuproduktion 
auf der Höhe der Zeit. 
 
Theatergruppe/-label: MNEME-Kollektiv (Friederike Klodwig, Sarah Bernhard, Isabel 
 Bernhard, Charlotte Petersen, Lena Schattenberg) 
 Tanzproduktion „once more with feeling“ 
Beantragt:   17.000 Euro   
Zuschuss:   11.000 Euro 
MNEME ist ein Kollektiv professioneller Tänzerinnen. Im Rahmen der Reihe 'MNEME invites' initiiert 
das Kollektiv Produktionen, für die jeweils internationale Künstler*innen zu gemeinsamen Schaffens-
prozessen eingeladen werden. Langfristig soll sich durch diese Produktionsformate ein enges Netz 
von kreativen Partnerschaften um MNEME herum entwickeln. Für die Tanzproduktion „once more 
with feeling“ wird nun der britische Choreograf Theo Clinkard nach Münster eingeladen. „once more 
with feeling“ beschäftigt sich mit den Begriffen „Zeit“ und „Zyklus“ als Ode an das Überdauern und an 
die Vergänglichkeit. Das Kuratorium schätzt die professionelle Arbeit, bewertet die künstlerische Ent-
wicklung des Kollektivs in den letzten Jahren als positiv und verspricht sich eine hochwertige neue 
Tanzproduktion. 
  
Theatergruppe/-label:  Phönix 5 / Fringe Ensemble (Harald Redmer)  
  Internationales Autor*innenprojekt „Wunderland – Das AlicLab“ 
Beantragt:    14.000 Euro   
Zuschuss:       10.000 Euro 
 
Die Produktionsgemeinschaft Phönix 5 / Fringe Ensemble realisiert unter dem Titel „fringe writers“ seit 
2012 Autor*innen-Theater-Projekte in unterschiedlichen Konstellationen. Inspiriert von Lewis Carrolls 
„Alice im Wunderland“ plant Phönix 5 / Fringe nun das Projekt „Wunderland – das AliceLab“, das 
sechs Autor*innen und elf Künstler*innen verschiedener Nationalitäten und Genres zu einem Kollektiv 
vereint. „Wunderland“ widmet sich der Frage nach der Fähigkeit unserer Gesellschaft zu Utopien des 
Menschseins in der aktuellen Gegenwart. Aufführungen der abschließenden Performances sind in 
Münster, Bonn, Köln und Berlin vorgesehen. Der Hauptteil der Finanzierung soll durch Zuschüsse des 
Fonds darstellende Künste und der Kunststiftung NRW sichergestellt werden. Das Kuratorium spricht 
einen Zuschuss von 10.000 Euro zu und geht davon aus, dass die dann noch offenen Restmittel in 
den weiteren Aufführungsorten akquiriert werden.  
 
Theatergruppe/-label: Gloster (Carsten Bender) 
 Konzeption zur Stärkung der Label-Struktur „Gloster“  
Beantragt:   5.000 Euro   
Zuschuss:   2.500 Euro  
 
Gloster ist ein 2008 gegründetes Label unter der Leitung von Carsten Bender, das  sich in den ver-
gangenen Jahren mit verschiedenen Autoren beschäftigt hat, die teils aus dem breiten öffentlichen 
Bewusstsein verschwunden sind. Gloster sieht nun vor, sein Profil der Theaterarbeit weiter zu vertie-
fen, zu schärfen und sich strukturell zu s tabilisieren. Aus Sicht des Kuratoriums hat das Label sein

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Potential in seiner Arbeit der vergangenen Jahre unter Beweis gestellt und spricht sich für eine Unter-
stützung dieser konzeptionellen Arbeit aus. 
 
Ablehnungen: 
Das Kuratorium lehnte die folgenden A nträge ab, da es die darin beschriebenen Vorhaben im Ver-
gleich zu den positiv bewerteten Projekten für qualitativ nicht hinreichend oder weniger hinreichend 
einschätzte oder die Projektvorschläge nicht der Förderabsicht der Leitlinien entsprachen: 
 
 
Theatergruppe / Label 
 
Projekt Antragssumme 
TanzXchange 
(Melanie Lopez Lopez) 
 
Struktureller Aufbau einer freien Tanzszene 
Münster (Das Kuratorium bittet die Kulturver-
waltung zu prüfen, ob ein Zuschuss aus den 
laufenden allgemeinen Projektmitteln möglich 
ist.) 
 
18.000 Euro 
Maximilian Wigger / Sarah Gie-
se 
Produktion „Bei Schlechtwetter bleiben die 
Eidechsen zu Hause“ 
 
17.370 Euro 
CONJAK (Christiane Hagedorn)  Theatercollage „Mein Kopf läuft mit mir rum“ 
 
22.000 Euro 
Stadtensemble / Carola von 
Seckendorff / Cornelia Kupfer-
schmid 
 
Mikrotheaterprojekt Reise zum Ende vom 
Ende der Welt“ 
 
20.000 Euro 
Ensemble FreiFrau (Carola von 
Seckendorff / Cornelia Kup-
ferschmid) 
 
Projekt „Unter die Haut“ 
(Das Kuratorium bittet die Kulturverwaltung 
zu prüfen, ob ein Zuschuss aus den laufen-
den allgemeinen Projektmitteln möglich ist.) 
 
8.640 Euro 
Cakey Blond  
(David Kilinc / Thomas Bartling) 
 
Produktion „Season of the Bitch“ 
 
6.800 Euro 
ProArtiSt Productions 
(Joachim Goldschmidt) 
 
Produktion „Der Krieg in mir“ 
(Das Theater im Pumpenhaus prüft die Mög-
lichkeit eines finanziellen Koproduktionsbei-
trages) 
 
8.000 Euro 
ProArtiSt Productions 
(Joachim Goldschmidt)  
 
Produktion „Bachkombinat“ 10.000 Euro 
Ali Müßen 
 
Projekt „3Blickwinkel“ 8.000 Euro 
 
 
 
I.V. 
gez. 
Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlagen: Anlage A

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V/0660/2022

Beratungsverlauf (1)

15.11.2022 Kulturausschuss
TOP 8 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Domplatz

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Details

Aktenzeichen
V/0660/2022
Typ
Vorlagen
Datum
21.10.2022
Erstellt
21.10.2022 10:23