2976/2017
Aktueller Sachstand zur Realisierung einer Gesamtschule am Standort der Elsa-Brändström-Realschule, Berrenrather Straße in Sülz
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Anlage 1 - Schreiben an Bezirksregierung Köln
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/ 2 Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung finden Sie unter www.stadt-koeln.de. Fragen zu den Dienstleistungen der Stadt Köln beant- wortet Ihnen montags - freitags von 7 - 18 Uhr das Bürgertelefon unter der einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 0221/221-0 Dezernat IV Dezernat für Bildung, Jugend und Sport Stadthaus Deutz - Westgebäude Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln Auskunft Herr Pfeuffer, Zimmer 16C64 Telefon 0221 221-25208, Telefax 0221 221-21315 E-Mail Schuldezernat@stadt-koeln.de Internet www.stadt-koeln.de Sprechzeiten nach Vereinbarung KVB Stadtbahn Linien 1, 3, 4, 9 Bus Linien 150, 153, 156 S-Bahn Linien S6, S11, S12, S13, S19 sowie RE-/RB- und Fernverkehr Haltestelle Bf. Deutz/Messe LANXESS arena Stadt Köln - Dezernat IV Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln Bezirksregierung Köln Abteilung 4 – Schule Frau Kuhle Bezirksregierung 50606 Köln Ihr Schreiben Mein Zeichen Datum IV/2 Pf 14.09.2017 Weiterentwicklung der Schullandschaft im Stadtbezirk Lindenthal und der NRW-Sportschule Köln Sehr geehrte Frau Kuhle, gerne komme ich heute mit einem Themenkomplex auf S ie zu, dessen Lösung für die be- darfsgerechte Gestaltung der Kölner Schullandschaft von sehr hoher Bedeutung ist. • Wie Sie wissen, bestehen schulentwicklungsplaneris che Überlegungen, die Elsa- Brändström-Realschule Berrenrather Straße und die T heodor-Heuss-Realschule Eus- kirchener Straße, beide im Stadtbezirk Lindenthal, zu einer Gesamtschule an zwei Teilstandorten zu entwickeln. Während die Elsa-Brän dström-Realschule dieses Ansin- nen mit einem positiven Schulkonferenzbeschluss unt erstützt, hat sich die Theodor- Heuss-Realschule per Schulkonferenz zunächst dagege n ausgesprochen. Mit der Theodor-Heuss-Realschule werden weitere Gespräche geführt. • Vertreter*innen der Düsseldorfer Staatskanzlei, de r Kölner Schulen im Verbund NRW- Sportschule Köln sowie der Kölner Stadtverwaltung e rörterten in einem Gespräch am 07.09.2017 die Möglichkeiten der Weiterentwicklung der „NRW-Sportschule Köln“. Ver- treter*innen der Landesregierung hatten im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht, dass Zielsetzungen und Rahmenbedingungen des Sportverbundes der vier beteiligten Schu- len, darunter die Elsa-Brändström-Realschule, zu mo difizieren sind. Gleichzeitig unter- strichen alle Teilnehmer*innen des Gesprächs die Wi chtigkeit des Verbundes in der Sportstadt Köln und plädierten für dessen Fortsetzung. Ein aktuell diskutierter Lösungsansatz besteht dari n, die Elsa-Brändström-Realschule aus- laufend zu schließen und am Standort Berrenrather S traße aufbauend ab dem 5. Jahrgang eine neue Gesamtschule zu errichten, die gleichzeitig den Verbund „NRW-Sportschule“ stär- Seite 2 ken, ggf. perspektivisch sogar Leitschule des Verbu ndes werden könnte. Eine Entwicklung der Elsa-Brändström-Realschule zu einer Gesamtschul e würde im Übrigen von Seiten des Kooperationspartners 1. FC Köln ausdrücklich begrüßt. In dieser Überlegung spielt der Standort Euskirchen er Straße der Theodor-Heuss- Realschule zunächst keine Rolle, da der erfolgreich e Start einer neuen Gesamtschule an bestehenden Schulstandorten nach Einschätzung von V erwaltung und Politik der Stadt Köln eine hohe Kooperationsbereitschaft der Vorläufer-Sc hulsysteme voraussetzt. Es wird nun- mehr erwogen, die Elsa-Brändström-Realschule am Standort Berrenrather Straße baulich zu erweitern und dafür auf angrenzende, gegenwärtig an derweitig genutzte Flächen zuzugrei- fen. Die Rahmenbedingungen dafür werden aktuell int ensiv geprüft, schon jetzt ist aber ab- sehbar, dass die räumlich-gebäudlichen Voraussetzun gen ggf. lediglich für eine dreizügige Gesamtschule realisiert werden können. Aufgrund der besonderen Situation und Herausforderu ng im Zusammenhang mit der Not- wendigkeit, bedarfsgerecht weitere Gesamtschulplätz e in Köln zu realisieren und die NRW- Sportschule Köln zu sichern und weiter zu entwickel n, bitte ich dringend um Ihre Unterstüt- zung. Insbesondere bitte ich um Prüfung, ob und unt er welchen Rahmenbedingungen eine neue Gesamtschule mit zunächst 3 Zügen vorgesehen werden kann. Mein Schreiben erhält Unterstützung durch einem einstimmigen Beschluss des Ausschusses für Schule und Weiterbildung der Stadt Köln vom 11.09.2017. Der Beschlusstext führt aus: 1. „Der Schulausschuss unterstützt die Verwaltung i n ihrem Bemühen, den Schulstandort der derzeitigen Elsa-Brändström-Realschule, Berrenr ather Str. für eine Gesamtschul- nutzung auszubauen. 2. Zudem wird die Verwaltung gebeten, unter Darlegu ng der speziellen Gegebenheiten beim Schulministerium eine Genehmigung für eine zun ächst dreizügige Gesamtschule an diesem Standort zu beantragen. 3. Die Verwaltung wird gebeten, mit der Theodor-Heu ss-Realschule weitere Gespräche zu führen.“ Vor diesem Hintergrund wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie das formulierte Anliegen an das Ministerium für Schule und Bildung herantragen und mir über das Ergebnis einer solchen Sondierung eine Rückmeldung geben. Gleichzeitig bit te ich Sie um ein zeitnahes Informa- tions- und Beratungsgespräch. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Mit freundlichen Grüßen In Vertretung Dr. Agnes Klein
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/IV/2 Vorlagen-Nummer 28.09.2017 2976/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 05.10.2017 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 16.10.2017 Aktueller Sachstand zur Realisierung einer Gesamtschule am Standort der Elsa-Brändström- Realschule, Berrenrather Straße in Sülz Mit einstimmigem Beschluss vom 11.09.2017 unterstützt der Ausschuss für Schule und Weiterbildung die schulentwicklungsplanerischen Bemühungen der Verwaltung, den Schulstandort der Elsa - Brändström-Realschule, Berrenrather Straße in Sülz (ggf. in Verbindung mit dem Schulstandort der Theodor-Heuss-Realschule, Euskirchener Straße im gleichen Stadtteil) zu einer neuen Gesamtschule zu entwickeln. Die Verwaltung hat vor diesem Hintergrund am 14.09.2017 die Bezirksregierung Köln angeschrieben und um Unterstützung bei der Weiterentwicklung der S chullandschaft im Stadtbezirk Lindenthal und der NRW-Sportschule Köln gebeten (siehe Anlage). Die Bezirksregierung Köln wird insbesondere um Prüfung gebeten, ob und unter welchen Rahmenbedingungen eine neue Gesamtschule mit zunächst 3 Zügen vorgesehen werd en kann sowie um Abstimmung des formulierten Anliegens mit dem Mini s- terium für Schule und Bildung. Hinsichtlich der räumlich -gebäudlichen Rahmenbedingungen der Realisierung einer Gesamtschule am Standort Berrenrather Straße lässt sich folgender aktueller Sachstand referieren: Für die Gründung einer 3 -zügigen Gesamtschule an der Berrenrather Str., dem Standort der Elsa-Brändström-Schule, ist das vorhandene Gebäude der Realschule nicht ausreichend. Auch wenn die Realschule an der Berrenrather Straße auslaufe nd geschlossen würde und dort ab dem Schuljahr 2018/19 sukzessive Räume frei würden, muss für die Neugründung e i- ner Gesamtschule für die Dauer von 5 - 6 Jahren mit Interimslösungen operiert werden. Es werden daher zurzeit verschiedene Raumprogramme (auslau fende Realschule und au f- bauende Gesamtschule) unter Beachtung der sukzessive freiwerdenden Räume (einschlie ß- lich zwei Verwaltungen und Fachraummehrbedarf) erarbeitet und gegenübergestellt, um fes t- zustellen, welche Anzahl von Containereinheiten für die Dauer des Aufbaus der Gesamtschule benötigt werden. Das derzeit von der Realschule genutzte Gebäude ist zurzeit in einem nutzbaren, aber nicht zufriedenstellenden Zustand. In der zurzeit nur eingeschränkt nutzbaren Sporthalle wird in den Herbstferien 2017 ein Austausch der innenliegenden Decke begonnen, so dass nach A b- schluss der Arbeiten wieder Ballsportarten in der Sporthalle betrieben werden können. 2 Das sich in westlicher Richtung an das Schulgrundstück anschließende Gelände ist Teil des Beethovenparks. Ob hier eine zeitweise Erstellung von Interimsgebäuden ermöglicht werden kann, ist mit verschiedenen Dienststellen abzustimmen. Die Nutzung dieser Fläche ist losg e- löst vom Baurecht nur eingeschränkt möglich, da unmittelbar an das Schulgrundstück angre n- zend ein Parkweg entlang führt und sich daran zwischen der Wiesenfläche an der Ecke Be r- renrather Str. und Militärring und dem Parkweg mehrere Bäume mit einer geschätzten Höhe von etwa 20 Metern befinden. Der mit alten und hohen Bäumen festzustellende Bewuchs schlägt in Höhe der nordwestlichen Ecke des Schulgrundstückes einen Bogen in Richtung M i- litärringstraße. Erweiterungsbaumaßnahmen, um die Gesamtschule dauerhaft in dem Gebä u- de der heutigen Realschule mit aufzunehmen, dürften daher nur auf dem Schulgrundstück möglich sein. Im Rahmen einer Massenstudie wird nach Erstellung und Vergleich der Raumprogramme zu erarbeiten sein, ob die entsprechenden Volumina einer dauerhaften Lösung auf dem Schu l- grundstück möglich sein könnten, und es wird erarbeitet werden müssen, o b und welche V o- lumina auf dem Grundstück westlich des Schulgrundstückes benötigt und dort erstellt werden könnten. Die Verwaltung bittet um Kenntnisnahme des aktuellen Sachstandes. Sie wird den Ausschuss Schule und Weiterbildung und die Bezirksvertretung Lindenthal informieren, sobald neue Sachstände eintr e- ten. gez. Dr. Klein
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2976/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 28.09.2017
- Erstellt
- 25.09.2017 16:43