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AN/1157/2018

Mikroplastik in unseren Gewässern – Kann eine Geschwemmselanlage für den Rhein helfen?

Parteilos Anfrage nach § 4 29.08.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 17.12.2018, TOP 1.1

Bunt Anfrage nach § 4

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Bunt Anfrage nach § 4

2842 Zeichen

An den Vorsitzenden des Aus-
schusses für Umwelt und Grün  
Herrn Rafael Struwe  
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker  
 
 
 
 
Thomas Hegenbarth 
Lisa Gerlach 
Rathaus - Spanischer Bau 
50667 Köln 
Tel.: +49 (221) 221 - 25541 
Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de 
Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 28.08.2018 
 
AN/1157/2018 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für Umwelt und Grün  
 
Mikroplastik in unseren Gewässern – Kann eine Geschwemmselanlage für den Rhein helfen? 
Sehr geehrter Herr Vorsitzender Struwe,  
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, 
 
die Antragssteller bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des nächsten Ausschusses zu 
setzen:  
 
Mikroplastik stellt eine der größten Belastungen unserer Umwelt durch den menschlichen Einfluss 
dar. Die Belastung der Meere etwa reduziert dort massiv die Populationen und die Artenvielfalt: 
kaum ein Tier, das nicht unter der Vermüllung mit kleinsten Plastikteilchen leidet. Dieses Ungleic h-
gewicht in den uns umgebenden Ökosystemen wiederum schlägt auch auf uns Menschen zurück, 
über die verschiedensten Wege. 
Die Landesumweltämter von Baden -Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein -Westfalen und 
Rheinland-Pfalz untersuchten  in der Studie „Mikroplastik in Binnengewässern Süd - und Wes t-
deutschlands“, wie stark die Belastung von Gewässern im Süden und Westen Deutschlands mit 
Mikroplastik ist. In NRW wurde die höchste Konzentration im Rhein mit insgesamt 14,7 Partikeln/m³ 
kurz vor dem Übergang von Mittel- zu Niederrhein bei Bad Honnef gemessen (Rhe_07_NW).1 
Der Rhein stellt einen der großen Kanäle dar, über den Müllpartikel aus dem europäischen Kont i-
nent über Zuflüsse und die vielen uneinsichtigen Wege des Wasserkreislaufs in die Nordsee oder in 
unser Trinkwasser gelangen.  
 
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung:  
 
1. Wird Mikroplasitk in den Kläranlagen der Stadt aus dem Abwasser und bei der Aufbereitung 
von Trinkwasser herausgefiltert? 
                                                 
1  https://bmbf-plastik.de/sites/default/files/2018-
04/L%C3%A4nderbericht_Mikroplastik_in_Binnengew%C3%A4ssern_0.pdf

- 2 - 
 
 
2. Wenn die Frage 1 mit Nein bean twortet wurde: Gibt es Pläne für eine verbesserte Filterung 
von Mikroplastik bei der Trinkwassergewinnung und Abwasserklärung?  
 
3. Für ein Budget von ca. 100.000 Euro könnten Geschwemmselanlagen angeschafft werden. 
Diese könnten an geeigneter Stelle im Uferb ereich des Rheins installiert werden, um dort 
Plastikteilchen aus dem Strom zu fischen. Kann nach Auffassung der Verwaltung die A n-
schaffung einer Geschwemmselanlage für die Kölner Region sinnvoll sein? (Bitte mit B e-
gründung.)  
 
 
 
gez. Thomas Hegenbarth   gez. Lisa Hanna Gerlach

Beratungsverlauf (1)

17.12.2018 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1157/2018
Typ
Parteilos Anfrage nach § 4
Datum
29.08.2018
Erstellt
28.08.2018 15:11