Mandari Insight

2348/2020

Projektanträge im Rahmen des Verfügungsfonds für den Sozialraum „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord“

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 06.08.2020

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Anlage 07 - Samenbibliothek

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Anlage 02 - Eltern Café - Frühe Hilfen - Gleiche Chancen

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Anlage 06 - Vom Geben und Nehmen und Teilen St. Martins Lichterfest

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Anlage 03 - Ich erinnere mich noch daran!

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Anlage 05 - Anschaffungen für die Lebensmittelausgabe

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 01 - Betreuung und Bespielung der Boulderwand am City Center Chorweiler

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Anlage 04 - Kunstprojekt mit Jugendlichen an der Unterführung Katzbachweg zur Kriegerhofstr.

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Anlage 08 - Anschaffung einer Siebdruckmaschine

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Anlage 10 - Wandgestaltung Jugendeinrichtung Pegasus

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Anlage 09 - Stadtfinden - Chorweiler

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Anlage 07 - Samenbibliothek

14896 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln

Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen
Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds
Willy-Brandt-Platz 2

50679 Köln Telefon 0221 /221-30809

Telefax 0221 / 221-28493
E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds

Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Querwaldein e.V.

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner

Familienname Vorname

Straße und Hausnummer Postleitzahl
Telefonnummer Telefaxnummer et
Projekttitel F2

Samenbibliothek

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
|_]Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

[|] Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
01.09.2020 01.12.2020

Seite 1 von 4

Beschreibung des Projektes

(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)

In einer Samenbibliothek bekommen Hobbygärtner*innen einige Samen einer
(manchmal sehr alten oder seltenen) Sorte, säen diese in ihrem Garten oder auf dem
Balkon aus und bauen somit die Pflanze über den Sommer an. Nach der Ernte
trocknen sie die Samenkörnchen und bringen — zumindest einen Teil davon — wieder in
die Samenbliothek zurück.

Mit dem Projekt möchten wir uns um die Förderung für das Aufstellen und Integrieren
einer solchen Samenbibliothek im Sozialraumgebiet bemühen. Die Stadtteilbibliothek
Chorweiler konnte als Kooperationspartner gewonnen werden und soll als Ausleihort
fungieren.

Querwaldein wird die Idee und die Ziele der Samenbibliothek pädagogisch durch
Workshopangebote initiieren und während der Projektlaufzeit begleiten. Die Workshops
richten sich an Kinder, Jugendliche und/ oder Familien aus dem Sozialraumgebiet und
sollen im September und/oder Oktober 2020 im GartenClub Chroweiler statt.

(Ausführliche Beschreibung: vgl. Anlage)

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?
Das Projekt ist offen für alle Bewohnergruppen.

Im Zusammenhang mit dem naturpädagogischen Angebot stellen Kinder und
Jugendlichen sicherlich die größte Zielgruppe dar; insbesondere diejenigen, die wenig
bis gar keine Kenntnisse über Pflanzen, Samen, Artenvielfalt, Essbares und die
Zusammenhänge in der Natur (Essen für Menschen und Tiere, Kühlung usw.) haben,
die aber die nächste Generation bilden und ihre eigene Zukunft mitgestalten können.
Weitere Bewohnergruppen:

- Bewohner*innen, die gerne gärtnern oder sich für Artenvielfalt einsetzen wollen,

- Bewohner*innen, die einen Balkon haben oder öffentliches Grün über eine
Patenschaft begrünen wollen,

(weiter: vgl. Anlage)

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)

Die Bewohner*innen können

- sich als selbstwirksam wahrnehmen und Verantwortung für ihren Stadtteil entwickeln:
Das kleine Grundstück vor der „minibib“ (Osloer Straße) könnte Teil der "Essbaren
Stadt Köln" werden;

- in den Workshops praktische Erfahrung im Umgang mit Samen und Kenntnis über
Samen, deren Bedeutung und Vermehrung entwickeln;

- Zugang zu Natur und Kenntnisse über Nahrungsmittel für Mensch und Tier erwerben;
- über die Samenausleihe den Zugang zum Lernort Stadtteilbibliothek bekommen;

- einen Beitrag zur Kühlung des Viertels leisten.

Das niederschwellige Angebot der minibib wird weiter vernetzt.

Politische Bildung der Menschen über den Ankauf bestimmter Medien findet statt.

Zn

Seite 2 von 4

Kosten des Projektes

Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro
Gartenwerkzeug 200,00

Regal für Samenausleihe 600,00
Samen (alte Sorte, diverse) 1.260,00
Tütchen für Samen oder fertige Samentütchen 200,00
Honorare für die Durchführung der Workshops 1.320,00
Verpflegung während der Workshops (Wasser/ Obst) 144,00
Öffentlichkeitsarbeit (Druckkosten Flyer/ Plakate/ give aways) 499,00

Medien (mit Thema Samen, Pflanzen, Saatgutherstellung etc.) 750,00

Summe der Kosten 4.973,00

Einnahmen des Projektes

Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen

Summe der Einnahmen

Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 4973,00
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro)

Seite 3 von 4

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn

Höhe des beantragten Abschlags

Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.

Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers

Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname

Vorname
Querwaldein eV.
Geldinstitut
IBAN
BIC

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit

der Unterschrift bestätigt,.dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen. .

Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis

genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen
Daten einverstanden bin.

Link zur Datenschutzerklärung

Köln, 16.7.2020
Ort und Datum

el 0221-2619986 | info@querwaldein.de
www.querwaldein.de

{

Seite 4 von 4

Mit CamScanner gescannt

Anlage zum Projektantrag: Samenbibliothek
Zu 1. Projektbeschreibung

In einer Samenbibliothek erhalten Hobbygärtner*innen Samen einer Sorte, säen
diese aus und bauen somit die Pflanze über den Sommer an. Nach der Ernte
trocknen sie die Samenkörnchen und bringen — zumindest einen Teil davon — wieder
in die Samenbibliothek zurück.

Eine solche Samenbibliothek soll mithilfe der Fördergelder aus dem Verfügungsfonds
in Chorweiler-Mitte aufgebaut werden. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt, bei
dem die Stadtteilbibliothek Chorweiler als Ausleihort für die Samen agiert, der
Querwaldein e.V. naturpädagogische Workshops zu Saatgut anbietet und die GAG
Immobilien AG den GartenClub als Ort für die Workshops zur Verfügung stellt.

Beispiel einer Samenbibliothek

Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

Die Bibliothek fungiert als Ausleihort für die Samen und ist somit der Drehpunkt für
die Beteiligten und der Anknüpfungspunkt, um die Samen nach Beendigung der von
Querwaldein e.V. durchgeführten Workshops den interessierten Bewohner*innen zur
Verfügung zu stellen.

Verschiedene Ausleihmodalitäten sind denkbar:

- Jede Person kann ein Samentütchen mitnehmen und erhält ein neues
Tütchen, das dann wieder den Weg zurück in die Bibliothek finden sollte,
sobald die eigenen Pflanzen Samen gebildet haben. Beschriftet sollte das
gefüllte Tütchen mit Samen der Samenbibliothek zurückgegeben werden.

- Ein Tausch mit anderen Samen, selbst gezogenen Samen anderer Pflanzen
ist auch denkbar, z.B. Calendula als sehr simples Beispiel einer alten
samenfesten Pflanze, die sehr leicht Samen bildet.

Die Samenbibliothek birgt das Potential ein neuer Ort für Kommunikation und den
regen Austausch zwischen verschiedenen Menschen zu werden. Hier können neue
Impulse für die Weiterentwicklung des Projektes entstehen und die Beteiligten
können sich -in Anbindung an das „Essbare Chorweiler“- als Gestalter*innen ihres
direkten Wohnumfelds erleben. Insbesondere ist auch eine gute Vernetzung mit den
Kund*innen der Lebensmittelausgabe möglich.

Dem Ziel der Kühlung des Stadtteils kann in kleinen Schritten über die Aktivitäten
Einzelner nähergekommen werden. Die Menschen können erkennen und in den
Workshops lernen, dass ihr kleiner Beitrag, z.B. die Begrünung des eigenen Balkons,
ein Baustein im übergeordneten Ziel Klimaschutz und Nachhaltigkeit ist und damit
zur Verminderung von Hitze beitragen kann.

Langfristig zielt das Projekt darauf ab einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit
Lebensmitteln zu leisten, Menschen zusammenzubringen und eine analoge Art der
Freizeitbeschäftigung vorzustellen.

Dabei werden folgende Unterziele verfolgt:

«e Durch Begrünung einen Beitrag leisten zur Kühlung des Stadtteils Chorweiler
(Operatives Ziel aus dem InHK „Starke Veedel- Starkes Köln“).

« Selbstwirksamkeit und Verantwortung: Die Menschen können sich als
selbstwirksam wahrnehmen und Verantwortung für ihr Wohnumfeld
übernehmen. Z.B. könnte das kleine Grundstück vor der „minibib“ (Osloer
Straße) Teil der "Essbaren Stadt Köln" bzw. des Stadtteilprojekts „Essbares
Chomeiler“ werden.

« Praktische Erfahrung im Umgang mit Samen und Kenntnis über Samen, deren
Bedeutung und Vermehrung ermöglichen. Um der Bewohnerschaft Kenntnisse
über Samen, ihre Bedeutung, Vermehrung und Pflege vermitteln zu können,
erachten wir praktische Erfahrungen in Form von Workshops als sinnstiftend.
Geplant sind vier Workshops mit Kindern, Jugendlichen oder Familien im
September/Oktober 2020. Der Querwaldein e.V. als pädagogischer Träger
des unmittelbar neben der minibib angesiedelten „GartenClubs Köln“ und mit
seiner Vernetzung in den Stadtteil hinein, ist sehr gut geeignet, diese
Workshops durchzuführen. Inhalte der Workshops könnten sein:

o Kennenlernen von Samen als Beginn der Kultur von Nahrungsmitteln

o Welche Pflanze wächst an welchem Standort? Welche Samen müssen
zu welchem Zeitpunkt ausgesät werden? Welche Pflanzen sind
essbar? (hier auch Wildkräuter)

o Wie müssen Samen gepflegt werden, damit sie keimen?

o Wie entstehen neue Samen aus den Ursprungssamen?

o Wildkräuterwanderung in Chorweiler

o Alte und „vergessene“ Sorten vorstellen
o Kennenlernen von Samen als Nahrung für Tiere, insbesondere
Insekten

Da das Projekt im Herbst mit den Workshops beginnen würde, müsste bei der
Auswahl der Samen auf Wintersaaten geachtet werden. Hier bieten sich an:
Feldsalat, Mangold, Pak Choi, Pflücksalat, Radieschen, Rauke, Rucola, Senf,
Spinat, Winterpostelein, Asia-Salate.

Zugang zu Natur und Kenntnisse über Nahrungsmittel für Mensch und Tier
erwerben.

Über das Ausleihen von Samen einen Zugang zum Lernort Stadtteilbibliothek
ermöglichen und die Vernetzung der Institutionen und Menschen im
Sozialraum stärken. Die Bibliothek würde wahrgenommen als Lernort und Ort
des Tauschens und Austauschens, als ein wichtiger Kooperationspartner im
Sozialraumgebiet. Und auch die minibib würde über den GartenClub von
Querwaldein, die Workshops und die Samenausleihe im Bewusstsein der
Bewohnerschaft stärker mit der Stadtteilbibliothek Chorweiler in Verbindung
gebracht werden. Die benachteiligten Kinder und Jugendlichen des Stadtteils
hätten so die Möglichkeit, partizipativ an Bildungsangeboten teilzunehmen.
Das niederschwellige Angebot der minibib wird weiter vernetzt.

Politische Bildung durch den Einsatz von Medien wie z.B. den Film: „Unser
Saatgut - Wir ernten, was wir sehen“ (Original Titel „Saed: The Untold Story,
Vereinigte Staaten 2016). Im Rahmen des Projekts sollen daher bestimmte
thematisch passende und zielgruppengerecht verfasste Medien angeschafft
werden, die dem Sozialraum über die Dauer des Projekts hinaus zur
Verfügung stehen. Themen sind:

= Anbau, Vermehrung, Gewinnung von Saatgut

= Verarbeitung und Lagerung von Nahrungsmitteln

= Bedeutung von freiem Saatgut für die Menschen

= Bedeutung von angepasstem Saatgut in Bezug auf den Klimawandel usw.
Die bereits zahlreich im Sozialraumgebiet bestehenden Vernetzungen könnten
weiter ausgebaut werden, insbesondere zum Projekt „Essbares Chorweiler“,
aber auch zu anderen Projekten, die mit Blick auf die Ziele des Aktionsplans
„Essbare Stadt Köln“ umgesetzt wurden, z.B. dem Gartenprojekt am
Jugendzentrum Pegasus oder das Projekt „100 Bienenhotels für Chorweiler“.
Im größeren Zusammenhang gedacht können daraus entstehende
Fragestellungen weiter verfolgt werden, so dass die Selbstwirksamkeit der
Menschen im Quartier gestärkt wird: Wie kann ich Nahrung haltbar machen,
wenn ich durch die eigene Zucht zu viel von etwas habe, z.B.
Stangenbohnen? Wie kann ich mit anderen Menschen Nahrung teilen, wenn
ich zu viel davon habe? Wie kann ich das Wissen, dass ich über die Samen
habe, an die nächste Generation weitergeben?

Zu 2.: Welche Bewohnergruppen werden mit dem Projekt angesprochen?

«e Bewohner*innen, die sich vielleicht selbst versorgen möchten aber nicht so
genau wissen wie,

«e Bewohner*innen, die sich für das Projekt begeistern, insbesondere Menschen,
die schon im „GartenClub“ (Querwaldein e.V.) aktiv beteiligt sind, als Beteiligte
und Multiplikator*innen.

Kontakt zu den o.g. Bewohner*innengruppen kann über Akteure hergestellt werden,
mit denen wir im Austausch stehen:

«e die GAG als Träger der 1.200 Wohnungen vor Ort, finanzieller Träger des
Gartenclubs (in Kooperation mit Querwaldein e.V.) und
Standortgeber/Kooperationspartner für die „minibib“,

* die Kitas und Schulen, die Schulgärten unterhalten oder die Idee als Anstoß
nutzen, eine Fläche zu bewirtschaften,

«e das Jugendzentrum Pegasus mit seinen Projekten u.a. ein Hochbeetgarten,

« das Projekt „Essbares Chorweiler“

« das Quartiersmanagement vor Ort,

« der Seeberger Pflanzenhof.

Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements

Die Einbettung des Projektes in die Arbeit des Querwaldein e.V. und die Arbeit des
„Essbaren Chorweilers“ bedeutet, dass zwei sehr wichtige, bereits existierende
Anknüpfungspunkte genutzt werden. Querwaldein e.V., als etablierter Verein vor Ort,
der mitten im Bereich der Wohnungen der GAG bereits den Gartenclub für
Bewohner*innen des Quartiers leitet, hat bereits Kontakte zu Bewohner*innen und
betreibt aktiv Gärtnern im Viertel, sowie die Verarbeitung der Ernten. Das
Stadtteilprojekt „Essbares Chorweiler“ vereint viele einzelne Menschen und
Institutionen, die sich aktiv für die Begrünung, die Wissensvermittlung, das Gärtnern
usw. einsetzen bzw. Projekte solcher Art mit ihren jeweiligen Zielgruppen bzw.
Klient*innen durchführen. Zu nennen sind u.a. VHS, Lebensmittelausgabe, diverse
Bildungseinrichtung, Fundus Nord e.V. Das bereits vorhandene Engagement im
Sozialraum könnte aktiv in dieser Richtung weiter gestärkt und verfestigt werden,
bestehende Strukturen werden mit einbezogen und weiter ausgebaut.

Warum „altes Saatgut“?

Bereits über Dreiviertel der Kultursorten ging in weniger als 100 Jahren im Zuge des
intensiven technisierten Anbaus verloren. Manche Gemüsearten sind fast nur noch
als Hybrid-Saatgut (F1) im Handel und können nicht mehr samenecht vermehrt
werden. Bezugsquellen sind z.B.

e  https://www.dreschflegel-saatgut.de/

e  https://www.biogartenbedarf.de/bio-saatgut/alte-sorten/Alte Sorten - Bio-
Saatgut

e  https://www.saat-und-gut.de/gemuesejalte-sorten/

e  https://derselbstversorger.net/bio-saatgut-kaufen-alte-sorten/

Anlage 02 - Eltern Café - Frühe Hilfen - Gleiche Chancen

6584 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln

Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen
Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds
Willy-Brandt-Platz 2

50679 Köln Telefon 0221 /221-30809

Telefax 0221 / 221-28493
E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds

Blumenberg, Chomweiler und Seeberg-Nord

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Familienzentrum St. Pankratius Am Worringer Bruch

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner

Familienname Vorname

Straße und Hausnummer Postleitzahl

Telefonnummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse
|

Projekttitel

Eltern Cafe: Frühe Hilfe - Gleiche Chancen

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

[| Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

[_] Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
01.09.2020 30.11.2020

Seite 1 von 4

Beschreibung des Projektes

(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)

In Kooperation des Familienzentrums mit Parea (gemeinnützige Gesellschaft für soziale
Dienstleistungen der Wohnungsbaugesellschaft Sahle) soll ein Eltern Cafe entstehen,
das zwei Mal im Monat stattfindet. Begleitet wird das Eltern Cafe von einer
pädagogischen Fachkraft, die von einer Ehrenamtlichen unterstützt wird. Das Treffen
soll alle zwei Wochen freitags von 9 bis 13 Uhr ermöglicht werden. Parea stellt für die
Laufzeit des Projekts Räumlichkeiten (Florenzer Str. 32) kostenlos zur Verfügung. Es
werden wöchentlich ca. zehn Familien erwartet.

Angeboten wird ein gemeinsames Frühstück, bei dem die Eltern im ungezwungen
Kontext ihre Anliegen miteinander sowie mit der Fachkraft besprechen können. So wird
ein gewinnbringender Austausch angeregt.

Neben der Stärkung der Gemeinschaft steht der Zugang zu Sprache im Vordergrund.
Es sollen Sprachmittler in die Gruppe eingeladen werden, um die Sprachfähigkeiten der
Familien in der Praxis zu stärken. Diese können ihr im Eltern Caf& gewonnenes Wissen
anschließend in ihren Peer Groups weitertragen und so weitere Familien im
Sozialraumgebiet unterstützen. Durch Hilfe zur Selbsthilfe und die Schaffung von
Zugängen zu Bildungsangeboten soll ein Beitrag zur Chancengleichheit geleistet und
ein unterstützendes Netzwerk gefördert werden.

Weiter s. Anlage

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?
Familien mit Kindern zwischen 0 und 3 Jahren

Durch die aufsuchende Arbeit der pädagogischen Fachkraft im Sozialraum soll das
Angebot den Familien bekannt gemacht werden. Außerdem wird erwartet, dass im
Fortgang des Projekts neue Familien vor allem dadurch erreicht werden, dass die
Familien, die das Angebot besuchen, dieses selbst durch Mund-zu-Mund-Propaganda
weitertragen.

Desweiteren werden weitere Akteure im Sozialraum, wie das Quartiersmanagement
und die Sozialraumkoordination, über das Angebot informiert, sodass diese als
Multiplikatoren das Angebot in ihren Netzwerken bekannt machen können.

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)

Förderung der Kinder, um Chancengleichheit zu schaffen

Hilfe zur Selbsthilfe

Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung

Förderung der Dialogkultur

Unterstützung der Sprachentwicklung

Schaffung von Zugängen zu Bildungsangeboten

Stärkung der Erziehungskompetenz

Die Anschaffung von Geschirr/ Besteck und Spielmaterialien soll die Fortsetzung des
Projekts über den Förderzeitraum hinaus sicherstellen. Die Materialen können
selbstverständlich auch anderen Akteuren / Projekten als gemeinsame Ressourcen zur
Verfügung gestellt werden.

Seite 2 von 4

Kosten des Projektes

Art der Kosten bitte detailliert darstellen

Honorarkosten Sprachmittler (inkl.Bereitstellung von Material)

Ehenamtler (10 Termin x 4 Stunden x 15€)

Verpflegung für gemeinsames Frühstück
Bastelmaterialien

Geschirr/Besteck (einmalig verwendbar : Corona Zeiten)
Bücher

Spielmaterialien

Summe der Kosten

Einnahmen des Projektes

Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen

Summe der Einnahmen

Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds

(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro)

Kosten in Euro

800,00

600,00

350,00

490,00

200,00

150,00

260,00

2.850,00

2850,00

Seite 3von 4

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn

Um Materialien für die Angebote im Vohinein anschaffen zu können, werden 30% des
beantragten Zuschusses bereits vor Projektbeginn benötigt.

So kann eine adäquate Vorbereitung der Angebote gewährleistet werden.

Höhe des beantragten Abschlags 855,00
Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.

Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers

Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname

Geldinstitut
IBAN

BIC

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.

Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen
Daten einverstanden bin.

Link zur Datenschutzerklärung

Ort und Datum Unterschrift der Antragstellerin oder des
Antragstellers

Seite 4 von 4

Anlage zum Verfügungsfonds-Antrag

Projekttitel: Eltern Cafe: Frühe Hilfen- Gleiche Chancen

Zu 1. Projektbeschreibung

Es wird eine gezielte Thematisierung von (Bildungs-)Einrichtungen stattfinden, um den
Familien die Einrichtungen vorzustellen, sie über Zugangsmöglichkeiten zu informieren und
bei Bedarf auch bei der Anmeldung zu unterstützen. Die Familien können so in ihrer
gesellschaftlichen Teilhabe gestärkt werden.

Durch gezielte begleitende Angebote im Eltern Cafe sollen vor allem Kinder ohne einen
KiTa-Platz die Möglichkeit zur Förderung bekommen und Eltern in ihrer
Erziehungskompetenz unterstützt werden. Hierzu werden gemeinsam Bastelangebote
durchgeführt, altersgerechte Spielmaterialien angeboten, (Vor-)Lesemöglichkeiten
geschaffen und Spielideen vermittelt.

Anlage 06 - Vom Geben und Nehmen und Teilen St. Martins Lichterfest

11118 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln

Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen
Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds
Willy-Brandt-Platz 2

50679 Köln Telefon 0221 /221-30809

Telefax 0221 / 221-28493
E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds

Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Kath. Kirche St. Pankratius am Worringer Bruch

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner

Familienname Vorname
Straße und Hausnummer Postleitzahl
Telefonnummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse
Projekttitel

Vom Geben und Nehmen und Teilen: St. Martins Lichterfest

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

® Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

® Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

[| Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
01.09.2020 30.11.2020

Seite 1 von 4

Beschreibung des Projektes

(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)

Im Stadtteil Blumenberg wurde das Martinsfest bis zum letzten Jahr nicht mehr gefeiert.
Die christlichen Werte und die Geschichte des Martinsfests gehen auf diese Weise
verloren. Wir möchten mit den Bewohnern und Bewohnerinnen aus Blumenberg an das
vergangene Martinsfest anknüpfen und in dieses Jahr St. Martins Lichtfest unter dem
Motto „Vom Geben und Nehmen und Teilen“ gemeinsam feiern.

Gemeinsam mit den großen und kleinen Bewohnern und Bewohnerinnen wollen wir
erarbeiten, wie wichtig es ist an seinen Nächsten zu denken und mit anderen zu teilen.
Das Projekt wird von der Gemeindereferentin und den Sozialarbeiterinnen der
katholischen Kirche St. Pankratius am Worringer Bruch organisiert und soll in den
Räumen der Kirche St. Katharina von Siena in Blumenberg stattfinden. Es werden alle
Bewohner und Bewohnerinnen aus Blumenberg sowie aus dem gesamten Sozialraum
eingeladen. Das Martinsfest wird durch Aushänge und Flyer im gesamten Sozialraum
beworben.

Das Projekt soll am Freitag 13.11.2020 stattfinden. Der Beginn des Fests wird offen
gestaltet sein, die Bewohner und Bewohnerinnen können zwischen 15:30 und 16:00
Uhr ankommen. Sie haben dann die Möglichkeit sich auszutauschen, kennenzulernen
und Namensschilder zu machen.

weiter S. Anlage |

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?
Es werden alle Bewohner und Bewohnerinnen aus Blumenberg, unabhängig ihrem
Alter, ihre Herkunft oder ihres Glaubens eingeladen. Wir wollen gezielt auch Bewohner
und Bewohnerinnen anderer Glaubensrichtungen einladen. Martin war zunächst auch
nicht getauft und hat wie ein Christ gehandelt und mit seinem Nächsten, der in Not war,
geteilt. Unsere heutige Gesellschaft ist geprägt durch die christlichen Werte und diese
sollen, genauso wie die Tradition des Martinsfests, aufrecht erhalten bleiben. Trotzdem
wird anhand der Martinsgeschichte auch deutlich, dass das Teilen jeden etwas angeht,
unabhängig der Religion und Glaubensrichtung. Besonders die Kinder und
Jugendlichen sollen an diesem Tag lernen, wie wichtig die Geste des Teilens ist.
Besonders wichtig ist uns der intergeneratiöse Charakter des Martinsfests.

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)

Die Bewohner und Bewohnerinnen erhalten (ohne Corona-Konzept) die Möglichkeit, in
Kontakt zu kommen und sich besser kennenzulernen. Die Senioren und Seniorinnen
der Gemeinde wünschen sich schon lange, dass es mehr solcher Aktionen in der
Kirche gibt. An diesem Tag haben sie die Möglichkeit, mit den Kindern und ihren
Familien gemeinsam zu feiern, sich auszutauschen und Erfahrungen und Traditionen
zu teilen. Auch mit Corona-Konzept wird die Nachbarschaft in Blumenberg durch das
Projekt gestärkt. Das gemeinschaftliche Entzünden von Lampions und Lichtern zum
Martinsfest wird in visueller Weise ein Band durch Blumenberg ziehen und den Stadtteil
erleuchten und verbinden. Lichter und Gesang sind emotional und inklusiv. Durch die
filmische Aufbereitung des Lichtwegs kann das Fest mit vielen Menschen im

Sozialraugebiet geteilt werden. weiter s. Anlage

Seite 2 von 4

Kosten des Projektes

Art der Kosten bitte detailliert darstellen

für Laternen/Windlichter: Bastelmaterial, Tüten und Holz

Punschtöpfe (3 Stück a 60 Euro)

Beamer (für draußen geeignet)

Kosten in Euro

499,00

180,00

Materialkosten Lampinions, LED’s

Verpflegung (Weckmänner, Kekse, Getränke)

Ehrenamtler: 10 Personen x 6 Stunden x 15€

Öffentlichkeitsarbeit (Druckkosten)

Summe der Kosten

Einnahmen des Projektes

Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen

Summe der Einnahmen

Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro)

470,00

499,00

400,00

900,00

150,00

3.098,00

3098,00

Seite 3 von 4

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn
Wir benötigen schon vor Projektbeginn einen Abschlag von 30%, damit wir einen Teil
der Material- und Verpflegungskosten decken können.

Höhe des beantragten Abschlags 929,00
Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.

Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers

Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname

Geldinstitut

IBAN

BIC

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.

Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen
Daten einverstanden bin.

Link zur Datenschutzerklärung

Köln, 07.07.2020

Ort und Datum Unterschrift der Antragstellerin oder des
Antragstellers

Seite 4 von 4

Anlage zum Verfügungsfonds- Antrag Vom Geben und Nehmen und Teilen:
St. Martins Lichtfest

Zu 1. Projektbeschreibung:

Die Corona- Pandemie verändert derzeit die Art und Weise, wie Gemeinschaft bisher
gelebt und gefeiert wurde. Dabei sind u.a. insbesondere öffentliche Feste und die
unkontrollierbare Zusammenkunft vieler verschiedener Menschen an einem Ort aufgrund
der aktuellen Kenntnislage über die Verbreitung des Corona- Virus untersagt.

Aus diesem Grund soll die Projektdurchführung an dieser Stelle zweimal skizziert werden-
einmal ohne Corona-Konzept und einmal mit einem solchen Konzept.

Ohne Corona-Konzept:

Wenn zu Beginn des Fests die Menschen sich langsam gemeinsam eingefunden haben,
üben alle ein traditionelles Martinslied mit musikalischer Unterstützung von der Combo ein.
Im Anschluss daran wird die Martinsgeschichte erzählt und die wichtigsten Werte werden
besprochen. Dies wird von der Gemeindereferentin vorbereitet und ausgeführt. In diesem
Rahmen möchten wir mit allen Anwesenden sammeln, wo sie im Alltag Geben, wo sie
Nehmen und wo sie wie Martin handeln und besprechen, warum es so wichtig ist.

Im Anschluss bekommen alle die Möglichkeit eine kleine Laterne oder ein Windlicht zu
basteln. Mit den gebastelten Laternen wird dann ein kleiner Umzug um die Kirche
veranstaltet und anschließend gemeinsam am Lagerfeuer Martinslieder gesungen. Das
Lagerfeuer wird von den Pfadfindern organisiert und ausgeführt.

Den Abschluss des Projektes bildet das gemeinsame Weckmann teilen. Dafür wird ein
großer Weckmann/mehrere große Weckmänner gekauft, die dann mit allen geteilt werden
sollen, so wie Martin seinen Mantel teilte. Dazu gibt es heißen Kakao, Kinderpunsch und
Punsch und die Bewohner und Bewohnerinnen haben die Möglichkeit, den Tag bei netten
Gesprächen in Ruhe ausklingen zu lassen.

Die selbstgebastelten Laternen können im Anschluss mit nach Hause genommen werden.
Ein paar der gebastelten Windlichter werden in das Lazarus Haus gebracht, um auch dort
mit den Bewohnern und Bewohnerinnen, die nicht am Fest selbst teilnehmen konnten, das
Martinsfest und das Licht zu teilen.

Die Kolping Jugend und die Firmlinge werden die Gäste des Festes mit Getränken
versorgen und sich um das Teilen des Weckmannes kümmern. Wir rechnen mit ungefähr
60 Personen, die am Fest teilnehmen.

Mit Corona-Konzept:

Vor dem eigentlichen Fest wird das Martinslied “Ein bisschen so wie Martin“ vom
Kirchenchor gesungen und aufgenommen. Am Martinsfest selbst (13.11.) wird die
musikalische Performance um 16:00 Uhr auf dem Kirchenvorplatz über Lautsprecher
abgespielt. Danach wird die Martinsgeschichte mithilfe eines Beamers/ Projektors auf eine
der Kirchenaußenwände in Bildern projiziert und über ein Mikrofon erzählt. Die
Anwesenden können so an der frischen Luft mit genügend Abstand die Geschichte sehen
und hören.

Im Anschluss an die Vorführung verteilen die Firmlinge und die Kolping Jugend im
Vorhinein zusammengestellte Tütchen mit Bastelanleitung, Materialien und einem kleinen
Weckmann. So können Laternen/Windlichter ganz einfach mit der Familie zu Hause
gebastelt werden.

Ein paar der Windlichter und Laternen werden ebenfalls von uns vorgebastelt und im
Lazarus Haus verteilt. Die gebastelten Laternen/Windlichter können dann im eigenen
Haus/ in der eigenen Wohnung ins Fenster gestellt werden, um abends für alle sichtbar zu
leuchten. Dies fördert gerade in solch schweren Zeit das Gemeinschaftsgefühl.
Zusätzlich werden in einigen Vorgärten buntbemalte Lampions gestellt und gegen 18:00
Uhr von den Anwohnenden entzündet. So entsteht ein Lichtweg, der von den Bewohnern
und Bewohnerinnen individuell abgelaufen werden kann. Ein kleiner Teil (10-15 Personen
des Teams) wird ebenfalls singend und mit Kamera begleitet den Weg ablaufen. Dieses
Video wird anschließend auf die Homepage der Pfarrei gestellt und mit dem
Quartiersmanagement geteilt, um es so allen Bewohnern und Bewohnerinnen zur
Verfügung zu stellen.

Der Tag wird nach der zu diesem Zeitpunkt aktuellen Corona-Schutzverordnung
ausgerichtet. Ein detailliertes Schutzkonzept wird in Anlehnung an das Corona-
Kirchenschutzkonzept erstellt und angepasst werden.

Zu 3. Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im
Sozialraum erreichen?

Um die Nachhaltigkeit des Projektes zu gewährleisten, beantragen wir die Anschaffung
von größeren Materialien (Beamer, Punschtöpfe). So können wir sicherstellen, dass auch
in den folgenden Jahren ein Martinsfest für die Bewohner und Bewohnerinnen des
Sozialraumgebiets möglich ist und fördern schon in der Zukunft Zusammenhalt,
Gemeinschaft und Tradition.

Alle angeschafften Gegenstände stehen im Anschluss den Akteuren und Menschen im
Sozialraumgebiet zur Ausliehe zur Verfügung.

Der Moment des Leihens -vom Geben und Nehmen und Teilens- schafft ständig wieder
gemeinsame Treffen und Austausch.

Anlage 03 - Ich erinnere mich noch daran!

5393 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln

Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen
Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds
Willy-Brandt-Platz2 -

50679 Köln Telefon 0221 / 221-30809

Telefax 0221 / 221-28493
E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds

Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Geremia Carrara

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner

Familienname Vorname
Straße eng Hausnummer Postleitzahl
tanaummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse
Projekttitel

Ich erinnere mich noch daran!

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

[[] Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

[5 Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

[J Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
01.09.2020 01.11.2020

Beschreibung des Projektes

(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden) . Sure
Das Projekt "Ich erinnere mich noch daran!" ist ein Musikprojekt und soll insgesamt drei
Konzerte (mit Gesang) beinhalten. Die Konzerte sind "Wunschkonzerte”, das heißt,
dass die Zuhörerlnnen sich die Lieder, die gespielt werden, selbst aussuchen dürfen.
Wir haben die Konzertreihe erstmals in einer Demenz-WG in Bickendorf gegeben und
tolles feedback erhalten. Auch im Sozialraumgebiet möchten wir mit unserer Musik |
Bewohnerilnnen in Wohneinrichtungen Freude bringen. Wir haben das Interesse an
einem (corona-kompatiblen) Hof- bzw. Straßenkonzert bei drei Wohneinrichtungen
abgefragt. Alle drei Leitungen haben großes Interesse und bestätigen, wie sehr sich die
BewohnerInnen über musikalische Darbietungen freuen:

1) Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung (Netzestraße 3; Frau Janz)

2) AWO Pflegezentrum Marie-Juchacz-Zentrum (Rhonestr.5; Herr Remig)

3) Pflegezentrum Lazarus Haus (Ernstbergstraße 95 Frau Hillen).

Ich als Projektleitung übernehme jede Kommunikation mit den Einrichtungen und der
Band, die Auswahl der Location, die Sammlung der Lieblingslieder, organisiere Auf-
und Abbau und den reibungslosen Ablauf am Konzerttag.

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?
Angesprochen sind diejenigen Menschen, die in den Wohneinrichtugen und
Pflegezentren leben.

Je nach Location können aber auch Anwohnerlnnen unserer Musik lauschen (im Marie
Juchacz würde das Konzert bspw. im Wendehammer stattfinden, die AWO hat damit
gute Erfahrungen gemacht).

Je nach Bestimmungslage (Corona) können die Bewohnerinnen und Bewohner auch
Freunde und Verwandte zum Konzert einladen.

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)

Das Projekt will den BewohnerInnen der drei Einrichtungen die Möglichkeit geben,
durch ihre Realisierung direkt in ihren Wohnungen an einer Kultur-Freizeitbeschäftigung
teilzunehmen. Ein weiteres wichtiges Ziel des Projekts ist es auch, einen inklusiven
Moment zu schaffen. Ein inklusiver Moment, der (wenn möglich!) durch die Einladung
von Freunden und Verwandten zum Konzert realisiert würde. Auf diese Weise soll das
wichtige Gefühl der Gemeinschaft innerhalb und außerhalb der Wohnungen weiter
\gestärkt werden.

Seite 2 von4

Kosten des Projektes

Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro

‚Projektleitung G.C. (15 Euro x 60 Stunden) 900,00

Künstlerhonorar Musiker A.P. Bandleiter (je Konze. Euro 500 x 3) 1.500,00

Künstlerhonorar Musiker C.E.( je Konze. 325 Euro x 3) 975,00
€ Künstlerhonorar Musiker B.N. (je Konze. 325 Euro x 3) 975,00
Musik-Arrangement C.E. 300,00
Summe der Kosten 4.650,00
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden 0
C
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen 0
Summe der Einnahmen 0
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 4650,00

(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro)

Seite 3 von 4

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn

Ich organisiere dieses Projekt als Privatperson und möchte daher um die Auszahlung
eines Abschlags in Höhe von 1395 Euro (30 % der Gesamtsumme) bitten, um den
Künstlern einen ersten Teil des Honorars noch vor Projektende auszahlen zu können.

Höhe des beantragten Abschlags „1395,00
Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.

Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers

Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname

Geldinstitut

IBAN

BIC

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.

Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen
Daten einverstanden bin. ;

Link zur Datenschutzerklärung

-
Be

Köln, 26.06. 2020

Ort und Datum Unterschrift der Antragstellerin oder des
Antragstellers

Anlage 05 - Anschaffungen für die Lebensmittelausgabe

7348 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln

Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen

Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds

Willy-Brandt-Platz 2

Sa kalı Telefon 0221 /221-30809
Telefax 0221 / 221-28493

E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds
& Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Lebensmittelausgabe für den Kölner Norden

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner
Familienname

Vorname
Straße und Hausnummer ah
Telefonnummer ERRIETE E-Mail-Adresse
Projekttitel

Anschaffungen für die Lebensmittelausgabe

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

M Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
[J Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

= Maßnahme zum Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
01.09.2020 01.12.2020

Seite 1 von 4

Beschreibung des Projektes
(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)

| siehe Anlage EEE NE ERST

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?

siehe Anlage

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner und den Sozialräumen
„Mülheim-Nord/Keupstraße und Buchheim/Buchforst“ erreichen? (Zum Beispiel

Stärkung des Zusammenhaltes)
siehe Anlage

Seite 2 von 4

Kosten des Projektes

f Kosten in
Art der Kosten bitte detailliert darstellen Euro
Kühltisch mit 6 Schubladen, Fassungsvermögen 464 Liter 2.300 Euro
6 Transportrollen 95 Euro
Notebook 650 Euro
Software (Office Paket) 50 Euro
Summe der Kosten 3.095,00 Euro
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden -
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen 2
Summe der Einnahmen &
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 3.095,00 Euro
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4900 Euro)
Seite 3 von 4

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn

J
Höhe des beantragten Abschlags

Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses
höchstens 1500 Euro.

Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers
Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname

Vorname
Lebensmittelausgabe Chorweiler
Geldinstitut

\BAN

BIC

mm 00 nn

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige

Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder

sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit

der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig.
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.

Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis

genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen
Daten einverstanden bin.

Link zur Datenschutzerklärung

er TER OS

Ort und Datum

Seite 4 von 4

Beschreibung des Projektes

Die Lebensmittelausgabe im Kölner Norden (LMA) ist konzipiert, um Menschen, bei denen
die Lebensmittelknappheit alltägliche Sorge ist, in Chorweiler eine dauerhafte und
ergänzende Versorgung von Lebensmitteln anzubieten. Eintrittskarte ist der Köln-Pass. Seit
der Eröffnung vor fast vier Jahren wurden über 3.000 zu versorgende Personen angemeldet.

Die Räumlichkeiten der LMA befinden sich im Bürgerzentrum Chorweiler am Pariser Platz.

Die Verteilung von Lebensmittelen bedarf einer intensiven Organisation und Administration,
I es unerlässlich ist, dass entsprechende Arbeitsmaterialen und Inventar zur Verfügung
stenen.
An drei Ausgabetagen in der Woche werden Lebensmittel von der Kölner Tafel angeliefert
und im Anschluss einzeln von den Ehrenamtlichen gesichtet und auf Kundenkörbe verteilt.
Wöchentlich kommt es vor, dass einzelne Ausgabetage weniger stark mit Waren beliefert
sind. Hingegen an anderen Tagen ein erheblicher Überschuss übrig bleibt. Um einen
Ausgleich zu schaffen und so zu ermöglichen, dass alle Kunden möglichst gerecht
Lebensmittel erhalten, werden die Waren eingelagert und an den folgenden Tagen verteilt.
Probleme stellen sich bei jenen Lebensmitteln dar, die eine Kühlung benötigen. Die
Lebensmittelausgabe hat derzeit nur sehr begrenzte Kühlmöglichkeiten (drei Kühlschränke —
Standard-Haushaltsgeräte).
Zu den intensiven administratorischen Aufgaben zählt die Pflege einer Kundendatenbank, mit
mehr als 3.000 Datensätzen; das Erstellen von Kundenlisten, Ausweisen sowie Kalender für
Kunden; die Dokumentation im Rahmen des Datenschutzes, usw. Darüber hinaus findet
zweimal im Monat eine Anmeldung für Neukunden statt. Für diese Tätigkeiten ist es
notwendig mit entsprechenden digitalen Endgeräten ausgestattet zu sein. Mit der über die
Jahre gewachsenen Kundenanzahl und dem damit einhergehenden Arbeitsaufwand fehlt der
Lebensmittelausgabe im Kölner Norden ein Notebook, um einen weiteren Arbeitsplatz zu
schaffen, an dem die operative Leitung sowie eine Ehrenamtliche anfallende digitale Arbeiten
erledigen können.
Die Lebensmittelausgabe für den Kölner Norden möchte sich daher um eine Förderung für
folgende Anschaffungen bemühen:

- 1 Kühltheke
- 6 Transportrollen (zur Herstellung von Mobilität der Kühltheke in den Räumlichkeiten der
LMA im Bürgersaal 4)

- 1 Notebook inkl. Software.

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen
werden?

Eintrittskarte für die Lebensmittelausgabe für den Kölner Norden ist der Köln-Pass. Nach
erfolgter Anmeldung ist es Kunden möglich, einmal pro Monat Lebensmittel abzuholen, die
von der Menge her ausgelegt sind ca. ein bis eineinhalb Wochen auszureichen.
Angesprochen werden daher alle Bewohner*innen aus den Stadtteilen Chorweiler, Seeberg,
Merkenich, Heimersdorf, Auweiler, Volkhoven/Weiler, Blumenberg.

rden bietet die Möglichkeit zur ehrenamtlichen

e regelmäßig tätig. Die grundsätzliche Motivation
‚er Norden mitzuarbeiten, basiert auf der Überzeugung
d für den Stadtteil Chorweller zu leisten. Darüber hinaus
t in der Lebensmittelausgabe dazu, ihre

Die Lebensmittelausgabe für den Kölner No
Mitarbeit. Derzeit sind rund 35 Ehrenamtlich
bei der Lebensmittelausgabe im Köln
einen gesellschaftlichen Beitrag inun
nutzen einige Ehrenamtliche ihr Engagemen

Deutschkenntniss zu verbessern und Zeiten von Arbeitslosigkeit sinnstiftend zu überbrücken.
Teilweise stammen die Ehrenamtlichen selbst auch aus dem Kreis der Bezieher*innen.

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum
erreichen? (Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)

Neben der Verteilung von Lebensmitteln ist die Lebensmittelausgabe als Begegnungsort
gestaltet. Die Kunden haben die Möglichkeit in einem Begegnungscafe soziale Kontakte zu
knüpfen und an Informationsveranstaltungen teilzunehmen. Eng verknüpft mit dem Projekt
ist die Sozialberatung des Büros für Soziales und Gemeinwesenarbeit, so dass bei Bedarf auf
die individuelle (problematische) Lebenssituationen eingegangen werden kann.

Das beantragte Inventar des Förderantrages führt zu einer besseren Versorgung der
Kunden, beugt der Verschwendung von Lebensmittelan vor, ermöglicht einen
reibungsloseren Ablauf und ist führt zu Arbeitserleichterung für die Ehrenamtlichen der LMA.

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

10333 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/15/152 
152/1 
Vorlagen-Nummer 
 2348/2020 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Projektanträge im Rahmen des Verfügungsfonds für den Sozialraum „Blumenberg, Chorweiler 
und Seeberg-Nord„ 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Die Bezirksvertretung Chorweiler beschließt  
 
 dem Antrag der Stadtteilwerkstatt Chorweiler gGmbh auf Zuwendung aus dem Verfü-
gungsfonds für den Sozialraum „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord“ für das Pro-
jekt „Betreuung und Bespielung der Boulderwand am City Center Chorweiler“ in der bean-
tragten Höhe von 4.999,00 € und 
 dem Antrag vom Familienzentrum St. Pankratius am Worringer Bruch auf Zuwendung aus 
dem Verfügungsfonds für den Sozialraum „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord“ für 
das Projekt „Eltern Café: Frühe Hilfen – Gleiche Chancen“ in der beantragten Höhe von 
2.850,00 € und 
 dem Antrag von Herrn Geremia Carrara auf Zuwendung aus dem Verfügungsfonds für den 
Sozialraum „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord“ für das Projekt „Ich erinnere mich 
noch daran!“ in der beantragten Höhe von 4.650,00 € und 
 dem Antrag der GAG Immobilien GmbH auf Zuwendung aus dem Verfügungsfonds für den 
Sozialraum „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord“ für das Projekt „Kunstprojekt mit 
Jugendlichen an der Unterführung Katzbachweg zur Kriegerhofstraße“ in der beantragten 
Höhe von 4.999,00 € und 
 dem Antrag der Lebensmittelausgabe für den Kölner Norden auf Zuwendung aus dem 
Verfügungsfonds für den Sozialraum „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord“ für das 
Projekt „Anschaffungen für die Lebensmittelausgabe“ in der beantragten Höhe von 
3.095,00 € und 
 dem Antrag der Kath. Kirche St. Pankratius am Worringer Bruch auf Zuwendung aus dem 
Verfügungsfonds für den Sozialraum „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord“ für das 
Projekt „Vom Geben und Nehmen und Teilen: St. Martins Lichterfest“ in der beantragten 
Höhe von 3.098,00 € und 
 dem Antrag des Querwaldein e.V. auf Zuwendung aus dem Verfügungsfonds für den So-
zialraum „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord“ für das Projekt „Samenbibliothek“ in 
der beantragten Höhe von 4.973,00 € und  
 dem Antrag des Büros für Soziales und Gemeinwesenarbeit; Kath KG Hl. Johannes XXIII. 
Köln auf Zuwendung aus dem Verfügungsfonds für den Sozialraum „Blumenberg, Chor-
weiler und Seeberg-Nord“ für das Projekt „Anschaffung einer Siebdruckmaschine“ in der 
beantragten Höhe von 1.170,00 € und 
 dem Antrag von Frau Miriam Hamel auf Zuwendung aus dem Verfügungsfonds für den 
Sozialraum „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord“ für das Projekt „Stadtfinden - 
Chorweiler“ in der beantragten Höhe von 4.900,00 € und 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 20.08.2020

2 
 dem Antrag des Outline e.V. auf Zuwendung aus dem Verfügungsfonds für den Sozial-
raum „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord“ für das Projekt „Wandgestaltung Ju-
gendeinrichtung Pegasus“ in der beantragten Höhe von 4.630,00 €  
 
 
statt zu geben  
 
Beschlussalternative  
 
Die Bezirksvertretung Chorweiler beschließt, dass für die zehn Anträge oder für einzelne Anträge 
keine Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für den Sozialraum „Blumenberg, Chorweiler und 
Seeberg-Nord“ bereitgestellt werden.  
 
 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
Begründung: 
Die Stadt Köln hat sich mit Ratsbeschluss vom 20.12.2016 (Vorlage Nr. 2899/2016) für die Durchfüh-
rung des Leitkonzepts „Starke Veedel – Starkes Köln“ entschieden. Mit dem Programm „Starke Vee-
del - Starkes Köln“ steht die Stärkung der Stadtquartiere mit besonderem Förderbedarf sowie die 
nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der in diesen Quartieren lebenden Menschen im Fo-
kus. Die Aktivierung der in dem Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger ist daher ein entschei-
dender Baustein für die erfolgreiche Umsetzung von „Starke Veedel – Starkes Köln“.  
Mit dem Beschluss des Integrierten Stadt entwicklungskonzeptes im Sozialraum „ Blumenberg, 
Chorweiler und Seeberg Nord “ am 18.05.2017 (Vorlage Nr. 0743/2017) wurde die Grundlage g e-
schaffen, um Zuwendungen aus dem Städtebauförderprogramm zu beantragen. Der Förderantrag zur 
Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ wurde mit Zuwendungsbescheid 
vom 10.11.2016 durch den Fördermittelgeber positiv beschieden.  
Der Verfügungsfonds ist eine Teilmaßnahme des „Büros für Quartiersmanagement und Aktivierung“. 
Für den Sozialraum „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg Nord“ stehen im Bewilligungszeitraum 
2019/2020 Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds mit einem Gesamtvolumen von 143.439,00 € 
zur Verfügung. Die maximale Zuwendungshöhe pro Projektantrag wird auf 4.999,00 Euro begrenzt.    
Grundlage für die Vergabe der Fördermittel aus dem Verfügungsfonds bildet eine kommunale Richtli-
nie, die auf Basis der Förderrichtlinie „Stadterneuerung 2008“ erstellt und von der Bezirksvertretung 
Chorweiler beschlossen wurde (Vorlage Nr.1564/2019 und 3745/2019).  
Über die Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds entscheidet die Bezirksvertretung 
Chorweiler nach einer Vorprüfung der Anträge durch ein Fachgremium, das aus dem Quartiersma-
nagement, der Sozialraumkoordination, der Bezirksjugendpflege sowie je einer Vertreterin/eines Ver-
treters des Interkulturellen Dienstes und des Bürgeramtes Chorweiler gebildet wird.  
Entsprechend der beschlossenen Änderungen in der Richtlinie (Vorlage-Nr. 3745/2019) wurden die 
bisher in der gesamten Projektlaufzeit vorgesehenen sechs Antragsdurchläufe um einen weiteren 
Antragsdurchlauf ergänzt. Für die ersten drei Antragsdurchläufe standen jeweils 23.906,50 € pro An-
tragsdurchlauf zur Verfügung. Für die weiteren vier Antragsdurchläufe stehen jeweils 17.929,88 € 
bereit.

3 
In den ersten sechs Antragsdurchläufen wurden Mittel in Höhe von 109.025,02 € ausgeschüttet. Die 
in den ersten sechs Antragsdurchläufen nicht ausgeschütteten Mittel in Höhe von 16.484,12 € sowie 
weitere 6.328,38 €, die aus bereits abgerechneten Projekten, die die bewilligte Fördersumme nicht in 
Gänze verausgabt haben und aufgrund einer Nichtdurchführung einer Maßnahme aufgrund der Co-
vid-19 Problematik, zurückgeflossen sind, stehen für die weiteren Antragsphasen zur Verfügung. Ins-
gesamt stehen in der siebten Antragsphase somit Mittel in Höhe von 40.742,38 € bereit.  
Aus dem Fachgremium ergeht die Empfehlung an die Bezirksvertretung Chorweiler die sechs 
eingegangenen Projekte in der beantragten Höhe zu genehmigen: 
 Die Stadtteilwerkstatt Chorweiler gGmbh beantragte eine Zuwendung in Höhe von 
4.999,00 € für das Projekt „Betreuung und Bespielung der Boulderwand am City Center 
Chorweiler“.  
 Familienzentrum St. Pankratius am Worringer Bruch beantragte eine Zuwendung in Höhe 
von 2.850,00 € für das Projekt „Eltern Café: Frühe Hilfen – Gleiche Chancen“.  
 Herr Geremia Carrara beantragte eine Zuwendung in Höhe von 4.650,00 € für das Projekt 
„Ich erinnere mich noch daran!“. 
 Die GAG Immobilien GmbH beantragte eine Zuwendung in Höhe von 4.999,00 € für das 
Projekt „Kunstprojekt mit Jugendlichen an der Unterführung Katzbachweg zur Kriegerhof-
straße“.  
 Die Lebensmittelausgabe für den Kölner Norden beantragte eine Zuwendung in Höhe von 
3.095,00 € für das Projekt „Anschaffungen für die Lebensmittelausgabe“.  
 Die Kath. Kirche St. Pankratius am Worringer Bruch beantragte eine Zuwendung in Höhe 
von 3.098,00 € für das Projekt „Vom Geben und Nehmen und Teilen: St. Martins Lichter-
fest“.  
 Der Querwaldein e.V beantragte eine Zuwendung in Höhe von 4.978,00 € für das Projekt 
„Samenbibliothek“.  
 Das Büros für Soziales und Gemeinwesenarbeit; Kath KG Hl. Johannes XXIII. Köln bean-
tragte eine Zuwendung in Höhe von 1.170,00 € für das Projekt „Anschaffung einer Sieb-
druckmaschine“. 
 Frau Miriam Hamel beantragte eine Zuwendung in Höhe von 4.900,00 € für das Projekt 
„Stadtfinden – Chorweiler“. 
 Der Outline e.V beantragte eine Zuwendung in Höhe von 4.630,00 € für das Projekt 
„Wandgestaltung Jugendeinrichtung Pegasus“. 
 
Finanzen 
Die Kosten für die Teilmaßnahme zur Gewährung von Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für 
den Sozialraum „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg Nord“ liegen bei insgesamt 143.439,00 €. Die 
Höhe der Fördermittel im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" des Landes NRW 
beträgt laut Zuwendungsbescheid Nr. 05/58/16 insgesamt 100.407,30 € brutto. Die Gesamtkosten 
liegen innerhalb des Kostenvolumens der bereits beschlossenen Mittel des Gesamtprogramms in 
Höhe von 97,2 Millionen €. 
In den ersten sechs Antragsphasen wurden im Rahmen des Verfügungsfonds insgesamt 109.025,02 
€  ausgeschüttet. Aus den ersten sechs Antragsphasen stehen weitere Restmittel in Höhe von 
16.484,10 € zur Verfügung. Die in den ersten sechs Antragsdurchläufen nicht ausgeschütteten Mittel 
in Höhe von 16.484,10 € sowie weitere 6.328,38 €, die aus bereits abgerechneten Projekten, die die 
bewilligte Fördersumme nicht in Gänze verausgabt haben und aufgrund einer Nichtdurchführung ei-
ner Maßnahme aufgrund der Covid-19 Problematik, zurückgeflossen sind für die weiteren Antrags-
phasen zur Verfügung. Insgesamt stehen somit im siebten Antragsdurchlauf Mittel in Höhe von 
40.742,38 € bereit.  
Die Projekte der siebten und letzten Antragsphase umfassen ein Gesamtvolumen von 39.364,00 €.  
Die Finanzierung der förderfähigen Gesamtkosten der Maßnahme erfolgt aus dem Teilergebnisplan 
0902 – Stadtentwicklung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen.

4 
Anlagen 
 
  1 Projektantrag Betreuung und Bespielung der Boulderwand am City Center Chorweiler 
  2 Projektantrag Eltern Café: Frühe Hilfen – Gleiche Chancen 
  3 Projektantrag Ich erinnere mich noch daran 
  4 Projektantrag Kunstprojekt mit Jugendlichen an der Unterführung Katzbachweg zur 
     Kriegerhofstraße 
  5 Projektantrag Anschaffungen für die Lebensmittelausgabe 
  6 Projektantrag Vom Geben und Nehmen und Teilen: St. Martins Lichterfes 
  7 Projektantrag Samenbibliothek 
  8 Projektantrag Anschaffung einer Siebdruckmaschine 
  9 Projektantrag Stadtfinden – Chorweiler 
10  Projektantrag Wandgestaltung Jugendeinrichtung Pegasus

Anlage 01 - Betreuung und Bespielung der Boulderwand am City Center Chorweiler

14954 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln

Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen
Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds
Willy-Brandt-Platz 2

50679 Köln Telefon 0221 / 221-30809

Telefax 0221 / 221-28493
E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds

‚Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Stadtteilwerkstatt Chorweiler gGmbH

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner
Familienname Vorname

Straße und Hausnummer Postleitzahl
\ er

Telefonnummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse

Projekttitel
Betreuung und Bespielung der Boulderwand am City Center Chorweiler

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

3) Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

[] Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
01.09.2020 ° 30.11.2020

Seite 1 von 4

Beschreibung des Projektes
(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)
siehe Anlage.

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?

Die Hauptzielgruppe für die Durchführung von Angeboten läge im Kinder- und
Jugendbereich. Es ist aber bei auftretenden Bedarfen auch möglich ein Angebot auf

eine andere Zielgruppe auszurichten.

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)

- Förderung sozialer Teilhabe der Kinder und Jugendlichen
- Nachhaltige Anbindung an bestehende sozialräumliche Einrichtungen

- Sport als integrationsförderndes Medium

- Schaffung einer Begegnungsmöglichkeit der unterschiedlichsten Menschen

- Vermittlung von Freude und Spaß an Bewegung, Spiel und Sport, um die Grundlage
für eine weitergehende sportliche Betätigung zu schaffen

- Unterstützung bei der Persönlichkeitsentwicklung /Stärkung sozialer Kompetenzen u;
Verhaltensweisen

Seite 2 von 4

Kosten des Projektes

Art der Kosten bitte detailliert darstellen

Kosten in Euro

Honorarkosten Angebote, 108 h (s. Anlage) 1.620,00
Honorarkosten Routenbau, 60 h (s. Anlage) on
Kletterschuhe, 25 Paar 1.000,00
Crashpads, 2 Stück zeunD
Werkzeug, Impulsschrauber usw. (s. Anlage) 850,00
Kleinmaterial, diverses 300,00
Öffentlichkeitsarbeit, Flyer, Plakate 69,00
Summe der Kosten 4.999,00
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden 0
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen 0
Summe der Einnahmen 0
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 4999,00
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro)

Seite 3 von 4

MB nn nee eu SEES

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn

Höhe des beantragten Abschlags RR NEE
Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.

Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers

Kontoinhaberin oder Kontoinhaber

Familienname Vorname
‚Stadtteilwerkstatt Chorweiler gGmbH
Geldinstitut
m AI re Aue Au
IBAN
BIC

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.

Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen
Daten einverstanden bin.

Link zur Datenschutzerklärung Ca
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Unterschrift der Antragstellerin oder des

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Ort und Datum Antragstellers

Seite 4 von 4

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Allgemeine Angaben:
Projektträger: StadtteilWerkstatt Chorweiler gGmbH - Canyon Chorweiler
Tobias Dompke

Weichselring 6a

50765 Köln

E-Mail: dompke@canyon-chorweiler.de

Tel: 0221-5343 673

Ansprechpartnerin /
Projektleitung:

Projektangaben:

Titel;
Ausgangslage,
Bedarf

Betreuung und Bespielung der Boulderwand am City Center Chorweiler

Mit der Umgestaltung des Pariser Platzes geht auch der Bau einer Boulderwand
am City Center Chorweiler einher.

Diese wird frei zugänglich sein und somit einer breiten Zielgruppe nutzbar
gemacht.

Nach aktuellem Stand liegt noch keine Planung vor, wie diese Sportfläche nach
dem Bau betreut werden soll. Entsprechend würde sich die Nutzung
ausschließlich auf die individuelle und unbetreute Nutzung beschränken.

Eine solche Sportfläche bietet darüber hinaus aber enormes Potential für
pädagogische Angebote, eine Attraktivitätssteigerung des Standortes Chorweiler
und als tatsächliche Trainingsstätte für Freizeit- und Breitensportler_Innen.

Um dieses Potential abrufen zu können ist eine fachkundige Betreuung der
Boulderwand, sowie die Durchführung von Angeboten notwendig.
01.09.2020 - 30.11.2020

Projektzeitraum

Das Projekt zielt auf eine ganzheitliche Betreuung der Boulderwand am City
Center Chorweiler ab und beinhaltet die Durchführung von pädagogischen
Sportangeboten, sowie die fachliche Betreuung der Boulderwand.

Projektbeschreibung

Durchführung pädagogischer Sportangebote:
Durch die Errichtung der Boulderwand ergibt sich eine neue frei zugängliche
Möglichkeit des Sporttreibens im Bezirk Chorweiler. Dies an sich kann bereits
einen Mehrwert darstellen. Doch besteht auch immer die Gefahr, dass damit nur
bestimmte Zielgruppen erreicht werden, die auch ansonsten häufig schon
Zugänge zum Sport haben. Durch die zusätzliche Durchführung von
pädagogisch begleiteten Angeboten kann ein niederschwelliger Zugang zu Sport
und Bewegung geschaffen werden. Es entsteht neben den sportlichen und
gesundheitlichen Aspekten, die eine kostenfreie Sportmöglichkeit mit sich bringt
auch ein Begegnungsraum für unterschiedliche Generationen, Menschen aus
unterschiedlichen sozialen Schichten, Kulturen, u.v.m.
Die Zugangshürde ist dabei deutlich geringer, als das bei bereits bestehenden
Boulder- bzw. Kletterangebot des Canyon Chorweiler der Fall ist. Dies lässt sich
auf verschiedene Aspekte zurückführen:

v Durchführung an einem bekannten Ort

v Unverbindlicher Zugang

v_ Kostenfreier Zugang
Die Bespielung durch begleitete Angebot soll einer Nutzung von
Individualsportler_Innen jedoch nicht im Wege stehen. Daher sollten nur einzelne
Zeiten abgedeckt werden. Angedacht sind vorerst drei Angebote pro Woche mit
[einem Zeitansatz von jeweils 1,5 Stunden. Diese können unterschiedlich

ausgerichtet und immer zielgruppenspezifisch angepasst werden. Wichtig ist,

dass immer eine Betreuung im Trainerteam von mindestens 2 Personen
stattfindet, um auch eine Differenzierung während der Angebotszeit zu
ermöglichen-und neben den sportlichen Aspekten auch pädagogische Ansätze
bedienen zu können.

Darüber hinaus bietet die Durchführung von Angeboten auch einen Ansatz die
vorhandenen Strukturen im Bezirk bekannt zu machen und Übergänge in
Regelangebote zu ermöglichen.

Die Hauptzielgruppe für die Durchführung von Angeboten läge im Kinder- und
Jugendbereich. Es ist aber bei auftretenden Bedarfen auch möglich ein Angebot
auf eine andere Zielgruppe auszurichten.

Neben den Honorarkosten ist es für die Durchführung der Angebote wichtig
einige Materialien anzuschaffen. Hierzu zählen insbesondere Kletterschuhe, die
den Teilnehmenden kostenfrei zur Verfügung gestellt werden können. Darüber
hinaus ist es bei einigen Übungen und Trainingsformen aus Sicherheitsaspekten
sinnvoll neben der vorhandenen Absicherung durch die Bodenbeschaffenheit
eine weitere mobile Absicherung in Form von „Crashpads“ einzusetzen. Dies
sind mobile Matten, die flexibel als zusätzlicher Absturzschutz nutzbar sind.

Fachliche Betreuung der Boulderwand:
Neben der Durchführung von Angeboten oder auch, um die dauerhafte
Durchführung von Angeboten überhaupt zu ermöglichen ist es entscheidend,
dass die Sportfläche entsprechend betreut wird. Hier sind insbesondere folgende
Punkte zu beachten:

v Wartung der Boulderwand

v Regelmäßige Überprüfung der Boulderwand

v Routenbau

Da ein Großteil dieser Arbeiten in Verantwortung der Stadt Köln liegt, sind diese
Arbeiten kein Bestandteil des Projektes.

Lediglich der Bereich Routenbau ist für die Durchführung von den
pädagogischen Angeboten elementar und soll in Teilen auch in dieses Projekt
fallen.

Routenbau:

Das Thema Routenbau ist für eine sinnvolle und qualitativ hochwertige Nutzung
der Boulderwand von entscheidender Bedeutung. Mit der Zielsetzung eine
Sportfläche im Bezirk zu schaffen, die auch als solche genutzt wird, ist ein
entsprechender Aufwand verbunden. Beim Bouldern heißt das, dass regelmäßig
alte Boulder abgeschraubt, die Griffe gereinigt und neue Boulder angeschraubt
werden müssen. Dabei ist darauf zu achten, dass für alle Zielgruppen passende
Boulder vorhanden sind. D.h. in allen Schwierigkeitsgraden und für möglichst alle
Körpergrößen. Nur durch diese regelmäßigen Veränderungen ist es möglich eine
langfristig attraktive Sportfläche zu erhalten. Auch für regelmäßige Nutzer oder
die regelmäßigen Angebote ist es unerlässlich in den Routenbau zu investieren.
Ansonsten ist die Gefahr enorm, dass sich die Boulderwand zu einem
Kinderspielplatz entwickelt und dem eigentlichen Zweck nicht gerecht wird.
Zusätzlich bietet eine attraktive und aus klettersportlicher Sicht betreute
Boulderwand zusätzlich die Chance als Anziehungspunkt, für nicht in Chorweiler
ansässige Menschen, zu dienen. Köln verfügt über eine große Kletter- und

Boulderszene, die dieses Angebot möglicherweise auch nutzen würde.

Entsprechend wäre eine Attraktivitätssteigerung und Verbesserung der
öffentlichen Wahrnehmung möglich.

Für die Übernahme dieser komplexen Anforderungen ist es entscheidend eine
langfristige und verlässliche Struktur zu schaffen. Dies kann und soll nicht durch
die Finanzierung dieses Projektes erfolgen. Es gibt hierzu bereits erste
Gespräche mit Vertretern der Stadt Köln. Dennoch ist es wichtig auch hierfür die
Voraussetzungen zu schaffen. Insbesondere die Anschaffung des notwendigen
Materials (Impulsschrauber, Kleinmaterial) ist für den Start dieses Projektes von
großer Bedeutung. Zusätzlich fallen Honorarkosten für das Schrauben neuer
Boulder und die damit zusammenhängenden Arbeiten (Reinigung usw.) an.

Nachhaltigkeit:

Das geplante Projekt soll auch nach Ablauf des Projektzeitraums in dieser oder
ähnlicher Form weitergeführt werden. Es soll möglichst eine langfristige
Finanzierung für das Projekt gefunden werden. Die Förderung aus dem
Verfügungsfonds ist somit nur als Anschubfinanzierung zu verstehen, damit die
Boulderwand unmittelbar nach deren Fertigstellung genutzt werden und von
Beginn an betreut werden kann.

Ebenso sollen die angeschafften Materialien (Schuhe, Crashpads, Werkzeug)
anschließend weiter zur Bespielung der Boulderwand genutzt werden. Sollte das
Projekt entgegen der Planungen nicht weitergeführt werden können, bestünde im
Rahmen der Arbeit der StadtteilWerkstatt Chorweiler gGmbH die Möglichkeit die
angeschafften Materialien auch unabhängig von der Boulderwand für die soziale
Arbeit im Bezirk Chorweiler zu nutzen. Eine nachhaltige Nutzung der Materialien
im Bezirk könnte demnach gewährleistet werden.

Ziele Förderung sozialer Teilhabe der Kinder und Jugendlichen

Nachhaltige Anbindung an bestehende sozialräumliche Einrichtungen
Sport als integrationsförderndes Medium
Schaffung einer Begegnungsmöglichkeit der unterschiedlichsten
Menschen i
Vermittlung von Freude und Spaß an Bewegung, Spiel und Sport, um die
Grundlage für eine weitergehende sportliche Betätigung zu schaffen
Unterstützung bei der Persönlichkeitsentwicklung /Stärkung sozialer
Kompetenzen und Verhaltensweisen
Aufsuchender Ansatz: Angebot vor Ort bei der Zielgruppe:
Um die Zielgruppe zu erreichen, muss das Angebot im Sozialraum der
Kinder und Jugendlichen stattfinden. Dies ist durch den Standort der
Boulderwand an einem bekannten und öffentlichen Platz gegeben.
v_ Niederschwelliges Sportangebot:
Durch das rein breitensportlich angelegte Angebot besteht die
Möglichkeit, ohne Wettbewerbsdruck Freude an Bewegung zu
vermitteln. Dies wiederum schafft die Möglichkeit niederschwellig auch
pädagogische Aspekte zu vermitteln.
v Freiwilliger und offener Charakter:
Die Durchführung des Angebotes mit den Grundlagen der Freiwilligkeit
und Offenheit ist notwendig, um die Zielgruppe trotz möglicherweise
vorhandener Hemmschwellen erreichen zu können.
____/ _Sportbezogene Bildungsarbeit:

SEN

<

Arbeitsweisen

Kostenplan

Durch das Medium Sport werden neben der sportspezifischen

Weiterentwicklung auch sportunabhängige Aspekte vermittelt. Der Sport

birgt ein großes Potential für die informelle Bildungsarbeit.

Nutzung und Schaffung vorhandener Strukturen:

In den Kölner Bezirken und Sozialräumen gibt es eine Vielzahl guter

Einrichtungen und Angebote. Die Vernetzung zu diesen und den

vorhandenen Strukturen vor Ort ist ein entscheidender Faktor bei der

nachhaltigen Ausrichtung des Projekts.
Honorarkosten Angebote: 1.620,00€
3 x 2h Angebot (inkl. Planung,
Materialkontrolle, Organisation usw.) x 9
Wochen x 2 Trainer_Innen x 15€

Honorarkosten Routenbau:
4 Termine x 3 Schrauber x 5 Stunden x 15€
(inkl, Reinigung und sonstiger Arbeiten)

Kletterschuhe:
25 Paar x 40€

Crashpads:
2 Stück

Werkzeug:
2x Impulsschraube inkl. Akkus & Ladegerät

Kleinmaterial:
Bits, Schrauben, Schuhreparatur, Box für
Schuhe usw.

Öffentlichkeitsarbeit:
Flyer, Plakate, usw.

Gesamt:

Anlage: Ergänzungen Routenbau / Verkehrssicherheit

Zum Thema Routenbau an der Boulderwand am City-Center Chorweiler erfolgte bereits ein'Gespräch mit
folgenden Personen:

In dieser Gruppe wurde darüber gesprochen, in welchem Rahmen und unter welchen Voraussetzungen
das Umschrauben der vorhandenen Boulder erfolgen könnte.

Die wichtigste Grundlage ist, dass die Verkehrssicherungspflicht für die Boulderwand bei der Stadt Köln
liegt.

Dementsprechend ist ein eigenständiges und unabhängiges Verändern der-Boulder durch den Canyon
Chorweiler nicht möglich.

Die Boulderwand wird aber routinemäßig von Mitarbeiter_Innen der Stadt Köln kontrolliert. Nach aktuellem
Stand wird von einer wöchentlichen visuellen und einer 4wöchigen operativen Inspektion in Eigenleistung
der Stadt Köln ausgegangen. "

Eine Anpassung der Boulder wäre jeweils nach Abstimmung mit den Verantwortlichen der Stadt Köln
unmittelbar vor der operativen Inspektion möglich. Dementsprechend könnte gewährleistet werden, dass
die Abnahme der neuen Boulder erfolgt und die Verkehrssicherheit sichergestellt ist.

Der Routenbau im Rahmen des beantragten Projektes würde nur in enger Abstimmung mit den
zuständigen Personen der Stadt Köln erfolgen.

Anlage 04 - Kunstprojekt mit Jugendlichen an der Unterführung Katzbachweg zur Kriegerhofstr.

5799 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln

Die Oberbürgermeisterin - Antrag auf Zuwendungen
Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds
Willy-Brandt-Platz 2

50679 Köln Telefon 0221 /221-30809

Telefax 0221 / 221-28493
E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds

Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
GAG Immobilien AG

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner

Familienname Vorname
Straße und Hausnummer Postleitzahl
Ba 05 E
Telefonnummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse
Projekttitel

Kunstprojekt mit Jugendlichen an der Unterführung Katzbachweg zur Kriegerhofstraße

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

=] Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
01.09.2020 15.11.2020

Seite 1 von 4

Beschreibung des Projektes

(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)

Die Unterführung Katzbachweg zur Kriegerhofstraße in Chorweiler Nord ist derzeit ein
Drogenumschlagplatz und stellt einen Angstraum dar. Im Zuge unseres Neubaus in der
Swinestraße liegt es der GAG am Herzen, diesen Angstraum abzumildern, in dem ein
Projekt ins Leben gerufen wird, wo wir die Jugendlichen, die sich dort aufhalten, in
Zusammenarbeit mit unseren Streetworkern, aktivieren möchte, diese Unterführung
unter Anleitung der Kunstpädagogen Jo Pellenz, Wolfgang Sturm und Renee
Reißenweber künstlerisch zu gestalten. Wir haben bereits sehr gute Erfahrungen in der
Zusammenarbeit mit diesem Team gemacht. Sie sind erfahren mit Jugendlichen aus
sozialen Brennpunkten und kommen aus Köln-Mülheim.

Grünflächenamt soll Rückschnitt der Sträucher am Durchgang tätigen und ist informiert.
Die Rheinenergie prüft die Beleuchtung in der Unterführung und verbessert ggf. noch.
Alle Flächen, die nicht künstlerisch gestaltet werden können, werden in diesem Projekt
fachmännisch gereinigt. (Mauer, Deckenbereich und Gehwegplatten)

Die GAG übernimmt die Kosten der Vorarbeiten und die restlichen Kosten des Projekts.
Kosten f. Material: 2.625,00 €, Konzept/Entwurf/Entwicklung Didaktik 8 h ä 45 €: 378,00
€, 6 Workshoptage 3 h Betrieb zzgl. je 1 h Vor-u. Nachbereitung mit 3 anleitenden
Kunstpädagogen 45 €/h; 24 h ä 135 €: 3.402,00 €, Zwischenbereitung der
Schablonen/Plotten etc. 20 h 4 45 €: 945,00 €; Endbereitung (Versiegelung) 4 h & 45 €:
189,00 €. Verpflegung fällt nicht an.

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?
Es sollen alle Jugendlichen zusammen mit den Streetworkern der GAG, die sich in der
Unterführung aufhalten, mit in das Projekt eingebunden werden.

Die Jugendlichen sollen sich durch das Projekt mit der Unterführung auf eine andere
Weise identifizieren und durch die Mitwirkung an der Aufwertung der Unterführung
nachhaltig umsichtiger mit dem Ort umgehen.

Es wird mit ca. 10 Jugendlichen gerechnet. Ob wir alle 3 Kunstpädagogen benötigen,
wird sich noch herausstellen.

Dieses Projekt dient überdies allen unmittelbaren Nachbarn und allen, die den Tunnel
nutzen.

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)

Es soll erreicht werden, dass der Angstraum abgemildert und dass die Unterführung
freundlicher, gepflegt und aufgewertet wird . Durch die Einbindung der Jugendlichen,
die sich dort aufhalten, soll erreicht werden, dass die Unterführung mit mehr Respekt
behandelt wird, es dadurch weniger bis nicht mehr zu Verunreinigungen und
Beschädigungen kommt.

Das Projekt birgt das Potential, dass die Jugendlichen verstehen, dass Orte gestaltet
werden können, dass auch ihre Ideen und Bedürfnisse in die Gestaltung von
öffentlichen Orten Eingang finden.

Seite 2 von 4

Kosten des Projektes

Art der Kosten bitte detailliert darstellen

Kosten für Materialien (Farbe, Schutz, Masken, Folien, etc.)

Konzeptentwurf/Entwicklung der Didaktik 8 h 4 45 €

Kosten in Euro

2.625,00

378,00

6 Workshoptage mit 3 h zzgl. 1 h Vor-u. Nachbereitung

Zwischenbereitung Schablonen, Plotten etc. 20 Std. a 45 €

Endbereitung (Versiegelung) 4 h 4 45 €

Summe der Kosten

Einnahmen des Projektes

Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen

Summe der Einnahmen

Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro)

3.402,00
945,00

189,00

7.539,00

4999,00

Seite 3 von 4

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn

Höhe des beantragten Abschlags

Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.

Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers

Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname
GAG Immobilien AG

Geldinstitut
IBAN

BIC

---urvvin

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.

Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen
Daten einverstanden bin.

Link zur Datenschutzerklärung

Köln, 13.07.2020

Ort und Datum Unterschrift der Antragstellerin oder des
Antragstellers

Seite 4 von 4

Anlage 08 - Anschaffung einer Siebdruckmaschine

6869 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln
Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen

Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds

ER ER 2
9 Köln Telefon 0221 / 221-30809
Telefax 0221 / 221-28493

E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds
rd

SDIOIENDOLD: GNONWENK UND BRbEND:

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Büro für Soziales und Gemeinwesenarbeit; Kath KGHI. Johannes x XI Köla NE

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner

Familienname Vorname
Straße und Hausnummer : Postleitzahl
Telefonnummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse

Projekttitel
‚Anschaffung einer Siebdruckmaschine

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

M Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
[I Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

M Maßnahme zum Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
01.092020 01.12.2020

Seite 1 von 4

KT Te ee nr ee

Beschreibung des Projektes
(soft tig, kann eine Anlage beigefügtwerden) ___ E

|
|

|
|

Was sol de

p ekt für die Bewohnern en und
„Mulheim-Nord/Keupstraße und Buchheim/Buchforst‘ Sreicne (Zum Beispiel
Stärkung des Zusammenhaltes)

Kosten des Projektes
Art der Kosten bitte detailliert darstellen

1 Siebdruckset inkl. 4 Textilfaben

60 Stoffbeutel natur, fairtrade

Kosten für Grafiker*in: Sienbdruckmotiv (zwei Entwürfe

R SaRRT

. Summe der Einnahmen

Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4900 Euro)

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn  ________

1
I
|
Höhe des beantragten Abschlags y EEE
Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro
Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers

Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname

Vorname

Geldinstitut

IBAN

BIC

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die

beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig

und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.
Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen

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Ort und Datum

Seite 4 von 4

„ Beschreibung des Projektes

Am Sonntag, den 4. Oktober 2020 findet in Chorweiler-Mitte die offizielle Eröffnungsfeier der
neu sanierten zentralen Plätze- Liverpooler Platz, Pariser Platz und Lyoner Passage- statt.
Das Stadtplanungsamt der Stadt Köln organsiert die Feierlichkeit und hat Vereine und
Akteure aus Chorweiler dazu aufgerufen, sich an diesem Tag mit einem Stand zu beteiligen.

An den Ständen sollen Aktionen angeboten werden, die den Besucher*innen aufzeigt, was
an den Plätzen neu ist und welche Nutzung diese bieten. Anders als bei den jährlichen
Stadtbezirksfesten ist die Zielgruppe der feierlichen Eröffnung bezirksübergreifend, das Fest
soll u.a. in den Bahnen der Linie S 6 u 11 beworben werden und es wird einen Headliner

geben, der stadtweit Menschen an dem Tag nach Chorweiler ziehen wird.
sich an dem Aufruf beteiligen und mit

Das Büro für Soziales und Gemeinwesenarbeit möchte T
Taschen und Rucksäcke

den Besucher*innen mittels einer Siebdruckmaschine T-Shirts,
bedrucken,

Im Vorfeld soll eine Grafiker*in beauftragt werden, zwei Motive piktogrammähnlich zu
erstellen, von denen Siebdruckrahmen angefertigt werden. Die Motive sollen einen Bezug zu
Chorweiler und den neusanierten Plätzen darstellen. Dies soll dazu beitragen, dass sich die
Besucher*innen mit Chorweiler und den neusanierten Plätzen identifizieren.

Unterstützt wird das Projekt vom Nähtreff von Fundus e.V, und der Nähgruppe von Talente
im Stadtteil. Diese werden für die Aktion Einkauftaschen nähen, aus Stoff, den die
Lebensmittelausgabe in Form von hochwertigen Hotellerie Bettlacken zur Verfügung stellt.
Bürgerschaftliches Engagement der Teilnehmer*innen der Nähtreffs wird dadurch unterstützt
und gewertschätzt, dass ihre selbstgenähten Produkte an ein heterogenes Publikum sinnhaft

weitergegeben werden.

Sofern die Corona-Pandemie die geplante Feierlichkeiten am 4. Oktober in der
Breitenwirkung nicht zu lässt, ist alternativ angedacht, die Aktion mit der großen
Kundenanzahl der Lebensmittelausgabe für den Kölner Norden durchzuführen, Die Kunden
der Lebensmittelausgabe sind gleichermaßen ein großer Anteil der anzusprechenden
Zielgruppe. Die Räumlichkeit der Lebensmittelausgabe befindet sich zentral am Pariser Platz,
unmittelbar beim Tisch der Nationen, an den die Aktion dann durchgeführt werden soll,

Die Anschaffung der Siebdruckmaschine kann nach der beschriebenen Aktion allen Vereinen
und Akteuren im Sozialraum zur Verfügung gestellt werden. Interesse besteht bereits schon
bei Fundus e.V., der Sozialraumkoordination und der VHS. Darüber hinaus planen die
Initiatoren des Runden Tischs Essbares Chorweiler Produkte für diverse Aktionen bzw. die
Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Essbares Chorweiler herzustellen und im Jubiläumsjahr
zum 50-jährigen Bestehen von Chorweiler-Mitte 2021/2022 soll die Siebdruckmaschine

ebenfalls zu Einsatz kommen.

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen
werden?

Mit der Aktion sollen alle Bewohner*innen Chorweilers zielgruppenübergreifend i
angesprochen werden. Siebdrucke anzufertigen ist spannend, viele Menschen wissen nicht,
wie die prints auf ihre Textilien kommen. Für die Kleinen steht der Bastelspaß im
Vordergrund für die Größeren auch das Hintergrundwissen. In jedem Falle schaffen die
Menschen etwas selbst und das Bewusstsein für die Herstellung von Dingen wird geschärft,

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum
erreichen? (Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)

Die bedruckten Textilien sollen bei den Bürger*innen die Identifikation mit dem eigenen .
Wohnort fördern, Durch das Motiv mit sozialräumlichem Bezug wird eine Bindung zu
Chorweiler hergestellt. Darüber hinaus werden die Textilien auch über die Grenzen des
Sozialraumgebiets ausgeführt werden, was imagefördernd wirken kann. Die Kölner sind ihren
Veedeln und Bezirken doch recht treu und tragen ihre Herkunft oder den Wohnort gern nach
außen. Mit dem Projekt wollen wir erreichen, dass Chorweiler ein schönes Motiv erhält das

deutlich macht: Chorweiler ist besser als sein Ruf.

Siebdruckmaschine

Beispielbild Siebdruckrahmen mit Motiv

Anlage 10 - Wandgestaltung Jugendeinrichtung Pegasus

6451 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln

Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen

Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds

Willy-Brandt-Platz 2

50679 Köln Telefon 0221 / 221-30809
Telefax 0221 / 221-28493

E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds

Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Outline e.V.

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner

Fami"anname Vorname
Straße und Hausmummer oa
Telefonnummer Telefaxnummer Red resse
Projekttitel

Wandgestaltung Jugendeinrichtung Pegasus

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
L] Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

& Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
1.9.2020 1.12.2020

Seite 1 von 4

Beschreibung des Projektes

(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)

Das Projekt verfolgt zwei wesentliche Ziele: Das Heranführen junger Menschen an die
Kunstrichtung „Graffiti/ Street-Art“ als Teil der Hip-Hop Kultur und die Gestaltung der
Mauer hinter dem Bürgerzentrums in Chorweiler-Mitte, die Teil des Außenbereichs der
Jugendeinrichtung Pegasus ist. Die Mauer grenzt an den Basketballplatz, liegt auf dem
Weg zum Hallenbad und insgesamt in einer Ecke von Chorweiler Mitte, die von
Jugendlichen als Rückzugsort genutzt wird.

Mit dem Projekt möchten wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten,
gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten und ihr direktes Wohnumfeld mitzugestalten. Das
Projekt fördert das Kennenlernen von unterschiedlichen Jugendgruppen und ihrer
Kommunikation durch das Medium Graffiti.

Die Teilnehmenden werden von professionellen Künstlern angeleitet Techniken der
Graffitigestaltung kennenlernen. Dazu gehören die Entwicklung und Umsetzung von
Ideen über das Skizzieren hin zum Sprühen.

Frau Weber, Leiterin des Bürgerzentrums, unterstützt den Projektantrag und hat die
Nutzung der Fläche im Vorfeld genehmigt (s. beigefügte Mail).

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Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?
Das Projekt richtet sich in erster Linie an die Kinder und Jugendliche, die im direkten
Umfeld leben, die die Jugendeinrichtung besuchen oder an dem zentralen Ort in
Chorweiler abhängen. Die Zielgruppe wird durch das Projekt in einen
Gestaltungsprozess von Beginn bis Ende eingebunden.

Geplant sind insgesamt 11 Einheiten a 6 Stunden, wobei maximal 6-7 junge Menschen
bei einer Einheit teilnehmen können. Die Teilnahme gestalten wir offen, eine
Anmeldung ist nicht erforderlich, so dass stets neue und interessierte Kinder und
Jugendliche niederschwellig partizipieren können.

Darüber hinaus fällt die Mauer auch in das Blickfeld von Fußgängern an dieser Stelle,
insbesondere auch die Besucher des Hallenbads werden sich an einer frisch
gestalteten Außenmauer erfreuen können.

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)

Dieses Projekt versucht Kindern und Jugendlichen aus dem aus dem Sozialraumgebiet
Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord, ein Projekt zu bieten, in dem sie gemeinsam
auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten und ihre jeweiligen Erfahrungen und
Lebenssituationen künstlerisch verarbeiten können.

Die Wand und der Bereich um die Jugendeinrichtung Pegasus dient als Treffpunkt für
alle im Stadtteil lebenden Kinder und Jugendlichen. Dieser soll Angsträume vermeiden
und sie positiv gestalten.

Ebenfalls möchten wir durch das Projekt den Kindern und Jugendlichen einen Zugang
zu kulturellen Einrichtung innerhalb des Stadtteils ermöglichen, die sie langfristig
nutzen dürfen.

Seite 2 von 4

Kosten des Projektes
Art der Kosten bitte detailliert darstellen

Kosten in Euro

1. Fassadengrundierungsfarben Farbrollen und Abdeckplanen 180,00
2.Stifte und Layout-Marker 240,00
3.Papier 45,00
4.Sprühdosen und Sprühventile Ann
5. Künstler Honorar (55 Euro Stundensatz) 3.630,00
6.Handschuhe und Masken 55,00
Summe der Kosten 4.630,00
Einnahmen des Projektes

Beiträge oder Spenden 0
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen 0
Summe der Einnahmen 0
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 4630,00

(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro)

Seite 3 von 4

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn
Einkauf Materialien B

Höhe des beantragten Abschlags 1000,00

Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.

Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers

Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname
Outline e.V. Verein

Geldinstitut

IBAN

RIC

vu

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.

Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen
Daten einverstanden bin.

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10.7.2020

Ort und Datum Unterschrift.
Antragstellers

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Von: ute.weber@stadt-koeln.de

Gesendet: Mittwoch, 15. Juli 2028 14:26
An: sabre-raider@web.de

cc: joppien@stadt-handel.de

Betreff: WG: Kreativ Projekt

Sehr geehrte Frau Brenner,

das Bürgerzentrum Chorweiler begrüßt ihr angedachtes Projekt, die Mauer vor und hinter dem
Jugendbereich des Bürgerzentrums zu gestalten. Die zu gestaltenden Mauerflächen gehören
zum Bereich des Bürgerzentrums und stehen für das Projekt zur Verfügung.

Das Projekt von Outline e.V. wird in Kooperation mit Besucher*innen des Kinder- und
Jugendbereich des Bürgerzentrum Chorweiler durchgeführt. Konkrete Absprachen, inhaltlich
und zum zeitlichen Umfang, sind vor Projektbeginn zu treffen.

Mit freundlichen Grüßen
Ute Weber

Stadt Köln

Bürgerzentrum Chorweiler
Pariser Platz 1, 58765 Köln

R.: 221 96324

Email: ute.weber@stadt-koeln.de

Anlage 09 - Stadtfinden - Chorweiler

12873 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln

Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen
Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds
Willy-Brandt-Platz 2

50679 Köln Telefon 0221 /221-30809

Telefax 0221 / 221-28493
E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds

- Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Miriam Hamel - www.miriamhamel.de

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner

Familienname Vorname
EEE BF —
Straße und Hausnummer Postleitzahl
zz ES —
Telefonnummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse
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Projekttitel

Stadtfinden - Chorweiler

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

[] Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
[_] Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

Maßnahme zum Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
01. September 2020 01. Dezember 2020

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Beschreibung des Projektes
(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)

S. Anlage

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?

Das Projekt richtet sich zunächst altersübergreifend an alle Bewohnerinnen und Bewohner des Sozialraums. Über eine gezielte Koopera-
tion mit einer Schule, Kita oder einem Kindergarten sollen gezielt Kinder in die Workshops und das Verschenken des Honigs eingebunden
werden, E

Folgende lokale Akteure und Multiplikatoren aus dem Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord haben ihr Unterstützung oder
Kooperation bereits zugesagt:

_Domimkerei, Ralf Heipmann

Lokale Grundschule, Kita oder Kindergarten

_Koordinationsgruppe Essbare Stadt

_City-Center (Standort der Bienen auf dem Dach des Parkhauses des City Centers)

_9gf. GAG, Querwaldein e.V.

Darüber hinaus ist das Projekt in das Promotionsprojekt „Stadtfinden“ von Miriam Hamel eingebunden und darüber angebunden an die:
_Bauhaus-Universität Weimar, PhD Kunst
|__Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Fachbereich Architektur

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner und den Sozialräumen
„Mülheim-Nord/Keupstraße und Buchheim/Buchforst“ erreichen? (Zum Beispiel
Stärkung des Zusammenhaltes)

Das Projekt verfolgt folgende Ziele:

Künstlerische Auseinandersetzung mit einem zukunftsfähigen Zusammenleben in Chorweiler
_Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und der Identifikation mit dem Stadtteil

Aktivierung des Bewohnerengagements

_Beitrag zur Erhaltung des Ökosystems und der Artenvielfalt

_Aufzeigen von Möglichkeiten der landwirtschaftlichen Nutzung von urbanen Flächen
_Labeling eines lokalen Lebensmittels

|

Seite 2 von 4

Kosten des Projektes

Art der Kosten bitte detailliert darstellen Sn H:
Honig (ca. 80 kg Honig von der Domimkerei Köln in kleinen Gläschen abgefüllt) 1500

Pop-Up Stand (Stapelkisten, Holzbretter, Holzstange, Schirm) 350
Wildblumensamen (5 kg Bienenweide) 150
Workshop Material (Etiketten, Pappier, Farben, Stifte, Verpackungsmaterial) 300
Broschürendruck (500 Magazine mit Rückendrahtheftung, Umweltpappier) 450
Postkartendruck (5000 Flyer, Umweltpappier) 150
Aufwandsentschädigung Valerie Häußler (Künstlerin, Kulturpädagogin und Kunstlehrerin) 1000

Aufwandsentschädigung Miriam Hamel (Architektin, Künstlerin, Promotion „Stadtfinden* im Bereich Kunst) 1000

Summe der Kosten 4900

Einnahmen des Projektes

Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen

Summe der Einnahmen

Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 4900
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4900 Euro)

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Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn

Höhe des beantragten Abschlags

Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.

Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers
Kontoinhaberin oder Kontoinhaber

Familienname Vorname

Geldinstitut

E}

IBAN

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||

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.

Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen
Daten einverstanden bin.

Link zur Datenschutzerklärung

/
Köln, 14.07.2020 2

Ort und Datum Unterschrift der Antragstellerin oder des
Antragstellers

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Stadtfinden

Chorweiler

Ein partizipatives Kunstprojekt
von Miriam Hamel und Valerie Häußler

Beschreibung des Projekts

In der aktuellen Virus-Krise stellt sich die Frage nach der Gestaltung des Zusammenlebens in der Stadt von Morgen in
völlig neuer Form. Vieles was bislang selbstverständlich schien, ist momentan nicht möglich, gleichzeitig wurden Dinge
Realität, die bisher kaum denkbar schienen. Das wirft die Frage danach auf, wie ein Jetzt aussehen kann, das Zukunft
hat?

Diese Frage wollen wir als Künstlerinnenkollektiv in Chorweiler aufwerfen und im Rahmen des partizipativen Kunstpro-
jekts „Stadtfinden - Chorweiler“ in einem gemeinschaftlichen, wertschöpfenden und identitätsstiftenden Prozess mit den
Menschen vor Ort gemeinsam reflektieren.

Dazu wollen wir mit Kindern, den Akteuren der Zukunft zusammenarbeiten und mit ihnen gemeinsam von den Bienen,
den für unsere Zukunft so bedeutsamen Tieren lernen, um darüber in eine künstlerische Auseinandersetzung und Ent-
wicklung von Zukunftsvisionen für Chorweiler zu kommen.

Diese Auseinandersetzung findet mit einer Gruppe von Kindern aus einer lokalen Kita oder Schule im Rahmen einer
künstlerischen Workshop-Reihe in Kooperation mit der Bioland „Domimkerei“ statt, welche Bienenkästen auf dem Dach
des City-Center-Parkhauses aufgestellt hat und wird darüber hinaus von verschiedenen Akteuren und Multiplikatoren
aus dem Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord begleitet und unterstützt.

Um verschiedene räumliche Entwicklungspotentiale aufzugreifen und das Projekt im Stadtraum des Sozialraums zu ver-
ankern und sichtbar zu machen, finden die Workshops an wechselnden Orten im Öffentlichen Raum an einem mobilen
Pop-Up Stand statt.

Inspiriert von verschiedenen Themen der Bienen - Zukunftssicherung, Wertschöpfung, Sozialer Organismus, Nahrung,
Struktur- und Formschöpfung — geht es in den Workshops auf inhaltlicher Ebene um eine Auseinandersetzung mit ver-
schiedenen Chorweiler Orten, ihren Themen und Entwicklungspotentialen und davon ausgehend um ein künstlerisches
Entwerfen von Zukunftsvisionen in verschiedenen Medien wie Zeichnungen, Collagen und Objekten.

Aus den Zeichnungen der-Kinder werden Motive für die Etiketten des lokalen Honigs gestaltet, der im Rahmen des
Projekts als „Chorweiler Gold“ gebrandet und an die Bürgerinnen und Bürger verschenkt wird.

Darüber hinaus dient der Stand mit den dort ausgestellten Werken der Kinder dazu, mit den Bürgerinnen und Bürgern
ins Gespräch zu kommen. Hier können Postkarten zur Bekanntmachung des Projekts verteilt werden, Gespräche mit
dem Imker geführt werden, Wildblumensamen für Nektar in den kommenden Jahren ausgegeben werden, lokaler Honig
- das „Chorweiler Gold“ - an die Bewohnerinnen und Bewohner des Sozialraums verschenkt und nicht zu Letzt zahlrei-
che Gespräche über ein zukunftsfähiges Zusammenleben in Chorweiler geführt werden.

Das Projekt wird nach Abschluss in einer Broschüre dokumentiert, welche die gesammelten Stimmen und Erfahrungen
sichtbar und den Chorweiler Bürgerinnen und Bürgern zugänglich machen soll. Damit stellt die Broschüre den Versuch
dar, die Antworten der Chorweiler Kinder auf die Frage nach der Gestaltung einer zukunftsfähigen Gegenwart zu gestal-
ten. Die Broschüre soll an öffentlichen Stellen wie der Stadtteilbibliothek ausliegen

Es wird angestrebt im Projektverlauf eine geeignete Nachnutzung für den Pop-Up-Stand in Chorweiler zu finden, sodass
er auch über die Projektlaufzeit hinaus dem Sozialraum zugute kommen kann.

Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Projekt werden darüber hinaus in das Promotionsprojekt „Stadtfinden‘ von
Miriam Hamel einfließen, das an die Bauhaus-Universität Weimar und die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
angebunden ist und in Abstimmung mit Brigitte Scholz, der Leiterin des Amts für Stadtentwicklung und Statistik der
Stadt Köln durchgeführt wird. In diesem Zusammenhang wird das Projekt an verschiedenen Stellen in Vorträgen, einer
Ausstellung und Publikationen veröffentlicht werden.

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Pop-Up-Stand

Der mobile Pop-Up Stand schafft Raum
für künstlerische Auseinandersetzung,
Ansprache, Austausch und Reflektion
und verankert das Projekt im Stadtraum
des Sozialraums Blumenberg, Chorweiler
und Seeberg-Nord.

Beratungsverlauf (1)

20.08.2020 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 9.1.6 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (15)

  • Netzestraße 3
  • Rhonestraße
  • Ernstbergstraße 95
  • Florenzer Straße 32
  • Osloer Straße
  • Kriegerhofstraße 5
  • Swinestraße
  • Willy-Brandt-Platz 2
  • Pariser Platz 1
  • Weichselring 6a
  • Liverpooler Platz
  • Lyoner Passage
  • Keupstraße
  • Katzbachweg
  • Straße 3

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
2348/2020
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
06.08.2020
Erstellt
30.07.2020 15:20