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0603/2023

Projektanträge im Rahmen des zehnten Antragsdurchlaufs des Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk"

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 22.02.2023

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 09.03.2023, TOP 8.1.3

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Ansehen

Anhang_2_Mobiles Angebot_geschwärzt

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Ansehen

Anhang_1_Stadtstrand_Kalkfest_geschwärzt

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Ansehen

Anhang_3_Slow_Food-Küchencrew_geschwärzt

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Ansehen

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

6576 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/152/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 0603/2023 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Projektanträge im Rahmen des zehnten Antragsdurchlaufs des Verfügungsfonds für 
das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk"  
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Kalk beschließt  
 
 dem Antrag der Sozialraumkoordination Kalk Kinderschutzbund Köln auf Zuwendun-
gen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und 
Kalk“ für das Projekt „Stadtstrand“ auf dem Kalkfest 2023 „Zeig mir Deine Welt“ in der 
beantragten Höhe von 3.100,00 € brutto, 
 
 dem Antrag des Pavillon e.V. – Verein für Jugendarbeit in Köln Kalk auf Zuwendungen 
aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und 
Kalk“ für das Projekt „Mobiles Angebot auf der Grünfläche in der Gießener Straße“ in 
der beantragten Höhe von 3.325,00 € brutto, 
 
 dem Antrag des Jugendzentrums Gremberg auf Zuwendungen aus dem Verfügungs-
fonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt 
„Slow Food - Küchencrew“ in der beantragten Höhe von 4.537,00 € brutto, 
 
 
statt zu geben. 
 
Beschlussalternative  
 
Die Bezirksvertretung Kalk beschließt, dass für die drei Anträge oder für einen einzelnen An-
trag keine Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Hum-
boldt/Gremberg und Kalk“ bereitgestellt werden. 
 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 09.03.2023

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Die Stadt Köln hat sich mit Ratsbeschluss vom 20.12.2016 (Vorlage Nr. 2899/2016) für die 
Durchführung des Leitkonzepts „Starke Veedel – Starkes Köln“ entschieden. Mit dem Pro-
gramm „Starke Veedel - Starkes Köln“ steht die Stärkung der Stadtquartiere mit besonderem 
Förderbedarf sowie die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der in diesen Quartie-
ren lebenden Menschen im Fokus. Die Aktivierung der in dem Sozialraum lebenden Bür-
ger*innen ist daher ein entscheidender Baustein für die erfolgreiche Umsetzung von „Starke 
Veedel – Starkes Köln“.  
Mit dem Beschluss des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes im Soziale -Stadt-Gebiet 
„Humboldt/Gremberg und Kalk“ am 28.09.2017 (Vorlage Nr. 2488/2017) wurde die Grundlage 
geschaffen, um Zuwendungen aus dem S tädtebauförderprogramm zu beantragen. Der För-
derantrag zur Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ wurde mit 
Zuwendungsbescheid vom 30.09.2019 durch den Fördermittelgeber positiv beschieden.  
Der Verfügungsfonds ist eine Teilmaßnahme des „Büros für Quartiersmanagement und Akti-
vierung“. Für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ stehen im Bewilli-
gungszeitraum 2020 - 2023 Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds mit einem Gesamtvo-
lumen von 120.000,00 € brutto zur Verfügung. Die maximale Zuwendungshöhe pro Projektan-
trag wird auf 4.999,00 Euro netto begrenzt. 
Grundlage für die Vergabe der Fördermittel aus dem Verfügungsfonds bildet eine kommunale 
Richtlinie, die auf Basis der Förderrichtlinie „Stadterneuerung 2008“ des Landes NRW erstellt 
und von der Bezirksvertretung Kalk, beschlossen wurde (Vorlage Nr.1445/2020).  
Über die Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds entscheidet die Bezirksver-
tretung Kalk nach einer Vorprüfung der Anträge durch ein Fachgremium, das aus dem Quar-
tiersmanagement, je einer/einem Sozialraumkoordinator*in für die Räume Hum-
boldt/Gremberg und Kalk, der Bezirksjugendpflege sowie je einer/einem Vertreter*in des In-
terkulturellen Dienstes und des Bürgeramtes Kalk gebildet wird.  
In der gesamten Projektlaufzeit sind elf Antragsdurchläufe vorgesehen. Bei einer Fördersum-
me von 120.000 € stehen pro Durchgang rund 10.910 € zur Verfügung. 
Im Rahmen des zum 13.01.2023 beendeten zehnten Antragsdurchlaufes wurden acht Anträge 
als grundsätzlich förderfähig an das Fachgremium weitergeleitet. Das Antragsvolumen der 
förderfähigen Anträge belief sich im zehnten Durchgang auf 33.533,15 € brutto.  
Der Antrag „„Kann das noch wer brauchen“ – Reloaded und vernetzt“ von Baustelle Kalk e.V. 
wird nach Überarbeitung in die elfte Antragsrunde verschoben. 
Der Antrag „Bedürfnisorientiertes Elterncafé – Gemeinwesenarbeit in Selbstorganisation“ vom 
Naturfreunde Köln e.V. wird nach Überarbeitung in die elfte Antragsrunde verschoben. 
Der Antrag „„Free Food Wednesday“ – Community Building bei Kochen, Essen & Musik“ von 
Lisa Sophie Keller (FreeFoodWednesday-Team) wird nach Überarbeitung in die elfte Antrags-
runde verschoben. 
Der Antrag „Hip Hop Jam/Rap Konzert“ von Cemal Erkin wurde einstimmig abgelehnt.

3 
Der Antrag „Lichtgraffiti – Wir malen mit Licht“ von Emilio Leon Holguin Müller wurde einstim-
mig abgelehnt. 
 
Aus dem Beratungsgremium ergeht die Empfehlung an die Bezirksvertretung Kalk, die 
drei eingegangenen Projekte zu bewilligen: 
 
 Summe  10.962 € 9.211,77 € 10.962 € 0 € 
Antragsteller*in 
 
Projekt Gesamtpro-
jektkosten 
brutto 
Beantragte  
Förderung 
netto (Brutto-
w ert abzgl. 19% 
Mw St) 
Beantragte  
Förderung 
brutto 
 
Eigenanteil 
brutto 
(vom Antrag-
steller zu 
tragen) 
Sozialraumkoordi-
nation Kalk Kinder-
schutzbund Köln  
Stadtstrand auf dem 
Kalkfest 2023 „Zeig 
mir Deine Welt“  
3.100,00 € 2.605,04 € 3.100,00 € 0 € 
Pavillon e.V. – Ver-
ein für Jugendarbeit 
in Köln Kalk 
Mobiles Angebot auf 
der Grünfläche in der 
Gießener Straße  
3.325,00 € 2.794,12 € 3.325,00 € 0 € 
Jugendzentrum 
Gremberg 
Slow Food - Küchen-
crew 
4.537,00 € 3.812,61 € 4.537,00 € 0 € 
 
Finanzen 
Der zehnte Antragsdurchlauf endete zum 13.01.2023. Für diesen Durchlauf stehen rund 
14.000,00 € brutto zur Verfügung.  
Die drei fristgerecht beantragten Projekte umfassen ein förderfähiges Gesamtvolumen von  
10.962,00 € brutto. Die nicht verausgabten Fördermittel stehen für den folgenden Antrags-
durchlauf zur Verfügung. 
Die Finanzierung der förderfähigen Gesamtkosten der Maßnahme erfolgt aus dem Teilergeb-
nisplan 0902 – Stadtentwicklung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen.  
 
 
Anlagen 
Anlage 1 Projektantrag „Stadtstrand auf dem Kalkfest 2023 „Zeig mir Deine Welt““  
Sozialraumkoordination Kalk Kinderschutzbund Köln 
Anlage 2 Projektantrag „Mobiles Angebot auf der Grünfläche in der Gießener Straße“ 
Pavillon e.V. – Verein für Jugendarbeit in Köln Kalk 
Anlage 3 Projektantrag „Slow Food – Küchencrew“ 
 Jugendzentrum Gremberg

Anhang_2_Mobiles Angebot_geschwärzt

6679 Zeichen

Beschreibung des Projektes 
 
„Mobiles Angebot auf der Grünfläche in der Gießener Straße“ 
 
Die ausgewiesene Spielfläche der Stadt Köln an der Gießener Straße im Stadtteil Humb oldt hat eine 
sehr attraktive Lage. Sie ist von den umliegenden Wohnhäusern gut zu erreichen, liegt in der Nähe der 
viel genutzten Taunusstraße und der S-Bahn- und Bushaltestelle Trimbornstraße. Außerdem befindet 
sich Einkaufs-, Frisör- und sonstige Läden des täglichen Bedarfs in fußläufiger Nähe. 
Mittelfristig ist hier eine KiTa-Einrichtung geplant, bis dahin kann die Fläche no ch von den 
Bewohner:innen des Viertels genutzt werden. Deshalb werden keine Verschönerungs- und 
Bewahrungsarbeiten durch die Stadt Köln durchgeführt, sodass die Fläche sehr verwahrlost aus sieht. 
Neben ein paar Bänken befinden sich dort nur noch zwei alte Tischtennisplatten und ein e Steinruine. 
Die Fläche ist sehr hügelig, teils stark vermüllt und voll von Hu ndekot und lädt so nicht zum Spielen , 
Verweilen und sich Treffen ein. 
In den wärmeren Monaten soll die Wiese im Rahmen dieses Projekts übergangsweise wieder nutzbar 
gemacht werden. Dazu wird ein regelmäßigen mobiles Angebot (einmal die Woche für 5 Stunden) auf 
der Spielwiese angeboten, welches von Pädagog:innen des Pavillon e.V, d ie durch eine Honorarkraft 
unterstützt werden, durchgeführt wird. Das Projekt ist dabei in drei Phasen eingeteilt. In d er ersten 
Phase, die ungefähr von Mitte März bis Ende April geht, liegt der Fokus dabe iauf dem Kennenlernen 
der Fläche, der Umgebung und der Anwohner:innen und es wird mit den Ju gendlichen über 
Nutzungsmöglichkeiten der Fläche in den Austausch gegangen. In Phase zwei von Mai bi s Mitte 
Oktober wird die Fläche intensiv zur Nutzung durch die Jugendlichen zur Verfügung g estellt. In der 
letzten Phase (bis Ende Oktober) wird gemeinsam mit den Jugendlichen ein Abschluss des Pro jekts 
gefunden und eine kleine (Abschieds-)Feier für alle organisiert. 
Dieses mobile Angebot richtet sich zuerst an die Kinder und Jugendlichen, die sich im Umfeld der Wiese 
aufhalten. Zusätzlich werden auch Kinder und Jugendliche aktiviert, die den Pavillon50 besuchen und 
die Anwohner:innen des Veedels miteinbezogen. 
Das mobile Angebot wird offen angeboten. Einmal die Woche wird die Fläche mit unterschi edlichen 
Spielen, Spielgeräten, Methoden und Sportgeräten aufgesucht und alle Interessierten der Ziel gruppe 
können mitmachen. 
Das mobile Angebot wird niedrigschwellig angeboten. Für die Teilnahme müssen kein e 
Voraussetzungen (z.B.: Teilnehmer:innenbeitrag) erfüllt werden. 
Das mobile Angebot wird partizipativ gestaltet. Die Kinder und Jugendlichen dürfen von Anfang an 
mitentscheiden, was auf der Fläche geschieht. In den ersten Wochen ist dabei davon auszugehen, dass 
viele konkrete Angebote vonseiten der Pädagog:innen gemacht werden müssen, bei de m die 
Teilnehmer:innen entscheiden, was sie davon machen möchten. Im Laufe des Projekts wird d ie 
Organisation immer weiter an die Kinder und Jugendlichen abgegeben, sodass diese sel bstständig 
entscheiden, was im mobilen Angebot auf der Fläche passiert. Dieses Grundprinzip der Partizip ation 
verhindert, dass von Anfang an, alles durchgeplant ist, da sich alles ändern kann und den Bedürfnissen 
und Wünschen der Jugendlichen angepasst wird. Darunter fällt zum Beispiel der Wochentag, an d em 
das mobile Angebot stattfindet, die Uhrzeit, ab wann es startet und natürlich die Art der Angebote und 
gewünschten Spiele.

Das regelmäßige Aufräumen der Fläche und die Beseitigung des Hundekots sin d durchgehende 
Aufgaben, die mit allen Beteiligten durchgeführt werden. Dafür werden auch nach Bedarf Aufräum-
Tage organisiert. 
Während der gesamten Maßnahme sollen die Kinder und Jugendlichen mit Getränken  und Snacks 
versorgt werden.

Rückfragen zum Projekt: 
 
„Mobiles Angebot auf der Grünfläche in der Gießener Straße“ 
 
Inwieweit dürfen die Kinder vor Ort ihr Lebensumfeld gestalten? Was genau wird dort errichtet werden? 
Es müsste im Antrag klar hervorgehen, dass es sich um eine temporäre Nutzung handelt. 
Die Kinder und Jugendlichen dürfen insofern ihr Lebensumfeld mitgestalt en, indem sie wie 
beschrieben partizipativ im Projekt involviert sind. Sie haben als o Einfluss darauf, was auf der 
Grünfläche, die in der Nähe ihres Wohnortes liegt, geschieht und wie s ie diese zu den Projektzeiten 
nutzen können. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen setzen sic h dadurch auch damit 
auseinander, wie ihr Lebensumfeld in diesem konkreten Punkt gestaltet i st. Die von der Stadt als 
offizielle Spielwiese ausgeschriebene Fläche, ist als solche ni cht erkennbar und wird deswegen auch 
als solche nicht genutzt. Durch unser Projekt versuchen wir die Wiese für die Kinder und Jugendlichen, 
aber auch für die Anwohner:innen zu aktivieren und die Fläche als Begegnugsort zu stärken. 
Auf der Grünfläche wird nichts dauerhaft errichtet. Das Projekt besteht aus einem „mobilen Angebot“. 
Ein mobiles Angebot zeichnet sich dadurch aus, dass Fachkräfte mit Spie lgeräten (z.B. Seilen, 
Schwedenschach, Federballschlägern, Gesellschaftsspielen), Sit zmöglichkeiten und Tischen (bei 
schlechtem Wetter eventuell noch ein Faltpavillon) zu einem bestimmten O rt kommen und dort mit 
den anwesenden Kindern und Jugendlichen spielerisch in den Austausch geh en. In unserem Projekt 
geschieht dies, wie beschrieben, einmal die Woche für fünf Stunden. Nach diesen fünf Stunden werden 
alle mitgebrachten Sachen wieder mitgenommen und die genutzte Fläche gesäubert. 
Wir haben im Antrag unserer Meinung nach an keiner Stelle beschrieben, dass wir etwas längerfristig 
errichten möchten. Zusätzlich endet die Nutzung der Grünfläche durch unser mobiles Angebot mit dem 
Ende der Projektlaufzeit. 
 
Was passiert mit übrig geblieben Geräten etc.? (Hier der Hinweis: Alle Sach kosten, die durch das 
Projekt angeschafft werden, müssen nach Projektende 5 Jahre im Sozialrau m öffentlich zugänglich 
sein) 
Die angeschafften Geräte bleiben nach Ende des Projekts im Pavillon50 (Kalker Hauptstraße 50, 51103 
Köln). Von dort sind sie allen Kindern und Jugendlichen, aus Kalk und Humboldt zugänglich, indem sie 
kostenfrei genutzt und ausgeliehen werden können. Der Pavillon e.V. übernimmt  dabei die 
Organisation der Nutzung und Verleihung und die Wartung und Reparatur der Geräte. 
Bei Bedarf können auch andere Akteure des Stadtteils (Initiativen, S tadtteilkoordination, GAG-
Sozialmanagement usw.) die Geräte ausleihen und nutzen. 
Zusätzlich werden die Geräte bei weiteren mobilen Angeboten des Pavillon e.V. im Veedel genutzt und 
den Anwohner:innen zur Verfügung gestellt. Dies natürlich erst nach Beendigung dieses Projektes.

Anhang_1_Stadtstrand_Kalkfest_geschwärzt

3520 Zeichen

Der Stadtstrand   
KalkFest 2023 - Zeig mir Deine Welt! 
Das KalkFest hat eine lange Tradition im Stadtteil Kalk. Drei Jahre Pandemie haben es nicht erlaubt 
das KalkFest zu veranstalten. Die Tradition hat die Pandemiebedingte Pause überlebt. Auf Initiative 
der Sozialraumkoordination Kalk haben Interessierte und engagierte Akteure 2022 einen Arbeitskreis 
gegründet und sich Gedanken zur Tradition des KalkFestes gemacht . Im Jahr 2022 gab es ein KickOff-
Workshop, auf der Ideen für eine Weiterentwicklung des KalkFestes entstanden sind, die sich im Jahr 
2022 konkretisierten. An diesem Workshop waren in Vorbereitung und Durchführung auch das 
Quartiersmanagement, durch Herrn Simon Flick und Frau Julia Mentges beteiligt. Im 
Vorbereitungskreis des KalkFestes arbeiten Vertreter*innen von Stadt, Bürgerschaft, Vereinen und 
Einrichtungen zusammen. 
Am 19. August 2023 wird es wieder ein KalkFest geben. Das Motto des Festes lautet: Zeig mir Deine 
Welt!“Das KalkFest verfolgt folgende Ziele: 
 Menschen in entspannter Atmosphäre zusammenzubringen 
 Inklusiv alle Besucher*innen zu beteiligen 
 Vielfalt des Stadtteils zu zeigen und erlebbar zu machen 
 Nachbarschaften zu stärken 
 Gegenseitiges Verständnis der Bewohner*innen fördern 
 Die Identifizierung mit dem Stadtteil zu fördern 
 Einrichtungen, Initiativen und Engagierten die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren 
 
Um die Ziele zu erreichen, und das Motto lebendig umzusetzen, setzt der Vorbereitungskreis ein 
neues Konzept um. Der Kalker Markt wird zum Stadtstrand und zur Festzentrale.  
Akteure, Initiativen und Engagierte Bürger*innen bieten auf dezentralen Spielstätten ihre 
interaktiven Aktionen an und zeigen ihre Welt, das womit sie sich beschäftigen, bieten Aktionen, die 
Spaß machen und Menschen zusammenführen. Die Bewohnerinnen werden dadurch angeregt, 
spannende und manchmal vergessene Orte im Stadtteil kennenzulernen.  
Der Spielplatz wird zum Stadtstrand 
Ein neues Element wird die Festzentrale auf dem Spielplatz Markt sein. Hier wird das Herz des 
KalkFestes schlagen und eine Strandatmosphäre geschaffen. Am Stadtstrand werden Menschen an 
Tafeln gemeinsam essen und trinken. Die Besucher*innen bringen ihr Essen mit und teilen es mit 
anderen. Loungemöbel, Liegestühle, Buden und Musik sorgen für entspannte „Stadtstrand-
Atmosphäre“.  An den Buden können Teller und Becher geliehen werden, damit am Strand 
ökologisch möglichst wenig Abfall entsteht. 
Der Stadtstrand lädt zum Verweilen ein, zum nachbarschaftlichen Austausch und bringt Menschen in 
Kontakt.   Alle Angebote sind kostenfrei für die Besucher*innen. 
Da keine Lagermöglichkeiten für Mobiliar besteht wird die Stadtstrandmöblierung nur geliehen.

Kostenaufstellung für den Stadt       
       
       
1. Kosten für Möblierung und technische Ausstattung  „Stadtstrand“    
  Miete 2 Barstand für Geschirrausleihe  200,00 € 
   Sternzelt  50,00 € 
   Palettensofas 2 Stck  120,00 € 
   Palettentisch 2 Stck  40,00 € 
   Sitzsäcke 10 Stck  200,00 € 
   Liegestühle 10 Stck  120,00 € 
   Sonnenschirme 3 Stck  100,00 € 
   Lieferung und Abholung  500,00 € 
   Musikanlage  500,00 € 
   Toilette barrierefrei  300,00 € 
  Summe Mieten  2130,00€ 
 
 Gebühren und Anschaffungen    
      Gema-Gebühren  100,00 € 
   Kabelbinder, Gaffertape 
Schutzmatten für Kabel 
 200,00 € 
   Papiertischdecken u.Äh.  70,00 € 
  Summe Mieten  370,00€ 
      
5. Honorare      
  Honorar DJ/Moderation  6 Std. 100€/Std.  600,00 € 
      
       
  Gesamtsumme      3100,00 €

Anhang_3_Slow_Food-Küchencrew_geschwärzt

7826 Zeichen

Kosten des Projektes
Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro
Summe der Kosten (inklusive Mehrwertsteuer)
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen
Summe der Einnahmen
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie)
Seite 3 von 4
4537,00
 300,00
 400,00
 250,00Druckkosten Angebots-/Ferienflyer, Rezeptesammlung
Sach-/Materialkosten Ferien (siehe Ergänzung zum Antrag)
Verbrauchsmaterial Kochangebot + fehlende Küchenutensilien
Kölner Biobauer (Hofführung + Aktion Bio-Bildungslandschaft)
Getränke / Verpflegung (Catering) Ferien
Honorar Übungsleiter*in (15 €/Std) Ferien + 21 Einheit. a 4 Std
Lebensmittel Kochangebot (durchschn. 25 €/Einheit / 25 € x 21)
Honorar Übungsleiter*in Jugendliche (8 €/Std) Ferien
 525,00
 192,00
1000,00
 250,00
1620,00

„Slow Food – Küchencrew“ 
Im Laufe des vergangenen Jahres fiel dem Team des Jugendzentrums vermehrt auf, dass 
viele der Besucher*innen hungrig in die Einrichtung kommen und kein vernünftiges 
Mittagessen bekommen haben. In der Regel haben sie auch kein bzw. wenig Taschengeld 
dabei um sich einen gesunden Snack oder eine Portion der Mittagsmahlzeit aus der ISBA 
(Intensives Stabilisierendes Bildungsangebot) zu kaufen. Viele investieren das wenige Geld, 
das sie haben lieber im Kiosk für Instant-Suppen und Süßes. Außerdem zeigt sich sehr 
deutlich, dass die Zeit im Lockdown, mit wenig Bewegung und viel Zeit vor dem Bildschirm, 
bei einige Besucher*innen körperliche Spuren hinterlassen hat. 
Kinder und Jugendliche benötigen für ihre körperliche und geistige Entwicklung, ihre 
Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sowie für die Stärkung ihrer Immunabwehr neben 
ausreichend Bewegung auch eine optimale Versorgung mit allen Nährstoffen. Eine 
ausgewogene Ernährung ist in der Wachstumsphase somit von besonderer Bedeutung. 
Bereits im Kindes- und Jugendalter wird die Basis für das Ernährungsverhalten als 
Erwachsener gelegt. Lernen die Kinder und Jugendlichen frühzeitig die Grundzüge gesunder 
Ernährung kennen, kann Krankheiten wie Adipositas, Herz-Kreislauf-Störungen, 
Gelenkbeschwerden oder Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes Typ II erfolgreich 
vorgebeugt werden. Viele Krankheiten die auf falsche Ernährung zurückzuführen sind, treten 
häufig erst im Erwachsenenalter auf, wenn es für erfolgreiche Gegenmaßnahmen meist 
schon zu spät ist. Daher kann ein langfristiger, positiver Effekt am ehesten erzielt werden, 
wenn es gelingt die Motivation und Handlungskompetenz für eine bedarfsgerechte 
Ernährung bereits im Kindes- und Jugendalter deutlich zu steigern.  
 
Bei Gesprächen mit den Besucher*innen zum Thema Essen wurde deutlich, wie wenig sie 
über Ernährung, Lebensmittel und Essenszubereitung wissen, jedoch Lust haben zu Kochen 
und sich mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzten. Es ist
 auch interessant zu 
beobachten, dass der Anteil von Kindern und Jugendlichen gestiegen ist, die weniger oder 
kein Fleisch essen wollen oder über Unverträglichkeiten (Laktose, Gluten, …) klagen und 
deshalb alternative / neue Gerichte kennenlernen möchten.  
Diesem Bedarf möchten wir gerne nachkommen, indem wir allen Kindern und Jugendlichen 
aus dem Stadtteil Humboldt-Gremberg 2023 anbieten, sich in der informellen „Slow Food - 
Küchencrew“ zu engagieren, um regelmäßig für sich und die anderen Besucher*innen der 
Einrichtung gesunde Snacks und Gerichte zuzubereiten. Hierzu gehört auch die Recherche 
von Rezepten, Planung der Mengen und der Einkauf der Zutaten bzw. Küchenutensilien. Die 
Teilnehmer*innen werden dazu angeregt, eigene Ideen mit einzubringen, um nicht lediglich 
zu konsumieren, sondern auch aktiv zu gestalten. Außerdem möchten wir uns im Rahmen 
eines Block-Angebotes gemeinsam mit den Teilnehmer*innen intensiver mit dem Thema 
Lebensmittel / regionales Obst und Gemüse (Anbau, Pflege und Ernte) auseinandersetzten.  
Das Kochangebot „Slow Food – Küchencrew“ soll ab Anfang April bis Ende Dezember in der 
Schulzeit einmal wöchentlich im Rahmen unserer Öffnungszeiten angeboten werden. Hier 
soll eine Gruppe von maximal 5 Teilnehmer*innen (pro Einheit; Teilnehmer*innen können 
von Woche zu Woche variieren), begleitet durch eine fachkundige Honorarkraft, kostenlose, 
gesunde Snacks und kleine Mahlzeiten für ca. 15 – 20 Kinder und Jugendliche planen und 
zubereiten. Ergänzend sollen in den Osterferien im Rahmen eines Block-Angebotes, an 4 
Tagen auf dem Außengelände des Jugendzentrums   kleine Gemüse- und Kräuterbeete, 
gemischt mit kleinen Blühflächen, gebaut und angelegt werden, die die „Slow Food -

Küchencrew“ im Laufe des Jahres mit eigenem Gemüse und eigenen Kräutern versorgen soll. 
Außerdem ist ein Besuch beim nahegelegenen Kölner Biobauern geplant, der der Gruppe bei 
einer Hofführung den ökologischen Landbau und den regionalen Obst -und Gemüseanbau 
näherbringen soll. Im Rahmen der Bio-Bildungslandschaft des Kölner Biobauern sollen die 
Teilnehmer*innen außerdem die Möglichkeit bekommen im hofeigenen Lehmofen Pizza 
oder eigenes Brot zu backen. 
 
Prinzipiell ist das Projekt niederschwellig angelegt, so dass die Kinder und Jugendlichen 
jederzeit einsteigen bzw. aussteigen können. Für eine bessere Planung und um mit einer 
festen Gruppe das Thema Lebensmittel / regionales Obst und Gemüse intensiver bearbeiten 
zu können ist lediglich in den Ferien eine Anmeldung erforderlich. Ein 
Teilnehmer*innenbeitrag wird aufgrund der Sozialstruktur der Zielgruppe nicht erhoben. 
Wie bereits in vergangenen Projekten planen wir auch hier in den Ferien mit den 
umliegenden Schulen zusammen zu arbeiten. Daher soll die Aktion in den Ferien für Mädchen 
und Jungen aus der Besucher*innengruppe des Jugendzentrums, für Teilnehmer*innen der 
Ganztagsbetreuung der Schulen, sowie für alle anderen interessierten Kinder und Jugendlichen 
ab 8 Jahren aus dem Stadtteil als verlässliches Betreuungsangebot durchgeführt werden. Die 
Ferienaktion soll soweit wie möglich auf die Schließzeiten des Offenen Ganztages abgestimmt 
werden, um hier ggf. eine Betreuungslücke zu schließen.  
Das Projekt wird durch entsprechende Flyer, direkte Ansprache der Kinder und Jugendlichen in 
der Einrichtung und bei Veedelsrundgängen, über interne Verteiler, unsere SocialMedia-Kanäle 
Instagram und Facebook, sowie über die Webseite des Jugendzentrums und unseres Trägers 
(JUGZ) beworben. 
Alle Aktionen im Rahmen des Projektes werden den aktuellen Vorgaben der Corona-
Schutzverordnung angepasst und die zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Vorschriften 
der Stadt Köln zur Bekämpfung der Covid-19- Pandemie werden eingehalten.

Ergänzung Antrag „Slow Food – Küchencrew“ 
 
Sach-/Materialkosten Ferien, z.B.: 
- Bausatz für Kräuterschnecke      
- Material für Beete/Hochbeete, Tomatenschutzdach/kleines Gewächshaus                             
(Holz, Schrauben, Kunststoff/Plexiglas etc.) 
- Pflanzenerde zur Befüllung der Kräuterschnecke und Beete 
- Pflanzenstecklinge (z.B. Gurken, Tomaten, Paprika, versch. Kräuter, Beeren, etc.) 
- ggf. kleinere fehlende Gartenwerkszeuge, Rankhilfen, etc 
 
 
Übungsleiter*innen: 
Übungsleiter*in 15,- €/Std. 
Hier handelt es sich um eine*n freie*n Mitarbeiter*in, der/die bereits im Projekt „NaturNah 
im wilden Gremberg“ für uns tätig war und neben Kenntnissen im Bereich 
Garten/Gemüseanbau, -pflege,-ernte auch Kenntnisse und Erfahrung im Bereich kochen und 
Lebensmittel mitbringt.  
Übungsleiter*in 8,-€/Std. 
Hier handelt es sich um eine Jugendliche der Einrichtung, die in verschiedenen Angeboten 
des Jugendzentrums sowohl ehrenamtlich als auch auf Honorarbasis tätig ist. Auch sie war 
bereits beim Projekt „NaturNah im wilden Gremberg“ tätig und soll in den Ferien im Projekt 
„Slow Food – Küchencrew“ begleitend unterstützen.

Beratungsverlauf (1)

09.03.2023 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.1.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (6)

  • Gießener Straße 3
  • Taunusstraße
  • Kalker Hauptstraße 50
  • Trimbornstraße
  • Straße 3
  • Markt

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Details

Aktenzeichen
0603/2023
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
22.02.2023
Erstellt
15.02.2023 12:46