Erhalt der Fläche des derzeitigen Golfplatzes an der Neusser Landstraße als Grünfläche
Gem. Antrag nach § 3 BV5 (Grüne) AN/0793/2021 vom 15.04.2021
Stand: Am 29.04.2021 in der Bezirksvertretung 5 (Nippes) beraten. Ergebnis: Sache ist erledigt.
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Gem. Antrag nach § 3 (Grüne BV5)
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Grüne Linke FDP GUT Klima Freunde Frau Bezirksbürgermeisterin Dr. Diana Siebert Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: 15.04.2021 AN/0793/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 5 (Nippes) Erhalt der Fläche des derzeitigen Golfplatzes an der Neusser Landstraße als Grün- fläche - Gemeinsamer Antrag von Grünen, Linken, FDP, GUT und Klima Freunden - Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Fraktion der Grünen und die Einzelmandatsträger*innen von Linke, FDP, GUT Köln und Klima Freunde stellen folgenden Antrag für die Sitzung der Bezirksvertretung Nippes am 29.04.2021 und bitten Sie, diesen auf die Tagesordnung zu setzen: Die Bezirksvertretung Nippes möge beschließen: Die Bezirksvertretung Nippes fordert den Stadtentwicklungsausschuss, den Liegenschafts- ausschuss und den Rat der Stadt Köln auf, den Erhalt der Grünfläche mit den dort vorhan- denen Biotopen (u. a. Kleingewässer mit Uferstrukturen) auf der derzeit als Golfplatz genutz- te Fläche (zwischen Neusser Landstraße im Westen, Geestemünder Straße im Süden, Ekol lojistik NIEHL im Osten und Infineum GmbH & Co. im Norden) sicherzustellen und zu diesem Zweck die Fläche nicht zu versiegeln und nicht zu verkaufen. Begründung: Die Stadt Köln hat den Pachtvertrag mit dem SV Blau-Weiß-Rot von 1922 e.V. als Pächter für das oben genannte Gelände gekündigt. Dies wirft die Frage nach der Folgenutzung auf. - 2 - Die Fläche ist im Flächennutzungsplan als Industriefläche ausgewiesen. Doch auf dem Golf- platz hat sich ein schützenswertes Biotop entwickelt, das ein wertvoller Rückzugsort und Brut-/Nistplatz für Vögel, Amphibien, Insekten und kleine Säugetiere geworden ist. Auch die Flora hat sich hier ungestört entfalten können. Wir befinden uns nicht nur in der Klimakrise, sondern auch einer Zeit des extremen Arten- aussterbens. Der IPBES warnt, dass über eine Million Arten vom Aussterben bedroht sind, Experten sprechen auch vom sechsten großen Massenaussterben. Als Gründe dafür nennt der Bericht u.a. den schwindenden Lebens-raum. Aufgrund der zunehmend industrialisierten Landwirtschaft spielt der urbane Raum eine wichtige Rolle beim Erhalt der Artenvielfalt. Dementsprechend ist es nicht vertretbar, eine artenreiche Grünfläche zu zerstören, vielmehr ist es essenziell, dass solche Gebiete erhalten werden. Wir haben uns, ebenso wie der Rat der Stadt, eindeutig gegen weitere Versiegelung auf Stadtgebiet und für den Erhalt vorhandener Grünflächen ausgesprochen. Diesem Grundsatz muss gerade in so einem Fall Rechnung getragen werden. Zudem wird hier nicht nur der Natur sondern auch den Menschen ein wertvoller Raum weggenommen, da die Fläche bis- her für Sport genutzt wurde. gez. Beckhaus gez. Frank gez. Urmetzer gez. Schlieper gez. Feuser
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