Kurzfristige Umsetzung von Hitzeschutzmaßnahmen in der Gemeinschaftsgrundschule Gartenstadt in Longerich zur Gewährleistung eines ausreichenden Hitzeschutzes für Schüler*innen und Schulpersonal
Gem. Antrag nach § 3 BV5 AN/0679/2026 vom 07.05.2026
Stand: Am 07.05.2026 in der Bezirksvertretung 5 (Nippes) ungeändert beschlossen.
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Sachstandsbericht BV
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Dezernat, Dienststelle / Vorlagen-Nummer AN/0679/2026 Stand: 18.06.2026 Sachstandsbericht Kurzfristige Umsetzung von Hitzeschutzmaßnahmen in der Gemeinschaftsgrundschule Gartenstadt in Longerich zur Gewährleistung eines ausreichenden Hitzeschutzes für Schüler*innen und Schulpersonal - Gemeinsame Antrag von Grünen, SPD, Linken, Volt und FDP - Beschluss: Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Gemeinschaftsgrundschule Gartenstadt in Köln Lon- gerich mit Maßnahmen auszustatten, die die Raumtemperatur in den Klassenräumen an Son- nentagen senken. Die Verwaltung wird ferner einen Ortstermin mit der Schulleitung, dem Förderverein, den El- ternvertreter*innen und Mitgliedern der Bezirksvertretung koordinieren, um den konkreten Be- darf zu ermitteln und die Umsetzung zu planen. Die Maßnahme(n) sind sofort umzusetzen. Die Bezirksvertretung ist über den Umsetzungsstand der Maßnahmen in Form einer Mitteilung zu unterrichten. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Am denkmalgeschützten Gebäude der Gemeinschaftsgrundschule wurden in 2021/2022 entsprechende Hitzeschutzvorhänge installiert. Darüber hinaus wurden in 2024/2025, in der am selben Standort befindlichen katholischen Grundschule, in besonders stark betroffenen Klassenräumen spezielle Innenjalousien zu Erpro- bungszwecken angebracht. Da diese Maßnahmen nach den vorliegenden Rück- meldungen der entsprechenden Schulleiterinnen zu keiner spürbaren Verbesse- rung hinsichtlich der Hitzebelastung geführt haben, wurde die Anbringung von Au- ßenrolladen mehrfach in 2023 und 2024 verwaltungsintern erörtert. Aufgrund der geplanten Generalinstandsetzung (die eine Erneuerung der Fensteranlagen inklu- siv Sonnenschutz beinhaltet), der dortigen fehlenden Kapazitäten sowie im Hin- blick auf den entsprechenden Denkmalschutz wurde diese Maßnahme als zu- nächst nicht kurzfristig realisierbar eingeordnet. Die Grundschulgebäude in der Al- tonaer Straße wurden Ende 2025 im dritten Maßnahmenpaket Schulbau durch 2 den Rat (Vorlage 0289/2025 vom 16.12.2025) berücksichtigt. Dieses Paket um- fasst Voruntersuchungen an insgesamt 55 Schulstandorten, die bis September 2026 durchgeführt werden sollen. Auf Basis der Ergebnisse dieser Untersuchun- gen werden die Standorte chronologisch sortiert und sukzessive bearbeitet. So- dann wird geprüft, in welchem Umfang bauliche Veränderungen am Schulstandort möglich sind. Aktuell werden die bautechnischen Zustände der Schulgebäude am Standort Altonaer Straße ermittelt. Der Einfluss auf die Temperaturregulation durch die isolierte Anbringung von den aktuell beantragten innenliegenden Son- nenschutzfolien wird an mehreren Standorten als sehr gering eingeschätzt. Hin- sichtlich der für denkmalgeschützte Schulgebäude zulässige Sonnenschutzfolien ist zu berücksichtigen, dass nach Herstellerangaben eine wirksame Anwendung (Hitzereduktion 66%) lediglich bei Glasflächen mit mittlerer Wärmeeinwirkung zu erwarten ist. Für Fensterflächen mit hoher Sonneneinstrahlung, wie sie aufgrund der südlichen Ausrichtung am Standort vorliegen, wird die Eignung der Folien so- mit vom Hersteller selbst nicht bestätigt. Auch die grundsätzliche Effektivität ist durch die von Fachinstitutionen wie dem Bundesverband Rollladen + Sonnen- schutz e.V. oder dem Bundesverband Flachglas festgelegte Reihenfolge sicherer Sonnenschutzmaßnahmen als ungeeignet einzustufen: - 1. Außenliegende Rollläden - 2. Außenliegende Markisen - 3. Außen angebrachte Sonnenschutzfolien - 4. Innenliegende Sonnenschutzfolien - 5. Innenjalousien - 6. Innenvorhänge. Infolgedessen erfolgte, besonders im Hinblick auf die aktuell zwingend erforderli- che Kosten-/Nutzenabwägung eine Ablehnung der beantragten Sonnenschutzfolie mit Verweis, auf die im Herbst 2026 erwarteten Ergebnisse zur Generalinstandset- zung am gesamten Standort, die eine Erneuerung der Fensteranlagen inklusiv Sonnenschutz beinhaltet. Nächste Schritte: Abschluss Voruntersuchung voraussichtlich Herbst 2026. Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: 1. Quartal 2027 -
Gem. Antrag nach § 3 (BV5)
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Grüne SPD Linke Volt FDP Frau Bezirksbürgermeisterin Dr. Diana Siebert Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: 23.04.2026 AN/0679/2026 Antrag gem. §§ 3 und 38 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 5 (Nippes) Kurzfristige Umsetzung von Hitzeschutzmaßnahmen in der Gemeinschaftsgrundschule Gartenstadt in Longerich zur Gewährleistung eines ausreichenden Hitzeschutzes für Schüler*innen und Schulpersonal - Gemeinsame Antrag von Grünen, SPD, Linken, Volt und FDP - Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester, Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin Diana Siebert, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die nächste Sitzung der Bezirksvertretung zu setzen: Beschluss: Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Gemeinschaftsgrundschule Gartenstadt in Köln Longerich mit Maßnahmen auszustatten, die die Raumtemperatur in den Klassenräumen an Sonnentagen senken. Die Verwaltung wird ferner einen Ortstermin mit der Schulleitung, dem Förderverein, den El- ternvertreter*innen und Mitgliedern der Bezirksvertretung koordinieren, um den konkreten Bedarf zu ermitteln und die Umsetzung zu planen. Die Maßnahme(n) sind sofort umzuset- zen. Die Bezirksvertretung ist über den Umsetzungsstand der Maßnahmen in Form einer Mittei- lung zu unterrichten. - 2 - Begründung: Die Kommune ist verpflichtet, für einen ausreichenden Hitzeschutz in öffentlichen Schulen zu sorgen und so Kinder als vulnerable Gruppe zu schützen. Die aktuelle Situation an der Ge- meinschaftsgrundschule Gartenstadt widerspricht dieser Pflicht. Eltern berichten, dass be- reits bei moderaten Außentemperaturen die Klassenzimmer durch direkte Sonneneinstrah- lung stark aufheizen. Schülerinnen und Schüler klagen über Kopfschmerzen, Konzentrati- onsstörungen und Lernunfähigkeit, insbesondere in den Monaten Mai bis September. Dieser Missstand wurde bereits von Seiten der Elternvertreter*innen an die Stadtverwaltung in ver- gangenen Jahren gemeldet. Deswegen sind in diesem Fall, unabhängig des bereits geplan- ten Prozesses im dritten Maßnahmenpakete Schulbau vorgezogenen, ggf. temporäre Maß- nahmen in der Schule umzusetzen. Durch die Maßnahme soll das Lernklima deutlich ver- bessert, gesundheitliche Belastungen für die Kinder reduziert und die schulische Leistungs- fähigkeit gesteigert. Gleichzeitig leistet die Stadt einen sichtbaren Beitrag zur kommunalen Klimaanpassung und stärkt das Vertrauen von Eltern und Lehrkräften in die kommunale Ver- antwortung. gez. Roth gez. Müller gez. Dommnich gez. Glashagen gez. Born
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