3027/2018
Erstellung und Integrierung eines Crowdsourcing- und Identifizierungstool in die Software ACTApro
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Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/44 44/7 Vorlagen-Nummer 3027/2018 Freigabedatum 30.10.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Erstellung und Integrierung eines Crowdsourcing- und Identifizierungstool in die Software ACTApro Beschlussorgan Ausschuss Kunst und Kultur Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss erkennt den Bedarf zur Erstellung und Integrierung eines Crowdsourcing- und Identifi- zierungstools in die Archivsoftware ACTApro an. Beschlussalternative: Der Ausschuss lehnt den Bedarf ab. Dem eindringlichen Wunsch der Stadtgesellschaft und beson- ders der Depositare und Nachlassgeber zur Mitwirkung an der Identifizierung des Archivgutes kann nicht nachgekommen werden. Ausschuss Kunst und Kultur 13.11.2018 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 172.550-- € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Das Historische Archiv setzt seit 2007 die Archivsoftware ACTApro der Fa. startext ein, die aus meh- reren Modulen besteht. Bei der Software handelt es sich um eine Standardsoftware, die den speziel- len Anforderungen des Historischen Archivs (insbes. nach dem Archiveinsturz 2009) angepasst wur- de. Das Modul ACTApro Benutzung (Web) wird für die Recherche von Archivgut und für die digitale Benutzung über das Internet und perspektivisch auch im Lesesaal eingesetzt. Durch den Einsturz hat die digitale Nutzung einen besonderen Stellenwert bekommen, da ein rele- vanter Anteil des beschädigten Archivgutes auf absehbare Zeit nicht im Original genutzt werden kann. Der rechtliche Anspruch auf eine Nutzung besteht nach Archivgesetz NRW (ArchivG NRW §6 Abs. 1 iVm §10). Jedoch ist es möglich diese Archivalien digital nutzbar zu machen. Als Anforderung der Öffentlichkeit und besonders der Depositare und Nachlassgeber wird seit einiger Zeit eine Möglichkeit gefordert, dass Externe an der Identifizierung des Archivgutes mitwirken kön- nen. Dazu ist bis Ende 2014 ein durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Pro- jekt mit externen Partnern durchgeführt worden. Als ein Ergebnis sind Konzepte für Tools zur Identifi- zierung und zur Anreicherung der Erschließungsdaten durch Externe entwickelt worden. Das Histori- sche Archiv ist mit dem Antrag auf eine DFG-Förderung die Verpflichtung der Weiterführung und der Umsetzung der Projektinhalte eingegangen. Mit der Anpassung von ACTApro Benutzung im Jahr 2017 sind die Voraussetzungen geschaffen worden, die Ergebnisse des Projektes umzusetzen. Kon- zeptionelle Planungen dazu sind abgeschlossen. Dadurch, dass die Umsetzung innerhalb eines Standardproduktes, wie ACTApro stattfindet und nicht als Projekt, das in einer Insellösung mündet, sind eine Pflege und ggf. auch nötig werdende Anpassungen der Tools gewährleistet und durch den bestehenden Produktpflegevertrag, dessen Kosten nicht steigen werden, abgedeckt. Die Kosten für die Weiterentwicklung werden auf 145.000,-- € zzgl. MWSt (172.550,-- €) geschätzt. Grundlage dieser Schätzung ist die genaue Analyse nötiger Arbeitspakete und Aufwände. Es müssen, wie auch im ursprünglichen Konzept vorgesehen, die Crowdsourcing- und Identifizie- rungsmöglichkeiten in einen Viewer integriert werden, der dazu im Produkt ACTApro (weiter) entwi- 3 ckelt werden muss. Diese Entwicklung kann nur die Fa. startext vornehmen, da der Viewer ein Teil der Software ACTApro Benutzung (Web) bleiben muss, um den Datentransfair innerhalb der Software zu gewährleisten. (ACTApro Desk, nach Benutzung und umgekehrt). Die Fa. startext besitzt den Quellcode und die Rechte an der Software. Die Weiterentwicklung soll in Teilen noch 2018 durchgeführt und 2019 abgeschlossen werden. Zur Realisierung der Maßnahme sind entsprechende Aufwandsermächtigungen im Hpl 2018 im Teil- ergebnisplan 0412 – Historisches Archiv - in Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienst- leistungen – i.H.v. 36.890,-- € und in Teilplanzeile 16 – Sonstige ordentliche Aufwendungen – i.H.v. 98.770,-- € veranschlagt. Für den HPL 2019 sind entsprechende Aufwandsermächtigungen im Teilergebnisplan 0412 – Histori- sches Archiv in Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen – i.H.v.36.890,-- € eingeplant. Das Rechnungsprüfungsamt hat den Bedarf bereits unter AZ 142/25/42/18 anerkannt.
Bedarfsanerkennung durch RPA
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14 KL .09.2018 142/2 Eingan 28 Sen 20 44 IL Histansches Archiv nn | NL Erstellung eines Viewers mit Crowdsourcing- und Identifizierungstool hier: Bedarfsprüfung, RPA Nummer: 142/25/42/18 Voraussichtliche Auftragssumme: 172.550,00 € brutto / 145.000,00 € netto Sehr geehrte Damen und Herren, gegen das Ergebnis der Bedarfsprüfung vom 12.09.2018 bestehen keine Bedenker. Es ist nachvollziehbar dargelegt, dass die Erweiterung des Moduls erforderlich ist, um die Identifizierung des Archivgutes durch externe Experten und Nachlassgeber im Rahmen des Crowdsoureing online zu ermöglichen. m Mit freundlic) =
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3027/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 30.10.2018
- Erstellt
- 12.09.2018 08:42