AN/1930/2022
Absolutes Halteverbot auf der Vorgebirgsstraße durch Fahrradspur
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anfrage (CDU BV2)
4676 Zeichen
CDU Köln • Fraktion in der Bezirksvertretung Köln -Rodenkirchen Bezirksrathaus • Industriestr. 161 – Haus 1 • 50999 Köln • E-Mail: CDU-BV2@stadt-koeln.de – Telefon: (02 21) 221-92305 Fax: (02 21) 221-92302 Fraktion in der Bezirksvertretung Köln -Rodenkirchen Gleichlautend Herrn Bezirksbürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Manfred Giesen Henriette Reker Industriestr. 161 - Haus 1 - Hist. Rathaus 50999 Köln 50667 Köln Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/1930/2022 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 07.11.2022 Absolutes Halteverbot auf der Vorgebirgsstraße durch Fahrradspur Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, In der Sitzung am 29. August präsentiere die Verwaltung eine Planung zur Umgestal- tung der Vorgebirgsstraße in Rahmen einer aktuellen Stunde. Daraus resultieren einige Fragen, um deren Beantwortung die CDU-Fraktion bittet. 1. Die Verwaltung spricht von einem Drittel der Fahrten, die dann nicht mehr durch die Vorgebirgsstraße fahren werden, also zwischen 3000 und 5000 Fahrten pro Tag. Da dies kein Quellverkehr ist sondern Durchgangsverkehr, werden diese Fahrten über den ohnehin schon hoch belasteten Höninger Weg, die Rhöndorfer Straße und die Luxemburger Straße geführt. Im Durchschnitt bedeutet das einen zusätzlichen Weg von mindestens einem Kilometer. Auf das Jahr hochgerechnet werden also mindestens zwischen 800.000 km und 1,3 Millionen km zusätzlich gefahren. Wie ist dieser unnötige zusätzliche CO2- und Feinstaubausstoß zu rechtfertigen in Zeiten, wo Kohlekraftwerke – auch Braunkohlekraftwerke wieder hochgefahren werden müssen und es für Radfahrer eine hervorragende Alterna- tive über einen gut ausgebauten, straßenunabhängigen Radweg durch den Vor- gebirgspark wenige Meter parallel zu Vorgebirgsstraße gibt? CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Köln-Rodenkirchen • Industriestr. 161,Haus 1 • 50999 Köln TOP: 7.2.6 Sitzung D. BV2 am: 07.11.2022 CDU Köln • Fraktion in der Bezirksvertretung Köln -Rodenkirchen Bezirksrathaus • Industriestr. 161 – Haus 1 • 50999 Köln • E-Mail: CDU-BV2@stadt-koeln.de – Telefon: (02 21) 221-92305 Fax: (02 21) 221-92302 Fraktion in der Bezirksvertretung Köln -Rodenkirchen 2. Es wurde weiterhin angeführt, dass eine Radspur von ca. 1000 Radfahrern täg- lich genutzt werden wird. Das würde bedeuten, dass ca. jeder zweite Bewohner der Vorgebirgsstraße dann einmal am Tag mit dem Rad über die Vorgebirgsstra- ße fährt. Davon ausgehend, dass der 95 % der Fahrten zwischen 07:00 Uhr und 22:00 Uhr stattfinden würde, müssten dann in jeder einzelnen Stunde 63 Radfah- rer zusätzlich die Vorgebirgsstraße benutzen, nicht nur in den Stoßzeiten sondern auch z.B. zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr oder zwischen 20:00 Uhr und 21:00 Uhr. Wie kommt die Verwaltung zu der Zahl von 1000 Fahrten täglich? Und wie viele Fahrten davon sind keine Verlagerung vom Radweg durch den Vorge- birgspark und werden wirklich zusätzlich gemacht, für die das Auto stehen gelas- sen wird? 3. In der Bürgerinformation präsentierte die Verwaltung eine 4,1 km lange Radachse Ulrichgasse – Vorgebirgsstraße, die den Abschnitt vom Zollstockgürtel bis zum Höninger Platz beinhaltet. Abgesehen davon, dass die Realisierung dieses letz- ten Abschnitts noch einmal weitere 30 Parkplätze kosten würde, stellt sich die Frage: Was ist für den Radfahrer sicherer, die Route über den gut ausgebauten Radweg durch den Vorgebirgspark ohne jede Ampel mit der Option, problemlos bis nach Rondorf fahren zu können, oder der Weg über die Vorgebirgsstraße, wo am Höninger Platz eine höchst problematische Situation mit dem Kreuzen der Stadtbahnlinie 12, zweier Buslinien und zwei vorfahrtsberechtigten Straßen die Weiterfahrt Richtung Militärring äußerst umständlich ist? 4. In der Sitzung vom 11.11.2019 hat die BV Rodenkirchen die Verlängerung der Park- zeiten auf der Vorgebirgsstraße beschlossen (AN/1541/2019). Das wäre von zwei Personen innerhalb einer Stunde machbar, nämlich durch den Austausch eines kleinen Zusatzschildes, das Verkehrszeichen 1040-31, am Verkehrszeichen 283, absolutes Halteverbot. Dann stünde da statt Werkstags von 7-10 und 16 bis 20 Uhr nur noch werktags von 07:00 bis 10 Uhr. Warum schafft es die Verwaltung, sich ohne politischen Beschluss derart intensiv mit einem noch nicht beratenen Antrag – Umgestaltung der Vorgebirgsstraße - zu beschäftigen, ist aber nicht in der Lage, nach drei Jahren einen bereits mehrheitlich getroffenen Beschluss umzu- setzen? Mit freundlichen Grüßen gez. Schykowski gez. Heinzlmeier
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungOrte (7)
- Industriestraße 161
- Luxemburger Straße
- Ulrichgasse
- Höninger Weg
- Höninger Platz
- Rhöndorfer Straße
- Zollstockgürtel
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AN/1930/2022
- Typ
- Anfrage nach § 4 BV2 (CDU)
- Datum
- 31.10.2022
- Erstellt
- 31.10.2022 12:37