0004/2023/1
Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 20. April 2023
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 08.05.2023 0004/2023/1 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bauausschuss 08.05.2023 Ausschuss Kunst und Kultur 06.06.2023 Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 20. April 2023 Der Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM), Stand: 20. April 2023, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Anlage 1 - Sachstandsbericht
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Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 08.05. u. f. d. Ausschuss für Kunst u. Kultur am 02.05.2023 Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 1. Kerndaten des Projektes Standort: Köln, Roncalliplatz 4 Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Planungszeit: 2021 - 2025 Bauzeit Hauptmaßnahme: Teil des Ergebnisses Rückbau (abhängig v.d. Ergebnissen der vorgez. Maßahme) Projektbeschreibung: 2. Termine Meilensteine: Planungsbeschluss (1767/2017) 07/2017 Beauftragung Projektsteuerer (PS) Baubeschluss NM Decke DBH und Trafo (0244/2022) 03/2022 Weiterplanungs- und Baubeschluss für vorgezogene III /2022 Beauftragung Schutz Großexponate III/2022 Maßnahmen Beauftragung Ausbau restlicher Exponate I/2023 Baubeginn vorgezogener Rückbau II/2023 Beauftragung Rückbau I/2023 Baubeschluss Hauptmaßnahme IV/2023 Einreichung Bauantrag I/2024 Baubeginn Hauptmaßnahme Teil des Ergebnisses Rückbau (abhängig v.d. Ergebnissen der vorgez. Maßahme) Fertigstellung Bau Teil des Ergebnisses Rückbau (abhängig v.d. Ergebnissen der vorgez. Maßahme) Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand März 2023 Stand: 20.04.2023 Beauftragung Generalplanung (GP) Index: 02 I/2021 II/2021 Das Römisch- Germanische Museum wurde 1974 fertiggestellt. Nach fast 50 Nutzungsjahren ist der Zustand von Gebäude und Haustechnik dringend sanierungsbedürftig und muss u.a. heutigen (Energie) Standards angepasst werden. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden dringend erforderliche Abdichtungsarbeiten auf dem Roncalliplatz (Dombauhütte DBH und Domplateau) durchgeführt. Die Verwaltung des Museums ist zudem Teil des übergreifenden Konzepts der Historischen Mitte. Das Museumsgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Neubau, der auf einem Bunker aus dem Jahre 1940/41 gegründet wurde und mit diesem eine Gebäudeeinheit bildet. Ende 2016 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Soll Q3 2021 - Q4 2022 Ist Q3 2021 - Q3 2023 Soll Q3 2022 - Q3 2023 Ist Q3 2022 - Q4 2023 Soll Q2 2021 - Q1 2023 Ist Q2 2021 - Q4 2023 Soll Q4 2022 - Q1 2026 Ist Soll Q3 2023 - Q3 2026 Ist Bauausführung Hauptmaßnahme 2021 2022 2023 2024 2027 Sanierung DBH Planung bis Baubeschluss Ausführungsvorbereitung 2025 2026 vorgezogener Rückbau 1 von 3 Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 08.05. u. f. d. Ausschuss für Kunst u. Kultur am 02.05.2023 Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) Stand: 20.04.2023 Index: 02 3. Kosten Kostenschätzung LPH2, August 2022 Generalsanierung RGM Baukosten KG 200-600 43.035.541 € Baunebenkosten 17.185.074 € Gesamtsumme (brutto) 60.220.615 € Risikokosten 30.991.479 € Gesamtsumme incl. Risikokosten (brutto) 91.212.094 € Budget gemäß Planungsbeschluss 11. Juli 2017, Baubeschluss Nebenmaßnahme Decke Dombauhütte vom 17. März 2022 und Weiterplanungs- und Baubeschluss für vorgezogene Maßnahmen vom 19.09.2022 4,5 Mio. € 100% 1,5 Mio. € in Klärung 5,9 Mio. € 100% 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Dombauhütte, Trafostation, Tiefgarage) 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen wegen zu hoher Angebotspreise oder fehlender Angebote) 8 Marktrisiko: Belastbarkeit der Kostenermittlung aus 2022 (Preisindexierung sowie Konkretisierung der Bedarfsanforderungen zzgl. Corona-Aufschlag und Ukraine Krieg) 9 Abbau von Exponaten (komplexe Demontage, aufwendig e technische Umsetzung) 10 Einlagerung von Exponaten (Folge der komplexen Dem ontage) 11 Schnittstelle Verbindungsgang (technische Machbarkeit, Aufwand, Absprachen, unterschiedlicher Baubeginn) 10 Ergebnisse Bestandsuntersuchungen 11 Statische Ertüchtigungen 12 Denkmalschutzauflagen 13 Urheberrecht, Röcke / Renner Planungsbudget Finanzierungsanteil Stadt Köln : Baugrund (Schadstoffe, Ver- und Entsorgungsleitungen, Konstruktion der Bauteile im Untergrund, Baubudget Decke Dombauhütte Baubudget vorgezogener Rückbau: Finanzierungsanteil Stadt Köln: Finanzierungsanteil Stadt Köln: Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 3) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: Verfügt 11.791.216 € Zahlungsstand 12 10 08 06 04 02 Projektbudget 11,9 Mio. € 5.066.154 € 2 von 3 Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 08.05. u. f. d. Ausschuss für Kunst u. Kultur am 02.05.2023 Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) Stand: 20.04.2023 Index: 02 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Nächste Schritte: Abschluss Leistungsphase 3 offen Vorlage Baubeschluss planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko IV/2023 IV/2023 offen Die Leistungsphase 2 der Hauptmaßnahme wurde termingerecht abgeschlossen und befindet sich nun auf Basis der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Leistungsphase 3, Entwurfsplanung. Auf Grundlage des Änderungsantrags zum erweiterten Planungsbeschluss Historische Mitte (Dezember 2021) befindet sich das Dezernat für Kunst und Kultur in einem Abstimmungsprozess zu einem kuratorischen Gesamtkonzept der Historischen Museen (KSM, RGM, NS-DOK und MiQua). Das Ergebnis könnte noch Einfluss auf die Ausstellungsplanung des RGM und der HMK nehmen. Der Baubeschluss zum vorgezogenen Rückbau wurde am 19.09.2022 gefasst. Aktuell erfolgt die Konzeptionierung der Ausstellungsbereiche für die Dauerausstellung anhand der ausgewählten Exponate. Das grundlegende Ausstellungskonzept wurde den Ausschüssen im Januar 2023 durch den Museumsdirektor vorgestellt. Aktuelle Maßnahmen: Die unterirdische Verbindung zwischen RGM und Stadtmuseum, als Teil des Neubaus Historische Mitte, wird weiter auf ihre Machbarkeit untersucht. Die historischen Exponate Römische Hafenstrasse und Hafentor sind Teil des Ausstellungskonzeptes des RGM und KSM und bilden gleichzeitig die zentrale inhaltliche Verbindung der beiden Museen. Die Einhausungen des Dionysos Mosaiks und des Poblicius Grabmals sind abgeschlossen. Die Figuren auf dem Poblicius Grabmal wurden abgebaut und eingelagert. Der Rückbau von weiteren großen Exponaten wie Stadttorbogen und Grabgiebel sind abgeschlossen. Die schadstoffbelasteten Exponate (Mosaike) sind fachgerecht zurückgebaut und eingelagert. Die Baustelle zur vorgezogenenen Maßnahme ist fertig eingerichtet und gesichert. Der bauliche Rückbau im Innenbereich des Museums beginnt im 3.Quartal 2023. Das Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft, da noch einige bis dato ungeklärte Risiken bestehen. Die Kostenschätzung (LPH2) des Generalplaners liegt vor, ebenso die Kostenberechnungen (LPH3) für die vorgezogenen Maßnahmen. Diese wurden durch die Projektsteuerung hinsichtlich möglicher Risiken und Baupreissteigerungen bezogen auf die Bauzeit bewertet. Die Gesamtkostenprognose inklusive Risiko liegt bei 91 Mio. EUR brutto. Durch die zusätzlichen Sanierungsmaßnahmen an der DBH müssen die Kosten im Zuge des laufenden Planungsprozesses angepasst werden. 1. Sachstand DBH und Trafostation Bei der Freilegung der Decken über Trafo und DBH wurde erst im November mit Fortschreiten der Arbeiten festgestellt, dass der Rückbau erheblich aufwändiger ist als angenommen. Die vorab durchgeführten Bauteilöffnungen und die daraus gezogenen Erkenntnisse hinsichtlich des Aufbaus bewahrheiteten sich nicht für den gesamten Bereich und führen neben der umfangreicheren Schadstoffsanierung zu erheblichen Planungs- und Ausführungsänderungen und in Folge zu einer längeren Bauzeit. Durch den oben beschriebenen unvorhersehbaren zusätzlichen Sanierungsaufwand des nördlich angrenzenden Bereichs entsteht eine Verlängerung der Bauzeit des BA 1 von ca. 3 Wochen. 2. Sachstand Generalinstandsetzung Der geplante Abschluss der Leistungsphase 3 wird sich um ca. ein 3/4 Jahr verschieben. Anlass hierfür ist die Entscheidung, bereits jetzt das geräumte Gebäude dafür zu nutzen, vertiefte Bestandsuntersuchungen durchzuführen, um insbesondere den erforderlichen und gegebenenfalls kostenrelevanten Sanierungsaufwand der Tragstruktur und des baulichen Brandschutzes bereits in der Leistungsphase 3 und somit vor dem Baubeschluss zu kennen und bewerten zu können. Erst mit Gewinn dieser Kenntnisse soll die Leistungsphase 3 einschließlich Kostenberechnung abgeschlossen werden. Dies bedeutet nicht, dass der Fertigstellungstermin sich in gleicher Weise verzögert, da diese vorgezogenen Maßnahmen bereits Rückbaumaßnahmen sind! Ebenso sollen die Schadstoffuntersuchung und das 3D- Aufmaß des gesamten Gebäudes vollständig abgeschlossen werden. Erst nach dem Rückbau von Abhangdecken, Verkleidungen u.ä. ist eine unmittelbare Sichtung möglich. Zwar führt diese Vorgehensweise zu Verschiebungen der nachlaufenden Planungs- und Ausführungsphasen, liefert aber eine wichtige und fundiertere Planungsgrundlage. Es konnten aufgrund unvorhergesehener Schwierigkeiten bis Ende des Jahres 2022 noch nicht alle musealen Objekte aus dem Museum geräumt werden, was zu Verzögerungen des vorgezogenen Rückbaus führt e. Der defekte Lastenaufzug sowie das defekte Tor zur Anlieferung wurden erneuert, so dass die Räumung des Nutzers im April 2023 abgeschlossen sein wird. Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet. 1. Sachstand Decke DBH und Trafostation Die Sanierung der Decke der Dombauhütte und der Trafostation (vorgezogene Maßnahme) befindet sich nach wie vor in der Ausführung, Leistungsphase 8. Innerhalb des 1. Bauabschnittes sind die Schadstoffsanierung und der Rückbau bis auf die Rohdecke abgeschlossen und der Neuaufbau des Oberbelags beginnt. Der 2. Bauabschnitt ist eingehaust, damit die Schadstoffsanierung dort starten kann. Im Übergang zum bereits 2016 sanierten Bereich sind weitere Bauschäden an der Decke der Dombauhütte sichtbar geworden. Dies löst einen zusätzlichen Sanierungsaufwand aus. Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. 3 von 3
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0004/2023/1
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 08.05.2023
- Erstellt
- 21.04.2023 19:04