2007/0668
Umsetzung von LOGA®-Zeitwirtschaft
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* Tabelle 111®ü\AufgabeBemerkungenErstellen von MeldeformularenhDurchschnittswert aus Pilotbereichen (Grünflächen- und Umweltamt, Bürger- und Ordnungsamt) und Schulamt IErfassung von Meldeformularen Tarifbeschäftigte bei der Personalabteilung>Erfassung von Meldeformularen Beamte bei der PersonalabteilungStundenangabe pro Jahrergibt Stellen (39 Std/Wo.)Stunden pro WocheAnzahl der Vorgänge/Besch.GPrüfung von Meldeformularen Tarifbeschäftigte bei der Personalabteilung<Prüfung von Meldeformularen Beamte bei der PersonalabteilungZeitersparnis insg.; Std./Mon.Kabzüglich Wahrungen von Krankheitszeiten pro Krankheitsfall 1 Minuten ***)0***) Zeiten geschätzt; angenommen 7.000 VorgängeSumme Std./Monat:+Zeitangaben aus Umfrage (Minuten pro Monat)l**) Leistungsnachweise werden für ca. 2/3 der Beschäftigten, für die Meldeformulare erstellt werden, geführt*Summe Std./Monat, abzgl. Krankheitszeiten:vder gewerblichen Bereiche, die umfassende persönliche Zeitaufzeichnungen führen, wurden nicht mit einbezogen, da hier {auch künftig Sachbearbeiter/innen in größerem Umfang tätig sind. Diese jetzt benötigten Zeitanteile werden nach Einführung {Zeitkonten, Urlaubslisten usw. anfallen. Insbesondere der zeitliche Aufwand von Mitarbeiter/innen und direkten Vorgesetzten=abzüglich Mehraufwand für Revision bei der Personalabrechnungausgegangen werden. )Zeit pro Fall (Stunden; dezimal gerundet)*Beschäftigte, bzw. Fallangaben aus UmfrageAnlegen und Führen von Urlaubs- und Krankheitsbogen. Ablesen der Zeitsummenzähler und Kontrolle der Gleitzeitbögen für Gleitzeitbereiche uFühren von Leistungsnachweisen, z.B. Grünflächen- und Umweltamt, Kommunalpolizei (entfällt für Gleitzeitbereiche) **)~der neuen Zeitwirtschaft bei Weitem nicht erreicht. Es kann daher real von zusätzlichen Zeitersparnissen in erheblichem UmfangyBei der Berechnung nicht berücksichtigt wurden Zeiten der Beschäftigen, die zur Führung von Gleitzeitbögen, persönlichen :F51 Organisationseinheiten wurden zu ihrem Zeitaufwand (Durchschnittswerte) befragt. Diese Angaben sind Grundlage der Berechnungÿ´ Äsã!y;, 1D `IÊ
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Darmstadt, 12. November 2007
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2007/0668
19807 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
29.11.2007
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II
Amt: Hauptamt -Perso-
nalabteilung
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Öffentlich:
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2007/0668
Magistratsbeschluss-Nr.
Betreff: Umsetzung von LOGA®-Zeitwirtschaft
Vorlage vom: 28.11.2007
Beschlussvorschlag:
1. Der Magistrat nimmt Kenntnis von dem Ergebnisbericht über die Durchführung des Pilotbe-triebs
Zeitwirtschaft.
2. Die im November 2006 beschlossene Erweiterung des Personalwirtschaftssystems LOGA® um das
Zusatzmodul LOGA®Zeitwirtschaft in Verbindung mit LOGA®HCM-Mitarbeiterportal soll beginnend mit
dem 1. Juli 2008 für die gesamte Stadtverwaltung, einschließlich der Eigenbetriebe (ohne Klinikum
Darmstadt und EAD) umgesetzt werden. Die Pilotphase wird daher bis zum 30. Juni 2008 verlängert.
3. Über die Etatisierung der Mittel wird im Rahmen der Beratungen des Nachtragshaushaltes 2008
entschieden.
4. Die Beteiligungsrechte der Personalvertretung werden gewahrt.
Anlagen: Kostenrechnung Zeitwirtschaft
Berechnung der eingesparten Zeitanteile
Beschluss des Magistrats vom
2
...
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 28. November 2007:
Mit Beschluss des Magistrats Nr. 756 vom 15.11.2006 wurde die Erweiterung des Personal-
wirtschaftssystems LOGA® um das Zusatzmodul LOGA®-Zeitwirtschaft in Verbindung mit
LOGA®HCM-Mitarbeiterportal beschlossen. Der Einführung sollte eine Testphase vorangehen, um die
Eignung der Software zu prüfen und die Auswirkungen des Softwareeinsatzes in personeller und
finanzieller Hinsicht festzustellen. Nach 7-monatigem Testbetrieb kann nun nach Beurteilung durch die
Personalabteilung, die Arbeitsgruppe Zeitwirtschaft und dem Feedback der Pilotbereiche folgendes
Fazit gezogen werden:
Das LOGA®Modul Zeitwirtschaft erfüllt die Anforderungen. Einige Änderungen und Anpassungen sind
von ekom21 noch gefordert und sollen in den nächsten Wochen realisiert werden. Weitere
Anpassungen werden ggf. durch die geplante neue Arbeitszeitregelung (Dienstvereinbarung)
notwendig. Aus den bisherigen Erfahrungen mit der Zeitwirtschaft kann auch hier mit einer zeitnahen
Umsetzung gerechnet werden.
Einsatz in Verwaltungsbereichen (und derzeitiger Gleitzeitbereich)
In den Verwaltungsbereichen (derzeitige Gleitzeitteilnehmer/innen) ließ sich die Zeitwirtschaft
problemlos einführen. Die täglichen Buchungen der An- und Abwesenheitszeiten (Kommen/Gehen,
Pausen, Dienstgänge und Raucherpausen) an den Terminals, erfassen die Daten ohne großen
Zeitaufwand und sind im System sofort für Beschäftigte und Vorgesetzte nachvollziehbar. Da
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungsbereiche über einen eigenen Arbeitsplatz-PC
verfügen, können sie über das Mitarbeiterportal (Intranet) ihre Urlaubsanträge, Dienst-
/Arbeitsbefreiungen sowie Zeitkorrekturen oder Genehmigung von geleisteten Arbeitsstunden
außerhalb der regulären Arbeitszeit (z.B. Zeiten vor oder nach festgelegtem Dienstbeginn/-ende,
Zeiten über 10 Stunden) direkt stellen, detailliert ihre An- und Abwesenheitszeiten, Fehlzeiten,
Urlaubstage sowie hinterlegte persönliche und vertragliche Daten abrufen. Von Seiten der
Beschäftigten wurde eine Entlastung gegenüber der früheren schriftlichen Dokumentation festgestellt
und die umfassende Übersicht und Information begrüßt.
Vorgesetzten erleichtert die Zeitwirtschaft Arbeitszeitorganisation und Dienstaufsicht, da sie jederzeit
einen Überblick über Umfang und Zeitraum der abgeleisteten Arbeitszeit sowie die Anwesenheiten in
ihrem Bereich haben. Anträge der Beschäftigten erhalten die Vorgesetzten durch einen
automatisierten Arbeitsablauf zur Genehmigung. Nach erfolgter Genehmigung fließen die Daten direkt
in LOGA® und somit auch in die Entgeltabrechnung, um dort entsprechend verarbeitet zu werden.
Das automatisierte Genehmigungsverfahren stellt somit sicher, dass Vorgesetzte immer aktuell
informiert sind und nur mit Zustimmung der/des Vorgesetzten zahlungsrelevante Arbeitszeiten in die
Abrechnung fließen.
Zeitbeauftragte müssen in den Verwaltungsbereichen künftig lediglich die Krankheitszeiten der
zugeordneten Beschäftigten dokumentieren, die übrigen manuellen Arbeitszeit- und Fehlzei-
tendokumentationen, deren Kontrollen sowie die Erstellung von Meldeformularen an die Perso-
nalabteilung entfallen und werden durch automatisierte Buchungen ersetzt .
Einsatz in gewerblichen und sonstigen Bereichen
In den gewerblichen und sonstigen Bereichen war der Betreuungsaufwand während des Testbetriebs
wesentlich größer. Für Vorgesetzte und Zeitbeauftragte bedeutete zunächst der Umgang mit der
ungewohnten Technik einen höheren Arbeitsaufwand und darüber hinaus mussten zur Systemprüfung
für die Dauer des Testbetriebes die zahlungsrelevanten Daten auch
3
...
schriftlich dokumentiert werden. Diese parallele Erfassung war sehr aufwändig, hat aber gezeigt, dass
die automatisierte Zeiterfassung umfassende und fehlerfreie Daten liefert. In vielen Fällen haben sich
nach entsprechender Prüfung durch die Personalabteilung schriftliche Auf-
zeichnungen/Meldeformulare einzelner Ämter und Verwaltungsstellen als ungenau, fehlerhaft oder
unvollständig erwiesen, teilweise fehlten die Meldungen vollständig, so dass die betroffenen
Beschäftigten die ihnen zustehenden Zahlungen nicht erhalten haben. Diese Fehler werden künftig
durch die automatisierte Erfassung der Zeiten vermieden.
In den gewerblichen und sonstigen Bereichen verfügen die Beschäftigten in der Regel nicht über
einen Arbeitsplatz-PC. Neben der Dokumentation der Krankheitszeiten muss daher auch das
Antragsverfahren für Fehlzeiten und Zeitkorrekturen auf dazu befugte Zeitbeauftragte oder
Vorgesetzte (z.B. Vorarbeiter/innen) verlagert werden. Nach Abschluss des Testbetriebes ersetzt
dieses wesentlich zeitsparendere Verfahren die bisherige schriftliche Arbeitszeitdokumentation.
Der Verfahrensablauf kann für die Zukunft noch zweckmäßiger gestaltet werden, wenn in den
betreffenden Arbeitsbereichen zentrale PC’s mit Zugangsmöglichkeit für alle Beschäftigten zur
Verfügung gestellt werden. Der PC-Zugang ermöglicht den Beschäftigten, ggf. nach kurzer Ein-
weisung, Anträge selbst zu bearbeiten und Informationen aus dem Mitarbeiterportal über ihre
Zeitkonten, persönliche und vertragliche Daten abzurufen. Eine zentrale Ausstattung lässt sich nach
und nach relativ kostengünstig durch den Ankauf von PC’s aus abgelaufenen Leasingverträgen
realisieren.
Einsatz in Bereichen mit Dienstplanung
In Bereichen mit Dienstplanung hat sich gezeigt, dass die Zeiterfassung noch durch ein
Dienstplanungsmodul ergänzt werden müsste, um eine optimale Arbeitserleichterung zu bewirken und
auch den Pflegeaufwand in der Zeiterfassung zu minimieren.
Bewertung der verschiedenen Buchungsmöglichkeiten
Bei der Bewertung der Buchungsvarianten hat sich die Buchung am Terminal klar als die Variante mit
dem geringsten Zeitaufwand und der geringsten Fehlerquote erwiesen. Es sollen daher möglichst
viele Bereiche mit Terminals ausgestattet werden.
Nutzen der Zeitwirtschaft
Flexible Arbeitszeiten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzubieten und gleichzeitig durch
kundenorientierte Servicezeiten die Interessen von Beschäftigten und Bürgerinnen und Bürgern unter
Berücksichtigung wirtschaftlicher Zielsetzungen in Einklang zu bringen erfordert eine effiziente
Personaleinsatzplanung. Dazu müssen Vorgesetzte jederzeit über die zur Verfügung stehenden
Arbeitszeitkapazitäten der anwesenden und einzuplanenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
informiert sein. Mit Hilfe des Zeitwirtschaftssystems können Arbeitszeiten effizienter erfasst und
besser organisiert sowie darüber hinaus zahlungsrelevante Arbeitszeiten detailliert ermittelt werden.
Die automatisierte Ermittlung und Weiterleitung der An- und Abwesenheitszeiten ist gegenüber der
manuellen Dokumentation wesentlich zeitsparender, liefert zuverlässige Daten und sichert eine
leistungs-, gesetzes- und tarifgerechte Bezahlung für alle an die Zeitwirtschaft angeschlossenen
Beschäftigten. Ziel ist daher, alle Bereiche nach und nach an das System anzubinden.
Neben der detaillierten Dokumentation und Information ermöglicht die Zeitwirtschaft künftig auch
detaillierte personenbezogene (z.B. zur Einstellung der Entgeltfortzahlung im Krankheits
4
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fall), bereichsbezogene oder anonymisierte Auswertungen. Anonymisierte bereichsbezogene
Auswertungen werden beispielsweise auch zur Ermittlung künftiger Rückstellungen für Resturlaube
und angeordnete Überstunden benötigt. Insbesondere die anonymisierten Auswertungen für
Statistiken und sonstige Analysen konnten in der Vergangenheit nur mit mindestens 3-monatigen
Vorlaufzeiten unter erheblichem Zeit- und Personalaufwand erhoben werden und waren darüber
hinaus noch sehr unzureichend, teilweise fehlerhaft. Mit dem Zeitwirtschaftsmodul können nach
flächendeckender Einführung Statistiken anonymisiert und dennoch fundiert immer aktuell und zeitnah
erstellt werden.
Die Informations- und Antragsmöglichkeiten des Mitarbeiterportals lassen sich künftig noch weiter
ausbauen, so können z.B. die monatlichen Abrechnungsnachweise hinterlegt, statt schriftlich zur
Verfügung gestellt werden. Auch Reisekostenanträge und -abrechnungen wären über das
Mitarbeiterportal denkbar.
Ein automatisiertes Zeiterfassungssystem mit verlässlichen Daten und entsprechenden Informations-
und Auswertungsmöglichkeiten wird vor dem Hintergrund geplanter Maßnahmen wie Flexibilisierung
der Arbeitszeit mit gleichzeitig steigendem Bürgerservice, Faktorisierung von Leistungen, Umsetzung
des betrieblichen Eingliederungsmanagements, Gesundheitsfürsorge und Personalentwicklung immer
bedeutender.
Sowohl die Personalabteilung, wie auch die Arbeitsgruppe Zeitwirtschaft befürworten daher
mehrheitlich nach erfolgreicher Testphase die Einführung des Zeitwirtschaftsmoduls LOGA®.
Personelle und finanzielle Auswirkungen, notwendige Investitionskosten
Durch die Einführung eines automatisierten Zeitwirtschaftssystems werden Aufgaben eingespart,
verändert oder auch verlagert. So entfallen schriftliche Dokumentationen und die Feststellung des
Urlaubsanspruchs in den verschiedenen Organisationseinheiten. Diese Aufgaben übernimmt künftig
die Zeitwirtschaft. Anträge der Beschäftigten, die bisher in Schriftform den Vorgesetzen zur
Genehmigung vorgelegt wurden, erhalten die Vorgesetzten nun automatisiert. Dies setzt voraus, dass
die Anträge innerhalb von Arbeitsteams vorab abgesprochen und geeinigt wurden, bevor ein Antrag
gestellt wird. Vorgesetzte müssen ihren Führungsaufgaben hinsichtlich Organisation, Umfang und
Lage der Arbeitszeit intensiver nachkommen. Durch die verantwortliche Genehmigung
zahlungsrelevanter Zeiten erhalten sie darüber hinaus ein erweitertes Kostenbewußtsein.
Verschiedene Aufgaben verlagern sich künftig auf das Hauptamt-Personalabteilung. Neben den
Sonderaufgaben in der Einführungsphase fallen zusätzliche Arbeiten für laufende Installation und
Pflege der Arbeitszeitmodelle und Neuanlagen (z. B. Neueinstellungen, Übernahme von
Nachwuchskräften) sowie die Überwachung und Anpassung des Systems an. Hier wurde bereits eine
zusätzliche Stelle bewilligt. Für die im Rahmen der flächendeckende Einführung ab
1. Juli 2008 anfallende Neuinstallation der ca. 2800 Zeitwirtschaftsfälle werden voraussichtlich weitere
1 ½ Kräfte benötigt. Nach Anbindung aller Bereiche wird sich der für die Zeitwirtschaft erforderliche
Betreuungsaufwand durch die Personalabteilung wieder etwas verringern. Daher sollten 1,5 kw-
Stellen projektbezogen geschaffen werden. Um den Haushalt nicht zusätzlich zu belasten, können
hier überplanmäßige Nachwuchskräfte eingesetzt werden. Nach Abschluss der Projektphase muss
der tatsächlich erforderliche Personalbedarf auch unter Berücksichtigung einer qualifizierten
Vertretungsregelung neu geprüft werden.
Der direkte Zufluß zahlungsrelevanter Daten in die Personalabrechnung macht künftig eine erweiterte
Revision erforderlich, das bedeutet eine intensive Prüfung der gesamten monat
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lichen Abrechungsnachweise auf ihre Richtigkeit. Dieser zusätzliche Revisionsaufwand kann jedoch
durch den minimierten Aufwand bzw. Wegfall der Kontrolle von Meldeformularen sowie
Massenerfassungen ausgeglichen werden.
Im Gegenzug zum Mehraufwand bei der Personalabteilung können in den Ämtern und Verwal-
tungsstellen Zeitanteile von insgesamt mindestens 4 Personalstellen eingespart werden. Durch die
starke Dezentralisation von Aufgaben sind diese 4 Personalstellen jedoch in viele kleine Zeitanteile
gesplittet. In jeder Organisationseinheit sind eine oder mehrere Personen mit verschiedenen
Aufgaben rund um die Arbeitszeit betraut, sodass diese Einsparungen sich zunächst nicht in frei
werdenden Stellen niederschlagen. Erst bei Umorganisationen oder Stellenneubesetzungen können
diese Stellenanteile bewertet und eingespart werden.
Sobald alle Beschäftigungsstellen an die Zeitwirtschaft angeschlossen sind und die Mitarbeiter mit
dem System vertraut sind, kann mit erheblichen Zeitersparnissen auch für die einzelnen
Beschäftigten, insbesondere im gewerblichen und sonstigen Bereichen durch den Wegfall der
persönlichen Dokumentationen gerechnet werden.
Für die Einführung der Zeitwirtschaft für die Stadtverwaltung, einschließlich der Eigenbetriebe (ohne
Klinikum und EAD) und der Außenstellen sowie der Kindertagesstätten fallen an:
• Einmalige Investitionskosten ca. 240.000,-- Euro
(HH-Jahr 2007/2008 ca. 90.000,-- EURO; HH-Jahr 2009 ca. 150.000,-- EURO)
abzüglich bereits im Haushalt 2007 eingeplanter Mittel: -125.000,-- Euro
____________
zusätzlich erforderliche Mittel: ca. 115.000,-- Euro
• Jährliche Betriebskosten im Haushaltsjahr 2008 ca- 180.000,-- Euro
(einschließlich der zusätzlichen Personalkosten bei 110, ohne üpl. Nachwuchskräfte)
abzüglich bereits im Haushalt 2008 eingeplanter Mittel: -100.000,-- Euro
abzüglich bereits im Haushalt 2008 eingeplante Personalkosten - 80.000,-- Euro
_____________
zusätzlich erforderliche Mittel 2008: 0,-- Euro
• Jährliche Betriebskosten ab 2009 ca- 240.000,-- Euro
Die Investitionskosten werden insbesondere durch die Anbindung der Kindertagesstätten und
sonstigen Außenstellen an das städtische Netz mehr als verdoppelt. Diese Kosten sind jedoch
insoweit relativiert zu betrachten, dass eine Anbindung an das städtische Datennetz für die
Kindertagesstätten auch aus fachlicher Sicht bereits seit geraumer Zeit gefordert ist, bisher jedoch
noch nicht umgesetzt werden konnte.
Einzelheiten sind der Anlage 1 zu entnehmen. Die Mittel sind zunächst als Gesamtkosten ver-
anschlagt. Nach Ermittlung des tatsächlichen Aufwands wird dieser durch Umplanung den
Eigenbetrieben belastet und künftig in die Planung aufgenommen.
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Alternativen zum LOGA®-Modul
Sofern die notwendigen Investitionskosten aufgrund der angespannten Haushaltslage und der
notwendigen Sparvorgaben nicht zur Verfügung gestellt werden können und die Erweiterung des
genutzten Personalinformationssystems um das Zeitwirtschaftsmodul nicht zu realisieren ist, bleiben
als Alternativen die Ergänzung/Modernisierung des derzeitigen Systems oder die Rückkehr zu einer
manuellen, ggf. technikunterstützten Erfassung. Bei der ersten Alternative ist ebenfalls mit hohen
Investitionskosten zu rechnen und bei der zweiten Alternative vor allen Dingen mit hohen
Personalkosten durch den immensen zeitlichen Dokumentations- und Prüfungsaufwand zu rechnen.
Derzeitiges System modernisieren
Bei Beibehaltung der derzeitigen Zeitsummenzähler in Verbindung mit der ergänzenden Do-
kumentation auf einem Gleitzeitbogen (ggf. mittels Excel-Tabelle), müssten zunächst neue Geräte als
Ersatz für defekte Altgeräte und zur Anbindung der gewerblichen und sonstigen Bereiche, angeschafft
werden. Da die vorhandenen Geräte auf dem Markt nicht mehr verfügbar sind, müsste auch hier ein
ganz neues System eingekauft werden. Die Kosten hierfür sind derzeit nicht bezifferbar, da zum
Ankauf nach den derzeitigen Vergaberichtlinien eine Ausschreibung erforderlich ist. Die Durchführung
der Ausschreibung und ein neuer Produkttest würde die Einführung eines Zeitwirtschaftssystems um
mehrere Monate verzögern. Die Arbeitszeitdokumentation mittels einfacher Zeitsummenzähler ist
wesentlich aufwändiger als die Dokumentation über ein Zeitwirtschaftssystem. Auswertungen sind nur
manuell möglich, zeitintensiv und erfahrungsgemäß Fehler behaftet.
Dokumentation manuell bzw. mittels Excel-Tabellen
Sofern die Anschaffung eines Zeiterfassungs- oder Zeitwirtschaftssystems scheitert, müssen die
Arbeitszeiten manuell oder ggf. auf speziell entwickelten Excel-Tabellen dokumentiert werden. Für die
Verwaltungsbereiche wäre die Führung einer Excel-Tabelle möglich, die monatlich von den
Zeitbeauftragten oder Vorgesetzten ausgewertet werden könnte. Dies würde jedoch einen erheblichen
Zeitaufwand für Beschäftigte, Zeitbeauftragte und Vorgesetzte erfordern. In gewerblichen und
sonstigen Bereichen, die nicht über Arbeitsplatz-PC verfügen, müssten die Zeiten von den
Beschäftigten weiterhin per Hand auf Listen dokumentiert und von Zeitbeauftragten und/oder
Vorgesetzten monatlich, teilweise täglich geprüft und ggf. in eine auswertbare Tabelle übertragen
werden. Darüber hinaus müssten alle abrechnungsrelevanten Zeiten in das Abrechnungssystem
übertragen werden. Mit Einführung der Doppik sind Rückstellungen für Resturlaub und angeordnete
Überstunden zu ermitteln, auch diese Daten wären manuell zu ermitteln. Abgesehen von der
erfahrungsgemäß hohen Fehlerquote bei manuellen Dokumentationen und Übertragungen, ist auch
mit einem hohen Personalkostenfaktor aufgrund des immensen Zeitaufwands zu rechnen.
Gerade im Hinblick auf die geplante Zeitflexibilisierung und die Kostenermittlungen im Rahmen der
Doppik stellen beide Modelle keine echte Alternative dar.
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Einführung ab 1. Juli 2008
Sofern die Finanzierung gesichert ist, sollen ab Januar 2008 nach und nach weitere Organisa-
tionseinheiten an die Zeitwirtschaft angeschlossen werden.
2008/2009 Gleitzeitbereiche und sonstige Bereiche der Kernverwaltung
2009/2010 Eigenbetriebe, Außenstellen und Kitas nach Realisierung der technischen Vor-
aussetzung
Um den Pflegeaufwand in der Zeitwirtschaft möglichst gering zu halten, sind vor Anbindung einzelner
Bereiche die Arbeitszeiten der einzelnen Bereiche zu überprüfen und ggf. neu zu regeln. Einzelheiten
dazu werden auch in der Dienstvereinbarung Zeitwirtschaft festgelegt.
Für die Pilotbereiche und alle künftig an das System anzuschließende Bereiche gelten die für die
Dauer des Pilotbetriebs vereinbarten Arbeitszeitregelungen bis zum Abschluss einer neuen
Dienstvereinbarung Arbeitszeit als Übergangsregelung weiter.
Darmstadt, 28. November 2007
I / II / 110-4
Walter Hoffmann Wolfgang Glenz
Oberbürgermeister Bürgermeister
Anlagen
anlage 1
14380 Zeichen
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20I . InvestitionBemerkungenNetzterminals NT 45Hitag ChipsEinführungsunterstützungVPN - Boxen+DSL Modempaare für Kitas mit städt. Leitung-Hauptstandorte mit Installation der TerminalsSummeII. Fixe KostenAbschreibungkalkulatorischer ZinsBereitstellungLizenz NT SwitschPersonalkostenIII. Variable KostenJährliche Betriebskostenlt. Personalabteilung
DSL Flatrates-5 * 1.000 ¬ . Lt IUK siehe E-Mail vom 27.08.07053,55 ¬ (monatlich bei 60 Monaten Laufzeit) * 12Consultant-Tage/%bei einer Nutzungsdauer von 12 Jahren#Zinssatz liegt bei 6 % lt. Kämmerei5 Abschreibungen, kalk. Zins, fixe und variable KostenE 50* 360 ¬ laufende Kosten pro Jahr lt. IUK, siehe E-Mail vom 27.08.07 9 50* 428 ¬ , lt. Aufstellung IUK, siehe E-Mail vom 27.08.07 W 55* 800 ¬ , lt. Annahme aufgrund von Erfahrungswerten von IUK, siehe E-Mail vom 27.08.07 M"Zentralrechner", die aus Leasingvertrag auslaufen für Kitas und Außenstellen655* 150 ¬ , lt. IUK ist mit ca. 150 ¬ pro PC zu rechnen&Kostenrechnung "Zeitwirtschaftssystem"10 Tage pro Jahr à 1.237,60 ¬ Ohne weitere Belastung des Haushalts können diese Arbeiten zunächst durch den Einsatz von Nachwuchskräften, die einzugliedern sind, abgedeckt werden.;2.142 ¬ * 27 Terminals (HH 2008) und 25 Terminals (HH 2009)¼ 5,95 ¬ * 2.000 Mitarb. (HH 2008) und weiter 1000 (HH 2009) Mitarbeiter (man geht von 3.000 Mitarbeitern aus, allerdings werden nur diejenigen Chips bekommen, die auch ein Terminal benutzen:
; 27 (HH 2008) plus 25 (HH 2009) * 500 ¬ , lt. IUK Kosten zwischen 200 ¬ u. 1.000 ¬ (siehe E-Mail vom 27.08.07); Mittelwert von 500 ¬ angenommenS2,83 ¬ (pro Monat) *12*2.000 Mitarbeiter (HH 2008) und * 3000 Mitarbeiter (HH 2009)L Kostenaufteilung Haushalt 2008 (Zeitwirtschaft ohne Außenstellen und Kitas) 05#Summe einmalige Investitionskosten Z inkl. Arbeitsplatz- und Gemeinkosten (ein A 10 - Stelle wurde geschaffen (83.585,44 ¬ ) 1) VWX2) weiterer Personalaufwand: Projetkbezogen werden zur Neuanlage der noch fehlenden ca. 2.800 Zeitwirtschaftsfälle zusätzlich 1,5 Stellen benötigt. =auf die HH-jahre 2007 und 2008 entfallende Investitionskosten0auf HH-jahr 2009 entfallende InvestitionskostencKostenaufteilung Haushalt 2010 ff (Zeitwirtschaft mit Anschluss der Außenstellen einschl. 25 Kitas)"25aKostenaufteilung Haushalt 2009 (Zeitwirtschaft mit Anschluss der Außenstellen einschl. 25 Kitas) 037ab HH-jahr 2010 fallen keine Investitionskosten mehr anVerkabelung, Wlanÿ*Äc×ñe2¦I½e"Ù
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Beratungsverlauf (2)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2007/0668
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 14.11.2007
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00