Mandari Insight

2007/0668

Umsetzung von LOGA®-Zeitwirtschaft

Magistratsvorlage 14.11.2007

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Darmstadt, 12. November 2007
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2007/0668

19807 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
29.11.2007 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat II  
 
Amt: Hauptamt -Perso-
nalabteilung 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein 
Öffentlich:     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2007/0668  
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Umsetzung von LOGA®-Zeitwirtschaft 
 
Vorlage vom: 28.11.2007 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Der Magistrat nimmt Kenntnis von dem Ergebnisbericht über die Durchführung des Pilotbe-triebs 
Zeitwirtschaft.  
2. Die im November 2006 beschlossene Erweiterung des Personalwirtschaftssystems LOGA® um das 
Zusatzmodul LOGA®Zeitwirtschaft in Verbindung mit LOGA®HCM-Mitarbeiterportal soll beginnend mit 
dem 1. Juli 2008 für die gesamte Stadtverwaltung, einschließlich der Eigenbetriebe (ohne Klinikum 
Darmstadt und EAD) umgesetzt werden. Die Pilotphase wird daher bis zum 30. Juni 2008 verlängert. 
3. Über die Etatisierung der Mittel wird im Rahmen der Beratungen des Nachtragshaushaltes 2008 
entschieden. 
4. Die Beteiligungsrechte der Personalvertretung werden gewahrt. 
 
 
Anlagen: Kostenrechnung Zeitwirtschaft 
Berechnung der eingesparten Zeitanteile 
 
Beschluss des Magistrats vom

2 
... 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 28. November 2007:  
 
Mit Beschluss des Magistrats Nr. 756 vom 15.11.2006 wurde die Erweiterung des Personal-
wirtschaftssystems LOGA® um das Zusatzmodul LOGA®-Zeitwirtschaft in Verbindung mit  
LOGA®HCM-Mitarbeiterportal beschlossen. Der Einführung sollte eine Testphase vorangehen, um die 
Eignung der Software zu prüfen und die Auswirkungen des Softwareeinsatzes in personeller und 
finanzieller Hinsicht festzustellen. Nach 7-monatigem Testbetrieb kann nun nach Beurteilung durch die 
Personalabteilung, die Arbeitsgruppe Zeitwirtschaft und dem Feedback der Pilotbereiche folgendes 
Fazit gezogen werden:  
 
Das LOGA®Modul Zeitwirtschaft erfüllt die Anforderungen. Einige Änderungen und Anpassungen sind 
von ekom21 noch gefordert und sollen in den nächsten Wochen realisiert werden. Weitere 
Anpassungen werden ggf. durch die geplante neue Arbeitszeitregelung (Dienstvereinbarung) 
notwendig. Aus den bisherigen Erfahrungen mit der Zeitwirtschaft kann auch hier mit einer zeitnahen 
Umsetzung gerechnet werden.    
 
Einsatz in Verwaltungsbereichen (und derzeitiger Gleitzeitbereich) 
In den Verwaltungsbereichen (derzeitige Gleitzeitteilnehmer/innen) ließ sich die Zeitwirtschaft 
problemlos einführen. Die täglichen Buchungen der An- und Abwesenheitszeiten (Kommen/Gehen, 
Pausen, Dienstgänge und Raucherpausen) an den Terminals, erfassen die Daten ohne großen 
Zeitaufwand und sind im System sofort für Beschäftigte und Vorgesetzte nachvollziehbar. Da 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungsbereiche über einen eigenen Arbeitsplatz-PC 
verfügen,  können sie über das Mitarbeiterportal (Intranet) ihre Urlaubsanträge, Dienst-
/Arbeitsbefreiungen sowie Zeitkorrekturen oder Genehmigung von geleisteten Arbeitsstunden 
außerhalb der regulären Arbeitszeit (z.B. Zeiten vor oder nach festgelegtem Dienstbeginn/-ende, 
Zeiten über 10 Stunden) direkt stellen, detailliert ihre An- und Abwesenheitszeiten, Fehlzeiten, 
Urlaubstage sowie hinterlegte persönliche und vertragliche Daten abrufen. Von Seiten der 
Beschäftigten wurde eine Entlastung gegenüber der früheren schriftlichen Dokumentation festgestellt 
und die umfassende Übersicht und Information begrüßt.   
 
Vorgesetzten erleichtert die Zeitwirtschaft Arbeitszeitorganisation und Dienstaufsicht, da sie jederzeit 
einen Überblick über Umfang und Zeitraum der abgeleisteten Arbeitszeit sowie die Anwesenheiten in 
ihrem Bereich haben. Anträge der Beschäftigten erhalten die Vorgesetzten durch einen 
automatisierten Arbeitsablauf zur Genehmigung. Nach erfolgter Genehmigung fließen die Daten direkt 
in LOGA® und somit auch in die Entgeltabrechnung, um dort entsprechend verarbeitet zu werden. 
Das automatisierte Genehmigungsverfahren stellt somit sicher, dass Vorgesetzte immer aktuell 
informiert sind und nur mit Zustimmung der/des Vorgesetzten zahlungsrelevante Arbeitszeiten in die 
Abrechnung fließen. 
 
Zeitbeauftragte müssen in den Verwaltungsbereichen künftig lediglich die Krankheitszeiten der 
zugeordneten Beschäftigten dokumentieren, die übrigen manuellen Arbeitszeit- und Fehlzei-
tendokumentationen, deren Kontrollen sowie die Erstellung von Meldeformularen an die Perso-
nalabteilung entfallen und werden durch automatisierte Buchungen ersetzt .  
 
Einsatz in gewerblichen und sonstigen Bereichen 
In den gewerblichen und sonstigen Bereichen war der Betreuungsaufwand während des Testbetriebs 
wesentlich größer. Für Vorgesetzte und Zeitbeauftragte bedeutete zunächst der Umgang mit der 
ungewohnten Technik einen höheren Arbeitsaufwand und darüber hinaus mussten zur Systemprüfung 
für die Dauer des Testbetriebes die zahlungsrelevanten Daten auch

3 
... 
schriftlich dokumentiert werden. Diese parallele Erfassung war sehr aufwändig, hat aber gezeigt, dass 
die automatisierte Zeiterfassung umfassende und fehlerfreie Daten liefert. In vielen Fällen haben sich 
nach entsprechender Prüfung durch die Personalabteilung schriftliche Auf-
zeichnungen/Meldeformulare einzelner Ämter und Verwaltungsstellen als ungenau, fehlerhaft oder 
unvollständig erwiesen, teilweise fehlten die Meldungen vollständig, so dass die betroffenen 
Beschäftigten die ihnen zustehenden Zahlungen nicht erhalten haben. Diese Fehler werden künftig 
durch die automatisierte Erfassung der Zeiten vermieden.  
 
In den gewerblichen und sonstigen Bereichen verfügen die Beschäftigten in der Regel nicht über 
einen Arbeitsplatz-PC. Neben der Dokumentation der Krankheitszeiten muss daher auch das 
Antragsverfahren für Fehlzeiten und Zeitkorrekturen auf dazu befugte Zeitbeauftragte oder 
Vorgesetzte (z.B. Vorarbeiter/innen) verlagert werden. Nach Abschluss des Testbetriebes ersetzt 
dieses wesentlich zeitsparendere Verfahren die bisherige schriftliche Arbeitszeitdokumentation.  
 
Der Verfahrensablauf kann für die Zukunft noch zweckmäßiger gestaltet werden, wenn in den 
betreffenden  Arbeitsbereichen zentrale PC’s mit Zugangsmöglichkeit für alle Beschäftigten zur 
Verfügung gestellt werden. Der PC-Zugang ermöglicht den Beschäftigten, ggf. nach kurzer Ein-
weisung, Anträge selbst zu bearbeiten und Informationen aus dem Mitarbeiterportal über ihre 
Zeitkonten, persönliche und vertragliche Daten abzurufen. Eine zentrale Ausstattung lässt sich nach 
und nach relativ kostengünstig durch den Ankauf von PC’s aus abgelaufenen Leasingverträgen 
realisieren.  
   
Einsatz in Bereichen mit Dienstplanung 
In Bereichen mit Dienstplanung hat sich gezeigt, dass die Zeiterfassung noch durch ein 
Dienstplanungsmodul ergänzt werden müsste, um eine optimale Arbeitserleichterung zu bewirken und 
auch den Pflegeaufwand in der Zeiterfassung zu minimieren.  
 
Bewertung der verschiedenen Buchungsmöglichkeiten 
Bei der Bewertung der Buchungsvarianten hat sich die Buchung am Terminal klar als die Variante mit 
dem geringsten Zeitaufwand und der geringsten Fehlerquote erwiesen. Es sollen daher möglichst 
viele Bereiche mit Terminals ausgestattet werden.  
 
Nutzen der Zeitwirtschaft 
Flexible Arbeitszeiten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzubieten und gleichzeitig durch 
kundenorientierte Servicezeiten die Interessen von Beschäftigten und Bürgerinnen und Bürgern unter 
Berücksichtigung wirtschaftlicher Zielsetzungen in Einklang zu bringen erfordert eine effiziente 
Personaleinsatzplanung. Dazu müssen Vorgesetzte jederzeit über die zur Verfügung stehenden 
Arbeitszeitkapazitäten der anwesenden und einzuplanenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 
informiert sein. Mit Hilfe des Zeitwirtschaftssystems können Arbeitszeiten effizienter erfasst und 
besser organisiert sowie darüber hinaus zahlungsrelevante Arbeitszeiten detailliert ermittelt werden.  
 
Die automatisierte Ermittlung und Weiterleitung der An- und Abwesenheitszeiten ist gegenüber der 
manuellen Dokumentation wesentlich zeitsparender, liefert zuverlässige Daten und sichert eine 
leistungs-, gesetzes- und tarifgerechte Bezahlung für alle an die Zeitwirtschaft angeschlossenen 
Beschäftigten. Ziel ist daher, alle Bereiche nach und nach an das System anzubinden. 
 
Neben der detaillierten Dokumentation und Information ermöglicht die Zeitwirtschaft künftig auch 
detaillierte personenbezogene (z.B. zur Einstellung der Entgeltfortzahlung im Krankheits

4 
... 
 
fall), bereichsbezogene oder anonymisierte Auswertungen. Anonymisierte bereichsbezogene 
Auswertungen werden beispielsweise auch zur Ermittlung künftiger Rückstellungen für Resturlaube 
und angeordnete Überstunden benötigt. Insbesondere die anonymisierten Auswertungen für 
Statistiken und sonstige Analysen konnten in der Vergangenheit nur mit mindestens 3-monatigen 
Vorlaufzeiten unter erheblichem Zeit- und Personalaufwand erhoben werden und waren darüber 
hinaus noch sehr unzureichend, teilweise fehlerhaft. Mit dem Zeitwirtschaftsmodul können nach 
flächendeckender Einführung Statistiken anonymisiert und dennoch fundiert immer aktuell und zeitnah 
erstellt werden.  
 
Die Informations- und Antragsmöglichkeiten des Mitarbeiterportals lassen sich künftig noch weiter 
ausbauen, so können z.B. die monatlichen Abrechnungsnachweise hinterlegt, statt schriftlich zur 
Verfügung gestellt werden. Auch Reisekostenanträge und -abrechnungen wären über das 
Mitarbeiterportal denkbar.  
 
Ein automatisiertes Zeiterfassungssystem mit verlässlichen Daten und entsprechenden Informations- 
und Auswertungsmöglichkeiten wird vor dem Hintergrund geplanter Maßnahmen wie Flexibilisierung 
der Arbeitszeit mit gleichzeitig steigendem Bürgerservice, Faktorisierung von Leistungen, Umsetzung 
des betrieblichen Eingliederungsmanagements, Gesundheitsfürsorge und Personalentwicklung immer 
bedeutender.   
 
Sowohl die Personalabteilung, wie auch die Arbeitsgruppe Zeitwirtschaft befürworten daher 
mehrheitlich nach erfolgreicher Testphase die Einführung des Zeitwirtschaftsmoduls LOGA®.  
 
Personelle und finanzielle Auswirkungen, notwendige Investitionskosten 
Durch die Einführung eines automatisierten Zeitwirtschaftssystems werden Aufgaben eingespart, 
verändert oder auch verlagert. So entfallen schriftliche Dokumentationen und die Feststellung des 
Urlaubsanspruchs in den verschiedenen Organisationseinheiten. Diese Aufgaben übernimmt künftig 
die Zeitwirtschaft. Anträge der Beschäftigten, die bisher in Schriftform den Vorgesetzen zur 
Genehmigung vorgelegt wurden, erhalten die Vorgesetzten nun automatisiert. Dies setzt voraus, dass 
die Anträge innerhalb von Arbeitsteams vorab abgesprochen und geeinigt wurden, bevor ein Antrag 
gestellt wird. Vorgesetzte müssen ihren Führungsaufgaben hinsichtlich Organisation, Umfang und 
Lage der Arbeitszeit intensiver nachkommen. Durch die verantwortliche Genehmigung 
zahlungsrelevanter Zeiten erhalten sie darüber hinaus ein erweitertes Kostenbewußtsein.   
 
Verschiedene Aufgaben verlagern sich künftig auf das Hauptamt-Personalabteilung. Neben den 
Sonderaufgaben in der Einführungsphase fallen zusätzliche Arbeiten für laufende Installation und 
Pflege der Arbeitszeitmodelle und Neuanlagen (z. B. Neueinstellungen, Übernahme von 
Nachwuchskräften)  sowie die Überwachung und Anpassung des Systems an. Hier wurde bereits eine 
zusätzliche Stelle bewilligt. Für die im Rahmen der flächendeckende Einführung ab 
1. Juli 2008 anfallende Neuinstallation der ca. 2800 Zeitwirtschaftsfälle werden voraussichtlich weitere 
1 ½  Kräfte benötigt. Nach Anbindung aller Bereiche wird sich der für die Zeitwirtschaft erforderliche 
Betreuungsaufwand durch die Personalabteilung wieder etwas verringern. Daher sollten 1,5 kw-
Stellen projektbezogen geschaffen werden. Um den Haushalt nicht zusätzlich zu belasten, können 
hier überplanmäßige Nachwuchskräfte eingesetzt werden. Nach Abschluss der Projektphase muss 
der tatsächlich erforderliche Personalbedarf auch unter Berücksichtigung einer qualifizierten 
Vertretungsregelung neu geprüft werden. 
 
Der direkte Zufluß zahlungsrelevanter Daten in die Personalabrechnung macht künftig eine erweiterte 
Revision erforderlich, das bedeutet eine intensive Prüfung der gesamten monat

5 
... 
 
lichen Abrechungsnachweise auf ihre Richtigkeit. Dieser zusätzliche Revisionsaufwand kann jedoch 
durch den minimierten Aufwand bzw. Wegfall der Kontrolle von Meldeformularen sowie 
Massenerfassungen ausgeglichen werden.   
Im Gegenzug zum Mehraufwand bei der Personalabteilung können in den Ämtern und Verwal-
tungsstellen Zeitanteile von insgesamt mindestens 4 Personalstellen eingespart werden. Durch die 
starke Dezentralisation von Aufgaben sind diese 4 Personalstellen jedoch in viele kleine Zeitanteile 
gesplittet. In jeder Organisationseinheit sind eine oder mehrere Personen mit verschiedenen 
Aufgaben rund um die Arbeitszeit betraut, sodass diese Einsparungen sich zunächst nicht in frei 
werdenden Stellen niederschlagen. Erst bei Umorganisationen oder Stellenneubesetzungen können 
diese Stellenanteile bewertet und eingespart werden.    
 
Sobald alle Beschäftigungsstellen an die Zeitwirtschaft angeschlossen sind und die Mitarbeiter mit 
dem System vertraut sind, kann mit erheblichen Zeitersparnissen auch für die einzelnen 
Beschäftigten, insbesondere im gewerblichen und sonstigen Bereichen durch den Wegfall der 
persönlichen Dokumentationen gerechnet werden.  
 
Für die Einführung der Zeitwirtschaft für die Stadtverwaltung, einschließlich der Eigenbetriebe (ohne 
Klinikum und EAD) und der Außenstellen sowie der Kindertagesstätten fallen an: 
 
• Einmalige Investitionskosten         ca. 240.000,-- Euro  
(HH-Jahr 2007/2008 ca. 90.000,-- EURO; HH-Jahr 2009 ca. 150.000,-- EURO)  
 abzüglich bereits im Haushalt 2007 eingeplanter Mittel:                     -125.000,-- Euro 
                                                                                                      ____________ 
                                        zusätzlich erforderliche Mittel:             ca.    115.000,-- Euro 
 
 
 
• Jährliche Betriebskosten im Haushaltsjahr 2008      ca- 180.000,-- Euro 
(einschließlich der zusätzlichen Personalkosten bei 110, ohne üpl. Nachwuchskräfte)   
abzüglich bereits im Haushalt 2008 eingeplanter Mittel:                     -100.000,-- Euro 
abzüglich bereits im Haushalt 2008 eingeplante Personalkosten         -  80.000,-- Euro 
                                                                                                        _____________ 
                                    zusätzlich erforderliche Mittel 2008:                           0,-- Euro 
 
 
 
• Jährliche Betriebskosten ab 2009         ca- 240.000,-- Euro 
 
 
Die Investitionskosten werden insbesondere durch die Anbindung der Kindertagesstätten und 
sonstigen Außenstellen an das städtische Netz mehr als verdoppelt. Diese Kosten sind jedoch 
insoweit relativiert zu betrachten, dass eine Anbindung an das städtische Datennetz für die 
Kindertagesstätten auch aus fachlicher Sicht bereits seit geraumer Zeit gefordert ist, bisher jedoch 
noch nicht umgesetzt werden konnte.    
 
Einzelheiten sind der Anlage 1 zu entnehmen. Die Mittel sind zunächst als Gesamtkosten ver-
anschlagt. Nach Ermittlung des tatsächlichen Aufwands wird dieser durch Umplanung den 
Eigenbetrieben belastet und künftig in die Planung aufgenommen.

6 
... 
 
Alternativen zum LOGA®-Modul 
Sofern die notwendigen Investitionskosten aufgrund der angespannten Haushaltslage und der 
notwendigen Sparvorgaben nicht zur Verfügung gestellt werden können und die Erweiterung des 
genutzten Personalinformationssystems um das Zeitwirtschaftsmodul nicht zu realisieren ist, bleiben 
als Alternativen die Ergänzung/Modernisierung des derzeitigen Systems oder die Rückkehr zu einer 
manuellen, ggf. technikunterstützten Erfassung. Bei der ersten Alternative ist ebenfalls mit hohen 
Investitionskosten zu rechnen und bei der zweiten Alternative vor allen Dingen mit hohen 
Personalkosten durch den immensen zeitlichen Dokumentations- und Prüfungsaufwand zu rechnen. 
 
 
Derzeitiges System modernisieren 
Bei Beibehaltung der derzeitigen Zeitsummenzähler in Verbindung mit der ergänzenden Do-
kumentation auf einem Gleitzeitbogen (ggf. mittels Excel-Tabelle), müssten zunächst neue Geräte als 
Ersatz für defekte Altgeräte und zur Anbindung der gewerblichen und sonstigen Bereiche, angeschafft 
werden. Da die vorhandenen Geräte auf dem Markt nicht mehr verfügbar sind, müsste auch hier ein 
ganz neues System eingekauft werden. Die Kosten hierfür sind derzeit nicht bezifferbar, da zum 
Ankauf nach den derzeitigen Vergaberichtlinien eine Ausschreibung erforderlich ist. Die Durchführung 
der Ausschreibung und ein neuer Produkttest würde die Einführung eines Zeitwirtschaftssystems um 
mehrere Monate verzögern. Die Arbeitszeitdokumentation mittels einfacher  Zeitsummenzähler ist 
wesentlich aufwändiger als die Dokumentation über ein Zeitwirtschaftssystem. Auswertungen sind nur 
manuell möglich, zeitintensiv und erfahrungsgemäß Fehler behaftet.   
 
 
Dokumentation manuell bzw. mittels Excel-Tabellen 
Sofern die Anschaffung eines Zeiterfassungs- oder Zeitwirtschaftssystems scheitert, müssen die 
Arbeitszeiten manuell oder ggf. auf speziell entwickelten Excel-Tabellen dokumentiert werden. Für die 
Verwaltungsbereiche wäre die Führung einer Excel-Tabelle möglich, die monatlich von den 
Zeitbeauftragten oder Vorgesetzten ausgewertet werden könnte. Dies würde jedoch einen erheblichen 
Zeitaufwand für Beschäftigte, Zeitbeauftragte und Vorgesetzte erfordern. In gewerblichen und 
sonstigen Bereichen, die nicht über Arbeitsplatz-PC verfügen, müssten die Zeiten von den 
Beschäftigten weiterhin per Hand auf Listen dokumentiert und von Zeitbeauftragten und/oder 
Vorgesetzten monatlich, teilweise täglich geprüft und ggf. in eine auswertbare Tabelle übertragen 
werden. Darüber hinaus müssten alle abrechnungsrelevanten Zeiten in das Abrechnungssystem 
übertragen werden. Mit Einführung der Doppik sind Rückstellungen für Resturlaub und angeordnete 
Überstunden zu ermitteln, auch diese Daten wären manuell zu ermitteln. Abgesehen von der 
erfahrungsgemäß hohen Fehlerquote bei  manuellen Dokumentationen und Übertragungen, ist auch 
mit einem hohen Personalkostenfaktor aufgrund des immensen Zeitaufwands zu rechnen.  
 
Gerade im Hinblick auf die geplante Zeitflexibilisierung und die Kostenermittlungen im Rahmen der 
Doppik stellen beide Modelle keine echte Alternative dar.

7 
... 
 
Einführung ab 1. Juli 2008 
Sofern die Finanzierung gesichert ist, sollen ab Januar 2008 nach und nach weitere Organisa-
tionseinheiten an die Zeitwirtschaft angeschlossen werden.  
 
2008/2009  Gleitzeitbereiche und sonstige Bereiche der Kernverwaltung 
 
2009/2010 Eigenbetriebe, Außenstellen und Kitas nach Realisierung der technischen Vor-
aussetzung 
 
Um den Pflegeaufwand in der Zeitwirtschaft möglichst gering zu halten, sind vor Anbindung einzelner 
Bereiche die Arbeitszeiten der einzelnen Bereiche zu überprüfen und ggf. neu zu regeln. Einzelheiten 
dazu werden auch in der Dienstvereinbarung Zeitwirtschaft festgelegt.  
Für die Pilotbereiche und alle künftig an das System anzuschließende Bereiche gelten die für die 
Dauer des Pilotbetriebs vereinbarten Arbeitszeitregelungen bis zum Abschluss einer neuen 
Dienstvereinbarung Arbeitszeit als Übergangsregelung weiter.  
 
Darmstadt, 28. November 2007 
I  /  II  /  110-4 
 
 
 
 
 
 
Walter Hoffmann      Wolfgang Glenz 
Oberbürgermeister      Bürgermeister 
 
Anlagen

anlage 1

14380 Zeichen

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20I . InvestitionBemerkungenNetzterminals NT 45Hitag ChipsEinführungsunterstützungVPN - Boxen+DSL Modempaare für Kitas mit städt. Leitung-Hauptstandorte mit Installation der TerminalsSummeII. Fixe KostenAbschreibungkalkulatorischer ZinsBereitstellungLizenz NT SwitschPersonalkostenIII. Variable KostenJährliche Betriebskostenlt. Personalabteilung
DSL Flatrates-5 * 1.000 ¬ . Lt IUK siehe E-Mail vom 27.08.07053,55 ¬  (monatlich bei 60 Monaten Laufzeit) * 12Consultant-Tage/%bei einer Nutzungsdauer von 12 Jahren#Zinssatz liegt bei 6 % lt. Kämmerei5 Abschreibungen, kalk. Zins, fixe und variable KostenE	50* 360 ¬  laufende Kosten pro Jahr lt. IUK, siehe E-Mail vom 27.08.07	9	50* 428 ¬ , lt. Aufstellung IUK, siehe E-Mail vom 27.08.07	W	55* 800 ¬ , lt. Annahme aufgrund von Erfahrungswerten von IUK, siehe E-Mail vom 27.08.07	M"Zentralrechner", die aus Leasingvertrag auslaufen für Kitas und Außenstellen655* 150 ¬ , lt. IUK ist mit ca. 150 ¬  pro PC zu rechnen&Kostenrechnung "Zeitwirtschaftssystem"10 Tage pro Jahr à 1.237,60 ¬ •Ohne weitere Belastung des Haushalts können diese Arbeiten zunächst durch den Einsatz von Nachwuchskräften, die einzugliedern sind, abgedeckt werden.;2.142 ¬  * 27 Terminals (HH 2008) und 25 Terminals (HH 2009)¼	5,95 ¬  * 2.000 Mitarb. (HH 2008) und weiter 1000 (HH 2009) Mitarbeiter (man geht von 3.000 Mitarbeitern aus, allerdings werden nur diejenigen Chips bekommen, die auch ein Terminal benutzen:
;	27 (HH 2008) plus 25 (HH 2009) * 500 ¬ , lt. IUK Kosten zwischen 200 ¬  u. 1.000 ¬  (siehe E-Mail vom 27.08.07); Mittelwert von 500 ¬  angenommenS2,83 ¬  (pro Monat) *12*2.000 Mitarbeiter (HH 2008) und * 3000 Mitarbeiter (HH 2009)L Kostenaufteilung Haushalt 2008 (Zeitwirtschaft ohne Außenstellen und Kitas) 05#Summe einmalige Investitionskosten Z	inkl. Arbeitsplatz- und Gemeinkosten (ein A 10 - Stelle wurde geschaffen (83.585,44 ¬ ) 1) VWX•2) weiterer Personalaufwand:  Projetkbezogen werden zur Neuanlage der noch fehlenden ca. 2.800 Zeitwirtschaftsfälle zusätzlich 1,5 Stellen benötigt. =auf die HH-jahre 2007 und 2008 entfallende Investitionskosten0auf  HH-jahr 2009 entfallende InvestitionskostencKostenaufteilung Haushalt 2010 ff (Zeitwirtschaft mit Anschluss der Außenstellen einschl. 25 Kitas)"25aKostenaufteilung Haushalt 2009  (Zeitwirtschaft mit Anschluss der Außenstellen einschl. 25 Kitas) 037ab HH-jahr 2010 fallen keine Investitionskosten mehr anVerkabelung, Wlanÿ*˜đc×ñe2¦I½e"Ù
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Beratungsverlauf (2)

TOP 785

Details

Vorlagen-Nr.
2007/0668
Typ
Magistratsvorlage
Datum
14.11.2007
Erstellt
29.09.2026 00:00