3486/2024
Fortführung der Strukturförderung für die Internationale Photoszene Köln gUG
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PS_2024_Evaluierung 2022 - 2024_5 Seiten
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Evaluierung 2022 - 2024 & Ausblick 2025 - 2027 >> zur Vorlage für den Kunstbeirat und Kulturausschuss als Antrag für eine Fortführung der institutionellen Förderung in Höhe von mind. 110.000€ Die Photoszene in den Jahren 2022 - 2024 Die Internationale Photoszene Köln gestaltet durch ihr Programm und die Einbindung lokaler und internationaler Protagonist*innen und Institutionen den Diskurs um die Fotografie und die visuelle Kultur in Köln aktiv mit. Während des Festivals verbindet sie rund 80 Kunstorte mittels der Fotografie und bringt bis zu 125.000 Besucher*innen aus allen gesellschaftlichen Schichten in die Ausstellungen. Die Photoszene ist zentrales und offenes Netzwerk der Fotografie für Köln, seine Institutionen, seine Künstler*innen und Kulturschaffenden & bindet diese durch das der Institution eigenem Verständnis von Fotografie, Schnittstellenmedium zu sein, durch vielfältige Kooperationen anhand der inhaltlichen Themen und Programmschienen ein. Die Programmlinie Artist Meets Archive ist bundesweit und international einzigartig und erfährt sowohl von Seiten der internationalen Künstler*innenschaft als auch von Seiten des Fachpublikums und Kulturinstitutionen eine große Wertschätzung. Somit gelingt ein dynamischer Brückenschlag zwischen freier Szene und fest geförderten Institutionen und inhaltlich ein lebendiger Austausch rund um Zukunftsfragen, die die aktuellen gesellschaftlichen Debatten aufgreifen. Der Fokus auf Nachhaltigkeit und Diversität hebt das Festival und die Organisation dahinter auf eine Ebene, die weit über das rein Ästhetische hinausgeht und einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Verantwortung der Kunst in der heutigen Welt leistet. Durch Förderungen der Stiftung Umwelt und Entwicklung, der Aktion Mensch und dem Land NRW gelingen die essentiellen Transformationsprozesse, derer sich eine Kultureinrichtung stellen muss. Die Photoszene in den Jahren 2025 - 2027 Die Photoszene möchte die Programmschienen Artist Meets Archive und Photoszene Co-Labs! inhaltlich weiterentwickeln & für das Festival als festen Markenkern stabilisieren. Die Internationale Photoszene Köln möchte die Zusammenarbeit mit der Szene/ Community stabilisieren und durch regelmäßigen Austausch Bindungsarbeit leisten. Kulturarbeit ist Demokratiebildung. Die Internationale Photoszene Köln möchte an einem Konzept für einen festen Standort arbeiten, der als Community Space für Ausstellungen und Veranstaltungen Seite von 1 5 genutzt wird. Durch einen lebendigen, dynamischen Ort kann sich die Fotostadt Köln neu definieren und die Programmatik der sammlungsgebundenen Häuser ergänzen. Die Internationale Photoszene Köln versteht sich als Stadt mitgestaltende Kulturinstitution mit starkem Netzwerk innerhalb der Kölner Kulturszene, regional, bundesweit und international. Sie beteiligt sich aktiv an den Zukunftsfragen der Stadt Köln: In welcher Stadt möchten wir leben? Wie bringen wir Impulse und Ideen in ein lebenswertes, nachhaltiges, inklusives und kreatives Köln? Highlights aus dem Programm Artist Meets Archive Die Fotografie hat im Raum Köln eine traditionsreiche und vielseitige Geschichte. Dafür stehen die zahlreichen Fotosammlungen in Kunstmuseen und fotografischen Archive, die von klassischen Bildarchiven bis hin zu privaten und Unternehmensarchiven reichen. Im Programm Artist Meets Archive werden die verborgenen Schätze innerhalb dieser Institutionen neu belebt. Durch die Zusammenarbeit zwischen den Archiven und teilnehmenden Künstler:innen entstehen Ausstellungsprojekte, die im Rahmen des Photoszene-Festivals präsentiert werden. Das Archiv wird hier zum Ort einer künstlerischen Auseinandersetzung und rückt ebenso die lokale Fotografiegeschichte in den Fokus, wie es auch eine globale Perspektive auf das Medium Fotografie wirft. Teilnehmende Partnerinstitutionen 2022-2025: Museum Ludwig, Dombauarchiv, Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Kölnisches Stadtmuseum, Rautenstrauch- Joest-Museum, NS-Dokumentationszentrum, Rheinisches Bildarchiv, Museum für Ostasiatische Kunst Teilnehmende Künstler*innen: Andrés Galeano (ES), Jimmi Wing Ka Ho (CH), Elena Efeoglou (GR), Marta Bogdanksa (PL), Lebohang Kganye (ZAF), Pablo Lerma (ES/NL), Naoya Hatakeyama (JP), Lilly Lulay (D), Pauline Hafsia M’barek (D) Seite von 2 5 ThinkTank We Do/Are Photography 20. - 22. Oktober 2022 In Vorbereitung auf das Photoszene-Festival 2023 realisierte die Internationale Photoszene Köln im Oktober 2022 ein mehrtägiges Veranstaltungsprogramm aus Impulsen und Dialogen im Kunsthafen sowie einem Symposium im Stadtarchiv Köln. Im Sinne eines offenen ThinkTanks waren 30 Wissenschaftler:innen, Kurator:innen und Künstler:innen eingeladen, über die Rolle der Fotografie in den drängenden Debatten zum Klimawandel, zu Diskursen zu Body Politics aber auch über das sich stets wandelnde Medium der Fotografie und seine Bedeutung in den Archiven in den Dialog zu gehen. Das Photoszene-Festival 2023 Sieben Ausstellungen an zehn Orten bildeten das Kernprogramm des Photoszene- Festivals vom 12.–21. Mai 2023, darunter aktuelle fotografische Positionen in den Photoszene Co-Labs! und das Residenzprogramm Artist Meets Archive mit vier musealen EInzelausstellungen. Darüber hinaus beteiligten sich mehr als 70 Museen, Galerien, Kunsträume und Ateliers mit einem äußerst diversen, abwechslungsreichen und kurzweiligen Ausstellungsprogramm, incl. Neuen Ausstellungen in kultureller Zwischennutzung. In Zahlen: Photoszene-Festival 2023 83 Ausstellungen, 7 eigene Ausstellungen, 460 Künstler*innen, 33 Förderer&Partner, 126.655 Besucher*innen (während der gesamten Ausstellungslaufzeiten) Seite von 3 5 Das Budget 2022 - 2024 Entwicklung des Gesamtbudgets von 2014-2024 Budget und Budgetentwicklung 2025 - 2027 > Die institutionelle Förderung der Stadt Köln in Höhe von mindestens 110.000€/ Jahr ist für die Photoszene essentiell > durch steigende Personal- und Projektkosten und die dringende Notwendigkeit, den Honoraruntergrenzen in der freien Szene annähernd gerecht zu werden, ist eine Erhöhung der institutionellen Mittel auf 130.000€/Jahr nachdrücklich geboten. > auf dieser Basis kann die Photoszene zwei Halbtagskräfte (65%/50%) anstellen und die Geschäftsstellenstruktur finanzieren > auf dieser Basis baut sich die gesamte Wirtschaftsplan auf, der wie in der Vergangenheit aus 1/3 städtischer Förderung und 2/3 Drittmitteln bestehen soll. > Jährliches gesamtes Zielbudget sind +/- 350-450.000€ um alle oben skizzierten Programme weiterhin zu realisieren und fortzuführen und dem Ruf nach Honoraruntergrenzen annähernd gerecht zu werden, Honorare zumindest anzuheben. > Stand September 2024 ist das Gesamtbudget für 2025 noch nicht gesichert: Zielbudget sind 454 .000€, davon gesichert sind 265.550€ (wenn man die 110.000€ der Stadt Köln als gesichert annimmt) Seite von 4 5 Ausblick 2025 - 2027 Leitbild Etablierung eines erneuerten Image des Fotostandorts Kölns als Ort des jungen, regionalen und internationalen Fotografiediskurses mit festem Standort und biennalem Fotografiefestival •Die Internationale Photoszene Köln möchte durch ihr Programm und die Einbindung lokaler und internationaler Protagonist*innen und Institutionen den Diskurs um die Fotografie und die visuelle Kultur weiterhin lebendig halten und aktiv gestalten. •Die letzten 3 Jahre waren wesentliche Jahre in der Neuausrichtung und Konsolidierung des Programms ohne die Weltleitmesse Photokina. Die Photoszene hat bewiesen, dass ein aktueller und relevanter Diskurs rund um das fotografische Bild in aktiven Kooperationen & Partnerschaften zu einem neuen attraktiven Ziel für Besuchende wird. •Die Programmlinie Artist Meets Archive ist bundesweit und international einzigartig. Die Photoszene möchte das Programm durch die Einbindung neuer Partner*innen erweitern, eine feste halbe Stelle stabilisieren und ausbauen. Somit gelingt ein dynamischer Brückenschlag zwischen freier Szene und fest geförderten Institutionen und inhaltlich ein lebendiger Austausch rund um Zukunftsfragen, die die aktuellen gesellschaftlichen Debatten aufgreifen. •Gleichzeitig möchte die Photoszene an einem Konzept für einen festen Standort arbeiten, denn durch die Organisation von Zwischennutzungen oder angemieteten Räumen entstehen nicht nur monetäre Kosten, sondern sind immer auch personelle und organisatorische Ressourcen gebunden und Reibungsverluste vorprogrammiert. •Die Photoszene möchte Internationale Kooperationen eingehen (Breda Photo oder Exposee Turin) und gemeinsam erarbeiten •Die Photoszene kann durch einen festen Standort das Programm auf kontinuierlicher Ebene ausbauen und viele digitale Formate in den realen Raum bringen, wie bspw. Künstler*innengespräche mit der lokalen Szene aus den Studio Visits, Symposien, Diskussionen, Key Notes und natürlich: Ausstellungen incl. Festivalzentrum. •Weiterentwicklung der nachhaltigen und diversen Kulturpraxis in allen Ebenen •Die Photoszene versteht sich als Stadt mitgestaltende Kulturinstitution mit starkem Netzwerk innerhalb der Kölner Kulturszene, regional, bundesweit und international. Sie beteiligt sich aktiv an den Zukunftsfragen der Stadt Köln: In welcher Stadt möchten wir leben? Wie bringen wir Impulse und Ideen in ein lebenswertes, nachhaltiges, inklusives und kreatives Köln? Seite von 5 5
Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/41/41/21 Vorlagen-Nummer 3486/2024 Freigabedatum 02.12.2024 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Fortführung der Strukturförderung für die Internationale Photoszene Köln gUG Beschlussorgan Ausschuss Kunst und Kultur Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Weiterführung der Strukturförderung (instituti- onelle Förderung) der Internationale Photoszene Köln gUG für den Zeitraum vom 01. Januar 2025 bis 31. Dezember 2026 innerhalb des Teilergebnisplans des Kulturamtes in der Produkt- gruppe 0416 – Kulturförderung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen mit den nachfolgen- den Zuschusssummen: - im Haushaltsjahr 2025: 110.000 Euro - im Haushaltsjahr 2026: 70.000 Euro. Der Beschluss steht unter dem ausdrücklichen Vorbehalt des Vorliegens der haushaltsrechtli- chen Bedingungen, da zum Zeitpunkt der Beschlussfassung noch kein Haushaltsplan 2025/2026 verabschiedet wurde. Mit Blick auf den Haushaltsplan 2025/2026 bezieht sich der Vorbehalt insbesondere auch darauf, dass die Position „Internationale Photoszene gUG (Insti- tutionelle Förderung Bildende Kunst, Photoszene)“ in entsprechender Höhe im von der Be- zirksregierung Köln genehmigten Haushaltsplan der Stadt Köln, dort im Teilergebnisplan des Kulturamtes in der Produktgruppe 0416 – Kulturförderung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwen- dungen, vorgesehen ist. Ausschuss Kunst und Kultur 03.12.2024 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme siehe unten € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025-2026 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 110.000/70.000 € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Die Stadt Köln fördert das internationale „Photoszene Festival Köln“ seit vielen Jahren. Die monetäre Förderung stieg 2018 von 20.000 Euro auf jährlich 40.000 Euro dank einer Zuset- zung aus Leitprojektmitteln. Durch Zusetzungen im Haushalt 2019 und Ratsbeschluss (Vorla- gen-Nummer 3248/2018) im Herbst 2018 erhöhte sich der Zuschuss 2019 bis 2021 auf jähr- lich 110.000 Euro, so dass eine ganzjährige Struktur und ein jährliches Festival 2019, 2020 und 2021 finanziert werden konnten. Im Herbst 2021 erfolgte der Ratsbeschluss (Vorlagen- Nummer 3693/2021) über die Fortschreibung der Förderung in Höhe von jährlich 110.000 Euro bis 31.12.2024. Flankiert wurde der Betriebskostenzuschuss durch eine Förderung aus dem Bereich „Kulturelle Teilhabe“ für konkrete Maßnahmen der Barrierefreiheit. Einen weite- ren finanziellen Zuschuss leisteten die kooperierenden städtischen Museen und Strukturen im Rahmen des „Artist meets Archive“-Residenz- und Ausstellungsprojektes. Mit dem Beschluss im Herbst 2021 wechselte die Internationale Photoszene Köln in einen zweijährigen Festival- rhythmus. Votum des Fachbeirates Bildende Kunst 3 Das Beiratsverfahren bezog sich auf die Förderperiode 2025 bis 2027. Zur Vergabe von jah- resübergreifenden Förderungen holt die Verwaltung - laut Förderkonzept Bildende Kunst - ein Votum des Fachbeirats Bildende Kunst ein. Die Internationale Photoszene Köln gUG hat zur inhaltlichen Bewertung einen Rück- und Ausblick in Wort und Bild (Kurzfassung in der Anlage) sowie eine Budgetplanung 2025 bis 2027 vorgelegt. Der Fachbeirat Bildende Kunst der Stadt Köln hat in einer gemeinsamen Sitzung am 21.10.2024 einstimmig für eine Fortsetzung der institutionellen Förderung der Internationale Photoszene Köln gUG für drei Jahre votiert. Seine Einschätzung formuliert er wie folgt: „Der Fachbeitrat spricht sich für eine weitere institutionelle Förderung der Photoszene aus. Die Photoszene konnte in den vergangenen Jahren ihre zentrale Stellung als offe- nes, verbindendes Netzwerk für Fotografie in Köln ausbauen. Vielfältige Kooperationen und Programmschienen wurden erfolgreich weiterentwickelt. Besonders die Pro- grammlinie „Artist Meets Archive“ ist ein guter Impuls zwischen Freier Szene und Kunstinstitutionen und erfährt in der Fachwelt national und international viel Beach- tung. Die Photoszene hat ein gutes Vermittlungsprogramm und hat es mit Hilfe von ge- zielten Förderungen geschafft, sich in Bezug auf Diversität und Barrierefreiheit weiter- zuentwickeln. Der Fachbeirat unterstützt das Bestreben der Internationale Photoszene, einen eigenen Standort in Köln aufzubauen. Die angestrebte Erhöhung der Förderung auf jährlich 130.000 € hält der Fachbeirat aufgrund der allgemeinen Teuerung und der genannten erweiterten Programmziele für gerechtfertigt und unterstützenswert.“ Die Kulturverwaltung schließt sich dem fachlichen Votum des Fachbeirates grundsätzlich an. Die angestrebte Erhöhung der Förderung der Internationale Photoszene Köln lässt sich je- doch aufgrund begrenzter Haushaltsmittel nicht wie vom Fachbeirat vorgeschlagen umsetzen. Die Kulturverwaltung schlägt dem Ausschuss Kunst und Kultur daher die oben genannte Fort- schreibung der Förderung in Höhe von 110.000 Euro für das Festivaljahr 2025 sowie in Höhe von 70.000 Euro für das Zwischenjahr 2026 vor. Aus Sicht der Kulturverwaltung ist die Fort- setzung einer jährlichen Förderung einschließlich der Finanzierung von zwei festen Personal- stellen, nämlich die der professionellen Geschäftsführung und der Festivalleitung, sowie der Finanzierung von ganzjährigen Büroräumlichkeiten sinnvoll und mit den oben genannten För- derhöhen realisierbar. Eine Reduzierung der Projektarbeit im Zwischenjahr erachtet die Kul- turverwaltung als schmerzliche, aber zugleich notwendige Konsequenz der Haushaltsentwick- lung. Die Ausgaben für das seit 2022 jährlich geplante NEXT-Festival für Kinder und Jugendliche gehören aufgrund der Regelungen im Förderkonzept Bildende Kunst weiterhin nicht in den Förderkreis der institutionellen Förderung. Finanzierung: Der Haushaltsplan 2025/2026 ist zum Zeitpunkt der beabsichtigten fachlichen Beschlussfas- sung durch den Ausschuss Kunst und Kultur noch nicht in Kraft. Um Anfang des Jahres 2025, ggf. im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung, Abschläge des Betriebskostenzuschusses für den Verein bedarfsgerecht auszahlen zu können, ist ein frühzeitiger fachlicher Beschluss des Ausschusses Kunst und Kultur zur Förderung notwendig. Dieser steht natürlich unter dem Vorbehalt, dass der Haushaltsplan 2025/2026 in der in Kraft getretenen Fassung entsprechende Mittel für die beabsichtigte Förderung im Teilergebnisplan des Kulturamtes in der Produktgruppe 0416 – Kulturförderung, Teilplanzeile 15 – Transferauf- wendungen, vorsieht. Sollten entsprechende Mittel unter der Position „Internationale Photoszene gUG (Institutionelle Förderung Bildende Kunst, Photoszene)“ nicht oder nicht in der benötigten Höhe im jeweils geltenden Haushaltsplan zur Verfügung stehen, so ist eine Förderung ausdrücklich nicht bzw. nicht in der beabsichtigten Höhe möglich. 4 Begründung der Dringlichkeit Die verwaltungsinterne Abstimmung der Vorlage konnte leider nicht vor Ablauf der Fristen ab- geschlossen werden. Wie schon erwähnt, ist ein Beschluss über die Vergabe des Betriebs- kostenzuschusses vor dem Jahreswechsel erforderlich, um frühzeitig in 2025, ggf. im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung, Abschläge bedarfsgerecht auszahlen zu können. Nur mit frühzeitig ausgezahlten Zuschüssen kann die Liquidität und damit die betriebliche Struktur auf- rechterhalten werden. Anlage: Kurzdossier Rückblick und Ausblick, Internationale Photoszene Köln 2022-2027
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- 3486/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 02.12.2024
- Erstellt
- 04.11.2024 17:06