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3486/2024

Fortführung der Strukturförderung für die Internationale Photoszene Köln gUG

Beschlussvorlage Ausschuss 02.12.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 03.12.2024, TOP 4.9

PS_2024_Evaluierung 2022 - 2024_5 Seiten

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Beschlussvorlage Ausschuss

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PS_2024_Evaluierung 2022 - 2024_5 Seiten

9354 Zeichen

Evaluierung 2022 - 2024 & 
Ausblick 2025 - 2027
>> zur Vorlage für den Kunstbeirat und Kulturausschuss als Antrag für eine 
Fortführung der institutionellen Förderung in Höhe von mind. 110.000€
Die Photoszene in den Jahren 2022 - 2024
 Die Internationale Photoszene Köln gestaltet durch ihr Programm und die Einbindung 
lokaler und internationaler Protagonist*innen und Institutionen den Diskurs um die 
Fotografie und die visuelle Kultur in Köln aktiv mit.
Während des Festivals verbindet sie rund 80 Kunstorte mittels der Fotografie und bringt 
bis zu 125.000 Besucher*innen aus allen gesellschaftlichen Schichten in die 
Ausstellungen.
Die Photoszene ist zentrales und offenes Netzwerk der Fotografie für Köln, seine 
Institutionen, seine Künstler*innen und Kulturschaffenden & bindet diese durch das der 
Institution eigenem Verständnis von Fotografie, Schnittstellenmedium zu sein, durch 
vielfältige Kooperationen anhand der inhaltlichen Themen und Programmschienen ein.
Die Programmlinie Artist Meets Archive ist bundesweit und international einzigartig und 
erfährt sowohl von Seiten der internationalen Künstler*innenschaft als auch von Seiten 
des Fachpublikums und Kulturinstitutionen eine große Wertschätzung. Somit gelingt ein 
dynamischer Brückenschlag zwischen freier Szene und fest geförderten Institutionen 
und inhaltlich ein lebendiger Austausch rund um Zukunftsfragen, die die aktuellen 
gesellschaftlichen Debatten aufgreifen. 
Der Fokus auf Nachhaltigkeit und Diversität hebt das Festival und die Organisation 
dahinter auf eine Ebene, die weit über das rein Ästhetische hinausgeht und einen 
Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Verantwortung der Kunst in der heutigen Welt 
leistet. Durch Förderungen der Stiftung Umwelt und Entwicklung, der Aktion Mensch und 
dem Land NRW gelingen die essentiellen Transformationsprozesse, derer sich eine 
Kultureinrichtung stellen muss.
Die Photoszene in den Jahren 2025 - 2027
Die Photoszene möchte die Programmschienen Artist Meets Archive und Photoszene 
Co-Labs! inhaltlich weiterentwickeln & für das Festival als festen Markenkern 
stabilisieren.
Die Internationale Photoszene Köln möchte die Zusammenarbeit mit der Szene/
Community stabilisieren und durch regelmäßigen Austausch Bindungsarbeit leisten. 
Kulturarbeit ist Demokratiebildung.
Die Internationale Photoszene Köln möchte an einem Konzept für einen festen 
Standort arbeiten, der als Community Space für Ausstellungen und Veranstaltungen 
Seite  von 1 5

genutzt wird. Durch einen lebendigen, dynamischen Ort kann sich die Fotostadt Köln 
neu definieren und die Programmatik der sammlungsgebundenen Häuser ergänzen.
Die Internationale Photoszene Köln versteht sich als Stadt mitgestaltende 
Kulturinstitution mit starkem Netzwerk innerhalb der Kölner Kulturszene, regional, 
bundesweit und international. Sie beteiligt sich aktiv an den Zukunftsfragen der Stadt 
Köln: In welcher Stadt möchten wir leben? Wie bringen wir Impulse und Ideen in ein 
lebenswertes, nachhaltiges, inklusives und kreatives Köln?
Highlights aus dem Programm
Artist Meets Archive
Die Fotografie hat im Raum Köln eine traditionsreiche und vielseitige Geschichte. Dafür 
stehen die zahlreichen Fotosammlungen in Kunstmuseen und fotografischen Archive, die 
von klassischen Bildarchiven bis hin zu privaten und Unternehmensarchiven reichen. Im 
Programm Artist Meets Archive werden die verborgenen Schätze innerhalb dieser 
Institutionen neu belebt. Durch die Zusammenarbeit zwischen den Archiven und 
teilnehmenden Künstler:innen entstehen Ausstellungsprojekte, die im Rahmen des 
Photoszene-Festivals präsentiert werden. Das Archiv wird hier zum Ort einer 
künstlerischen Auseinandersetzung und rückt ebenso die lokale Fotografiegeschichte in 
den Fokus, wie es auch eine globale Perspektive auf das Medium Fotografie wirft.
Teilnehmende Partnerinstitutionen 2022-2025: Museum Ludwig, Dombauarchiv, Die 
Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Kölnisches Stadtmuseum, Rautenstrauch-
Joest-Museum, NS-Dokumentationszentrum, Rheinisches Bildarchiv, Museum für 
Ostasiatische Kunst
Teilnehmende Künstler*innen: Andrés Galeano (ES), Jimmi Wing Ka Ho (CH), Elena 
Efeoglou (GR), Marta Bogdanksa (PL), Lebohang Kganye (ZAF), Pablo Lerma (ES/NL), 
Naoya Hatakeyama (JP), Lilly Lulay (D), Pauline Hafsia M’barek (D)
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ThinkTank We Do/Are Photography 20. - 22. Oktober 2022
In Vorbereitung auf das Photoszene-Festival 2023 realisierte die Internationale 
Photoszene Köln im Oktober 2022 ein mehrtägiges Veranstaltungsprogramm aus 
Impulsen und Dialogen im Kunsthafen sowie einem Symposium im Stadtarchiv Köln. Im 
Sinne eines offenen ThinkTanks waren 30 Wissenschaftler:innen, Kurator:innen und 
Künstler:innen eingeladen, über die Rolle der Fotografie in den drängenden Debatten zum 
Klimawandel, zu Diskursen zu Body Politics aber auch über das sich stets wandelnde 
Medium der Fotografie und seine Bedeutung in den Archiven in den Dialog zu gehen. 
Das Photoszene-Festival 2023
Sieben Ausstellungen an zehn Orten bildeten das Kernprogramm des Photoszene-
Festivals vom 12.–21. Mai 2023, darunter aktuelle fotografische Positionen in den 
Photoszene Co-Labs! und das Residenzprogramm Artist Meets Archive mit vier musealen 
EInzelausstellungen. Darüber hinaus beteiligten sich mehr als 70 Museen, Galerien, 
Kunsträume und Ateliers mit einem äußerst diversen, abwechslungsreichen und 
kurzweiligen Ausstellungsprogramm, incl. Neuen Ausstellungen in kultureller 
Zwischennutzung.
In Zahlen: Photoszene-Festival 2023
83 Ausstellungen, 7 eigene Ausstellungen, 460 Künstler*innen, 33 Förderer&Partner, 
126.655 Besucher*innen (während der gesamten Ausstellungslaufzeiten)
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Das Budget 2022 - 2024
Entwicklung des Gesamtbudgets von 2014-2024
Budget und Budgetentwicklung 2025 - 2027
> Die institutionelle Förderung der Stadt Köln in Höhe von mindestens 110.000€/
Jahr ist für die Photoszene essentiell
> durch steigende Personal- und Projektkosten und die dringende Notwendigkeit, den 
Honoraruntergrenzen in der freien Szene annähernd gerecht zu werden, ist eine 
Erhöhung der institutionellen Mittel auf 130.000€/Jahr nachdrücklich geboten.
> auf dieser Basis kann die Photoszene zwei Halbtagskräfte (65%/50%) anstellen und 
die Geschäftsstellenstruktur finanzieren
> auf dieser Basis baut sich die gesamte Wirtschaftsplan auf, der wie in der 
Vergangenheit aus 1/3 städtischer Förderung und 2/3 Drittmitteln bestehen soll.
> Jährliches gesamtes Zielbudget sind +/- 350-450.000€ um alle oben skizzierten 
Programme weiterhin zu realisieren und fortzuführen und dem Ruf nach 
Honoraruntergrenzen annähernd gerecht zu werden, Honorare zumindest anzuheben.
> Stand September 2024 ist das Gesamtbudget für 2025 noch nicht gesichert: 
Zielbudget sind 454 .000€, davon gesichert sind 265.550€ (wenn man die 110.000€ 
der Stadt Köln als gesichert annimmt)
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Ausblick 2025 - 2027
Leitbild
Etablierung eines erneuerten Image des Fotostandorts Kölns als Ort 
des jungen, regionalen und internationalen Fotografiediskurses mit 
festem Standort und biennalem Fotografiefestival
•Die Internationale Photoszene Köln möchte durch ihr Programm und die Einbindung 
lokaler und internationaler Protagonist*innen und Institutionen den Diskurs um die 
Fotografie und die visuelle Kultur weiterhin lebendig halten und aktiv gestalten. 
•Die letzten 3 Jahre waren wesentliche Jahre in der Neuausrichtung und 
Konsolidierung des Programms ohne die Weltleitmesse Photokina. Die Photoszene hat 
bewiesen, dass ein aktueller und relevanter Diskurs rund um das fotografische Bild in 
aktiven Kooperationen & Partnerschaften zu einem neuen attraktiven Ziel für 
Besuchende wird.
•Die Programmlinie Artist Meets Archive ist bundesweit und international einzigartig. Die 
Photoszene möchte das Programm durch die Einbindung neuer Partner*innen erweitern,  
eine feste halbe Stelle stabilisieren und ausbauen. Somit gelingt ein dynamischer 
Brückenschlag zwischen freier Szene und fest geförderten Institutionen und inhaltlich ein 
lebendiger Austausch rund um Zukunftsfragen, die die aktuellen gesellschaftlichen 
Debatten aufgreifen. 
•Gleichzeitig möchte die Photoszene an einem Konzept für einen festen Standort 
arbeiten, denn durch die Organisation von Zwischennutzungen oder angemieteten 
Räumen entstehen nicht nur monetäre Kosten, sondern sind immer auch personelle und 
organisatorische Ressourcen gebunden und Reibungsverluste vorprogrammiert. 
•Die Photoszene möchte Internationale Kooperationen eingehen (Breda Photo oder 
Exposee Turin) und gemeinsam erarbeiten
•Die Photoszene kann durch einen festen Standort das Programm auf kontinuierlicher 
Ebene ausbauen und viele digitale Formate in den realen Raum bringen, wie bspw. 
Künstler*innengespräche mit der lokalen Szene aus den Studio Visits, Symposien, 
Diskussionen, Key Notes und natürlich: Ausstellungen incl. Festivalzentrum.
•Weiterentwicklung der nachhaltigen und diversen Kulturpraxis in allen Ebenen
•Die Photoszene versteht sich als Stadt mitgestaltende Kulturinstitution mit starkem 
Netzwerk innerhalb der Kölner Kulturszene, regional, bundesweit und international. Sie 
beteiligt sich aktiv an den Zukunftsfragen der Stadt Köln: In welcher Stadt möchten wir 
leben? Wie bringen wir Impulse und Ideen in ein lebenswertes, nachhaltiges, inklusives 
und kreatives Köln?
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Beschlussvorlage Ausschuss

8128 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/41/41/21 
 
Vorlagen-Nummer 
 3486/2024 
Freigabedatum 
02.12.2024  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Fortführung der Strukturförderung für die Internationale Photoszene Köln gUG  
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Weiterführung der Strukturförderung (instituti-
onelle Förderung) der Internationale Photoszene Köln gUG für den Zeitraum vom 01. Januar 
2025 bis 31. Dezember 2026 innerhalb des Teilergebnisplans des Kulturamtes in der Produkt-
gruppe 0416 – Kulturförderung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen mit den nachfolgen-
den Zuschusssummen:  
 
- im Haushaltsjahr 2025: 110.000 Euro 
- im Haushaltsjahr 2026: 70.000 Euro. 
 
Der Beschluss steht unter dem ausdrücklichen Vorbehalt des Vorliegens der haushaltsrechtli-
chen Bedingungen, da zum Zeitpunkt der Beschlussfassung noch kein Haushaltsplan 
2025/2026 verabschiedet wurde. Mit Blick auf den Haushaltsplan 2025/2026 bezieht sich der 
Vorbehalt insbesondere auch darauf, dass die Position „Internationale Photoszene gUG (Insti-
tutionelle Förderung Bildende Kunst, Photoszene)“ in entsprechender Höhe im von der Be-
zirksregierung Köln genehmigten Haushaltsplan der Stadt Köln, dort im Teilergebnisplan des 
Kulturamtes in der Produktgruppe 0416 – Kulturförderung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwen-
dungen, vorgesehen ist. 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 03.12.2024

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  siehe unten € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025-2026 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.   
 110.000/70.000  € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Die Stadt Köln fördert das internationale „Photoszene Festival Köln“ seit vielen Jahren. Die 
monetäre Förderung stieg 2018 von 20.000 Euro auf jährlich 40.000 Euro dank einer Zuset-
zung aus Leitprojektmitteln. Durch Zusetzungen im Haushalt 2019 und Ratsbeschluss (Vorla-
gen-Nummer 3248/2018) im Herbst 2018 erhöhte sich der Zuschuss 2019 bis 2021 auf jähr-
lich 110.000 Euro, so dass eine ganzjährige Struktur und ein jährliches Festival 2019, 2020 
und 2021 finanziert werden konnten. Im Herbst 2021 erfolgte der Ratsbeschluss (Vorlagen-
Nummer 3693/2021) über die Fortschreibung der Förderung in Höhe von jährlich 110.000 
Euro bis 31.12.2024. Flankiert wurde der Betriebskostenzuschuss durch eine Förderung aus 
dem Bereich „Kulturelle Teilhabe“ für konkrete Maßnahmen der Barrierefreiheit. Einen weite-
ren finanziellen Zuschuss leisteten die kooperierenden städtischen Museen und Strukturen im 
Rahmen des „Artist meets Archive“-Residenz- und Ausstellungsprojektes. Mit dem Beschluss 
im Herbst 2021 wechselte die Internationale Photoszene Köln in einen zweijährigen Festival-
rhythmus.  
Votum des Fachbeirates Bildende Kunst

3 
Das Beiratsverfahren bezog sich auf die Förderperiode 2025 bis 2027. Zur Vergabe von jah-
resübergreifenden Förderungen holt die Verwaltung - laut Förderkonzept Bildende Kunst - ein 
Votum des Fachbeirats Bildende Kunst ein. Die Internationale Photoszene Köln gUG hat zur 
inhaltlichen Bewertung einen Rück- und Ausblick in Wort und Bild (Kurzfassung in der Anlage) 
sowie eine Budgetplanung 2025 bis 2027 vorgelegt. 
Der Fachbeirat Bildende Kunst der Stadt Köln hat in einer gemeinsamen Sitzung am 
21.10.2024 einstimmig für eine Fortsetzung der institutionellen Förderung der Internationale 
Photoszene Köln gUG für drei Jahre votiert. 
 
Seine Einschätzung formuliert er wie folgt: 
„Der Fachbeitrat spricht sich für eine weitere institutionelle Förderung der Photoszene 
aus. Die Photoszene konnte in den vergangenen Jahren ihre zentrale Stellung als offe-
nes, verbindendes Netzwerk für Fotografie in Köln ausbauen. Vielfältige Kooperationen 
und Programmschienen wurden erfolgreich weiterentwickelt. Besonders die Pro-
grammlinie „Artist Meets Archive“ ist ein guter Impuls zwischen Freier Szene und 
Kunstinstitutionen und erfährt in der Fachwelt national und international viel Beach-
tung. Die Photoszene hat ein gutes Vermittlungsprogramm und hat es mit Hilfe von ge-
zielten Förderungen geschafft, sich in Bezug auf Diversität und Barrierefreiheit weiter-
zuentwickeln. Der Fachbeirat unterstützt das Bestreben der Internationale Photoszene, 
einen eigenen Standort in Köln aufzubauen. Die angestrebte Erhöhung der Förderung 
auf jährlich 130.000 € hält der Fachbeirat aufgrund der allgemeinen Teuerung und der 
genannten erweiterten Programmziele für gerechtfertigt und unterstützenswert.“ 
Die Kulturverwaltung schließt sich dem fachlichen Votum des Fachbeirates grundsätzlich an.  
Die angestrebte Erhöhung der Förderung der Internationale Photoszene Köln lässt sich je-
doch aufgrund begrenzter Haushaltsmittel nicht wie vom Fachbeirat vorgeschlagen umsetzen. 
Die Kulturverwaltung schlägt dem Ausschuss Kunst und Kultur daher die oben genannte Fort-
schreibung der Förderung in Höhe von 110.000 Euro für das Festivaljahr 2025 sowie in Höhe 
von 70.000 Euro für das Zwischenjahr 2026 vor. Aus Sicht der Kulturverwaltung ist die Fort-
setzung einer jährlichen Förderung einschließlich der Finanzierung von zwei festen Personal-
stellen, nämlich die der professionellen Geschäftsführung und der Festivalleitung, sowie der 
Finanzierung von ganzjährigen Büroräumlichkeiten sinnvoll und mit den oben genannten För-
derhöhen realisierbar. Eine Reduzierung der Projektarbeit im Zwischenjahr erachtet die Kul-
turverwaltung als schmerzliche, aber zugleich notwendige Konsequenz der Haushaltsentwick-
lung.  
Die Ausgaben für das seit 2022 jährlich geplante NEXT-Festival für Kinder und Jugendliche 
gehören aufgrund der Regelungen im Förderkonzept Bildende Kunst weiterhin nicht in den 
Förderkreis der institutionellen Förderung. 
 
Finanzierung: 
Der Haushaltsplan 2025/2026 ist zum Zeitpunkt der beabsichtigten fachlichen Beschlussfas-
sung durch den Ausschuss Kunst und Kultur noch nicht in Kraft. Um Anfang des Jahres 2025, 
ggf. im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung, Abschläge des Betriebskostenzuschusses 
für den Verein bedarfsgerecht auszahlen zu können, ist ein frühzeitiger fachlicher Beschluss 
des Ausschusses Kunst und Kultur zur Förderung notwendig.  
Dieser steht natürlich unter dem Vorbehalt, dass der Haushaltsplan 2025/2026 in der in Kraft 
getretenen Fassung entsprechende Mittel für die beabsichtigte Förderung im Teilergebnisplan 
des Kulturamtes in der Produktgruppe 0416 – Kulturförderung, Teilplanzeile 15 – Transferauf-
wendungen, vorsieht. 
Sollten entsprechende Mittel unter der Position „Internationale Photoszene gUG (Institutionelle 
Förderung Bildende Kunst, Photoszene)“ nicht oder nicht in der benötigten Höhe im jeweils 
geltenden Haushaltsplan zur Verfügung stehen, so ist eine Förderung ausdrücklich nicht bzw. 
nicht in der beabsichtigten Höhe möglich.

4 
Begründung der Dringlichkeit  
Die verwaltungsinterne Abstimmung der Vorlage konnte leider nicht vor Ablauf der Fristen ab-
geschlossen werden. Wie schon erwähnt, ist ein Beschluss über die Vergabe des Betriebs-
kostenzuschusses vor dem Jahreswechsel erforderlich, um frühzeitig in 2025, ggf. im Rahmen 
der vorläufigen Haushaltsführung, Abschläge bedarfsgerecht auszahlen zu können. Nur mit 
frühzeitig ausgezahlten Zuschüssen kann die Liquidität und damit die betriebliche Struktur auf-
rechterhalten werden.  
 
 
 
Anlage:  
Kurzdossier Rückblick und Ausblick, Internationale Photoszene Köln 2022-2027

Beratungsverlauf (1)

03.12.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.9 Entscheidung
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3486/2024
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
02.12.2024
Erstellt
04.11.2024 17:06