AN/2092/2022
Wiedereinführung der Bezirksbeigeordneten, gem. Antrag FDP,SPD und Die Linke
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Gem. Antrag nach § 3 (FDP BV1)
3289 Zeichen
FDP SPD Die Linke Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/2092/2022 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 01.12.2022 Wiedereinführung der Bezirksbeigeordneten Gem. Antrag FDP,SPD,Linke Sehr geehrte Herren, Sehr geehrte Frau Reker, bitte setzen Sie folgenden Antrag/ folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sit- zung der Bezirksvertretung Innenstadt: Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, die antragstellenden Fraktionen und Einzelmandatsträger bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung zu setzen. Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt bittet die Oberbürgermeisterin und den Stadtvorstand, das Modell der Bezirksbeigeordneten wieder einzuführen. Dafür sollen die neun Wahlbeamtinnen und Wahlbeamten auf der Ebene der Fachdezernate jeweils einen Stadtbezirk bzw. eine Bezirksvertretung zur Betreuung und Schnittstelle zwischen Bezirksebene und Stadtspitze übernehmen. Die Oberbürgermeisterin soll dabei nach Möglichkeit sicherstellen, dass die Beigeordneten mit allen Kompetenzen ausgestattet sind, die für einen effizienten und effekti- ven Sitzungsverlauf notwendig sind, so dass beispielsweise auch Vorlagen der Verwaltung Im Laufe der Sitzung ggf. verändert oder zurückgezogen werden können. Begründung: Bis zum 30.6.2000 waren die Bezirksämter auf die Dezernate verteilt. Damit gab es Bezirks- - 2 - beigeordnete, die auch für die jeweiligen Bezirksvertretungen zuständig waren. Sie nahmen in der Regel an den Sitzungen teil, so dass immer eine kompetente Ansprechpartnerin bzw. ein kompetenter Ansprechpartner aus der Stadtspitze anwesend war, die die Bezirksvertre- tungen bei ihren Beschlüssen informieren und beraten konnte und z.B. auch schon mal die „Prokura“ hatte, um Vorlagen zurückzuziehen oder Sachverhalte zur Klärung auf höchster Ebene nochmals mitzunehmen. Während die damaligen Ziele der Zentralisierung der Leistungen der ursprünglichen Bezirks- ämter durch deren Bündelung in jeweils einem Dezernat zum 1.7.2000 in Sachen Synergien, Leistungsfähigkeit und Effizienz erfüllt wurden, hat sich die Präsenz der Mitglieder des Stadt- vorstandes in der Sitzungen der Bezirksvertretung und damit der direkte Draht von der un- tersten Ebene kommunaler Vertretungen zur Stadtspitze massiv verschlechtert. Manche Be- zirksvertretungen bekommen in ihren Sitzungen monate- oder sogar jahrelang kein Mitglied des Stadtvorstandes zu sehen. In den Ratsausschüssen wäre ein solches Arbeiten vollkom- men undenkbar. Durch die vorgeschlagene feste Betreuung und Sitzungsteilnahme der Mitglieder des Stadt- vorstandes sollen die Beratungen und Beschlüsse der Bezirksvertretungen und der Kontakt zum Rathaus und zur Stadtspitze verbessert werden. Dies trägt auch dazu bei, die Rekrutie- rung für diese wichtige politische Ebene für alle politischen Parteien zu erleichtern. In diesem Sinne bitten wir, unserem Antrag zuzustimmen. Mit freundlichen Grüßen Christian Nüsser Tim Cremer Michael Scheffer FDP SPD Die Linke
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/2092/2022
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 BV1 (FDP)
- Datum
- 17.11.2022
- Erstellt
- 17.11.2022 11:14