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2007/0135

Feststellung der Jahresabschlüsse 2004 der Eigenbetriebe a) Kulturinstitute b) Bäder c) Bürger- und Kongresshäuser der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 22.02.2007

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Eigenbetrieb
Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Betriebsleitung -
Darmstadt, 12.09.2006
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2004 des Eigenbe­
triebes "Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt" sowie Beschlussfassung
über die Behandlung des Jahresergebnisses und Entlastung der Betriebs­
leitung
VORLAGE AN DIE
BETRIEBSKOMMISSION
Es wird gebeten, die Vorlage vom 12. September 2006 zu beschließen:
1. Der Jahresverlust 2004 des Eigenbetriebes "Bäder der Wissenschaftsstadt Darm­
stadt" in Höhe von EUR 915.056,81 wird festgestellt.
2. Der Jahresverlust 2004 in Höhe von EUR 915.056,81 wird auf neue Rechnung
vorgetragen.
3. Der Jahresabschluss 2004 und der Lagebericht werden mit dem Testat der Wirt­
schaftsprüfungsgesellschaft Witag-Revision AG bekannt gemacht und zur Ein­
sichtnahme öffentlich ausgelegt.
4. Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2004 entlastet.
5. Die Zustimmung des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung sind ein­
zuholen.
Beschluss der Betriebskommission vom 31. Oktober 2006:
Der Vorlage wird zugestimmt.
2. Betriebsleiterin

Begründung zur Vorlage an die Betriebskommission vom 12.09.2006
Der von der Firma WITAG REVISION AG - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - ge­
prüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresab­
schluss 2004 des Eigenbetriebes "Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt" weist
einen Jahresverlust in Höhe von EUR 915.056,81 aus.
Dieser Verlust ist ausschließlich im nicht operativen Geschäft des Eigenbetriebs be­
gründet (niedrigere Dividendenausschüttungen und Steuererstattungen). Mit einem
Minus von TEUR 3.957 lag das Betriebsergebnis um TEUR 458 unter dem des Vor­
jahres.
Im Übrigen wird auf die beigefügten Auszüge aus dem Jahresabschluss 2004 ver­
wiesen.
Zur Sitzung der Betriebskommission wird ein Vertreter von der Firma WITAG
REVISION AG - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - eingeladen, der dann für weiter­
gehende Erläuterungen zur Verfügung steht.
Außerdem liegt der Bericht über die Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2004
zur Sitzung aus.
I._l~ .:tl,
Betriebsleiterin
Anlaoen:
1. Bilanz zum 31. Dezember 2004
2. Gewinn- und Verlustrechnung 2004
3. Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung
4. Lagebericht2004
5. Bestätigungsvermerk zur Jahresabschlussprüfung

AnlaQe1
Blatt
2
BILANZ Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadtzum 31. Dezember 2004
PASSIVA
Geschäftsjahr
Vorjahr .
Euro
EuroEuro
A. Eigenkapital I. Stammkapital
17.000.000,0017.000.000,00
11. Allgemeine Rücklage
36.455.780,940,00
111. Gewinn / Verlust 1. Gewinn des Vorjahres
4.231.198,4436.455.780,94
2. Jahresverlust/-gewinn
-915.056,814.231.198,44
3.316.141,63
40.686.979,38
B. Sonderposten für Zuschüsse
und Zulagen
3.400,002.400,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen
334.691,00153.455,48
2. sonstige Rückstellungen
622.115,00383.265,00
956.806,00
536.720,48
D. Verbindlichkeiten
" ,
\ 1. Verbindlichkeiten gegenüberKreditinstituten
8.643.776,138.972.436,90
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem JahrEuro 409.625,22(Euro 420.987,12)2. Verbindlichkeiten ausLieferungen und Leistungen
29.515,4997.872,45
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem JahrEuro 29.515,49(Euro 97.872,45)3. sonstige Verbindlichkeiten
4.665,331.528,24
- davon mit einer Restlaufzeit
8.677.956,959.071.837,59
von bis zu einem Jahr Euro 4.665,33(Euro 1.528,24)- davon aus SteuernEuro 4.665,33(Euro 1.528,24)
66.410.085,52
67.297.937,45

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
vom 01.01.2004 bis 31.12.2004
Anlaoe 2
GeschäftsjahrVo~ahr
Euro
Euro Euro
1. Umsatzerlöse
733.206,03797.375,85
2. sonstige betriebliche
Erträge
47.582,6130.977,54
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffeund für bezogene Waren
783.216,23860.127,30
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
217.506,45195.536,76
1.000.722,68
1.055.664,06
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
2.012.941,851.971.961,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen fürAltersversorgung undfür Unterstützung
1.093.765,86649.431,98
3.106.707,71
2.621.393,41
-davon für Altersversorgung Euro 429.285,62. (Euro 191.240,10)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögens-gegenstände des Anlage-vermögens und Sachanlagen
351.508,08354.639,87
6. sonstige betriebliche
Aufwendungen
279.421,39295.159,02
7. Erträge aus Beteiligungen
3.074.495,207.704.000,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge
435.089,35512.575,62
9. Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
467.090,56486.874,21
10. Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag
-20,420,00
11. Jahresverlustl-gewinn
-915.056,814.231.198,44

W~WITAG-REVISION
AKTI ENG ESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSG ESELLSCHAFT
E. Feststellun2en zur Rechnun2s1e2Un2
I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen
Anlaqe 3
Blatt 1
Die von der Kasse der Stadt Darmstadt verwalteten Bücher des Eigenbetriebes sind ord­
nungsgemäß gefiihrt und ennöglichen einem sachverständigen Dritten in angemessener
Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Lage des Eigenbetriebes.
Die kameralistische Buchführuhg und die weiteren geprüften Unterlagen entsprechen
nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Be­
stimmungen der Betriebssatzung.
Ein- und Auszahlungen werden ausschließlich über Konten der Stadtkasse getätigt und
mittels Verrechnungskonten dem Eigenbetrieb zugeordnet. Die Erfassung dieser Ge­
schäftsvorfä1le erfolgt über ein haus eigenes EDV-System. Die Lohn- und Gehaltsabrech­
nungen werden ebenfalls von der Stadtverwaltung vorgenommen. Die Anlagenbuchhal­
tung entspricht den Erfordernissen des Eigenbetriebsgesetzes (Formblatt 4).
Die im Rahmen der Kameralistik erstellte Haushaltsrechnung wird von der Schüllennann
und Partner AG, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, im Rahmen der
Abschlusserstellung an die Erfordernisse der kaufmännischen doppelten Buchführung
gemäß den §§ 20 ff. EigBGes angepasst.
2. Voriahresabschluss
In der Sitzung der Betriebskommission am 16. August 2004 wurde beschlossen, dem
Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den von uns geprüften
und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zum
31. Dezember 2002 festzustellen.

W~WITAG-REVISION
AKT I E NGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSG ESELLSCHAFT Anlage 3
Blatt 2
Der entsprechende Magistratsbeschluss erfolgte am 06. Oktober 2004, die Stadtverordne­
tenversammlung fasste in ihrer Sitzung am 16. Dezember 2004 den entsprechenden Be­
schluss.
Die Offenlegung des Abschlusses zum 31. Dezember 2002 erfolgte durch öffentliche
Auslegung in der Zeit vom 04. bis 12. Januar 2005 im Rathaus der Stadt Darmstadt. Die
Bekanntmachung der Auslegung erfolgte am 03. Januar 2005 im Darmstädter Echo.
Der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2003 wurde in der Sitzung der Betriebskommission
vom 01. Februar 2005 festgestellt. Der Beschluss durch Magistrat und Stadtverordneten­
versammlung steht noch aus.
3. Jahresabschluss
Der Jahresabschluss 2004 wurde nach den Vorschriften des Hessischen Eigenbetriebsge­
setzes aufgestellt. Nach § 22 EigBGes finden dabei die Vorschriften des HGB für große
Kapitalgesellschaften Anwendung, soweit sich aus dem EigBGes nichts anderes ergibt.
Ansatz-, Ausweis- und Bilanzierungsvorschriften wurden beachtet. Der Anhang enthält
alle erforderlichen Angaben.
Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004 ist ordnungs­
gemäß aus den Büchern und den weiteren erforderlichen Unterlagen des Eigenbetriebes
entwickelt worden.
Die Aufgliederung und Erläuterung aller Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlust­
rechnung erfolgt im Erläuterungsteil (Anlage 7).

4. Lagebericht
W~WITAG-REVISION
AKTI E NG ESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSG ESELLSCHAFT Anlaae 3
Blatt 3
Der Lagebericht der Betriebsleitung entspricht den gesetzlichen Vorschriften; er steht im
Einklang mit dem Jahresabschluss sowie mit den von uns bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Ei­
genbetriebes. Unsere Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt, dass im Lagebericht die we­
sentlichen Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind.
H. Gesamtaussage des Jahresabschlusses
1. Wesentliche Bewertungsgrundla~en
Die wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind im Anhang erläutert. Der Eigenbetrieb hat
die im Vorjahr angewandten Bewertungsgrundsätze mit Ausnahme der Bewertung der
Pensionsrückstellungen beibehalten. Hier wurden die im Vorjahr nicht passivierten Ver­
pflichtungen aus Altzusagen auf den handelrechtlich höchstmöglichen Wert zugeführt.
2. Zusammenfassende Beurteilung
Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes vermittelt.
Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Erläuterungen zur Ertragslage sowie zur Vermö­
gens- und Finanzlage. Weitere Aufgliederungen und Erläuterungen von ausgewählten
Posten des Jahresabschlusses enthalten der Anhang sowie die Anlage 7 zu diesem Be­
richt.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2004
1) Vorbemerkungen
AnlaQe 4
Blatt 1
Mit Datum vom 26.10.2004 hatte die Betriebsleitung den 1. Zwischenbericht für das 1. und 2.
Quartal nach § 21 Eigenbetriebsgesetz vorgelegt. Der 2. Zwischenbericht 2004 (3. Quartal)
wurde am 13.10.2005 vorgelegt.
Nach Abschluss des Wirtschaftsjahres 2004 wird nunmehr der in § 26 Eigenbetriebsgesetz
geforderte Lagebericht vorgelegt.
2) Geschäftsverlauf
a) Entwicklung wesentlicher Aufwendungen und Erträge
Der Eigenbetrieb erzielte 2004 Umsatzerlöse in Höhe von 733,2 TEUR. Hierin sind die Benut­
zungsgebühren (685,6 TEUR, Vorjahr 735,5 TEUR, Vorvorjahr 635,1 TEUR), die den größten
'Teil der, Umsatzerlöse ausmachen, sowie die Miet- und Pachterträge mit einem Ergebnis von
47,1 TEUR und die Einnahmen aus Verkauf, die allerdings nur zu einem sehr geringen Teil
der Umsatzerlöse beitragen, enthalten.
Die Reduzierung der Benutzungsgebühren rührt von einem Rückgang der Besucherzahlen in
den Freibädern her, denn das Wetter in der Sommersaison 2004 war bei weitem nicht so
günstig wie im Jahr 2003. Die Freibäder konnten 2004 auf 415.488 Besucherinnen und Besu­
cher zurückblicken und erreichten damit Wieder den für die Saison Üblichen Durchschnittswert.
Im Jahr 2003 waren es außergewöhnliche 852.925 Besucherinnen und Besucher gewesen, im
Jahr 2002 dagegen 406.518. Möglicherweise ebenfalls aufgrund des ungünstigen Sommer­
wetters übertrafen die Besucherzahlen der Hallenbäder diejenigen der vergangenen Jahre:
2004 waren es 371.696, 2003 hingegen 322.381, und 2002 ebenfalls nur 322.272.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2004
Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2004 haben sich wie folgt entwickelt:
Anlaqe 4
Blatt 2
Materialaufwand
Löhne und Gehälter
Sozialaufwand und Altersversorgung
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
2003
EURO
1.055.664,06
1.971.961,43
649.431,98
354.639,87
295.159.02
4.326 856.36
2004
EURO
1.000.722,68
2.012.941,85
1.093.765,86
351.508,08
279.421.39
4.738.359 86
Die nachfolgenden Sachverhalte sind für das Jahr 2004 besonders hervorzuheben:
Die Aufwendungen für die Löhne und Gehälter sind im Vergleich zum Vorjahr um 41,0 TEUR
gestiegen. Maßgeblich für diese Steigerung sind wie auch im Jahr 2003 die Tariferhöhungen
im öffentlichen Dienst. Die Aufwendungen für die Altersversorgung und der Sozialaufwand er­
höhten sich um 444,3 TEUR. Dies resultiert zum größten Teil aus der Zuführung zur Rückstel­
lung Altersteilzeit und Pensionsverpflichtungen (419,5 TEUR mehr als im Jahr 2003).
Der Bereich des Materia/aufwandes ist im Jahr 2004 um 54,9 TEUR niedriger als im Vorjahr.
Der niedrigere Saldo ist durch die reduzierten Kosten für die Heizung (-101,7 TEUR), Reini­
gung (-7,0 TEUR), Verbrauchsmitlel (-3,O TEUR) und Wasserüberwachung (-8,3 TEUR) her­
zuleiten. Höhere Kosten für Strom (10,0 TEUR), Wasser und Kanal (22,9 TEUR), Unterhaltung
der baulichen Anlagen (17,5 TEUR), Unterhaltung der Grünanlagen {3,7 TEUR) , Unterhaltung
der Betriebsanlagen (4,2 TEUR), Unterhaltung der Uferanlagen (0,8 TEUR), Haltung von
Fahrzeugen (1 ,0 TEUR) sowie die Überprüfung der technischen Anlagen (2,4 TEUR) schmel­
zen die eingesparten Kosten auf den Saldo von 54,9 TEUR ein.
Ursache für die um 15,7 TEUR gefallenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die
niedrigeren Abgaben für den betrieblich genutzten Grundbesitz (-4,4 TEUR) und die Ab­
schluss- und Prüfungskosten, die ebenfalls im Jahr 2004 um -14,7 TEUR geringer ausgefallen
sind. Kleinere Kostensteigerungen werden durch Wenigerkosten in anderen Bereichen aufge­
fangen.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2004
b) Anlagen im Bau und geplante Investitionen
Sanieruno Zentral bad
Anlaos 4
Blatt 3
Aufgrund des Magistratsbeschlusses Nr. 0932/2002 vom 18.12.2002 war die Verwaltung be­
auftragt worden, auf Grundlage der Machbarkeitsstudie des Büros Kannewischer die notwen­
digen Ausschreibungen für die Sanierung des Zentralbades durchzuführen. Aufgrund der Hö­
he der vorgesehenen Gesamtkosten von EUR 18 Mio. war eine Ausschreibung der Planungs­
leistungen nach öffentlichem europaweitem Auswahlverfahren (Vor-Verfahren) vorgeschrie­
ben.
Am 01.04.2004 wurde nach vorgeschaltetem Vor-Verfahren die Projektsteuerung an CBP Pro­
jektmanagement GmbH, Würzburg, vergeben, um der Komplexität der Aufgabe, ein attraktives
Bad mit Wellnessangebot in dem denkmalgeschützten Jugendstilbad zu realisieren,gerecht
zu werden.
Am 01.07.2004 wurde die Aquapark-Management-GmbH, Münster, mit der Bauherrenbera­
tung für die Belange des Bäderbetriebes beauftragt.
EU-weite Ausschreibungen erfolgten für die Bereiche Architektenleistung, technische Ausrüs­
tung und Tragwerksplanung. Die Leistungen wurden nach erfolgter Vorstellung an die Büros
Dr. Krieger, Velbert, (Architektenleistung und Technische Gebäudeausrüstung Los 1), Duwe­
Mühlhausen, Stuttgart, (Tragwerksplanung) sowie Müller und Bleher, Radolfzell, (Technische
Gebäudeausrüstung Los 2) vergeben.
Nordbad. Wärmerückqewinnunq aus Abluft
Die Anlage wurde im Jahr 2002 in Betrieb genommen. Wegen erheblicher Mängel kann die
Maßnahme jedoch noch nicht abgeschlossen werden. Da mit dem Auftragnehmer bis jetzt
keine einvernehmliche Lösung zur Beseitigung der Mängel gefunden wurde, ist ein Rechtstreit
wahrscheinlich.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2004
Nordbad. Beseitiqunq von brandschutztechnischen Mänqeln
Anlaoe 4
Blatt 4
Das Nordbad ist aufgrund der Größe und Nutzung (Veranstaltungen mit mehr als 200 Perso­
nen) als Versammlungsstätte eingestuft. Somit müssen auch die Richtlinien für diese ein­
gehalten werden. Da sich im Brandschutz die Auflagen gegenüber denen von 1970 erheblich
verschärft haben, ist eine Sanierung notwendig. Als Sofortmaßnahme wurden 3 zusätzliche
Fluchtüren mit Rauchabzugsklappen eingebaut. Um im Nordbad weiterhin Veranstaltungen
mit mehr als 200 Personen durchführen zu können, muss, in Abstimmung mit der Bauauf­
sichtsbehörde, ein neuer Bauantrag gestellt werden.
Schul- und Traininqsbad. Sanierunq der Lüftunqsanlaqe
Die Arbeiten sind abgeschlossen und wurden in 2004 abgerechnet.
Schul- und Traininqsbad. Sanierunq der Hallendecke
Die Arbeiten sind abgeschlossen und wurden in 2004 abgerechnet. Die Maßnahme wurde
vom Eigenbetrieb selbst geplant und auch mit erheblichen Eigenleistungen durch das Bäder­
personal durchgeführt.
Somit liegen die Herstellungskosten weit unter dem Haushaltsansatz.
Bezirksbad Bessunqen. Sanierunq der Filteranlaqe
Die Maßnahme ist abgeschlossen.
Mühltalbad. Sanierunq des Schwimmbeckens
Es hat sich gezeigt, dass die eingestellten Haushaltsmittel für die zeitgemäße Sanierung des
40 Jahre alten Schwimmbeckens nicht ausreichend sind. Die Mittel wurden für 2004 abge­
plant, und es wird ein neues Konzept für die Sanierung des Beckens erarbeitet.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2004
Sanierunq Arheilqer Mühlchen
Anlaoe 4
Blatt 5
Mit den durchgeführten Sanierungsmaßnahmen konnten die Forderungen der Badegewässer­
verordnung erfüllt werden. Für den Parameter Sichttiefe lag seit 16.06.1998 eine Ausnahme­
genehmigung vom RP Darmstadt vor. Aufgrund neuer Erkenntnisse vom Bundesumweltamt in
bezug auf Cyanobakterien (Blaualgen) wurde mit Schreiben vom 30.04.2004 die Ausnahme­
genehmigung vom RP-Darmstadt modifiziert. Bei Unterschreitung der Sichttiefe von 1m muss
nachgewiesen werden; dass diese nicht durch Algen verursacht werden. Dies führte zu erheb­
lichem gesteigertem Untersuchungsaufwand und zu temporären Schließungen. Durch gezielte
Maßnahmen wollen wir in der Badesaison 2005 die Nährstoffe im Wasser soweit senken, da­
mit es nicht zu dem starken Algenwachstum kommt.
Alle Schwimmbäder waren in 2004 einsatzfähig.
c) Jahresergebnis, Entwicklung von Vermögen und Schulden
Der Eigenbetrieb erwirtschaftete in 2004 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 915,1 TEUR. Im
Jahr 2004 konnte der Eigenbetrieb nicht auf höhere Dividendenausschüttungen und Steuerer­
stattungen zurückgreifen, um den Fehlbetrag aus dem operativen Geschäft vollständig aus­
zugleichen. Die Erträge aus Beteiligungen waren um 4.629,5 TEUR geringer als im Vorjahr, so
dass der o. a. Fehlbetrag entstand.
Entwicklung des Eigenkapitals (TEUR):
Stand
ZugangJahres- AbgangErgebnis-Stand
01.01.2004
ergebnisverwendung 31.12.2004
Stammkapital
17.000000 017.000
Allgemeine Rücklage
36.456000+4.23140.687
Gewinn 2003
4.231000-4.231 0
Verlust 2004
00-915 0 0-915
Summe
57.6870-915 0 056.772

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2004
Anlaoe 4
Blatt 6
Eine Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurde in der Bilanz in Höhe von 335 EUR ge­
bildet. Altzusagen, für die keine Rückstellungen gebildet wurden, bestehen zum Stichtag nicht.
Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen ist aus folgender Tabelle ersichtlich:
StandVerbrauchIZugangStand
01.01.2004
Auflösung 31.12.2004
Rückstellungen für Beihilfen
0043 43
Rückstellungen für Altersteilzeit
2208235 447
Urlaubsrückstellung
1241249595
Rückstellung für Abschluss-
erstellung und Prüfung
28282323
Rückstellungen für Überstunden
11111414
Summe
383171410622
d) Vergleich der Erträge und Aufwendungen in 2004 mit den Werten des Wirtschafts­
planes
Der Eigenbetrieb hat den gemäß § 15 Eigenbetriebgesetz (EigBGes) vorgesehenen Wirt­
schaftsplan erstellt. Außerdem sind nach § 15 Abs. 2 EigBGes zwei Nachtragswirtschaftsplä­
ne aufgestellt worden.
Im Vergleich mit dem Wirtschaftsplan 2004 ergeben sich sowohl bei den Erträgen als auch bei
den Aufwendungen Abweichungen gegenüber der Gewinn- und Verlustrechnung.
Die Umsatzerlöse (733,2 TEUR) übertrafen die Ansätze (671,9 EUR) des Wirtschaftsplanes
2004 um 61,3 TEUR. Dagegen blieben die sonstigen betrieblichen Erträge (47,6 TEUR) um
28,8 TEUR unter dem Planansatz des Wirtschaftsplanes (76,4 TEUR) zurück.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2004
Anlaqe 4
Blatt 7
Insgesamt gesehen lag der Materialaufwand um 141 TEUR unter den Planansätzen. Bei den
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und für bezogene Waren gab es innerhalb
der einzelnen Konten teils große Abweichungen. Die Planansätze für Heizung lagen um
43 TEUR niedriger, die Aufwendungen für Wasser und Kanal um 56 TEUR sowie die Aufwen­
dungen für Strom um 3,1 TEUR höher als die tatsächlichen Aufwendungen aus der Gewinn­
und Verlustrechnung. Andere Zuordnungen von Konten ergeben zusätzlich in den Teilberei­
chen ein verschobenes Bild. Für den Gesamtbereich Materialaufwand ergibt sich allerdings,
dass die Aufwendungen geringer waren als die Planansätze des Wirtschaftsplanes.
Die weniger verbrauchten Aufwendungen für bezogene Leistungen ergeben sich, da im Wirt­
schaftplan sowohl die Erstattungen von Personalkosten an die Stadt als auch die Verwal­
tungskostenanteile an die Stadt mit einberechnet werden; diese werden in der Gewinn- und
Verlustrechnung bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen verrechnet.
Der Personalaufwand wurde im Wirtschaftsjahr 2004 um 632 TEUR gegenüber dem PIanan­
satz (2.475 TEUR) Überschritten. Hier ist allerdings zu beachten, dass im Wirtschaftsplan
2004 keine Rückstellungen für Pensionen, Altersteilzeit sowie Beihilfe geplant wurden, da die­
se Rückstellungen im kameralen System nicht existieren. Zusätzlich schlagen sich die Tarifer­
höhungen im Jahr 2004 nieder. Auch diese waren in der Planungsphase für 2004 nicht be­
rücksichtigt.
Der Planansatz der Abschreibungen wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung bestätigt. Die
tatsächlich in der Gewinn- und Verlustrechnung gebuchten Abschreibungen unterschritten den
Ansatz nur um 3,5 TEUR.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen überschreiten den Planansatz 2004 um
132,8 TEUR. Wie bereits oben erläutert, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung die Kon­
ten anders zugeordnet.
Bei den Erträgen aus Beteiligungen sind nur sehr geringe Abweichungen zu verzeichnen
(-156,5 TEUR). Im Gegensatz zum Wirtschaftsjahr 2003 war in 2004 wieder mit einer geringe­
ren Ausschüttung zu rechnen. Diese wurde bereits im 1. Nachtragswirtschaftsplan 2004 den
tatsächlichen Gegebenheiten angepasst.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2004
Anlaoe 4
Blatt 8
Im Wirtschaftsplan 2004 blieben die Zinserträge und ähnliche Erträge unberücksichtigt, d. h.
hierfür wurden keine Ansätze im Plan gebildet. Tatsächlich verbessern sie aber das Ergebnis
um 435 TEUR. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Zinserträge auf das Verrech­
nungskonto mit der Stadt Darmstadt.
Die Zinsaufwendungen 2004 wurden wie die Erträge aus Beteiligungen im Verhältnis zur Grö­
ßenordnung der Beträge nur mit sehr geringen Abweichungen wie im Plan erfüllt (10,5 TEUR
weniger als im Plan 2004)
Die Benutzungsgebühren sowie die wichtigsten hierzu gehörenden Kennzahlen haben sich in
den letzten fünf Jahren wie folgt entwickelt:
20042003200220012000
Benutzungsgebühren
TEUR686735635663571
Besucher - Hallenbäder
202.667157.939 151.600163.645182.136
- Freibäder
415.488852.925 406.518552.144441.367
- Wannen- und Brausebäder
234184338609684
- Medizinische Abteilung
7.4487.4907.1237.1437.258
Gesamt
625.837 1.018.538 565.579723.541631.445
Durchschnittliche Benutzungs- Gebühr je Besucher
EUR1,100,721,120,920,90

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2004
Personal- und Sozial bereich
Im Geschäftsjahr 2004 waren durchschnittlich beim Eigenbetrieb beschäftigt:
AnzahlVoriahr
Anzahl
Beamte/innen
2,02,0
Angestellte
25,326,8
Arbeiter/innen
40,8.40,2
Auszubildende
.52M
73.8
.6.9..Q
Die Personalaufwendungen betrugen:
Anlaqe 4
Blatt 9
Bearntenbezüge
Löhne und Gehälter
Veränderung der Urlaubsrückstellung
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
e) Risiken, Risikocontrolling und Risikoabdeckung
TEUR
70
1.969
- 26
1.094
3.107
Der Jahresverlust in Höhe von 915 TEUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Versicherungen
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es
gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen Versiche­
rungsverträge.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2004
Anlaqe 4
Blatt 10
Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen.
Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigen­
betriebes abgeschlossen:
Versicherung
1. Haftpflichtversicherung je Versicherungsfall
pauschal
Gesamtleistung der Versicherung für alle
Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres
pauschal
2. Haftpflichtvermögensversicherung
3. Feuerversicherung (Einrichtung)
4. Einbruchdiebstahlversicherung
5. Leitungswasserschadenversicherung
6. Strafrechtschutzversicherung
7. Leitungswassergebäudeversicherung
8. Kfz-Feuerversicherung
9. Umwelt-Haftpflichtversicherung
pauschal
Versicherungssumme
EURO
2.556.459,41
für Personen­
und Sachschäden
5.112.918,81
für Personen­
und Sachschäden
102.258,38
84.962.118,90
60.168.808,64
60.161.139,26
511.291,88
max. 127.822,97
pro versicherte Person
36.111.409,99
33.233.972,28
2.556.459,41
für Personen­
und Sachschäden

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2004
f) Sonstige Risikovorsorge
Anlaoe 4
Blatt 11
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wird im Bereich des Ei­
genbetriebs Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadtaufgrund von Umstellungsprozessen
zurzeit nicht weiterverfolgt.
3) Wirtschaftliche Grundlagen
Nach § 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfä­
higkeit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturel­
len Einrichtungen bereitzustellen. Dieser Aufgabe kommt die Stadt Darmstadt durch den Be­
trieb der Hallen- und Freibäder nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die von den Benutzern der Hallen-,. Frei- und
Brausebäder sowie der medizinischen Abteilung zu entrichten sind. Aufgrund der privatrechtli­
chen Form des Bäderbetriebs sind die Eintrittspreise in einer gesonderten Preisliste festge­
schrieben, die jeweils von der Betriebskommission beschlossen wird.
4) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjah-
res
Nach Schluss des Geschäftsjahres 2004 lagen beim Eigenbetrieb Bäder der Wissenschafts­
stadt Darmstadt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2004
5) Voraussichtliche Entwicklung des Betriebes
Anlaqe 4
Blatt 12
Aufgrund der Planungen wird das Zentralbad voraussichtlich Mitte des kommenden Jahres mit
Beginn der Sanierungsarbeiten geschlossen werden. Durch den Wegfall der hier bestehenden
Wasserflächen und Trainingszeiten wird es notwendig werden, die Öffnungszeiten der verblei­
benden Hallenbäder so zu erweitern, dass zumindest die Schulen und die Vereine keine gra­
vierenden Einschränkungen ihrer Übungszeiten erfahren. Das zurzeit im Zentralbad beschäf­
tigte Personal wird an den übrigen Darmstädter Bädern eingesetzt werden, um die zusätzli­
chen Öffnungszeiten abzudecken.
Darmstadt, 9. Februar 2006"
k(rMJ
Frau Käppler
2. Betriebsleiterin

W"'iIb.
cf'
l. WITAG-REVISION
AKTI ENG ES ELLSC HAFT WIRTSC HAFTSPR ÜFU N GSG ESELLS CHAFT
Anlage 5
Blatt 1
Unter der Bedingung, dass die Feststellung des VOljahresabschlusses wie vorgesehen er­
folgt, erteilen wir nachfolgenden Bestätigungsvermerk:
Bestäti2un2svermerk
Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebe­
richt des Eigenbetriebes Bäder der Wissenschaftsstadt Dannstadt für das Geschäftsjahr
vom 01. Januar bis 31. Dezember 2004 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung
von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften
liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung d~s Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist
es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jah­
resabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 27 EigBGes unter Be­
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ord­
nungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und
durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch
den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und
durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage we­
sentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinrei­
chender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse des Eigen­
betriebes Anlass zu Beanstandungen geben. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und recht­
liche Umfeld des Eigenbetriebes sowie Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen inter­
nen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss
und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung um­
fasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der Betriebsleitung des Eigenbetriebes sowie die Würdigung der Ge­
samtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung,
dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Wj~>;{ WITAG-REVISlON
AKTl E NG ESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPR ÜFUNGSG ESELLSCHAFT
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Anlage 5
Blatt 2
Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter.Beachtung der Grundsät­
ze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes Bäder der Wissen­
schaftsstadt Darmstadt. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von
der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend
dar.
Würzburg, den 13. Februar 2006
WIT AG Revision
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Iliii~·
Wirtschaftsprüfer
~\.~
Klug
Wirtschaftsprüfi

anlage 3

28965 Zeichen

Eigenbetrieb
Bürgerhäuser und Märkte der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Betriebsleitung -
Darmstadt, 11.09.2006
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2004 des Eigenbe­
triebes "Bürger- und Kongresshäuser der Wissenschaftsstadt Darmstadt" so­
wie Beschlussfassung über die Behandlung des Jahresergebnisses und Ent-
lastung der Betriebsleitung .
VORLAGE AN DIE
BETRIEBSKOMMISSION
Es wird gebeten, die Vorlage vom 11. September 2006 zu beschließen:
1. Der Jahresgewinn 2004 des Eigenbetriebes "Bürger- und Kongresshäuser der
Wissenschaftsstadt Darmstadt" in Höhe von EUR 265.308,26 wird festgestellt.
2. Der Jahresgewinn 2004 in Höhe von EUR 265.308,26 wird innerhalb des Eigen­
kapitals des Eigenbetriebes der Gewinnrücklage zugeführt.
3. Der Jahresabschluss 2004 und der Lagebericht werden mit dem Testat der Wirt­
schaftsprüfungsgesellschaft Witag-Revision AG bekannt gemacht und zur Ein­
sichtnahme öffentlich ausgelegt.
4. Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2004 entlastet.
5. Die Zustimmung des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung sind ein­
zuholen.
Beschluss der Betriebskommision vom
Der Vorlage wird zugestimmt.
2.No~em:r,;;r~rt
Erster Betriebsleiter

Begründung zur Vorlage an die Betriebskommission vom 11.09.2006
Der von der Firma WITAG REVISION AG - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - ge­
prüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresab­
schluss 2004 des Eigenbetriebes "Bürger- und Kongresshäuser der Wissenschafts-
stadt Darmstadt" weist einen Jahresgewinn in Höhe von 265.308,26 Euro aus. '
Dieser Gewinn ist ausschließlich im nicht operativen Geschäft des Eigenbetriebes
begründet (Beteiligungserträge und Erträge aus der Auflösung von Sonderposten).
Im übrigen wird auf die beigefügten Auszüge aus dem Jahresabschluss 2004 verwie­
sen.
Zur Sitzung der Betriebskommission wird ein Vertreter von der Firma WIT AG
REVISION AG - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - eingeladen, der dann für weiter­
gehende Erläuterungen zur Verfügung steht.
Außerdem liegt der Bericht überdie Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2004
zur Sitzung aus.
~~cd-
1. Betriebsleiter
Anlaoen:
1. Bilanz zum 31. Dezember 2004
2. Gewinn- und Verlustrechnung 2004
Käppler
Betriebsleiterin
3. Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung
4. Lagebericht 2004
5. Bestätigungsvermerk zur Jahresabschlussprüfung

AnlaQe 1
Blatt 1
BILANZ
Eigenbetrieb Bürger- und Kongresshäuser der Wissenschaftsstadt Darmstadt
zum 31. Dezember 2004
AKTIVA
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz­
rechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
11. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücks­
gleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten
2. Betriebs- und
Geschäftsausstattung
3. geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
111. Finanzanlagen
1. Beteiligungen
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige
Vermögensgegensmnde
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
2. Forderungen an die Stadt
3. sonstige Vermögensgegenstände
11. Schecks, Kassenbestand, Bundes­
bank- und Postgiroguthaben,
Guthaben bei Kreditinstituten
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Euro
5.753.000,03
86.294,00
379.581,36
67.921,70
16.398.811,34
1.515.481,32
Geschäftsjahr
Euro
1.320,00
6.218.875,39
44.100.328,24
17.982.214,36
0,00
75,58
68.302.813,57
Vo~ahr
Euro
7.132,00
5.977.393,03
114.493,00
36.578,33
6.128.464,36
39.100.328,24
82.407,72
17.811.453,06
·4.578.137,53
22.471.998,31
1.431,50
260,55
67.709.614,96

AnlaQe 1
Blatt 2
BILANZ
Eigenbetrieb Bürger- und Kongresshäuser der Wissenschaftsstadt Darm$tadt
zum 31. Dezember 2004
PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Stammkapital
11. Rücklagen
1. allgemeine Rücklage
111. Gewinn I Verlust
1. Gewinn des Vorjahres
2. Jahresgewinn/-verlust
B. Rückstellungen
GeschäftsjahrVo~ahr
Euro
EuroEuro
8.000.000,00
8.000.000,00
32.768.200,69
31.018.909,02
16.409.340,22
1.749.291,67
265.308,26
16.409.340,22
16.674.648,48
18.158.631,89
1. Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen
2. sonstige Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
-davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 321.801,75
(Euro 351.298,44)
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
-davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 52.528,75
(Euro 73.722,11)
3. sonstige Verbindlichkeiten
-davon mit einer Restlaufzeit
von bis zu einem Jahr
Euro 10.225,84
(Euro 11.684,95)
-davon aus Steuern
Euro 0,00
(Euro 1.406,31)
803.483,00
388.398,00
9.605.328,81
52.528,75
10.225,84
1.191.881,00
9.668.083,40
68.302.813,57
274.265,65
231.084,00
505.349,65
9.941.317,34
73.722,11
11.684,95
10.026.724,40
67.709.614,96

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Eigenbetrieb Bürger- und Kongresshäuser der Wissenschaftsstadt Darmstadt
vom 01.01.2004 bis 31.12.2004
Anlaoe 2
GeschäftsjahrVo~ahr
Euro
Euro Euro
1. Umsatzerlöse
619.700,78618.828,62
2. sonstige betriebliche Erträge
58.753,917.277.520,42
-davon Auflösung von Sonder- posten mit RücklageanteilEuro 0,00(Euro 7.259.386,96)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffeund für bezogene Waren
149.606,68137.179,03
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
511.689,33437.765,94
661.296,01
574.944,97
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
767.230,41693.935,41
b) soziale Abgaben und Auf- wendungen für Altersversorgungund für Unterstützung
997.742,86279.871,43
1.764.973,27
973.806,84
-davon für Altersversorgung Euro 823.838,57(Euro 148.660,80)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögens-gegenstände des Anlage-vermögens und Sachanlagen
301.338,64298.150,79
6. sonstige betriebliche
Aufwendungen
347.364,60397.300,09
7. Erträge aus Beteiligungen
2.772.792,4011.031.367,65
8. sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge
415.732,97277.992,34
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
526.699,28552.166,12
10. Jahresgewinn
265.308,2616.409.340,22

Wl.WITAG-REVISION
AKT lENG ES ELLSC HAFT WIRTSCHAFTSPR ÜFUN GSG ESELLS CHAFT
E. Feststellum~enzur Rechnun2s1e2UD2
I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen
. Anlaae 3
Blatt 1
Die von der Kasse der Stadt Darmstadt verwalteten'Bücher des Eigenbetriebes sind ord­
nungsgemäß geführt und ermÖglichen einem sachverständigen Dritten in angemessener
Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Lage des Eigenbetriebes.
Die kameralistische Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen entsprechen
nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Be­
stimmungen der Betriebssatzung.
Ein- und Auszahlungen werden ausschließlich über Konten der Stadtkasse getätigt und
mittels Verrechnungskonten dem Eigenbetrieb zugeordnet. Die Erfassung dieser Ge­
schäftsvorfälle erfolgt über ein haus eigenes EDV-System. Die Lohn- und Gehaltsabrech­
nungen werden ebenfalls von der Stadtverwaltimg vorgenommen. Die Anlagenbuchhal­
tung entspricht den Erfordernissen des Eigenbetriebsgesetzes (Formblatt 4).
Die im Rahmen der Kameralistik erstellte Haushaltsrechnung wird von der Schüllermann
und Partner AG, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, im Rahmen der
Abschlusserstellung an die Erfordernisse der kaufmännischen doppelten Buchführung
gemäß den §§ 20 ff. EigBGes angepasst.
2. Voriahresabschluss
In der Sitzung der Betriebskommission am 13. Juli 2004 wurde beschlossen, dem Magist­
rat und der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den von uns geprüften und mit
einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zum
3 1. Dezember 2002 festzustellen.

W~WlTAG-REVISION
AKT! E NG ESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSG ESELLSCHAFT
Anlaqe 3
Blatt 2
Der entsprechende Magistratsbeschluss erfolgte am 06. Oktober 2004, die Stadtverordne­
tenversammlung fasste in ihrer Sitzung am 16. Dezember 2004 den entsprechenden Be­
schluss.
Die Offenlegung des Abschlusses zum 31. Dezember 2002 erfolgte durch öffentliche
Auslegung in der Zeit vom 04. bis 12. Januar 2005 im Rathaus der Stadt Darmstadt. Die
Bekanntmachung der Auslegung erfolgte am 03. Januar 2005 im Darmstädter Echo.
Der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2003 wurde in der Sitzung der Betriebskommission
vom 04. Oktober 2005 festgestellt. Der Beschluss durch Magistrat und Stadtverordneten­
versammlung steht noch aus.
3. Jahresabschluss
Der Jahresabschluss 2004 wurde nach den Vorschriften des Hessischen Eigenbetriebsge­
setzes aufgestellt. Nach § 22 EigBGes finden dabei die Vorschriften des HGB für große
Kapitalgesellschaften Anwendung, soweit sich aus dem EigBGes nichts anderes ergibt.
Ansatz-, Ausweis- und Bilanzierungsvorschriften wurden beachtet. Der Anhang enthält
alle erforderlichen Angaben.
Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004 ist ordnungs­
gemäß aus den Büchern und den weiteren erforderlichen Unterlagen des Eigenbetriebes
entwickelt worden.
Die Aufgliederung und Erläuterung aller Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlust­
rechnung erfolgt im Erläuterungsteil (Anlage 8).

4. Lagebericht
WlWITAG-REVISION
AKTIE NG ESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSG ESELLSCHAFT
Anlaqe 3
Blatt 3
Der Lagebericht der Betriebsleitung entspricht den gesetzlichen Vorschriften; er steht im
Einklang mit dem Jahresabschluss sowie mit den von uns bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Ei­
genbetriebes. Unsere Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt, dass im Lagebericht die we­
sentlichen Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind.
II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses
1. Wesentliche Bewertungsgrundlagen
Die wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind im Anhang erläutert. Der Eigenbetrieb hat
die im Vorjahr angewandten Bewertungsgrundsätze mit Ausnahme der Bewertung der
Pensionsrückstellungen beibehalten. Hier wurden die im VOIjahr nicht passivierten Ver­
pflichtungen aus Altzusagen auf den handelrechtlich höchstmöglichen Wert zugefiihrt.
2. Zusammenfassende Beurteilung
Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes vermittelt.
Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Erläuterungen zur Ertragslage sowie zur Vermö­
gens- und Finanzlage. Weitere Aufgliederungen und Erläuterungen von ausgewählten
Posten des Jahresabschlusses enthalten der Anhang sowie die Anlage 8 zu diesem Be­
richt.

Anlage 4
Blatt 1
Eigenbetrieb Bürger- und Kongresshäuser
- Betriebsleitung -
L a q e b e r ich t 2004
Nach § 26 des Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) ist mit dem Jahresabschluss
ein Lagebericht aufzustellen, der nach § 27 EigBGes der Betriebskommissi­
on vorzulegen ist.
Versammlungsstätten und Bürgerhäuser (UA 7612 - 7626)
Im Geschäftsjahr 2004 haben wir bei den von uns verwalteten Versammlungs­
stätten und Bürgerhäusern Orangerie, Justus-Liebig-Haus, Bürgermeister­
Pohl-Haus Wixhausen, Bürgerzentrum Zum Goldnen Löwen Arheilgen, Ernst­
Ludwig-Saal Eberstadt, Heiner-Lehr-Bürgerzentrum Martinsviertel und Ta­
gungsraum Europa Bahngalerie Hauptbahnhof Einnahmen aus Mieten und Pach­
ten von 248.520 € erzielt.
Der Haushaltsansatz von 219.000 € (Haushalts stelle 140) konnte somit um
29.520 € überschritten werden. Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2003 konnten
die Einnahmen aus Mieten und Pachten im Wirtschaftsjahr 2004 um 10.598 €
gesteigert werden.
Die Entwicklung der Mieteinnahmen stellt sich für die letzten 3 Jahre wie
folgt dar:
200220032004Veränderung
Versammlungsstätten
€€€2004 gegen-
Bürgerhäuser
über dem
Vorjahr€
Orangerie
106.401114.192124.936+10.744
Bürgermeister-Pohl-Haus
19.71925.05523.698-1.357
Justus-Liebig-Haus
38.31536.98740.496+3.509
Ernst-Ludwig-Saal
11.30312.2479.511-2.736
Heiner-Lehr-Bürgerzentrum
20.22523.53318.278-5.255
Zum Goldnen Löwen
32.55224.75827.005+2.247
Tagungsraum Europa
---(ab 1.9.)1.1504.596+3.446
Mieteinnahmen insgesamt
228.515237.922248.520+10.598

Anlage 4
Blatt 2
Bei der Versammlungsstätte Orangerie konnten die Einnahmen aus Mieten und
Pachten gegenüber 2003 um 10.744 € gesteigert werden. Maßgeblich ist die­
se Steigerung auf die Mieteinnahmen von ca. 8.500 € für die im Jahr 2004
stattgefundene Veranstaltungsreihe "Ferienkurse für Neue Musik" (im Zwei­
jahresturnus) zurückzuführen.
Bei der Versammlungsstätte Justus-Liebig-Haus sind die Mehreinnahmen aus
Mieten und Pachten gegenüber 2003 auf die deutliche Steigerung der städ­
tischen Eigenveranstaltungen zurückzuführen. So wurden im Jahr 2004 eine
deutlich höhere Zahl von Konferenzen bzw. Tagungsveranstaltungen städti­
scher Ämter durchgeführt.
Nach wie vor ist in beiden Versammlungsstätten Orangerie und Justus­
Liebig-Haus eine Stagnation bzw. Rückläufigkeit der früher einnahmestar­
ken kommerziellen Veranstaltungen wie Antiquitätenmärkte, Diavorträge,
Schallplattenbörse festzustellen~ Diesen Einnahmeverlust konnten wir
durch vermehrte Buchungen anderer Veranstalter nochmals ausgleichen.
Beim BürgerzentrumZum Galdnen Löwen Arheilgen konnte das Einnahmeergeb­
nis des vergangenen Wirtschaftsjahres 2003 in 2004 wieder gesteigert wer­
den, was überaus befriedigend ist.
Die leicht, rückläufigen Einnahmen im Bürgermeister-Pahl-Haus Wixhausen
gegenüber 2003 sind auf nicht unübliche Buchungsschwankungen von Einzel­
veranstal tungen in den verschiedenen Wirtschaftsj ahren zurückzuführen.
Das Bürgermeister-Pohl-Haus ist zudem durch den unter der Woche laufenden
Schul- und Sportbetrieb nur bedingt fremdvermietbar.
Der deutliche Rückgang der Mieteinnahmen im Heiner-Lehr-Bürgerzentrum ist
maßgeblich durch den Wegfall von sechs Verkaufsveranstaltungen (Schuhbör­
sen, Schnäppchenmarkt) im Wirtschaftsjahr 2004 gegenüber 2003 zu begrün­
den.
Für die Bürgerhäuser in Arheilgen, Eberstadt, Martinsviertel und Wixhau­
sen ist nach wie vor festzustellen, dass die Buchungen privater Mieter
deutlich nicht mehr die Anzahl früherer Jahre erreichen. Mit dem Rückgang
dieser Buchungen ist dementsprechend auch ein Wegfall höherer Mieteinnah­
men im Verhältnis zu den kostengünstigeren Vereinsbuchungen verbunden. Es
kann jedoch festgestellt werden, dass sich die Zahl der privaten Buchun­
gen im Wirtschaftsjahr 2004 gegenüber 2003 nicht nochmals verringert hat..
Über die ausführlich geschilderten Mieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2004
hinaus ist es jedoch notwendig, in diesem Zusammenhang auch auf die doch
große Zahl vieler kostenfreier Buchungen durch Vereine (bspw. für Proben,
Vorstandssitzungen etc.) in den verschiedenen Bürgerhäusern hinzuweisen.
Die erwartete gute Auslastung der Häuser in den Stadtteilen durch die
ortsansässigen Vereine und Verbände und auch durch die Bürgerschaft ist
somit gegeben, auch wenn sich dies nicht bei jeder Buchung in den Miet­
einnahmen niederschlägt.

Anlage 4
Blatt 3
Zuschussbedarf der Versammlungsstätten nach dem Erfolgsplan 2004
UA
Versammlungsstätten HH-Ansatz
Rechnungs-Differenz
Bürgerhäuser
€
ergebnis€
€7612
Orangerie 145.760104.445-41.315
7615
Bürgermeister-Pohl-Haus 210.840196.571-14.269
7617
Justus-Liebig-Haus 225.450268.829+43.379
7620
Ernst-Ludwig-Saal 97.27097.551+281
7623
Heiner-Lehr-Bürgerzentrurn 204.850217.931+13.081
7624
Zum Goldnen Löwen 179.520200.678+21.158
7626
Tagungsraum Europa 76.74051.255-25.485
Insgesamt
1.140.4301.137.260-3.170
wir können feststellen, dass es unserer Betriebslei tung gelungen ist,
trotz einer wiederum 20%-igen Bewirtschaftungssperre im Wirtschaftsjahr
2004 durch erneut äußerst sparsame Mittelbewirtschaftung den veranschlag­
ten Zuschussbedarf für den Bereich Versammlungsstätten und Bürgerhäuser
von 1.140.430 € um 3.170 € zu unterschreiten.
Dabei ist erneut erschwerend zu berücksichtigen, dass wir eigenverant­
wortlich insbesondere im Bereich BauunterhaI tung und Brandschutz durch
veränderte Vorschriften und Bestimmungen verstärkt unvorhersehbare und
daher im Wirtschaftsplanvoranschlagsentwurf nicht planbare kostenintensi­
ve Maßnahmen im Nachgang zu Baubegehungen beauftragt haben. Hinzu kommen
selbstverständlich hier noch die in der verantwortlichen Objektbetreuung
fortlaufend auftretenden Bauunterhaltungsmaßnahmen bzw. Reparaturen.
Messen und ~rkte (UA 7300)
Der Bereich Messen und Märkte ist seit 1997 unserem Eigenbetrieb als Ab­
teilung zugeordnet.
Die Gesamtmieteinnahmen im Wirtschaftsj ahr 2004 für Benutzungsgebühren
Messplatz/Sondernutzungen Marktplatz belaufen sich auf 333.843 € und un­
terschreiten erstmalig seit Jahren damit den Haushaltsansatz von 336.570
€ um 2.727 €. Diese Unterschrei tung liegt begründet im Einnahmeverlust
aus dem Wegfall der Einnahmen Sondernutzung Gaststätte Mercato (Ge­
schäftsauflösung) auf dem Marktplatz und den damit verbundenen Einnahme­
verlusten von 8.400 €/Jahr. Im anderen Fall hätten wir eine erneute Ein­
nahmesteigerung vorlegen können.
Der Zuschussbedarf im UA 7300 lag durch sparsame Haushaltsführung und
Einhaltung der 20%-igen Haushaltssperre im Wirtschaftjahr 2004 mit
110.521 € deutlich unter dem Haushaltsansatz von 134.990 €.

Anlage 4
Blatt 4
Größere Bauunterha~tungsmaßnahmen im Jahr 2004
Orangerie:
Im Dachbereich mussten umfangreiche Reparaturarbeiten am Kaminkopf zur
Beseitigung einer Unfallgefahr vorgenommen werden (Kosten ca. 10.000 €).
Im Bereich des Restaurant Orangerie waren umfangreiche Maßnahmen zur Be­
hebung der gravierenden Sicherheitsmängel im Bereich der Lüftungsanlage
erforderlich (Kosten ca. 42.000 €) .
Der Austausch der defekten Warmwassertherme wurde ausgeführt (Kosten ca.
2.600 €) •
Justus-Liebig-Haus:
Die umfangreichen behindertengerechten Umbaumaßnahmen wurden fortgesetzt
(u. a. Eingangsbereich, Toiletteneinbau, behindertengerechter Personen­
aufzug). Für die Gesamtmaßnahme stehen insgesamt 267.000 € zur Verfügung.
Im Wirtschaftsjahr 2004 wurden 167.000 € verausgabt.
Die Ausführung der Gesamtmaßnahme "Beseitigung brandschutztechnischer
Mängel" hat im Wirtschaftsjahr 2004 begonnen. Für die Gesamtmaßnahme ste­
hen insgesamt 185.000 € zur Verfügung.
Die von uns beauftragten umfassenden Arbeiten der Erneuerung der gesamten
Fensterfront im Bühnensaal mit elektronisch gesteuertem Sonnenschutz,
Verdunkelung, Rauchabzugsanlage wurden abgeschlossen. Bis zum Jahresende
2004 wurden hierfür 84.000 € verausgabt (Gesamtmaßnahme: 85.000 €).
Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen:
Für die umfassende Reparatur der computergesteuerten Anlage der Kegelbahn
wurden 5.500 € verausgabt.
Die notwendige Reparatur der Sonnenschutzjalousie im Saalbereich des Bür­
gerhauses verursachte Kosten von 3.600 €.
Mit der Ausführung des Projekts "Installation Trennwände Saal" wurde un­
ter fachlicher Begleitung des Hochbau- und Maschinenamtes ein Architek­
turbüro beauftragt (Kosten 3.500 €).
Bürgerzentrum Zum Goldnen Löwen Arheilgen:
Die zur Aufrechterhaltung des optischen Erscheinungsbildes im Eingangsbe­
reich Flur/Foyer des Bürgerhauses notwendigen Malerarbeiten verursachten
Kosten von 2.200 €.
Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt;
Im Ernst-Ludwig-Saal war der Austausch der defekten Heizkesselpumpen für
die Saalheizung erforderlich (Kosten 1.600 €).

Anlage 4
Blatt 5
Al~ge.meines
Im Justus-Liebig-Haus wurde zum 1. Januar 2005 ein Pächterwechsel von der
Firma Zeitz GmbH, Groß-Gerau, zur Firma Rübezahl Partyservice, Darmstadt­
Wixhausen, vorgenommen. Dem Pächterwechsel voraus gegangen war eine von
uns vorgenommene Ausschreibung. Die ersten Eindrücke von den gastronomi~
schen Leistungen des neuen Pächters sind umfassend sehr zufrieden stel­
lend.
Im Justus-Liebig-Haus wurde das defekte Kälteaggregat des Kühlhauses im
Kellergeschoss ausgetauscht (Kosten 2.200 €).
Ausb~ickauE das WirtschaEtsjahr 2005
1. Die umfangreichen behindertengerechten Umbaumaßnahmen im Justus­
Liebig-Haus werden 2005 fortgesetzt.
2. Die Ausführung der umfangreichen Gesamtmaßnahme "Beseitigung brand­
schutztechnischer Mängel" im Justus-Liebig-Haus wird im Wirtschafts­
jahr 2005 abgeschlossen.
3. Die Installation einer Trennwand im Saalbereich Bürgermeister-pohl­
Haus Wixhausen ist für 2005 vorgesehen (für die Gesamtmaßnahme stehen
Haushaltsmittel von 80.000 € zur Verfügung).
4. Nach der erfolgten brandschutztechnischen Begehung im Bürgermeister­
Pohl-Haus Wixhausen wird unter fachlicher Begleitung des Hochbau- und
Maschinenamtes ein Architekturbüro durch uns mit der Erstellung eines
Brandschutz- und Sanierungskonzeptes beauftragt (Kosten 18.000 €).
5. In der Versammlungsstätte Orangerie sind die Wärmezähler auszutauschen
(Kosten ca. 3.000 €) .
6. Als umfassende Maßnahme ist der Austausch der Außenfenster des Restau­
rants Orangerie zu beauftragen (50.000 €) .
7. Die Reparatur der Außenfensterfront Versammlungsstätte Orangerie Saal­
bereich ist zwingend erforderlich (Kosten ca. 22.000 €) .
8. Im Bereich Eingang/Foyer der Versammlungsstätte Orangerie ist ein um­
fassender Neuanstrich vorzunehmen (Kosten ca. 8.000 €) •
9. Für die Versammlungsstätte Orangerie ist im Raum Ost der Austausch von
80 Polsterstühlen vorgesehen (Kosten ca. 17.000 €).
Der Eigenbetrieb beschäftigte zum 31. Dezember 2004 insgesamt 26 Mitar­
beiterinnen und Mitarbeiter (15 vb-Stellen sowie 11 tb-Stellen), davon 2
Beamte, 12 Angestellte und 12 Arbeiterinnen und Arbeiter.

Anlage 4
Blatt 6
Sonstige Pflichtangaben
Im Jahr 2004 erwarb der Eigenbetrieb einen Anteil an der Nissenschafts­
und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG. Alleinige Kommanditistin ist
die Stadt Darmstadt mit einem Kapitalanteil von 33 Mio. EUR, davon waren
zum Stichtag 20 Mio. EUR eingezahlt. Gemäß interner Zuordnung entfallen
davon auf den Eigenbetrieb 5 Mio. EUR.
Der Ausweis unter den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau betref­
fen:
Justus-Liebig~Haus
Umbau Eingänge
Umbau Behinderten-NC
Behinderten gerechter Aufzug
Brandschutzmaßnahmen
Bürgermeister Pohl Haus
Errichtung der Trennwände
€
38.038,88
28.168,20
170.327,59
139.195,03
375.729,70
€
3.851,66
Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
StandZuführungAuflösungStand
1.1.2004
2004200431.12.2004
€
€€€
Stammkapital
8.000.000,000,000,008.000.000,00
Allgemeine Rücklage
31.018.909,021.749.291,670,0032.768.200,69
Bilanzgewinn der Vorjahre
1.749.291,6716.409.340,22-1.749.291,6716.409.340,22
Gewinn/Verlust
16.409.340,22265.308,26-16.409.340,22265.308,26
57.177.540,91
18.423.940,15-18.158.631,8957.442.849,17
Eine Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde in der
Bilanz in Höhe von EUR 803.483,00 gebildet.
Aufgrund der Mitgliedschaft in der ZVK besteht eine mittelbare Pensions­
verpflichtung in Höhe von EUR 718.689,00, die nicht in der Bilanz ausge­
wiesen ist.

Anlage 4
Blatt 7
Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen ist aus folgender Tabelle
ersichtlich:
Rückstellung für un­
terlassene Instandhal­
tung, die in den ers­
ten drei Monaten des
Folgejahres nachzubu­
chen ist
Rückstellungen für Al­
tersteilzeit
Rückstellung für Bei­
hilfe
Urlaubsrückstellung
Überstundenrückstel­
lung
Jahresabschlusserstel­
lung und -prüfung
Stand
1.1.2004
€
42.000,00
92.065,00
154.602,00
51.667,00
16.352,00
29.000,00
385.686,00
Inanspruch­
nahme 2004
€
42.000,00
38.019,00
17.637,00
51.667,00
16.352,00
29.000,00
194.675,00
Zuführung
2004
€
50.000,00
47.193,00
5.204,00
37.582,00
28.408,00
29.000,00
197.387,00
Stand
31.12.2004
€
50.000,00
101.239,00
142.169,00
37.582,00
28.408,00
29.000,00
388.398,00
Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen betriebliche Tätigkeiten:
Benutzungsgebühren
Miet- und Pachterträge
Entgelte für Heizung, Beleuchtung
2004
€
309.057,97
278.097,64
32.545,17
.619.700,78
Vorjahr
€
308.370,47
271. 397,05
39.061,10
618.828,62
In 2004 entstanden folgende Aufwendungen für Beamtenbezüge, Löhne und
Gehälter:
Beamtenbezüge
Löhne
Gehälter
Aushilfslöhne
Veränderung der Urlaubsrückstellungen
2004
€
75.324,86
233.200,03
453.371,80
7.362,72
-2.029,00
767.230,41
Vorjahr
€
73.935,93
208.706,91
425.631,86
13.135,71
-27.475,00
693.935,41

Anlage 4
Blatt 8
In 2004 wurden nachfolgende soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters­
versorgung und für Unterstützung gezahlt:
AG-Anteil ges. sozialvers. Lohnempfänger
AG-Anteil ges. sozialvers. Gehaltsempfänger
Beamtenversorgungsbezüge
Versorgungskassen
Auflösung Rückstellung für Altersteilzeit
Zuführung zur Pensionsrückstellung
Zuführung zur Beihilferückstellung
Aufwendungen für Unterstützung
Der Eigenbetrieb beschäftigt:
2004
€
32.040,69
120.242,76
88.456,08
51.563,14
9.174,00
683.819,35
242,00
12.204,84
997.742,86
Vorjahr
€
28.607,26
114.728,20
101.281,51
45.754,66
-27.930,00
1.624,63
3.865,00
11.940,17
279.871, 43
2004Vorjahr--Beamte 2,02,0
Angestellte
12,011,5
Arbeiter
~-2LQ
22,8
20,5
Nicht berücksichtigt sind die anteiligen Tätigkeiten der kaufmännischen
Betriebsleiterin, Frau Käppler, sowie die anteiligen Tätigkeiten der Be­
zirksverwal ter als auch deren Mitarbei terinnen und Mitarbei ter in den
Bezirksverwaltungen Arheilgen, Eberstadt und Wixhausen für den Eigenbe­
trieb.
Darmstadt, 06. März 2006
80 30 00 11\ :h1
B~
Erster Betriebsleiter
Anlage
Veranstaltungs-Jahresstatistik 2004
Lo:tu
KäPpCfr
kfm. Betriebsleiterin

Jahresstatistik 2004
Veranstaltungen Tage
insge-
Teilnehmer/bürgerschaft-kommerzielleTagungen/Semi-Veranstal-
Auf-, Abbautag,
Versammlungsstätten
samt
BesucherIiche und
(incl. Kultur-nare Versamm-
tungen
Reparatur-
kulturelle
kommerz)lungen sperren
Orangerie Saal
9636.70042193514052
Konferenzräume
40880 932848
Justus-Liebig-Haus BühnensaallFoyer
9411.80024135710815
Wintergarten
781.4801735884
Zum Goldnen Löwen ArheilgenLöwensaal
24122.7582390220359
Räume I. OG
4927.363239025322929
Bürgermeister -Pohl- Haus Wixhausen
Saal
3313.200 712134053
Nebenräume
150 10010
Ernst-Ludwig-Saal EberstadtSaal
6915.9704219878111
Nebenräume Heiner-Lehr-BürgerzentrumSaal
15213.6006414747243
Nebenräume
BahngalerieTagungsraum Europa
261.430 46163015
Gesamtzahlen
1.322125.231688895441.033377
~r:
01 I-'
rtOl
rt
(I)
\O~

tB~}
.~11.WITAG.-REVISION
AKTIE NG ESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUN GS G ESELLSCHA-FT
Anlaae 5
Blatt 1
Unter der Bedingung, dass die Feststellung des VoIjahresabschlusses wie vorgesehen er­
folgt, erteilen wir nachfolgenden Bestätigungsvermerk:
Bestäti2Un2svermerk
Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebe­
richt des Eigenbetriebes Bfuger- und Kongresshäuser der Wissenschaftsstadt Darmstadt
für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2004 geprüft. Die Buchfiihrung
und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handels­
rechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbe­
triebes. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgefiihrten Prüfung ei­
ne Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über
den Lagebericht abzugeb~n.
Wir 'haben unsere Jahresabschlussprüfungnach § 317 HGB und § 27 EigBGes unter"Be­
achtUng der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ord­
nungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und
durchzufiihren, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch
den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und
durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage we­
sentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden' und dass mit hinrei­
chender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse des Eigen­
betriebes Anlass zu Beanstandungen geben. Bei der Festlegung der Prüfungshandl~gen
werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und recht­
liche. Umfeld des Eigenbetriebes sowie Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen inter­
nen Kontrollsystems sowie Nachweise :für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss
und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung um­
fasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
9704223

w:r.WITAG-REVISION
AKT! ENG ESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPR ÜFUN GSG ESELLSC HAFT
Anlaqe 5
Blatt 2
Einschätzungen der Betriebsleitung des Eigenbetriebes sowie die Würdigung der Ge­
samtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung,
dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat.zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsät­
ze ordnungsmäßiger· Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes Bürger- und Kongress­
häuser der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffen­
de Vorstellung von der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Risiken der künftigen Ent­
wicklung zutreffend dar.
Würzburg, den 07. März 2006
WITAG Revision
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfer
9704223
Klug '"
Wirtschaftsprüter

2007/0135

3450 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
27.02.2007 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat II Dezernat II 
 
Amt: Kämmerei  
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
   
Tagesordnung:  I  II 
Verteiler: 
II                 20 
41               52 
419             Stvv     
 
 
Vorlage-Nr. 2007/0135 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
159  
 
 
Betreff: Festste llung der Jahresabschlüsse 2004 der Eigenbetriebe 
 a) Kulturinstitute 
 b) Bäder 
 c) Bürger- und Kongresshäuser 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
Vorlage vom: 22.02.2007 
 
Beschlussvorschlag: 
 
1. Die Jahresabschlüsse 2004 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt werden wie folgt festgestellt: 
 
Eigenbetrieb Kulturinstitute Jahresgewinn 6.837.798,95 € 
Eigenbetrieb Bäder Jahresverlust 915.056,81 € 
Eigenbetrieb Bürger- und Kongresshäuser Jahresgewinn 265.308,26 € 
 
2. Die Jahresgewinne der Eigenbetriebe Kulturinstitute und Bürger- und Kongresshäuser werden innerhalb 
des Eigenkapitals der Eigenbetriebe der Gewinnrücklage zugeführt. 
  
 Der Jahresverlust des Eigenbetriebes Bäder wird auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
3. Die Jahresabschlüsse 2004 und die Lageberichte der Eigenbetriebe werden mit den Testaten der 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft WITAG-Revision AG öffentlich bekannt gemacht und zur 
Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. 
 
4. Die Betriebsleitungen werden für das Wirtschaftsjahr 2004 entlastet

2 
... 
Anlagen: Betriebskommissionsvorlage EB Kulturinstitute vom 28.09.2006 
Betriebskommissionsvorlage EB Bäder vom 12.09.2006 
Betriebskommissionsvorlage EB Bürger- und Kongresshäuser vom 11.09.2006 
 
Beschluss des Magistrats vom 07.03.2007 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

3 
... 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 22. Februar 2007: 
 
Die Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt“, 
„Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ und „Bürger- und Kongresshäuser der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt“ haben in ihren Sitzungen am 25.01.2007, 31.10.2006 und 02.11.2006 die Berichte der 
Betriebsleitungen zur Kenntnis genommen und die Jahresabschlüsse 2004 festgestellt. 
 
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung die 
Entlastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaftsjahr 2004. 
 
Die Jahresgewinne der Eigenbetriebe Kulturinstitute und Bürger- und Kongresshäuser spiegeln nicht 
das Ergebnis des operativen Geschäfts wider. Die Gewinne wurden ausschließlich durch die 
Beteiligungserträge (Kulturinstitute) sowie die Auflösung von Sonderposten und die 
Beteiligungserträge (Bürger- und Kongresshäuser) erzielt.  
 
Der Eigenbetrieb Bäder hingegen schloss das Jahr 2004 mit einem Jahresverlust ab, der sich aus 
dem operativen Geschäft begründet. Die Beteiligungserträge konnten das Ergebnis des 
Eigenbetriebes nicht mehr in den Gewinnbereich führen. 
 
Im Übrigen wird auf die beigefügten Beschlüsse der Betriebskommissionen samt den Auszügen aus 
den Prüfberichten der WITAG-Revision AG -Wirtschaftsprüfungsgesellschaft– hingewiesen. 
 
Darmstadt, 22. Februar 2007 
20 gk NSt. 33 61 
 
Der Dezernent II 
 
 
 
 
 
 
Wolfgang Glenz 
Bürgermeister 
 
Anlagen

anlage 1

23832 Zeichen

Eigenbetrieb
Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Betriebsleitung -
Darmstadt, 28.09.2006
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2004 des Eigenbe­
triebes "Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt" sowie Beschluss­
fassung über die Behandlung des Jahresergebnisses und Entlastung der Be­
triebsleitung
VORLAGE AN DIE
BETRIEBSKOMMISSION
Es wird gebeten, die Vorlage vom 28. September 2006 zu beschließen:
1. Der Jahresgewinn 2004 des Eigenbetriebes "Kulturinstitute der Wissenschafts­
stadt Darmstadt" in Höhe von EUR 6.837.798,95 wird festgestellt.
2. Der Jahresgewinn in Höhe von EUR 6.837.798,95 wird innerhalb des Eigenkapi­
tals des Eigenbetriebes der Gewinnrücklage zugeführt.
3. Der Jahresabschluss 2004 und der Lagebericht werden mit dem Testat der Wirt­
schaftsprüfungsgesellschaft Witag-Revision AG öffentlich bekannt gemacht und
zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt.
4. Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2004 entlastet.
5. Die Zustimmung des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung sind ein­
zuholen.
Beschluss der Betriebskommission vom 25. Januar 2007:
Der vorlage wird zugestimmt.
Baum
Kfm. Betriebsleiter

Begründung zur Vorlage an die Betriebskommission vom 28.09.2006:
Der von der Firma WIT AG-REVISION AG - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - ge­
prüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresab­
schluss 2004 des Eigenbetriebes "Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt"
weist einen Jahresgewinn von EUR 6.837.798,95 aus.
Dieser Gewinn ist ausschließlich im nicht operativen Geschäft des Eigenbetriebes
begründet, obwohl die Beteiligungserträge erheblich von denen des Vorjahres ab­
weichen (2003: TEUR 32.749/2004: TEUR 18.380).
Der operative Bereich ist unverändert durch einen deutlichen Verlust gekennzeich­
net, der durch das o. a. Beteiligungsergebnis gedeckt wird.
Im übrigen wird auf die beigefügten Auszüge aus dem Jahresabschluss 2004 verwie­
sen.
Zur Sitzung der Betriebskommission wird ein Vertreter von der WITAG-REVISION
AG - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - eingeladen, der dann für weitergehende Er­
läuterungen zur Verfügung steht.
Außerdem wird zur Sitzung der Betriebskommission der Bericht über die Abschluss­
prüfung für das Geschäftsjahr 2004 ausgelegt.
1. Betriebsleiter
Anlaqen:
1. Bilanz zum 31. Dezember 2004
2. Gewinn- und Verlustrechnung 2004
Baum
Kfm. Betriebsleiter
3. Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung
4. Lagebericht 2004
5. Bestätigungsvermerk zur Jahresabschlussprüfung

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt
vom 01.01.2004 bis 31.12.2004
Anlage 2
GeschäftsjahrVo~ahr
Euro
Euro Euro
1. Umsatzerlöse
3.249.307,843.228.208,61
2. sonstige betriebliche Erträge
5.889.099,38464.030,17
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffeund für bezogene Waren
577.853,47910.291,81
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
2.261.302,002.696.957,31
2.839.155,47
3.607.249,12
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
5.567.209,265.436.676,31
b) soziale Abgaben und Auf- wendungen für Altersversorgungund für Unterstützung
3.434.586,071.694.308,15
-davon für Altersversorgung
9.001.795,337.130.984,46
Euro 2.085.593,62 (Euro 543.429,51)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögens-gegenstände des Anlage-vermögens und Sachanlagen
1.582.888,041.607.092,22
6. sonstige betriebliche Aufwendungen
2.055.816,652.180.157,49
7. Erträge aus Beteiligungen
13.055.829,5032.715.000,00
8. Erträge aus anderen
Wertpapieren und Ausleihungendes Finanzanlagevermögens
32.874,0233.886,75
9. sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge
495.937,5193.904,33
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
Wertpapiere des Umlaufvermögens
17.485,600,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
1.080.931,191.154.105,55
12. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
6.144.975,9720.855.441,02
13. außerordentliche Erträge
692.822,98674.948,20
14. außerordentliche Aufwendungen
0,000,00
15. außerordentliches Ergebnis
692.822,98674.948,20
16. Jahresgewinn
6.837.798,9521.530.389,22

W~WITAG-REVISION
AKTI ENG ES ELLSC HAFT WIRTSCHAFTSPR ÜFUN GS G ESELLS CHAFT
E. FeststelluD1!en zur RechnuB!!sleeune
1. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen
Anlage 3
Blatt 1
Die von der Kasse der Stadt Darmstadt verwalteten Bücher des Eigenbetriebes sind ord­
nungsgemäß geführt und ermöglichen einem sachverständigen Dritten in angemessener
Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Lage des Eigenbetriebes.
Die kameralistische Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen entsprechen
nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Be­
stimmungen der Betriebssatzung.
Ein- und Auszahlungen werden ausschließlich über Konten der Stadtkasse getätigt und
mittels Verrechnungskonten dem Eigenbetrieb zugeordnet. Die Erfassung dieser Ge­
schäftsvorfälle erfolgt über ein haus eigenes EDV-System. Die Lohn- und Gehaltsabrech­
nungen werden ebenfalls von der Stadtverwaltung vorgenommen. Die Anlagenbuchhal­
tung entspricht den Erfordernissen des Eigenbetriebsgesetzes (Formblatt 4).
Die im Rahmen der Kameralistik erstellte Haushaltsrechnung wird von der Schüllermann
und Partner AG, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, im Rahmen der
Abschlusserstellung an die Erfordernisse der kaufmännischen doppelten Buchführung
gemäß den §§ 20 ff. EigBGes angepasst.
2. Voriahresabschluss
In der Sitzung der Betriebskommission am 26. Januar 2006 wurde beschlossen, dem Ma­
gistrat und der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den von uns geprüften und
mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zum
31. Dezember 2003 festzustellen. Der Beschluss durch Magistrat und Stadtverordneten­
versammlung ist in den anstehenden Sitzungen vorgesehen.

W~WITAG-REVISION
AKT! E NG ES ELLSCHAFT WIRTS CHAFTSPR ÜFUN GS G ESELLS C HAFT
3. Jahresabschluss
Anlage 3
Blatt 2
Der Jahresabschluss 2004 wurde nach den Vorschriften des Hessischen Eigenbetriebsge­
setzes aufgestellt. Nach § 22 EigBGes finden dabei die Vorschriften des HGB für große
Kapitalgesellschaften Anwendung, soweit sich aus dem EigBGes nichts anderes ergibt.
Ansatz-, Ausweis- und Bilanzierungsvorschriften wurden beachtet. Der Anhang enthält
alle erforderlichen Angaben.
Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004 ist ordnungs­
gemäß aus den Büchern und den weiteren erforderlichen Unterlagen des Eigenbetriebes
entwickelt worden.
Die Aufgliederung und Erläuterung aller Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlust­
rechnung erfolgt im Erläuterungsteil (Anlage 7).
4. Lagebericht
Der Lagebericht der Betriebsleitung entspricht den gesetzlichen Vorschriften; er steht im
Einklang mit dem Jahresabschluss sowie mit den von uns bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Ei­
genbetriebes. Unsere Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt, dass im Lagebericht die we­
sentlichen Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind.
H. Gesamtaussage des Jahresabschlusses
1. Wesentliche Bewertungsgrundlagen
Die wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind im Anhang erläutert. Der Eigenbetrieb hat
die im VoIjahr angewandten Bewertungsgrundsätze mit Ausnahme der Bewertung der
Pensionsrückstellungen beibehalten. Hier wurden die im VOljahr nicht passivierten Ver­
pflichtungen aus Altzusagen auf den handelsrechtlich höchstmöglichen Wert zugeführt.

WlWITAG-REVISION
AKT! ENG ES ELLSCHAFT WIRTS C HAFTSPR ÜFUN GS G ES ELLS C HAFT
2. Zusammenfassende Beurteilung
Anlage 3
Blatt 3
Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes vermittelt.
Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Erläuterungen zur Ertragslage sowie zur Vermö­
gens- und Finanzlage. Weitere Aufgliederungen und Erläuterungen von ausgewählten
Posten des Jahresabschlusses enthalten der Anhang sowie die Anlage 7 zu diesem Be­
richt.

Anlaoe 4
Blatt 1
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004
Lagebericht
Mit den Zwischenberichten für das Wirtschaftsjahr 2004 hat die Betriebsleitung ausführlich über
den Betriebsablauf in den einzelnen Zweigen
• Institut Mathildenhöhe (Ausstellungshalle, Museum Künstlerkolonie
Haus Deiters)
• Volkshochschule
• Akademie für Tonkunst
• Stadtbibliothek
• Gaststation GmbH I Centralstation Kulturgesellschaft mbH
• Georg-Moller-Haus I Freie Szene Darmstadt eV.
• Bessunger Knabenschule
• Altes Pädagog
• sowie der Förderung von bildender und darstellender Kunst, Literatur und
Musik
informiert.
Institut Mathildenhöhe
Ausstellungshalle
Im Wirtschaftsjahr 2004 standen die Ausstellungen der Künstler Massimo Campigli, Mediterra­
neitä und Moderne -Gemälde und Mosaiken- (12.10.2003 bis 15.02.2004), Horst Haack, Chro­
nographie Terrestre -Work in Progress- (09.05.2004 bis 29.08.2004) sowie der gemeinsam mit
dem Institut für Neue Technische Form dargebotenen Ausstellung und dem entsprechendem
Katalogbuch "Im Designerpark - Leben in künstlichen Welten" (14.11.2004 bis 20.02.2005) im
Blickpunkt der Öffentlichkeit.
Statistische Besucherzahlen für das Ausstellungsgebäude im Vergleich:
2004
9.050 Besucher
2003
16.592 Besucher

Besucher der Ausstellungshallen 2004 im Einzelnen:
Anlaoe 4
Blatt 2
EintrittErmäß.Zuzahl.KombiKombiFamilienFamilieFamilienFamilien Führungsonst.Gruppen-Sonstige
Zeitraum
5,-€3,-€3,-€6,-€MKKDkarteermäß.KombiKombierm.FreiGesamt3,-€Veranst.führung
Campiglll Bonalumi02.01.- 1~
04.01.04 1392e~15 1~ 1 20114
06.01.- 10
332 1811.01.04 24044 2611 1
13.01.- 18.01.04
32t9€15lC 1 94512t 11
20.01.- 25.01.04
184521014 1 t .275 11
27.01.- 01.02.04
1453E:3~
611 19818
03.02.- 08.02.04
2023 59 3128422
10.02.- 15.02.04
1942~ 2 10935e 5
Gesamt
1.4343412666 211~" C1662.096115011
Horst Haack
08.05.-09.05.04
20 ~~1 190219
11.05.- 16.05.04
29 41 lt54 4
18.05.- 23.05.04
51lE169 2 121110
25.05.- 31.05.04
19le 8 1~58
01.06.- 06.06.04
46lC5 ;, 6~
08.06.- 13.06.04
44lC11E 24864
15.06.- 20.06.04
34lC5t
1 57
22.06.- 27.06.04
271e 4• 2270~
29.06.- 04.07.04
362C21 261
06.07.- 11.07.04
4t121~E 1 694 "
13.07.- 18.07.04
261~ 1 5998
20.07.- 25.07.04
272C e;,
1 1 561
27.07.- 01.08.04
3t14;, 111 54
03.08.- 08.08.04
40€1 4 1164 1
10.08.- 15.08.04
241<21. 2 53
17.08.- 22.08.04
5~1 1. 1 lC94
24.08.- 29.08.04
5155 ~4 1113
Gesamt
6112512085 24:315 :3371.404 16000
Design
13.11.-14.11.04
300111"lC414 1:3250 696
16.11.- 21.11.04
57C21542:i911 84C87924
23.11.- 28.11.04
36t206 616 12973431
30.11.- 05.12.04
381156;, 1418 190660 18 2
07.12.- 12.12.04
35t18E11 e 6 116 63511 t
14.12.- 30.12.04
1.006394 3C4E49 1116 1.696 95 3
Gesamt
2.9811.2711.8€82912418427395.550179C1~0
Insgesamt
5.0261.8654423E19E3363936 45 1.2789.05031CC131

Anlaqe 4
Blatt 3
Museum Künstlerkolonie
Das Museum Künstlerkolonie zeigte im Wirtschaftsjahr 2004 die Ausstellungen Emanuel Josef
Margold (18.10.2003 bis 01.02.2004), Darmstadt 1904 (06.03.04 -20.06.2004), Gruppe 83 Ke­
ramik aus Deutschland (10.07.2004 - 05.09.2004) sowie Art Deco - Glas und Metall der WMF
(16.10.2004 bis 30.01.2005).
Statistische Besucherzahlen für das Museum Künstlerkolonie im Vergleich:
2004 2003
20.886 Besucher 17.168 Besucher
Besucher des Museums Künstlerkolonie 2004 im Einzelnen:
EintrittErm.Zuzahl.AtelierKombiKombiFam.Fam.Fam.Fam. Audio-Veran-Grup.
Kombi
staltun-
Zeitraum
3,-€2,-€1,-€2,-€kartenAusst.kartenerm.Kombierm.Führg.Führg.genFührg.FreiGes.
02.01.-04.01.04
113298241315 51 153 208
06.01.-11-01.04
15492151711261 86 10326
13.01.-18.01.04
128401344105 83 26266
20.01.-25.01.04
117108191021410 54 3118488
27.01.-01.02.04
1415996463 18 4 95395
Man:lold aes.
653328642515459123 104016032491.683
03.02.-08.02.04
115598 95 172268
10.02.-15.02.04
115656 22 312202
17.02.-22.02.04
11928 1105252
24.02.-29.02.04
17684 27262
Darmstadt 1904 02.03.-07.03.04
23862 1 10 34345
09.03.-14.03.04
260131281 51 325 38518
16.03.-21.03.04
313162 43 6105623
23.03.-28.03.04
21470 27 41 101 61377
30.03.-04.04.04
23436855 8126 5 65407
06.04.-12.04.04
399109140 71 1174631
13.04.-18.04.04
255103 84 6 398 448
20.04.-25.04.04
196111 28 1 33105441
27.04.-02.05.04
294151 12 15 402 2101564
04.05.-09.05.04
306128 1823 662519
11.05.-16.05.04
152140517 4 233 121439
18.05.-23.05.04
335145227964 1 417546
25.05.-31.05.04
28511261838 28 432
01.06.-06.06.04
160199 172 17 121 282477
08.06.-13.06.04
31411835461 174 23519
15.06.-20.06.04
235162106217 193 21498
Ost. 1904 aes.
4.1901.9393758423292843 11220 70079097.784
22.06.-27.06.04
146153 24 3108413
29.06.-04.07.04
148804 1 493326
Gruppe 83 106.07.-11.07.04
184124 34912 4363
13.07.-18.07.04
15785434 13 3144428
20.07.-25.07.04
15781324252 2. 5279

Anlaoe 4
Blatt 4
27.07.-01.08.04 1737833324 6 1299
03.08.-08.08.04
19142 244 1 262
10.08.-15.08.04
232843262122 41361
17.08.-22.08.04
241'156 8644121 2486
24.08.-29.08.04
220142925421 5403
31.08.-05.09.04
184182666 1 38447
Gruppe 83 ges.
1.73997436330274810700024 011573.328
107.09.-12.09.04
170124 367361
14.09.-19.09.04
20850 346304
21.09.-26.09.04
168297 2173 40678
28.09.-03.10.04
13954 414165262
05.10.-10.10.04
159143 316318
WMF 12.10.-17.10.04
277205 228 42526
19.10.-24.10.04
37397 277 18490
26.10.-31.10.04
340138 361 17489
02.11.-07.11.04
338126 44 91 243517
09.11.-14.11.04
80210 5 410 924333
'16.11.-21.11.04
1446315 9224 4103360
23.11.-28.11.04
1723626 67 19572
30.11.-05.12.04
178787 1471 181 '14299
07.12.-12.12.04
1225887512 246258
14.12.-30.12.04
35210017 46301 48 55601
WMFQes.
2.3761.4375878488174005926033714.445
nur MKKD
1.6631.13718011124400044173 16243.646
Gesamt
10.6215.8152131.1721992366081 21319182173152.31020.886
Volkshochschule
Die in 2003 vorgenommene Umstellung von teilnehmerrückläufigen EDV Grundkursen, hin zu
einer Steigerung von anwendungsorientierten EDV Kursen hat wesentlich dazu beigetragen,
dass die Nachfrage in diesem Fachbereich 2004 stabil blieb.
Steigende Teilnehmerzahlen konnte der Fachbereich Sprache insbesondere in Deutsch und
Spanisch verzeichnen.
Statistische Kursbelegungen der Volkshochschule
I
2004 2003
Gemeldete Teilnehmerzahl
Anzahl der angebotenen Kurse I Vor­
träge
Durchschnittliche Belegungskennziffer
13.919
1.171
11,89
13.398
1.108
12,09

Anlaoe 4
Blatt 5
Akademie für Tonkunst
Die Auslastung der Akademie für Tonkunst liegt an den vorgegebenen Höchstgrenzen. Die
Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2004 konnten 24 von 50 Kandidaten und für das
Wintersemester konnten 25 von 74 Kandidaten bestehen.
Kennziffern der Akademie für Tonkunst
Studierende
Jungstudierende
Musikschüler am
31.12.
Warteliste der Mu­
sikschule am
31.12.
2004
111
1
1.757
863
2003
110
1
1.735
658
Stadtbibliothek
Im Wirtschaftsjahr 2004 konnte bei einem Medienbestand von 226.970 Medien eine Ausleihe
von 1.496.146 realisiert werden, wonach statistisch betrachtet jedes Medium 6,6-mal verliehen
wurde.
Vorrangige Ereignisse waren die 125 Jahr Feier der Stadtbibliothek sowie die Verleihung des
"Hessischen Bibliothekspreises 2004". Ferner startete im Februar 2004 das Pilotprojekt "Erwei­
terte Öffnungszeiten" in der Stadtteilbibliothek Eberstadt. Mit der Aktion "Schultüte" verteilte die
Stadtbibliothek bereits zum zweiten Mal Elternbriefe und Kinderausweise an alle Darmstädter
Schulanfänger.
Statistische Nutzerdaten der Stadtbibliothek
Entleihungen
Besuche
Durchschnittliche
Ausleihe I Besucher
Medienbestand
Durchschnittliche
Ausleihe I Medium
2004
1.496.146
541.566
2,76
226.970
6,59
2003
1.277.941
454.863
2,81
218.590
5,85

Anlaoe 4
Blatt 6
Gaststation GmbH
Gegenüber der Gaststation GmbH, pächterin des im Nießbrauch des Eigenbetriebs Kulturinsti­
tute stehenden Gebäudes "Centralstation", konnten die Einnahmen aus Pacht- und Pachtne­
benkosten für 2004 realisiert werden. Die Forderungen des Eigenbetriebs Kulturinstitute aus der
Stundungsvereinbarung vom 20.12.2005 ergab, wurde durch die pächterin in 2004 auch erfüllt.
Centralstation Kulturgesellschaft mbH
Die Centralstation Kulturgesellschaft mbH wurde seitens des Eigenbetriebs Kulturinstitute in
2004 mit einem Betrag in Höhe von 613.550 EURO für das laufende Kulturprogramm bezu­
schusst.
Georg-Moller-Haus I Freie Szene Darmstadt e.V.
Im Wirtschaftsjahr 2004 wurden dem Betreiberverein des Georg-Moller-Hauses 45.020,00 EU­
RO aus den Mitteln des Eigenbetriebs Kulturinstitute zugeteilt. Davon 18.820,00 EURO für die
Verwaltung der Liegenschaft Georg-Moller-Haus und 26.200 EURO für die freie Theaterarbeit.
Weiterhin 12.000 EURO aus den Freien Kulturinitiativen. Die bereits in 2003 vom Vorstand des
Vereins propagierte Strategie von einer verstärkten hauptamtlichen Hausintendanz wurde in
2004 mit einem formellen Antrag an die Betriebsleitung bekräftigt. Die von den städtischen
Gremien beschlossene zusätzliche Bezuschussung in Höhe von 25.000 EURO p.a. wurde je­
doch aufgrund der Konsolidierungsvorgaben der Aufsichtsbehörde mit Nachtrag aus dem Wirt­
schaftsplan herausgenommen. Die Zusammenarbeit mit dem Miteigentümer des Hauses (1/5
Miteigentumsanteil), der Freimaurerloge Johannes der Evangelist zur Eintracht läuft reibungs­
los.
Bessunger Knabenschule
Dem Trägerverein standen unter der HHSt. 6.3551.700000.6 im Jahr 2004 70.050 Euro zur
Verfügung. Für kulturelle Projekte erhielt der Trägerverein aus der HHSt. 6.3200.700200.5
(Freie Kulturinitiativen) zusätzlich 15.000 Euro.
Altes Pädagog
Im Wirtschaftsjahr 2004 hat die pächterin des Kellerlokals "La Java im Pädagogkeller" die Zah­
lung der Mieten und Mietnebenkosten weitgehend eingestellt. Die daraus resultierenden Forde­
rungen des Eigenbetriebs Kulturinstitute wurden mit 6% gestundet. Die Zusammenarbeit mit
dem Hauptnutzer des Gebäudes, die Alice-Eleonoren-Schule läuft unproblematisch.

Anlaoe 4
Blatt 7
Der Bestand des Sachanlagevermögens hat sich wie folgt entwickelt:
Stand 1. Januar 2004
Zugänge 2004
Abschreibungen 2004
Stand 31.12.2004
Das Eigenkapital entwickelte sich in 2004 wie folgt:
Stand 1. Januar 2004
Herabsetzung Stammkapital
Gewinn 2004
Stand 31. Dezember 2004
EURO
29.832.402,69
484.018,82
1.496.828,64
28.819.592,87
EURO
66.590.886,06
- 8.500.000,00
6.837.798,95
86.459.074,23
Zum Bilanzstichtag wurden die notwendigen Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen
betreffen im Einzelnen: Stand
Inanspruch-Umgliede-ZuführungStand
01.01.2004
nahme 2004rung200431.12.2004
Pensions-
1.151.124,000,00-268.246,001.599.688,002.482.566,00
rückstellungen Sonstige
1.114.581,00231.505,00+268.246,00752.385,001.903.707,00
Rückstellungen Summe
2.265.705,00231.505,000,002.352.073,00· 4.386.273,00
Die Rückstellungen für Beihilfen sind von den Pensionsrückstellungen zu den sonstigen Rück­
stellungen zugeordnet worden.
Die übrigen sonstigen Rückstellungen betreffen die Urlaubsrückstellungen, die Rückstellungen
für die Jahresabschlussprüfung, Rückstellungen für die Instandhaltungsmaßnahmen, Rückstel­
lungen für die Altersteilzeit sowie Rückstellungen für Nebenkostennachzahlung der Centralsta­
tion für 1998 bis 2004.

AnlaQe 4
Blatt 8
Die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Gegenüberstellung:
Benutzungsgebühren / Kursgebühren
Zuweisung des Landes Hessen
Schulgeld
Entgelte für Musikunterricht
Einnahmen aus Verkauf
Entgelte für Kurse dritter Träger
Konzerteinnahmen
Summe
2004
EURO
1.032.660,22
1.284.411,64
20.849,74
816.278,04
50.552,70
37.568,75
6.986,75
3.249.307,84
2003
EURO
1.033.343,15
1.243.199,22
38.226,00
805.214,19
60.328,60
40.843,45
7.054,00
3.228.208,61
Die Stellen laut Stellenplan und die in der Jahresmitte tatsächlich besetzten Stellen zeigt
folgende Übersicht:
Tatsächliche Besetzung Stellenplan
2004
Stellenplan
2003
5
o
74
68
3
20
82
88

Anlaoe 4
Blatt 9
Die Personalaufwendungen betrugen:
Löhne und Gehälter:
. Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung:
Summe
5.567.209,26
3.434.586,07
9.001.795,33
Daneben wurden an die Stadt ordnungsgemäß Personal- und Sachkosten für Mitarbeiter, die
anteilig für den Eigenbetrieb tätig waren, erstattet.
Sonstiges
Zur Schaffung einer weitreichenden und vielfältigen Kultur in Darmstadt sind auch Investitionen
des Eigenbetriebs Kulturinstitute erforderlich. Trägt die kulturelle Identität einer Kommune maß­
geblich dazu bei, den renommierten Wirtschaftsstandort Darmstadt zu erhalten. Insbesondere
der Ausbau und die Überführung des Künstlerbahnhofs Wixhausen und des Atelierhauses in
der Riedeseistraße in das Betriebsvermögen des Eigenbetriebs Kulturinstitute, die Sanierung
der klimatechnischen Anlagen und der Kommunikationsanlagen auf der Mathildenhöhe sowie
die Renovierung und Überführung des Literaturhauses in das Betriebsvermögen des Eigenbe­
triebs Kulturinstitute sind in 2005 f. zu behandeln.
Darmstadt, 16. Dezember 2005
~wrung
Stütz
1. Betriebsleiter
Baum
Kfm. Betriebsleiter

W''i1''
,.:,
'\ WITAG-REVISION
AKTI E NG ESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSG ESELLSCHAFT
Bestäti2un2svermerk
Anlage 5
Blatt 1
Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebe­
richt des Eigenbetriebes Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Ge­
schäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2004 geprüft. Die Buchführung und die
Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebes. Unsere
Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung
über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht
abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 27 EigBGes unter Be­
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ord­
nungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und
durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch
den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und
durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage we­
sentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinrei­
chender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse des Eigen­
betriebes Anlass zu Beanstandungen geben. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und recht­
liche Umfeld des Eigenbetriebes sowie Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen inter­
nen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss
und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung um­
fasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der Betriebsleitung des Eigenbetriebes sowie die Würdigung der Ge­
samtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung,
dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

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Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Anlage 5
Blatt 2
Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsät­
ze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes Kulturinstitute der
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstel­
lung von der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Würzburg, den 17. März 2006
WIT AG Revision
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Müllfu-Kleill"t. \.
Wirtschaftsprüfer
0'7 OL1')') 1
KIu
Wirtschaft~tMfer

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Details

Vorlagen-Nr.
2007/0135
Typ
Magistratsvorlage
Datum
22.02.2007
Erstellt
29.09.2026 00:00