AN/0418/2022
Radwegausbau Militärring (L34) zwischen Kreuzung Eifeltor und Komarweg
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Gemeinsamer Antrag von SPD-Fraktion, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion, Die Linke, FDP.
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Gemeinsamer Antrat Fraktion Bündnis 90/Die Grünen CDU-Fraktion SPD-Fraktion Lothar Müller / Die Linke Prof. Dr. Klaus Reinartz / FDP in der Bezirksvertretung Lindenthal Klettenberg Sülz Lindenthal Braunsfeld Müngersdorf Junkersdorf Marsdorf Weiden Lövenich Widdersdorf Frau Bezirksbürgermeisterin Cornelia Weitekamp Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Köln, 20. Februar 2022 Betreff Radweg L34 Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal zu setzen: Antrag Radwegausbau Militärring (L34) im Abschnitt zwischen Kreuzung Am Eifeltor / Oberer Komarweg bis Unterer Komarweg Die Bezirksvertretung Lindenthal regt an, der zuständige Ausschuss möchte die Ver - waltung beauftragen, sich mit dem zuständigen Baulastträger in Verbindung zu set - zen, um folgende Aufgabe zu lösen: Der stadtauswärtige Standstreifen der Fahrbahn von Lindenthal in Richtung Roden - kirchen auf der L 34 im Abschnitt zwischen Unterer und Oberer Komarweg wird zu ei- nem Radweg in beiden Richtungen umgewidmet. Dies kann durch eine Abtrennung der rechten Fahrbahn geschehen und der Radver - kehr sicher vom Motorisierten Verkehr getrennt ist. Vorbild ist die aktuelle Abtren - nung im Tunnel unter dem Maritim. Geprüft werden soll, ob eine bauliche Höherlegung des Radwegs machbar ist und mit welchen Kosten dies verbunden ist. Dieser Antrag wird ähnlich in der Bezirksvertretung Rodenkirchen. Begründung: Die Verkehrswende einzuleiten ist eines der grundlegenden Elemente, um die Stadt Köln auf den Weg ihres selbsterklärten Zieles „Klimaneutrale Stadt 2035“ zu bringen. Ein wesentlicher Baustein dabei ist der Radwegeausbau. Der Radweg entlang des Militärings ist eine der wesentlichen Tangentialverbindun - gen für das Kölner Radwegenetz. Mit der Beschlussvorlage 1328/2021 wird die Grundlage für die Sanierung der südli - chen Nebenanlagen auf der Militärringstraße zwischen Brühler Landstraße und Am Eifeltor in Köln Zollstock auf den Weg gebracht. Der Abschnitt zwischen der Luxem - burger Straße und der Straße Am Eifeltor ist aufgrund der Gleisanlagen des Güter - bahnhofs Köln Eifeltor nur über den Straßenbereich der L34 zu überwinden. Ein Brü - ckenbauwerk oder ein weiterer Tunnel bestehen nicht und sind auch nicht realisier - bar. Der bestehende Radweg entlang der stadtauswärts (südlich) gelagerten Straßensei - te kann auch nicht verbreitert werden. Dort befindet sich ein Reitweg, dessen Be - stand derzeit nicht angetastet werden soll. Die L 34 ist im besagten Abschnitt sehr breit ausgebaut. Jede Fahrspur verfügt über jeweils zwei flankierende Standstreifen. Ein möglicher 4 spuriger Ausbau der Militärringstraße in diesem Bereich wird per - spektivisch nicht mehr weiterverfolgt. Die Standstreifen werden regelmäßig zum län - geren Abstellen von Fahrzeugen, insbesondere LKW, aber auch Anhängern genutzt. Das verkehrswidrige Abstellen unter der Brücke ist hoch problematisch, da im Falle eines Fahrzeugbrandes, das Brückenbauwerk gefährdet werden könnte. Insofern würde der Wegfall eines Standstreifens zu keiner Einschränkung des Verkehrsflus - ses auf der L34 führen. Derzeit muss der aus Richtung Zollstock kommende Radverkehr zunächst die Straße Am Eifeltor (LSA) zu queren, dann, nächste Ampelphase, muss die L34 gequert wer - den, um auf der nördlichen Seite den dort befindlichen Radweg zu nutzen, um schließlich hinter der Unterführung, erneut die L34 (mit LSA) erneut zu queren. Eine solche Verkehrsführung ist nicht zeitgemäß, behindert und gefährdet den Radver - kehr. Das mehrmalige Wechseln der Straßenseite ist sehr zeitaufwendig für Radfahrer. Die Aufstellfläche für Radfahrer, insbesondere Lastenfahrräder, vor dem Überweg Militär- ringstraße ist viel zu klein. Der querende Fuß und Radverkehr behindert sich dort zwangsläufig gegenseitig. Die Zuwegungssituation auf den nördlichen Radweg ist derzeit mangelhaft und kompliziert, insbesondere für Lastenfahrräder oder Fahrräder mit Anhängern. Die derzeitige Situation führt dazu, dass Radfahrer, die aus Richtung Zollstock kom - men, verkehrswidrig den südlichen Radweg benutzen, was wiederum zu gefährlichen Situationen führt. Durch die alternative Radwegeführung würde der aus der Straße Am Eifeltor abbie - gende PKW und LKW Verkehr weniger behindert und könnte schneller abfließen. Durch eine durchgehende Radwegführung würde der Radweg entlang des Militär - rings weiter an Attraktivität gewinnen und zusätzlichen Radverkehr generieren. Köln würde zwischen Luxemburger Straße und Rhein eine wichtige Radtangentiale erhal - ten. Dem Leitgedanken des Fahrrad- und Nahmobilitätsgedanken nachkommend, bis 2025 den Anteil des Rundverkehrs auf 25 % zu erhöhen und die Gleichrangigkeit von MIV und Radverkehr zu realisieren, soll auch diese Maßnahme betrachtet und die Radwegeverbindung entlang der L34 in der Bedarfsplanung berücksichtigt werden. gez. Ute Ackermann gez. Svenja Führer gez. Friedhelm Hilgers Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN CDU-Fraktion SPD-Fraktion gez. Lothar Müller/ Die Linke gez Prof. Dr. Klaus Reinartz / FDP Beispiel aus der Unterführung unter dem Maritim Hotel in Köln-Altstadt. Zwei- Richtungsradverkehr ist erlaubt bei 2,60m Breite
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0418/2022
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 21.02.2022
- Erstellt
- 21.02.2022 09:50