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Antrag der Fraktionen CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen "Einrichtung der Schulstraßen für die GGS Hohe Straße"

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates AN/0355/2025 vom 19.03.2025

Stand: Am 01.04.2025 in der Bezirksvertretung 7 (Porz) geändert beschlossen.

Dokumente

  • Antrag CDU SPD GRÜNE - Schulstraße Hohe Straße

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    SPD in der Bezirksvertretung Köln-Porz, Bezirksrathaus, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 Köln Gleichlautend: Frau Bezirksbürgermeisterin Sabine Stiller Friedrich-Ebert-Ufer 64 - 70 51143 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Köln-Porz, den Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am hier: Einrichtung der Schulstraßen für die GGS Hohe Straße Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die nächste Tagesordnung zu setzen: Beschluss: für die GGS Hohe Straße in Köln Porz Ensen sind Schulstraßen entsprechend dem Schulstraßen Ver- such vom 8. bis 10.10.2024 ein zu richten. Bis zu der Kreuzuung Gilgaustraße, Gartenstraße, Hohestraße sollen Schulstraßen eingerichtet wer- den. Die Hohestraße soll von der Aggerstraße bis zur genannten Kreuzung Schulstraße werden und ab Mittelstraße die Oberstr fortführen Gilgaustraße bis zur genannten Kreuzung. Die Einfahrt durch Kraftfahrzeuge soll werktags (außer Samstag) von 7:30 Uhr bis 8:15 Uhr (Schulbe- ginn 8:05 Uhr) sowie von 14:45 Uhr bis 15:15 Uhr (Ende OGS 15:00 Uhr) verboten werden, Anwoh- nende ausgenommen. Um den Verkehrsfluss von der Hohe Str zu Gilgaustr. zu erhalten ist die Drehung der Einbahnstraße Aggerstraße vor zu nehmen so dass der Verkehr von der Hohestraße über die Aggerstraße zur Gilgaustraße fließen kann. Die Anlagen der Schulpflegschaft sind dem Beschluss bei zu fügen. Begründung: Der dortige Schulversuch Schulstraße hat eindeutig positive Wirkungen erzielt und ist nun ständig ein zu richten. Als Anlage die Auswertungen und Darstellungen der Schulpflegschaft und Schule. Mit freundlichen Grüßen Stefan Götz Dieter Redlin Jutta Komorowski CDU-Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzender Fr aktionsvorsitzende SPD Bündnis 90/Die Grünen
  • Anlage - Antrag Schulstraße GGS Hohe Straße

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    Bürgeramt Porz Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln Köln, 14. März 2025 Antrag auf Einrichtung einer dauerhaften Schulstraße an der GGS Hohe Straße Köln Ensen Sehr geehrte Damen und Herren, die Schulgemeinschaft der GGS Hohe Straße in Ensen beantragt die Einrichtung einer dauerhaften Schulstraße nach dem Vorbild der vier bereits dauerhaft eingerichteten Schulstraßen in Köln. Die Straßenabschnitte vor den Schulen werden unmittelbar vor Schulbeginn und Schulende für den Kfz-Verkehr gesperrt, für Anwohnende gilt eine Ausnahmegenehmigung. Dieses Modell wünschen wir uns auch für die GGS Hohe Straße. Wir bitten um Beachtung der Anhänge und Weitergabe an die Bezirksvertretung Porz zur Beratung und Umsetzung. Freundliche Grüße • Die Schulgemeinschaft GGS Hohe Straße, vertreten durch: Melanie Schulz, Schulleiterin Liane Schramm, Schulpflegschaftsvorsitzende Anlage 1: Beschreibung und Begründung Anlage 2: Bericht Schulstraßenaktion 08.10. bis 10.10.2024 Anlage 3: Evaluation Schulstraßenaktion 08.10. bis 10.10.2024 Seite 1 von 1 Monika Volkmann, Stellv. Schulleiterin Antrag auf Einrichtung einer dauerhaften Schulstraße GGS Hohe Straße Köln Ensen Anlage 1: Beschreibung und Begründung 1. Zustand: Die GGS Hohe Straße ist eine vierzügige Grundschule im Kölner Stadtteil Ensen. Der Haupteingang liegt an der einspurigen Einbahnstraße „Hohe Straße" ein Nebeneingang an der ebenfalls einspurigen Einbahnstraße „Oberstraße/Gilgaustraße". Beide Straßen sind Nebenstraßen, anliegend fast ausschließlich Wohnbebauung und keine Durchfahrtsstraßen für den ÖPNV. Von Schülerinnen genutzte Eingänge zum Schulgelände Seite 1 von 7 An der Hohe Straße gibt es wenige Gewerbeeinheiten, eine Elektrofirma und einen Pflegedienst ohne Publikumsverkehr sowie einen Fahrradladen und eine Heilpraktiker Praxis ohne eigene Besucherstellplätze. Die einseitigen PKW-Stellplätze am Straßenrand sind dauerhaft durch Anwohnende belegt. Seite 2 von 7 An der Gilgaustraße gibt es ebenfalls einseitig PKW-Stellplätze sowie gegenüberliegend geduldetes Parken auf dem Gehweg, gegenüber des Nebeneingangs zur Grundschule herrscht absolutes Halteverbot Mo-Fr von 7-14 Uhr. Seite 3 von 7 2. Problem Hohe Straße: Zu den Stoßzeiten (morgens zwischen 7:30 und 8:15 Uhr sowie nachmittags zwischen 14:45 und 15:15 Uhr) herrscht in der sonst ruhigen Straße ein hohes Verkehrsaufkommen durch „Elterntaxis" es wird häufig in zweiter Reihe geparkt, gehupt und zu schnell und aggressiv gefahren. Gleichzeitig ist der Fußweg im Eingangsbereich der Hohe Straße zu eng. Eltern und Kinder begegnen sich hier, Ausweichen auf die Straße ist häufig. Vor dem Haupttor zur Schule ist der Fußweg breiter, hier stehen allerdings regelmäßig so viele Eltern, dass ankommende oder weggehende Kinder auf die Straße ausweichen müssen. Seite 4 von 7 Gilgaustraße: Vor dem Nebeneingang zur Schule wird im Bereich der Bushaltestelle gehalten, um Kinder aussteigen zu lassen, häufig mit einem Rad auf dem Fußweg. Die aufschlagenden Türen schränken den Fußweg deutlich ein. Gegenüber des Nebeneingangs wird ebenfalls gehalten, nachmittags auch gerne geparkt. Es entstehen gefährliche Situationen, da Kinder zwischen den haltenden Autos hindurch auf die Straße treten, um diese zu überqueren. Eine Querungshilfe fehlt. Seite 5 von 7 3. Fazit: Der letzte Teil des Schulwegs zur GGS Hohe Straße ist nur deshalb gefährlich für viele Kinder, weil Eltern Ihre Kinder bis vor die Schule fahren. Die Schulgemeinschaft hat jahrelang versucht, das Problem mit Aufklärung und Bitten zu lösen. Eine alternative Parkmöglichkeit ist auf dem Marktplatz vorhanden (100 m Entfernung zum Haupteingang), das Parken ist hier vor 9:00 sowie rund um die Uhr die ersten 15 Minuten kostenlos. Vom Marktplatz gibt es einen sicheren Fußweg zur Schule. Viele Eltern geben an, dass Ihre Kinder aufgrund der Gefährdung durch „Elterntaxis" nicht allein zu Fuß zur Schule gehen dürfen oder wollen. Einige werden deshalb mit dem Auto gebracht. Ebenso konnte das Problem des durch wartende Eltern blockierten Fußwegs vor dem Haupteingang bisher nicht gelöst werden. Die Stadt Köln bewirbt selbst die Einrichtung von Schulstraßen: „Sicher zum Unterricht Kurz vor Schulbeginn und Schulende sind die Straßen vor Schulen häufig sehr unübersichtlich: Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto, parken teilweise verkehrswidrig und schaffen unübersichtliche Situationen. Das macht den Schulweg für Kinder schwer überschaubar. Dabei brauchen Kinder wie Eltern genügend Sicherheit auf dem Schulweg, sodass Elterntaxis weitgehend entbehrlich sind. Für die Entwicklung der Kinder ist es wichtig, zu Fuß zur Schule zu gehen. Sie sammeln Erfahrungen im Straßenverkehr und werden selbständig. Um den Schulweg sicherer zu machen, haben wir nach einer Pilotphase nun dauerhaft an vier Standorten Schulstraßen eingerichtet. Wir sperren die Straßenabschnitte vor den Schulen unmittelbar vor Schulbeginn und Schulende für den Kfz-Verkehr. Für Anwohnende gilt eine Ausnahmegenehmigung. Wenn weniger Autos im Umfeld von Schulen unterwegs sind, wird es für die Schüler*innen und andere Verkehrsteilnehmende sicherer. Auch hat es Vorteile für Kinder, die sich selbständig auf den Weg zum Unterricht machen: • Sie üben sich im Straßenverkehr und werden selbständig. • Sie lernen, sich zu orientieren. • Sie haben auf dem Schulweg Zeit für ihre Freund*innen. • Sie bewegen sich an der frischen Luft. • Sie gewöhnen sich daran, umweltfreundlich mobil zu sein." Alle genannten Argumente treffen auf die GGS Hohe Straße zu, eine Umsetzung ist hier problemlos möglich, lediglich die Einbahnstraße Aggerweg muss in Ihrer Richtung gedreht werden. Dies wurde jedoch aufgrund diverser Baustellen schon teilweise monatelang ausgeführt und auch während unserer Aktionstage im Oktober von der Polizei so angeordnet. Zusätzlich würde durch die Maßnahme der Durchgangsverkehr durch die anliegenden Wohngebiete stark reduziert. Die Beschreibung der Aktionstage sowie des Verkehrskonzepts finden Sie in Anhang 2, die Evaluation in Anhang 3. Seite 6 von 7 Die Schulgemeinschaft beantragt deshalb die dauerhafte Einrichtung einer Schulstraße an beiden Eingängen der GGS Hohe Straße: Von Schülerinnen genutzte Eingänge zum Schulgelände Die Einfahrt durch Kraftfahrzeuge soll werktags (außer Samstag) von 7:30 Uhr bis 8:15 Uhr (Schulbeginn 8:05 Uhr) sowie von 14:45 Uhr bis 15:15 Uhr (Ende OGS 15:00 Uhr) verboten werden, Anwohnende ausgenommen. Seite 7 von 7 Antrag auf Einrichtung einer dauerhaften Schulstraße GGS Hohe Straße Köln Ensen Anlage 2: Bericht Schulstraßenaktion 08.10. bis 10.10.2024 Vom 08.10. bis 10.10.2024 fanden an der GGS Hohe Straße die „Aktionstage Verkehrskonzept" statt. Vorbereitet und durchgeführt durch die Arbeitsgruppe Verkehrskonzept in enger Zusammenarbeit mit Schulleitung und Schulpflegschaft. Für die Hol- und Bringzeiten wurde bei der Versammlungsbehörde die Einrichtung einer temporären Schulstraße, wie in Anhang 1 beschrieben, beantragt. Die Sperrung wurde wie beantragt genehmigt und durch die Polizei sowie freiwillige Eltern umgesetzt. Außerdem fanden im Rahmen der Aktionstage Verkehrszählungen und Beobachtungen von besonders gefährlichen Knotenpunkten durch Eltern statt. In der Schule wurde mit den Kindern über die Vorteile des „Zu Fuß zur Schule" -gehens gesprochen und mit den Erstklässlern fand die Verkehrserziehung durch die Polizei statt. Weiterhin möchte die Schulgemeinschaft die Maßnahme Schulstraße als Teil eines Gesamtverkehrskonzepts betrachten, dass die Verkehrserziehung, aber auch die Einbindung von Polizei und Eltern (z.B. als Schulwegshelfer:innen oder Schülerlotsen) beinhaltet. Die Stimmung und Rückmeldung von allen beteiligten Gruppen sowie der Polizei war positiv, eine Evaluation finden Sie in Anhang 3. Seite 1 von 1 Antrag auf Einrichtung einer dauerhaften Schulstraße GGS Hohe Straße Köln Ensen Anlage 3: Evaluation Schulstraßenaktion 08.10. bis 10.10.2024 Für die Evaluation wurden folgende Rückmeldungen eingeholt: 1. Befragung Schüler:innen Die Kinder wurden direkt am letzten Aktionstag gebeten, mit einem Stempel anzuzeigen, ob sie die Aktion positiv oder negativ fanden und eine Rückmeldung aufzuschreiben. Weitere Rückmeldungen wurden durch Lehrerinnen in der Nachbesprechung aufgeschrieben. 2. Befragung Eltern Die Eltern hatten die Möglichkeit, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. 3. Befragung Anwohnende Die Anwohnenden hatten die Möglichkeit, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Seite 1 von 8 1. Befragung Schüler:innen „Die Autos haben auf dem Marktplatz geparkt/ „Ich fand den Schulweg sicherer" „Für mich hat sich nichts geändert, ich komme sonst auch zu Fuß oder mit dem Roller" „Ich habe mich sicherer gefühlt, weil die Autos manchmal einfach über den Zebrastreifen fahren und nicht anhalten/ „Auf dem Bürgersteig ist es immer viel zu voll, deswegen war es super, dass wir die Straße benutzen konnten/ „Die Polizisten waren nett/ Seite 2 von 8 „Ich musste jetzt weiter laufen, aber ich finde es gut, dass ich alleine laufen konnte/ „Es gab weniger Autoabgase und hat nicht so gestunken wie sonst/ „Ich finde es gut, dass wir auf die Straße ausweichen können, wenn es vor der Schule zu eng wird/ „Ich finde es gut, dass es weniger Autolärm gibt/ „Ich finde es gut, weil ich sicherer und schneller über die Straße gehen kann/ (Eingang Gilgaustraße, Turnhalle) „Ich finde es gut, weil ich mehr frische Luft kriege, wenn ich zu Fuß gehe/ „Ich finde es gut, weil es weniger stinkt, wenn nicht so viele Abgase in der Luft sind/ „Ich finde es gut, weil man mit Freunden zusammen gehen kann, wenn man zu Fuß geht/ „Ich finde es nicht gut, weil ich weiter laufen musste (vom Auto) und das ist anstrengend/ Seite 3 von 8 2. Onlinebefragung Eltern 28 Eltern haben an der Befragung teilgenommen. Frage 1: Wie beurteilt ihr als Eltern die vergangenen Aktionstage Schulstraße GGS Hohe Straße? Positiv: 82 % Neutral: 4% Negativ: 14% Frage 2: Würdet ihr weitere Aktionstage 'Schulstraße GGS Hohe Straße1 begrüßen? Positiv: 79 % Neutral: 7% Negativ: 14% Frage 3: Würdet ihr die dauerhafte Einrichtung einer 'Schulstraße GGS Hohe Straße' begrüßen? Positiv: 96% Neutral: 0% Negativ: 4% Frage 4: Wie beurteilt ihr den Einsatz von Schulwegshelfern an besonders schwierigen Verkehrsknotenpunkten? Positiv: 89% Neutral: 11% Negativ: 0% Frage 5: Wie fändet ihr den Einsatz von Schülerlotsen auf der Kreuzung Kölner Straße / Gilgaustraße ? Positiv: 93% Neutral: 7% Negativ: 0% Seite 4 von 8 Frage 6: Würdet ihr in Zukunft gerne mithelfen, den Schulweg sicherer zu gestalten? Ja: 71% Weiß nicht: 21% Nein: 7% Frage 7: Bitte gebt uns Feedback. „Ich bin sehr dankbar für die tolle Organisation dieses Projekts. Vielen Dank an alle Helfenden; insebsondere die Eltern, die im strömenden Regen als Lotsen unterwegs waren. Ich habe mein Kind (2. Schuljahr) im Rahmen dieses Projektes erstmals den Großteil des Schulwegs alleine zurücklegen lassen. Die Straßensperrung und die Lotsen haben insbesondere mir die Sicherheit gegeben. Ich traue meinem Kind den Weg sehr wohl zu, beobachte jedoch oft morgens ("kurz vor knapp") Autofahrerinnen und- fahrer, die sich leider rücksichtslos verhalten bzw. den Kindern den Schulweg gefährden. <br/>Was mich überrascht hat: mein Kind berichtete, dass nachmittags beim Abholen dennoch sehr viele Eltern am Schultor standen und den Gehweg versperrten. Ich hatte es so verstanden, dass gerade dies an den Aktionstagen vermieden werden sollte, indem ein Treffpunkt mit den Kindern vereinbart wird und die Kinder selbstständig (zumindest den Weg direkt vorm Schulgebäude) bei diesen gesicherten Rahmenbedinungen zurücklegen sollen. Schade, dass einige Eltern dies nicht ermöglicht haben. Nochmals: ein großer Dank an alle Beteiligten für die Erarbeitung und Umsetzung dieses Projektes!" „Mein Kind geht seit August in die GGS und wir müssen von Anfang Hohestraße/Kölner Str. bis zur Schule laufen. Es sind Richtung Schule immer viele Autos in der Hohestr. unterwegs. Die letzten Tage war es, dank der Aktion, ziemlich ruhig in der kompletten Straße. Das ermöglichte unserem Sohn und alle anderen Kinder (sind recht viele, die den gleichen Weg nehmen müssen) ein sichereres wechseln der Straßenseite. Leider wird der Bürgersteig an manchen Stellen so schmal, dass man die Seite wechseln sollte. Grad auch, wenn noch zusätzlich Mülltonnen auf dem Bürgersteig stehen. Ich würde mir wünschen, wenn zu den Bring- und Holzeiten die Schulstraße gesperrt wird." „Tolle Aktion. Ich hoffe,dass der Schulweg nachhaltig sicher gestaltet werden kann. Die Gilgaustr. sollte sicherer gestaltet werden. Hier stören parkende Fahrzeuge, die auf dem Fußgängerweg parken und auf den abgesenkten Bürgersteigen wenden. Ich habe hier schon brenzlige Situationen beobachtet. Fahrzeuge stehen fast immer auf dem Bürgersteig im Halteverbot (Gilgaustraße). Hier sollte dringend eine Lösung gefunden werden." „Hoffentlich findet sich eine Lösung, um eine Schulstraße einzurichten. Grundsätzlich finde ich, dass man diese Aktion auch nutzen könnte, um einfachere Anliegen gleichzeitig mitumzusetzen. So könnte z.B. in der Berliner Straße vor der Förderschule ein Zebrastreifen eingerichtet werden, um einen sicheren Straßenübergang zu ermöglichen. Diese Stelle bietet sich mit den kleinen Straßeninseln besonders gut für einen Zebrastreifen an. Hier könnte man ggf. auch im Sinne der Förderschule und der geplanten neuen Grundschule argumentieren." Seite 5 von 8 „Fand die Aktion positiv, nur wenn Anwohner ihre Durchfahrtkarte vergessen haben, dann sollte nicht elendig mit Ihnen diskutiert werden. Sie sollten vertrauensvoll durchgelassen werden. Auch das Begleiten der durchgelassenen Autos zu Fuß sollte beim nächsten Mal gelassen werden. Es macht die Helfer eher lächerlich. Das Vertrauen zu den Durchfahrenden sollte schon bestehen. Wenn irgendwann eine Schulstraße besteht ist auch nicht mehr jeden Tag ein Helferelternteil dabei. Die Autofahrer:innen um Schrittgeschwindigkeit zu bitten, wenn die Straßenverkehrsordnung 30 vorsieht ist sicherlich sinnvoll, jedoch fraglich bei der Umsetzung. M.E macht es eher viel kaputt, wenn dann die Helfer die Autofahrer durch den Schulstraßenbereich begleiten, da es eher zeigt, dass das Vertrauen fehlt. Die Anwohner sind bei der Schulstraße ja nicht das „Problem" sonder die Eltern Taxis. Das ist der Grund weshalb wir für eine Schulstraße sind!" „Selbstverständlich würde ich helfen, den Schulweg sicherer zu gestalten! Leider geht das aufgrund meiner Arbeitszeit nicht. Ich bin sehr für die Einrichtung einer Schulstraße!" „Ich denke, dass die umwege die dadurch den Autofahrern entstehen, nur dazuführen, dass noch mehr Autofahrer in der Gilgaustr unterwegs sind. Die meisten kinder nutzten aber genau diese um mach hause zu gehen." „Danke, dass ihr das ermöglicht habt, bitte weitermachen!" „Kommunikation über Konzepte und Projekte bislang zu intransparent. Mehr Erläuterung zu Begriffen wäre hilfreich." „Der Straßenverkehr hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen und ein Ende ist nicht in Sicht, ganz im Gegenteil!. Von daher ist jede Aktion zur Verkehrserziehung unserer Kinder absolut wichtig und richtig! Gerne würden wir solch Aktionen zukünftig mit Rat & Tat unterstützen." „Unsere Kinder waren sehr begeistert!" Seite 6 von 8 3. Onlinebefragung Anwohnende 5 Anwohnende haben an der Befragung teilgenommen. Frage 1: Wie beurteilen Sie als Anwohnerin oder Anwohner die vergangenen Aktionstage Schulstraße GGS Hohe Straße? Positiv: 100 % Neutral: 0% Negativ: 0% Frage 2: Würden Sie weitere Aktionstage 'Schulstraße GGS Hohe Straße1 begrüßen? Positiv: 100 % Neutral: 0% Negativ: 0% Frage 3: Würden Sie die dauerhafte Einrichtung einer 'Schulstraße GGS Hohe Straße' begrüßen? Positiv: 100 % Neutral: 0% Negativ: 0% Frage 4: Bitte geben Sie uns Feedback. „Sehr gute Idee. Hat gut funktioniert. Leider hatten wir dennoch Probleme, da einige sich geweigert haben unsere Firmenautos durchzulassen, trotz dass unsere Firma hier haust. Hier müssten mehr Bescheinigungen ausgehändigt werden. Die Aktion begrüßen wir aber!" „Weniger Lärm und die Kinder können problemlos auf die Straße ausweichen, wenn der Bürgersteig zu voll ist." „Durch die Aktionstage wurde für die Kinder ein sicheres und gefahrloses Überqueren der Straße endlich geschaffen. Für mich als Anwohner endlich kein Zuparken der Garage, ruhig, und für alle Verkehrsteilnehmer endlich ein sicheres und stressfreies Miteinander!" „Es war viel ruhiger, keine Hektik. Auch die Kinder wirkten viel entspannter" „In den gesperrten Zeiten wesentlich weniger Lärmbelästigung durch Autos, aber auch allgemein viel ruhiger und sicherer. Sehr positiv war, dass während der gesperrten Zeiten, die Einfahrt zum Grundstück nicht mehr durch parkende Autos der Eltern blockiert wurde. Das Seite 7 von 8 verhindern des Ein- bzw. Rausfahren durch parkende Fahrzeuge der Eltern ist allgemein ein sehr großes Problem. Leider sind einige Eltern sehr uneinsichtig, gehen in die Gebäude rein und sind Minutenlang verschwunden, oder Eltern möchten lieber Gespräche zu Ende führen, bevor sie einsteigen und wegfahren. Dies führt zu Frust der Anwohnenden und unnötiges Aufstauen des Verkehrs. Es wäre schön, wenn die Schule hier nochmals die Eltern hinweist, dass Blockieren der Einfahrten nicht OK ist und die Eltern auf die fußläufig erreichbaren öffentlichen Parkplätze ausweichen können. Seite 8 von 8

Beratungsverlauf

  1. 01.04.2025

    Bezirksvertretung 7 (Porz)

    TOP 8.1, Antrag / Anfrage. Ergebnis: geändert beschlossen

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