AN/0355/2025
Antrag der Fraktionen CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen "Einrichtung der Schulstraßen für die GGS Hohe Straße"
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Anlage - Antrag Schulstraße GGS Hohe Straße
17482 Zeichen
Bürgeramt Porz
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70
51143 Köln
Köln, 14. März 2025
Antrag auf Einrichtung einer dauerhaften Schulstraße an der GGS Hohe Straße Köln Ensen
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Schulgemeinschaft der GGS Hohe Straße in Ensen beantragt die Einrichtung einer
dauerhaften Schulstraße nach dem Vorbild der vier bereits dauerhaft eingerichteten
Schulstraßen in Köln. Die Straßenabschnitte vor den Schulen werden unmittelbar vor
Schulbeginn und Schulende für den Kfz-Verkehr gesperrt, für Anwohnende gilt eine
Ausnahmegenehmigung.
Dieses Modell wünschen wir uns auch für die GGS Hohe Straße.
Wir bitten um Beachtung der Anhänge und Weitergabe an die Bezirksvertretung Porz zur
Beratung und Umsetzung.
Freundliche Grüße •
Die Schulgemeinschaft GGS Hohe Straße, vertreten durch:
Melanie Schulz, Schulleiterin
Liane Schramm, Schulpflegschaftsvorsitzende
Anlage 1: Beschreibung und Begründung
Anlage 2: Bericht Schulstraßenaktion 08.10. bis 10.10.2024
Anlage 3: Evaluation Schulstraßenaktion 08.10. bis 10.10.2024
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Monika Volkmann, Stellv. Schulleiterin
Antrag auf Einrichtung einer dauerhaften Schulstraße GGS Hohe Straße Köln Ensen
Anlage 1: Beschreibung und Begründung
1. Zustand:
Die GGS Hohe Straße ist eine vierzügige Grundschule im Kölner Stadtteil Ensen.
Der Haupteingang liegt an der einspurigen Einbahnstraße „Hohe Straße" ein Nebeneingang
an der ebenfalls einspurigen Einbahnstraße „Oberstraße/Gilgaustraße".
Beide Straßen sind Nebenstraßen, anliegend fast ausschließlich Wohnbebauung und keine
Durchfahrtsstraßen für den ÖPNV.
Von Schülerinnen genutzte
Eingänge zum Schulgelände
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An der Hohe Straße gibt es wenige Gewerbeeinheiten, eine Elektrofirma und einen
Pflegedienst ohne Publikumsverkehr sowie einen Fahrradladen und eine Heilpraktiker Praxis
ohne eigene Besucherstellplätze.
Die einseitigen PKW-Stellplätze am Straßenrand sind dauerhaft durch Anwohnende belegt.
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An der Gilgaustraße gibt es ebenfalls einseitig PKW-Stellplätze sowie gegenüberliegend
geduldetes Parken auf dem Gehweg, gegenüber des Nebeneingangs zur Grundschule
herrscht absolutes Halteverbot Mo-Fr von 7-14 Uhr.
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2. Problem
Hohe Straße:
Zu den Stoßzeiten (morgens zwischen 7:30 und 8:15 Uhr sowie nachmittags zwischen 14:45
und 15:15 Uhr) herrscht in der sonst ruhigen Straße ein hohes Verkehrsaufkommen durch
„Elterntaxis" es wird häufig in zweiter Reihe geparkt, gehupt und zu schnell und aggressiv
gefahren.
Gleichzeitig ist der Fußweg im Eingangsbereich der Hohe Straße zu eng. Eltern und Kinder
begegnen sich hier, Ausweichen auf die Straße ist häufig.
Vor dem Haupttor zur Schule ist der Fußweg breiter, hier stehen allerdings regelmäßig so
viele Eltern, dass ankommende oder weggehende Kinder auf die Straße ausweichen müssen.
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Gilgaustraße:
Vor dem Nebeneingang zur Schule wird im Bereich der Bushaltestelle gehalten, um Kinder
aussteigen zu lassen, häufig mit einem Rad auf dem Fußweg. Die aufschlagenden Türen
schränken den Fußweg deutlich ein.
Gegenüber des Nebeneingangs wird ebenfalls gehalten, nachmittags auch gerne geparkt.
Es entstehen gefährliche Situationen, da Kinder zwischen den haltenden Autos hindurch auf
die Straße treten, um diese zu überqueren. Eine Querungshilfe fehlt.
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3. Fazit:
Der letzte Teil des Schulwegs zur GGS Hohe Straße ist nur deshalb gefährlich für viele Kinder,
weil Eltern Ihre Kinder bis vor die Schule fahren. Die Schulgemeinschaft hat jahrelang
versucht, das Problem mit Aufklärung und Bitten zu lösen. Eine alternative Parkmöglichkeit
ist auf dem Marktplatz vorhanden (100 m Entfernung zum Haupteingang), das Parken ist hier
vor 9:00 sowie rund um die Uhr die ersten 15 Minuten kostenlos. Vom Marktplatz gibt es
einen sicheren Fußweg zur Schule.
Viele Eltern geben an, dass Ihre Kinder aufgrund der Gefährdung durch „Elterntaxis" nicht
allein zu Fuß zur Schule gehen dürfen oder wollen. Einige werden deshalb mit dem Auto
gebracht.
Ebenso konnte das Problem des durch wartende Eltern blockierten Fußwegs vor dem
Haupteingang bisher nicht gelöst werden.
Die Stadt Köln bewirbt selbst die Einrichtung von Schulstraßen:
„Sicher zum Unterricht
Kurz vor Schulbeginn und Schulende sind die Straßen vor Schulen häufig sehr
unübersichtlich: Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto, parken teilweise
verkehrswidrig und schaffen unübersichtliche Situationen. Das macht den Schulweg für
Kinder schwer überschaubar.
Dabei brauchen Kinder wie Eltern genügend Sicherheit auf dem Schulweg, sodass Elterntaxis
weitgehend entbehrlich sind. Für die Entwicklung der Kinder ist es wichtig, zu Fuß zur Schule
zu gehen. Sie sammeln Erfahrungen im Straßenverkehr und werden selbständig.
Um den Schulweg sicherer zu machen, haben wir nach einer Pilotphase nun dauerhaft an
vier Standorten Schulstraßen eingerichtet. Wir sperren die Straßenabschnitte vor den
Schulen unmittelbar vor Schulbeginn und Schulende für den Kfz-Verkehr. Für Anwohnende
gilt eine Ausnahmegenehmigung.
Wenn weniger Autos im Umfeld von Schulen unterwegs sind, wird es für die Schüler*innen
und andere Verkehrsteilnehmende sicherer. Auch hat es Vorteile für Kinder, die sich
selbständig auf den Weg zum Unterricht machen:
• Sie üben sich im Straßenverkehr und werden selbständig.
• Sie lernen, sich zu orientieren.
• Sie haben auf dem Schulweg Zeit für ihre Freund*innen.
• Sie bewegen sich an der frischen Luft.
• Sie gewöhnen sich daran, umweltfreundlich mobil zu sein."
Alle genannten Argumente treffen auf die GGS Hohe Straße zu, eine Umsetzung ist hier
problemlos möglich, lediglich die Einbahnstraße Aggerweg muss in Ihrer Richtung gedreht
werden. Dies wurde jedoch aufgrund diverser Baustellen schon teilweise monatelang
ausgeführt und auch während unserer Aktionstage im Oktober von der Polizei so
angeordnet.
Zusätzlich würde durch die Maßnahme der Durchgangsverkehr durch die anliegenden
Wohngebiete stark reduziert.
Die Beschreibung der Aktionstage sowie des Verkehrskonzepts finden Sie in Anhang 2, die
Evaluation in Anhang 3.
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Die Schulgemeinschaft beantragt deshalb die dauerhafte Einrichtung einer Schulstraße an
beiden Eingängen der GGS Hohe Straße:
Von Schülerinnen genutzte
Eingänge zum Schulgelände
Die Einfahrt durch Kraftfahrzeuge soll werktags (außer Samstag) von 7:30 Uhr bis 8:15 Uhr
(Schulbeginn 8:05 Uhr) sowie von 14:45 Uhr bis 15:15 Uhr (Ende OGS 15:00 Uhr) verboten
werden, Anwohnende ausgenommen.
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Antrag auf Einrichtung einer dauerhaften Schulstraße GGS Hohe Straße Köln Ensen
Anlage 2: Bericht Schulstraßenaktion 08.10. bis 10.10.2024
Vom 08.10. bis 10.10.2024 fanden an der GGS Hohe Straße die „Aktionstage
Verkehrskonzept" statt. Vorbereitet und durchgeführt durch die Arbeitsgruppe
Verkehrskonzept in enger Zusammenarbeit mit Schulleitung und Schulpflegschaft.
Für die Hol- und Bringzeiten wurde bei der Versammlungsbehörde die Einrichtung einer
temporären Schulstraße, wie in Anhang 1 beschrieben, beantragt. Die Sperrung wurde wie
beantragt genehmigt und durch die Polizei sowie freiwillige Eltern umgesetzt.
Außerdem fanden im Rahmen der Aktionstage Verkehrszählungen und Beobachtungen von
besonders gefährlichen Knotenpunkten durch Eltern statt.
In der Schule wurde mit den Kindern über die Vorteile des „Zu Fuß zur Schule" -gehens
gesprochen und mit den Erstklässlern fand die Verkehrserziehung durch die Polizei statt.
Weiterhin möchte die Schulgemeinschaft die Maßnahme Schulstraße als Teil eines
Gesamtverkehrskonzepts betrachten, dass die Verkehrserziehung, aber auch die Einbindung
von Polizei und Eltern (z.B. als Schulwegshelfer:innen oder Schülerlotsen) beinhaltet.
Die Stimmung und Rückmeldung von allen beteiligten Gruppen sowie der Polizei war positiv,
eine Evaluation finden Sie in Anhang 3.
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Antrag auf Einrichtung einer dauerhaften Schulstraße GGS Hohe Straße Köln Ensen
Anlage 3: Evaluation Schulstraßenaktion 08.10. bis 10.10.2024
Für die Evaluation wurden folgende Rückmeldungen eingeholt:
1. Befragung Schüler:innen
Die Kinder wurden direkt am letzten Aktionstag gebeten, mit einem Stempel
anzuzeigen, ob sie die Aktion positiv oder negativ fanden und eine Rückmeldung
aufzuschreiben. Weitere Rückmeldungen wurden durch Lehrerinnen in der
Nachbesprechung aufgeschrieben.
2. Befragung Eltern
Die Eltern hatten die Möglichkeit, an einer Online-Umfrage teilzunehmen.
3. Befragung Anwohnende
Die Anwohnenden hatten die Möglichkeit, an einer Online-Umfrage teilzunehmen.
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1. Befragung Schüler:innen
„Die Autos haben auf dem Marktplatz geparkt/
„Ich fand den Schulweg sicherer"
„Für mich hat sich nichts geändert, ich komme sonst auch zu Fuß oder mit dem Roller"
„Ich habe mich sicherer gefühlt, weil die Autos manchmal einfach über den Zebrastreifen
fahren und nicht anhalten/
„Auf dem Bürgersteig ist es immer viel zu voll, deswegen war es super, dass wir die Straße
benutzen konnten/
„Die Polizisten waren nett/
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„Ich musste jetzt weiter laufen, aber ich finde es gut, dass ich alleine laufen konnte/
„Es gab weniger Autoabgase und hat nicht so gestunken wie sonst/
„Ich finde es gut, dass wir auf die Straße ausweichen können, wenn es vor der Schule zu eng
wird/
„Ich finde es gut, dass es weniger Autolärm gibt/
„Ich finde es gut, weil ich sicherer und schneller über die Straße gehen kann/
(Eingang Gilgaustraße, Turnhalle)
„Ich finde es gut, weil ich mehr frische Luft kriege, wenn ich zu Fuß gehe/
„Ich finde es gut, weil es weniger stinkt, wenn nicht so viele Abgase in der Luft sind/
„Ich finde es gut, weil man mit Freunden zusammen gehen kann, wenn man zu Fuß geht/
„Ich finde es nicht gut, weil ich weiter laufen musste (vom Auto) und das ist anstrengend/
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2. Onlinebefragung Eltern
28 Eltern haben an der Befragung teilgenommen.
Frage 1: Wie beurteilt ihr als Eltern die vergangenen Aktionstage Schulstraße GGS Hohe
Straße?
Positiv: 82 %
Neutral: 4%
Negativ: 14%
Frage 2: Würdet ihr weitere Aktionstage 'Schulstraße GGS Hohe Straße1 begrüßen?
Positiv: 79 %
Neutral: 7%
Negativ: 14%
Frage 3: Würdet ihr die dauerhafte Einrichtung einer 'Schulstraße GGS Hohe Straße'
begrüßen?
Positiv: 96%
Neutral: 0%
Negativ: 4%
Frage 4: Wie beurteilt ihr den Einsatz von Schulwegshelfern an besonders schwierigen
Verkehrsknotenpunkten?
Positiv: 89%
Neutral: 11%
Negativ: 0%
Frage 5: Wie fändet ihr den Einsatz von Schülerlotsen auf der Kreuzung Kölner Straße /
Gilgaustraße ?
Positiv: 93%
Neutral: 7%
Negativ: 0%
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Frage 6: Würdet ihr in Zukunft gerne mithelfen, den Schulweg sicherer zu gestalten?
Ja: 71%
Weiß nicht: 21%
Nein: 7%
Frage 7: Bitte gebt uns Feedback.
„Ich bin sehr dankbar für die tolle Organisation dieses Projekts. Vielen Dank an alle
Helfenden; insebsondere die Eltern, die im strömenden Regen als Lotsen unterwegs waren.
Ich habe mein Kind (2. Schuljahr) im Rahmen dieses Projektes erstmals den Großteil des
Schulwegs alleine zurücklegen lassen. Die Straßensperrung und die Lotsen haben
insbesondere mir die Sicherheit gegeben. Ich traue meinem Kind den Weg sehr wohl zu,
beobachte jedoch oft morgens ("kurz vor knapp") Autofahrerinnen und- fahrer, die sich leider
rücksichtslos verhalten bzw. den Kindern den Schulweg gefährden. <br/>Was mich
überrascht hat: mein Kind berichtete, dass nachmittags beim Abholen dennoch sehr viele
Eltern am Schultor standen und den Gehweg versperrten. Ich hatte es so verstanden, dass
gerade dies an den Aktionstagen vermieden werden sollte, indem ein Treffpunkt mit den
Kindern vereinbart wird und die Kinder selbstständig (zumindest den Weg direkt vorm
Schulgebäude) bei diesen gesicherten Rahmenbedinungen zurücklegen sollen. Schade, dass
einige Eltern dies nicht ermöglicht haben. Nochmals: ein großer Dank an alle Beteiligten für
die Erarbeitung und Umsetzung dieses Projektes!"
„Mein Kind geht seit August in die GGS und wir müssen von Anfang Hohestraße/Kölner Str.
bis zur Schule laufen. Es sind Richtung Schule immer viele Autos in der Hohestr. unterwegs.
Die letzten Tage war es, dank der Aktion, ziemlich ruhig in der kompletten Straße. Das
ermöglichte unserem Sohn und alle anderen Kinder (sind recht viele, die den gleichen Weg
nehmen müssen) ein sichereres wechseln der Straßenseite. Leider wird der Bürgersteig an
manchen Stellen so schmal, dass man die Seite wechseln sollte. Grad auch, wenn noch
zusätzlich Mülltonnen auf dem Bürgersteig stehen. Ich würde mir wünschen, wenn zu den
Bring- und Holzeiten die Schulstraße gesperrt wird."
„Tolle Aktion. Ich hoffe,dass der Schulweg nachhaltig sicher gestaltet werden kann. Die
Gilgaustr. sollte sicherer gestaltet werden. Hier stören parkende Fahrzeuge, die auf dem
Fußgängerweg parken und auf den abgesenkten Bürgersteigen wenden. Ich habe hier schon
brenzlige Situationen beobachtet. Fahrzeuge stehen fast immer auf dem Bürgersteig im
Halteverbot (Gilgaustraße). Hier sollte dringend eine Lösung gefunden werden."
„Hoffentlich findet sich eine Lösung, um eine Schulstraße einzurichten. Grundsätzlich finde
ich, dass man diese Aktion auch nutzen könnte, um einfachere Anliegen gleichzeitig
mitumzusetzen. So könnte z.B. in der Berliner Straße vor der Förderschule ein Zebrastreifen
eingerichtet werden, um einen sicheren Straßenübergang zu ermöglichen. Diese Stelle bietet
sich mit den kleinen Straßeninseln besonders gut für einen Zebrastreifen an. Hier könnte
man ggf. auch im Sinne der Förderschule und der geplanten neuen Grundschule
argumentieren."
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„Fand die Aktion positiv, nur wenn Anwohner ihre Durchfahrtkarte vergessen haben, dann
sollte nicht elendig mit Ihnen diskutiert werden. Sie sollten vertrauensvoll durchgelassen
werden. Auch das Begleiten der durchgelassenen Autos zu Fuß sollte beim nächsten Mal
gelassen werden. Es macht die Helfer eher lächerlich. Das Vertrauen zu den Durchfahrenden
sollte schon bestehen. Wenn irgendwann eine Schulstraße besteht ist auch nicht mehr jeden
Tag ein Helferelternteil dabei. Die Autofahrer:innen um Schrittgeschwindigkeit zu bitten,
wenn die Straßenverkehrsordnung 30 vorsieht ist sicherlich sinnvoll, jedoch fraglich bei der
Umsetzung. M.E macht es eher viel kaputt, wenn dann die Helfer die Autofahrer durch den
Schulstraßenbereich begleiten, da es eher zeigt, dass das Vertrauen fehlt. Die Anwohner sind
bei der Schulstraße ja nicht das „Problem" sonder die Eltern Taxis. Das ist der Grund weshalb
wir für eine Schulstraße sind!"
„Selbstverständlich würde ich helfen, den Schulweg sicherer zu gestalten! Leider geht das
aufgrund meiner Arbeitszeit nicht. Ich bin sehr für die Einrichtung einer Schulstraße!"
„Ich denke, dass die umwege die dadurch den Autofahrern entstehen, nur dazuführen, dass
noch mehr Autofahrer in der Gilgaustr unterwegs sind. Die meisten kinder nutzten aber
genau diese um mach hause zu gehen."
„Danke, dass ihr das ermöglicht habt, bitte weitermachen!"
„Kommunikation über Konzepte und Projekte bislang zu intransparent. Mehr Erläuterung zu
Begriffen wäre hilfreich."
„Der Straßenverkehr hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen und ein Ende ist nicht
in Sicht, ganz im Gegenteil!. Von daher ist jede Aktion zur Verkehrserziehung unserer Kinder
absolut wichtig und richtig! Gerne würden wir solch Aktionen zukünftig mit Rat & Tat
unterstützen."
„Unsere Kinder waren sehr begeistert!"
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3. Onlinebefragung Anwohnende
5 Anwohnende haben an der Befragung teilgenommen.
Frage 1: Wie beurteilen Sie als Anwohnerin oder Anwohner die vergangenen Aktionstage
Schulstraße GGS Hohe Straße?
Positiv: 100 %
Neutral: 0%
Negativ: 0%
Frage 2: Würden Sie weitere Aktionstage 'Schulstraße GGS Hohe Straße1 begrüßen?
Positiv: 100 %
Neutral: 0%
Negativ: 0%
Frage 3: Würden Sie die dauerhafte Einrichtung einer 'Schulstraße GGS Hohe Straße'
begrüßen?
Positiv: 100 %
Neutral: 0%
Negativ: 0%
Frage 4: Bitte geben Sie uns Feedback.
„Sehr gute Idee. Hat gut funktioniert. Leider hatten wir dennoch Probleme, da einige sich
geweigert haben unsere Firmenautos durchzulassen, trotz dass unsere Firma hier haust. Hier
müssten mehr Bescheinigungen ausgehändigt werden. Die Aktion begrüßen wir aber!"
„Weniger Lärm und die Kinder können problemlos auf die Straße ausweichen, wenn der
Bürgersteig zu voll ist."
„Durch die Aktionstage wurde für die Kinder ein sicheres und gefahrloses Überqueren der
Straße endlich geschaffen. Für mich als Anwohner endlich kein Zuparken der Garage, ruhig,
und für alle Verkehrsteilnehmer endlich ein sicheres und stressfreies Miteinander!"
„Es war viel ruhiger, keine Hektik. Auch die Kinder wirkten viel entspannter"
„In den gesperrten Zeiten wesentlich weniger Lärmbelästigung durch Autos, aber auch
allgemein viel ruhiger und sicherer. Sehr positiv war, dass während der gesperrten Zeiten, die
Einfahrt zum Grundstück nicht mehr durch parkende Autos der Eltern blockiert wurde. Das
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verhindern des Ein- bzw. Rausfahren durch parkende Fahrzeuge der Eltern ist allgemein ein
sehr großes Problem. Leider sind einige Eltern sehr uneinsichtig, gehen in die Gebäude rein
und sind Minutenlang verschwunden, oder Eltern möchten lieber Gespräche zu Ende führen,
bevor sie einsteigen und wegfahren. Dies führt zu Frust der Anwohnenden und unnötiges
Aufstauen des Verkehrs. Es wäre schön, wenn die Schule hier nochmals die Eltern hinweist,
dass Blockieren der Einfahrten nicht OK ist und die Eltern auf die fußläufig erreichbaren
öffentlichen Parkplätze ausweichen können.
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Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0355/2025
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 19.03.2025
- Erstellt
- 19.03.2025 08:27