AN/0470/2025
Umgang mit Leerstand und Steuerung von Geschäftsansiedlungen
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anfrage (SPD BV2)
3145 Zeichen
SPD-Fraktion BV2 Köln-Rodenkirchen Rathaus Rodenkirchen Industriestraße 161 – Haus 1 50999 Köln Tel.: 0221 -221-92303 Email: spd -bv2@stadt-koeln.de Gleichlautend: Herrn Bezirksbürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Manfred Giesen Henriette Reker Industriestr. 161 – Haus 1 Hist. Rathaus 50999 Köln 50667 Köln Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0470/2025 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 12.05.2025 Umgang mit Leerstand und Steuerung von Geschäftsansiedlungen Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 12.05.2025 zu setzen: Funktionierende Stadtteilzentren sind zentrale Orte für das soziale Miteinander, Nahversorgung, Arbeitsplätze und Lebensqualität. Entwicklungen wie der anhaltende Leerstand im Sommershof in Rodenkirchen oder die zunehmende Monostruktur durch eine Ballung von z. B. Barbershops und Wettbüros auf dem Höninger Weg in Zollstock sind aus unserer Sicht problematisch und bedürfen einer aktiven, strategisch abgestimmten Steuerung. Aus Sicht der SPD-Fraktion stellt sich daher die Frage, wie die Stadtverwaltung und die Bezirksvertretung gemeinsam dazu beitragen können, lebendige, gemischte und zukunftsfähige Stadtteilzentren zu sichern. Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung der folgenden Fragen: 1. Welche konkreten Maßnahmen zur Reaktivierung leerstehender Gewerbeflächen – insbesondere am Standort Sommershof in Rodenkirchen – werden derzeit durch die Stadtverwaltung verfolgt oder vorbereitet? - 2 - 2. Plant die Verwaltung den Aufbau eines systematischen Leerstands- oder Flächenkatasters sowie den Ausbau von Kontakt- und Beratungsstrukturen für Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern, um frühzeitig auf drohenden oder bestehenden Leerstand reagieren zu können? 3. Welche städtebaulichen, planungsrechtlichen oder ordnungspolitischen Möglichkeiten bestehen, um eine ausufernde Konzentration bestimmter Geschäftstypen – etwa Barbershops oder Wettbüros – wie derzeit auf dem Höninger Weg in Zollstock zu beobachten, wirksam zu begrenzen? 4. Inwieweit ist vorgesehen, zukunftsorientierte Ansätze wie Zentrenmanagement, Zwischennutzungskonzepte oder kooperative Modellprojekte mit Eigentümer:innen und lokalen Akteuren auch im Bezirk Rodenkirchen bzw. Zollstock zu erproben und umzusetzen? 5. Welche Handlungsspielräume hat die Bezirksvertretung selbst, um diesen Entwicklungen frühzeitig entgegenzuwirken und Impulse für eine ausgewogene und vielfältige Nutzung in den Stadtteilzentren zu setzen – etwa durch Anträge, Initiativen oder die Unterstützung lokaler Netzwerke? Wir sehen in diesen Fragen nicht nur eine städtebauliche Herausforderung, sondern auch eine Frage der sozialen Teilhabe und Daseinsvorsorge vor Ort. Deshalb ist es aus unserer Sicht entscheidend, dass geeignete Maßnahmen zeitnah angestoßen und koordiniert umgesetzt werden. Gez. Dr. Jörg Klusemann gez. Timon Marland
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungOrte (2)
- Industriestraße 161
- Höninger Weg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AN/0470/2025
- Typ
- Anfrage nach § 4 BV2 (SPD)
- Datum
- 27.04.2025
- Erstellt
- 27.04.2025 18:08