SV-2007/0016
Antrag der Fraktion UWIGA vom 12. Febr. 2007 betr. Strombezugsverträge mit NaturPur
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SV-2007/0016
2881 Zeichen
Vorlage-Nr. SV-2007/0016
Antrag der Fraktion UWIGA vom 12. Febr. 2007 betr. Strombezugsverträge mit NaturPur
UWIGA–Fraktion, Stadtverordnetenversammlung Darmstadt
Elisabethenstrasse 30, 64283 Darmstadt
Telefon : 06151 - 9699162 Telefax : 06151 - 9699164
Internet: www.uwiga.com e-mail: fraktion@uwiga.com
Darmstadt, den 12.02. 2007
Antrag
1. Der Magistrat berichtet über die Mehrkosten, die aus den Strombezugsverträgen mit
NaturPur, im Vergleich zu den üblichen „Sondervertragskundenverträgen“ mit der entega,
entstehen.
2. Der Magistrat kündigt fristgerecht alle Verträge mit NaturPur .
3. Die durch den Vertragswechsel eingesparten Mittel werden im Haushalt unter dem UA 2000
mit dem Titel „ einfache Massnahmen zur Energieeinsparung in Schulen „ eingestellt.
4. Über die jeweiligen Massnahmen und die entsprechende Energieeinsparung wird der
Stadtverordnetenversammlung berichtet.
Begründung:
Im Einzelplan 2 des Verwaltungshaushaltes betragen die Kosten für Heizung , Reinigung , Strom,
Kanal/Wasser und Versicherung über 60% der Ausgaben.
Die Ausgaben für Strom mit ca. 1 Million € und einer Kostensteigerung von knapp 10 % (bzgl. 05)
und die Ausgaben für Heizung mit ca. 2,4 Millionen € und einer Kostensteigerung von 8% sind
dabei ein großer Ausgabefaktor.
Der Strombezug erfolgt häufig über NaturPur . Für Privatkunden beträgt der Arbeitspreis ca. 17 %
mehr als der übliche Marktpreis. Daraus kann sich bei einem Wechsel der städtischen Verträge
eine Ersparnis von ca. 10 % - selbst bei nur teilweiser Versorgung durch NaturPur – ergeben.
Bezogen auf 1 Million wäre die Ersparnis 100 000 €.
In vielen städtischen Einrichtungen sind die einfachsten Energiesparmaßnahmen noch nicht
realisiert. Es gibt z.B. noch Gebäude mit einfach verglasten Fenstern oder Schulen in denen die
Raumheizung nur über das Fenster zu regulieren ist. Hier könnte mit relativ einfachen Mitteln und
geringen Kosten viel Energie eingespart werden . Kindern und Jugendlichen würde so ein Beispiel
für verantwortliches Handeln gegeben werden.
Nach Einführung des Erneuerbarenenergiegesetzes (EEG) muss jede alternativ erzeugte kWh
mit einem , je nach Art der Erzeugung, festgelegten Preis vergütet und abgenommen werden. Der
dadurch entstandene Mehrpreis wird dann auf alle „Normalverbraucher“ umgelegt. Die von
Naturpur eingekaufte Energie wird an die eigene Kundschaft verkauft und gelangt somit nicht zu
den „Normalverbrauchern“. Das bedeutet, dass keine zusätzliche kWh alternativ erzeugt wird.
Darum ist es , bei dem derzeitigen energetischen Zustand der städtischen Gebäude,
insbesondere der Schulen und in Anbetracht der kritischen Haushaltslage dringend geboten die
wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln effizient einzusetzen.
Helmut Klett Waltraud Bornheimer
Fraktionsvorsitzender UWIGA Georg Hang
Beratungsverlauf (2)
Orte (1)
- Elisabethenstraße 30
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Details
- Vorlagen-Nr.
- SV-2007/0016
- Typ
- Antrag
- Datum
- 12.02.2007
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00