0157/2020
Beantwortung einer Nachfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen (Frau von Bülow) aus der Sitzung des KuK am
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/VII VII/4, 41, 4522 Vorlagen-Nummer 27.01.2020 0157/2020 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 28.01.2020 Beantwortung einer Nachfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen (Frau von Bülow) zu TOP 8.1 aus der Sitzung des KuK am 26.11.2019 Ergänzend zu TOP 8.1 „Berichtspflicht gem. § 42 Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertre- tungen“ bittet Frau von Bülow um aktuelle Sachstände zu den folgenden Themen: 1. Bau-Unterhaltung a. Sanierung Overstolzensaal im Museum für Angewandte Kunst (Seite 25 des Berichts) b. Sanierung Fensteranlage im Museum für Angewandte Kunst (Seite 28 des Berichts) c. Nutzungskonzept Hallen Kalk, Hallen 76 und 77 (Seite 49 des Berichts) 2. Kulturförderung a. Tanzförderkonzept / Musikförderkonzept / Atelierförderkonzept (Seite 10 des Berichts) b. „Fuhrwerkswaage Kunstraum“ (Seite 87 des Berichts) 3. Verwaltungsreformprojekt/Reformprogramm: a. Vorprojekt „Mobiles Museum Köln“ (Seite 7 des Berichtes) b. Stellenschaffungen für das Projekt Shared Services Die Verwaltung beantwortet die Nachfragen wie folgt: Zu Punkt 1 – Bau-Unterhaltung Die Gebäudewirtschaft legt drei gesonderte Beantwortungen in der gleichen Sitzung vor. Zu Punkt 2 - Kulturförderung a. Tanzförderkonzept / Musikförderkonzept / Atelierförderkonzept Zur Vorbereitung auf die Überarbeitung des Tanzförderkonzeptes wurde ein erster runder Tisch mit der Tanzszene vor der Sommerpause 2019 durchgeführt. Die Ergebnisse fließen in einen ersten Entwurf des Tanzförderkonzeptes durch die Verwaltung. Dieser wurde in einem gesonderten Termin im Januar 2020 zunächst den Kulturpolitischen Sprecherinnen und Spre- chern vorgestellt, bevor eine zweite Diskussionsrunde mit den Tanzschaffenden durchgeführt wird. Die Beschlussfassung des überarbeiteten Tanzförderkonzeptes ist vor der Sommerpau- se 2020 vorgesehen. Zur Vorbereitungen auf die Überarbeitung des Musikförderkonzeptes wurde im Mai 2018 dem Interessensvertretung IFM e.V. von der Kulturverwaltung ein detaillierter Zeitplan zur Überar- beitung des Musikförderkonzepts sowie Änderungsvorschläge der Kulturverwaltung vorgelegt. Auf Nachfrage im November 2018 teilte der IFM e.V. mit, dass sich ein Arbeitskreis hierzu ge- bildet habe. Aufgrund des personellen Wechsels im Vorstand des IFM e.V. hat sich die Über- arbeitung des Musikförderkonzepts verzögert. Am 03.07.2019 gab es erstmals eine Diskussi- onsrunde mit dem Sprecherrat des IFM, in der über neue Förderinstrumente, Vergabeverfah- ren und die Zusammensetzung des Musikbeirats gesprochen wurde. Gesprächsgrundlage war eine vom IFM erarbeitete Skizze zum Musikförderkonzept. Dieser Stand der Konzeptüberar- beitung wurde in einem Termin im Januar 2020 den Kulturpolitischen Sprecherinnen und 2 Sprechern im Kulturamt vorgestellt. Der Konzeptentwurf wird in einem weiteren Schritt in ei- nem Runden Tisch mit den Musikschaffenden in Köln diskutiert. Es ist beabsichtigt, das über- arbeitete Musikförderkonzept dem Ausschuss für Kunst und Kultur in seiner Sitzung am 09.06.2020 vorzulegen. Das Kick-Off zur Beteiligung der Szene an der Aktualisierung des Atelierförderkonzepts hat am 27. September 2019 stattgefunden, die entsprechende Dokumentation wird auf der Homepage des Kulturamtes unter „Fortschreibung des Konzeptes zur Förderung von Künstle- rateliers in Köln“ ab 20. Januar 2020 einsehbar sein. Zurzeit werden die beim Kick-Off vorge- tragenen Vorschläge von der Verwaltung auf Umsetz-barkeit geprüft und bewertet. Der zweite Workshop mit einer Darstellung dieser Bewertung ist für das 1. bis 2. Quartal 2020 geplant. Die Verwaltung rechnet mit einer Beschlussvorlage zum 2. bis 3. Quartal 2020. b. „Fuhrwerkswaage Kunstraum“ Die Kultur- und die Bauverwaltung sind mit dem Investor über die weitere Nutzung der Fuhr- werkswaage als Kunstort im Gespräch. Der Investor hat signalisiert, auch über 2021 hinaus eine grundsätzlich kulturelle Nutzung für diesen Standort zu planen, entsprechend wurde auch der Bauantrag bei der Stadt eingereicht. Der Investor steht zudem im Gespräch mit dem Fuhrwerkswaage e.V. über einen Kauf des Gebäudes. Die Kulturverwaltung steht mit beiden Seiten in regelmäßigem Gespräch über den Verlauf dieser Verhandlungen. zu Punkt 3 - Verwaltungsreformprojekt/Reformprogramm: a. Vorprojekt „Mobiles Museum Köln“ Der Museumsdienst Köln geht im Kontext des Leitprojekts der Verwaltungsreform, „Museen, Menschen, Medien“ neue Wege, um Besuchergruppen, die bisher nicht angesprochen wur- den, zu erreichen. Mit dem „Mobilen Museum“ startete im Mai 2019 ein Pilotprojekt, das sich gezielt an Bürgerinnen und Bürger in den Kölner Sozialräumen wendet, vor Ort neue Möglich- keiten der Teilhabe an kulturellen Angeboten schafft und die Kölner Museen als Teil der Le- benswirklichkeit präsentiert. Ab Mai 2020 soll das „Mobile Museum“ als „museenkoeln IN DER BOX“ im Elektroauto in und um Köln auf Tour sein. Das Konzept einer mobilen Ausstellung, die im Sinn einer aufsuchenden Vermittlungs-arbeit direkt zur Zielgruppe gebracht werden kann, ist bundesweit einmalig. Der partizipative Ansatz des Projektes, bei dem die Zielgruppen und Kooperationspartner vor Ort bereits in der Pla- nungsphase miteinbezogen werden, ist innovativ und wurde so in der Region noch nicht um- gesetzt. Anders als bei bisherigen museumspädagogischen Projekten sind hier die Durchfüh- rung und die Ergebnisse der Workshops offen. Methoden und Materialien der künstlerisch- kreativen Arbeiten können so optimal an die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppen an- gepasst werden. Während der Pilotphase fanden von Mai bis August 2019 im Kölner Sozialraum Höhen- berg/Vingst neun Veranstaltungen mit insgesamt rund 140 Teilnehmerinnen und Teil-nehmern – darunter Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund, Jugendliche und Kindergarten- kinder – statt. Vor Ort wurden niedrigschwellige, praxisnahe Workshops rund um das Thema „Zusammen Wohnen“ durchgeführt. Über die einzelnen Workshop informiert eine abschlie- ßende Dokumentation. Die Projektinhalte von „museenkoeln IN DER BOX“ hat der Museumsdienst Köln in Zusam- menarbeit mit den städtischen Museen und den Sozialraumkoordinatorinnen und - koordinatoren der jeweiligen Stadtteile entwickelt. Die Teilnahme an den Workshops des Mu- seumsdienstes Köln ist für alle Gruppen kostenfrei. Das Projekt wird unterstützt von der RheinEnergie Stiftung Kultur und Familie, der Imhoff Stiftung, Wir helfen – der Unterstüt- zungsverein von M. DuMont Schauberg e.V. und der Regionalverkehr Köln GmbH. Das Projekt ist eine Erweiterung des Outreach-Bereichs für die Museen, den der Museums- dienst im Kontext des gen. Leitprojekts entwickelt. Dazu zählen auch Angebote für Kitas, OGS-Einrichtungen und ältere Mitbürger. In diesem Kontext wird auch das Vorhaben „Muse- umsbus Köln“ versteigt werden. Dieser fährt seit 2015 weiterführende Schulen im Kölner Um- land an, um Schülerinnen und Schüler in die Kölner Museen zu bringen. 3 b. Stellenschaffungen für das Projekt Shared Services Für die Shared Services wurden für die erste Umsetzungsstufe zunächst 4 Stellen eingerich- tet: 1. „Museumskassen und digitale Projekte“ 2. „Datenschutz und Bildrechte“ 3. „Vergabe- und Beschaffungsmanagement“ 4. „Technische Infrastruktur und W-Lan“ Die Stelle 1 „Museumskassen und digitale Projekte“ wurde im Sommer 2019 besetzt. Die Stel- le 2 „Datenschutz und Bildrechte“ wird nach einer erfolglosen Ausschreibung voraussichtlich im 1. Quartal 2020 besetzt. Die Stelle 3 „Vergabe- und Beschaffungsmanagement“ wurde ausgeschrieben und es findet Mitte Februar ein Auswahlverfahren statt, so dass spätestens im Juni 2020 eine Besetzung der Stelle absehbar sein wird. Die Stelle 4 „Technische Infrastruktur und W-Lan“ befindet sich nach der Entscheidung zur Stellenbewertung Ende des letzten Jah- res aktuell im Ausschreibungsverfahren. Bereits im kurzen Zeitraum der Aufgabenwahrnehmung im Bereich IT konnten spürbare Ver- besserungen erzielt werden. Allerdings zeichnet sich ab, dass bei der Umsetzung der im Rahmen von Shared Services angestrebten Optimierungen - nicht alleine - durch die Nutzung von IT und einer Einbindung in die gesamtstädtischen Standards & Normen die aktuelle Res- sourcenplanung überarbeitet werden muss. Die im Rahmen einer Machbarkeitsbetrachtung mit allen Häusern durchgeführte Bedarfserhebung und anschließende Beschreibung der Op- timierungspotentiale hat weitere konkrete Handlungsfelder neben den bereits oben beschrie- benen ergeben. Im Zuge der Projektfortführung 2020/2021 und ff. werden die in Stufe 2 zu- sätzlich aufzugreifenden Handlungsfelder für das Shared Service Center beschrieben und ei- ne Umsetzungsplanung erstellt sowie die ggf. notwendigen weiteren Ressourcenbedarfe er- mittelt. gez. Laugwitz-Aulbach Anlage: Flyer „museenkoeln IN DER BOX“
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0157/2020
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 27.01.2020
- Erstellt
- 16.01.2020 12:42