3252/2023
Auswertung Verkehrsversuch Deutzer Freiheit
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Anlage_3_Ergebnispraesentation_Evaluation_Hochschule_Bochum
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Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Ergebnisse der Wirkungsevaluation 08.05.2023 Anlage 2 Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Gliederung Das UntersuchungsgebietKöln Deutz & Deutzer Freiheit 08.05.232Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 01 02 03 04 05 Individuelles EvaluationskonzeptWas wurde erhoben? Ergebnisse der WirkungsevaluationZu Stadt-Terrassen und Verkehrsversuch FazitZusammenfassende Wirkungsabschätzung 06Fragen & Diskussionsrunde Einführung Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Einführung 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 3 Wozu dienen Evaluationen? 08.05.234Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme kontinuierliche Maßnahmenverbesserung Transparenz der Verwendung öffentlicher Gelder ErfahrungsaustauschLernen für Folgeprojekte Erfolgsmessung/ -kontrolle Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Vorstellung 08.05.235 Projektleitung:Prof. Dr.-Ing. Iris MühlenbruchProjektbearbeitung:Alexander Ricciardi Wissenschaftliche Hilfskraft:Franca HollmannWissenschaftliche Hilfskraft:Carina Hausmann Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme Teilnehmende Städte 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 6 •Die Auswahl der Städte erfolgte anhand der Größe und des Regierungsbezirks•Die Art und Umfang des Verkehrsversuchs sowie die Anzahl der eingesetzten Stadt-Terrassen variiert stark EverswinkelEW: 9.447 (Stand 2010)Stadtteil: Zentrum BochumEW: 364.628 (Stand 2019)Stadtteil: LaerEssenEW: 583.109 (Stand 2019)Stadtteil: Rüttenscheid KölnEW: 1.086.000 (Stand 2019)Stadtteil: Deutz RadevormwaldEW: 22.526 (2010)Stadtteil: Zentrum Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Evaluationskonzept Wirkungsevaluation•Wie werden die Stadt-Terrassen genutzt?•Welche Auswirkungen (insbesondere auf das Verkehrsaufkommen) können durch den Einsatz der Stadt-Terrassen festgestellt werden? •Welche Akzeptanz findet der Einsatz der Stadt-Terrassen:•bei Einwohnenden,•bei Besuchenden,•bei Gewerbetreibenden? Prozessevaluation•Wie gestaltet sich der Umsetzungsprozess im Einzelnen?•Was sind Hemmnisse und Erfolgsfaktoren?•Welche Handlungsempfehlungen können für zukünftige Umsetzungen hinsichtlich des Prozesses (Zeitrahmen, Beteiligung, Öffentlichkeitsarbeit, etc.) abgeleitet werden? 08.05.237Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme àKombination aus verschiedenen Methoden je nach Verkehrsversuch àLeitfadengestütztes Interview mit Mitarbeitenden der städtischen Verwaltung Übersicht der Erhebungen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 8 StadtNutzungs-verhaltenParkwechsel-vorgängeFußverkehrs-aufkommenOnline-BefragungRadverkehrs-aufkommenInterviewBochumPPPP PEssenPPPP PEverswinkelPPPPPPKölnPPPPPPRadevormwaldPPPP P WirkungsevaluationProzessevaluation Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Das Untersuchungsgebiet in Köln-Deutz 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 9 Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Rahmendaten zum Ausleihprozess 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 10 •Verkehrsversuch in Köln-Deutz•Verkehrsversuch zunächst für ein Jahr ab Juni 2022•Deutzer Freiheit auf einer Länge von ca. 450 Metern zwischen Siegburger Straße und Luisenstraße sowie zwischen der Graf-Geßler-Straße und dem Gotenring Zeitraum Kfz-frei •Beschilderung: Fußgängerzone mit dem Zusatz Radverkehr frei •Lieferverkehr zwischen 6 und 11 Uhr frei•66 Parkplätze mit Potenzial zur Umnutzung•Abschnitt zwischen Neuhöfferstraßeund Graf-Geßler-Straße von Verkehrsversuch ausgenommen•Stadt-Terrassen•Unterbringung der Stadt-Terrassen auf der gesamten Länge des Betrachtungsraums•Einsatz aller zu Verfügung stehenden Module •Evaluationsgegenstand ist der 1. Ausleihprozess ab dem 11.06.22 für drei Monate Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Abschnitte der Stadt-Terrassen auf der Deutzer Freiheit 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 11 Abschnitt 1-Podestmit Infosäule, Bänken, Grün-Sitzgelegenheiten-Fahrrad-reparaturstation Abschnitt 2-Sitzgelegenheit mit Grün Abschnitt3-2 Fahrrad-stellflächen-Baumkübel Abschnitt 4-Picknick-Tisch-Baumkübel Abschnitt 5-Platzgestaltung mit Stadt-Terrassen-Modulen-Podest mit Infosäule, Bänken, Grün NWOS Lanxess ArenaRhein Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Stadt-Terrassen in Abschnitt 1 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 12 Foto: Phillip Babiasz, Stadt Köln Foto: Phillip Babiasz, Stadt Köln Foto: Phillip Babiasz, Stadt Köln Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Stadt-Terrassen in Abschnitt 2 und 3 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 13 Foto: Phillip Babiasz, Stadt Köln Fotos: Carina Hausmann, Hochschule Bochum Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Stadt-Terrassen in Abschnitt 4 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 14 Foto: Phillip Babiasz, Stadt KölnFoto: Carina Hausmann, Hochschule Bochum Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Stadt-Terrassen in Abschnitt 5 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 15 Foto: Phillip Babiasz, Stadt KölnFoto: Carina Hausmann, Hochschule Bochum Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Individuelles Erhebungskonzept 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 16 Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Individuelles Erhebungskonzept –Übersicht der Erhebungen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 17 •Zählung der Parkwechselvorgänge•Vorher-Format •26.07.22 (Di.) & 30.07.22 (Sa.)•Nutzung der Stadt-Terrassen•Während-Format•13.09.22 (Di.) & 17.09.22 (Sa.)•Jeweils zwischen 12 und 23 Uhr•Insgesamt drei Parkplätze•Kombination der Erhebungen ermöglicht den Vergleich der Nutzung durch Bürger:innen der öffentliche Flächen als Pkw-Stellplatz und Stadt-Terrasse Parkwechselvorgänge und NutzungsverhaltenAbschnitt 1 Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Individuelles Erhebungskonzept –Übersicht der Erhebungen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 18 •Erhebung zum Fußverkehrsaufkommen•Vorher und Während-Format•Di, 31.05.22 sowie Di, 16.08.22•Drei Zwei-Stunden-Intervalle:7 –9, 12 –14 und 16 –18 Uhr•Zählungen nach Richtung und Seitenraum mittels Überkopfkamera•Erhebung zum Radverkehrsaufkommen•Vorher und Während-FormatDi, 31.05.22 sowieDi, 16.08.22•Automatisierte24-Stunden ErhebungmittelsDruckschlauch•ZusätzlicheErfassungvon Kfz•ErhebungenimStraßenquerschnittQuerschnitt Radverkehrs-aufkommen Querschnitt Fußverkehrs-aufkommen Abschnitt 2 Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Individuelles Erhebungskonzept –Übersicht der Erhebungen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 19 •Online Befragung•Während-Format•22.08.22 –11.09.22 •Einbezug von •Anwohnenden = Hauswurfsendung (Fläche ca. 0,69 km²)•Gewerbetreibende = Mail Hr. Wolf•Besuchende = Aufkleber•Zusätzlich Internetauftritt, SocialMedia, Zeitung, Radio, … •Inhaltliche Abfragen:•Wahrnehmung und Bewertung der temporären Veränderungen im Straßenraum•Zufriedenheit mit den Stadt-Terrassen und dem Verkehrsversuch•Veränderungen des Mobilitätsverhaltens im zeitlichen Kontext der Maßnahmen•Verbesserungsvorschläge und Anregungen Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 20 Flyer VorderseiteRückseite QR-Code sowie Short-URL führen zum Online-Fragebogen via Limesurvey Individuelles Erhebungskonzept –Übersicht der Erhebungen Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Individuelles Erhebungskonzept –Erhebungen und Witterungsverhältnisse 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 21 ErhebungFormatDatumWitterungParkwechselvorgängeVorherDi, 31.05.22Sa, 28.05.22Ca. 10 –19 °C; Sonnig, trockenCa. 9 –18 °C; Sonnig z.T. leicht bewölkt, trockenNutzung Stadt-TerrassenWährendDi, 16.08.22Sa, 20.08.22Ca. 20 –30 °C; Sonnig, trockenCa. 15 –26 °C; Sonnig z.T. leicht bewölkt, trockenRadverkehrsaufkommen(inkl. Kfz)VorherDi, 31.05.22Ca. 10 –19 °C; Sonnig, trocken WährendDi, 16.08.22Ca. 20 –30 °C; Sonnig, trockenFußverkehrsaufkommenVorherDi, 31.05.22Ca. 10 –19 °C; Sonnig, trockenDi, 16.08.22Ca. 20 –30 °C; Sonnig z.T. leicht bewölkt, trockenWährendOnline-BefragungWährend22.08.22 –11.09.22 - Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Ergebnisse der Wirkungsevaluation 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 22 Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Parkwechselvorgänge und Nutzung der Stadt-Terrassen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University ofApplied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 24 6559 Durchschnittliche Nutzung der erhobenen Parkplätze pro Tag (Personen und Fahrzeuge)* * Mittelwert aus Dienstag, 26.07.2022 und Samstag, 30.07.2022 jeweils von 12:00 –20:00 Uhr Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Parkwechselvorgänge und Nutzung der Stadt-Terrassen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University ofApplied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 25 6559 Durchschnittliche Nutzung der erhobenen Parkplätze pro Tag (Personen und Fahrzeuge)* * Mittelwert aus Dienstag, 13.09.2022 und Samstag, 17.09.2022 jeweils von 12:00 –20:00 Uhr Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Parkwechselvorgänge und Nutzung der Stadt-Terrassen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University ofApplied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 26* Die nutzenden Personen in der Rubrik „Parkplatz“ wurden anhand der Anzahl von abgestellten Kfz und dem Besetzungsgrad von 1,5 Personen je Kfz ermittelt, Runden von Nachkommastellen 22 528 58 15 55 0 20 40 60 80 10 0 12 0 Parkplatz (Vo rh er)Stadt-Terrasse (Während) Durchschnittliche Anzahl der nutzenden Personen* je Stadt-Terrasse nach Tag(Sa, 28.05.22 und Di, 31.05.22 (Vorher) sowie Di, 16.08.22 und Sa, 20.08.22 (Während), jeweils von 12:00 -23:00 Uhr) WerktagSamstagDu rchs chnitt Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Parkwechselvorgänge und Nutzung der Stadt-Terrassen -Zwischenfazit 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 29 •Die öffentliche Fläche des Kfz-Stellplatzes wird als Stadt-Terrasse effektiv von deutlich mehr Personen genutzt•Die Anzahl der Kfz-Stellplatz nutzenden Personen variiert stark zwischen Werktag und Samstag. Als Stadt-Terrasse ausgestaltet ist die tagesspezifische Nutzung ausgeglichen •Die Nutzung der Stadt-Terrassen im Tagesverlauf variiert zwischen dem erhobenen Werktag und Samstag•Das Angebot durch die Fahrradstation wird angenommen und genutzt•„Anschauen“, „Verweilen“ und „Unterhalten“ stellen die häufigste gezählten Aktivitäten an den Stadt-Terrassen dar Foto: Carina Hausmann, Hochschule Bochum Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Fußverkehrsaufkommen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 30 1973; 55% 47; 1% 1588; 44% 2092; 59% 254; 7% 1197; 34% Gesamtes Fußverkehrsaufkommen nach Bereichen im Straßenraum(Di, 31.05.22 (vorher) sowie Di, 16.08.22 (während),jeweils 7:00 –9:00, 12:00 –14:00, 16:00 -18:00 Uhr) Südlicher SeitenraumFahrbahnNördlic her Seitenraum Vorher Während 307315 8381008828796213228 738486637483 8 29 231401685 020 040 060 080 010 0012 0014 0016 0018 00 VorherWährendVorherWährendVorherWährendMo rgen (07:00 - 09:00 Uh r)Mittag (12:00 - 14:00 Uhr)Abend (16:00 - 18:00 Uhr) Gesamtes Fußverkehrsaufkommen nach Zeitintervallen(Di, 31.05.22 (vorher) sowie Di, 16.08.22 (während),jeweils 7:00 –9:00, 12:00 –14:00, 16:00 -18:00 Uhr) Südlicher SeitenbereichNördlic her Seitenbereic hFahrbahn Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz 2750 3422 2036 657 0 50 0 10 00 15 00 20 00 25 00 30 00 35 00 40 00 VorherWährendVorherWährendFahrrad Kf z Absolutes Rad-und Kfz-Verkehrsaufkommen(Di, 31.05.22 (vorher) und Di, 16.08.22 (während), 00:00 bis 23:59 Uhr) Rad-und Kfz-Verkehrsaufkommen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 31 57% 43% 84% 16% Relatives Rad-und Kfz-Verkehrsaufkommen(Di, 31.05.22 (vorher) sowie Di, 16.08.22 (während), jeweils 00:00 bis 23:59 Uhr) Fahrrad Vor herKf z VorherFahrrad WährendKf z Währen d Vorher Während+ 24 % -68% Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Rad-und Kfz-Verkehrsaufkommen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 32 0 50 10 0 15 0 20 0 25 0 30 0 35 0 40 0 01234567891011121314151617181920212223 Absolutes Rad-und Kfz-Verkehrsaufkommen pro Stunde (Di, 31.05.22 (vorher) sowie Di, 16.08.22 (während), jeweils 00:00 bis 23:59 Uhr) Fahrrad WährendKf z Währen dFahrrad Vor herKf z Vorher Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Erhebungen zum Verkehrsaufkommen -Zwischenfazit 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 34 Fußverkehr•Eine Verlagerung des Fußverkehrsaufkommen vom nördlichen Seitenraum in den südlichen Seitenraum sowie auf die Fahrbahn ist festzustellen•Die Anzahl der Zu Fuß Gehenden auf der Fahrbahn hat deutlich zugenommen (+207), der Anteil am Gesamtaufkommen ist weiterhin gering (7%) Radverkehr•Das Radverkehrsaufkommen hat zugenommen (+24%)•Der bereits in der Vorher-Erhebung festgestellte hohe Anteil des Rad-Verkehrs ist weiter gestiegen (von 57% auf 84%)Kfz-Verkehr•Das Kfz-Verkehrsaufkommen hat abgenommen (-68%)•Außerhalb der Zeiten für den Lieferverkehr ist eine regelwidrige Nutzung durch das Befahren der Straße festzustellen (Regelwidrigkeit innerhalb der Zeiten für den Lieferverkehr nicht prüfbar) Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Ergebnisse der Befragung –Wahrnehmung der Stadt-Terrassen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 35 2570; 96% 114; 4% Allgemeine JaNein Allgemeine Wahrnehmungder Stadt-Terrassen(n = 2684) 2317 1266208315381561 112 1163 346891868 0%10 %20 %30 %40 %50 %60 %70 %80 %90 %10 0% Sitzgel egenheitenPickn ickgarniturPf lanzkübelRadabstellanlagenFahrradr eparaturstation Wahrnehmung von verschiedenen Stadt-Terrassen Elementen (n = 2429) JaNei n Wahrnehmung der verschiedenen Stadt-Terrassen Elemente (n = 2429) Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Ergebnisse der Befragung –Nutzung der Stadt-Terrassen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 36 1943; 78% 533; 22% JaNein 1269 426363 602491 0 20 0 40 0 60 0 80 0 10 00 12 00 14 00 Sitzgel egenheitenPickn ickgarniturPf lanzkübelRadabstellanlagenFahrradr eparaturstation Allgemeine Nutzung der Stadt-Terrassen(n = 2476) Nutzung von spezifischenStadt-TerrassenElementen(n = 1943, Anzahlder Nennungen: 3151) Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Ergebnisse der Befragung –Nutzung der Stadt-Terrassen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 37 990 344 875 635 214145 0 20 0 40 0 60 0 80 0 10 00 12 00 Ausr uhen/PausemachenEssen und Trinken(mitgeb rach t)Essen und Trinken (imUmkreis gekauft)Unterhaltung/Treffpunktmit anderenAn ei nerVeranstaltung/AktionteilnehmenSonstiges Aktivitätenwährendder Nutzung der Stadt-Terrassen(n = 1943, Anzahlder Nennungen: 3203) 84; 58%19; 13% 24; 17% 18; 12% Sonstige Aktivitäten während der Nutzung der Stadt-Terrassen (Freitextauswertung, n = 145) Fahrrad (Reparatur, Abstellen)BesorgungenEr holung, Verweilen, Wa rtenSonstiges Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Ergebnisse der Befragung –Bewertung der Stadt-Terrassen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 38 887575998673808 700 628 731 656575 282 233 180 221147 384 403 321 357293 89501112433517 0%10 %20 %30 %40 %50 %60 %70 %80 %90 %10 0% Sitzgelegenheiten Picknickgarnitur Pflanzkübel Radabstellanlagen Fahrradreparaturstation Bewertung der Stadt-Terrassen nach Element (n= 2343) Sehr gutGu tSchlechtSehr schlechtKeine An gabe 1246; 54% 255; 11% 200; 8% 601; 26%18; 1% "Stadt-TerrasensindGewinnfür die DeutzerFreiheit."(n= 2343) Ich stim me zu.Ich stim me eher zu.Ich stim me eher nicht zu.Ich stim me nicht zu.Keine An gabe 857; 37% 674; 29% 314; 13% 445; 19%53; 2% (n= 2343 Sehr gutGu tSchlechtSehr schlechtKeine An gabe Bewertungder Stadt-Terrassen(n= 2343) Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Ergebnisse der Befragung –Bewertung der Stadt-Terrassen 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 40 1227; 53% 346; 15% 697; 30% 50; 2% Ja, alle ElementeJa, bestimmte ElementeNeinKeine An gabe ZustimmungzueinerdauerhaftenInstallation von Stadt-Terrassen(n= 2320) 248 83 266 155160 0 50 10 0 15 0 20 0 25 0 30 0 Sitzgel egenheitenPickn ickgarniturPf lanzkübelRadabstellanlagenFahrradr eparaturstation ZustimmungjZustimmungzueinerdauerhafteInstallation von bestimmtenStadt-TerrassenElementen(n= 346, Anzahlder Nennungen: 916) Verbesserungsvorschläge (Auswahl)Baulicher Art•Integration von Mülleimern•Integration von Beschattungselemente•Barrierefreie Ausgestaltung•Andere Material-oder Farbwahl•Weitere /hochwertige Sitzgelegenheiten•Weitere GrünelementeInstandhaltung•Häufigere Reinigung•Instandhaltung der Radstation•KontrollenAllgemein•Platzierung•Integration in das Gesamtkonzept Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Ergebnisse der Befragung –Verkehrsversuch 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 41 955; 41% 489; 21% 295; 13% 507; 22%82; 3% Veränderungder Aufenthalts-und Lebensqualitätauf der DeutzerFreiheit(n = 2328) Deutlich verbess ertVerbessertVerschlechtertDeutlich versc hlech tertkeine Angabe 26 910 1510 467 1013 263 1830 422 464 75 3010 020 030 040 050 060 070 080 090 010 00 BesuchendeEinwohnendeGewerbe Veränderung der Lebens-und Aufenthaltsqualität auf der Deutzer Freiheit nach Personengruppen (n = 2328) Deutlich verbess ertVerbessertVerschlechtertDeutlich versc hlech tertkeine Angabe 31% 12%16% 36% 5%43% 22% 12% 20%3…16% 11% 20% 50% 3% Veränderung der Lebens-und Aufenthaltsqualität auf der Deutzer Freiheitnach Personengruppen (n = 2328) BesuchendeEinwohnendeGewerbetreibende Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Ergebnisse der Befragung –Verkehrsversuch 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 42 18412070 1560 50 0 10 00 15 00 20 00 25 00 po sitivnegativneutral Wahrgenommene Veränderungen auf der Deutzer Freiheit seit Beginn des Verkehrsversuchs nach übergeordneter Bewertung (Anzahl Nennungen: 4067) 818692575286233155 76736924312795 517 010 020 030 040 050 060 070 080 090 0SonstigesAuswirkungen durch den RadverkehrVerschlechterung für den Kfz-Verkehr (Wege, Parken)Verringerung der AufenthaltsqualitätUmsetzungAuswirkung auf einzelne Per sonengruppen Er höhung der Aufentha ltsqualitä tVerringerung des Kfz-Verk ehrsVerbesserung des StraßenraumsVerbesserung im RadverkehrVerbesserung im FußverkehrSonstiges Negative VeränderungenPo sitive Verän deru ng Die fünf am häufigsten wahrgenommenen positiven und negativen Veränderungen seit Beginn des Verkehrsversuchs (Freitextfeld, Anzahl der Nennungen: 3911) Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Ergebnisse der Befragung –Gewerbespezifische Auswertung 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 44 3; 2%3; 2%9; 7% 57; 42%48; 36% 15; 11% Test Po sitive Auswirkun genUmsatzerhöhungPassanten freq uen z erh öhtNegative AuswirkungenUmsatzrückgangKeine Verän deru ng GewerbespezifischeAuswirkungendurchden Verkehrsversuch/die Stadt-Terrassenauf der DeutzerFreiheit(n = 104, Anzahlder Nennungen: 132) 24 11 5 12 10 051015202530 Sinkende Kundenzahl durchWegfall der Parkplätze/l ange Park pla tzsucheFrequenzrückgang,Verlagerung des Einkaufs indie Umgebu ngBeeinträchtigung desWaren- und LieferverkehrsAusg renzung bestimm terPerson en grup penSonstiges Angaben der Gewerbetreibenden zu negativen Auswirkungen des Verkehrsversuchs auf das Gewerbe(Freitextfeld, n = 45, Anzahl der Nennungen: 62) Angaben der Gewerbetreibenden zu positivenAuswirkungen des Verkehrsversuchs auf das Gewerbe (Freitextfeld, n = 3, Anzahl der Nennungen: 3) •Ausweitung Außengastronomie•Längerer Aufenthalt auf der Deutzer Freiheit•Ruhigere StraßenAngaben der Gewerbetreibenden zu negativen Auswirkungen des Verkehrsversuchs auf das Gewerbe (Freitextfeld, n = 45, Anzahl der Nennungen: 62) Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Online-Befragung Zwischenfazit 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 45 •Sowohl die Stadt-Terrassen (insbesondere Sitzgelegenheiten und Pflanzkübel) als auch der Verkehrsversuch werden von dem Großteil der Befragten positiv bewertet•Der Verzehr von im Umkreis gekauften Speisen und Getränken stellt die am zweithäufigsten genannte Aktivität der Befragten an den Stadt-Terrassen dar (45%) •Die Einstellung zu den Stadt-Terrassen und zum Verkehrsversuch variieren von Personengruppe sowie Wohnbereichen der Einwohnenden•Trotz der allgemeinen positiven Bewertung werden, werden über 50% der Antworten in Bezug auf festgestellte Veränderungen seit Beginn des Verkehrsversuchs als negativ kategorisiert Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Fazit 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 46 Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Fazit 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 47 •Sowohl die Nutzung der Stadt-Terrassen als auch das Interesse und die Beteiligung an der Evaluation war in Köln sehr groß•Eine differenzierte Betrachtung der Stadt-Terrassen zum Verkehrsversuch ist durch den räumlichen Zusammenhang als auch die thematischen Schnittmengen nur schwer möglich•Insgesamt zeigt sich eine positive Bewertung der Stadt-Terrassen und des Verkehrsversuchs. Die Gruppe der Gewerbetreibenden fällt weiterhin als „Gegner“ der Aktion auf •Ein verändertes Mobilitätsverhalten auf der Deutzer Freiheit ist sowohl durch die Verkehrserhebungen als auch durch die Online-Befragung festzustellen•Trotz der Beschilderung als Fußgängerzone wird die Fahrbahn nur von wenigen Zu Fuß Gehenden genutzt. Die Erhöhung des Radverkehrs, die regelwidrige Nutzung von Kfz oder die Trennwirkung durch den Straßenraum können mögliche Gründe für das Verhalten darstellen. Hochschule Bochum Institut für Mobilität und Verkehrssysteme Am Hochschulcampus 1, 44801 BochumProf. Dr.-Ing Iris Mühlenbruch Tel.: 0234 / 3210158iris.muehlenbruch@hs-bochum.de Alexander Ricciardialexander.ricciardi@hs-bochum.deFranca Hollmannfranca.hollmann@stud.hs-bochum.deCarina Hausmanncarina.hausmann@stud.hs-bochum.de Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Evaluation Stadt-Terrassen in Köln-Deutz Fragen & Diskussionsrunde 08.05.23Hochschule Bochum –Bochum University of Applied Sciences | Institut für Mobilität und Verkehrssysteme 49
Mitteilung BV
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Dezernat, Dienststelle III/68/681/2 Vorlagen-Nummer 3252/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 25.01.2024 Auswertung Verkehrsversuch Deutzer Freiheit Von Juni 2022 bis August 2023 lief der Verkehrsversuch Deutzer Freiheit, bei dem eine wei- testgehend autofreie Deutzer Freiheit erprobt worden ist. Die Mitteilung stellt die Erkenntnisse der Verwaltung aus dem Verkehrsversuch dar und gibt eine Empfehlung der Verwaltung für das weitere Vorgehen. Inhalt Projektverlauf Auswertung der Verkehrsverlagerungen vor den Anpassungen im April 2023 Auswertung der Verkehrsverlagerungen nach den Anpassungen im April 2023 Auswertung von Radverkehrsdaten Verkehrssicherheit Beschwerden Evaluation der Hochschule Bochum Befragung der Gewerbetreibenden Stimmungsbild zum Verkehrsversuch aus August 2023 Möblierung Fazit Anlagen Projektverlauf Die Bürgerinitiative „Deutzer (Auto)Freiheit“ hat im Jahr 2019 einen Verkehrsversuch bean- tragt, nach dem die Deutzer Freiheit autofrei werden sollte. Sie verfolgte das Ziel „zu testen, wie sich eine autofreie Deutzer Freiheit auf die Lebensqualität der Anwohner*innen in Deutz, auf die zukunftsfähige Entwicklung des Veedels und auf die Belebung der Geschäfte und Gastronomie auswirkt.“ Das Konzept sah vor, dass die querenden Nebenstraßen in Nord-Süd- Richtung weiterhin befahrbar bleiben, also die Deutzer Freiheit vom Kfz-Verkehr von Anlie- ger*innen gequert werden kann. Die Bezirksvertretung Innenstadt hat die Verwaltung in der Sitzung vom 04.06.2020, TOP 4.4, damit beauftragt, eine entsprechende Verkehrsuntersuchung durchzuführen. Nach Prüfung des Bürgerantrags und gemeinsamen Fachgesprächen hat die Verwaltung in der Vorlage 3444/2021 die Erprobung einer Fußgängerzone in der Deutzer Freiheit empfohlen. Der Ver- waltungsvorschlag wurde in der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt am 02.12.2021 be- raten und es wurde mit Beschluss des Änderungsantrags AN/2625/2021 entschieden, den Verkehrsversuch auf den Abschnitt 5 auszuweiten und für 12 Monate durchzuführen. 2 In der Übersichtskarte (Anlage 1) ist die Deutzer Freiheit in fünf Abschnitte unterteilt, auf den die Begründung ebenfalls Bezug nimmt: Abschnitt 1 zwischen Siegburger Straße und Theodor-Babilon-Straße/Tempelstraße, Abschnitt 2 zwischen Theodor-Babilon-Straße/Tempelstraße und Mathildenstraße/Dü- ppelstraße, Abschnitt 3 zwischen Mathildenstraße/Düppelstraße und Neuhöfferstraße/Luisen- straße einschließlich Luisenstraße, Abschnitt 4 zwischen Neuhöfferstraße/Luisenstraße und Reischplatz/Graf-Geßler- Straße, Abschnitt 5 zwischen Reischplatz/Graf-Geßler-Straße und Justinianstraße/Gotenring. Gemäß dem o. g. Beschluss hat die Verwaltung die Fußgängerzone auf der Deutzer Freiheit in den Abschnitten 1, 2, 3 und 5 am 10.06.2022 eingerichtet. Abschnitt 4 konnte aufgrund baulicher Gegebenheiten – wie in der Beschlussvorlage bereits erläutert – nicht in den Ver- such einbezogen werden. Der Beginn des Verkehrsversuchs wurde im Rahmen eines durch einen Deutzer Verein organisierten Straßenfests am 11.06.2022 gefeiert. Die Einrichtung er- folgte aufgrund des knappen zeitlichen Vorlaufs zunächst mit mobiler Beschilderung, welche im September 2022 durch eine ortsfeste Beschilderung ersetzt wurde. Im Herbst 2022 wurde teilweise Kritik zu der Autofreiheit, insbesondere seitens von Gewerbe- treibenden, laut. Es wurde ein Bürgerantrag auf Abbruch des Verkehrsversuchs gestellt, je- doch in der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt am 01.12.2022 abgelehnt (Vorlagen-Nr. 3919/2022). Stattdessen wurde im selben TOP ergänzend zum geplanten Vorgehen der Ver- waltung ein öffentlicher Veedelsbeirat einberufen, mit dem Ziel, ein alle Beteiligten berücksich- tigendes Verfahren zur Entwicklung bzw. Begleitung des Verkehrsversuchs Deutzer Freiheit sicherzustellen und ggf. der Bezirksvertretung ergänzende Beschlüsse vorzuschlagen. Am 23.11.2022 (noch vor dem o. g. Beschluss) und 12.12.2022 fanden Fachgespräche zwi- schen Verwaltung, Politik, Bürgervereinen und -initiativen sowie Interessensvertretungen des Einzelhandels statt. Der erste Termin des Veedelsbeirats mit demselben geladenen Kreis, je- doch nun in öffentlicher Sitzung, fand am 06.01.2023 statt. Aus diesen Gesprächen heraus ist ein Vorschlag der Anpassung des Verkehrsversuchs entstanden, der in der Sitzung der Be- zirksvertretung Innenstadt am 26.01.2023 beschlossen (Vorlagen-Nr. AN/0180/2023) und von der Verwaltung im April 2023 umgesetzt worden ist. Dabei wurde der Abschnitt 5 wieder für den uneingeschränkten Kfz-Verkehr freigegeben, jedoch im Gegensatz zum Zustand vor dem Verkehrsversuch als Einbahnstraße Richtung Gotenring mit der Absicht, den das Viertel bei Veranstaltungen belastenden Parksuchverkehr im Quartier rund um die LanxessArena zu er- schweren. Darüber hinaus wurden die Parkregelungen in der Graf-Geßler-Straße angepasst. Insgesamt wurden damit ca. 16 Kurzzeitparkstände ohne „Roten Punkt“ geschaffen. Darüber hinaus wurde im Abschnitt 5 der Deutzer Freiheit eine Ladezone für den Einzelhandel einge- richtet. Die Fußgängerzone in den Abschnitten 1, 2 und 3 wurde nochmals aufgewertet. Dort wurde der Einsatz der Baken ausgeweitet und eine umfangreiche Straßenraummöblierung aufgestellt. Die nach diesen Anpassungen gültige Verkehrsführung ist in Anlage 1 dargestellt. Gemäß Beschluss vom 26.01.2023 sollte die angepasste Verkehrsführung bis zu einem fina- len Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt über die endgültige Gestaltung der Deutzer Freiheit gelten. Der zweite Termin des Veedelsbeirats fand am 08.05.2023 statt. Dabei wurden von der Ver- waltung die bisherigen Auswertungsergebnisse vorgestellt und es sollte über das weitere Vor- gehen bezüglich des Verkehrsversuchs und der noch ausstehenden zweiten Befragung disku- tiert werden. Die Stimmung im Veedelsbeirat war überwiegend kontrovers und ablehnend; eine konstruktive Diskussion über das weitere Vorgehen konnte nicht erreicht werden. Um die Auswirkungen der ab April 2023 umgesetzten Änderungen des Verkehrsversuchs eva- luieren zu können, war eine Verlängerung des Versuchszeitraums über das ursprünglich vor- gesehene Ende im Juni 2023 hinaus notwendig und von dem Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt vom 26.01.2023 abgedeckt. Die Effekte der geänderten Verkehrsführung mussten 3 beobachtet und mit einer weiteren Verkehrszählung gemessen werden. Am 25.05.2023 hat die Verwaltung in einer Mitteilung (Vorlagen-Nr. 1582/2023) das zu dem Zeitpunkt vorgese- hene weitere Vorgehen dargelegt. Am 02.08.2023 hat das Verwaltungsgericht Köln entschieden, dass der Verkehrsversuch Deutzer Freiheit in seiner zu dem Zeitpunkt vorliegenden Form nicht den gesetzlichen Vorga- ben entspricht. Damit gab das Gericht der Klage eines Gewerbetreibenden der Deutzer Frei- heit statt. Das Gericht stellt bei seiner Begründung im Kern darauf ab, dass die für die Heraus- nahme des Kfz-Verkehrs erforderliche Gefahrenlage zur Anordnung nach § 45 Straßenver- kehrsordnung (StVO) nicht in dem aus Sicht des Gerichts erforderlichen Maße von der Stadt Köln nachgewiesen werden konnte. Dies führte dazu, dass der Verkehrsversuch unverzüglich beendet werden musste. Entsprechend dem Tenor des Beschlusses des Verwaltungsgerichts wurden die Abschnitte der Deutzer Freiheit, die bis dahin als Fußgängerzone ausgeschildert waren, wieder für den Kfz-Verkehr freigegeben. Dies wurde nach entsprechender Vorberei- tung zum 30.08.2023 umgesetzt. In den Abschnitten 1-4 gilt seitdem wieder die Verkehrsfüh- rung wie vor dem Verkehrsversuch. Die im April 2023 beschlossenen Änderungen der Ver- kehrsführung im Abschnitt 5 (Einrichtung einer Einbahnstraße) sind von dem Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln nicht betroffen. Eine erste Einordnung des Urteils hat die Verwal- tung in der Mitteilung Nr. 2688/2023 gegeben. Eine Wiedereinrichtung autofreier Bereiche ist nur mit einem straßenrechtlichen Teileinziehungsverfahren möglich. Mit diesem Verfahren muss keine Gefahrenlage dokumentiert, sondern überwiegende Gründe des öffentlichen Wohls abgewogen und nachgewiesen werden. Auswertung der Verkehrsverlagerungen vor den Anpassungen im April 2023 Die Verwaltung hat mit Knotenstromzählungen an ausgewählten Knotenpunkten rund um die Deutzer Freiheit erhoben, wie sich die Kfz-Verkehre verlagern, wenn die Deutzer Freiheit nicht mehr für den Kfz-Verkehr zur Verfügung steht. Dabei wurde vor und nach Einrichtung der neuen Verkehrsführung an jeweils einem vergleichbaren Wochentag über 24 Stunden der Kfz- Verkehr gezählt und die Werte miteinander verglichen. Die Vorher-Zählung fand am 10.05.2022 statt, die Nachher-Zählung am 01.03.2023. Bei der Auswahl der Zähltage wurde darauf geachtet, dass keine Großveranstaltungen in der LanxessArena stattgefunden haben, um veranstaltungsbedingte Einflüsse auszuschließen. Graphische Darstellungen der Auswertung der Verkehrserhebungen sind in Anlage 2 beige- fügt. Die Verkehrserhebungen haben an folgenden Stellen eine signifikante Zunahme des Kfz-Ver- kehrs von 100 Kfz / 24 h oder mehr gezeigt: Karlstraße Theodor-Babilon-Straße Tempelstraße Arnoldstraße Mathildenstraße (Süd) Reischplatz Die Zunahmen pro 24 h betragen hierbei maximal 290 Kfz / 24 h. Dies entspricht einer relati- ven Zunahme von bis zu 83 %. Die Betrachtung der absoluten Werte zeigt jedoch insgesamt geringe zusätzliche Belastungen. Die Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06) kategorisiert Wohnstraßen bis zu einer Verkehrsbelastung von rund 400 Kfz pro Stunde, was überschlägig einer Belastung von 4.000-6.000 Kfz / 24 h entspricht. Die erhobenen Wohnstra- ßen in Deutz haben zum Zeitpunkt des Verkehrsversuchs eine Verkehrsbelastung von max. 1.050 Kfz / 24 h, sodass die Verwaltung die Verkehrsmengen der betroffenen Straßen als ver- träglich einstuft. Dem gegenüber steht eine deutliche Abnahme von zuvor rund 1.500 bis 1.700 auf 90 bis 210 Kfz / 24 h in der Fußgängerzone Deutzer Freiheit, was einer Abnahme um 90 bis 94 % entspricht. Diese beträgt deshalb nicht 100 %, da auch der Lieferverkehr zwi- schen 6 und 11 Uhr mitgezählt wurde. Auch der weiterhin für Kfz-Verkehr befahrbare Ab- schnitt 4 verzeichnet mit einer Abnahme von 960 Kfz / 24 h bzw. 64 % weniger Kfz-Verkehr. 4 Auch einige andere Quartiersstraßen weisen weniger Verkehr auf. Da sich die bis zu 1.575 Kfz / 24 h von der Deutzer Freiheit nicht vollständig auf andere Quartiersstraßen verlagert ha- ben, kann daraus geschlossen werden, dass die Fußgängerzone Deutzer Freiheit insgesamt dazu beiträgt, dass der Kfz-Verkehr im Viertel signifikant reduziert wird. Neben dem Kfz-Verkehr insgesamt (inklusive Schwerverkehr) wurde auch der Schwerverkehr einzeln ausgewertet. In der Verkehrszählung wird dabei nach Fahrzeugen über 2,8 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht differenziert, sodass hier unter Schwerverkehr auch typische Transporter (z. B. von Paketlieferdiensten) fallen. Die Verkehrserhebungen haben an folgen- den Stellen eine signifikante Zunahme des Schwerverkehrs von 10 Kfz über 2.8 t / 24 h oder mehr gezeigt • Karlstraße • Theodor-Babilon-Straße • Tempelstraße • Arminiusstraße • Arnoldstraße • Mathildenstraße (Süd) • Reischplatz Die Zunahmen pro 24 h betragen hierbei innerhalb des Quartiers maximal 40 Kfz über 2.8 t / 24 h. Dies entspricht einer relativen Zunahme von bis zu 133 %. Im Gegensatz zum allgemei- nen Kfz-Verkehr ist der Schwerverkehr im Quartier nicht erkennbar zurückgegangen, sondern hat sich auf andere Straßen verlagert. Dies ist insoweit plausibel, als dass der notwendige Lie- ferverkehr für das Viertel nicht reduziert wurde, sondern sich andere Wege suchen musste. Dies stellt für einige Quartiersstraßen einen Nachteil dar, wird von der Verwaltung aber als verträglich eingestuft. Aufgrund von Baumaßnahmen, die unabhängig vom Verkehrsversuch Deutzer Freiheit durch- geführt worden sind, können für die Constantinstraße und die Kasemattenstraße (östlicher Ab- schnitt) keine Aussagen getroffen werden. Bei der Vorher-Erhebung war der Linksabbieger von der Opladener Straße zur Constantinstraße gesperrt, sodass die in den Daten erkennbare Zunahme des Verkehrs in der Constantinstraße eher auf die Wiedereröffnung des Linksabbie- gers als auf den Verkehrsversuch zurückzuführen ist. Die Kasemattenstraße zwischen Von- Sandt-Platz und Justinianstraße war bei der Nachher-Erhebung wegen einer mehrmonatigen Kranaufstellung im Zuge einer privaten Hochbaumaßnahme gesperrt. Insgesamt zeigen die Verkehrserhebungen einen positiven Effekt der Fußgängerzone Deutzer Freiheit auf die Verkehrsmengen im Quartier. Einige Straßen haben Mehrbelastungen, die nachteilig, aber verträglich sind. Die Ergebnisse der Verkehrserhebungen spiegeln im We- sentlichen auch die Beschwerdelage aus der Bürgerschaft wider. Im Zeitraum des Verkehrs- versuchs gingen keine konkreten Bürgerbeschwerden über die Zunahme von Verkehrsmen- gen im Umfeld bei der Verwaltung ein. Auswertung der Verkehrsverlagerungen nach den Anpassungen im April 2023 Nachdem der Verkehrsversuch im April 2023 angepasst und der Abschnitt 5 wieder für Kfz- Verkehr zugelassen wurde, hat die Verwaltung ausgewählte Knotenpunkte im Umfeld des Ab- schnitts 5 erneut erhoben. Zu beachten ist, dass der Abschnitt 5 im April 2023 als Einbahn- straße eingerichtet worden ist. Vor dem Verkehrsversuch und auch bei der Zählung im Mai 2022 war die Straße auch aus Richtung Deutz-Kalker Straße befahrbar. Die im August 2023 erhobenen Verkehrsmengen in der Neuhöfferstraße und im Abschnitt 4 der Deutzer Freiheit sind nahezu gleich zu den im März 2023 erhobenen Verkehrsmengen. Hier hatte die Änderung im Abschnitt 5 keinen signifikanten Einfluss. Am Reischplatz sind die Unterschiede vor und nach Öffnung des Abschnitts 5 ebenfalls gering. Die Graf-Geßler-Straße und der dahinterliegende Von-Sandt-Platz profitierten von rund 300 Kfz / 24 h weniger Ver- kehr, da eine direkte Ausfahrt über die Deutzer Freiheit zum Gotenring ermöglicht war. Im Ab- schnitt 5 der Deutzer Freiheit stiegen die Verkehrsmengen in entsprechend etwa gleicher Höhe. Verglichen mit der Zeit vor dem Verkehrsversuch ist der Verkehr dort aber nach wie vor 5 um ca. 70 % reduziert, da weder Verkehr aus der westlichen Deutzer Freiheit (Abschnitte 1-3) noch aus Richtung Deutz-Kalker-Straße zufließt. Beim Schwerverkehr zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Aus der Graf-Geßler-Straße und dem Von-Sandt-Platz hat sich Verkehr auf die Deutzer Freiheit verlagert. Ansonsten sind die auf 10 gerundeten Werte gleichgeblieben. Aus dem Blickpunkt Verkehrsmengen ist sowohl der Zustand vor als auch nach der Anpas- sung des Verkehrsversuchs verträglich gewesen. Von der Anpassung im Abschnitt 5 profitier- ten die Graf-Geßler-Straße und der Von-Sandt-Platz. Auswertung von Radverkehrsdaten Der Verwaltung liegen diverse Tageszählungen des Radverkehrs vor, die u. a. im Rahmen der Kfz-Erhebungen mitgezählt worden sind. Aufgrund von jahreszeitlichen und täglichen Schwankungen ist nur bedingt ein Vergleich möglich. Die Daten deuten aber darauf hin, dass sich die Radverkehrsmengen in den Jahren 2022 und 2023 vor und während des Verkehrs- versuchs nicht signifikant verändert haben. Im Abschnitt 2 wurden im Mai 2022 rund 4.350 Radfahrende / 24 h ermittelt, im August 2022 rund 4.600 (hochgerechnet) und im September 2023 (kurz nach Ende des Verkehrsversuchs) knapp 4.500 (hochgerechnet). Im Abschnitt 5 wurden im Mai 2022 gut 3.900 Radfahrende / 24 h gezählt, im August 2023 (kurz vor Ende des Verkehrsversuchs) waren es ca. 3.650. Die höchste Zahl Radfahrender wurde kurz vor dem Verkehrsversuch im Mai 2022 im Abschnitt 2 festgestellt und betrug rund 4.850 Radfah- rende in 24 h. Weitere Zahlen liegen für den Monat März vor. Hier sind die Radverkehrszahlen jahreszeitbedingt niedriger. Im März 2021 wurden im Abschnitt 2 2.250 Radfahrende / 24 h ermittelt (hochgerechnet), im März 2023 war der Wert mit knapp 2.400 ähnlich. Verkehrssicherheit Die Verwaltung hat bei der Polizei Unfalldaten der letzten fünf Jahre abgefragt. Die Daten wur- den für den Zeitraum vom 01.01.2017 bis zum 11.07.2023 zur Verfügung gestellt und umfass- ten damit auch fast den gesamten Zeitraum des Verkehrsversuchs. Die Unfalldaten der Poli- zei umfassen die Kategorien Unfälle mit Getöteten, Schwerverletzten, Leichtverletzten und schwerwiegendem Sachschaden. Bei den ausgewerteten Daten, für die Deutzer Freiheit sind nur die Kategorien „Unfall mit Schwerverletzten“ und „Unfall mit Leichtverletzten“ aufgetreten. Üblicherweise traten in den Jahren 2017 bis 2021 5-6 Unfälle pro Jahr der o. g. Kategorien auf. Von diesen Unfällen ist bei gut der Hälfte eine Gefährdung des Fuß- und Radverkehrs durch den Kfz-Verkehr verzeichnet. Dabei handelt es sich zum einen um Kollisionen zwischen Kfz und anderen Verkehrsteilnehmer*innen, zum anderen auch um Unfälle, bei denen eine Sichtbehinderung durch parkende Fahrzeuge mitursächlich war. In der Erläuterung zu seinem Gerichtsurteil zum Verkehrsversuch Deutzer Freiheit hat das Verwaltungsgericht aufgezeigt, dass dieses Unfallbild kein Verbot für Kfz-Verkehr auf Grundlage des § 45 StVO rechtfertigt. Seit Beginn des Verkehrsversuchs wurden drei Verkehrsunfälle mit Leichtverletzten polizeilich registriert. In zwei dieser drei Fälle sind Radfahrende gestürzt, in einem Fall beim Umfahren einer Absperrbake, in einem anderen Fall beim Vorbeifahren an einem Lieferfahrzeug wäh- rend der Lieferzeiten. Es gab einen polizeilich registrierten Unfall, bei dem ein*e Radfahrer*in mit einem/einer Fußgänger*in kollidiert ist. Einer der Schwerpunkte der Beschwerden und der öffentlichen Diskussion war die wahrge- nommene Gefährdung von Fußgänger*innen durch zu schnell fahrende Radfahrer*innen. Diese habe im Vergleich zu der Zeit vor dem Verkehrsversuch zugenommen. Beobachtungen zeigen, dass in der Deutzer Freiheit Kfz-Verkehr häufig langsamer als Radverkehr fährt, unter anderem wegen den Bodenschwellen und Parkplatzsuche. Auch Radverkehr entgegen der Einbahnstraße wird durch Kfz-Verkehr gebremst. Fällt der Kfz-Verkehr weg, ist es ohne wei- tere Maßnahmen für den Radverkehr möglich, schneller zu fahren. Den Unfalldaten nach kommt es allerdings selten tatsächlich zu Kollisionen, die auch zu Verletzungen führen. Der Einsatz von paarweise aufgestellten Baken, die erforderlich machten, dass Radfahrer*innen 6 im Slalom dran vorbeifahren und an dieser Stelle nicht überholen konnten, hat die Geschwin- digkeit der Radfahrenden reduzieren können. Insgesamt ist die Zahl der polizeilich registrierten Unfälle während des Verkehrsversuchs zu- rückgegangen. Beschwerden Die Verwaltung hat die per E-Mail, Post und in dem zeitweise an einer Stele der Stadt-Terras- sen aufgestellten Feedback-Briefkasten eingegangenen Bürgerschreiben ausgewertet. Im nachfolgenden Abschnitt werden Themen dargestellt, die in diesen Schreiben häufig genannt worden sind. Ein Schwerpunkt der Beschwerden war die mangelnde Einhaltung der Verkehrsregeln in der neu eingerichteten Fußgängerzone. Dies betrifft zum einen Radfahrer*innen, die deutlich schneller als die erlaubte Schrittgeschwindigkeit die Straße befuhren und damit als Gefahr für zu Fuß Gehende wahrgenommen wurden. Selbiges gilt für E-Scooter, die eine Fußgänger- zone gar nicht befahren dürfen. Auch regelwidrige Einfahrten von Kfz-Fahrer*innen außerhalb der Lieferzeiten waren ein häufig genanntes und beobachtetes Problem. Zeitweise wurde über eine schlechte bzw. aggressive Stimmung auf der Straße berichtet. Des Weiteren haben viele Menschen wahrgenommen, dass sich die Sauberkeit verschlechtert und die Obdachlosigkeit erhöht habe. Die Verwaltung hat hierzu keine Statistiken, führt jedoch an, dass der herausgenommene Autoverkehr auch zu einer höheren Übersichtlichkeit des Stra- ßenraums führt und dadurch auch der Zustand der leeren Parkbuchten und der anderen Stra- ßenseite stärker wahrgenommen wird. Darüber hinaus liegen seitens der direkten Anwoh- ner*innen der Deutzer Freiheit Beschwerden über Lärm von sich vermehrt auf der Straße auf- haltenden Menschen vor. Zahlreiche Beschwerden gab es zum Thema Erreichbarkeit von Zielen mit Kfz insbesondere in der neuen Fußgängerzone, aber auch in den umliegenden Straßen. Gewerbetreibende führten die nach eigenen Angaben registrierten Umsatzverringerungen überwiegend auf feh- lende Parkmöglichkeiten für Kund*innen im Umfeld sowie die mangelnde Anfahrbarkeit vor das Geschäft zurück. Dies wurde auch von mobilitätseingeschränkten Menschen (insbeson- dere ältere und körperlich eingeschränkte Menschen) moniert. Räumlich gab es einen Schwerpunkt dieser Beschwerden rund um Abschnitt 1, wo auch in den umliegenden Seiten- straßen keine Parkmöglichkeiten bestehen. Mit den Anpassungen im April 2023 wurden durch die Änderung von Parkregelungen zusätzliche Parkplätze, die von Kunden nutzbar sind, ge- schaffen. Des Weiteren wurde die Kommunikation und Beteiligung der Verwaltung zum Verkehrsver- such als unzureichend bezeichnet, viele fühlten sich nicht ausreichend über das Projekt infor- miert bzw. nicht dazu gehört. Evaluation der Hochschule Bochum Die erste Befragung der Bewohner*innen, Gewerbetreibenden und Besucher*innen zu den Stadt-Terrassen und zum ersten Eindruck des Verkehrsversuchs erfolgte im August/Septem- ber 2022. Mit rund 2.700 Teilnahmen war die Beteiligung an der Befragung hoch. Auf den Teil Möblierung wird im entsprechenden Kapitel dieser Mitteilung eingegangen. Eine Zusammen- fassung in Form einer Präsentation ist in Anlage 3 beigefügt. Die Ergebnisse der Hochschule Bochum zeigen positive Effekte des Verkehrsversuchs sowie eine mehrheitliche Zustimmung der Bewohnerschaft. Ca. 65 % der Bewohner*innen sehen die Veränderung der Aufenthalts- und Lebensqualität auf der Deutzer Freiheit aufgrund des Ver- kehrsversuchs als verbessert oder deutlich verbessert an. Bei den Gewerbetreibenden zeigt sich ein umgekehrtes Bild, hier sehen ca. 70 % eine (deutliche) Verschlechterung. Bei den Be- sucher*innen zeigen die Befragungsergebnisse ein gespaltenes Bild, allerdings auch bei ge- ringer Stichprobe dieser Befragungsgruppe in dieser Befragung (vgl. Darstellung Folie 41). 7 Des Weiteren erfolgte eine Freitext-Abfrage, welche Veränderungen als positiv, neutral oder negativ aufgefallen sind. Es wurden mehr negative Veränderungen benannt, was nicht bedeu- tet, dass mehr Befragte das Projekt negativ sehen. Beispielsweise konnte auch jemand, der dem Projekt positiv gegenübersteht, im Feld „negativ“ Kritik an einzelnen Aspekten äußern. Am häufigsten wurden folgende positiv wahrgenommenen Veränderungen benannt: Erhöhung der Aufenthaltsqualität (767) Verringerung des Kfz-Verkehrs (369) Verbesserung des Straßenraums (243) Verbesserungen im Radverkehr (127) Verbesserungen im Fußverkehr (95) Sonstiges (517) Die negativ benannten Veränderungen lassen sich in folgende Kategorien gruppieren: Auswirkungen durch den Radverkehr (692) Verschlechterung für den Kfz-Verkehr (Wege, Parken) (575) Verringerung der Aufenthaltsqualität (286) Umsetzung (233) Auswirkungen auf einzelne Personengruppen (155) Sonstiges (818) Seitens der Gewerbetreibenden wurden anteilig besonders häufig die sinkende Kundenzahl durch Wegfall der Parkplätze, Ausgrenzung bestimmter Personengruppen und ein Rückgang der Kundenfrequenz genannt. Ein weiterer Erhebungsbaustein war die Verteilung der zu Fuß Gehenden im Querschnitt der Straße. Hier wurde vor und während dem Verkehrsversuch erhoben, ob sich die Passant*in- nen auf dem nördlichen oder südlichen Gehweg oder auf der Fahrbahn fortbewegten. Die Da- ten zeigen, dass nur wenige Passant*innen (7 %) die Fahrbahn zum Gehen nutzten. Dies ist mutmaßlich auf die wahrgenommene Gefährdung durch zu schnell fahrenden Radverkehr so- wie regelwidrigen Kfz-Verkehr zurückzuführen. Nach Beobachtungen der Verwaltung sind während des Einsatzes der Absperrbaken mehr zu Fuß Gehende auf der Fahrbahn gegan- gen. Befragung der Gewerbetreibenden Im November 2022 hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Köln gemeinsam mit der Interessensgemeinschaft (IG) Deutz und dem Verbund der Kölner Interessengemeinschaften Veedellieben e. V. eine Umfrage unter den an der Deutzer Freiheit ansässigen Unternehmen zum Verkehrsversuch durchgeführt. Hierbei wurden die Gewerbetreibenden zum Beispiel zu ihrer Einschätzung darüber gefragt, wie ihre Kunden und Lieferanten die Erreichbarkeit des Standorts beurteilen, wie sich Kundenfrequenz und Umsatz entwickelt hat und wie sie den Verkehrsversuch beurteilen. Die Befragung zeigte eine sehr deutlich überwiegende Ableh- nung des Verkehrsversuchs seitens der Gewerbetreibenden auf. Für die gesamte Auswertung wird auf die Website der IHK Köln verwiesen: https://www.ihk.de/koeln/hauptnavigation/presse/pressemeldungen2022/pm-deutzer-freiheit- 5656850 Stimmungsbild zum Verkehrsversuch aus August 2023 Im August 2023 hat die Verwaltung mit einer Befragung ein Stimmungsbild zum Verkehrsver- such eingeholt. Kölner*innen hatten vom 14. bis zum 27. August, also kurz vor dem Ende des Versuchs, zwei Wochen Zeit, um über die Plattform „Meinung für Köln“ oder über Flyer ihre Erfahrungen mit der Verwaltung zu teilen. Die Flyer wurden über Postwurfsendungen im direk- ten Umfeld an die Haushalte ausgeteilt. Darüber hinaus waren vom 14. bis 16. August Kol- leg*innen des Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung vor Ort, um mit Menschen direkt ins Ge- spräch zu kommen und ihre Rückmeldungen aufzunehmen. 8 Dabei wurden den Befragten (mit Ausnahme der Angaben zur Person) offene Fragen zum Verkehrsversuch gestellt, d. h. es wurden keine Antworten vorgegeben, sondern es konnte per Freitext geantwortet werden. Folgende Fragen wurden gestellt: 1. Angaben zur Person (Perspektive: Anwohner*innen, (regelmäßige) Besucher*innen, Menschen die dort arbeiten oder ein Geschäft betreiben) 2.1. Was haben Sie durch die autofreie Zone gewonnen? 2.2. Was sollte aus dem Verkehrsversuch unbedingt beibehalten werden? 3.1. Was haben Sie durch die autofreie Zone verloren? 3.2. Wie könnte sich die Situation für Sie wieder verbessern? 4. In die Zukunft geblickt: Was möchten Sie auf der Deutzer Freiheit erleben? Wie sieht ein perfekter Moment auf der Deutzer Freiheit für Sie aus? Bei der Auswertung der Befragung wurden alle eingegangenen Rückmeldungen gesichtet und nach Themen zusammengefasst. Für die je Personengruppe am häufigsten genannten As- pekte wurden aus allen Rückmeldungen Ankerbeiträge ausgewählt, welche die Meinungen der Personengruppe gut repräsentieren. Mit insgesamt 2.759 Rückmeldungen war die Beteili- gung an der Befragung sehr hoch und zeigt die hohe Betroffenheit der Bevölkerung bei der Thematik. Ziel der Befragung war es nicht, Mehrheiten oder ein repräsentatives Bild zu zeigen, sondern einzelne Perspektiven und Argumente sichtbar zu machen. Diese können als Grundlage für weitere Beteiligungsformate genutzt werden. Die ausführliche Auswertung der Befragung ist in Anlage 4 beigefügt. Die Kernerkenntnisse aus der Befragung lassen sich in Konsens und Dissens zwischen den Befragten aufteilen. Die Steigerung der Aufenthaltsqualität befürworten alle Gruppen. Dabei wünscht sich der Großteil der Befragten mehr Begrünung und die Belebung der Außengastro- nomie. Konsens gibt es auch über die Problematik mit zu schnell fahrendem Radverkehr. Eine große Mehrheit der Befragten gibt an, dass der Fahrradverkehr angepasst und reguliert wer- den muss. Dissens gibt es bei der Fragestellung der Autofreiheit. Die Rückmeldungen ergeben, dass An- wohner*innen, Besucher*innen und Arbeitnehmer*innen in großer Mehrheit die Autofreiheit befürworten. Die stark abweichende Perspektive der Geschäftstreibenden findet sich auch in dieser Befragung wieder. Im Fokus der Rückmeldungen stehen der Einbruch der Umsätze und sinkende Kunden*innenzahlen. Zudem wird zurückgemeldet, dass der Versuch zu einer Verschlechterung der Erreichbarkeit der Geschäfte für ältere und gehbehinderte Menschen geführt hat – was ebenfalls zu einem Rückgang der Kundenfrequenz und damit auch des Um- satzes führe. Weiterhin wird auf die fehlenden Parkplätze insbesondere vor den Arztpraxen hingewiesen. Möblierung Im Laufe des Verkehrsversuchs kamen von Juni bis September 2022 sowie von Dezember 2022 bis März 2023 die sogenannten „Stadt-Terrassen“ zum Einsatz. Die "Stadt-Terrassen" sind ein Leihangebot des Zukunftsnetz Mobilität NRW, dessen Geschäftsstelle beim Verkehrs- verbund Rhein-Sieg in Köln angesiedelt ist. Sie kommen jeweils zeitlich begrenzt in verschie- denen Stadträumen zum Einsatz, um den möglichen Gewinn an Aufenthaltsqualität für alle aufzuzeigen. Von April bis Oktober 2023 kamen bei der Firma Stadtkontraste aus Köln ange- mietete Stadtmöbel zum Einsatz. Für das Möblierungskonzept wurden Anregungen aus ge- meinsamen Terminen mit Bürgervereinen und -initiativen sowie Interessensvertretungen des Handels berücksichtigt. Die Hochschule Bochum hat die Stadt-Terrassen umfassend evaluiert. Eine Zusammenfas- sung in Form einer Präsentation ist in Anlage 3 beigefügt. Nachfolgend werden die wichtigsten Erkenntnisse benannt. 9 Untersucht wurde, wie häufig und zu welchem Zweck die Stadt-Terrassen genutzt worden sind. Die Häufigkeit wurde verglichen mit einer Vorher-Erhebung, wie viele Kfz-Nutzer*innen dieselbe Fläche als Parkstand genutzt haben. Die Erhebung zeigt, dass an einem Werktag zwischen 12 und 23 Uhr die Kfz-Parkstände durchschnittlich von 22 Personen genutzt wur- den, an einem Samstag von 8 Personen. Als auf dieser Fläche während des Verkehrsver- suchs Sitzmöbel aufgestellt waren, wurde die Fläche von 52 Personen werktags bzw. 58 Per- sonen samstags genutzt. Dies zeigt, dass die Fläche als Möblierungszone mehr Menschen zugutekommt als bei der Nutzung als Kfz-Parkstand. Am häufigsten genutzt wurden die Stadt- Terrassen zum Ausruhen/Pause machen (990), zum Konsum von im Umkreis gekauften Es- sen und Trinken (875) sowie zur Unterhaltung/als Treffpunkt mit anderen (635). Die Befragten wurden nach einer Bewertung der Stadt-Terrassen insgesamt (sehr gut, gut, schlecht oder sehr schlecht) sowie zu der Aussage „Stadt-Terrassen sind ein Gewinn für die Deutzer Freiheit“ (ich stimme zu, ich stimme eher zu, ich stimme eher nicht zu, ich stimme nicht zu) befragt. Beide Fragen fielen zu rund 65 % positiv aus. Bei der Bewertung der einzel- nen Elemente wurden Pflanzkübel und die Fahrradreparaturstation besonders positiv bewer- tet. Negativer bewertet wurden die Stadtterrassen von unmittelbaren Anwohner*innen der Deutzer Freiheit, 52 % haben diese negativ bewertet. Auch die Befragung aus August 2023 auf dem Portal „Meinung für Köln“ geben ein überwie- gend positives Feedback für die Möblierung. Nach der Gastronomie wurden die Stadtmöbel am zweithäufigsten als Gewinn aus dem Verkehrsversuch genannt. Auch bei den Zukunfts- wünschen werden Begrünung und Stadtmöbel häufig genannt. Dem gegenüber stehen Be- schwerden unmittelbarer Anlieger im Bereich von Sitzgelegenheiten, die über Ruhestörungen insbesondere in den Abend- und Nachtstunden klagen. Insgesamt stellt die Stadtmöblierung einen wichtigen Baustein für die Aufwertung der Straße dar. Fazit Auf der Deutzer Freiheit wurde im Zeitraum von Juni 2022 bis August 2023 im Rahmen eines Verkehrsversuchs eine Fußgängerzone (Fahrrad frei) erprobt. Radfahrende durften die Straße weiterhin in beide Richtungen befahren. Lieferverkehr war werktags 6 bis 11 Uhr zugelassen, nachträglich wurden auch Taxis zu diesen Zeiten erlaubt. Die freigewordenen Flächen wurden durch verschiedene Stadtmöbel bespielt. Der Verkehrsversuch endete aufgrund eines Be- schlusses des Verwaltungsgerichts Köln aufgrund formeller Aspekte. Das Gericht zeigte auf, dass für die Einrichtung einer Fußgängerzone in der Deutzer Freiheit die Instrumente der Straßenverkehrsordnung nicht geeignet sind, sondern ein Teileinziehungsverfahren nach dem Straßen- und Wegegesetz NRW notwendig ist. Dieses Verfahren wäre der formelle Weg, wenn autofreie Abschnitte in der Deutzer Freiheit wiedereingerichtet werden sollten. Die Evaluation des Projekts zeigt sowohl Erfolge als auch Kritik aus der Zeit des Verkehrsver- suchs auf. Über alle Personengruppen hinweg wurde mehrheitlich eine Steigerung der Aufent- haltsqualität positiv vernommen. Die Stadtmöblierung wird sehr überwiegend befürwortet, ebenso wird die (Außen-)Gastronomie als Gewinn für die Straße gesehen. Die Verkehrsmes- sungen zeigen, dass das Projekt insgesamt zur Verkehrsberuhigung im Viertel beiträgt, auch wenn es in einigen Nebenstraßen Mehrbelastungen gab. Für den Radverkehr bedeutete die Herausnahme des Autoverkehrs eine Verbesserung. Ent- gegen den Verkehrsregeln, nach denen Radverkehr in Fußgängerzonen nur Schrittgeschwin- digkeit fahren darf, führte der Wegfall des Autoverkehrs jedoch zu schnellerem Radverkehr entlang der Deutzer Freiheit. Die Straße wurde daher trotz der Ausweisung als Fußgänger- zone von einigen Fußgänger*innen als gefährlicher wahrgenommen als zuvor mit Autover- kehr. Entsprechend wurde die bauliche Fahrbahn von Fußgänger*innen eher gemieden, auch wenn sie als Aufenthalts- und Verkehrsfläche für sie vorgesehen war. Lösungen für eine Ent- schleunigung des Radverkehrs sind daher ein wichtiger Anpassungsaspekt, sollte die Straße wieder autofrei werden. Die Rückmeldungen aus den Befragungen zeigen, dass die Mehrheit der Anwohner*innen, 10 Besucher*innen und Arbeitnehmer*innen aus der Umgebung die Autofreiheit befürworten. Im Gegensatz dazu gibt es seitens der Gewerbetreibenden eine überwiegende Ablehnung der Autofreiheit. Sie berichten von schlechterer Erreichbarkeit ihrer Geschäfte, da sie nicht mehr direkt anfahrbar seien und verfügbare Parkmöglichkeiten in der Umgebung fehlten. Darüber klagen auch ältere bzw. mobilitätseingeschränkte Menschen, die sich aufgrund der verkehrli- chen Veränderungen ausgegrenzt fühlten. Die Gewerbetreibenden führen auf diese Um- stände sinkende Kund*innenanzahlen und Umsatzeinbußen zurück. Bemängelt wurde die mangelnde Beteiligung der Öffentlichkeit vor und während des Projekts. Zur Beschlussfassung des Projekts wurde auch seitens der Verwaltung argumentiert, die Per- spektiven der einzelnen Nutzergruppen seien aufgrund der umfangreichen Vorbereitung der antragsstellenden Bürgerinitiative sowie erfolgter Fachgespräche mit Interessensvertretungen bekannt. Des Weiteren war der Grundgedanke des Verkehrsversuchs auch, Sachen kurzfris- tig auszuprobieren. Eine zeitnahe Umsetzung war von Bezirksvertretung und der Bürgerinitia- tive gefordert. Der Verlauf des Projekts zeigte jedoch eine hohe Betroffenheit der lokalen Be- völkerung, die eine direkte Beteiligung zu den Änderungen an ihrer zentralen Geschäftsstraße des Viertels erwarteten. Die Verwaltung empfiehlt daher für zukünftige Projekte dieser Art eine umfassendere Beteiligung im Vorfeld. Insgesamt zeigte der Verkehrsversuch aus Sicht der Verwaltung einige positive Effekte. Den vorhandenen Rückmeldungen zufolge wünscht sich ein überwiegender Teil der Nutzer*innen der Deutzer Freiheit eine Verkehrsberuhigung mit weniger Kfz-Verkehr und langsamen Rad- verkehr. Dies ordnet sich auch in die Mobilitätsstrategie der Stadt ein, den Umweltverbund zu stärken. Dem gegenüber stehen die Belange von Gewerbetreibenden und weiteren Gruppen, der mobilitätseingeschränkten Menschen und unmittelbaren Anwohner*innen, die aus Sicht der Verwaltung nicht zu vernachlässigen sind. Diese Gruppen fühlten sich rund um den Ver- kehrsversuch mit ihren Belangen nicht ausreichend berücksichtigt. Im Ergebnis wurde der Verkehrsversuch im Viertel emotional diskutiert, bis hin zur Veranstaltung von zwei Demonst- rationen, der Gründung einer Initiative und schließlich der Klage gegen den Verkehrsversuch. Für die Akzeptanz der weiteren verkehrlichen Entwicklung der Deutzer Freiheit hält es die Verwaltung aufgrund der gewonnen Erkenntnisse für erforderlich, weitere Beteiligungsformate durchzuführen. Dazu wurde mit dem Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung und externer Beratung folgender Vorschlag erarbeitet: Mit den wichtigsten Stakeholdern aus Deutz sollte ein Mediationsverfahren durchgeführt wer- den. Dieser Vorschlag wurde erstmalig seitens des Klägers im Rahmen des Prozesses vor dem Verwaltungsgericht eingebracht, anschließend jedoch wieder zurückgezogen. Die Ver- waltung hält es jedoch für sinnvoll, mit Multiplikator*innen wieder ins Gespräch zu kommen und eine Basis zu finden, auf der gemeinsam und konstruktiv an der Zukunft der Deutzer Frei- heit gearbeitet werden kann. Gegenstand der Mediation soll auch das weitere Vorgehen rund um die entgegengesetzten Interessenslagen bezüglich des Projekts sein. Die Verwaltung schlägt für das weitere Vorgehen einen Workshop vor, in dem Lösungen für die Zukunft der Deutzer Freiheit erarbeitet und diskutiert werden sollen. Die genaue Ausgestaltung des Work- shops kann mit dem Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung konzipiert und wenn nötig mit den Mul- tiplikator*innen (ggf. auch im Mediationsverfahren) rückgekoppelt werden. Auch wenn auf- grund der unterschiedlichen Bedürfnisse, Wünsche und Bewertungen nicht zu erwarten ist, dass es einen einmütigen Konsens über die weitere verkehrliche Gestaltung der Deutzer Frei- heit geben wird, kann die Mediation aber zum gegenseitigen Verständnis und einer Befrie- dung der Situation beitragen. Anlagen Übersichtsplan Auswertung Kfz-Verkehrserhebungen Ergebnispräsentation Evaluation Hochschule Bochum Ergebnispräsentation Stimmungsbild aus Befragung über Meinung für Köln
Anlage_1_Uebersichtsplan_Deutzer_Freiheit_nach_Anpassung_und_Abschnitte
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Anpassungen Deutzer Freiheit Reisch- platz Von-Sandt- Platz Sankt Heribert Tempelstraße Gotenring Mathildenstraße Luisenstraße Reischplatz Düppelstraße Theodor-Babilon- Straße Deutzer Freiheit Neuhöfferstraße Graf- Geßler-Straße Kasematten- straße Siegburger Straße Fußgängerzone Radverkehr frei/ Lieferverkehr und Taxis werktags 6-11 Uhr frei Fahrtrichtung Kfz-Verkehr bestehend neu keine Durchfahrt Mindener Straße Nur Garagen- zufahrten Ladezone: werktags 6-19 Uhr Übrige Zeiten: Bewohnerparken Kurzzeitparken: werktags 9-18 Uhr Übrige Zeiten: Bewohnerparken Ladezone/reserviertes Bewohnerparken Kurzzeitparken ohne Roten Punkt/ reserviertes Bewohnerparken reserviertes Bewohnerparken Justinianstraße Nur Bewohnerparken (Parkausweis Deutz I) Anlage 1
Anlage_2_Auswertung_Kfz-Verkehrserhebungen
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Anlage 2 – Auswertung Kfz-Verkehrserhebungen Deutzer Freiheit Erläuterung: Die nachfolgenden Abbildungen zeigen eine Auswertung der Kfz- Verkehrserhebungen im Rahmen des Verkehrsversuchs Deutzer Freiheit. Die Straßenquerschnitte, für die Erhebungsdaten vorliegen, sind mit einem farbigen Balken mit Beschriftung versehen. Die Abbildungen zeigen dabei die Veränderungen zwischen der Zählung vor dem Verkehrsversuch (Mai 2022) und den Zählungen während des Verkehrsversuchs (März 2023 bzw. August 2023). Hat der Verkehr nach Einrichtung des Verkehrsversuchs abgenommen, wird dies durch einen grünen Balken und eine negative Zahl dargestellt. Hat der Verkehr nach Einrichtung des Verkehrsversuchs zugenommen, wird dies durch einen roten Balken und eine positive Zahl dargestellt. Die Strichdicke nimmt mit der Höhe der Zu- oder Abnahme gemäß der jeweiligen Legende zu. Gibt es zwischen den Erhebungen keine Veränderung, ist der Balken schwarz. Dies wurde bei Abweichungen unter 100 Kfz/24h, 10 Transportern bzw. LKW/24h bzw. unter 10 % relativer Abweichung angenommen, da solche geringen Unterschiede im Rahmen einer täglichen Schwankung liegen und kein Einfluss durch die Maßnahme abgeleitet werden kann. Erhebungstage: 10.05.2022, 01.03.2023, 10.08.2023 Inhalt: Vergleich zwischen Mai 2022 und März 2023 1. Absolute/Prozentuale Abweichung 05/2022-03/2023 in Kfz/24h 2. Absolute/Prozentuale Abweichung Schwerverkehr >2,8t 05/2022-03/2023 in Kfz/24h Vergleich zwischen Mai 2022 und August 2023 (nach Anpassung des Verkehrsversuchs im Abschnitt 5) 3. Absolute/Prozentuale Abweichung 05/2022-08/2023 in Kfz/24h 4. Absolute/Prozentuale Abweichung Schwerverkehr >2,8t 05/2022-08/2023 in Kfz/24h
Anlage_4_Ergebnispräsentation Stimmungsbild aus Befragung über Meinung für Köln
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Stimmungsbild zum Verkehrsversuch Deutzer Freiheit Befragung zum Ende des Versuches 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Anlage 4 Intro: Worum geht es? 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Gut ein Jahr lang wurde auf der Deutzer Freiheit einen Verkehrsversuch durchgeführt. Aus dem Versuch möchten wir als Stadt Köln lernen. In weiten Teilen der Deutzer Freiheit wurde eine möblierte Fußgängerzone eingerichtet, die auch von Radfahrenden und vormittags vom Lieferverkehr genutzt werden durfte. In den Seitenräumen wurden bisherige Stellplätze umgenutzt und zum Teil möbliert. Um die Deutzer Freiheit nun für die Zukunft zu gestalten, haben wir von den Kölner*innen ein Stimmungsbild eingeholt. Folgende Fragen haben wir dabei gestellt: 1. Angaben zur Person (Perspektive: Anwohner*innen, (regelmäßige) Besucher*innen, Menschen die dort arbeiten oder ein Geschäft betreiben) 2.1. Was haben Sie durch die autofreie Zone gewonnen? 2.2. Was sollte aus dem Verkehrsversuch unbedingt beibehalten werden? 3.1. Was haben Sie durch die autofreie Zone verloren? 3.2. Wie könnte sich die Situation für Sie wieder verbessern? 4. In die Zukunft geblickt: Was möchten Sie auf der Deutzer Freiheit erleben? Wie sieht ein perfekter Moment auf der Deutzer Freiheit für Sie aus? Im Folgenden sehen Sie die Ergebnisse aus dem Stimmungsbild. Hierbei geht es nicht um Mehrheiten oder darum ein repräsentatives Bild zu zeigen, sondern darum, einzelne Perspektiven und Argumente sichtbar zu machen. 2 Überblick 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung • Zeitraum der Befragung: 14.–27. August 2023 (Zeitraum des Verkehrsversuchs: 10.06.2022 – 29.08.2023) • Anzahl der Rückmeldungen insgesamt: 2.759 • Online: 2.476 • Analog: 283 • Angeschriebene Haushalte durch Postwurfsendung: 4.512 • Zeit vor Ort: 18 Stunden (3 Termine mit 3 Personen à 2 Stunden) 3 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Eindrücke 4 Angaben zur Person 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Personengruppe Anzahl % Ich wohne dort 1601 59 Ich komme regelmäßig zu Besuch 717 26 Ich bin nur ab und an hier 168 6 Ich arbeite in der Umgebung 155 6 Ich betreibe ein Geschäft 51 2 Keine Angabe 21 1 5 Übersicht Haltungen nach Perspektiven 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Autofrei 72% Neutral 2% Kompromiss 3% Autos zulassen 23% Autofrei 72% Neutral 1% Kompromiss 6% Autos zulassen 21% Autofrei 35% Neutral 0% Kompromiss 2% Autos zulassen 63% Autofrei 84% Neutral 0% Kompromiss 3% Autos zulassen 13% Autofrei 92% Neutral 1% Kompromiss 2% Autos zulassen 5% Autofrei Autos zulassen Kompromiss Neutral Anwohnende Arbeiten in der Umgebung Geschäftsbetreibende Regelmäßige Besucher*innen Besucher*innen 6 Perspektiven 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Wie stehen die einzelnen Gruppen dem Verkehrsversuch genau gegenüber? 7 Anwohnende 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Anwohnende befürworten mit großer Mehrheit die Autofreiheit. Autofrei 72% Neutral 2% Kompromiss 3% Autos zulassen 23% Gewinn Anzahl % Gastronomie 638 19 Stadtmöbel 574 17 Begrünung 434 13 Lärmreduktion 391 12 mehr Platz, Freiheit 281 8 kein Gewinn 280 8 Keine Gefährdung durch Autoverkehr 267 8 Abgasreduktion 204 6 Kinderfreundlichkeit 115 3 Fahrradweg 94 3 Aufenthaltsqualität 48 1 Fahrradständer 48 1 Mehr Kund*innen 1 0 Verlust Anzahl % kein Verlust 712 39 Konflikte Fahrradverkehr 426 23 Parkplätze 320 18 Ruhestörung 201 11 Umsatzrückgänge 43 2 Sauberkeit 38 2 Barrierefreiheit 37 2 freier Autoverkehr 26 1 Sicherheit Kinder 23 1 Zukunftswünsche Haltung 8 * In vielen Rückmeldungen wurde tatsächlich “kein Gewinn“ bzw. „kein Verlust“ genannt. Diese Nennungen werden daher auch jeweils als Punkte der inhaltlichen Rückmeldung ausgewertet. Stadtmöbel 10 % Gastronomie 14 % Autofreiheit 20 % Meinungen Anwohnender 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Es ist sehr viel ruhiger und stressfreier geworden, dadurch dass keine Autos fahren und vor allem kommt es der Umwelt zugute. Man überlegt wirklich, ob man ins Auto steigt oder doch einfach das Fahrrad nimmt. Ich bin häufiger mit dem Fahrrad gefahren, da ich wusste, dass ich mit dem Auto keinen Parkplatz finde. Sollte für den ganzen Innenstadtbereich so umgesetzt werden. – Anwohner*in für die Autofreiheit Gewonnen habe ich nichts. Denn es gab leider viele Kollisionen mit Radfahrenden, obwohl sich zu Fuß gehende Personen kaum getraut haben, die Straße als Weg zu nutzen. Für Lieferanten und Taxis gab es keine offensichtliche Geschwindigkeitsbegrenzung. – Anwohner*in gegen die Autofreiheit 9 Arbeiten in der Umgebung 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung In der Umgebung Arbeitende befürworten mit großer Mehrheit die Autofreiheit. Zukunftswünsche Autofrei 72% Neutral 1% Kompromiss 6% Autos zulassen 21% Gewinn Anzahl % Gastronomie 43 15 Keine Gefährdung durch Autoverkehr 37 13 Stadtmöbel 36 12 Lärmreduktion 31 11 Fahrradweg 28 10 kein Gewinn 24 8 mehr Platz, Freiheit 23 8 Abgasreduktion 22 8 Begrünung 21 7 Aufenthaltsqualität 17 6 Fahrradständer 5 2 Kinderfreundlichkeit 3 1 Mehr Kund*innen 0 0 Verlust Anteil % kein Verlust 85 57 Konflikte Fahrradverkehr 28 19 Parkplätze 24 16 Umsatzrückgänge 7 5 Ruhestörung 4 3 freier Autoverkehr 1 1 Barrierefreiheit 1 1 Sicherheit Kinder 0 0 Sauberkeit 0 0 Haltung 10 * In vielen Rückmeldungen wurde tatsächlich “kein Gewinn“ bzw. „kein Verlust“ genannt. Diese Nennungen werden daher auch jeweils als Punkte der inhaltlichen Rückmeldung ausgewertet. Zukunftswünsche Autofreiheit 31 % Gastronomie 14 % Stadtmöbel 11 % Meinungen von in der Umgebung Arbeitenden 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Bessere Luft, deutlich weniger Lärm, Spielraum für Kinder, mehr Muße, Ort für sinnvolle Arbeitspausen, Ort für Begegnungen, mehr Wir-Gefühl. Arbeitende*r für die Autofreiheit Leider sind wir seit dem Versuch mit den Kollegen nur noch selten dort gewesen. Wir sind mittags sonst kurz mit dem Auto dorthin und haben dort gegessen. Da wir nur begrenzt Zeit haben, ist die Parkplatzsuche so lange gewesen, dass wir woanders kurz gehalten haben. – In der Umgebung Arbeitende*r gegen die Autofreiheit 11 Geschäftstreibende 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Geschäftstreibende sind mit großer Mehrheit gegen die Autofreiheit. Zukunftswünsche Autofrei 35% Neutral 0% Kompromiss 2% Autos zulassen 63% Gewinn Anzahl % kein Gewinn 26 39 Mehr Kund*innen 10 15 Gastronomie 6 9 Stadtmöbel 5 7 Lärmreduktion 4 6 mehr Platz, Freiheit 4 6 Abgasreduktion 3 4 Aufenthaltsqualität 3 4 Begrünung 2 3 Keine Gefährdung durch Autoverkehr 2 3 Fahrradständer 1 1 Fahrradweg 1 1 Kinderfreundlichkeit 0 0 Verlust Anteil % Umsatzrückgänge 23 38 Parkplätze 12 20 kein Verlust 9 15 Konflikte Fahrradverkehr 8 13 Ruhestörung 4 7 freier Autoverkehr 3 5 Barrierefreiheit 1 2 Sicherheit Kinder 0 0 Sauberkeit 0 0 Haltung 12 * In vielen Rückmeldungen wurde tatsächlich “kein Gewinn“ bzw. „kein Verlust“ genannt. Diese Nennungen werden daher auch jeweils als Punkte der inhaltlichen Rückmeldung ausgewertet. Zukunftswünsche Gastronomie 14 % Stadtmöbel 11 % Ausgangs- zustand 31 % Meinungen von Geschäftstreibenden 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Jede Menge Laufkundschaft. Weniger Falschparkende vor meinem Laden. Pünktlicher Zulieferer. – Geschäftsbetreibende*r für die Autofreiheit Viele meiner Kunden berichteten, dass sie sich in Zukunft andere Stadtteile suchen müssen, weil Parken in Deutz praktisch unmöglich geworden ist. – Geschäftsbetreibende*r gegen die Autofreiheit 13 Regelmäßige Besucher*innen 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Regelmäßige Besucher*innen befürworten mit großer Mehrheit die Autofreiheit. Zukunftswünsche Gewinn Anzahl % Gastronomie 236 15 Stadtmöbel 218 13 Keine Gefährdung durch Autoverkehr 198 12 Lärmreduktion 195 12 mehr Platz, Freiheit 156 10 Begrünung 129 8 Abgasreduktion 112 7 Fahrradweg 98 6 Aufenthaltsqualität 91 6 kein Gewinn 80 5 Kinderfreundlichkeit 50 3 Fahrradständer 26 2 Mehr Kund*innen 0 0 Verlust Anteil % kein Verlust 444 63 Konflikte Fahrradverkehr 106 15 Parkplätze 95 13 Ruhestörung 19 3 Umsatzrückgänge 15 2 Barrierefreiheit 9 1 freier Autoverkehr 8 1 Sicherheit Kinder 6 1 Sauberkeit 4 1 Autofrei 84% Neutral 0% Kompromiss 3% Autos zulassen 13% Haltung 14 * In vielen Rückmeldungen wurde tatsächlich “kein Gewinn“ bzw. „kein Verlust“ genannt. Diese Nennungen werden daher auch jeweils als Punkte der inhaltlichen Rückmeldung ausgewertet. Autofreiheit 27 %Stadtmöbel 12 % Gastronomie 17 % Meinungen von regelmäßigen Besucher*innen 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Entspanntes Einkaufen und Radfahren auf der Deutzer Freiheit; insgesamt eine freundliche Stimmung mit vielen Menschen, die in ihrem/diesem Viertel verweilen und sich zum Beisammensein verabreden – in den zahlreichen Außengastronomien oder/und auf den neu gestalteten Bänken. Kein hektischer Autoverkehr mit ohnehin wenigen Parkplätzen und daher angestrengten Fahrern. Insgesamt ein deutlich entspannteres Einkaufen auf der Deutzer Freiheit! – Regelmäßige*r Besucher*in für die Autofreiheit Die Möglichkeit, schwere und unhandliche Pakete mit dem Auto bei der Post abholen zu können, ist entfallen. Leider ist es nicht immer möglich, eine Packstation zu nutzen. Die autofreie Zone hat durch rasende Fahrräder nicht dazu geführt, dass man gefahrlos die Straße als Fußgänger nutzen oder gar überqueren konnte. Mit Autos fand ich es tatsächlich sichererer. – Regelmäßige*r Besucher*in gegen die Autofreiheit 15 Besucher*innen 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Besucher*innen befürworten mit großer Mehrheit die Autofreiheit. Autofrei 92% Neutral 1% Kompromiss 2% Autos zulassen 5% Gewinn Anzahl % Lärmreduktion 51 16 Stadtmöbel 51 16 Keine Gefährdung durch Autoverkehr 46 14 mehr Platz, Freiheit 31 10 Gastronomie 30 9 Begrünung 29 9 Fahrradweg 29 9 Abgasreduktion 28 9 Aufenthaltsqualität 13 4 kein Gewinn 7 2 Kinderfreundlichkeit 6 2 Fahrradständer 4 1 Kund*innen 1 0 Verlust Anteil % kein Verlust 125 82 Konflikte Fahrradverkehr 15 10 Parkplätze 7 5 Umsatzrückgänge 3 2 Ruhestörung 1 1 freier Autoverkehr 1 1 Barrierefreiheit 0 0 Sicherheit Kinder 0 0 Sauberkeit 0 0 Haltung 16 * In vielen Rückmeldungen wurde tatsächlich “kein Gewinn“ bzw. „kein Verlust“ genannt. Diese Nennungen werden daher auch jeweils als Punkte der inhaltlichen Rückmeldung ausgewertet. Zukunftswünsche Autofreiheit 27 % Gastronomie 20 % Stadtmöbel 13 % Meinungen von Besucher*innen 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Deutlich verbesserte Aufenthaltsqualität. Weniger Lärm und damit verbunden auch weniger Stress. Da ich in der Regel zu Fuß oder mit dem Rad in Köln unterwegs bin und Freunde in Deutz wohnen, war ich über den Verkehrsversuch sehr erfreut. Jetzt, wo die Autos wieder fahren, werden wir uns wieder einen anderen Treffpunkt suchen. – Besucher*in für die Autofreiheit Durchfahrt- und Parkmöglichkeit für kurze Besorgungen. – Besucher*in gegen die Autofreiheit 17 Gewinne 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Was haben Sie durch den Verkehrsversuch gewonnen und was soll beibehalten werden? * In vielen Rückmeldungen wurde tatsächlich “kein Gewinn“ bzw. „kein Verlust“ genannt. Diese Nennungen werden daher auch jeweils als Punkte der inhaltlichen Rückmeldung ausgewertet. 18 Nennungen von Gewinnen 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Gewinn Anzahl % Gastronomie 963 16 Stadtmöbel 902 15 Lärmreduktion 683 11 Begrünung 627 10 Sicherheit 554 9 mehr Platz, Freiheit 503 8 kein Gewinn 434 7 Abgasreduktion 377 6 Aufenthaltsqualität 294 5 Fahrradweg 251 4 Kinderfreundlichkeit 174 3 angenehmes Einkaufen 162 3 Fahrradständer 85 1 Mehr Kund*innen 12 0 19 Nennungen von Gewinnen in % 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 16,0 15,0 11,3 10,4 9,2 8,4 7,2 6,3 4,9 4,2 2,9 2,7 1,4 0,2 Gastronomie Stadtmöbel Lärmreduktion Begrünung Sicherheit mehr Platz, Freiheit kein Gewinn Abgasreduktion Aufenthaltsqualität Fahrradweg Kinderfreundlichkeit angenehmes Einkaufen Fahrradständer Mehr Kund*innen Die am häufigsten genannte positive Rückmeldung zum Verkehrsversuch ist die Erhöhung der Aufenthaltsqualität. Die Aufwertung des Straßenraums durch Gastronomie, Begrünung und Mobiliar ist zentral. 20 Gastronomie, Stadtmöbel 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Das Gefühl, dass auch Deutz ein Veedel mit einem Kern ist – wo man sich auch im öffentlichen Raum entspannt treffen kann, mit Bänken, ohne konsumieren zu müssen. Aber auch die jetzigen Straßencafés mit mehr Außengastronomie finde ich eine Bereicherung, die haben vorher in einem Viertel, das sehr von Messe und Arena und Schnellkonsum geprägt und dabei sehr eng ist, einfach gefehlt. Ich gehe jetzt häufiger mit Besuch auswärts Kaffee trinken oder etwas essen. 21 Lärmreduktion 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Die Lärmbelästigung und der Gestank von Abgasen beim Einkauf und beim Sitzen in den Restaurants/Cafés war weg. Es war ein entspannteres ruhigeres und vom Empfinden her weniger stressiges Bewegen auf der Straße. 22 Begrünung 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Mehr Grün, schöne Sitzplätze zum Verweilen, weniger Abgase, Lebensqualität. (…) Ich habe viel Zeit verloren, da hier wichtige Dinge wie Parkplätze, Akzeptanz der Händler und Überzeugung der Mehrheit sowie Dialog, Kompromissfindung und Austausch (…) schlichtweg nicht gewollt ist. (…) doch die Begrünung von Flächen, gerne auch vereinzelte Parkbuchten sollte bleiben. 23 Verluste 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 24 Was haben Sie durch den Verkehrsversuch verloren? * In vielen Rückmeldungen wurde tatsächlich “kein Gewinn“ bzw. „kein Verlust“ genannt. Diese Nennungen werden daher auch jeweils als Punkte der inhaltlichen Rückmeldung ausgewertet. Nennung von Verlusten 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Verlust Anzahl % kein Verlust 1386 47 Konflikte mit Fahrradverkehr 601 20 Parkplätze 476 16 Ruhestörung 244 8 Umsatzrückgänge 96 3 Barrierefreiheit 49 2 Sauberkeit 44 1 freier Autoverkehr 42 1 Sicherheit Kinder 29 1 25 Nennung von Verlusten in % 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 46,7 20,3 16,0 8,2 3,2 1,7 1,5 1,4 1,0 kein Verlust Konflikte Fahrradverkehr Parkplätze Ruhestörung Umsatzrückgänge Barrierefreiheit Sauberkeit freier Autoverkehr Sicherheit Kinder Die Konflikte mit dem Radverkehr sind als zentraler Nachteil des Verkehrsversuches zurückgemeldet worden. Daneben wurde der Wegfall von Parkplätzen, vor allem für mobilitätseingeschränkte Menschen, kritisiert. Ebenso wurde rückgemeldet, dass die Stadtmöbel auch missbräuchlich genutzt werden, sodass es zu regelmäßigen Ruhestörungen kommt. Fast die Hälfte der Befragten hat angegeben, dass Sie keinen Verlust erlebt haben. 26 Konflikte Fahrradverkehr 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Leider ist der Radverkehr verantwortungsloser geworden. Sehr gefährlich, da man diesen in einer Fußgängerzone nicht erwartet. Als Anwohner fehlt mir nichts. Ich empfand die autofreie Freiheit als sehr positiv. Lediglich die Radfahrer muss man besser ausbremsen z. B. durch Bäume oder Drängelgitter. Einheitliche Gestaltung ohne Bürgersteige würde die Fußgängerzone noch eindeutiger machen. 27 Parkplätze 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Meine Frau ist schwerbehindert und ich selbst gehbehindert. Da wir auf der Siegburger Str. wohnen und die Deutzer Freiheit für uns fußläufig kaum zu erreichen ist, haben wir bis zur Einführung der autofreien Zone für unsere Einkäufe, Arztbesuche und Friseurbesuche regelmäßig unseren PKW benutzt und auf der Freiheit geparkt. Da das im letzten Jahr nicht mehr möglich war, mussten wir unsere Einkäufe zwangsläufig in anderen Geschäften erledigen. Für Arzt und Friseurbesuch mussten wir weiter abseits gelegene Parkplätze benutzen, was für uns mit größeren Umständen verbunden war. Schnelleres Parken. Kein unnötiges Umherfahren, um die Freiheit zu umfahren. Besseres Einkaufen in den Supermärkten etc. 28 Ruhestörung und Sauberkeit 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Es muss gute Lösungen für die meist jugendlichen Besucher*innen geben, bezüglich Lärm und Müll. Gleiches gilt für die gestiegene Zahl an Obdachlosen auf der Freiheit. Mit Einführung der Fußgängerzone hat die Vermüllung der Freiheit leider noch mehr zugenommen 29 Zukunftswünsche 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 30 Was wünschen sich die Menschen für die Deutzer Freiheit der Zukunft? * In vielen Rückmeldungen wurde tatsächlich “kein Gewinn“ bzw. „kein Verlust“ genannt. Diese Nennungen werden daher auch jeweils als Punkte der inhaltlichen Rückmeldung ausgewertet. Zukunftswünsche 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Nennung von Zukunftswünschen Anzahl % Autofreiheit 1173 22,4 Gastronomie 768 14,7 Begrünung, Stadtmöbel 550 10,5 Fahrradinfrastruktur anpassen 435 8,3 sozialer Treffpunkt 352 6,7 Ausgangszustand 291 5,6 Fußgängerzone 213 4 Ausgleichsparkplätze 193 3,7 Straßenumbau 190 3,6 Kinderfreundlichkeit 190 3,6 Ruhestörung 182 3,5 Parken vor Ort 137 2,6 Autoverkehr 133 2,5 Markt, Fest 110 2,1 Zeitbeschränkung Autoverkehr 78 1,5 Verkehrsberuhigter Bereich 75 1,4 Fahrradständer 50 1 Kontrolle Verkehr 47 0,9 Fahrradverkehr umleiten 40 0,8 31 Zukunftswünsche in % 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 22,4 14,7 10,5 8,3 6,7 5,6 4,1 3,7 3,6 3,6 3,5 2,6 2,5 2,1 1,5 1,4 1,0 0,9 0,8 0,6 Autofreiheit Gastronomie Begrünung, Stadtmöbel Fahrradinfrastruktur anpassen sozialer Treffpunkt Ausgangszustand Fußgängerzone Ausgleichsparkplätze Straßenumbau Kinderfreundlichkeit Ruhestörung Parken vor Ort Autoverkehr Markt, Fest Zeitbeschränkung Autoverkehr Verkehrsberuhigter Bereich Fahrradständer Kontrolle Verkehr Fahrradverkehr umleiten eingeschränkte Zufahrt Die Steigerung der Aufenthaltsqualität ist ein zentraler Zukunftswunsch. Dabei werden sich die Belebung der Außengastronomie, mehr Begrünung und Stadtmöbel gewünscht. Der Fahrradverkehr muss stärker reguliert und entschleunigt werden. 32 Autofreiheit 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Ich will, dass die Freiheit für Menschen da ist, nicht für Autos. Wir müssen weg von unserer Autozentriertheit. Ich möchte mich frei auf der Freiheit zu Fuß bewegen können. Ich möchte nicht nur in Cafés verweilen können, sondern auch an öffentlichen Orten, die zum Verweilen einladen. Ich möchte mich mit Nachbarn in öffentlichen Raum unterhalten können, ohne Autolärm, ohne Schadstoffe. 33 Gastronomie; Stadtmöbel, Begrünung 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Entspanntes Flanieren auf der Freiheit, Niederlassen auf Sitzgelegenheiten oder in der Gastro. Fröhliche Kinder auf der Straße ohne Angst, Rentner die partizipieren über Veedelsangebote und ein Veedel-Shuttle. Angenehmeres Klima durch viel Begrünung und Wasser und Schatten. 34 Ausgangszustand und Autoverkehr 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Die Ausgangssituation wieder herstellen in der Hoffnung, dass das rücksichtslose Verhalten endlich wieder nachlässt. Hoffen, dass durch wieder mehr Parkplätze sich auch die Situation in den Seitenstraßen entspannt. Auf dem Bürgersteig vor den Lokalitäten draußen sitzen, aber auf der Straße mit dem Auto fahren können. 35 Anpassung des Fahrradverkehrs 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Wenn aus der Deutzer Freiheit wirklich mal eine richtige Fußgängerzone werden würde! So wie viele Radfahrer nach Beginn des Versuchs die Deutzer Freiheit teilweise rücksichtslos in Beschlag genommen haben, ist es für Anwohner oder auch Besucher kein gemütlicher/einladender Platz zum Flanieren 36 Kernerkenntnisse Konsens 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Durch die Antworten der Befragten gibt es in zwei Punkten großen Konsens: • Die Steigerung der Aufenthaltsqualität befürworten alle Gruppen. Dabei wünscht sich der Großteil der Befragten mehr Begrünung und die Belebung der Außengastronomie. • Eine große Mehrheit der Befragten gibt an, dass der Fahrradverkehr angepasst und reguliert werden muss. 37 Kernerkenntnisse Dissens 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Die Rückmeldungen ergeben, dass Anwohner*innen, Besucher*innen und Arbeitnehmer*innen in großer Mehrheit die Autofreiheit befürworten. Es gibt eine stark abweichende Perspektive, die der Geschäftstreibenden. Im Fokus der Rückmeldungen stehen der Einbruch der Umsätze und sinkende Kunden*innenanzahlen, die auf den Verkehrsversuch zurückgeführt werden. Zudem wird zurückgemeldet, dass der Versuch zu einer Verschlechterung der Erreichbarkeit der Geschäfte für ältere und gehbehinderte Menschen geführt hat – was ebenfalls zu einem Rückgang der Kundenfrequenz und damit auch des Umsatzes führt. Fortführend wird auf die fehlende Parkplätze vor den Arztpraxen hingewiesen. 38 Anhang 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 39 Haltung und Perspektive in absoluten Zahlen 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Autofrei Neutral Kompromiss Autos zulassen Ich bin Anwohnende 1134 26 57 362 Ich arbeite in der Umgebung 112 1 9 33 Ich betreibe ein Geschäft 17 0 1 31 Ich bin regelmäßige*r Besucher*in 595 3 18 95 Ich bin nur ab und an hier 154 1 3 9 40 Haltung Gesamt 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Autofrei 75% Autos zulassen 21% Kompromiss 3% Neutral 1% Haltung Anzahl % Autofrei 2042 75,18 Autos zulassen 554 20,4 Kompromiss 89 3,28 Neutral 31 1,14 41 Gewinnnennung nach Perspektive 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Ich bin Anwohnende Anteil in % Ich arbeite in der Umgebung Anteil in % Ich betreibe ein Geschäft Anteil in % Ich bin regelmäßige*r Besucher*in Anteil in % Ich bin nur ab und an hier Anteil in % Abgasreduktion 204 6,04 22 7,59 3 4,48 112 7,05 28 8,59 Aufenthaltsqualität 48 1,42 17 5,86 3 4,48 91 5,73 13 3,99 kein Gewinn 280 8,3 24 8,28 26 38,81 80 5,03 7 2,15 Gastronomie 638 18,9 43 14,83 6 8,96 236 14,85 30 9,2 Lärmreduktion 391 11,59 31 10,69 4 5,97 195 12,27 51 15,64 Stadtmöbel 574 17,01 36 12,41 5 7,46 218 13,72 51 15,64 mehr Platz, Freiheit 281 8,33 23 7,93 4 5,97 156 9,82 31 9,51 Begrünung 434 12,86 21 7,24 2 2,99 129 8,12 29 8,9 Sicherheit 267 7,91 37 12,76 2 2,99 198 12,46 46 14,11 Kunden 1 0,03 0 0 10 14,93 0 0 1 0,31 Kinderfreundlichkeit 115 3,41 3 1,03 0 0 50 3,15 6 1,84 Fahrradständer 48 1,42 5 1,72 1 1,49 26 1,64 4 1,23 Fahrradweg 94 2,79 28 9,66 1 1,49 98 6,17 29 8,9 42 Verlustnennungen nach Perspektive 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Ich bin Anwohnend e Anteil in % Ich arbeite in der Umgebung Anteil in % Ich betreibe ein Geschäft Anteil in % Ich bin regelmäßige*r Besucher*in Anteil in % Ich bin nur ab und an hier Anteil in % Parkplätze 320 17,52 24 16 12 20 95 13,46 7 4,55 Ruhestörung 201 11,01 4 2,67 4 6,67 19 2,69 1 0,65 freier Autoverkehr 26 1,42 1 0,67 3 5 8 1,13 1 0,65 kein Verlust 712 38,99 85 56,67 9 15 444 62,89 125 81,17 Umsatzrückgänge 43 2,35 7 4,67 23 38,33 15 2,12 3 1,95 Konflikte Fahrradverkehr 426 23,33 28 18,67 8 13,33 106 15,01 17 11,04 Barrierefreiheit 37 2,03 1 0,67 1 1,67 9 1,27 0 0 Sicherheit Kinder 23 1,26 0 0 0 0 6 0,85 0 0 Sauberkeit 38 2,08 0 0 0 0 4 0,57 0 0 43 Zukunftswünsche nach Perspektive 21.12.2023 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Ich bin Anwohnende Anteil in % Ich arbeite in der Umgebung Anteil in % Ich betreibe ein Geschäft Anteil in % Ich bin regelmäßige*r Besucher*in Anteil in % Ich bin nur ab und an hier Anteil in % Autofreiheit 623 19,7 82 30,71 10 12,66 366 27,37 78 26,99 Ausgangszustand 187 5,91 16 5,99 17 21,52 56 4,19 1 0,35 Autoverkehr 85 2,69 9 3,37 6 7,59 20 1,5 5 1,73 Parken vor Ort 91 2,88 8 3 6 7,59 22 1,65 6 2,08 Ausgleichsparkplätze 129 4,08 15 5,62 8 10,13 31 2,32 3 1,04 Fahrradinfrastruktur anpassen 274 8,67 14 5,24 8 10,13 103 7,7 30 10,38 Fußgängerzone 151 4,78 6 2,25 4 5,06 36 2,69 9 3,11 Straßenumbau 129 4,08 8 3 3 3,8 45 3,37 5 1,73 eingeschränkte Zufahrt 21 0,66 2 0,75 1 1,27 5 0,37 2 0,69 Gastronomie 442 13,98 38 14,23 2 2,53 223 16,68 55 19,03 Ruhestörung 147 4,65 2 0,75 2 2,53 24 1,8 1 0,35 sozialer Treffpunkt 206 6,51 17 6,37 2 2,53 97 7,26 25 8,65 Zeitbeschränkung Autoverkehr 51 1,61 2 0,75 1 1,27 15 1,12 4 1,38 Begrünung, Stadtmöbel 312 9,87 29 10,86 5 6,33 158 11,82 38 13,15 Markt, Fest 65 2,06 4 1,5 0 0 33 2,47 8 2,77 Kinderfreundlichkeit 113 3,57 5 1,87 2 2,53 57 4,26 9 3,11 Fahrradständer 25 0,79 3 1,12 0 0 18 1,35 4 1,38 Verkehrsberuhigter Bereich 48 1,52 3 1,12 1 1,27 18 1,35 3 1,04 Fahrradverkehr umleiten 30 0,95 2 0,75 0 0 5 0,37 3 1,04 Kontrolle Verkehr 33 1,04 2 0,75 1 1,27 5 0,37 0 0 44
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3252/2023
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 23.01.2024
- Erstellt
- 11.10.2023 15:18