Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB Köln): Jahresabschluss 2020
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 1828/2021 vom 04.06.2021
Stand: Am 24.06.2021 im Rat ungeändert beschlossen.
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Anlage 2 - Gewinn- und Verlustrechnung
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2020 2019 €€ 1. 212.986.406,40 209.825.178,79 2. 2.028,57 -20.399,64 3. 3.991.121,21 3.342.751,64 4. 15.634.715,41 17.666.099,94 232.614.271,59 230.813.630,73 5. a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.799.498,45 7.281.909,84 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 27.047.336,92 26.275.778,76 c) Abwasserabgabe 6.602.000,00 6.582.000,00 d) Umlagen an Verbände 5.122.173,38 4.649.009,78 45.571.008,75 44.788.698,38 6. a) Löhne und Gehälter 40.674.040,10 36.564.153,16 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters- versorgung und für Unterstützung 19.526.236,91 16.730.276,98 60.200.277,01 53.294.430,14 7. 77.367.867,56 77.750.701,41 8. 13.600.356,20 13.036.014,23 9. 222.775,82 52.737,16 10. 12.149.964,55 15.911.547,19 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 72.486,55 16.760,31 12. 23.875.086,79 26.068.216,23 13. 203.933,55 506.471,61 14. 23.671.153,24 25.561.744,62 15. 27.799.329,60 20.898.857,38 16. 2.234.875,60 2.237.584,98 17. Zuführung/Entnahme Gewinnrücklage -821.500,00 2.598.332,00 18. Ausschüttung 28.620.829,60 18.300.525,38 19. 25.906.028,84 27.799.329,60 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Umsatzerlöse Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Bilanzgewinn Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis nach Steuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss Gewinnvortrag aus dem Vorjahr Entnahme aus der Kapitalrücklage Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts, Köln Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 -
Anlage 4 - Erläuterung zum Plan-Ist-Vergleich
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1 Erläuterung zum Plan-Ist-Vergleich 2020 TOP 5.1 Anlage 2 2 Inhaltsverzeichnis: 1. Erträge _______________________________________________________________ 3 1.1. Umsatzerlöse: _____________________________________________________________ 3 1.2. Aktivierbare Eigenleistungen inkl. Bestandsveränderungen ________________________ 4 1.3. Sonstige betriebliche Erträge _________________________________________________ 5 2. Aufwendungen ________________________________________________________ 6 2.1. Materialaufwand: __________________________________________________________ 6 2.2. Personalaufwand: _________________________________________________________ 9 2.3. Abschreibungen: _________________________________________________________ 10 2.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen: ________________________________________ 10 3. Finanzergebnis: _______________________________________________________ 12 4. Ergebnis: ____________________________________________________________ 13 5. Fazit: _______________________________________________________________ 14 Anhangverzeichnis _____________________________________________________________ 15 Anhang 1: Spartenrechnung ______________________________________________________ 15 Anhang 2: Erläuterungen zu den Sekundärkosten _____________________________________ 17 3 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 Erläuterungen zu Plan- / Ist-Abweichungen Die Erläuterungen beziehen sich auf das Gesamtgeschäftsergebnis der Stadten t- wässerungsbetriebe Köln , AöR. Auf die Sparten wird in dem jeweiligen Erläut e- rungsteil eingegangen. In den Erläuterungen werden die direkten Plan - und Ist - Kosten der Sparten analysiert. 1. Erträge 1.1. Umsatzerlöse: Umsatzerlöse in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2019 Januar bis Dezember 2020 212.986 205.077 7.909 209.825 Die Umsatzerlöse liegen über dem Planansatz (7.909 T€) und bewegen sich 3,2 Mio. € über dem Vorjahreswert. Die Erträge aus den Abwassergebühren liegen 2020 mit 193,4 Mio. EUR rund 5,0 Mio. EUR über dem Planwert. Zusätzlich haben die StEB Köln noch 2,7 Mio. EUR Abwassergebühren aus Vorjahren erhalten. Die Schmutzwassermengen wurden für 2020 mit 63,2 Mio. m³ geplant. Der Ist -Wert lag bei 66,1 Mio. m³. Die versiegelten Flächen wurden mit 71,7 Mio. m² geplant. Auch hier kam es zu einem leichten Anstieg auf 72,2 Mio. m². Der aus den höheren Mengen resultierende Umsatzzuwachs liegt bei 5,06 Mio. EUR. Aufgrund höherer Kosten fallen die Umsatzerlöse in der Sparten Hochwasserschutz (+397 T€) höher als geplant aus. Im Detail gliedern sich die Plan/Ist- Abweichungen wie folgt: Umsatz nach Sparten in T€ Januar bis Dezember 2020 Ist Plan Abweichung Ist 2019 Sparte Abwasser 200.792 193.157 7.635 197.991 sonstige Gewässer 1.804 1.905 -101 1.920 Parkweiher 700 767 -67 537 Hochwasserschutz 5.488 5.091 397 5.447 Betriebsführung WBV 2.420 2.415 5 2.196 Betrieb gewerblicher Art 1.080 700 380 777 Straßenentwässerung investiv 702 1.042 -340 956 Die den Umsatzerlösen aus der Großveranlagung zugrunde liegenden Mengen und Preise stellen sich wie folgt dar: 4 Menge Mio. m² % Tarif in € % Menge Mio. m³ % Tarif in € % 2010 71,1 -0,1% 1,28 3,2% 64,6 -2,4% 1,49 4,2% 2011 70,8 -0,4% 1,29 0,8% 64,8 0,3% 1,52 2,0% 2012 70,9 0,1% 1,30 0,8% 64,3 -0,8% 1,56 2,6% 2013 70,9 0,0% 1,30 0,0% 63,8 -0,8% 1,56 0,0% 2014 70,9 0,0% 1,30 0,0% 62,9 -1,4% 1,56 0,0% 2015 70,8 -0,1% 1,31 0,8% 63,3 0,6% 1,58 1,3% 2016 71,3 0,7% 1,31 0,0% 63,5 0,4% 1,58 0,0% 2017 71,7 0,6% 1,27 -3,1% 63,4 -0,2% 1,54 -2,5% 2018 71,7 0,0% 1,27 0,0% 63,7 0,4% 1,54 0,0% 2019 71,8 0,1% 1,27 0,0% 64,0 0,5% 1,54 0,0% 2020 72,2 0,6% 1,27 0,0% 66,1 3,3% 1,54 0,0% Plan 2021 71,8 -0,6% 1,27 0,0% 65,0 -1,7% 1,54 0,0% Geschäftsjahr Gebühr Niederschlagswasser Gebühr Schmutzwasser Erläuterungen zu den Umsatzabweichungen der Sparten sonstige Gewässer, Par k- weiher, Hochwasserschutz sowie der Straßenentwässerung investiv: Hinweis: Da sich die Sparten Hochwasser, sonstige Gewässer , Straßenentwäss e- rung investiv und die Betriebsführung WBV Wahn im Ergebnis zu Null saldieren, h a- ben Änderungen in den Kostenp ositionen einen direkten Effekt auf die Umsatzerlöse der Sparten, da eine 100 %ige Kostenerstattung von der Stadt Köln (Ausnahme A b- schreibungen auf Kapitalsacheinlage) bzw. dem WBV Wahn erfolgt. Die Sparte sonstige Gewässer (Ist-Umsatz 1.804 T€/ Plan -Umsatz 1.905 T€) liegt 2020 unter dem Plan. Dies liegt an um 100 T€ niedrigeren bezogenen Leistungen. Die Sparte Parkweiher schließt mit Umsatzerlösen in Höhe von 700 T€ ab (Plan 767 T€). Die Reduktion der umsatzrelevanten Kosten resultiert aus geringeren Aufwen- dungen für Wasser und Strom. Die Sparte Hochwasserschutz (Ist-Umsatz 5.488 T€/ Plan-Umsatz 5.091 T€) liegt bei den Umsatzerlösen 397 T€ über ihrem Planwert. Dies liegt an rund 95 T€ geringeren aktivierten Eigenleistungen sowie 69 T€ höheren Instandhaltungen. Aufgrund hoher Rückstellungen insgesamt, liegen auch die Personalkosten in der Sparte Hochwas- serschutz über Plan (+118 T€). Des Weiteren haben die EDV Kosten den Plan um 77 T€ überschritten. Dies liegt an der Beratung IT für die Entscheidungsunterstützungs- software für den Aufbau der mobilen Wände. In der Sparte Straßenentwässerung investiv fällt der Umsatz 340 T€ niedriger als geplant aus. Verantwortlich hierfür sind die Instandhaltungen. Sie fallen 295 T€ ge- ringer als geplant aus. 1.2. Aktivierbare Eigenleistungen inkl. Bestandsveränderungen Aktivierte Eigenleistungen in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2019 Januar bis Dezember 2020 3.991 3.141 850 3.343 Die aktivierbaren Eigenleistungen betreffen größtenteils eigene I ngenieurleistungen der Sparte Abwasser (Ist: 3.071 T€ / Plan: 2.291 T€). Auf die Sparten Hochwasser- schutz (Ist: 185 T€ / Plan: 280 T€) und sonstige Gewässer (Ist 89 T€ / Plan 65 T€) entfallen lediglich kleinere Anteile . Die Straßenentwässerung investiv (Ist: 573 T€ / Plan 450 T€) liegt über Plan. 5 Bestandsveränderungen in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2019 Januar bis Dezember 2020 2 0 2 -20 Bei den Bestandsveränderungen von nicht abgerechneten KAG -/BauGB- Maßnahmen in Höhe von 2 T€ handelt es sich um Leistungen die nach Fertigstellung dem Amt 66 in Rechnung gestellt wurden. 1.3. Sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2019 Januar bis Dezember 2020 15.635 12.953 2.682 17.666 Die sonstigen betrieblichen Erträge werden nicht regelmäßig geplant, da es sich bei diesen Erträgen größtenteils um nicht planbare Größen handelt. Verglichen mit dem Vorjahr fallen die s onstigen betrieblichen Erträge um 2,0 Mio. € niedriger aus. Sonstige betriebliche Erträge Januar bis Dezember 2020 in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2019 WB BKZ Geb. u.and.Bau 6.171 8.265 -2.094 6.070 WB BKZ andere Sachanlagen 436 0 436 437 Baukostenzuschüsse pauschal 306 350 -44 322 WB BKZ technische Anlagen 1.814 0 1.814 1.853 Erträge Auflösung Bauzuschüsse 8.728 8.615 113 8.681 Erträge Auflösung sonstige RST 5.611 3.905 1.706 5.742 Periodenfremde Erträge 153 0 153 116 Erträge aus Forschungsvorhaben -195 33 -229 233 Erträge Zuschüsse Gewässer 251 0 251 96 Erträge Pauschalwertberichtigungen 41 0 41 1.956 Erträge aus Nachaktivierungen 214 0 214 194 Versicherungsentsch . Stadt Köln 79 0 79 18 Erträge Schadensersatz 90 0 90 23 sonstige Erträge 6.476 4.011 2.466 8.488 Erträge aus Anlagenabgang 170 0 170 85 Erträge PRAP Pumpwerk 27 27 0 27 Verrechnung Anlagenabgang -141 0 -141 56 Mehrertrag Anlagenabgang 123 0 123 23 PH: Erlöse Abwasserabgabe Nebenforderungen § 6 251 300 -49 307 Sonstige betriebliche Erträge 431 327 103 497 Gesamt 15.635 12.953 2.682 17.666 Die Erträge aus der Auflösung der sonstigen Rückstellungen in Höhe von 5,6 Mio. € resultieren u. a. aus der Auflösung der Abwasserabgaberückstellung aufgrund der Abgabefreiheit für das Veranlagungsjahr 2019 in Höhe von 4,6 Mio. €. Die Auflösung von Beihilferückstellung in Höhe von 0,7 Mio. € war nicht geplant. Die Abweichung kompensieren höhere Rückstellungen im Personalaufwand nur zum Teil . Die Rück- stellungen werden auf Mitarbeiterebene berechnet. Erhöhungen (Rückstellungszu- führungen) werden im Personalaufwand und Reduzierungen (Rückstellungsauflö- sungen) werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen gebucht. In der Tabelle sind aufgrund einer Vielzahl von Einzelpositionen nur die wesentlichen Posten aufgeführt. Die Summierung enthält dagegen alle Positionen. 6 Bei den Erträgen aus Forschungsvorhaben wurden 195 T€ Erträge ab 2016 storniert, da das Forschungsvorhaben COMET in ei nen eigenen BgA rückwirkend überführt werden musste. In Höhe von rund 0,2 Mio. € kam es zudem zu Nachaktivierungen. In Vorjahren wa- ren hier Maßnahmen operativ gebucht, die nachträglich aktivierungsfähig waren. 2. Aufwendungen 2.1. Materialaufwand: Materialaufwand in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2019 Januar bis Dezember 2020 -45.571 -46.190 619 -44.789 Der Materialaufwand liegt 2020 619 T€ unter dem Planwert. Wesentliche Gründe sind die um 0,6 Mio. € niedrigeren Nebenstoffabfuhren, um 0,4 Mio. € niedrigeren bezogenen Leistungen sowie geringere Stromkosten ( -0,2 Mio. €). Dagegen fielen die Instandhaltungskosten 0,8 Mio. € höher als geplant aus. Dies lag an dem Bruch der Druckrohrleitung in Köln-Esch sowie an einem schnelleren Baufortschritt bei vie- len Kanalinstandhaltungsmaßnahmen. Gegenüber 2019 kam es zu einer Steigerung des Materialaufwands in Höhe von 782 T€. Im Wesentlichen liegt dies an höheren Instandhaltungskosten. 7 Materialaufwand in T€ Januar bis Dezember 2020 Ist Plan Abweichung Ist 2019 Nutriox und Sonstige -520 -576 56 -482 Materialeinsatz -338 -292 -46 -352 * Vorräte Verbrauch -1.051 -1.058 7 -1.005 Laufende Betriebskosten Fahrzeuge -653 -731 78 -798 Gas Abt. T -56 -67 11 -73 Gas für Stromerzeugung -265 -251 -14 -284 Strom Abt. T -1.714 -1.970 256 -1.589 Wasser Abt. T -163 -198 35 -180 Abgang aus nicht aktivierten AIB -21 0 -21 -606 * Direktverbrauch -2.811 -3.163 352 -3.498 ** Materialeinsatz -3.862 -4.221 359 -4.503 ** Materialaufwand aus SAP-MM -2.938 -3.056 118 -2.779 Instandhaltung Maschinentechnik -1.616 -1.437 -179 -1.822 Instandhaltung techn. Gebäude o. VW -11.563 -10.970 -593 -9.824 * Instandhaltung -13.179 -12.407 -772 -11.646 * bezogene Leistung -4.415 -4.801 386 -4.572 Schlammabfuhr TK -4.774 -5.203 429 -5.202 Sandfanggut TK -73 -89 16 -86 Rechengut TK -933 -1.110 177 -1.089 Schlammabfuhr TB -114 -105 -9 -137 * Nebenstoffabfuhren -5.894 -6.507 613 -6.514 ** Inst. bezog. Leistung -23.487 -23.714 227 -22.733 Benutzung fiskalischer Grundstücke -364 -349 -15 -348 Benutzung städtisches Straßenland -2.616 -2.617 0 -2.591 Umlagen an Verbände -5.122 -5.089 -33 -4.649 Bereitstellung Frischwasserverbrauchs. -492 -475 -17 -516 ** Sonstige Kosten Material -8.682 -8.622 -60 -8.192 ** Abwasserabgabe -6.602 -6.577 -25 -6.582 *** Materialaufwand -45.571 -46.190 619 -44.789 Im Folgenden werden die wesentlichen Abweichungen erläutert. Die Gaskosten zur Stromerzeugung liegen leicht über ihrem Planwert (+14 T€). Erd- gas wird nur in den Fällen verstromt, wenn auf den jeweiligen Standorten der Ener- giebedarf größer als die aktuelle Stromproduktion aus Photovoltaik und Faulgas ist. In diesen Fällen, wird die Auslastung der BHKW erhöht und der aus Gas prod uzierte Strom ist für die StEB Köln, wirtschaftlich günstiger als Fremdstrom zu beziehen. Die kumulierten Stromkosten (ohne Stromsteuer) liegen mit 1,7 Mio. € rund 256 T€ unter dem Plan. Temporäre Stillstandzeiten an den BHKW Modulen auf dem AKW Langel (menschliches Versagen der Wartungsfirma) und Rodenkirchen (Brand) ver- eitelten ein noch besseres Ergebnis. Im Bereich Instandhaltung wurde der Planwert (Ist 1 3.179 T€ / Plan 12.407 T€) um 772 T€ überschritten. Die Kanalsanierungen lagen mit 9,7 Mio. EUR rund 2,2 Mio. EUR über dem Planwert. Der Bereich TB l ag 830 T€ unter dem Planwert. Dies lag zum Großteil an geringeren Instandhaltungen auf dem GKW ( -459 T€) sowie Verzö- gerungen bei der Sanierung der Umkleiden/Duschen für die Mitarbeitenden des Ka- nalbetriebs (-255 T€). Bei der investive Straßenentwässerung fiel der Ist-Wert 295 T€ niedriger als geplant aus. Die bezogenen Leistungen (Ist 4.415 T€/ Plan 4.801 T€) sind 386 T€ unter Plan. Da- von entfallen rund 212 T€ auf TP. Auch die Sparte Hochwasserschutz bleibt bei den In der Tabelle sind aufgrund einer Vielzahl von Einzelpositionen nur die wesentlichen Posten aufgeführt. Die Summierung enthält dagegen alle Positionen. 8 bezogenen Leistungen 262 T€ unter dem Planwert. Dies liegt an der Corona -bedingt nicht durchgeführten jährlichen Aufbauübung der mobilen Hochwasserelemente. Um 100 T€ günstiger in den bezogenen Leistungen ist die Sparte sonstige Gewässer. Die Abweichung wurde kompensiert durch den operativen Abriss der alten Verbren- nungsanlage auf dem GKW für 350 T€ (Kosten 2019: 342 T€). Dies war im Wirt- schaftsplan 2019 und 2020 nicht geplant. Des Weiteren wurden 171 T€ Planungs- kosten von investiv nach operativ umgebuc ht, da das vierte und fünfte Schlammsilo auf dem GKW aufgrund geringerer Schlammmengen nicht mehr benötigt wird. Bei den Nebenstoffabfuhren ist der Planwert ( 6.507 T€) um 613 T€ unterschritten worden. 90% dieser Abweichung resultiert aus dem Großklärwerk in Köln Stamm- heim. Dort musste 2020 deutlich weniger Blähschlamm abgezogen und entsorgt werden. Dadurch reduzierte sich die Menge von 2019 mit 61.577 t auf knapp über 55.000 t im Jahr 2020. 9 2.2. Personalaufwand: Personalkosten in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2019 Januar bis Dezember 2020 -60.200 -54.156 -6.045 -53.294 Die Personalkosten liegen 6.045 T€ (11,2 %) über dem Planwert und 6.906 T€ über dem Vorjahr (13,0 %). Die reinen Aufwendungen für Löhne und Gehälter ohne Rück- stellungen liegen 0,8 Mio. € unter Plan . Die Aufwendungen aus Löhne und Gehälter liegen aufgrund der Rückstellungen (+3, 6 Mio. €) rund 2,6 Mio. € über Plan. Die Ab- weichungen in den Rückstellungen erklären sich u.a. durch das Stellenbewertungs- projekt. Es wird operativ im 1. Quartal 2021 umgesetzt. Für die Nachzahlungen des Zeitraums 01.07.2018 bis 31.12.2020 wurden 2,2 Mio. EUR zurüc kgestellt. Des Wei- teren wurde den Mitarbeitenden gewährt durch die Corona -Pandemie nun 10 statt 5 Urlaubstage mit nach 2021 zu nehmen. Dies erhöht die Urlaubsrückstellung um 426 T€. Die weiteren Abweichungen ergeben sich aus einer neuen Berechnungssystema tik der Beihilferückstellungen (+1,9 Mio. €) sowie höhere n Zuführungen der Altersvor- sorge (ZVK; +1,5 Mio. €). Bei der Berechnung der Rückstellung für Beihilfe wurde berücksichtigt, dass die Rheinischen Versorgungskassen im Jahr 2020 die Finanzie- rung der Be ihilfen auf ein Umlageverfahren umgestellt haben, bei dem die Leis- tungsempfänger der Zusatzversorgung mit Beihilfeanspruch eine eigene Umlage- gruppe bilden. Ist 2020 Plan 2020 Abw 2019 T€ T€ T€ T€ a) Löhne und Gehälter Arbeitnehmerentgelte TV-V 33.972 34.942 969 32.883 Beamtenvergütungen 1.215 1.241 26 1.152 Ausbildungsvergütungen 388 399 11 397 Personalrückstellungen 5.053 1.463 -3.590 2.115 Summe Löhne und Gehälter 40.628 38.044 -2.584 36.547 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1. Soziale Abgaben Sozialversicherungsbeiträge 6.590 6.737 147 6.336 Berufsgenossenschaft 141 115 -26 161 Summe Soziale Abgaben 6.731 6.852 121 6.497 2. Altersversorgung Versorgungsbezüge Beamte 448 325 -123 528 Zuführung Pensionsrückstellung 2.148 2.029 -119 2.802 Beiträge Zusatzversorgungskassen 7.159 5.673 -1.486 5.855 Summe Altersversorgung 9.755 8.026 -1.729 9.185 3. Unterstützung Beihilfen 3.085 1.233 -1.852 1.065 Summe Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 19.572 16.112 -3.460 16.747 Personalaufwand gesamt 60.200 54.156 -6.045 53.294 Die Ist-Kosten für die Sparte Abwasser (Gebührenhaushalt) betrugen 56,9 Mio. €. Für die übrigen Sparten gab es Ist-Kosten von rd. 3,3 Mio. € gegenüber einem Plan- wert von 3,2 Mio. €. 10 2.3. Abschreibungen: Abschreibungen in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2019 Januar bis Dezember 2020 -77.368 -74.985 -2.383 -77.751 Die Abschreibungen liegen 2,4 Mio. € über Plan. In der Sparte Parkweiher wurde die Restnutzungsdauer für mehrere Anlagen in 2019 reduziert. Dies betrifft die Sohle für den Klettenbergpark- und den Volksgartenweiher. Dies führt auch in 2020 zu 0,5 Mio. € höheren Abschreibungen und zu einer um den gleichen Betrag erhöhten ergebnis- neutralen Entnahme aus der Kapitalsacheinlage. In der Sparte Abwasser wurde die Überschreitung durch eine viele kleinere Maßnahmen mit kur zen Nutzungsdauern (u.a. neues Intranet, Gebäudeleittechnik und Beckenbelüfter) hervorgerufen. Auf- grund der Corona -Pandemie wurden deutlich mehr Notebooks (Nutzungsdauer 3 Jahre) beschafft. Der Bestand der Anlagen im Bau (AIB) hat sich von 75,6 Mio. € um 10,9 Mio. € auf 86,5 Mio. € (inkl. Hochwasserschutz, sonstige Gewässer , Parkweiher und Straßen- entwässerung) erhöht. 2.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen: sonstiger betrieblicher Aufwand Ist Plan Abweichung Ist 2019 Januar bis Dezember 2020 -13.600 -11.187 -2.414 -13.036 Der sonstige betriebliche Aufwand befindet sich 2,4 Mio. € über dem Planwert. Ge- genüber 2019 ist er um 564 T€ gestiegen. Die Hauptgründe liegen im Verlust aus Anlagenabgang (+606 T€), der Durchführung der Großveranlagung durch die Stadt Köln (+785 T€), im EDV Bereich (+903 T€) und vorsorglich gebildete n Einzelwertberichtigungen auf Stundungen der Abwasserge- bühren aufgrund der Corona-Pandemie (+548 T€). Innerhalb der EDV Kosten (Ist 4.571 T€ / Plan 3.668 T€ / Abw. -903 T€) gab es grö- ßere Abweichung bei der EDV Software (+205 T€) sowie der Beratung IT ( +462 T€). Im Bereich Software wurden neue Microsoft Lizenzen erworben. Im Bereich der IT - Beratung wurden rund 270 T€ für die IT Sicherheit ausgegeben. Des Weiteren waren die IT -Beratungsaufwendungen der mobilen Instandhaltung mit 159 T€ hoch. Das Entscheidungsunterstützungstool für die logistische Steuerung des Aufbau der mobi- len Hochwasserelemente (Anschaffungskosten 2 27 T€ im Jahr 2018) wurde für 105 T€ weiterentwickelt. Zusätzlich musste aufgrund der angespannten Personalsituation im IT-Sektor auf externe ganzjährige Unterstützung für 259 T€ zurückgegriffen wer- den. Die sonstigen Verwaltungskosten (Ist 915 T€ / Plan 333 T€ / Abw. -582 T€) liegen aufgrund der nicht planbaren Verluste aus Anlagenabgängen (606 T€) über Plan. Die Kosten für Jahresabschluss, Beiträge, Gebühren und Rechtsanwälte liegen mit 1.679 T€ rund 315 T€ über ihrem Planwert. Neben um 60 T€ höhe ren Rechts- und Beratungskosten, in erster Linie für das Stellenbewertungskonzept (Ist 373 T€ / Plan 265 T€), begründet der Schadensersatz (218 T€) diese Abweichung. Demgegenüber 11 stehen Erträge aus Schadensersatz in Höhe von 169 T€ in den sonstigen betriebli- chen Erträgen. Die Umlage gegenüber der Stadt Köln liegt mit 2,5 Mio. € rund 0,8 Mio. € über dem Planwert. Dies liegt an höheren Kosten für die Großveranlagung. Die Stadt Köln for- derte hier g emäß Spitzabrechnung für 2019 rund 0,3 Mio. € nach. Für 2020 wurde ein entsprechender Wert zurückgestellt. Eine weitere Abweichung ergab sich aufgrund der Corona -bedingten Abwasserge- bühren-Stundungen. Hier wurden vorsorglich 0,5 Mio. € Einzelwertberichtigu ngen gebildet. Kompensiert wurden diese Abweichungen zum Teil, durch das eingeschränkte Fort- bildungsangebot in der Pandemiezeit. So fielen Fortbildung s- und Reisekosten rund 326 T€ niedriger als geplant aus. Betriebs- & Verwaltungskosten Januar bis Dezember 2020 in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2019 Fortbildung/Reise -497 -823 326 -889 nicht abzugsfähige BA -90 -130 40 -126 Raum-/Grundstückskosten -738 -805 67 -746 EDV -4.571 -3.668 -903 -3.792 Instandhaltung -495 -514 20 -515 Miete sonstige Geräte -106 -234 128 -128 sonstige VW-Kosten -915 -333 -582 -1.999 Fremdarbeiten -361 -361 -1 -485 Versandkosten -44 -45 1 -46 Telefon, Fax -433 -456 23 -447 KFZ-Kosten -148 -157 9 -122 JAP, Beitr. Geb. RA -1.679 -1.364 -315 -1.418 Umlage ggü. Stadt Köln -2.470 -1.669 -801 -1.691 Wertberichtigung Forderungen -548 0 -548 -28 Betriebs-/Verwaltungskosten -13.095 -10.559 -2.537 -12.433 Die Aufwendungen für die Öffentlichkeitsarbeit liegen mit 505 T€ leicht unter dem Planwert. Gegenüber dem Vorjahr ist der Aufwand um 98 T€ gesunken. Öffentlichkeitsarbeit / Vertrieb in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2019 Januar bis Dezember 2020 -505 -628 123 -603 12 3. Finanzergebnis: Finanzergebnis in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2019 Januar bis Dezember 2020 -11.927 -14.044 2.117 -15.859 Wie schon von 2018 zu 2019 hat sich das Finanzergebnis auch von 2019 nach 2020 um weitere 4,0 Mio. € sehr deutlich verbessert. Der Planwert wurde um 2,1 Mio. € unterschritten. Die StEB Köln profitieren hier außerordentlich von sehr niedrigen Zinssätzen. R und 10 -15% des Kreditportfolios (abhängig vom Jahresverlauft) wird mit Darlehen mit negativen Zinssätzen finanziert. Die nachfolgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Höhe der Verbindlichkeiten g e- genüber Kreditinstituten inkl. Trägerdarlehen in den Jah ren 2011 bis 20 20. Der durchschnittliche Zins wu rde durch den hohen Zinssatz für das Trägerdarlehen ge- genüber der Stadt Köln in Höhe von 6,50 % negativ beeinflusst. Dieser Effekt entfällt seit 2015 vollständig. Insgesamt ist zu sehen, dass die StEB Köln die durchschnittli- chen Ve rbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (inkl. Trägerdarlehen) stetig sen- ken konnten. Des Weiteren konnte der durchschnittliche Zinssatz ebenfalls reduziert werden. Das Finanzergebnis (ohne Rückstellungsanteile) ist seit 2011 um 34,5 Mio. € bzw. 77,0 % gesunken. Die Finanzierungsstrategie der StEB Köln ist nach wie vor eine möglichst langfristige Zinsbindung, analog zur Langlebigkeit des Anlagevermögens, herzustellen. 83,9 % der Kredite haben eine Restlaufzeit von größer einem Jahr. in T€ 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 durchschnittliche Höhe der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten inkl. Trägerdarlehen 700.488 756.772 782.712 817.604 820.707 857.269 890.429 937.449 978.622 995.208 Finanzergebnis ohne RST-Anteile 10.327 14.177 18.089 22.629 26.234 29.202 31.778 37.667 42.630 44.852 durschnittlicher Zins auf Portfolio 1,47% 1,87% 2,31% 2,77% 3,20% 3,41% 3,57% 4,02% 4,36% 4,51% Anteil Festzinsvereinbarungen 68,70% 82,43% 83,40% 92,89% 95,97% 91,76% 93,20% 86,48% 89,30% 88,52% 13 4. Ergebnis: Gesamtergebnis in T€ Ist Plan Abweichung Ist 2019 Januar bis Dezember 2020 23.671 20.325 3.346 25.562 Der Jahresgewinn setzt sich aus dem Ge winn der Sparte Abwasser (Gebührenhau s- halt) 27.298 T€ (Plan 23.621 T€), dem Verlust der Sparte Straßenentwässerung in Höhe von 1.563 T€ (Planverlust 1.668 T€), dem Gewinn aus dem Betrieb gewer bli- cher Art mit 171 T€ (Plangewinn 111 T€) sowie den Jahresfehlbeträgen in den Spar- ten Hochwasser, Straßenentwässerung investiv, sonstige Gewässer und Parkweiher zusammen. Die Fehlbeträge der Sparten Hochwasser, Straßenentwässerung inves- tiv, sonstige Gewässer und Parkweiher ergeben sich aus Abschreibungen in Höhe von 115 T€, 642 T€, 166 T€ sowie 1.312 T€. Diese resultieren aus dem von der Stadt unentgeltlich, im Wege einer Sacheinlage, übe rtragenen Vermögen. In Höhe der Ab- schreibungen wurde ein gleich hoher Betrag aus der Kapitalrücklage entnommen. Dies führt zu einem ausgeglichenen Spartenergebnis. Insgesamt wurde das Planergebnis überschritten (+ 3.346 T€). In den einzelnen Kos- tenarten gab es jedoch Planabweichungen, die aus der nachfolgenden Grafik ersicht- lichen werden. Die Grafik bezieht sich auf das Gesamtunternehmensergebnis. Die wesentlichen ergebnisverbessernden Faktoren resultieren aus Umsatzerlöse inkl. aktivierter Eigenleistungen, sonstigen betrieblichen Erträge sowie dem Fina nzergeb- nis. Negativ auf das Ergebnis, im Verhältnis zum Plan, haben sich die höheren Ab- schreibungen, Personal- sowie die höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewirkt. 0 2.500 5.000 7.500 10.000 12.500 15.000 17.500 20.000 22.500 25.000 27.500 30.000 32.500 Planergebnis 2020 (20.325 T€) Umsatzerlöse inkl. akt. EILS (+8.761 T€) sonstige Betriebliche Erträge (+2.682 T€) Materialaufwand (-619 T€) Personalkosten (+6.044 T€) Abschreibungen (+2.383 T€) SBA inkl. Steuern (+2.406 T€) Finanzergebnis (-2.117 T€) Istergebnis 2020 (23.671 T€) Vom Plan 2020 zum Ist 2020 14 5. Fazit: Das Planergebnis wurde übertroffen. Dies lag im Wesentlichen an niedrigeren Zinsen und höheren Kanalbenutzungsgebühren und höhere sonstigen betrieblich en Erträ- gen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute konnte n aufgrund des günstigen Cash Flows um 24,4 Mio. EUR gesenkt werden. Seit 2009 konnten die Verbindlich- keiten gegenüber Kreditinstituten um 328,5 Mio. € gesenkt werden. Die Vorteile aus den Kostenreduzierungen aufgrund der stetig gesunkenen Finanzie- rungszinsen neigen sich dem Ende zu. In den vergangenen 10 Jahren entstand dadurch ein Kostenvorteil von rund 34,5 Mio. €. Dieser wirkte entsprechend dämp- fend auf die anderweitigen Kostenerhöhunge n, z.B. Lohn - und Entsorgungskosten- steigerungen, aus und ermöglichte dadurch die Abwassergebühren moderat zu ge- stalten. In Zukunft entfällt dieser Vorteil mit der Folge, dass Kostensteigerungen in Gebührenerhöhungen münden können. Bei der Risikoprüfung d er prognostizierten Frischwassermengen stellte sich heraus, dass aufgrund der heißen Sommer die individuellen Frischwasserverbrauchsmengen um ca. 2,5 Mio. m³ auf 66,5. Mio. m³ gestiegen sind. Dies führte und führt in den Ver- anlagungsjahren 2020 und 2021 zu höheren Gebühreneinnahmen, einerseits. Ande- rerseits besteht das Risiko eines verregneten Sommers und den damit verbundenen sinkenden Frischwasserverbrauchsmengen. Dieses Risiko betrifft die Jahre 2022ff. Für das Wirtschaftsjahr 20 21 wurden die Abwasserge bührensätze konstant gehal- ten. Der Schmutzwassersatz beträgt weiterhin 1,54 Euro/m³. Der Niederschlagswas- sersatz liegt bei 1,27 Euro/m². Insgesamt gehen die StEB Köln derzeit davon aus, dass das Planergebnis 2021 in Höhe von 21,8 Mio. € erreicht wird. 15 Anhangverzeichnis Anhang 1: Spartenrechnung Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ Ist T€ Plan T€ 200.792 193.157 0 0 702 1.042 1.804 1.905 700 767 2.648 2.361 2.322 2.103 518 627 2.420 2.415 1.080 700 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 00 3.071 2.291 0 0 574 450 89 65 72 55 185 280 0 0 0 0 0 0 0 0 12.646 10.508 22 0 178 0 296 10 5 5 2.447 2.430 10 0 0 0 32 0 -2 0 216.511 205.956 22 0 1.454 1.492 2.189 1.980 777 827 5.280 5.071 2.332 2.103 518 627 2.452 2.415 1.078 700 -42.388 -42.165 -46 -42 -321 -600 -799 -884 -372 -443 -95 -120 -488 -665 -34 -60 -1.019 -1.159 -9 -53 -56.905 -51.012 -821 -841 0 0 -459 -460 -147 -115 -316 -290 -643 -540 -174 -185 -735 -713 0 0 -69.943 -68.283 -4 0 -1.095 -988 -274 -250 -1.427 -907 -4.179 -4.197 -297 -242 -20 -20 -30 0 -99 -98 -13.089 -10.819 -8 -11 -1 0 -29 -23 -4 -4 -60 -9 -244 -132 -67 -122 -78 -66 -20 -1 2.418 1.942 -214 -425 -650 -490 -471 -240 0 -90 -283 -150 -110 -130 60 0 -51 -40 -699 -402 1.206 1.055 -253 -235 0 0 -218 -190 -38 -40 -137 -105 -287 -220 -76 -85 -197 -180 0 0 1.309 920 -234 -110 -6 0 -104 -95 -83 -75 -93 -75 -260 -170 -207 -155 -322 -240 0 0 -177.392 -168.362 -1.580 -1.664 -2.073 -2.078 -2.354 -2.142 -2.071 -1.674 -5.163 -4.946 -2.329 -2.099 -518 -627 -2.432 -2.398 -827 -554 39.119 37.594 -1.558 -1.664 -619 -586 -165 -162 -1.294 -847 117 125 3 4 0 0 20 17 251 146 -11.653 -13.771 -1 0 -23 -15 -1 -5 -9 -10 -232 -240 0 0 0 0 0 0 -8 -3 27.466 23.823 -1.559 -1.664 -642 -601 -166 -167 -1.303 -857 -115 -115 3 4 0 0 20 17 243 143 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 -72 -32 -168 -202 -4 -4 0 0 0 0 -9 0 0 0 -3 -4 0 0 -20 -17 0 0 27.298 23.621 -1.563 -1.668 -642 -601 -166 -167 -1.312 -857 -115 -115 0 0 0 0 0 0 171 111 0 0 0 0 642 601 166 167 1.312 857 115 115 0 0 0 0 0 0 0 0 27.298 23.621 -1.563 -1.668 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 171 111 Ertragssteuern betrieblicher Hochwasser- schutz konstruktiver Hochwasser- schutz sonstige Gewässer Straßenent- wässerung Gebühren- haushalt Umsatzerlöse Betriebsergebnis Hochwasser- schutz- zentrale Betriebs- führung WBV Wahn Betrieb gewerb- licher Art Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts Spartenrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 Straßenent- wässerung investiv Parkweiher Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Interne Leistungsverrechnung Bestandsveränderung Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Gesamtleistung Jahresergebnis Entnahme aus der Kapitalrücklage Spartenergebnis Umlagen der Overheadkosten Ordentliches Unternehmensergebnis Sonstige Steuern Übrige Umlagen Finanzergebnis Ordentliche betriebliche Aufwendungen Ergebnisse Spartenrechnung: Während die Ergebnisse aus den Sparten Gebührenhaushalt, Straßenentwässerung und dem Betrieb gewerblicher Art in den StEB Köln verbleiben, soll in den Sparten sonstige Gewässer, Parkweiher, Hochwasserschutz und Betriebsführung Wahn eine Kostendeckung erzielt we rden. Für die Hochwasserschutzzentrale werden die Kos- ten nach einem Schlüssel aufgeteilt und auf die Stadt Köln und die Sparte Abwas- serbeseitigung umgelegt. So schließen die Sparten betrieblicher Hochwasserschutz, Hochwasserschutzzentra- le und Betriebsführung Wahn mit einem Jahresergebnis von Null ab. Der Jahresfehlbeträge der Sparte konstruktiver Hochwasserschutz, sonstige Gewä s- ser, Straßenentwässerung investiv sowie in der ab 01.06.2017 neuen Sparte Park- weiher resultieren aus der Abschreibung der Kapitalsacheinlage. 16 Der kumulierte Spartenverlust der Straßenentwässerung, der aus der Sparte Abwa s- ser getragen wird, kann der nachstehenden Tabelle entnommen werden: Jahr Ergebnis der Straßenentwässerung 2004 -1.500 T€ 2005 -1.280 T€ 2006 - 905 T€ 2007 - 1.216 T€ 2008 - 1.372 T€ 2009 - 1.415 T€ 2010 - 1.270 T€ 2011 -1.371 T€ 2012 -1.329 T€ 2013 - 1.510 T€ 2014 -1.822 T€ 2015 - 1.900 T€ 2016 -2.170 T€ 2017 -1.740 T€ 2018 -1.746 T€ 2019 -1.714 T€ 2020 -1.563 T€ Gesamt: - 25.823 T€ Spartenergebnis HW, sonstige Gewässer, Parkweiher & Straßenentwässerung in- vestiv / Entnahme aus Kapitaleinlage: Jahr Ergebnis Sparte HW, Gewässer, Parkwei- her & Straßenentwässerung investiv Entnahme aus Kapitaleinlage 2005 -9 T€ 9 T€ 2006 -23 T€ 23 T€ 2007 -62 T€ 62 T€ 2008 -62 T€ 62 T€ 2009 -62 T€ 62 T€ 2010 HW: -114 T€; Gewässer -228 T€ 342 T€ 2011 HW: -115 T€; Gewässer -228 T€ 343 T€ 2012 HW: -118 T€; Gewässer -228 T€ 346 T€ 2013 HW: -118 T€; Gewässer -222 T€ 340 T€ 2014 HW: -118 T€; Gewässer -222T€; Straßenentwässerung investiv: -664 T€ 1.004 T€ 2015 HW: -118 T€; Gewässer -222T€; Straßenentwässerung investiv: -1.174 T€ 1.514 T€ 2016 HW: -118 T€; Gewässer -222T€; Straßenentwässerung investiv: -1.609 T€ 1.949 T€ 2017 HW: -116 T€; Gewässer -221T€; Parkweiher -497 T€, Straßenentwässerung investiv: -635 T€ 1.469 T€ 2018 HW: -116 T€; Gewässer -221T€; Parkweiher -852 T€, Straßenentwässerung investiv: -648 T€ 1.837 T€ 2019 HW: -115 T€; Gewässer -203T€; Parkweiher -1.311 T€, Straßenentwässerung investiv: -608 T€ 2.237 T€ 17 2020 HW: -115 T€; Gewässer -166T€; Parkweiher -1.312 T€, Straßenentwässerung investiv: -642 T€ 2.235 T€ Gesamt: -13.835 T€ 13.835 T€ Der Jahresfehlbetrag in der Sparte Hochwasser, sonstige Gewässer, Parkweiher und der investiven Straßenentwässerung resultiert aus Abschreibungen auf Anlagen (ins- gesamt 69.017 T€ Anschaffungskosten), die von der Stadt Köln unentgeltlich, im Wege einer Sacheinlage, übertragen wurden. In Höhe der Abschreibungen wurde ein gleich hoher Betrag aus der Kapitalrücklage entnommen. Dies führt zu einem ausg e- glichenen Spartenergebnis. Der Stand der Kapitalrücklage, bezogen auf die von der Stadt Köln übertragenen Vermögen sgegenstände, beläuft sich per 31.12.20 20 auf 55.182 T€. Anhang 2: Erläuterungen zu den Sekundärkosten Interne Leistungsverrechnung 2020 2019 Straßenentwässerung -214 -292 Straßenentwässerung investiv -650 -446 sonstige Gewässer -471 -326 Parkweiher 0 -91 konstruktiver Hochwasserschutz -283 -256 betrieblicher Hochwasserschutz -110 -94 Hochwasserschutzzentrale 60 35 Betriebsführung WBV -51 -28 Summe -1.719 -1.498 Interne Leistungsverrechnung Straßenentwässerung: Es gab einen leichten Rückgang der verrechneten Stunden von 292 T€ auf 214 T€. Straßenentwässerung investiv: Die Anzahl der Stunden die von den Bauingenieu- ren verrechnet wurden ist um 38% auf knapp über 10.000 Stunden gestiegen. 88% dieser Stunden konnten aktiviert werden und belasten somit nicht das Jahr 2020. Parkweiher: Die Belastung der internen Leis tungsverrechnung ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Dies lag daran, dass die Belegschaft der Parkweiher in 2020 nicht nur Leistungen anderer Sparten empfangen, sondern auch für die sonsti- gen Gewässer gearbeitet haben. Somit haben sich Kosten u nd Erträge genau sal- diert. Hochwasserschutz: Die Stunden bewegen sich in etwa auf Vorjahresniveau. Die Hochwasserschutzzentrale hat Erträge in Höhe von 60 T€. Hier haben Mitarbeiter für TP gearbeitet. 18 Umlagen 2020 2019 Straßenentwässerung -234 -192 Straßenentwässerung investiv -6 -15 sonstige Gewässer -104 -114 Parkweiher -83 -105 konstruktiver Hochwasserschutz -93 -79 betrieblicher Hochwasserschutz -260 -235 Hochwasserschutzzentrale -207 -159 Betriebsführung WBV -322 -276 Summe -1.309 -1.175 Umlagen (inkl. KKP/PM) Die Umlagen sind im Vergleich zu 2019 leicht angestiegen. Straßenentwässerung: In 2020 gab es für die Straßenentwässerungspumpwerke mehr Einsätze durch die Haustechnik. Hochwasserschutzzentrale: In 2020 sind hier rund 17 T€ höhere Umlagen für das Gebäude 90 sowie 15 T€ höhere Personalumlagen de r Bereichshilfskostenstellen angefallen. Betriebsführung WBV: Die Analyseleistungen des Abwasserinstituts für den WBV sind um 15 T€, die Leistungen von TB25 sind um 22 T€ gestiegen. Overheadkosten 2020 2019 Straßenentwässerung -253 -288 Straßenentwässerung investiv 0 0 sonstige Gewässer -218 -198 Parkweiher -38 -53 konstruktiver Hochwasserschutz -138 -132 betrieblicher Hochwasserschutz -287 -272 Hochwasserschutzzentrale -76 -109 Betriebsführung WBV -197 -172 Summe -1.207 -1.224 Overheadkosten Die Overheadkosten, die vom Overheadbereich in die ander en Sparten verrechnet wurden, sind praktisch konstant. Im Vergleich zu 2019 gibt es keine größeren Abwei- chungen. Insgesamt betrugen die Overheadkosten aus dem M & V B ereich im Jahr 20 20 rund 13,9 Mio. € (Vorjahr: 13,9 Mio. €). -
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/II/2 Vorlagen-Nummer 1828/2021 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB Köln): Jahresabschluss 2020 Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat der Stadt Köln stimmt dem in der Begründung dargestellten Beschlussvorschlag zur Feststel- lung des Jahresabschlusses der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR für das Wirtschaftsjahr 2020 zu. Weiterhin stimmt der Rat der Stadt Köln dem Beschlussvorschlag zur Ergebnisverwendung zu: Gewinnausschüttung für das Wirtschaftsjahr 2020 Jahresüberschuss 2020 23.671.153,24 € Entnahme aus der Kapitalrücklage +2.234.875,60 € Vorabgewinnausschüttung an die Stadt Köln - 0,00 € Bilanzgewinn zum 31.12.2020 25.906.028,84 € Zuführung zur Gewinnrücklage im Geschäftsjahr 2021 - 934.514,00 € (davon ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag 2020 934.514,00 €) Zwischensumme 24.971.514,84 € Thesaurierung Ergebnis der Betriebe gewerblicher Art - 170.957,09 € Gewinnausschüttung in 2021 für 2020 in Höhe von 24.800.557,75 € Finanzausschuss 21.06.2021 Rat 24.06.2021 2 Begründung Jahresabschluss 2020 Der Verwaltungsrat der StEB Köln stellte in seiner Sitzung am 24.03.2021 den Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2020 unter dem Vorbehalt der uneingeschränkten Zustimmung des Rates der Stadt Köln wie folgt fest: Jahresüberschuss 2020 in Höhe von 23.671.153,24 € Entnahme aus der Kapitalrücklage 2.234.875,60 € Zuführung ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag 934.514,00 € Vortrag auf neue Rechnung 23.671.153,24 € Bilanzgewinn zum 31.12.2020 25.906.028,84 € Die Entnahme aus der Kapitalrücklage i.H.v. rd. 2.235 Tsd. € erfolgt gemäß den öffentlich-rechtlichen Verträgen zwischen Stadt Köln und StEB zum Hochwasserschutz, zur Aufgabenübertragung der Sonstigen Gewässer, der Verantwortlichkeiten bei Planung, Bau und Betrieb der Straßenentwässe- rung (seit 2014) sowie in Ergänzung der bisherigen Aufgaben im Bereich der fließenden Gewässer im Hinblick auf stehende Gewässer (16 Parkweiher, Ergänzungsvertrag aus 2017). Demnach sind die jährlichen Abschreibungen aus den bei Gründung übertragenen Anlagen durch die Entnahme aus der Kapitalrücklage zu decken. Diese setzen sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen: Sparte Konstrukti- ver Hochwasserschutz: 115 T€, Sparte Sonstige Gewässer: 166 T€, Sparte Parkweiher 1.312 T€, sowie Sparte Straßenentwässerung investiv: 642 T€. Ergebnisverwendung für das Wirtschaftsjahr 2020 Auf der Sitzung des Verwaltungsrates der StEB am 19.08.2020 wurde die Ausschüttung des gesam- ten verbleibenden Gewinns, bis auf den ausschüttungsgesperrten Differenzbetrag gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB und § 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB beschlossen. Somit soll ein Betrag von insgesamt 24.800.557,75 € an die Stadt Köln ausgeschüttet werden. Für die Ergebnisverwendung liegt folgender Beschlussvorschlag des Vorstandes vor: Jahresüberschuss 2020 23.671.153,24 € Entnahme aus der Kapitalrücklage +2.234.875,60 € Vorabgewinnausschüttung an die Stadt Köln - 0,00 € Bilanzgewinn zum 31.12.2020 25.906.028,84 € Zuführung zur Gewinnrücklage im Geschäftsjahr 2021 - 934.514,00 € (davon ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag 2020 934.514,00 €) Zwischensumme 24.971.514,84 € Thesaurierung Ergebnis der Betriebe gewerblicher Art - 170.957,09 € Gewinnausschüttung in 2021 für 2020 in Höhe von 24.800.557,75 € Ein Jahresüberschuss, bzw. -fehlbetrag der Betriebe gewerblicher Art wird thesauriert, bzw. auf neue Rechnung vorgetragen. Nach § 7 Abs. 2 der Satzung für das Kommunalunternehmen Stadtentwässerungsbetriebe Köln be- dürfen Entscheidungen des Verwaltungsrates über die Feststellung des Jahresabschlusses und der Ergebnisverwendung der Zustimmung des Rates der Stadt Köln. 3 Anlage 1: Bilanz Anlage 2: Gewinn- und Verlustrechnung Anlage 3: Bestätigungsvermerk Anlage 4: Erläuterungen Plan-Ist Vergleich -
Anlage 1 - Bilanz
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Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts, Köln Bilanz zum 31. Dezember 2020 A K T I V S E I T E Vorjahr EUR EUR EUR EUR A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.181.478,00 989.630,94 2. geleistete Anzahlungen 506.726,88 1.688.204,88 644.420,17 II. Sachanlagen 1. 332.923.946,38 339.181.201,15 2. Abwassertechnische Anlagen 1.232.448.735,14 1.255.476.472,78 3. Technische Anlagen und Maschinen 186.358.744,43 194.025.531,35 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.202.475,42 7.890.741,62 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 85.992.877,68 74.938.448,63 1.846.926.779,05 1.871.512.395,53 III. Finanzanlagen 1. Beteiligungen 14.500,00 4.000,00 2. Sonstige Ausleihungen 8.692,17 9.967,07 23.192,17 13.967,07 1.848.638.176,10 1.873.160.413,71 B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.000.620,51 1.033.744,80 2. noch nicht abgerechnete Leistungen 99.244,92 97.216,35 1.099.865,43 1.130.961,15 II. Forderungen und sonstige Vermögens- gegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 719.951,03 1.341.671,68 2. Forderungen gegen die Stadt Köln 3.160.000,65 4.052.521,09 3. Sonstige Vermögensgegenstände 507.653,38 545.023,49 4.387.605,06 5.939.216,26 III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.564,61 4.636,08 5.491.035,10 7.074.813,49 C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.337,92 68.240,28 1.854.164.549,12 1.880.303.467,48 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf eigenen und fremden Grundstücken P A S S I V S E I T E Vorjahr EUR EUR EUR A. Eigenkapital I. Stammkapital 500.000,00 500.000,00 II. Kapitalrücklage 706.368.917,82 708.603.793,42 III. Gewinnrücklage 68.569.300,18 69.390.800,18 IV. Bilanzgewinn 25.906.028,84 27.799.329,60 801.344.246,84 806.293.923,20 B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 264.906.181,00 267.694.580,24 C. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 60.343.289,00 52.950.730,00 2. Steuerrückstellungen 1.373.494,67 1.297.902,92 3. Sonstige Rückstellungen 35.375.653,06 30.797.060,72 97.092.436,73 85.045.693,64 D. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten aus Anleihen 110.000.000,00 70.000.000,00 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 572.521.422,45 636.883.059,12 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.513.909,33 8.569.566,14 4. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Köln 624.540,65 2.244.016,67 5. Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern EUR 570.773,26 (Vorjahr EUR 517.579,99) 1.681.715,91 1.639.258,46 689.341.588,34 719.335.900,39 E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.480.096,21 1.933.370,01 1.854.164.549,12 1.880.303.467,48 -
Anlage 3 - Bestätigungsvermerk
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Stadtentwässerungsbetriebe | Prüfungsbericht 31.12.2020 | 50.079262-16056436 | 2 2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Als Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsver- merk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffent- lichen Rechts, Köln – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die im Abschnitt Personal im Lagebericht enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deut- schen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse – entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsäch- lichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Anstalt des öffentlichen Rechts zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und – vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Anstalt des öffentlichen Rechts. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prü- fungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Er- klärung zur Unternehmensführung. 3 | Stadtentwässerungsbetriebe | Prüfungsbericht 31.12.2020 | 50.079262-16056436 Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwor- tung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Ab- schlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestä- tigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Anstalt des öffentlichen Rechts unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungs- nachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die im Abschnitt Personal des Lageberichts enthalten ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informa- tionen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen – wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lagebe- richtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder – anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Jahres- abschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Anstalt des öffentlichen Rechts vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kon- trollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buch- führung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu Stadtentwässerungsbetriebe | Prüfungsbericht 31.12.2020 | 50.079262-16056436 | 4 ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwort- lich, die Fähigkeit der Anstalt des öffentlichen Rechts zur Fortführung der Unternehmenstätig- keit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammen- hang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Anstalt des öffentlichen Rechts vermit- telt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Anstalt des öffentlichen Rechts zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lagebe- richts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstel- lungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Anstalt des öffentlichen Rechts vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresab- schluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchge- führte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entschei- dungen von Adressaten beeinflussen. 5 | Stadtentwässerungsbetriebe | Prüfungsbericht 31.12.2020 | 50.079262-16056436 Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus – identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsich- tigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnach- weise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwir- ken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. – gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrun- gen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Um- ständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Anstalt des öffentlichen Rechts abzugeben. – beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. – ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertre- tern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstä- tigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeut- same Zweifel an der Fähigkeit der Anstalt des öffentlichen Rechts zur Fortführung der Un- ternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine we- sentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifi- zieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unse- res Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Ge- gebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Anstalt des öffentlichen Rechts ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. – beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Ge- schäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Anstalt des öffentlichen Rechts vermittelt. – beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzes- entsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Anstalt des öffentlichen Rechts. Stadtentwässerungsbetriebe | Prüfungsbericht 31.12.2020 | 50.079262-16056436 | 6 – führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten An- gaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches un- vermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein- schließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 eingehalten hat. Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Über- einstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handels- rechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Be- rufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirt- schaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeig- net sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungs- pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. 7 | Stadtentwässerungsbetriebe | Prüfungsbericht 31.12.2020 | 50.079262-16056436 Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Ver- treter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben. Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Köln, den 5. März 2021 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Hillesheim Wirtschaftsprüfer gez. Biermann Wirtschaftsprüfer
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