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AN/0553/2026

Einsatz von KI im Jugendamt zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdungen

FDP/KSG Anfrage nach § 4 20.04.2026

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 23.06.2026, TOP 6.1.1

FDP/KSG Anfrage nach § 4

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FDP/KSG Anfrage nach § 4

2929 Zeichen

www.FDP-Koeln.de 
 
Herr Oberbürgermeister 
Torsten Burmester 
 
An den Vorsitzenden 
des Jugendhilfeausschusses 
Dr. Ralf Heinen 
 
 
 
FDP/KSG-Fraktion 
Im Rat der Stadt Köln  
 
Rathaus · 50667 Köln  
Telefon 0221. 221-23830 
fdp-ksg-fraktion@stadt-koeln.de 
 
 
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 20.04.2026 
AN/0553/2026 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Jugendhilfeausschuss 05.05.2026 
 
Einsatz von KI im Jugendamt zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdungen 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
sehr geehrter Herr Vorsitzender, 
 
die FDP/KSG-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 05. Mai 2026 zu setzen. 
 
Vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen und zunehmender Komplexität bei der Einschät-
zung von Kindeswohlgefährdungen stehen Jugendämter bundesweit vor großen Herausfor-
derungen. In Baden-Württemberg wurde durch das Jugendamt Breisgau-Hochschwarzwald 
ein KI-gestütztes Tool entwickelt, das Fachkräfte bei der Risikobewertung unterstützen soll. 
Das System befindet sich derzeit in der Testphase, gilt bereits als vielbeachtetes Vorzeige-
projekt und stößt auf großes Interesse bei zahlreichen Kommunen, die eine spätere Nutzung 
in Erwägung ziehen. 
 
Auch das Jugendamt der Stadt Köln ist in einem anspruchsvollen Arbeitsumfeld tätig, in dem 
jede sinnvolle Unterstützung zur Verbesserung von Entscheidungsprozessen und zur Entlas-
tung der Mitarbeitenden geprüft werden sollte. Digitale Lösungen können hier ein wichtiger 
Baustein sein, sofern sie fachlich sinnvoll, rechtssicher und datenschutzkonform eingesetzt 
werden. 
 
Vor diesem Hintergrund bittet die FDP/KSG-Fraktion um die Beantwortung der folgenden 
Fragen: 
 
1. Ist der Stadtverwaltung das vom Jugendamt Breisgau-Hochschwarzwald entwickelte 
KI-gestützte System zur Unterstützung bei der Einschätzung von Kindeswohlgefähr-
dungen bekannt, und wie wird dieses grundsätzlich bewertet?  
2. Steht die Stadt Köln bereits im Austausch mit den Entwicklern bzw. dem zuständigen 
Dezernat in Freiburg und gibt es bereits Überlegungen, sich frühzeitig um eine Nut-
zung oder Teilnahme zu bemühen?

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www.FDP-Koeln.de 
3. Sieht die Verwaltung Potenzial für den Einsatz eines solchen KI-Tools im Jugendamt 
Köln, insbesondere zur Unterstützung von Fachkräften bei komplexen Entschei-
dungsprozessen?  
4. Welche rechtlichen und insbesondere datenschutzrechtlichen Bedenken sieht die 
Verwaltung im Zusammenhang mit dem Einsatz eines solchen Systems, und wie 
könnten diese ausgeräumt werden?  
5. Welche weiteren digitalen oder technischen Maßnahmen plant die Stadt Köln, um die 
Arbeit des Jugendamts zu unterstützen und die Qualität der Gefährdungseinschät-
zungen weiter zu verbessern? 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
Gez. Ulrich Breite     Reinhard Houben 
Fraktionsgeschäftsführer    Jugendpolitischer Sprecher

Beratungsverlauf (1)

23.06.2026 Jugendhilfeausschuss
TOP 6.1.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0553/2026
Typ
FDP/KSG Anfrage nach § 4
Datum
20.04.2026
Erstellt
01.04.2026 14:49