BKA 0853
Antrag der Fraktionen CDU, SPD und FDP v. 26.03.2025: Wasserwirtschaftliches Gesamtkonzept für das Rheinische Revier
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Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Antrag der Fraktionen CDU, SPD und FDP v. 26.03.2025: Wasserwirtschaftliches Gesamtkonzept für das Rheinische Revier)
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Seite 1 von 1 Sitzungsvorlage Braunkohle- nausschuss - öffentlich - BKA 0853 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Frau Eva Kuhl Telefon 0221 / 147 - 4871 BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 11.03.2025 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Braunkohlenausschuss 21.03.2025 6.2 beschließend TOP: Antrag der Fraktionen CDU, SPD und FDP v. 26.03.2025: Wasserwirtschaftliches Gesamt- konzept für das Rheinische Revier Beschlussvorschlag: Der Antrag wird angenommen / abgelehnt. Erläuterungen: Anlage(n): 1. Anl. zu TOP 6.2_Antrag_CDU_SPD_FDP_26.02.2025_Wasserwirtschaftliches Gesamtkon - zept
Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anl. zu TOP 6.2_Antrag_CDU_SPD_FDP_26.02.2025_Wasserwirtschaftliches Gesamtkonzept)
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im Braunkohleausschuss
Köln, den 26.2.2025
An den
Vorsitzenden
des Braunkohleausschuss
Zeughausstr. 2-10
50667 Köln
Sehr geehrter Herr Götz,
wir bitten sie folgenden Antrag in die Tagesordnung zur 174. Sitzung des
Braunkohlenausschusses am 23.1.2025 aufzunehmen:
Wasserwirtschaftliches Gesamtkonzept für das Rheinische Revier
Nach dem Wortlaut des gemeinsamen Antrags von SPD, CDU und FDP vom 01.12.2021
Drucksache Nr. BKA 764 - Sitzung BKA vom 13.12.20121- zur Erarbeitung eines
wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzeptes für das Rheinische Revier war jedenfalls nicht die
prioritäre Einrichtung einer Koordinierungs- und Lenkungsgruppe zu erwarten. Aus der
Begründung des Antrages sollte ein wasserwirtschaftliches Gesamtkonzept für das Rheinische
Revier in Ergänzung zu dem Monitoring Programm Garzweiler II erstellt werden.
Die Erarbeitung eines revierweites abgestimmten Ziel-Konzeptes inklusive Monitorings ist
dabei in den Blick genommen worden. Das kann aber dann nur bedeuten, dass sich aufgrund
von bereits vorliegenden fachlichen Expertisen zu wasserwirtschaftlichen Fragen für
Teilbereiche des Rheinischen Reviers nun ein wasserwirtschaftliches Gesamtkonzept für das
Rheinische Revier von dem jetzt eingerichteten Koordinierungs- und Lenkungskreis (SKG)
fachlich-inhaltlich erarbeitet wird oder eine Institution von dem SGK beauftrag wird. Dabei
sollen keinesfalls Doppelstrukturen entstehen.
Aus Sicht der antragstellenden Fraktionen sollte ein solches wasserwirtschaftliche Konzept
dann von den Zielen ausgehend eben auch tagebauübergreifend abgestimmte Maßnahmen
für einen zukunftsfähigen Wasserhaushalt im Rheinischen Revier bereithalten Es geht um die
zukunftssichere Verfügbarkeit von Wasser für die verschiedene Nutzungen im Rheinischen
Revier.
Deshalb könnte ein solches Konzept folgende vier Elemente beinhalten:
1. Bestandsaufnahme und Analyse: Erfassung und Bewertung der vorhandenen
Wasserressourcen, einschließlich Oberflächen- und Grundwasser, sowie der aktuellen
Nutzung und Belastung dieser Ressourcen.
2. Zielsetzung: Festlegung von klaren Zielen für die Optimierung des Wasserhaushaltes,
die Wassernutzung, den Gewässerschutz und die Hochwasservorsorge.
3. Maßnahmenplanung: Entwicklung konkreter Maßnahmen zur Verbesserung der
Wasserqualität, zur Reduzierung von Wasserverbrauch und zur Anpassung an den
Klimawandel.
4. Monitoring: systematische und langfristige Beobachtung und Kontrolle der Ziele und
Maßnahmen zum Wasserhaushalt und der Wassernutzung im Rheinischen Revier
im Braunkohleausschuss
einschl. der Entwicklung von erforderlichen Maßnahmen, um den zukünftigen
revierweiten wasserwirtschaftlichen Ansprüchen gerecht werden zu können.
Der gemeinsame Antrag stammt aus Dezember 2021. Die Fraktionen von CDU, SPD und FDP
erwarten in einer der beiden Sitzungen vor den Sommerferien 2025 einen detaillierten Bericht
aus dem MUNV, welche Arbeitsergebnisse vorliegen und welche Erkenntnisse daraus zu
ziehen sind bzw. bereits umgesetzt worden sind, wenn möglich zugeordnet zu den
vorstehenden 4 Punkten.
Welche Überlegungen gibt es , evtl. jetzt schon vorliegende Erkenntnisse der SKG in den
Braunkohlenplanungen der Tagebaue Garzweiler II, Hambach und Inden bzw. in noch
anstehenden wasserrechtlichen Verfahren zu berücksichtigen.
Harald Zillikens Josef Johann Schmitz Ulrich Göbbels
CDU Fraktion SPD Fraktion FDP Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- BKA 0853
- Typ
- Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss
- Datum
- 21.03.2025
- Erstellt
- 05.03.2025 10:40