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0614/2023

Evaluation der Veranstaltungsreihe zu diversen Gesundheitsthemen durch den Caritasverband der Stadt Köln e.V. (September bis Dezember 2022)

Mitteilung Ausschuss 27.02.2023

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Nächste Beratung: Integrationsrat, Sitzung am 18.04.2023, TOP 5.1

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

5110 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162/3 
 
Vorlagen-Nummer  27.02.2023 
 0614/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 28.02.2023 
 
Evaluation der Veranstaltungsreihe zu diversen Gesundheitsthemen durch den 
Caritasverband der Stadt Köln e.V. (September bis Dezember 2022) 
Der Rat hatte bereits in seiner Sitzung am 03.02.2022 über die Verwendung der Finanzmittel 
aus dem Integrationsbudget im Jahr 2022 (3815/2021) entschieden. Hierbei wurde die weitere 
Finanzierung eines Gesundheitswegweisers durch Finanzmittel in Höhe von 8.476 € ausge-
klammert, da die Erstellung eines solchen aus Sicht der Fachverwaltung (2717/2021) nicht 
mehr erforderlich war. 
 
Der Facharbeitskreis „Gesundheit, Senior*innen und Soziales“ des Integrationsrates hatte 
daraufhin mit dem Ziel eines adäquaten anderweitigen Mitteleinsatzes für das Jahr 2022 die 
Durchführung einer mehrsprachigen Informationskampagne zu unterschiedlichen Gesund-
heitsthemen in den Stadtbezirken beauftragt.  
 
Rückblick auf das Jahr 2022: 
 
Es wurden 12 Einzelveranstaltungen durchgeführt, durch die insgesamt 150 Personen erreicht 
werden konnten. Dies, obwohl die Veranstaltungen sehr kurzfristig konzipiert und angeboten 
wurden. Es ist davon auszugehen, dass bei längerer Vorlauf- und Planungszeit noch mehr 
Menschen erreicht würden. 
 
Die Veranstaltungen wurden in den Räumlichkeiten des Interkulturellen Zentrums Mesche-
nich, des 23.Nisan e.V., der Aktion Nachbarschaft e.V., im Internationalen Caritas-Zentrum 
Sülz, in der Griechische Gemeinde Köln, beim In-Haus e.V., beim Deutsch-türkischen-Verein 
Köln e.V. sowie in der afrikanische Gemeinde Köln durchgeführt. Hierzu ist anzumerken, dass 
die drei in Meschenich durchgeführten Veranstaltungen in die dort stattgefundenen Gesund-
heitstage integriert werden konnten. 
 
Insgesamt konnten die Veranstaltungen in 11 Sprachen angeboten werden, nämlich Deutsch, 
Türkisch, Rumänisch, Bulgarisch, Kurdisch-Sorani, Kurdisch-Kurmanci, Arabisch, Russisch, 
Französisch, Englisch und Farsi. Ein Angebot weiterer Sprachen (Italienisch und Polnisch) 
wäre nach Personalakquise möglich.  
 
Die primären Gesundheitsthemen waren das deutsche Gesundheitssystem, gesunde Ernäh-
rung und Bewegung, Frauengesundheit, Zahn- und Mundhygiene sowie psychosoziale Ge-
sundheit. 
 
Die Veranstaltungen wurden durch den Caritasverband der Stadt Köln durchgeführt, welcher 
einen Flyer mit einem Gesamtveranstaltungsplan erstellt und den Interkulturellen Zentren 
zwecks Bewerbung und weiterer Verbreitung zur Verfügung gestellt hatte.

2 
 
Im Nachgang der Veranstaltungen wurde von den Teilnehmer*innen ein durchweg positives 
Feedback gegeben und die Bitte formuliert, die Veranstaltungsreihe weiter fortzuführen, um 
noch mehr Menschen in Köln erreichen und informieren zu können.  
 
Die Interkulturellen Zentren haben ebenfalls ihr Interesse an weiteren Veranstaltungen in die-
sem Format bekundet. Inhaltlich besteht insbesondere Bedarf bezüglich der Themen des 
deutschen Gesundheitssystems, einer gesunden Ernährung und Bewegung sowie Frauen-
gesundheit mit dem Fokus auf dem Thema Verhütung. Interesse besteht zudem an den The-
men Kindergesundheit mit dem Informations-Schwerpunkt auf dem Bereich der U-
Untersuchungen. Weitere neu hinzukommende Themen sollten Männergesundheit und Imp-
fungen sein; für diesen Bereich konnte bereits ein aus Syrien stammender Urologe als Refe-
rent gewonnen werden. 
 
Ebenfalls haben die interkulturellen Zentren, die im letzten Jahr aufgrund verschiedener inter-
ner Gründe keine Veranstaltungen durchführen konnten ihr Interesse signalisiert, in 2023 Ver-
anstaltungen durchführen zu wollen, sollte die Veranstaltungsreihe weiter fortgeführt werden 
können. 
 
Resumée: 
 
Aus Sicht des kommunalen Integrationszentrums wäre eine Weiterführung der Informations-
veranstaltungen zu den unterschiedlichen Gesundheitsthemen wünschenswert, da insbeson-
dere durch die Einbindung der Interkulturellen Zentren eine große Anzahl an Menschen er-
reicht werden kann. Ebenfalls positiv zu bewerten ist, dass die eingesetzten Lots*innen durch 
ständige Schulungen weiter auf hohem Niveau informieren können. Durch die Verzahnung mit 
dem Projekt der Integrationslots*innen Gesundheit des Gesundheitsamtes können die nied-
rigschwelligen Informationen nicht nur in den Unterkünften, dem Haupteinsatzort der Integrati-
onslots*innen Gesundheit, sondern auch für deutlich mehr Menschen mit internationaler Fami-
liengeschichte im gesamten Stadtgebiet bereitgestellt werden.  
 
Das Ziel, die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit und für Maßnahmen zur Prävention bei 
Menschen mit internationaler Familiengeschichte zu stärken sowie langfristig einen Beitrag 
zur Reduzierung von Ungleichheiten bezüglich der Gesundheitschancen zu leisten, indem 
ihnen die gleichberechtigte Inanspruchnahme von Vorsorgeangeboten der Regelversorgung 
sowie der Zugang zu relevanten Gesundheitsinformationen ermöglicht bzw. erleichtert wird, 
könnte durch eine Weiterführung der Informationsreihe vorangetrieben werden. 
 
 
Gez. i.V. StD Blome für Frau OB Reker

Beratungsverlauf (1)

18.04.2023 Integrationsrat
TOP 5.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0614/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
27.02.2023
Erstellt
16.02.2023 09:44