Mandari Insight

AN/1729/2021

Erfassung der Luftqualität im Kölner Norden

Die Linke. Antrag nach § 3 23.08.2021

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 31.03.2022, TOP 2.1

Linke Antrag nach § 3

· application/pdf

Ansehen

Linke Antrag nach § 3

3138 Zeichen

Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln  
 
Vorsitzende des Ausschusses Klima, 
Umwelt und Grün 
Frau Denise Abe‘ 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
Rathaus, Spanischer Bau  
 50667 Köln 
Postanschrift:  
Postfach 103564 · 50475 Köln  
Tel: 0221/221-27840 · Fax: 0221/221-27841 
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand  
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 23.08.2021 
AN/1729/2021 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 02.09.2021 
 
Erfassung der Luftqualität im Kölner Norden 
Sehr geehrter Frau Vorsitzende,  
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet um  
Aufnahme des folgenden Antr ags auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des  
Ausschusses Klima, Umwelt und Grün am 02.09.2021.  
 
 
 
Beschluss: 
 
1) Die Stadt Köln richtet eine Messstelle für Feinstaub und Stickstoffdioxid im 
Bereich von Köln Merkenich ein. 
 
2) In dieser Messstelle sollen die Feinstäube gesondert nach den Fraktionen: PM10, 
PM2,5 und PM 0,1 erfasst werden. 
 
3) Die erfassten Feinstäube sollen im Hinblick auf ihre Quellgruppen analysiert 
werden. 
 
4) Der Ausschuss und die Öffentlichkeit sind über die Ergebnisse und Analyse in 
geeigneter Form zu informieren.

5) Sollten die Kapazitäten und Qualifikationen innerhalb der Stadtverwaltung zur 
Erfassung und Analyse der Stäube nicht ausreichend sein, kann dies auch in 
Kooperation mit einer Hochschule im Rahmen einer Studie stattfinden. 
 
 
Begründung 
Die Luft im Kölner Norden wird mit einer Vielzahl von Stoffen belastet. 
So wird in Köln Merkenich einen Müllverbrennungsanlage und ein mit Gas und 
Kohle befeuertes Heizkraftwerk betrieben. 
Unweit desselben Stadtteils befinden sich außerdem eine 
Sonderabfallverbrennungsanlage der Bayerwerke sowie die Hausmüllverbrennung 
für Leverkusen und den Bergischen Kreis mit uns unbekannten Kapazitäten. 
Hierzu kommt noch eine Reihe von Störfallbetrieben im Umfeld von Köln 
Merkenich. 
Darüber hinaus ist die neue Nutzung des ehemaligen Esso - Raffineriegeländes, 
unter anderem auch für die Logistikbranche, mit einem zusätzlichen 
Verkehrsaufkommen verbunden. 
 
In Anbetracht dieser Situation ist die genaue Überwachung der Luft unerlässlich. 
Nach unseren Erkenntnissen befindet sich ausgerechnet im Kölner Norden eine 
Lücke im Netz der öffentlich betriebenen Messstationen. 
Anders ausgedrückt: Die Menschen, gerade im Umfeld von Köln Merkenich, wissen 
nicht mit welchen Mengen an Stickoxiden und Feinstaub ihre Atemluft belastet ist. 
Darüber hinaus wissen sie auch nicht aus welchen Substanzen sich der von ihnen 
eingeatmete Feinstaub zusammensetzt und wie groß der Anteil der extrem 
gefährlichen ultrafeinen Stäube ( kleiner als 0,1 Mikrometer ) ist. Das sie „dieses 
Schicksal“ mit dem Rest der Kölner:innen teilen ist in Anbetracht der besonders 
belasteten Situation im Kölner Norden kein hinreichender Grund für diesen 
Missstand. 
 
Weitere Begründung erfolgt mündlich. 
 
gez. gez. 
Michael Weisenstein Sarah Niknamtavin 
Fraktionsgeschäftsführer Ausschussmitglied

Beratungsverlauf (1)

31.03.2022 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 2.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1729/2021
Typ
Die Linke. Antrag nach § 3
Datum
23.08.2021
Erstellt
23.08.2021 12:49