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2394/2025

Aktionsplan zur Stärkung Kölns als Medienstandort

Mitteilung Hauptausschuss 18.11.2025

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Anlage 1_Aktionsplan zur Stärkung Kölns als Medienstandort

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Anlage 2_Vorabauszug Hauptausschuss TOP 2.1.5

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Anlage 1_Aktionsplan zur Stärkung Kölns als Medienstandort

32245 Zeichen

1 
 
 
 
 
 
 
 
 
Aktionsplan zur 
Stärkung Kölns als 
Medienstandort

2 
 
 
Inhaltsverzeichnis 
 
Vorwort ....................................................................................................................... 3 
1. Eine Schnittstelle zwischen Medienbranche und Stadtverwaltung ......................... 5 
2. Produktionsbedingungen verbessern ..................................................................... 7 
3. Engere Zusammenarbeit zwischen Medienschaffenden und Stadtverwaltung ......10 
4. Nachwuchsgewinnung als Chance für den Standort Köln begreifen .....................12 
5. Bestehende Infrastruktur für Film- und TV-Produktion sowie Content Creation 
nachhaltig weiterdenken ............................................................................................14 
6. Filmkultur erhalten .................................................................................................16 
7. Förderung von Film- und Fernsehevents und stetiger Ausbau der Arbeit mit New 
Media Content Creatoren ..........................................................................................18 
8. Wertschätzung der Medienbranche .......................................................................20 
9. Anerkennung und Begegnung von Herausforderungen der Branche ....................21 
10. Kommunikation mit Anwohnenden zu Film- und TV-Produktionen ......................23

3 
 
Vorwort 
 
Köln ist unbestritten die Medienhauptstadt Nordrhein-Westfalens. Die 
Stadt ist Heimat unterschiedlichster Zweige der Medienbranche: von 
Printmedien, über Radio und Rundfunk bis hin zu Film und digitalen 
Medien. In diesem Aktionsplan werden ausschließlich die 
Bewegtbildmedien Film, Fernsehen sowie audiovisuelle digitale Medien 
behandelt. Sämtliche Bezüge zu Medien, Medienbranche und -
schaffenden sowie zu Kreativschaffenden beziehen sich im Folgenden 
nur auf die eben genannten Branchenzweige. Durch diese Eingrenzung 
soll sichergestellt werden, dass der Aktionsplan praxisnah und wirksam 
ist und die entsprechenden Akteur*innen der genannten Bereiche 
zielgerichtet unterstützt werden. 
Mit rund einer Milliarde Euro Umsatz ist die Filmwirtschaft ein 
bedeutender ökonomischer Faktor der Stadt. Diese herausragende 
Position in der Medienlandschaft ist aber nicht allein den großen hier 
ansässigen Fernsehsendern zu verdanken. Ohne die Produktionsfirmen, 
Freiberufler*innen und Kreativschaffende, die Köln als ihren Arbeits- und 
Lebensmittelpunkt gewählt haben, würde Köln nicht als die bunte, agile 
und kreative Metropole wahrgenommen werden, als die sie heute gilt. So 
arbeiten hier rund 15.000 Beschäftigte in 800 Niederlassungen im Film- 
und Fernsehbereich. Darunter sind auch 35 der größten 
Produktionsfirmen Deutschlands. 
Die Stadt Köln erkennt, wie wertvoll und einzigartig es ist, eine so 
spannende und leistungsstarke Industrie bei sich beheimatet zu wissen. 
Auf Initiative von Oberbürgermeisterin Henriette Reker wurden seit 2022 
konkrete Schritte unternommen, den Medienstandort Köln weiter zu 
stärken und die Medienbranche in der Verwaltung wieder mehr in den 
Fokus zu nehmen. Ein Baustein davon war die Einrichtung des Film- und 
Medienservices im Amt der Oberbürgermeisterin. 
Aufgabe des Film- und Medienservices ist es insbesondere, 
Ansprechstelle für die Medienschaffenden in Köln zu sein, darauf 
hinzuwirken, dass ermöglicht anstatt verhindert wird und, wenn 
erforderlich, eine Fast Lane für Anliegen der Medienbranche in der 
Verwaltung zu ebnen.  
Mit dem Film- und Medienservice ist eine Schnittstelle zwischen 
Medienschaffenden und Stadtverwaltung geschaffen, die eine 
ineinandergreifende Zusammenarbeit ermöglicht.

4 
 
Dabei richtet sich der Film- und Medienservice sowohl an etablierte Film- 
und Fernsehbranche als auch an Content-Schaffende im Bereich Neue 
Medien und ist damit breit und zukunftsorientiert aufgestellt.  
Die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH begleitet laut Auftrag 
aus dem Betrauungsakt die wirtschaftliche Entwicklung der Kölner 
Kreativwirtschaft mit den Schwerpunkten Medien- und Gameswirtschaft.  
In enger Abstimmung mit dem Film- und Medienservice übernimmt 
KölnBusiness dabei die zentrale Rolle in der konzeptionellen und 
wirtschaftsstrategischen Weiterentwicklung des Medienstandorts mit 
eigenen, kundenorientierten Formaten.  
Zur weiteren Stärkung des Medienstandorts soll ein Aktionsplan für ein 
filmoffenes Köln umgesetzt werden, wodurch die Stadt Köln als aktiver 
Partner für Film- und Medienproduktionen auftritt und bei der 
Realisierung von Projekten durch einfache Antragsstellungen, logistische 
Hilfe und der Bereitstellung attraktiver Drehorte unterstützt.

5 
 
1. Eine Schnittstelle zwischen Medienbranche und Stadtverwaltung  
 
Der Film- und Medienservice ist eine zentrale Anlaufstelle bei der Stadt 
für alle Medienschaffenden. Der Fachbereich hat hierbei selbst keine 
genehmigende Funktion, sondern arbeitet eng mit den dafür zuständigen 
Ämtern zusammen, sodass Antragsstellenden schnell und zentral 
geholfen werden kann. Der Film- und Medienservice versteht sich selbst 
als Interessenvertretung für Medienschaffende im städtischen Kontext 
und als Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung und der Film- und TV-
Wirtschaft. Er berät bei Fragen rund um Produktionen in Köln, vermittelt 
und übernimmt eine Lotsenfunktion beispielsweise um die richtigen 
zuständigen Ansprechpersonen innerhalb der Stadtverwaltung für alle 
Anliegen der Branche zu finden. Für die Film- und Fernsehschaffenden, 
die in der Arbeit mit der Stadtverwaltung durch jahrzehntelange Praxis 
bereits erfahren sind, werden durch den Film- und Medienservice neue 
Impulse, höhere Planungssicherheit sowie zeitgemäße Perspektiven 
geschaffen, so dass ein produktives gemeinschaftliches Erarbeiten von 
Projekten erreicht werden kann. Aber auch die Einwohner*innen der 
Stadt Köln, die in ihrem täglichen Leben Dreharbeiten begegnen, haben 
hier eine Anlaufstelle.  
Köln ist bei all seiner Medientradition ebenso eine junge und dynamische 
Stadt. So haben sich erfreulicherweise auch die Macher*innen digitaler 
Unterhaltungsmedien in Köln angesiedelt. Die Gamingbranche ist ein 
fester Bestandteil der digitalen Unterhaltungsmedien und in Köln stark 
vertreten. Durch die vielen kreativen Medienschaffenden ist Köln auch 
zur YouTuber-Hauptstadt geworden. In keiner anderen Stadt in 
Deutschland leben und arbeiten so viele Content Creator wie in Köln. 
Gerade für Jugendliche und junge Erwachsene sind YouTube und Co 
die erste Wahl bei ihrem täglichen Medienkonsum. Diese Bewegung 
erkennt die Stadt Köln. Der Vorsatz hier lautet, dass sich New Media 
Content Creator in Köln an- und ernstgenommen wissen. Die Aufgabe 
der Stadtverwaltung ist es, der Content-Creator-Szene einen stärkeren 
Fokus zu schenken, um den Anschluss an die 
Medienkonsumgewohnheiten der jüngeren Generation nicht zu 
verpassen und sich den aktuellen Entwicklungen entsprechend neu 
auszurichten. 
Ein fester Blick auf die Szene und ein steter Austausch mit 
Branchenmitgliedern wird sowohl Film- und Fernsehschaffende als auch 
die New Media Content Creator näher an die Stadtverwaltung binden,

6 
 
sodass produktive Synergien geschaffen werden können. Der Film- und 
Medienservice wird eine unbürokratische und serviceorientierte 
Anlaufstelle innerhalb der Stadtverwaltung für alle Medienschaffenden 
und -interessierten darstellen und auch selbst in diesem Kontext aktiv 
Gesprächs- und Austauschformate anstoßen. 
 
 
 
 
 
  
Die Stadt Köln wird 
 
… den Film- und Medienservice zur serviceorientierten Anlaufstelle in 
der Stadtverwaltung für Medienschaffende, Produktionen und 
Anwohnende weiterentwickeln.

7 
 
2. Produktionsbedingungen verbessern  
 
Die Situation, die zur Zeit der Gründung des Film- und Medienservice 
bestand, zeichnete sich durch uneinheitliche Anforderungen zum Erhalt 
einer Drehgenehmigung innerhalb der Stadtverwaltung aus.  
Die Antragsvoraussetzungen, die die verschiedenen Dienststellen 
stellten, waren nicht einheitlich und somit auch für Antragsstellende nicht 
planbar. Das führte häufig zu Verzögerungen und einer Schwächung des 
Produktionsstandorts Köln.  Eine spontane Aufnahme eines Drehs oder 
die Änderung eines Drehortes war unter den gegebenen Umständen 
häufig nicht möglich, auch wenn das seitens der Produktionsfirmen 
dringend nötig gewesen wäre.  
Der Film- und Medienservice erarbeitete daher zusammen mit mehreren 
Dienststellen einen stadtweit gültigen, einheitlichen digitalen Drehantrag. 
Durch ein ämterübergreifendes Zusammenwirken konnten die 
Rahmendaten ermittelt, angeglichen und schließlich in einem 
einheitlichen Verfahren umgesetzt werden. In weiteren Prozessen wurde 
im intensiven Austausch mit Branchenvertreter*innen auch die Wünsche 
der Nutzer*innen ermittelt und im digitalen Drehantrag berücksichtigt. 
Durch diese Innovation kann Köln auf Augenhöhe mit europäischen 
Filmmetropolen als Produktionsstandort treten.  
Der digitale Drehantrag ist auf der Website des Film- und 
Medienservices zu finden. Als Medienhauptstadt des Landes Nordrhein-
Westfalen sollte es selbstverständlich sein, dass gebündelte 
Informationen zu Köln als Medienstandort digital und von überall 
abrufbar sind. So wurde 2023 ein neuer Internetauftritt des Film- und 
Medienservices geschaffen (www.medienstadt.koeln). Hier finden sich 
neben übersichtlich gestalteten Kontaktdaten auch weitere Informationen 
zu Dreharbeiten, Drehanträgen und Locations in Köln. Zudem konnte 
durch die Möglichkeit einer automatischen Online-Einsendung der 
Prozess beschleunigt und digitalisiert werden.  
In einem nächsten Schritt wird ein transparenter Entgeltkatalog für 
Dreharbeiten erarbeitet.  
Der Film- und Medienservice beleuchtet aber auch Innovations- und 
Verbesserungsmöglichkeiten innerhalb der Stadtverwaltung zur Stärkung 
Kölns als Produktionsstandort. Oberbürgermeisterin Henriette Reker 
unterzeichnete am 25. April 2024 die Allgemeinen Rahmenbedingungen 
für die Erteilung einer Nutzungserlaubnis für Drehvorhaben bei der Stadt

8 
 
Köln (Richtlinie Dreherlaubnis), die die Abwicklung von Drehanfragen im 
städtischen Raum beschreiben und regeln. Die Richtlinie Dreherlaubnis 
ist am 1. Mai 2024 in Kraft getreten. Dadurch wird ein 
stadtverwaltungsweit einheitlicher Arbeitsablauf für die Abwicklung von 
Drehanfragen etabliert. Dies bietet den Produzierenden Transparenz 
sowie eine Vereinfachung bei der Antragsstellung. Zudem unterstützt die 
Richtlinie Dreherlaubnis die zuständigen Dienststellen bei der 
Genehmigung von Drehanfragen. Nach Eingang des Drehantrags prüft 
die zuständige Dienststelle diesen ergebnisorientiert auf Umsetzbarkeit. 
Allein ein Mehraufwand durch das Drehvorhaben darf nicht grundsätzlich 
zur Ablehnung eines Antrags führen. 
Es ist nach den ersten Monaten des digitalen Drehantrags festzustellen, 
dass mit dem neuen Verfahren die überwiegende Anzahl der 
Drehanfragen problemlos bearbeitet werden können. In Fällen, die 
bisher nicht komplett durch den neuen digitalen Drehantrag abgedeckt 
werden, wird eine unkomplizierte Handhabung sowie einheitliches 
Verwaltungshandeln ggf. durch eine Erweiterung der Richtlinie 
Dreherlaubnis sichergestellt.

9 
 
  
Die Stadt Köln wird 
 
…die Vergabe von Drehanträgen über den Film- und Medienservice 
steuern und Kriterien für eine genehmigungspositive Vergabepraxis 
bei Drehanträgen in städtischen Liegenschaften und im öffentlichen 
Raum entwickeln.  
 
… Verwaltungsabläufe weiter modernisieren, Rahmenbedingungen 
für die Filmwirtschaft aktualisieren und den Prozess der 
Drehgenehmigungen weiter digitalisieren, sodass Drehanträge künftig 
noch zügiger und mit weniger Verwaltungsaufwand bearbeitet werden 
können. 
 
… eine einheitliche Nutzungsentgeltordnung für Drehvorhaben in 
städtischen Gebäuden und Liegenschaften erarbeiten und diese dem 
Rat der Stadt Köln zur Entscheidung vorlegen.

10 
 
3. Engere Zusammenarbeit zwischen Medienschaffenden und 
Stadtverwaltung 
 
In der täglichen Arbeit stoßen die geübten Arbeitsabläufe der Akteure 
Verwaltung, Kreativschaffende und Filmwirtschaft aufeinander. Durch 
Mangel an Erfahrung im jeweils anderen Bereich können Zeiten, die zur 
Realisierung verschiedener Ziele benötigt werden, schlecht abgeschätzt 
werden, sodass es zu Fehlbeurteilungen von Abläufen kommt. Um die 
Kommunikation zwischen Produktionsschaffenden und Stadtverwaltung 
zu verbessern, werden künftig regelmäßige Termine mit den 
Medienschaffenden der Stadt organisiert. 
Die vielen Medienschaffenden in Köln haben sich untereinander in 
verschiedenen Strukturen wie Arbeitsgruppen und Interessensverbänden 
sehr gut vernetzt. Durch einen regelmäßigen Austausch zwischen 
Interessensverbänden und Stadtverwaltung können Bedarfe frühzeitig 
erkannt, gegenseitiges Verständnis gestärkt und die Akzeptanz von 
Entscheidungen erhöht werden.  
Die verschiedenen Produktionsebenen stehen immer wieder vor 
verschiedenen Herausforderungen, die so direkt und unbürokratisch 
angesprochen werden können. Außerdem bietet der Austausch die 
Möglichkeit, in regelmäßigen Erhebungen die Bedarfe mittel- und 
langfristig zu dokumentieren und abzugleichen. 
Des Weiteren werden auch die großen in Köln ansässigen 
Fernsehsender sowie Vertreter*innen der hiesigen Produktionsstätten in 
den Austausch miteinbezogen. Nur so lässt sich ein möglichst 
umfassendes Bild der Situation der Branche ermitteln und 
Veränderungen können passgenau angestoßen werden. Der Film- und 
Medienservice steht bereits in regelmäßigem Austausch mit 
internationalen Filmcommissions. Dabei werden bereits bestehende 
Best-Practice-Strategien und Lösungsansätze besprochen und deren 
Umsetzung in Köln geprüft.

11 
 
 
  
Die Stadt Köln wird 
 
… in regelmäßigen Abständen runde Tische mit den relevanten 
Ansprechpartner*innen in der Stadtverwaltung aus unterschiedlichen 
Ämtern initiieren, bei denen schwerpunktmäßig die für die Branche 
relevanten Themen und Rahmenbedingungen für Produktionen und 
Produktionsbeschäftigte in Köln eruiert und Ableitungen für die Arbeit 
der Stadtverwaltung gezogen werden können.  
 
… Best Practice Beispiele und Lösungsansätze durch den Austausch 
mit anderen Städten und internationalen Filmcommissions 
identifizieren und deren Umsetzung in Köln prüfen.

12 
 
4. Nachwuchsgewinnung als Chance für den Standort Köln 
begreifen 
 
Die Kölner Bildungslandschaft ist im Film- und Medienbereich ein ganz 
besonderes Aushängeschild der Medienmetropole. Wenige andere 
Städte haben so viele verschiedene Bildungseinrichtungen, die den in 
diesem Bereich dringend benötigten Nachwuchs für die Branche 
ausbilden. 
Schulen mit pädagogischen und schulkonzeptionellen Schwerpunkten 
wie das Georg-Simon-Ohm-Berufskolleg führen bereits Kinder und 
Jugendliche an eine mögliche spätere Tätigkeit in Medienberufen heran. 
Neben den dualen Ausbildungsberufen werden hier auch 
vollzeitschulische Bildungsgänge angeboten. Aufgrund der guten 
Vernetzung in die Medienbranche gibt es viele Einstiegsmöglichkeiten 
für die Absolvent*innen.  
Daneben ist Köln auch Heimat international geschätzter 
Medienhochschulen. Gerne möchte die Stadtverwaltung ihre 
Möglichkeiten nutzen, die Medienbranche mit dem Kölner Nachwuchs in 
den verschiedenen Ausbildungsstätten noch besser zu vernetzten. Denn 
wie viele andere Branchen, steht auch die Medienbranche in Köln den 
Herausforderungen des Fachkräfte- und Nachwuchsmangels gegenüber. 
Bisher fehlte es an Formaten, bei denen unkomplizierte Kontakte 
geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden konnten. Hierbei kann 
sich die Medienbranche als Ganzes den Nachwuchskräften von morgen 
präsentieren.  
Nachwuchskräften eine größere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen 
und sie bestenfalls direkt nach ihrer Ausbildung in die Kölner 
Medienwirtschaft zu integrieren, hat auch für die Stadt Köln positive 
Effekte. So werden junge Fachkräfte an den Standort Köln gebunden, 
und der steigende Fachkräftemangel ebenso in der Medienbranche wird 
gebremst. Aus diesem Grund hat die KölnBusiness den ursprünglich von 
der Branche und der ZAV initiierten Bewerber*innentag, in 2024 und 
2025 federführend weiterentwickelt. Mit rund 500 Teilnehmer*innen und 
über 40 Austeller*innen in 2025 wurde der Erfolg aus 2024 bestätigt. In 
Zusammenarbeit mit dem Film- und Medienservice, 
Bildungseinrichtungen und weiteren Branchenpartnern wird das Format 
künftig weiter inhaltlich geschärft und professionalisiert.

13 
 
 
  
Die Stadt Köln wird 
 
… Veranstaltungen für den Mediennachwuchs wie den Bewerbertag 
weiter im Rahmen der im Haushalt zur Verfügung stehenden Mittel 
unterstützen. Dabei sollen auch die Kölner Berufsschulen und 
Hochschulen einbezogen werden.

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5. Bestehende Infrastruktur für Film- und TV-Produktion sowie 
Content Creation nachhaltig weiterdenken 
 
Köln verfügt über eine ausgezeichnete mediale Infrastruktur und ein 
einzigartiges Ökosystem im Medienbereich. In kaum einer anderen 
europäischen Stadt leben so viele angestellte und freiberufliche 
Medienschaffende wie in der Rheinmetropole. Durch diese 
Berufsgruppen hat sich über Jahrzehnte ein enges Netz von direkt und 
indirekt mit der Medienwelt verbundenen Unternehmen sowie etlichen 
Dienstleister*innen gewoben. 
Aufgrund der neuen Anforderungen durch die allgegenwärtige 
Digitalisierung und KI-Ausbreitung sowie das immer größer werdende 
Thema der Nachhaltigkeit im Film (Stichwort Green Productions) ist eine 
umfassendere Abstimmung mit neuen Bereichen, Firmen und 
Dienstleister*innen als bisher üblich notwendig. 
Das Bestreben der Branche, möglichst umfangreich Green Productions 
umsetzen zu können, wird vollumfänglich unterstützt. Dazu braucht es 
ressourcen- und energiesparende Drehbedingungen in Köln. Hierzu 
müssen verschiedene Faktoren verbessert werden, vornehmlich die Ver- 
und Entsorgung an Sets. Durch einen stringent auf Nachhaltigkeit 
gerichteten Fokus kann Köln abermals eine Vorreiterrolle als Medien- 
und Filmhauptstadt einnehmen.  
KölnBusiness flankiert die ökologische und digitale Transformation des 
Medienstandorts, insbesondere durch die Unterstützung von Green-
Tech- und Logistik-Innovationen, sowie durch Netzwerkbildung zwischen 
Startups, Dienstleistern und Produktionsfirmen.  
Bereits in der Stadtstrategie Perspektiven 2030+ ist eine nachhaltige 
Wirtschaft fester Bestandteil. Daher ist es sinnvoll, gemeinsam mit 
Expert*innen Konzepte und Strategien zum Ausbau der 
Klimafreundlichkeit bei Film- und Fernsehproduktionen (weiter)zu- 
entwickeln.  
Die Stadtverwaltung reagiert somit auf den vielfach von Produktionsseite 
hervorgebrachten Wunsch nach besseren Möglichkeiten zur Erlangung 
von Green-Motion-Zertifizierungen. Hierzu prüft die Stadtverwaltung in 
Zusammenarbeit mit städtischen Gesellschaften Möglichkeiten zur 
nachhaltigeren Stromversorgung durch ansässige Energielieferbetriebe. 
Gemeinsam mit städtischen und privaten Entsorgungsbetrieben werden 
Konzepte zur wertstoffgerechten und ressourcenschonenden

15 
 
Entsorgung von Abfällen, die bei Dreharbeiten entstehen, entwickelt. 
Insgesamt wirkt die Stadtverwaltung auf allen Ebenen auf 
umweltfreundliche, nachhaltige Produktionen in Köln hin. 
 
  
Die Stadt Köln wird 
 
… zusammen mit Versorgungs- und Entsorgungsunternehmen 
Konzepte für ressourcen- und energiesparende Produktionen 
erarbeiten, um die Umsetzbarkeit von umweltschonenden 
Filmproduktionen zu fördern.

16 
 
6. Filmkultur erhalten 
 
Köln hat ein Ökosystem aus sehr erfolgreichen 
Produktionsunternehmen, Kreativschaffenden im Medienbereich und 
Produktionsgewerken. Dies führt zu einer bemerkenswerten 
Filmkulturszene insgesamt. Ausgehend von der Überzeugung, dass die 
Filmbranche Kulturgüter schafft, bietet die Stadt Köln über das Kulturamt 
eine Förderung für filmkulturelle Veranstaltungen. Im Zentrum der 
Förderung stehen Präsentation, Vermittlung und Diskurs, der sich 
insbesondere auszeichnet durch den künstlerischen und unabhängigen 
Film. Das Filmhaus Köln ist räumlicher Knotenpunkt und Treffpunkt der 
Filmkulturszene der Stadt. Es erhält ebenso wie die Interessenvertretung 
KINOAktiv e.V. eine finanzielle Förderung zur strukturellen Absicherung 
seiner Arbeit. 
Gefördert werden daneben thematische Festivals, kuratierte Filmreihen, 
Retrospektiven oder Sondervorführungen, wie beispielshaft im 
Haushaltsjahr 2024 das Afrika Film Festival Köln, das Internationale 
Frauen Film Fest Dortmund und Köln, SoundTrack_Cologne, KFFK – 
Kurzfilmfestival Köln, Stranger Than Fiction, CINEPÄNZ – Junges 
Filmfestival Köln, Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 
und Visions of Iran. 
So entsteht für die Kölner*innen ein reichhaltiges und diverses 
filmkulturelles Veranstaltungsangebot. Ein weiterer Schwerpunkt ist die 
Unterstützung von diskursiven und vernetzenden Formaten und 
Projekten der Filmbildung und Filmvermittlung. Hier fördert das Kulturamt 
Symposien und Netzwerktreffen, zielgruppenorientierte Workshops und 
partizipative Vorhaben finanziell. Exemplarisch ist die kuratorische und 
vermittelnde Arbeit von Köln im Film e.V. zur Film- und 
Mediengeschichte Kölns zu nennen, die Kooperationen und Beratungen 
des Filmbüro NW., die Filmreihen zur Filmgeschichte oder zu 
bestimmten Themen und Genres wie Filmgeschichten im Filmforum 
NRW, die Jahresprogramme von Filmclub 813 e.V. und Studio Argento, 
die interkulturelle Reihe des Allerweltskinos oder die Special Screenings 
der Initiativen DOKOMOTIVE, Filmreihe Köln und Mimosa e.V. Sie alle 
und noch etliche mehr schaffen ein Angebot von jährlich ca. 600 
filmkulturellen Veranstaltungen in Köln. 
Die Aufgabe der kommunalen Filmkulturförderung ist es, Erhalt, 
Aufarbeitung und publikumswirksame Präsentation von Filmkunst 
bestmöglich zu unterstützen. Auf diese Weise soll die Filmkultur als

17 
 
herausragende Kultursparte der Stadt sowie ihre Bedeutung für den 
Medienstandort Köln kommuniziert werden. Die einzelnen 
Förderschwerpunkte und konkreten Förderinstrumente des Kulturamts 
können dem Filmkulturförderkonzept entnommen werden, welches auf 
der Internetseite des Kulturamts heruntergeladen werden kann.  
Die kommunale Filmkulturförderung der Stadt Köln ist ein wichtiges 
Element für den Erhalt und Diversifizierung des Kölner Medienstandorts 
und wird auch perspektivisch im Rahmen des zur Verfügung stehenden 
Haushaltsmittel fortgesetzt.  
 
  
Die Stadt Köln wird 
 
… die kommunale Filmkulturförderung auch perspektivisch im 
Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel fortsetzen.

18 
 
7. Förderung von Film- und Fernsehevents und stetiger Ausbau der 
Arbeit mit New Media Content Creatoren 
 
Die Förderung von Film- und Fernsehevents seitens der Stadtverwaltung 
ist in Köln bereits fest etabliert. Köln ist europaweit bekannt für seine 
zahlreichen Medienevents; seien es Filmfestivals, Nachwuchspreise 
oder prestigeträchtige Veranstaltungen der Fernsehsender. So finden 
hier exemplarisch Events wie der Deutsche Fernsehpreis, der Deutsche 
Kamerapreis aber auch der Deutsche Entertainment Award oder die 
VideoDays statt. 
Diese Medienevents sind von enormer Bedeutung für die nationale und 
internationale professionelle Wahrnehmbarkeit des Medienstandorts 
Köln, führen zu Sichtbarkeit der Kölner Branche weit über die Stadt 
hinaus und schaffen Verbundenheit der Kölner*innen mit „ihrer“ 
Medienbranche. Außerdem ist es eine exzellente Gelegenheit, die 
Aufmerksamkeit zu nutzen, um die Stadt als internationale, weltoffene 
Medienmetropole sowie als hervorragenden Produktionsstandort zu 
präsentieren. Die Stadt Köln unterstützt mit hohem Engagement die 
Realisierung solcher Events in Köln, auch mit gezielter finanzieller 
Unterstützung. 
Das gleiche Engagement, das die Stadt Köln seit vielen Jahren der Film- 
und Fernsehbranche entgegenbringt, wird nun auch auf die Neuen 
Medien ausgeweitet. Nicht allein der wirtschaftliche Faktor, sondern vor 
allem auch die veränderten Medienkonsumgewohnheiten der 
nachrückenden Generationen verpflichten zu einer Ausweitung des 
Blickwinkels auf die erfolgreichen digitalen Medien.  
Der organisch gewachsene Mittelpunkt der deutschen Content-Creator-
Szene hat sich erfreulicherweise in Köln gebildet. Das weltoffene Image 
der Stadt, die hervorragenden Ausbildungsmöglichkeiten und das 
einzigartige Ökosystem im Medienbereich, wirken auch auf die neuen 
Medienschaffenden. Die Stadtverwaltung begrüßt diese Entwicklung und 
möchte Köln als Creator-Standort weiter ausbauen.   
Mit dem Film- und Medienservice haben alle Medienschaffenden einen 
direkten Ansprechpartner, um Fördermöglichkeiten, seien sie finanzieller, 
organisatorischer oder inhaltlicher Art, mit der Stadt Köln zu besprechen. 
So können Veranstaltungen wie Filmfestivals, New-Media-
Veranstaltungen und -Preisverleihungen, Premieren oder öffentliche 
Filmvorführungen unterstützt, organisiert und beworben werden.

19 
 
Im Rahmen der Fördermittelberatung bei KölnBusiness können 
Medienschaffende darüber hinaus unternehmensbezogene 
Fördermöglichkeiten, wie zum Beispiel aus dem KOMPASS-Programm 
oder dem twin-transition-Fonds, erfahren und beantragen.  
Die unterschiedlichen Anknüpfungspunkte und Projekte von 
KölnBusiness und Stadtverwaltung schaffen Synergieeffekte und zeigen 
die Relevanz Kölns als vielseitigen Medienstandort. 
 
  
Die Stadt Köln wird 
 
… die Förderung von Film- und Fernsehevents in Köln im Rahmen 
der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel fortsetzen und dabei 
künftig auch einen Schwerpunkt auf die Content-Creator-Szene 
setzen.

20 
 
8. Wertschätzung der Medienbranche 
 
Die Medienbranche ist nicht nur für das Image und die Wahrnehmung 
der Stadt von besonderer Bedeutung, sondern auch ökonomisch, gerade 
aufgrund der vielen Arbeitsplätze in diesem Bereich. 
Das Ziel der Stadtverwaltung ist es, die agile und diverse Film- und 
Fernsehkulturszene Kölns lebendig zu halten, sie zu unterstützen und 
sich ihrer besonderen Bedeutung bewusst zu sein. Hierfür bedarf es 
neben verschiedenen Weichenstellungen auch der Wertschätzung der 
Akteure, nicht nur von Seiten der Verwaltung. 
Ein solches Zeichen setzte bereits 2023 und 2024 Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker mit Einträgen ins Goldene Buch der Stadt Köln und 
anschließenden Medienempfängen. Der Filmproduzent und Regisseur 
Michael Souvignier, der Autor und Regisseur Heinrich Breloer, die 
Journalistin und Fernsehmoderatorin Anne Will, die ehemalige 
Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW Petra Müller sowie 
der Filmproduzent Leopold Hoesch trugen sich in feierlichem Rahmen 
ins Goldene Buch der Stadt Köln ein. Dies ist sowohl eine 
Wertschätzung der einzelnen Akteure als auch der gesamten Film- und 
Fernsehbranche in Köln, um die Sichtbarkeit der Medienbranche ihrer 
Bedeutung für Köln entsprechend zu vergrößern. Dies kann bspw. durch 
Teilnahme an Preisverleihungen und deutliche Hervorhebung in der 
Kommunikation seitens der Stadtverwaltung geschehen. 
 
  
Die Stadt Köln wird 
 
… weiterhin aktiv die Medienbranche unterstützen und regelmäßig 
Formate, Veranstaltungen und Kommunikationsanlässe nutzen, um 
die Sichtbarkeit der Branche zu erhöhen sowie die Bedeutung für die 
Stadt Köln als Medienmetropole zu unterstreichen.

21 
 
9. Anerkennung und Begegnung von Herausforderungen der 
Branche 
 
Wie viele andere Branchen, ist auch die Film- und Medienbranche von 
einem allgemeinen Nachfragerückgang und Fachkräftemangel betroffen, 
was sowohl die Produktionsfirmen als auch die tatsächlichen 
Produktionsabläufe vor neue und komplexe Herausforderungen stellt. 
Die schwierige Situation, in der sich die Produktionsfirmen derzeit 
befinden, macht sich auch in den tatsächlich stagnierenden 
Produktionszahlen bemerkbar mit Auswirkungen auf die Unternehmen 
und Arbeitsplätze im Medienbereich.  
Um einen eindeutigeren Blick auf die gegenwärtige Situation der Film- 
und Fernsehbranche zu erhalten, hat der Film- und Medienservice eine 
Standortanalyse in Auftrag gegeben. Mittels weiterer solcher Analysen 
können Vergleichswerte in den folgenden Jahren gezogen werden, um 
etwaige Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen 
vorzuschlagen. Ziel ist es, dass Köln weiter ein verlässlicher Ort für 
Medienschaffende und ein deutschlandweiter Magnet für Fachkräfte der 
Medienbranche bleibt.  
Hier hat der Film- und Medienservice in Kooperation mit KölnBusiness 
mit der Ansiedlung der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen in 
Köln einen wichtigen und in der Branche weit beachteten Gegenpunkt 
setzen können. Köln als neue Heimat der Film- und Medienstiftung ist 
ein großer Erfolg und verspricht viele Vorteile für die örtliche 
Medienbranche. Die Entscheidung wurde daher von der Branche 
begeistert aufgenommen, denn künftig ist ein schnellerer und direkter 
Austausch mit einer der wichtigsten Filmförderanstalt möglich. Durch die 
geografische Nähe wird die Film- und Medienstiftung ein Teil des Kölner 
Ökosystems, sodass das Potenzial der ansässigen Kreativschaffenden 
leichter erkannt und umgesetzt werden, Synergien geschaffen und 
Know-How verdichtet werden kann. 
Neben der Filmstiftungsansiedlung hat auch die Medienbranche selbst 
eine entscheidende Weichenstellung vorgenommen. Beim Film- und 
Medienverband, der im Frühjahr 2024 Teil der Allianz deutscher 
Produzentinnen und Produzenten - Film, TV und audiovisuelle Medien 
geworden ist, wird auf eine gute Weiterentwicklung hingearbeitet. Mit 
dem Kölner Standort hat die Produktionsallianz als die wichtigste 
Branchenvertretung Deutschlands nun eine wichtige regionale 
Vertretungsstelle.

22 
 
 
  
Die Stadt Köln wird 
 
… regelmäßig Standortanalysen zur Lage der Film- und 
Medienbranche in Köln erstellen, diese auswerten und Schritte zur 
Stärkung des Produktionsstandorts bei Bedarf umsetzen. 
 
… darauf hinwirken, dass Köln auch als wichtiger Standort der Allianz 
deutscher Produzentinnen und Produzenten wahrgenommen und 
wenn möglich organisatorisch gestärkt wird.

23 
 
10. Kommunikation mit Anwohnenden zu Film- und TV-
Produktionen 
 
Die aus städtischer und wirtschaftlicher Sicht erfreuliche Situation der 
häufigen Dreharbeiten im Kölner Stadtgebiet stellt für Anwohnende 
besonders gefragter Motive eine zeitweilige Belastung dar. Die 
Stadtverwaltung ist sich der Problematik bewusst und erkennt die 
Unannehmlichkeiten und Einschränkungen, die mit Dreharbeiten vor der 
eigenen Haustür einhergehen, an.  
Der Unmut der Anwohnenden trifft nicht nur die Filmschaffenden vor Ort, 
sondern häufig auch die genehmigenden Ämter der Stadtverwaltung. 
Der hier bestehende Interessenskonflikt wird, wie es bei so 
unterschiedlichen Bedürfnissen häufig der Fall ist, nicht komplett 
beseitigt werden können. Jedoch muss perspektivisch eine Annäherung 
stattfinden um das Verständnis und die Rücksichtnahme auf beiden 
Seiten zu fördern.  
Um Anwohnenden die Bedeutung der Film- und Medienwirtschaft für die 
Kölner Gesamtwirtschaft aufzuzeigen und auch zu verdeutlichen, wie 
viele Arbeitsplätze an einem einzigen Dreh, aber auch an der gesamten 
Kölner Film- und Medienwirtschaft hängen, müssen 
Kommunikationskonzepte und geeignete Maßnahmen zusammen mit 
der Medienbranche erarbeitet werden. Durch transparente 
Kommunikation mit den Anwohnenden kann vor Ort beispielsweise 
durch eine Öffnung der Produktion für Anwohnende oder Darstellung der 
Hintergründe des Drehs, Akzeptanz geschaffen werden. Außerdem kann 
durch konkrete Informationen zur Bedeutung der Film- und 
Medienwirtschaft für den Standort für mehr Verständnis geworben 
werden. Ein Angebot für Unterstützung im Konfliktfall wird zusätzlich 
geschaffen. Der Film- und Medienservice hat hierzu bereits einen Dialog 
mit der Branche gestartet, um entsprechende Möglichkeiten auszuloten. 
Des Weiteren werden verschiedene Möglichkeiten der Einbindung von 
Bürger*innen geprüft und Beteiligungsformate zur generellen Bedeutung 
von Filmproduktionen konzipiert.

24 
 
 
Die Stadt Köln wird 
 
… gemeinsam mit der Film- und Medienbranche 
Anwohnerinformationen und/oder -aktionen erarbeiten, um die 
Akzeptanz zu steigern und die Bedeutung von Film- und 
Fernsehproduktionen für den Medienstandort Köln zu verdeutlichen.

Mitteilung Hauptausschuss

1932 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/01/02 
 
Vorlagen-Nummer 08.08.2025 
 2394/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Hauptausschuss 11.08.2025 
Wirtschaftsausschuss 26.08.2025 
Ausschuss Kunst und Kultur 09.12.2025 
 
Aktionsplan zur Stärkung Kölns als Medienstandort 
Zwei große Fernseh- und Rundfunkanstalten, viele Produktionsfirmen, unzählige Freiberuf-
ler*innen und Kreativschaffende machen Köln zu einer bunten und kreativen Medienstadt. Mit 
rund einer Milliarde Euro Umsatz ist die Filmwirtschaft ein bedeutender ökonomischer Faktor 
der Stadt. 
 
Durch den 2022 neu gegründeten Film- und Medienservice im Amt der Oberbürgermeisterin 
haben Medienschaffende nun direkte Ansprechpersonen, um sich mit Ihren Anliegen nieder-
schwellig an die Stadtverwaltung zu wenden. Der Film- und Medienservice konnte mit Projek-
ten wie der Erstellung einer Website mit Informationen für Medienschaffende und –interes-
sierte, dem Einberufen eines ämterübergreifenden Gremiums zur Optimierung der Abläufe bei 
Drehanträgen sowie der Erstellung des ersten stadtweit einheitlichen digitalen Drehantrags, 
die Infrastruktur der Dreh- und Arbeitssituation für Film- und Medienschaffende bereits deut-
lich verbessern. Ziel ist eine genehmigungsfreundliche Vergabepraxis für Drehanträge in städ-
tischen Gebäuden, Liegenschaften und im öffentlichen Raum. 
 
Neben den klassischen Bewegtbildmedien Film und Fernsehen richtet sich der Fokus des 
Film- und Medienservices auch auf New Content Creatoren.  
 
Es soll eine moderne, an den Bedürfnissen der Film- und Medienschaffenden orientierte Infra-
struktur sowohl im Kölner Stadtgebiet als auch innerhalb der Kölner Stadtverwaltung geschaf-
fen werden. Deshalb wurde ein „Aktionsplan zur Stärkung Kölns als Medienstandort“ im Sinne 
eines Arbeitsprogramms für den Film- und Medienservice entwickelt. 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1_Aktionsplan zur Stärkung Kölns als Medienstandort 
 
Gez. Reker

Anlage 2_Vorabauszug Hauptausschuss TOP 2.1.5

525 Zeichen

Geschäftsführung  
Hauptausschuss 
Herr Schneider 
Telefon:  (0221) 221 27549 
E-Mail:  Martin.Schneider@stadt-
koeln.de 
Datum: 13.08.2025 
(Vorab-)Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 34. Sitzung des 
Hauptausschusses  vom 11.08.2025  
öffentlich 
2.1.5 Aktionsplan zur Stärkung Kölns als Medienstandort 
2394/2025 
Die Beratungsfolge der Vorlage wird auf Bitte von Herrn Joisten um den Wirtschafts-
ausschuss und den Ausschuss für Kunst und Kultur erweitert. 
Der Hauptausschuss nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.

Beratungsverlauf (3)

11.08.2025 Hauptausschuss
TOP 2.1.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.08.2025 Wirtschaftsausschuss
TOP 2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
Kenntnisnahme (Mitteilung)

Details

Aktenzeichen
2394/2025
Typ
Mitteilung Hauptausschuss
Datum
18.11.2025
Erstellt
29.07.2025 12:05