0127/2024
Sachstandsinformation zur Durchführung eines zweiphasigen städtebaulichen Wettbewerbsverfahrens für die Erweiterung der DEVK-Zentrale in Köln-Riehl
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/612 Vorlagen-Nummer 22.01.2024 0127/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 5 (Nippes) 25.01.2024 Stadtentwicklungsausschuss 01.02.2024 Sachstandsinformation zur Durchführung eines zweiphasigen städtebaulichen Wettbewerbsverfahrens für die Erweiterung der DEVK-Zentrale in Köln-Riehl Die DEVK plant die Erweiterung ihrer Zentrale an der Riehler Straße 180 / 190 in Form eines Hochhauses sowie die Sanierung der Bestandsimmobilie. Durch die prominente Lage des Vorhabens am Auftakt des linksrheinischen Inneren Grüngürtels am Rhein sowie in direkter räumlicher Nähe zum Kölner Zoo und zur Flora wird der standortadäquaten Einbindung des Projektes in den Stadtraum mit einem zweiphasigen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil Rechnung getragen. Die grundsätzlichen Rahmenbedingungen zum zweiphasigen Wettbe- werbsverfahren wurden mit der Vorlage 2284/2023 vom StEA am 31.08.2023 beschlossen. In der ersten städtebaulich-freiraumplanerischen Phase des Wettbewerbs, welche im Dezem- ber 2023 beendet wurde, sind 5 Entwürfe mit Jury-Beteiligung der Vertreter*innen des Stadt- entwicklungsausschusses und der Bezirksvertretung Nippes für eine weitere Bearbeitung in der zweiten Phase ausgewählt worden (s. Anlage 1 Protokoll der Preisgerichtssitzung der ers- ten Phase). Die ausgewählten Entwürfe werden in dieser Vorlage in Auszügen dargestellt (s. Anlage 2 Auszüge aus den ausgewählten Entwürfen der ersten Phase). Zur Konkretisierung dieser städtebaulichen Konfigurationen soll nun in der zweiten Phase ein architektonisch-gestalterischer Realisierungswettbewerb durchgeführt werden. Dieser startet mit der Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen am 24.01.2024 und endet mit der Preisgerichts- sitzung am 31.05.2024. Eine Einladung mit der Bitte um Teilnahme an der Jurysitzung der zweiten Phase dieses Wettbewerbes erfolgt an die Vertreter*innen von Stadtentwicklungsaus- schuss und Bezirksvertretung Nippes gesondert durch das wettbewerbsbetreuende Büro. Zudem findet am Samstag, 20.01.2024, eine öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung über die Ergebnisse der ersten Phase in den Räumlichkeiten der DEVK statt (s. Anlage 3 Einla- dung zur Öffentlichkeitsbeteiligung). Hier wird der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben, zu den Entwürfen der ersten Wettbewerbsphase Fragen zu stellen und Anmerkun- gen zu geben. Wichtige Anmerkungen werden über das Rückfragenkolloquium zur zweiten Wettbewerbsphase an die teilnehmenden Büros weitergegeben und fließen in den weiteren Bearbeitungsprozess des Qualifizierungsverfahrens ein. Gez. Greitemann 2 Anlagen 1 Protokoll Preisgerichtssitzung der ersten Phase 15.12.2023 2 Auszüge aus den ausgewählten Entwürfen der ersten Phase 3 Einladung zur Öffentlichkeitsbeteiligung
Anlage 1 Protokoll Preisgerichtssitzung
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Realisierungswettbewerb mit Ideenteil Neubau der DEVK-Zentrale in Köln Protokoll Preisgerichtssitzung Phase 1 Anlage 1 Protokoll Preisgerichtsitzung Rev. Nr.: 01 Seite 2 von 13 Ausloberin DEVK Versicherungen Riehler Str. 190 50735 Köln Herr Ulrich Prang / Leiter der Abteilung direkte Immobilienan- lagen 7100 Tel.: 0221 / 757 1708 E-Mail: ulrich.prang@devk.de Herr Sérgio Candeias / Fachgebietsleiter direkte Immobilien- anlagen 7100 Tel.: 0221 / 757 1751 E-Mail: sergio.candeias@devk.de Herr Jean-Marc Minary / Fachgebietsmanager direkte Immobi- lienanlagen 7100 / Hausarchitekt Tel.: 0221 / 757 1730 E-Mail: JeanMarc.Minary@devk.de Durchführung BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH Uhlandstraße 11 60314 Frankfurt am Main Ansprechpartner: Name: Arne Kilian Tel: +49 (0)69 – 405 873 44 E-Mail: kilian@bsmf.de Name: To Linh Nguyen Tel: +49 (0)69 – 405 873 25 E-Mail: nguyen@bsmf.de Protokoll Preisgerichtsitzung Rev. Nr.: 01 Seite 3 von 13 Protokoll über die Sitzung des Preisgerichtes am 15.12.2023 Beginn der Sitzung Das Preisgericht tritt um 9.00 Uhr zusammen. Es sind erschienen (siehe auch Teilnehmerliste): Fachpreisrichter • Dr. Carlo W Becker, bgmr Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin • Prof. Ulrike Beuter, Planergruppe GmbH, Essen • Dipl.-Ing. Axel Bienhaus, AS+P Albert Speer + Partner GmbH, Frankfurt am Main • Prof. Dipl.-Ing. Dörte Gatermann, Supergelb Architekten, Köln • Markus Greitemann, Dezernat VI – Planen und Bauen, Stadt Köln • Dipl.-Ing. Ferdinand Heide, Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main • Prof. Anett-Maud Joppien, Dietz-Joppien Architekten, Frankfurt am Main • Dipl.-Ing. Jean -Marc Minary, Fachgebietsmanager direkte Immobilienanlagen / Hausarchitekt, DEVK Versicherungen, Köln • Dipl.-Ing. Jürgen Minkus, Gestaltungsbeirat, Stadt Köln, Köln • Prof. Zvonko Turkali, Turkali Architekten, Frankfurt am Main Stellvertretende Fachpreisrichter • Prof. Cornelia Bott, Planungsgruppe Landschaft und Raum Freie Landschaftsarchitekten, Korntal • Dipl.-Ing. Arch. Sérgio Candeias, Fachgebietsleiter direkte Immobilienanlagen, DEVK Versicherun- gen, Köln • Eva Herr, Leitung Stadtplanungsamt Köln, Köln • Christian Salewski, Salewski Nater Kretz AG, Zürich • Prof. Kerstin Schultz, liquid architekten, Reichelsheim-Landau Sachpreisrichter • Joachim Gallus, Leiter Hauptabteilung Kapitalanlagen, DEVK Versicherungen, Köln • Mike Homann, SPD Fraktion, Stadt Köln • Christopher Landsberg, Vorstand, AG Zoologischer Garten Köln, Köln • Lothar Müller, Fraktion die Linke, Stadt Köln • Sabine Pakulat, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Stadt Köln • Dr. Diana Siebert, Bezirksbürgermeisterin, Bezirksvertretung Nippes, Stadt Köln • Ralph Sterck, FDP Fraktion, Stadt Köln • Isabella Venturini, Volt Fraktion, Stadt Köln • Bernd Zens, Vorstand DEVK Versicherungen, Köln Protokoll Preisgerichtsitzung Rev. Nr.: 01 Seite 4 von 13 Sachpreisrichter, entschuldigt • Niklas Kienitz, CDU-Fraktion, Stadt Köln Stellvertretende Sachpreisrichter • Ulrich Prang, Leiter der Abteilung direkte Immobilienanlagen, DEVK Versicherungen, Köln • Kerstin Preuss, CDU-Fraktion, Stadt Köln • Maria Tillessen, FDP Fraktion, Stadt Köln Stellvertretende Sachpreisrichter, entschuldigt • Manuel Jeschka, Volt Fraktion, Stadt Köln • Henning Meier, SPD Fraktion, Stadt Köln • Prof. Theo P. Pagel, Vorstand AG Zoologischer Garten Köln, Köln • Horst Thelen, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Stadt Köln • Michael Weisenstein, Fraktion die Linke, Stadt Köln Sachverständige (nicht stimmberechtigt) • Dr. Ing. Günter Fischbach, Ingenieursgesellschaft Dr. Ing. Fischbach mbH, Erftstadt -Lechenich • Dipl.-Ing. Arch. Thorsten Franz, THinkForward architecture, Köln • Dipl.-Ing. Tobias Göddecke, ZWP Ingenieur-AG, Köln • Dipl.-Ing. Markus Kemper, Kempen Krause Beratende Ingenieure GmbH, Köln • Prof. Dr.-Ing. Michael Kloos, michael kloos planning and heritage consultancy, Aachen • Silja Köttgen, Stadtplanungsamt Stadt Köln, Köln • Hendrik Schwark, Stadtplanungsamt Stadt Köln, Köln • Dipl.-Ing. Axel C. Springsfeld, BSV Büro für Stadt - und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH, Aachen Sachverständige (nicht stimmberechtigt), entschuldigt • Christian Burek, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, Stadt Köln, Köln • Christoph Hölzer, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, Stadt Köln, Köln • Dr. Thomas Werner Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege, Stadt Köln, Köln Vorprüfung (nicht stimmberechtigt) • Arne Kilian, BSMF mbH • To Linh Nguyen, BSMF mbH • Johanna Förschler, BSMF mbH Protokoll Preisgerichtsitzung Rev. Nr.: 01 Seite 5 von 13 Herr Zens und Herr Greitemann begrüßen die Anwesenden und weisen nochmals auf die Komplexität der Aufgabenstellung und Bedeutsamkeit für die DEVK Versicherungen und die Stadt Köln hin. Herr Kilian prüft die Anwesenheit der Sachverständigen und Preisrichter :innen. Ein Sachpreisrichter (Herr Niklas Kienitz) fehlt entschuldigt. Er wird von Frau Kerstin Preuss vertreten. Das Preisgericht ist damit arbeitsfähig. Herr Kilian fordert das Preisgericht zur Wahl des Vorsitzes auf. Auf Vorschlag aus dem Kreise der Fach- preisrichter:innen wird Herr Prof. Turkali einstimmig bei eigener Enthaltung zum Vorsitzenden des Preis- gerichtes gewählt. Herr Prof. Turkali bedankt sich für die Wahl zum Vorsitzenden und weist alle Anwe- senden auf die Vertraulichkeit der Beratungen des Preisgerichtes hin und vergewissert sich durch Um- frage, dass die Anwesenden bis zum Tag des Preisgerichtes keinen Meinungsaustausch mit Wettbe- werbsteilnehmern über die Wettbewerbsaufgabe und deren Lösung geführt haben und während der Dauer des Preisgerichts nicht führen werden und bis zur Preisgerichtssitzung keine Kenntnis der Wett- bewerbsarbeiten erhalten haben, sofern sie nicht an der Vorprüfung mitgewirkt haben. Die Anwesenden versichern, dass sie die vertrauliche Behandlung der Beratung gewährleisten werden, die Anonymität aller Arbeiten aus ihrer Sicht gewahrt ist und es unterlassen werden, Vermutungen über den Verfasser einer Arbeit zu äußern. Abschließend bittet der Vorsitzende das Preisgericht, unvoreingenommen und mit Respekt vor dem großen Engagement und finanziellen Aufwand der Verfasser die Arbeiten zu betrachten, um dann in einem gemeinsamen Meinungsbildungsprozess zu einer Entscheidung a uf Grundlage der Auslobung zu gelangen. Bericht der Vorprüfung Herr Kilian erläutert das Verfahren der formalen und fachlichen Vorprüfung. Die detaillierten Ergebnisse der Vorprüfung werden jedem/jeder Sitzungsteilnehmer:in schriftlich in Form des Vorprüfberichtes vor- gelegt. Der Vorprüfbericht umfasst die Ergebnisse der formalen Prüfung sowie die Ergebnisse der fach- lichen Prüfung. Herr Kilian informiert das Preisgericht, dass 8 Teilnehmer jeweils zwei Beiträge / Varianten eingereicht haben. Die Umschläge mit der Verfassererklärung wurden für die Dauer der Vorprüfung und de r Preis- gerichtssitzung unter Verschluss genommen. Die Arbeiten wurden mit einer 6-stelligen Tarnzahl verse- hen. Die Nummerierung lässt keinen Rückschluss auf den Eingang der Arbeiten zu. Von den eingegangenen 16 Wettbewerbsarbeiten wurden die schriftlichen und zeichnerischen Teile von allen Arbeiten fristgerecht bzw. unter Nachweis der Rechtzeitigkeit der Einlieferung bei Post oder ande- ren Beförderungsunternehmen abgegeben. Protokoll Preisgerichtsitzung Rev. Nr.: 01 Seite 6 von 13 Von den eingegangenen 16 Modelle n wurden 16 fristgerecht bzw. unter Nachweis der Rechtzeitigkeit der Einlieferung bei Post oder anderen Beförderungsunternehmen abgegeben. Die Vorprüfung informiert das Preisgericht darüber, dass einige Verfasser die geforderten Wettbewerbs- leistungen in veränderter Form vorgelegt haben. Beispielsweise ist ein zu langer Erläuterungsbericht abgegeben worden oder einzelne Piktogramme waren nicht vorhanden. Anschließend bestätigt die Vorprüfung, dass alle 16 Arbeiten den übrigen formalen Bedingungen der Auslobung entsprechen. Die Vorprüfung bestätigt weiterhin, dass die Prüfung der Wettbewerbsarbeiten in allen Punkten vollständig durchgeführt werden konnte. Das Preisgericht beschließt, dass alle Arbeiten in die Wertung aufgenommen werden, da die Abwei- chungen von den Auslobungsbedingungen marginal sind, so dass eine sachgemäße Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten möglich ist und lässt somit aufgrund der Ergebnisse der formalen Prüfung ein- stimmig alle 16 Arbeiten zu einem ersten Informationsrundgang zu. Informationsrundgang Die Arbeiten werden in einem Informationsrundgang vor den Plänen ausführlich und wertfrei erläutert. Der Informationsrundgang endet um 12.30 Uhr. Die Jury zieht ein erstes Resümee der Eindrücke der vorgelegten Entwürfe. Sowohl für den Realisierungsteil und für den Ideenteil wird ein breites Spektrum an konzeptionellen Lösungen sichtbar. Das Preisgericht unterbricht die Sitzung für 45 Minuten von 12.30 bis 13.15 Uhr für eine Mittagspause. Erster Rundgang Herr Prof. Turkali erläutert Ablauf und Kriterien des folgenden ersten Wertungsrundgangs, der um 13.30 Uhr beginnt. In diesem Wertungsrundgang überwiegen bei Diskussion und Entscheidung vor allem die städtebauliche Situation und der strukturelle Aufbau der Entwürfe hinsichtlich Klarheit und Logik sowie Funktionalität und gestalterischer Konzeption und räumlicher Qualität. Dabei wurden die in der Auslo- bung genannten Kriterien zugrunde gelegt. Auf Grund der durchgängig hohen Qualität der eingereichten Arbeiten beschließt das Preisgericht, keine Arbeit im 1. Rundgang ausscheiden zu lassen. Protokoll Preisgerichtsitzung Rev. Nr.: 01 Seite 7 von 13 Zweiter Rundgang Es folgt ein zweiter Wertungsrundgang, der um 14.00 Uhr beginnt und weiter vertiefend unter den Kri- terien • Städtebauliche und freiraumplanerische Einbindung • Gebäudetypologie • Hochbau und Baumassenverteilung • Umgang und Einbindung des Bestandes • Blickachsen analysiert, begutachtet und bewertet. Mängel in einzelnen Prüfbereichen führen, auf Antrag von Mitgliedern des Preisgerichts , zum Aus- schluss der folgenden Entwürfe . Dabei ist die einf ache Mehrheit ausreichend (Stimmen für den Aus- schluss: Stimmen gegen den Ausschluss): • Arbeit 231002 (16:4) • Arbeit 231004 (15:5) • Arbeit 231006 (10:10) -> Die Stimme des Auslobers entscheidet für den Ausschluss • Arbeit 231007 (18:2) • Arbeit 231008 (19:1) • Arbeit 231009 (17:3) • Arbeit 231010 (16:4) • Arbeit 231011 (17:3) • Arbeit 231013 (18:2) • Arbeit 231014 (16:4) • Arbeit 231015 (20:0) Für die Arbeit 231006 wird am Ende des zweiten Rundgangs ein Rückholantrag gestellt. Dem Rückho- lantrag wird einstimmig vom Preisgericht zugestimmt. Protokoll Preisgerichtsitzung Rev. Nr.: 01 Seite 8 von 13 Kurze Zusammenfassung der Begründung für den Ausschuß der Arbeiten Arbeit 231002 Der Wettbewerbsbeitrag schlägt eine hochgelegte Erschließungsebene vor, die aus Sicht des Preisge- richtes zu mehreren Schwierigkeiten bei der Erschließung und Durchwegung darstellt. Die zwei Solitäre könnten zwar alleine funktionieren, allerdings ist die Verbindung für die Erschließung und Rettungswege erforderlich. Die Option der Fremdvermietung wird in Frage gestellt. Eine Anbindung an die öffentlichen Räume ist nicht gegeben. Arbeit 231004 Die eingereichte Wettbewerbsarbeit geht aus Sicht des Preisgerichtes zu wenig auf die Besonderheiten und Eigenheiten der umliegenden Bebauungen und Freiräume ein. Der Bezug des neugeplanten Hoch- hauses wird eher beim AXA-Hochhaus gesehen. Die Maßstäblichkeit zum Dom ist aus Sicht des Preis- gerichtes nicht gegeben. Der Umgang mit dem öffentlichen Raum wird kritisch bewertet, ebenso die Anhebung der Fußgängererschließung. Arbeit 231007 Die Anordnung des Baukörpers dieser Wettbewerbsarbeit rückt zu weit vom Bestandsgebäude ab und geht zu wenig auf das Bestandsgebäude ein. Der vorgeschlagene Gebäudetypologie weist eine Ge- bäudetiefe aus, die seitens des Auslobers als sehr problematisch eingestuft wird. Arbeit 231008 Der Wettbewerbsbeitrag schlägt eine maximale Bebauung des Grundstückes vor, wodurch aus Sicht des Preisgerichtes die Qualitäten des Freiraums sehr eingeschränkt werden . Der Qualität des vorge- schlagenen Innenhofs wird angezweifelt, die Erschließung ist erschwert. Die Bürogrundrisse weisen wenig Flexibilität auf und wirken monoton. Arbeit 231009 Der Wettbewerbsbeitrag schlägt eine hochgelegte Erschließungsebene vor, die aus Sicht des Preisge- richtes eine Schwierigkeit bei der Durchwegung des Grundstücks darstellt. Die zwei Solitäre könnten alleine funktionieren, allerdings ist die Verbindung für die Erschließung und Rettungswege erforderlich. Die Maßstäblichkeit zum Dom ist aus Sicht des Preisgerichtes nicht gegeben. Die Massivität sowie die Durchblicke sind nicht nachvollziehbar. Arbeit 231010 Der Wettbewerbsbeitrag schlägt mit der höheren Variante eine Höhenentwicklung vor, die aus Sicht des Preisgerichtes überzogen ist. Die Maßstäblichkeit zum Dom ist aus Sicht des Preisgerichtes nicht ge- geben, die Proportionen nicht nachvollziehbar. Protokoll Preisgerichtsitzung Rev. Nr.: 01 Seite 9 von 13 Arbeit 231011 Die eingereichte Wettbewerbsarbeit schlägt ein Gebäude vor, dass aus der Sicht des Preisgerichtes aus unterschiedlichen Blickrichtungen zu massiv und wuchtig wirkt. Der Zielkonflikt ist in der Typologie erkennbar. Der Gebäudesockel stellt eher eine Barriere in Form eines Hügels dar, der überwunden werden muss. Der vorgeschlagene Gebäudekomplex weist eine hohe Gebäudetiefe auf. Arbeit 231013 Der Wettbewerbsbeitrag schlägt durch das Einrücken des Gebäudes einen gelungenen Entrée-Bereich vor. Allerdings entsteht aus Sicht des Preisgerichtes eine unklar e Komposition zwischen Solitär - und Bestandsgebäude. Die Achse zur Flora ist rein plangraphisch und weniger räumlich erkennbar. Arbeit 231014 Aus Sicht des Preisgerichtes sind d ie öffentlichen Zonen unklar definiert. Zwischen den beiden Hoch- punkten sind eine stärkere Verbindung und der Bezug zur umliegenden Bebauung erforderlich. Arbeit 231015 Die Adressierung des Neubaus ist in dieser Wettbewerbsarbeit aus Sicht des Preisgerichtes schwer nachzuvollziehen. Das geforderte Raumprogramm ist in der Grundrissorganisation nicht im erforderli- chen Maße umgesetzt worden. Aufgrund der maximalen Bebauung des Grundstückes wird aus Sicht des Preisgerichtes nur ein geringer Mehrwert für die Qualität der Freiräume geschaffen. Dritter Rundgang und Beurteilung der Arbeiten Es folgt ein dritter Wertungsrundgang. Auch hierbei ist die einf ache Mehrheit ausreichend . Bei dem Rundgang wird eine Arbeit ausgeschieden (Stimmen für den Ausschluss: Stimmen gegen den Aus- schluss): • Arbeit 230105 mit (16:4) Begründung des Ausschlusses Arbeit 231005 Aus Sicht des Preisgerichtes stellt d er große Gebäudesockel ein Defizit für den öffentlich Raum dar. Der Bezug des Gebäudes ist nicht in Richtung Dom, sondern in Richtung Deutz aufgebaut. Der Standort erfordert einen markanten städtebaulicher Auftakt mit einem stärkeren Bezug zum Ort. Protokoll Preisgerichtsitzung Rev. Nr.: 01 Seite 10 von 13 Engere Wahl und Beurteilung der Arbeiten Damit verbleiben folgende fünf Arbeiten in der engeren Wahl (numerische Reihenfolge): • Arbeit 231001 • Arbeit 231003 • Arbeit 231006 • Arbeit 231012 • Arbeit 231016 Empfehlung des Preisgerichtes Im Zuge der Bearbeitung der Phase II des Wettbewerbsverfahrens sind allgemeingültige Hinweise zu beachten, welche individuell auszulegen sind: Städtebau • Im Ideenteil wird eine stärkere Auseinandersetzung mit dem Gebiet erwartet. Hinsichtlich der Park- raumsituation sind Überlegungen zu einem Parkraumkonzept darzulegen. Die Schnittstelle zwi- schen dem Zoo und der DEVK ist die Parksituation. • Eine Verbindung zum Zoo über einen erhöhten Sockel ist nicht erwünscht. • Eine Durchwegung des Grundstücks auf höheren Ebenen ist nicht erwünscht. Es soll eine fußgän- ger- und fahrradfreundliche Erschließung entwickelt werden, die ebenerdig erfolgt und einladend wirkt. Eine ebenerdige Erschließung der Gleise an der Riehler Straße ist nicht möglich. • Bei Ausbildung eines Gebäudes ockels soll eine Bildung von Restflächen vermieden werden. Es sollen zusammenhängende und einladende Flächen entstehen. • Zur Adresse soll am öffentlichen Raum liegen und eindeutig ausgebildet werden. Umgang und Anbindung an das Bestandsgebäude • Es soll respektvoll mit dem Bestandsgebäude umgegangen werden . Die Abläufe und Übergänge sind klar zu definieren. Die Anbindung ist behutsam zu überlegen und an festgelegter Stelle detail- liert zu planen. Blickachsen und städtebauliche Einfügung • Es sind Sichtachsen im Gesamtbild zu betrachten. Das Einfügen des Baukörpers und seine indivi- duelle Erscheinung sollen im Gleichgewicht sein. • Die Maßstäblichkeit ist zu beachten und entsprechend einzuordnen. Flächeneffizienz • Der Umgang mit den Flächen stellt ein wesentliches Kriterium der Wirtschaftlichkeit dar. Unter Be- rücksichtigung der Nachhaltigkeitsziele der Aufgabenstellung ist eine möglichst effiziente und wirt- schaftliche Ausnutzung anzustreben. Protokoll Preisgerichtsitzung Rev. Nr.: 01 Seite 11 von 13 Raumprogramm • Das vorgegebene Raumprogramm ist im Entwurf gesamtheitlich darzustellen. Windkomfort • Der Wind- und Sogeintrag ist im Realisierungsteil zu überprüfen. Die Empfehlungen werden von der Jury einstimmig beschlossen. Abschluss der Sitzung und weiteres Vorgehen Die Wettbewerbsbeiträge mit den folgenden Tarnnummern erreichen die Phase II des Verfahrens: • Arbeit 231001 • Arbeit 231003 • Arbeit 231006 • Arbeit 231012 • Arbeit 231016 Aufgrund der Komplexität der Aufgabestellung und des breiten Spektrums an konzeptionellen Lösungen in der 1. Phase, wird eine Aufhebung der Anonymität in der 2. Phase des Wettbewerbsverfahrens dis- kutiert. Grund dafür ist die Möglichkeit der Erläuterung entwurfsspezifischer Überarbeitungshinweise für die Wettbewerbsarbeiten in der Phase II und ggf. einer Vorstellung der Wettbewerbsarbeiten durch die teilnehmenden Büros. Die Aufhebung wäre möglich, wenn alle im Verfahren verbliebenen Bür os der Vorgehensweise zustimmen. Die Jury beschließt einstimmig die Vorgehensweise . Im nächsten Schritt werden die teilnehmenden Büros um Zustimmung der Aufhebung der Anonymität in Phase II des Wettbewerbsverfahrens befragt. Die Aufhebung der Anonymität wird durch Einstimmigkeit der teilnehmenden Büros beschlossen. Der Vorsitzende dankt der Vorprüfung für die sehr gute Organisation des gesamten Verfahrens und die Vorbereitung der Sitzung, beglückwünscht den Auslober für die Durchführung des Verfahrens und dankt den Preisrichter:innen sowie den Sachverständigen für die engagierte Mitwirkung und konstruktive Zu- sammenarbeit. Die Vorprüfung wird per Akklamation entlastet. Herr Zens und Herr Greitemann danken allen Teilnehmer:innen der Sitzung für die faire, zielführende sowie konstruktive Diskussion und den Teilnehmern des Verfahrens für die qualitätsvollen Beiträge. Herr Prof. Turkali gibt seinen Vorsitz zu- rück. Die Sitzung schließt um 18.00 Uhr. Protokoll Preisgerichtsitzung Rev. Nr.: 01 Seite 12 von 13 ----------- Frankfurt am Main, den 10.01.2024. Autorisiert durch: B S M F Vorsitzender des Preisgerichtes Beratungsgesellschaft für Stadt- erneuerung und Modernisierung mbH i.A. Linh Nguyen i.A. Prof. Zvonko Turkali Protokoll Preisgerichtsitzung Rev. Nr.: 01 Seite 13 von 13 Zuordnung der Tarnzahlen und Kennziffern Variante 1 100 – 145 m • Arbeit 231001 – 738169 • Arbeit 231002 – 361421 • Arbeit 231003 – 007278 • Arbeit 231004 – 161731 • Arbeit 231005 – 900717 • Arbeit 231006 – 220408 • Arbeit 231007 – 190513 • Arbeit 231008 – 135791 Variante 2 max. 145 m • Arbeit 231009 – 361421 • Arbeit 231010 – 220408 • Arbeit 231011 – 190513 • Arbeit 231012 – 020112 • Arbeit 231013 – 738169 • Arbeit 231014 – 007278 • Arbeit 231015 – 135791 • Arbeit 231016 – 161731
Anlage 3 Einladung Öffentlichkeitsbeteiligung
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Auskünfte zum Wettbewerbsverfahren Stadt Köln Dezernat VI - Planen und Bauen Herr Schwark, Stadtplanungsamt Telefon: 0221 221 22810 E-Mail: hendrik.schwark@stadt-koeln.de Wettbewerbsbetreuung E-Mail: devk-koeln@bsmf.de Weitere Infos Zur Veranst altungseröffnung wird es eine kurze Ansprache von Herrn Zens, Vorstand der DEVK Versicherungen, und Herrn Greitemann, Beigeordneter der Stadt Köln, geben. Ausblick Die Phase II des Wettbewerbsverfahrens wird von Februar bis Mai 2024 durchgeführt. Gestaltung und Druck DEVK Versicherungen DEVK Öffentliche Realisierungswettbewerb mit Ideenteil zum Neubau der DEVK Versicherungen in Kooperation mit der Stadt Köln Anlage 3 Einladung zur Bürgerinformationsveranstaltung zum Wettbewerbsverfahren Phase I des Neu baus der DEVK Versicherungen in Köln - Riehl Öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung Wann: Samstag, den 20.01.2024, von 10:00 bis 13:00 Uhr Wo: DEVK Versicherungen, Zentrale, Riehler Straße 190, 50735 Köln Aushang der Wettbewerbsbeiträge der ersten Wett bewerbsphase in der DEVK Zentrale Es laden ein: Die DEVK Versicherungen und die Stadt Köln Dezernat VI - Planen und Bauen 1. Öffentliche Bürgerinformationsve ranstaltung Alle interessierten Bürger:innen sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen. Sie haben die Möglichkeit die eingereichten Wettbewerbsarbeiten zu sichten und Fragen zu stellen. Wir freuen uns, Ihre An regungen zu den Planungen während der Informations veranstaltung aufzunehmen und möglichst in den weite ren Prozess einfließen zu lassen. Anlass und Ziel der Planung Die DEVK Versicherungen möchten ihre Zentrale an der Riehler Straße 190 erweitern. Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens wird die Erweiterung des Bestandsgebäudes auf dem Gelände des derzeitigen Parkhauses am Zoo mit der Verknüpfung eines städtebau lichen markanten Hochpunktes vorgesehen. Eine neue identitätsstiftende, nachhaltige Unter nehmenszentrale und die qualitätvolle Entwicklung des Standortes sowie die freiräumliche Verbindung ins Umfeld soll geschaffen werden. Ein wichtiges Ziel ist es ebenfalls, die Stellplatzproblematik im Viertel konsequenter zu entzerren. Aufgrund der zentralen Lage des Wettbewerbsgebietes unmittelbar am Rheinufer und der Nähe zu wichtigen Grünräumen der Stadt Köln wie der Flora, dem Kölner Zoo, dem Inneren Grüngürtel, bestehen bedeutsame Sichtachsenbezüge auf das Vorhaben der DEVK Ver sicherungen. Die zu planende Konzernzentrale im Stadt- raum soll den Zugangsbereich nach Nippes und die Innenstadt über die Zoobrücke stärken und sich in die derzeitige Hochhauskulisse entlang des Rheinufers einfügen. Das Plangebiet liegt an stadtbildprägender Stelle am Auftakt des Inneren Grüngürtels am Rhein, in direkter Nähe zum Zoo und der Flora. Es soll ein Büro standort mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen. Dieser soll auch vielfältige Nutzungen für Bewohner:innen und Besucher:innen anbieten: • Nahversorgung, • Restaurant/Bar, • Parkhaus, • Aussichtsplattform, • Erholung.
Anlage 2 ausgewählte Entwürfe
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Anlage 2 1.Phase städtebaulicher Wettbewerb Erweiterung der DEVK-Zentrale in Köln-Riehl ausgewählte Teilnehmer 2.Phase: BAID architektur gmbh, Hamburg mit WES GmbH LandschaftsArchitektur Dezernat für Planen und Bauen Visualisierung Mülheimer Brücke Lageplan Visualisierung FlorVisualisierung Flora 1.Phase städtebaulicher Wettbewerb Erweiterung der DEVK-Zentrale in Köln-Riehl ausgewählte Teilnehmer 2.Phase: HPP Architekten GmbH, Düsseldorf mit KRAFT.RAUM. Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung Dezernat für Planen und Bauen Visualisierung Mülheimer Brücke Lageplan Visualisierung FlorVisualisierung Flora 1.Phase städtebaulicher Wettbewerb Erweiterung der DEVK-Zentrale in Köln-Riehl ausgewählte Teilnehmer 2.Phase: JSWD Architekten GmbH & Co.KG mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten Dezernat für Planen und Bauen Visualisierung Mülheimer Brücke Lageplan Visualisierung FlorVisualisierung Flora 1.Phase städtebaulicher Wettbewerb Erweiterung der DEVK-Zentrale in Köln-Riehl ausgewählte Teilnehmer 2.Phase: Lengfeld & Wilisch Architekten Part GmbH mit mahl gebhard konzepte Partnergesellschaft mbB Dezernat für Planen und Bauen Visualisierung Mülheimer Brücke Lageplan Visualisierung FlorVisualisierung Flora 1.Phase städtebaulicher Wettbewerb Erweiterung der DEVK-Zentrale in Köln-Riehl ausgewählte Teilnehmer 2.Phase: Henke Schreieck Architekten ZT GmbH mit Auböck + Kárász Landscape Architects Dezernat für Planen und Bauen Visualisierung Mülheimer Brücke Lageplan Visualisierung FlorVisualisierung Flora
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0127/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 22.01.2024
- Erstellt
- 09.01.2024 09:42