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3463/2025

Sprach- und Integrationsmittlungspool für die Stadt Köln – bikup Jahresbericht 2024

Mitteilung Ausschuss 23.12.2025

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Anlage 1 - bikup Broschüre 12_2025

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Anlage 2 - Jahresbericht 2024 bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - bikup Broschüre 12_2025

7209 Zeichen

bikup
Sprachmittlerpool
für die Stadt Köln

2
In diesen Fällen können Sie professionelle Unterstützung  
erhalten. Unsere Partnerin bei der Umsetzung ist die bikup 
gemeinnützige GmbH (Internationale Gesellschaft für 
Bildung, Kultur & Partizipation).
Der bikup Sprachmittlerpool kann Sie in Ihrer Arbeit unterstützen, 
indem Sprachbarrieren sowie kommunikative Missverständnisse 
mit Konfliktpotential reduziert werden. Nicht zuletzt stellt die 
Stadt Köln mit diesem Angebot eine Augenhöhe von öffentlicher 
Hand und neu zugewanderten Bürger*innen her.
Dies ist nicht nur ein wichtiges Signal für Chancengerechtigkeit  
und für die Verbesserung der Teilhabe von Kölner*innen mit 
Zuwanderungsgeschichte, sondern auch für die interkulturelle 
und diskriminisierungssensible Öffnung der Stadtverwaltung 
sowie der Schulen und Kindertagesstätten in Köln.
Kommunikationsbarrieren 
beheben!
Sie sind Fachkraft in der Kölner Stadtverwaltung, einer 
Kölner Schule oder KiTa und möchten eine komplexe 
und (kultur-)sensible Angelegenheit besprechen oder 
eine wichtige und verbindliche Absprache mit neu  
zugewanderten Kölner*innen treffen?
Die Deutsch- oder Fremdsprachenkenntnisse von
Ihnen und den neu zugewanderten Personen sowie die 
soziokulturellen Kenntnisse reichen nicht aus, um diese 
Angelegenheit auf zufriedenstellende Weise zu bespre-
chen?

3
Warum bikup?
Mit bikup haben wir eine Partnerin, die als Bildungsträgerin zer-
tifiziert ist und eine langjährige Expertise in der Fortbildung zu 
Sprach- und Integrationsmittler*innen hat. bikup betreibt zudem 
einen landesweiten Sprachmittlerpool in Nordrhein-Westfalen, 
der den Fachkräften Sprach- und Integrationsmittler*innen zu 
Regeldiensten und öffent licher Verwaltung vermittelt und diese 
eng begleitet.
Zertifizierte Sprach- und Integrationsmittler*innen verfügen 
über Zuwanderungserfahrung und Mehrsprachigkeit. Sie haben 
eine einjährige Vollzeitfortbildung (2.040 Unterrichtseinheiten) 
absolviert, die sie dazu befähigt, die professionelle Sprach- und 
Kulturmittlung auszuüben.
bikup gemeinnützige GmbH
bikup Sprachmittlerpool
T: 0221 485 56814, F: 0221 485 56819
sprachmittlerpool@bikup.de
www.bikup.de
Der bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln
• vermittelt über 300 qualifizierte Sprach- und 
Integrationsmittler*innen
• bietet über 106 verschiedene Sprachen und Dialekte
• berücksichtigt bei Bedarf Herkunftsland, Ethnie, Geschlecht 
und religiöse Zugehörigkeit
• bietet kultursensibles Dolmetschen und bei Bedarf 
soziokulturelle Vermittlung

4
Das Angebot an Sie als Fachkräfte der Kölner Verwaltung, der 
städtischen Kindertagesstätten und der Kölner Schulen ist
• unbürokratisch, schnell und flexibel
• bedarfs- und lösungsorientiert
• qualitativ und professionell
Wer kann einen Einsatz beauftragen?
Sie sind tätig
• bei einer städtischen Dienststelle,
• in einer städtischen Kindertagesstätte oder
• in einer Kölner Schule.
Dann können Sie diese Unterstützung in Anspruch nehmen.

5
Der Gesundheitsbereich ist hiervon nicht betroffen, weil für 
diesen ein spezielles Angebot erforderlich ist. Auch ist ein Ein-
satz in Schulen im Rahmen von AO-SF-Verfahren über diesen 
Sprachmittlerpool nicht möglich.
Wann können Sie einen Einsatz beauftragen?
Sie haben
• komplexe Sachverhalte zu klären
• verbindliche Absprachen zu treffen konfliktreiche und/
oder besonders (kultur-)sensible Gespräche zu führen mit 
Kölner*innen, deren Deutschkenntnisse und Ihre eigenen 
Sprachkenntnisse sowie Ihr kulturelles Verständnis für das zu 
besprechende Anliegen nicht ausreichen.

6
Sie brauchen zertifizierte Sprach- und Integrations mittler*innen, 
weil diese
• fachspezifisch und vollständig dolmetschen
• bei Bedarf soziokulturelles Hintergrundwissen vermitteln
• länderspezifische Unterschiede erläutern
• angemessen bei Kommunikationsstörungen intervenieren
• neutral und transparent sind
• Gegebenheiten in städtischen Dienststellen und  
Einrichtungen kennen
• der Schweigepflicht unterliegen
Die Ihnen vorliegenden Sachverhalte ergeben, dass es nicht 
hilfreich oder sogar hinderlich wäre, hierfür Verwandte, 
Bekannte oder ehrenamtliche Unterstützung wie zum Beispiel 
auch Integrationslots*innen zu beteiligen.
Wie können Sie einen Einsatz beauftragen?
1. Sie melden sich beim bikup Sprachmittlerpool der Stadt 
Köln, sobald der Termin mit der*dem Bürger*in feststeht.  
In der Regel sollte die Anfrage 2 bis 5 Tage vor dem Termin 
dort eingehen. In einem dringenden Einzelfall kann auch 
kurzfristig geholfen werden.
Kontakt 
bikup Sprachmittlerpool der Stadt Köln
Erreichbarkeit von 8 bis 17 Uhr
T: 0221 485 56814 (direkte Durchwahl)
sprachmittlerpool@bikup.de

7
2. Sie nennen zu dem bevorstehenden Einsatz: 
• Trägerin: Stadt Köln und Ihr Amt oder Ihre Kita oder Schule
• Sachverhalt/Thema des Gesprächs (zum Beispiel Bildung, 
Jugendhilfe und so weiter)
• Ansprechperson mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse
• Datum, Uhrzeit und Ort (inklusive Etage und Büronummer)
sowie Angaben zur/zum Bürger*in:
• Nationalität
• Sprache (und gegebenenfalls Dialekt, wie bei Kurdisch)
• Geschlecht und Aufenthaltsstatus, Alter und Religion  
(je sensibler die Problematik, desto mehr Informationen sind 
hilfreich)
3. Der bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln klärt mit Ihnen, 
ob der Einsatz der professionellen Sprach- und Integrations-
mittler*innen gerechtfertigt ist oder sich gegebenenfalls der 
Einsatz einer*eines Integrationslots*in anbietet. Für den Fall, 
dass ein*eine Lots*in für den Einsatz bei Ihnen passender ist, 
verweist der bikup Sprachmittlerpool Sie bei Bedarf konkret 
an die aktuellen Kölner Lots*innen-Projekte. 
4. Wenn der Einsatz zustande kommt, erhalten Sie eine  
Auftragsbestätigung an Ihre E-Mail-Adresse. Darin werden 
Ihnen die vereinbarten Details bestätigt.  
5. Ein eventuell notwendiger Folgetermin muss erneut über 
den bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln angefragt 
und bestätigt werden.

8
Wichtig!
Kölner Bürger*innen können den bikup
Sprachmittlerpool der Stadt Köln nicht direkt
kontaktieren. Die Beauftragung muss durch Sie
als städtische Mitarbeiter*in erfolgen!

9
1. Anfrage von Ihnen als Mitarbeitende einer städtischen 
Dienststelle, einer Kölner Kindertagesstätte oder einer 
Kölner Schule an den bikup Sprachmittlerpool für die 
Stadt Köln.
2. Der bikup Sprachmittlerpool klärt mit Ihnen, ob der  
Einsatz eines*einer professionellen Sprach- und  
Integrationsmittler*in gerechtfertigt ist.
3. Ein*eine Sprach- und Integrationsmittler*in nimmt  
den von Ihnen gesetzten Termin wahr.
4. Nach dem Einsatz bestätigen Sie dem*der Sprach-  
und Integrationsmittler*in deren Einsatz mit Ihrer  
Unterschrift auf der Einsatzbescheinigung. Diese  
hat zwei Durchschläge. Bitte stempeln Sie alle drei 
Exemplare.
1. 2. 3. 4.
Ihre Anfrage
bei bikup 
bikup prüft
Notwendigkeit 
Bei Zusage
erfolgt T ermin
Sie bestätigen
den Einsatz
Auftragsablauf

Impressum
Stadt Köln
Amt für Integration und Vielfalt
Kommunales Integrationszentrum
Die Oberbürgermeisterin
Amt für Integration und Vielfalt
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung 
Zentrale Dienste der Stadt Köln
Bildnachweis
Titel: © bikup; S. 4 © bikup; S. 5 © bikup; S.8 © bikup
13-JH/317-25/16/12.2025
gefördert vom:

Anlage 2 - Jahresbericht 2024 bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln

25308 Zeichen

Seite 1 von 15  
  
 
 
 
 
bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln 
 
 
Statistische Erfassung der Einsätze 
qualifizierter Sprach- und Integrationsmittler*innen 
vermittelt durch den 
bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln 
 
 
Zeitraum 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Beauftragt vom Amt für Integration und Vielfalt, 
Kommunales Integrationszentrum der Stadt Köln 
 
 
 
Durchführung vom bikup Sprachmittlerpool der 
bikup gemeinnützigen GmbH

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Vorwort 
 
Sprach- und Integrationsmittlung als Schlüssel zur chancengerechten Teilhabe. 
Sprachliche Verständigung ist weit mehr als der Austausch von Worten, sie ist 
Grundvoraussetzung für Vertrauen, Teilhabe und gelingende Zusammenarbeit in einer pluralen 
Stadtgesellschaft. Mit dem „bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ engagiert sich die Stadt 
Köln seit vielen Jahren gemeinsam mit der bikup gemeinnützigen GmbH für eine interkulturell 
geöffnete, zugängliche und diskriminierungssensible Praxis sowohl in der Verwaltung als auch 
in städtischen Einrichtungen wie Schulen und Kindertageseinrichtungen. 
Der „bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ leistet einen zentralen Beitrag zur 
Verbesserung der Kommunikation zwischen Verwaltung, Bildungseinrichtungen, sozialen 
Diensten und zugewanderten Bürger*innen. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 1.314 Einsätze 
professionell durch zertifizierte Sprach- und Integrationsmittler*innen begleitet. Diese Einsätze 
zeichnen sich durch eine Kombination aus sprachlicher Präzision, fachlicher Genauigkeit und 
kultursensibler Vermittlung aus. 
Die Sprach- und Integrationsmittler*innen dolmetschen konsekutiv, übertragen Gespräche 
vollständig und allparteilich und agieren dabei stets allparteilich. Ihre Arbeit ist geprägt von 
einem hohen Maß an interkultureller Sensibilität und fundierten Kompetenzen in der 
soziokulturellen Kommunikation. Ihr Einsatz schafft Vertrauen, trägt zur Deeskalation in 
herausfordernden Gesprächssituationen bei und ermöglicht besonders vulnerablen 
Zielgruppen den Zugang zu kommunalen Angeboten und Leistungen. Gleichzeitig werden 
Fachkräfte in ihrer Arbeit spürbar entlastet und professionell unterstützt. 
Die Auswertung der Einsätze im Berichtszeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 bietet 
wertvolle Erkenntnisse über Bedarfe, Strukturen und Entwicklungstendenzen im Bereich der 
kommunalen Sprach- und Integrationsmittlung. Der Jahresbericht versteht sich dabei nicht nur 
als statistische Analyse, sondern als Ausdruck der strategischen Bedeutung professioneller 
Sprach- und Integrationsmittlung für eine gerechte und funktionierende Stadtgesellschaft. 
Unser besonderer Dank gilt allen beteiligten Fachkräften, Einrichtungen und Partner*innen, die 
mit ihrem Engagement zur Umsetzung eines offenen, inklusiven und bürgernahen 
Verwaltungshandelns beitragen. 
 
 
Varinia Fernanda Morales 
bikup gemeinnützige GmbH

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Inhaltsverzeichnis 
1. Einleitung ................................................................................................................................................... 4 
2. Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und Integrationsmittler*innen .................... 5 
2.1. Anzahl der SIM-Einsätze und Einsatzstunden im Jahr 2024 ............................................................. 5 
2.2. Zur Entwicklung der Einsatzzahlen ........................................................................................................ 5 
3. Durchschnittliche SIM-Einsatzdauer ...................................................................................................... 6 
4. Anzahl der SIM-Einsätze nach Arbeitsbereichen ................................................................................ 8 
4.1. SIM-Einsätze nach Arbeitsbereichen im Jahr 2024 ............................................................................ 8 
5. Sprachen und Dialekte .......................................................................................................................... 10 
6. Beauftragungen durch die städtischen Einrichtungen ...................................................................... 11 
6.1. Städtische Träger und deren Anzahl an SIM-Einsätzen ................................................................... 11 
6.2. Eingesetzte Sprachen im Bezirksjugendamt Ehrenfeld 2024 .......................................................... 14 
6.3. Eingesetzte Sprachen im Bezirksjugendamt Rodenkirchen 2024 ................................................... 14 
6.4. Eingesetzte Sprachen im Bezirksjugendamt Kalk 2024 ................................................................... 15 
7. Ausblick ................................................................................................................................................... 15 
8. Langjährige bewährte Zusammenarbeit und positive Wirkung in der Praxis ................................ 16 
Abbildungsverzeichnis 
Abbildung 1: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und 
Integrationsmittler*innen im Jahr 2024 .......................................................................................................... 7 
Abbildung 2: Durchschnittliche SIM-Einsatzdauer pro Einsatz (in Stunden) im Jahr 2024 ................... 8 
Abbildung 3: Anteil an SIM-Einsätzen und durchschnittliche Einsatzdauer nach 
Arbeitsbereichen im Jahr 2024....................................................................................................................... 8 
Abbildung 4: Einsatzzahlen und prozentualer Anteil nach Arbeitsbereichen 2024............................... 10 
Abbildung 5: Anzahl und Anteil der SIM-Einsätze in den TOP 10 Sprachen & Dialekten 2024 ......... 11 
Abbildung 6: TOP10 Einrichtungen mit den meisten Einsätzen 2024 .................................................... 13 
Abbildung 7: TOP10 Sprachen Bezirksjugendamt Ehrenfeld 2024 ........................................................ 14 
Abbildung 8: TOP10 Sprachen Bezirksjugendamt Mülheim 2024 .......................................................... 14 
Abbildung 9: TOP10 Sprachen Bezirksjugendamt Porz 2024 ................................................................. 15 
Abbildung 10: Kosten der SIM-Einsätze nach Quartalen 2024 ............................................................... 16

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1. Einleitung 
 
Im Rahmen des „bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ wurde im Dezember 2016 eine 
Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Köln, Kommunales Integrationszentrum (KI), 
und dem bikup Sprachmittlerpool der bikup gemeinnützigen GmbH geschlossen. Im Zuge des 
interkulturellen Maßnahmenprogrammes der Stadt Köln zielt diese Initiative darauf ab, Gelder 
für die Finanzierung der Einsätze von gut qualifizierten und zertifizierten Sprach- und 
Integrationsmittler*innen für die Kölner Verwaltung und städtische Einrichtungen zur Verfügung 
zu stellen. 
Die Mitarbeiter*innen der Stadt Köln sollen bei ihrer fachlichen Arbeit mit zugewanderten 
Menschen durch den Einsatz von Sprach- und Integrationsmittler*innen unterstützt werden. 
Durch kultursensibles Dolmetschen und soziokulturelles Vermitteln werden sprachliche 
Missverständnisse behoben, wodurch die Kölner Verwaltung und die städtischen Einrichtungen 
barrierefreier und effizienter gestaltet werden. Nicht zuletzt schafft die Stadt Köln mit diesem 
Angebot die Möglichkeit der gleichberechtigten Begegnung zwischen öffentlichen Trägern und 
zugewanderten Bürger*innen. 
Hiermit wird ein wichtiges Signal für die Chancengleichheit und für die Verbesserung der 
gesellschaftlichen Partizipation von Kölner*innen mit Zuwanderungsgeschichte gesetzt. Auch 
der interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung sowie der Schulen und Kindertagesstätten 
in Köln wird auf diese Art und Weise Ausdruck verliehen. 
 
Sprach- und Integrationsmittler*innen können von Mitarbeiter*innen städtischer Dienststellen, 
städtischer Kindertagesstätten und städtischer Schulen beauftragt werden. Sie werden 
eingesetzt oder beansprucht, wenn 
 
 komplexe Sachverhalte zu klären, 
 verbindliche Absprachen zu treffen, 
 konfliktreiche und/oder besonders kultursensible Gespräche zu führen sind 
 
mit Kölner*innen, deren Deutschkenntnisse für das zu besprechende Anliegen nicht 
ausreichen. Sprach- und Integrationsmittler*innen werden gebraucht, da sie 
 
 fachspezifisch, vollständig, allparteiisch und transparent dolmetschen, 
 bei  Bedarf soziokulturelles Hintergrundwissen vermitteln, 
 Konfliktsituationen deeskalieren, 
 länderspezifische Unterschiede bei der Versorgung erläutern, 
 bei  Kommunikationsstörungen angemessen intervenieren, 
 die  Strukturen und Aufgaben städtischer Dienststellen und Einrichtungen kennen, 
 über ein klares Rollenverständnis verfügen, 
 der  Schweigepflicht unterliegen. 
 
Sie kommen zum Einsatz, wenn ersichtlich ist, dass es zur Klärung komplexer Sachverhalte, 
verbindlicher Absprachen und konfliktreicher Gespräche hinderlich wäre, Verwandte, Bekannte 
oder ehrenamtliche Begleiter*innen wie z. B. Integrationslots*innen hinzuzuziehen. 
 
Die statistische Erfassung der Einsätze von professionellen Sprach- und 
Integrationsmittler*innen vermittelt durch den bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln erfasst 
alle abgerechneten Einsätze vom Januar bis Dezember 2024.

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2.  Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und 
Integrationsmittler*innen 
 2.1 Anzahl der SIM-Einsätze und Einsatzstunden im Jahr 2024 
 
Im Jahr 2024 wurden insgesamt 1.314 Einsätze von Sprach- und Integrationsmittler*innen mit einer 
Gesamteinsatzzeit von 1.742 Stunden wahrgenommen (vgl. Abbildung 1). 
 
Zu Beginn des Berichtsjahres ist im Vergleich zum Vorjahr 2023 ein Rückgang der Beauftragungen 
über den „bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ zu verzeichnen. Ursächlich hierfür waren 
vermutlich anlassbezogene über die anzuwendenden Rahmenbedingungen des Vertrages für 
Sprach- und Integrationsmittlung insbesondere für konflikthafte Situationen und Einsätze mit deutlich 
erkennbaren soziokulturellen Vermittlungsbedarfen. Der Bedarf an professioneller Sprach- und 
Integrationsmittlung in den städtischen Einrichtungen ist unverändert sehr hoch, während die zur 
Verfügung stehenden finanziellen Mittel begrenzt sind. Vor diesem Hintergrund war es erforderlich, 
die in Anspruch Nehmenden des Pools darauf hinzuweisen, die Sprach- und 
Integrationsmittlungsleistungen zielgerichtet und im Rahmen der vereinbarten Einsatzbedingungen 
abzurufen.  
 
Für Schulen und Kindertagesstätten gestaltet es sich oftmals schwierig, bereits im Vorfeld eine 
konflikthafte oder soziokulturell sensible Situationen zu erkennen. Insbesondere bei Formaten wie 
Elterngesprächen lässt sich anfangs nicht ausschließen, dass diese konfliktbeladen oder kulturell 
herausfordernd verlaufen, was die Planung und Beantragung entsprechender Unterstützung 
zusätzlich erschwert. 
 
 
2.2. Zur Entwicklung der Einsatzzahlen 
Durch kontinuierliche Aufklärungsarbeit des „bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ im 
Jahr 2023 wurden die städtischen Einrichtungen aktiv dabei unterstützt, die Anforderungen 
und Rahmenbedingungen zur Beauftragung von Sprach- und Integrationsmittler*innen korrekt 
einzuordnen.  
 
Ab Juni 2024 zeichnet sich ein positiver Trend gegenüber dem Vorjahreszeitraum ab: Die 
Einsatzzahlen übersteigen von diesem Zeitpunkt an die des Vorjahres mit Ausnahme des 
Monats August (Sommerferien in NRW), in dem sie auf demselben Niveau lagen. Dies lässt 
darauf schließen, dass die Aufklärungsmaßnahmen zunehmend greifen. 
 
Im ersten Quartal 2024 verzeichnete der „bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ eine 
höhere Anzahl an Einsätzen von Sprach- und Integrationsmittler*innen (SIM), beauftragt durch 
die Kölner Stadtverwaltung und städtische Einrichtungen. Im Januar wurden 117 Einsätze 
durchgeführt, im Februar 108 und im März 115, ein insgesamt stabiles Einsatzaufkommen in 
den ersten drei Monaten des Jahres. 
 
Im zweiten Quartal 2024 ist zunächst ein Anstieg der Einsatzzahlen zu verzeichnen: Im April 
wurden 137 Einsätze von SIM durchgeführt. Im Mai kam es hingegen zu einem Rückgang auf 
87 Einsätze. Dieser Rückgang fällt zeitlich mit der Konzentration auf bestimmte 
Fallkonstellationen und zugleich mit der Anzahl an Feiertagen und Brückentagen in Nordrhein-
Westfalen zusammen, was sich spürbar auf die Terminverfügbarkeit des Personals in Ämtern,

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Behörden, Schulen und Kindertagesstätten ausgewirkt haben dürfte. Im Juni stiegen die 
Beauftragungszahlen dann wieder deutlich an. Ein Hinweis darauf, dass in diesem Zeitraum 
vermehrt Termine vor Beginn der Sommerferien angesetzt wurden. 
 
Im dritten Quartal 2024 ist ein stufenweiser Rückgang der Beauftragungszahlen zu 
verzeichnen, der vermutlich auf die Sommerferienmonate Juli und August zurückzuführen ist. 
Ein ähnliches Muster zeigte sich bereits im Vorjahr. Die Einsatzzahlen sanken damals auf 40 
im Juli und 45 im August. Dieses saisonale Verhalten setzte sich 2024 fort, mit 74 
dokumentierten SIM-Einsätzen im Juli und einem erneuten Rückgang auf 45 Einsätze im 
August, dem niedrigsten Monatswert des Jahres. Auffällig ist hingegen der deutliche Anstieg 
der Einsatznachfrage nach dem Ende der Sommerferien: Im September wurden 100 Einsätze 
mit insgesamt 134,5 Einsatzstunden vermittelt. 
 
Zu Beginn des vierten Quartals kam es im Oktober mit 94 SIM-Einsätzen zu einem Rückgang, 
bei dem die Herbstferien möglicherweise eine Rolle gespielt haben. Der darauffolgende 
November markiert mit 210 Einsätzen und insgesamt 286 Einsatzstunden den 
auftragsstärksten Monat des Jahres. Im Dezember sank die Zahl der Einsätze auf 106. Der 
Rückgang ist vermutlich auf die Weihnachtszeit und die damit verbundenen Ferien 
zurückzuführen. 
 
Die Analyse der vergangenen Monate zeigt klare Trends und saisonale Schwankungen, die 
sowohl durch externe Rahmenbedingungen als auch durch interne Anpassungen beeinflusst 
wurden. Insbesondere die Sommermonate sowie die Konzentration auf bestimmte 
Fallkonstellationen haben sich nachweislich auf die Zahl der Einsätze ausgewirkt. 
 
 Abbildung 1: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2024.

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3. Durchschnittliche SIM-Einsatzdauer 
 
Im Rahmen des Projekts „bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ lag die durchschnittliche 
Einsatzdauer von Sprach- und Integrationsmittler*innen im Jahr 2024 bei 1,32 Stunden (vgl. 
Abbildung 2). 
 
 Abbildung 2: Durchschnittliche Einsatzdauer pro Einsatz (in h) im Jahr 2024. 
 
 
 
4. Anzahl der SIM-Einsätze nach Arbeitsbereichen 
 
Die Kölner Stadtverwaltung sowie städtische Einrichtungen wie Schulen und 
Kindertagesstätten profitieren in ihrer fachlichen Arbeit mit zugewanderten Bürger*innen 
maßgeblich von der Inanspruchnahme zertifizierter Sprach- und Integrationsmittler*innen bei 
sprachlich und soziokulturell bedingten Verständigungsproblemen. 
 
Zur strukturierten Erfassung der Einsatzbereiche wurde eine Einteilung in die Kategorien 
„Ämter/Behörden“, „Bildung“ und „Kita“ vorgenommen. Der Bereich „Ämter/Behörden“ umfasst 
unter anderem Jugendämter, Wohnungs- und Ausländerbehörden. Städtische Schulen wurden 
dem Bereich „Bildung“ zugeordnet, während Kindertagesstätten der Kategorie „Kita“ 
zugewiesen wurden.

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4.1 SIM-Einsätze nach Arbeitsbereichen im Jahr 2024 
Gemäß der oben genannten Kategorisierung entfiel der Großteil der insgesamt 1.314 SIM- 
Einsätze im Jahr 2024 auf den Bereich „Bildung“: Mit 778 Einsätzen lag der Anteil bei 
59,21 %. Damit wurde mehr als die Hälfte aller Einsätze durch Kölner Schulen beauftragt. 
 
 
 Abbildung 3: Anzahl an SIM-Einsätze und durchschnittliche Einsatzdauer nach Arbeitsbereichen im Jahr 2024 
 
 
Im Einsatzbereich „Ämter/Behörden“ wurden im Jahr 2024 insgesamt 510 SIM-Einsätze 
durchgeführt, was einem Anteil von 38,81 % am Gesamtauftragsvolumen entspricht. In 
Kindertagesstätten fanden im selben Zeitraum 26 Einsätze statt, was einem Anteil von 1,93 
% entspricht (vgl. Abbildungen 3 und 4).

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Abbildung 4: Einsatzzahlen und prozentualer Anteil nach Arbeitsbereichen 2024 
 
 
5. Sprachen und Dialekte 
 
Über den bikup Sprachmittlerpool stehen qualifizierte Sprach- und Integrationsmittler*innen in 
insgesamt 106 Sprachen und Dialekten zur Verfügung. Im Rahmen des „bikup 
Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ wurden im Jahr 2024 von der Kölner Stadtverwaltung 
sowie den städtischen Einrichtungen Einsätze in 31 verschiedenen Sprachen und Dialekten 
beauftragt. 
Den größten Bedarf verzeichnete dabei die Sprache Russisch mit insgesamt 259 Einsätzen, 
was einem Anteil von 23,02 % am Gesamtvolumen entspricht. Mit deutlichem Abstand folgten 
Türkisch einschließlich Varianten wie Bosnisch-Türkisch und Aserbaidschanisch- Türkisch mit 
223 Einsätzen (19,82 %), Arabisch mit 209 Einsätzen (18,58 %) sowie Kurdisch in seinen 
verschiedenen Ausprägungen (Kurmandschi, Sorani, Badini, Zaza, Gorani) mit 158 Einsätzen 
(12,02 %). Darüber hinaus wurden in den Sprachen Farsi (100 Einsätze) und Serbisch (59 
Einsätze) durchgeführt. Auch weniger häufig nachgefragte Sprachen wie zum Beispiel 
Berberisch, Punjabi, Urdu, Romanes und Tamil wurden im Berichtsjahr vermittelt (vgl. 
Abbildung 5).

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Abbildung 5: Anzahl und Anteil der Einsätze in den TOP 10 Sprachen & Dialekten 2024 
 
 
 
6. Beauftragungen durch die städtischen Einrichtungen 
Im Jahr 2024 nutzten insgesamt 188 Kölner Einrichtungen die Leistungen des „bikup 
Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“. Besonders städtische Jugendämter sowie Kölner 
Schulen griffen wiederholt auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Sprach- und 
Integrationsmittler*innen zurück. Die Einsätze trugen wesentlich dazu bei, sprachliche 
Barrieren in Beratungsgesprächen, Elterngesprächen, behördlichen Verfahren und 
Krisensituationen abzubauen und eine kultursensible Kommunikation zu ermöglichen. Die 
regelmäßige Inanspruchnahme der Leistungen durch Einrichtungen mit hohem Beratungs- und 
Interaktionsaufkommen verdeutlicht den anhaltenden Bedarf an professioneller Sprach- und 
Integrationsmittlung im Kontext von Verwaltung, Bildung und Kinderschutz. Darüber hinaus 
zeigen Rückmeldungen aus den Einrichtungen, dass der Einsatz von qualifizierten Sprach- und 
Integrationsmittler*innen nicht nur die Verständigung verbessert, sondern auch das 
Vertrauensverhältnis zu zugewanderten Familien und Einzelpersonen stärkt.

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6.1 Städtische Träger und deren Anzahl an SIM-Einsätzen 
 
Abbildung 6: TOP 10 Einrichtungen mit den meisten SIM-Einsätzen 2024 
 
Mit 126 der insgesamt 1.314 im Betrachtungszeitraum durchgeführten SIM-Einsätze entfiel der 
höchste Anteil auf das Bezirksjugendamt Köln-Ehrenfeld. Dies entspricht einem Anteil von 
9,59 % am Gesamtvolumen (vgl. Abbildung 6). Besonders häufig kamen hier 
Türkischsprachige Sprach- und Integrationsmittler*innen zum Einsatz (37 Einsätze), gefolgt 
von Einsätzen in Arabisch (16 Einsätze), Russisch (14 Einsätze), Französisch (13 Einsätze) 
und Farsi (10 Einsätze) (vgl. Abbildung 7). 
 
Das Bezirksjugendamt Rodenkirchen verzeichnete im Jahr 2024 insgesamt 63 SIM-Einsätze 
und damit 4,80% des gesamten Auftragsvolumens. Die meisten Einsätze entfielen auf die 
Sprachen Serbisch (11 Einsätze), Russisch (10 Einsätze) und Farsi (9 Einsätze) (vgl. Abb. 
8). 
 
Ebenfalls stark vertreten war das Bezirksjugendamt Köln-Kalk, das im selben Zeitraum 57 SIM-
Einsätze beauftragte entsprechend einem Anteil von 4,34 % am Gesamtaufkommen. Die 
häufigsten Spracheinsätze betrafen Russisch (17 Einsätze), gefolgt von Kurdisch- 
Kurmandschi (9 Einsätze), Türkisch (6 Einsätze), Farsi (5 Einsätze) sowie Arabisch (4 
Einsätze) (vgl. Abbildung 9). 
 
Diese Zahlen verdeutlichen die zentrale Rolle der Jugendämter im Einsatzgeschehen des 
„bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ und unterstreichen den hohen Bedarf an 
mehrsprachiger, kultursensibler Unterstützung in der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe.

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6.2 Eingesetzte Sprachen im Bezirksjugendamt Köln-Ehrenfeld 2024 
 
Abbildung 7: TOP 10 Sprachen im Bezirksjugendamt Köln-Ehrenfeld 2024 
 
 
6.3 Eingesetzte Sprachen im Bezirksjugendamt Köln-Rodenkirchen 2024 
 
Abbildung 8: TOP 10 Sprachen im Bezirksjugendamt Köln-Mülheim 2024

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6.4. Eingesetzte Sprachen im Bezirksjugendamt Köln-Kalk 2024 
 
Abbildung 9: TOP 10 Sprachen im Bezirksjugendamt Köln-Porz 2024 
 
 
7. Ausblick 
 
Der Jahresbericht 2024 zeigt deutlich: Der Bedarf an qualifizierter Sprach- und 
Integrationsmittlung im Kölner Stadtgebiet ist nach wie vor hoch. Das Angebot durch den 
„bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ wird von städtischen Dienststellen, Schulen und 
Kindertagesstätten als unverzichtbare Unterstützung geschätzt und regelmäßig positiv 
rückgemeldet sowohl direkt an den Träger als auch an Dritte. 
 
Gleichzeitig legen die vorliegenden Daten nahe, dass das dokumentierte Einsatzvolumen den 
tatsächlichen Bedarf nicht ganz vollständig abbildet und unter anderem auf die Konzentration 
auf bestimmte Fallkonstellationen zurückzuführen ist.  
 
Der „bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ leistet weiterhin einen zentralen Beitrag zur 
Sicherung von Teilhabe und chancengerechter Kommunikation in einer vielfältigen 
Stadtgesellschaft. Die kontinuierliche Sicherstellung und Weiterentwicklung dieses Angebots 
ist aus integrations- wie bildungspolitischer Sicht von besonderer Bedeutung.

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8. Langjährige bewährte Zusammenarbeit und positive Wirkung in 
der Praxis 
 
Seit mittlerweile neun Jahren besteht eine kontinuierliche und erfolgreiche Zusammenarbeit 
zwischen dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Köln und der bikup gemeinnützigen 
GmbH im Rahmen des Projekts „bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“. Die Evaluationen 
und Rückmeldungen aus der Praxis zeichnen dabei ein durchweg positives Bild. 
 
Insbesondere werden von Fach- und Lehrkräften die hohe Qualität der zertifizierten Sprach- 
und Integrationsmittler*innen hervorgehoben sowohl im Hinblick auf das professionelle, 
kultursensible Dolmetschen als auch auf die vermittelnde Funktion in komplexen, soziokulturell 
geprägten Gesprächssituationen. Ebenso wird die schnelle Einsatzbereitschaft, die 
passgenaue Vermittlung sowie die unbürokratische Abwicklung als klare Stärken des Angebots 
benannt. 
 
Die Rückmeldungen stammen überwiegend aus standardisierten Feedbackbögen, die im 
Rahmen der Auftragsabwicklung erhoben wurden. Darüber hinaus gingen zahlreiche positive 
Einschätzungen auch telefonisch oder schriftlich, insbesondere per E-Mail, direkt beim bikup 
Sprachmittlerpool ein. 
 
Nachfolgend finden sich exemplarische Rückmeldungen von Einrichtungen, die regelmäßig 
zertifizierte Sprach- und Integrationsmittler*innen in Anspruch genommen und erfolgreich in 
ihren Arbeitskontext eingebunden haben: 
 
 „unglaublich freundliche, kompetente und zugewandte Sprachmittlerin!!!“; „wie immer: 
rasche und unkomplizierte Vermittlung und unglaublich zielführende Gespräche dank 
überaus kompetenter Sprachmittler !!!“ und „Weiter so, wir können Ihnen nicht genug 
danken!“ (Zitat Auftragsnr.: K-2024-0705) 
 „sehr passgenau, sehr empathische Sprachmittlerin“ und „seit Jahren viele gute 
Erfahrungen“ (Zitat Auftragsnr.: K-2024-1218) 
 
 „Es hat alles reibungslos geklappt und wir waren äußerst zufrieden mit Herrn Engizek!“ 
(Zitat Auftragsnr.: K-2024-0393) 
 
 „Unkompliziert, freundlich, fachlich kompetent“, „Unkompliziert, schnell, zeitnah, 
passgenau“ und „Vielen Dank für den tollen Service!“ (Zitat Auftragsnr.: K-2024-0187) 
 
 „Es hat alles hervorragend gepasst! Immer gerne wieder.“ (Zitat Auftragsnr.: K-2024- 
1330) 
 
 „zeitnah und unbürokratisch“, „Danke! Ohne Ihre Arbeit wäre Elternarbeit für uns 
vielfach nahezu unmöglich!“ (Zitat Auftragsnr.: K-2024-0129)

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 „Ohne den Einsatz der Sprachmittlerin wäre das lange und komplizierte Gespräch nicht 
möglich gewesen. Die Klientin war sehr skeptisch allem gegenüber und nicht kooperativ, 
bis Ihre Mitarbeiterin schnell ihr Vertrauen gewonnen hat.“ (Zitat Auftragsnr.: K-2024-
0177) 
 
 „gute Übersetzung, sehr transparent und kultursensibel“, „zeitnah, passgenau“, „Vielen 
Dank für Ihr Angebot! Es ist eine tolle Hilfe!“ (Zitat Auftragsnr.: K-2024-1384) 
 
 
 
Die bikup gGmbH spricht dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Köln seinen 
großen Dank für das langjährige Vertrauen und die stets konstruktive und partnerschaftliche 
Zusammenarbeit aus! 
 
Die kontinuierlich hohe Reichweite und die spürbare Wirksamkeit des Projekts stehen 
beispielhaft für eine gelungene kommunale Praxis in der Förderung sprachlicher 
Teilhabe und soziokultureller Verständigung. Die positive Resonanz aus den 
Einrichtungen sowie die nachhaltige Verankerung im städtischen Alltag verdeutlichen 
den gemeinsamen Erfolg dieses wichtigen Angebots: 
 
der bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln sagt 
Danke. 
 
 
 
Die vorliegenden Auswertungen basieren auf der sorgfältigen Erfassung und Analyse durch 
Sergio Plaßmann, bikup Sprachmittlerpool.

Mitteilung Ausschuss

4509 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162/3 
 
Vorlagen-Nummer 23.12.2025 
 3463/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 13.01.2026 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 15.01.2026 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 19.01.2026 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In-
ternationales 26.01.2026 
Jugendhilfeausschuss 27.01.2026 
 
Sprach- und Integrationsmittlungspool für die Stadt Köln – bikup Jahresbericht 2024 
Zusammenfassung in Einfacher Sprache 
 
Die Stadtverwaltung nutzt sog. Sprach- und Integrationsmittler*innen. Das sind ausge-
bildete Fachkräfte, die für eine gute Verständigung von Menschen mit unterschiedli-
chen Sprachen sorgen. Dafür stehen im Jahr 200.000 € zur Verfügung.   
Diese Fachkräfte werden oft in Schulen und Kitas oder bei Gesprächen mit geflüchte-
ten Menschen in Ämtern für schwierige Gespräche hinzugerufen.   
In 106 Sprachen und Dialekten stehen Fachkräfte der Firma bikup gGmbH zur Verfü-
gung. 
Der Jahresbericht zeigt, dass im Jahr 2024 über 1.300 Einsätze dieser Fachkräfte er-
folgte. 
 
Mitteilung 
 
Für die Integration geflüchteter Menschen steht seit 2015 im Rahmen des Interkultu-
rellen Maßnahmenprogramms ein Pool für den stadtweiten Einsatz von Sprach- und 
Integrationsmittler*innen als wesentliche Verbesserung der Teilhabe- und Integrati-
onschancen von (Neu-)Zugewanderten und als Maßnahme zur Interkulturellen Öff-
nung der Verwaltung zur Verfügung. Im Rahmen eines jährlichen Budgets von 
200.000 € können städtischen Dienststellen, KiTas und Schulen Unterstützungsleis-
tungen aus einem Sprach- und Integrationsmittlungspool abrufen.  
 
Seit Beginn des Projektes wurde zuerst bis 2018, anschließend mit weiteren Aus-
schreibungsverfahren die bikup gGmbH, ein zertifizierter Bildungsträger beauftragt, 
ausgebildete Sprach- und Integrationsmittler*innen einzusetzen. 
 
Die Buchung einer zertifizierten Sprach- und Integrationsmittlerin bzw. eines -mittlers

2 
 
ist für städtische Dienststellen, städtische Kindergärten und Kölner Schulen möglich, 
wenn 
 
– komplexe Sachverhalte zu klären sind, 
– verbindliche Absprachen zu treffen sind, 
– konfliktreiche und/oder besonders (kultur-)sensible Gespräche zu führen sind mit 
Kölner*innen, deren Deutschkenntnisse und ihre eigenen Sprachkenntnisse für das 
zu besprechende Anliegen nicht ausreichen. 
 
Sprach- und Integrationsmittler*innen werden gebraucht, da sie fachspezifisch, umfas-
send, allparteiisch und transparent dolmetschen. Bei Bedarf können sie soziokulturel-
les Hintergrundwissen vermitteln, länderspezifische Unterschiede bei der Versorgung 
erläutern und bei Kommunikationsstörungen angemessen intervenieren. Sie kennen 
die Strukturen und Aufgaben städtischer Dienststellen und Einrichtungen sowie verfü-
gen über ein klares Rollenverständnis. Sie unterliegen der Schweigepflicht. 
 
In 106 Sprachen und Dialekten kann diese professionelle Unterstützung angefordert 
werden, die zumeist innerhalb weniger Tage zur Verfügung steht. 
Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Fachkräfte können sich mit Hilfe der 
Mittler*innen auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam verbindliche Absprachen tref-
fen und umsetzen. 
 
Sprach- und Integrationsmittlung ist zudem ein sehr wirksames Instrument der Inter-
kulturellen Öffnung der Verwaltung, das sowohl auf der individuellen als auch auf der 
strukturellen Ebene ansetzt. So zeigt die kultursensible Sprachmittlung der Fachkräfte 
in konfliktbehafteten Situationen zum einen deutlich das Potenzial von Menschen mit 
internationaler Familiengeschichte auf: Sie können ihre interkulturelle Kompetenz und 
Mehrsprachigkeit professionell einsetzen und dadurch zu einer Deeskalation und Klä-
rung wesentlich beitragen. Zum anderen erhöht sich durch ihren Einsatz auch die Zu-
friedenheit der Bürger*innen, da Zugangsbarrieren zum städtischen Dienstleistungs-
angebot abgebaut und diese darüber hinaus besser an die Bedarfe aller Kölner*innen 
angepasst werden. 
 
Aktuell liegt der Jahresbericht für den Sprach- und Integrationsmittler*innenpool für 
das Jahr 2024 vor: Es wurden insgesamt 1.314 Einsätze mit 1.742 Einsatzstunden ab-
gerechnet: 
 
778 Einsätze in Schulen, 519 für die Begleitung zu Ämtern und 26 in KiTas. Der aus-
führliche Jahresbericht der bikup gGmbH für 2024 ist als Anlage beigefügt. 
 
Anlagen 
Anlage 1: bikup Broschüre 12_2025 
Anlage 2: Jahresbericht 2024 bikup Sprachmittlerpool für die Stadt Köln 
 
 
gez. Burmester

Beratungsverlauf (5)

13.01.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
TOP 5.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
15.01.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 4.3.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.01.2026 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.01.2026 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.01.2026 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3463/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
23.12.2025
Erstellt
03.12.2025 14:52