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0139/2017

Ziele, Aufgaben, Strukturen und Prozesse der gemeinsamen `Europa Kooperation Köln´ (EKK), getragen von der Stadt Köln und dem Stadtwerke Köln Konzern

Mitteilung Ausschuss 25.01.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales, Sitzung am 06.02.2017, TOP 2.2

Mitteilung Ausschuss

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170112_Konzept_EuropaKooperationKöln

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Mitteilung Ausschuss

1811 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
OB/OB/5 
 
25.01.2017 
Vorlagen-Nummer 
 0139/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 06.02.2017 
 
Ziele, Aufgaben, Strukturen und Prozesse der gemeinsamen `Europa Kooperation Köln´ (EKK), 
getragen von der Stadt Köln und dem Stadtwerke Köln Konzern 
Der Rat der Stadt Köln hat am 23.05.2015 als Begleitbeschluss zur Haushaltssatzung die Verwaltung 
beauftragt, ein Konzept vorzulegen, das u.a. die Stärkung und Bündelung des Fördermonitorings zur 
Drittmitteleinwerbung (z.B. EU-Förderkulisse) und des damit verbundenen Projektmanagements mit-
samt Ressourcen beinhaltet.  
 
Dieses Konzept wird zurzeit erarbeitet. Es sieht unabhängig von der Fördermittelthematik eine enge 
Zusammenarbeit mit dem Stadtwerke Köln Konzern und der Region Köln/Bonn vor. 
 
In seiner Sitzung am 29.06.2016 hat sich der Arbeitskreis des Kölner Netzwerks Daseinsvorsorge 
(KNDV) erstmals mit dem Entwurf “Handlungskonzept Europa“ befasst und den Ausbau und die Ver-
tiefung der Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Stadtwerke Köln Konzern in der Europaar-
beit sowie die enge Einbeziehung des Region Köln/Bonn e.V. grundsätzlich gutgeheißen. In seiner 
Sitzung am 12.01.2017 hat der Arbeitskreis des KNDV das als Anlage beigefügte Konzept der ge-
meinsamen “Europa Kooperation Köln (EKK)“ verabschiedet, das deren Ziele, Strukturen und Pro-
zesse näher ausführt und definiert und das hiermit dem Ausschuss für Allgemeine Verwaltung und 
Rechtsfragen/Vergabe/Internationales zur Kenntnis gegeben wird. 
 
 
Anlage: 
 
Ziele, Aufgaben, Strukturen und Prozesse der gemeinsamen `Europa Kooperation Köln´ (EKK), ge-
tragen von der Stadt Köln und dem Stadtwerke Köln Konzern 
 
 
gez. Reker

170112_Konzept_EuropaKooperationKöln

19334 Zeichen

Rainer Plaßmann 0221/ 178 - 2800 r.plassmann@stadtw erkekoeln.de 
Nadine Fischer 0221/ 178 - 2953 n.fischer@stadtwerk ekoeln.de 
Frieder Wolf 0221/ 221-26031 frieder.wolf@stadt-koe ln.de 
Dr. Reimar Molitor 0221/ 925477-21 molitor@region-k oeln-bonn.de 
 
12. Januar 2017 
 
Ziele, Aufgaben, Strukturen und Prozesse der gemeinsamen 
„Europa Kooperation Köln (EKK)“, getragen von der Stadt Köln und dem 
Stadtwerke Köln Konzern 
 
Der Rat der Stadt Köln hat am 23.05.2015 als Begleitbeschluss zur Haushaltssatzung die 
Verwaltung beauftragt, ein Konzept vorzulegen, das u.a. die Stärkung und Bündelung des 
Fördermonitorings zur Drittmitteleinwerbung (z.B. EU-Förderkulisse) und des damit verbun-
denen Projektmanagements mitsamt Ressourcen beinhaltet.  
 
Dieses Konzept der Stadt Köln wird zurzeit erarbeitet. Es sieht unabhängig von der Förder-
mittelthematik eine enge Zusammenarbeit mit dem Stadtwerke Köln Konzern und der Region 
Köln/Bonn vor. Für diesen letzteren Aspekt wird hiermit ein Konzept vorgelegt. 
 
In seiner Sitzung am 29.06.2016 hat sich der Arbeitskreis des Kölner Netzwerks Daseinsvor-
sorge (KNDV) erstmals mit dem Entwurf “Handlungskonzept Europa“ befasst und den Aus-
bau und die Vertiefung der Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Stadtwerke Köln 
Konzern in der Europaarbeit sowie die enge Einbeziehung des Region Köln/Bonn e.V. 
grundsätzlich gutgeheißen. Auftragsgemäß konkretisiert das hiermit vorgelegte Papier die 
Ziele, Aufgaben, Strukturen und Prozesse der gemeinsamen “Europa Kooperation Köln 
(EKK)“, die der Arbeitskreis des KNDV am 12.01.2017 verabschiedet hat. 
 
1. Ableitung und Begründung für den Ausbau der geme insamen Europaarbeit 
Die großen Herausforderungen, vor denen die Gebietskörperschaften stehen, sind vielfach 
nur gemeinsam mit den kommunalen Unternehmen umzusetzen. Dies setzt auch eine enge 
Abstimmung und Kooperation mit ihnen in der Europaarbeit voraus. 
 
Seit der Einheitlichen Europäischen Akte von 1986 werden die Handlungsmöglichkeiten 
europäischer Städte in zunehmendem Maße durch EU-Recht (mit-)bestimmt. Immer deutli-
cher greift die Regelsetzung der EU-Ebene unmittelbar in das Handeln der kommunalen 
Akteure ein. Dies betrifft u.a. Dienstleistungen der Daseinsvorsorge, aber auch das Finanz-
wesen, die kommunale Wirtschaft, Verkehrskonzepte und die urbane Planung. So unterlie-

2 
gen inzwischen viele Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge europäischem Recht. Dies 
gilt z.B. für das Vergaberecht, das Beihilferecht, das Wettbewerbsrecht und in Teilen sogar 
für die Steuergesetzgebung. 
 
Die Stadt, die städtischen Unternehmen sowie die Region Köln/Bonn, Lebensraum von über 
drei Millionen Menschen, sind darüber hinaus in vielen Sektoren von politischen Entschei-
dungen aus Brüssel betroffen, die dann wiederum auf kommunaler und regionaler Ebene 
umgesetzt werden müssen. 
 
Dazu zählen zum Beispiel folgende Politikbereiche: 
 Umwelt-, Energie- und Klimapolitik 
 Verkehrspolitik 
 Stadtentwicklung / regionale Entwicklung 
 Digitale Agenda 
 Wirtschaftspolitik / Wettbewerbsfähigkeit im Rahme n der EU-Binnenmarktpolitik 
 Strukturförderung 
 Kulturpolitik 
 Migration und Integration 
 Unionsbürgerschaft und Freizügigkeit 
 Urbane Agenda / Pakt von Amsterdam (30.05.2016) 
 
Inzwischen haben mehr als 80 Prozent der europäischen Gesetzgebung Einfluss auf Städte, 
Kreise und Gemeinden. Andererseits sollen die Städte und Regionen seit dem Vertrag von 
Lissabon auch ihrerseits eine zentrale Rolle für die wirtschaftliche, kulturelle und politische 
Entwicklung der Europäischen Union spielen. 
 
Die „Urbane Agenda“ und die „Europa 2020-Strategie“ der EU-Kommission definieren die 
politischen Leitplanken der auch für die Stadt Köln und die Region relevanten EU-Förder-
programme. Viele Vorhaben sind ohne Fördermittel des Landes, des Bundes und vor allem 
auch der EU nicht finanzierbar. Die aktuelle Förderphase endet zwar erst im Jahr 2020, die 
politische Diskussion zur Programmierung der nächsten Förderphase beginnt aber bereits 
jetzt. Es liegt im gemeinsamen Interesse, die städtische Dimension auch in den neuen För-
derprogrammen fest zu verankern und weiter auszubauen.  
 
Städte und Kommunen verfügen in vielen Bereichen über eine große Expertise, und ihr 
Know-how und ihre Praxiserfahrung sind für die erfolgreiche Politikgestaltung auf europäi-
scher Ebene von elementarer Bedeutung. Nicht zuletzt deshalb werden Städte und Kommu-
nen von der EU-Kommission und dem EU-Parlament zunehmend als wichtige Gesprächs-
partner angesehen. Sie vertreten nicht Partikularinteressen, sondern sind dem 
(europäischen) Gemeinwohl verpflichtet, haben einen Daseinsvorsorgeauftrag und sind für 
die Verankerung der europäischen Idee sowie für die Umsetzung von auf EU-Ebene 
getroffenen legislativen Entscheidungen auf kommunaler Ebene verantwortlich.  
 
Die Stadt Köln und die Region Köln/Bonn profitieren von der europäischen Integration und 
vom europäischen Binnenmarkt. Je tiefer europäische Entscheidungen in kommunale 
Prozesse eingreifen, desto wichtiger wird es für die politische Legitimation der EU, dass sich 
die kommunale Ebene aktiv in den europäischen Willensbildungs- und Entscheidungs-

3 
prozess einbringt. Auch dies begründet eine stärkere Befassung der Stadt Köln und der 
Metropolregion mit europäischen Themen und die pro-aktive Zusammenarbeit mit den euro-
päischen Institutionen. 
 
Alle diese Aspekte sprechen für eine stärkere Einbindung der Stadt Köln, der städtischen 
Unternehmen und der Region Köln/Bonn in den europäischen Diskurs und EU-Gesetzge-
bungsprozess sowie eine strukturierte Zusammenarbeit untereinander.  
 
2. Ausgangssituation  
Die Stadt Köln, ihre städtischen Beteiligungsgesellschaften und die Region Köln/Bonn verfü-
gen jeweils bereits über entwickelte Strukturen in der Europaarbeit. Sie beteiligen sich z.B. 
seit Jahren erfolgreich an EU-Förderprogrammen, sind darüber hinaus auf EU-Ebene zum 
Teil direkt, zum Teil im Rahmen von europäischen Städtenetzwerken und Verbänden 
(Eurocities, CEMR/RGRE, Metrex, CEEP etc.) aktiv und nehmen vor allem in den sektoralen 
Bereichen ihre jeweilige Interessensvertretung wahr. Ziel ist es, diese entwickelten Struktu-
ren durch Synergiebildung und strukturierte Kooperation zum gemeinsamen Vorteil („win 
win“) noch wirkungsvoller zu machen.  
 
Das gilt insbesondere für ein noch erfolgreicheres Lobbying in den die kommunale Ebene 
betreffenden Politikfeldern, insbesondere mit Blick auf die „Urbane Agenda“, Themen der 
kommunalen Daseinsvorsorge sowie die Förderphase 2020-2026. 
 
Je nach Maßnahme soll die Zusammenarbeit zwischen den Europaakteuren der Stadt Köln, 
den städtischen Unternehmen und Beteiligungen sowie der Region Köln/Bonn e.V. aber 
auch für eine erfolgreiche Akquise von EU-Fördermitteln für gemeinsame städtische 
Schlüsselprojekte genutzt werden. Das EU-Projekt GrowSmarter ist dafür ein positives 
Beispiel. 
 
3. Ziele und Aufgabenbereiche 
Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Köln, dem Stadtwerke Köln Konzern und der 
Region Köln/Bonn im Bereich der kommunalen Europaarbeit soll stärker verknüpft, intensi-
viert, ausgebaut und sichtbarer gemacht werden. 
 
Die Ziele und Aufgaben einer stärker aufeinander abgestimmten und miteinander verknüpf-
ten Europaarbeit sind somit folgende: 
 frühzeitige Einbringung städtischer / metropolregi onaler Interessen in die Politik der EU, 
 Aufbau und Pflege von politischen und (kommunal-)w irtschaftlichen Partnerschaften auf 
EU-Ebene, 
 intensivierte und besser abgestimmte Lobbyarbeit i n europäischen Netzwerken und 
Verbänden, 
 Entwicklung und Realisierung von europäischen Proj ekten, u.a. auch mit Partnerstädten, 
 Akquise von europäischen Fördergeldern, 
 Stärkung der städtischen Dimension in der EU-Polit ik und den EU-Förderprogrammen, 
 Initiierung eines Diskurses in der Stadt und der R egion, der die Formulierung von 
gemeinsamen Positionen gegenüber Europa zum Ziel hat,

4 
 Vertiefung des direkten Dialoges mit den europäisc hen Institutionen, um einerseits den 
Handelnden in diesen Institutionen mögliche Auswirkungen ihrer Politiken auf Städte und 
Regionen aufzuzeigen und ihnen andererseits Anregungen für konkrete Politiken zu 
geben, 
 Werben für die europäische Idee und Schaffung eine r europäischen Öffentlichkeit auf 
lokaler und regionaler Ebene. 
 
Daraus leiten sich für die gemeinsame strategische europapolitische Arbeit drei Handlungs-
stränge ab: 
 Lobbying: 
Bündelung und Wahrnehmung städtischer und regionaler Interessen (horizontale und 
sektorale) sowie deren Vertretung gegenüber den Entscheidungsträgern im EU-
Mehrebenensystem (Europäisches Parlament, Ministerrat, Europäische Kommission, 
Bund, Land). 
 
 Information und Beratung: 
Beschaffung, Bündelung und Vermittlung von Informationen aus der und über die EU für 
Rat und Verwaltung sowie für die städtischen Unternehmen und Beteiligungen.  
Ggf. in Zusammenarbeit mit dem von der Stadt Köln und dem Region Köln/Bonn e.V. 
gemeinsam getragenen Europe direct Informationszentrum auch Information der 
Bürgerinnen und Bürger  
 
 EU-Fördermittelmonitoring und EU-Projektmanagement :  
Informationsbeschaffung zu und Akquise von EU-Fördergeldern für städtische Projekte 
sowie ggf. eng aufeinander abgestimmtes EU-Projektmanagement für Gemein-
schaftsprojekte (z.B. Stadt und städtische Gesellschaften; Bsp. GrowSmarter).  
 
4. Aufbau und Struktur “Europa Kooperation Köln (EK K)“ 
Für eine verstärkte und besser koordinierte europapolitische Zusammenarbeit sollen die 
bereits bestehenden Arbeitsstrukturen innerhalb der Stadt Köln, die hier durch das Büro für 
internationale Angelegenheiten gemäß der Geschäftsanweisung Internationale 
Angelegenheiten (GIA) koordiniert werden, und des Stadtwerke Köln Konzerns, hier 
koordiniert durch die Stabsstelle Daseinsvorsorge, in dem Sinne genutzt werden, dass 
zwischen dem Büro für Internationale Angelegenheiten und der Stabsstelle Daseinsvorsorge 
eine gemeinsame „Europa Kooperation Köln (EKK)“ etabliert wird. Die bisherigen internen 
Zuständigkeiten und Kompetenzen bei der Stadt Köln und dem Stadtwerke Köln Konzern 
ändern sich dadurch nicht. 
Die „Europa Kooperation Köln (EKK)“ soll für die Stadt Köln und ihre kommunalen Unter-
nehmen die gemeinsamen europapolitischen Interessen identifizieren und sowohl im 
Innenverhältnis als auch gegenüber den EU-Institutionen koordinieren und bündeln, um so 
die europäische Metropole Köln zu stärken und europapolitisch zu profilieren. 
In einem zweiten Schritt könnte diese Kooperation zum Nukleus eines gemeinsamen „Euro-
pabüros“ der sich derzeit entwickelnden Metropolregion werden.

5 
4.1 Aufgaben und Arbeitsprogramm 
Die Hauptaufgaben der „Europa Kooperation Köln (EKK)“ sind: 
 Abstimmung und Koordination der kommunalen und der  kommunalwirtschaftlichen 
Lobbyarbeit für Brüssel,  
 Information und Beratung von Politik und Verwaltun g, der Konzerngesellschaften des 
Stadtwerke Köln Konzerns und der Mitglieder des KNDV über EU betreffende Themen 
und Angelegenheiten, 
 Aufeinander abgestimmte Betreuung von und Mitarbei t in (Städte-) Netzwerken und 
Verbänden auf der europäischen Ebene,  
 Abgestimmtes Monitoring und zielgerichtete Akquise  von EU-Fördermitteln für identifi-
zierte gemeinsame Schwerpunktprojekte sowie stärkere strukturierte Zusammenarbeit 
mit dem Dienstleister COMPASS 
1, 
  (Pro)aktive Ansprache für EU-Institutionen (Kommi ssion, Parlament) zu allen die Stadt 
Köln betreffenden Angelegenheiten. 
Die „Europa Kooperation Köln (EKK)“ erstellt – unter Einbezug des KNDV – ein jährliches 
Arbeitsprogramm mit den wichtigsten Schwerpunkten und Zielvorgaben. Dieses gibt den 
Rahmen für die gemeinsame Europaarbeit vor und orientiert sich u.a. an den Zielvorgaben 
des Pakts von Amsterdam sowie dem jährlichen Arbeitsprogramm der EU-Kommission. 
 
4.2 Strukturen 
Die „Europa Kooperation Köln (EKK)“ soll zukünftig die gemeinsame Europaarbeit in einer 
verbindlich vereinbarten und im Folgenden skizzierten strukturierten Zusammenarbeit 
zwischen der Stadt Köln und dem Stadtwerke Köln Konzern umsetzen:  
 Die zentrale Koordinierungsverantwortung obliegt d em Büro für internationale 
Angelegenheiten der Stadt Köln.  
Das Büro für internationale Angelegenheiten der Stadt Köln vertritt dabei die gemäß GIA 
dezernatsübergreifend abzustimmenden Interessen der Stadt Köln und gewährleistet die 
Setzung von Themenschwerpunkten, den Informationsaustausch mit und den 
Wissensfluss zu und von den einzelnen Dezernaten sowie die Einbeziehung des Region 
Köln/Bonn e.V. über die Kooperationsrunde Europa und die Dienstleistungsagentur 
COMPASS. 
 Die Stabsstelle Daseinsvorsorge der Stadtwerke Köl n GmbH gewährleistet diese 
Informations- und Transferleistung für die Interessen und Themenbandbreite des Stadt-
werke Köln Konzerns und der einzelnen Konzerngesellschaften. 
 Für die „Europa Kooperation Köln (EKK)“ werden kei ne eigenen Räumlichkeiten und kein 
zusätzliches Personal benötigt. Alle o.g. Tätigkeiten können von den Leitern und Mitar-
beitern der beiden Büros in deren jeweiligen Räumlichkeiten und mit den vorhandenen 
                                                
1 COMPASS ist die Förderinformationsdrehscheibe des Region Köln/Bonn e.V., auf deren Dienste auch 
die Stadt Köln zugreift. COMPASS informiert, begleitet und unterstützt regionale Akteure im Kontext der 
förderrechtlichen Rahmenbedingungen in allen Phasen der Akquise und Umsetzung von 
Förderprojekten – von der Wettbewerbsteilnahme bis zum Schlussverwendungsnachweis. Ergänzt wird 
das Servicepaket durch regionale Informationsveranstaltungen sowie speziell auf die Anforderungen an 
Förderprojekte zugeschnittene Workshop- und Seminarangebote. Die von COMPASS angebotene 
Fördermittelinformation umfasst Förderprogramme, die von Land, Bund und der EU direkt bereitgestellt 
werden.

6 
Ressourcen geleistet werden.2 
 
Anm: Eines eigenen Büros in Brüssel, das Mittel i.H. von mindestens 100.000 € 
(Personal, Büromiete) binden würde, bedarf es wegen der kurzen räumlichen Distanz 
und guten Zugverbindung zwischen Köln und Brüssel zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Die 
notwendigen persönlichen Kontakte zu den europäischen Institutionen in Brüssel sollen 
stattdessen bis auf Weiteres durch regelmäßige, arbeitsteilig wahrzunehmende Brüssel-
Termine gewährleistet werden. 
 Ziel der „Europa Kooperation Köln (EKK)“ ist im Ke rn eine bessere Abstimmung und eine 
effizientere Herangehensweise an für die Stadt und ihre kommunalen Unternehmen 
relevante europapolitischen Themen. Dafür reichen i.d.R. telefonische Absprachen, 
regelmäßige Arbeitstreffen sowie die gemeinsame Bearbeitung und Auswertung von 
Dokumenten und Papieren aus, was z.B. durch die Nutzung digitaler Arbeitsweisen (E-
Mail, etc.) mit wenig Aufwand möglich ist. Auch die Wahrnehmung von relevanten 
Terminen in Brüssel kann so besser koordiniert und arbeitsteilig wahrgenommen werden. 
 Die Akteure der „Europa Kooperation Köln (EKK)“ tr effen sich in einem auch kurzfristig 
abstimmbaren, ansonsten regelmäßig stattfindenden Jour-Fixe, um aktuelle Themen, 
Entwicklungen und Handlungsstrategien zu besprechen. 
Für eine kontinuierliche, stringente und strategisch ausgerichtete Europaarbeit der Stadt 
Köln und ihrer Unternehmen sollen diese Arbeitstreffen i.d.R. monatlich, mindestens aber 
vierteljährlich stattfinden. Der Dienstleister COMPASS der Region Köln/Bonn wird bei 
Bedarf zu den Treffen eingeladen. 
 
4.3 Anbindung der „Europa Kooperation Köln (EKK)“  an das KNDV 
 Die Mitglieder des KNDV werden per Mail über jegli che Vorhaben und Aktionen 
informiert. Die Mitarbeiter der „Europa Kooperation Köln (EKK)“ stellen dabei sicher, dass 
Positionen und Interessen der weiteren Akteure des KNDV in ihrer Europaarbeit stets mit 
bedacht werden bzw. in diese mit einfließen. Dies wird durch einen engen telefonischen 
und schriftlichen (E-Mail) Austausch gewährleistet. Die Akteure des KNDV können die 
gemeinsame Europaarbeit darüber hinaus jederzeit aktiv mitgestalten und selbst Themen 
auf die Agenda setzen, indem sie die für sie relevanten Themen der „Europa Kooperation 
Köln (EKK)“ mitteilen. 
 Bei den zukünftigen Sitzungen des KNDV wird der Be richt über die Tätigkeiten der 
„Europa Kooperation Köln (EKK)“ sowie eine Diskussion über die strategische Ausrich-
tung ihrer Europaarbeit (Themensetzung, Schwerpunkte, aktuelle EU-Vorhaben und 
Handlungsanforderungen etc.) regelmäßig ein fester Tagesordnungspunkt sein.   
 
 
 
                                                
2 Die im Rahmen des von der Stadt Köln zu erstellenden Gesamtkonzepts zum städtischen 
Fördermittelmonitoring und Projektmanagement zu beantwortende Frage nach möglicherweise 
zusätzlich notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen bleibt von der Planung der „Europa 
Kooperation Köln (EKK)“ unberührt (Gesamtkonzept Fördermittelmonitoring betrifft nur die Stadt Köln).

7 
5. Nächste Schritte: 
 Mitteilung an den Stadtvorstand sowie die unter de m Dach des Stadtwerke Köln 
Konzerns zusammengeschlossenen Unternehmen zur Einrichtung der „Europa 
Kooperation Köln (EKK). 
 Mitteilung an den Ausschuss `Allgemeine Verwaltung  und Rechtsfragen/Vergabe/ 
Internationales´ des Rats der Stadt Köln zur Einrichtung der „Europa Kooperation Köln 
(EKK)“ (möglichst zur Sitzung am 06.02.2017).  
 Kick-off-Arbeitstreffen der „Europa Kooperation Kö ln (EKK)“ zur Arbeitsaufteilung / 
Einteilung von Zuständigkeiten und Koordinierung der Informations- und Lobbyarbeit 
(März/April 2017). 
 Erarbeitung eines gemeinsamen Arbeitsprogramms/Akt ionsplans 2017 (1. Quartal 2017)  
insb. zu folgenden Punkten: 
o Identifizierung von Themenschwerpunkten und Erarbe itung von Strategien zur besse-
ren Rechtsetzung für Städte und kommunale Unternehmen, auch im Hinblick auf die 
nächste Förderphase, sowie Suche nach europäischen Kooperationspartnern für 
diese Aufgaben (primäres Ziel des Pakts von Amsterdam ). 
o Identifizierung und Priorisierung gemeinsamer Schl üsselprojekte der Stadt und der 
städtischen Unternehmen, z.B. in den Bereichen 
− Klimaschutz, Energieeffizienz und nachhaltige Stad tentwicklung 
− Digitale Agenda mit dem Ziel, Köln als „Best-Pract ice-Beispiel“ zu Digital Hub, 
Open Data etc. innerhalb der EU zu positionieren,  
sowie Entwicklung effizienter, aufeinander abgestimmter Projektmanagementstruk-
turen für solche gemeinsame EU-Projekte. 
Anm.: Dadurch entsteht gute Reputation und erhöhen sich die Chancen auf Förde-
rung von Anschlussprojekten. 
o Terminplan für Präsenzen in Brüssel (Anlässe, Anli egen, Gesprächspartner etc.) bzw. 
Teilnahme an europäischen Netzwerktreffen (insb. Eurocities und CEEP), einschl. 
Sitzung des KNDV in Brüssel mit Vertretern der europäischen Institutionen. 
 Vorstellung der „Europa Kooperation Köln (EKK)“  
a) in einer gemeinsamen Pressekonferenz der Stadt Köln und des Stadtwerke Konzerns 
(alternativ: Pressemitteilung) 
b) in der nächsten Sitzung der Kooperationsrunde Europa der Region Köln/Bonn 
c) in Brüssel: ausgewählte MEPs und Kommissionsbeamte, NRW-Landesvertretung, 
Eurocities, CEMR, CEEP, Europabüro der deutschen Kommunalverbände etc.   
(1. und 2. Quartal 2017). 
 Konzipierung eines Internetauftritts für die „Euro pa Kooperation Köln (EKK)“ (im Laufe 
des Jahres 2017 ).

Beratungsverlauf (1)

06.02.2017 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0139/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
25.01.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27