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1390/2024

Ergänzende Beantwortung einer schriftlichen Anfrage (AN1506/2023) der Bündnispartner aus der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vom 28.08.2023 betr. Sachstand "Kunst im öffentlichen Raum" (KEP). Erstmalige Beantwortung 0367/2024.

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 30.04.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 30.04.2024, TOP 10.7

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

3166 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer 30.04.2024 
 1390/2024 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 30.04.2024 
 
Ergänzende Beantwortung einer schriftlichen Anfrage (AN 1506/2023) der Fraktionen 
Bündnis90/Die Grünen, CDU und Volt aus der Sitzung des Ausschusses Kunst und 
Kultur vom 28.08.2023 betr. Sachstand "Kunst im öffentlichen Raum" (KEP). Erstmalige 
Beantwortung  0367/2024. 
 
Fragestellungen: 
 
Das Thema „Kunst im öffentlichen Raum“ ist ein wesentlicher Bestandteil der Kulturentwick-
lungsplanung (KEP) für Köln. Unter anderem sieht die KEP auch Neuerungen und Kompe-
tenzerweiterungen mit Blick auf Kunst im öffentlichen Raum vor (vgl. S. 161, KEP-Broschüre): 
 
1. So soll der Kunstbeirat eine erweiterte Rolle im Sinne einer Kunstkommission mit eige-
nem Etat (gespeist aus Anteilen an Baukosten) erhalten. Wie lautet der Sachstand 
dazu? 
 
2. Wie lautet der Sachstand zur Entwicklung einer Struktur für die Beauftragung von 
Künstler*innen im Rahmen von Stadtentwicklung und Stadtgestaltung? 
 
Antwort der Verwaltung:  
 
Zu 1. Der Kunstbeirat hat aus eigenen Mitteln die Erstellung eines Konzepts für eine Um-
wandlung des Kunstbeirates zu einer Kunstkommission beauftragt, das als Grundlage 
für weiterführende Gespräche mit Politik und Verwaltung dienen soll. Das Konzept liegt 
vor. Erste offizielle Gespräche mit den kulturpolitischen Sprecher*innen sind für das 
erste Quartal 2024 geplant.  
 
Ergänzung: 
In der Sondersitzung des Kunstbeirates am 29.02.2024 erörterten die Mitglieder des 
Kunstbeirates und Vertreter*innen der Politik den Stellenwert und die zukünftige Neu-
gestaltung des Kunstbeirates.  
 
Die Vertreter*innen der Kulturpolitik betonen die Wichtigkeit des Kunstbeirates als Gre-
mium und erkennen dessen Problem der zu geringen Sichtbarkeit über den Kulturbe-
reich hinaus. Es herrscht Konsens darüber, dass der Kunstbeirat eine Weiterentwick-
lung und eine Aufwertung braucht. Die Fraktionsvertreter*innen beabsichtigen, einen 
gemeinsamen Antrag in den Rat einzubringen, um dem Thema größere Aufmerksam-
keit zu verschaffen. Ein Fachgespräch ist für Mai 2024 geplant.

2 
 
Zu 2. Der Kunstbeirat plädiert bei Großbauprojekten für eine frühzeitige Beteiligung zu Be-
ginn der Planungen, bestenfalls bereits beim „Kick-off-Treffen“. Nur gelegentlich neh-
men die „bauenden“ und „bauplanenden“ Dezernate bzw. Ämter eine planerisch-künst-
lerische Beratung durch den Kunstbeirat in Anspruch. Im Rahmen der Diskussion um 
die Neupositionierung des Kunstbeirates wird auch die Frage nach verstärkter Einbin-
dung von Künstler*innen in Angelegenheiten der Stadtentwicklung und Stadtgestaltung 
dezernatsübergreifend zu erörtern sein. 
 
Ergänzung: 
 Weiterentwicklungen und Ergebnisse zu möglicher Partizipation von Künstler*innen 
und Kulturexpert*innen bei Stadtentwicklungs- und Stadtgestaltungsprozessen sind 
abhängig vom weiteren Verlauf der Gespräche zwischen Kulturverwaltung, Bauverwal-
tung und Politik, auch hinsichtlich der Frage nach einer Aufwertung des Kunstbeirates 
zu einer Kunstkommission. 
 
Gez. Charles

Beratungsverlauf (1)

30.04.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 10.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1390/2024
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
30.04.2024
Erstellt
23.04.2024 14:26