2365/2023
Baubeschluss für den barrierefreien Umbau der Bushaltestelle Deckstein (2 Haltekanten) der KVB-Linie 146 im Stadtbezirk Lindenthal, den Umbau der Kreuzung Gleuler Str./ Decksteiner Str. und die Erneuerung der Lichtsignalanlage sowie Freigabe von inve
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 2 Deckstein Lageplan
2912 Zeichen
Gleueler Straße INFO M M M A T. Anschluss an Bestand Schutzstreifen Radfahrstreifen 2,00m Radweg 30x30x8cm anthrazit Anschluss an Bestand Kleinpflaster Grauwacke 3x9cm Kleinpflaster Granit 3x9cm Kleinpflaster Grauwacke 3x9cm Rückbau LSA Fußgänerfurt mit Rundbord +3cm BestehendeZufahrt Poller Poller Bestehender Radweg - Neue Markierung Anschluss an Bestand Bestehender Gehweg S 1 D3 1.1 1 6 m VD Rückbau LSA 50 25 25 2.00 25 3.00 25 4.36 5 11.27 4.36 5 8.04 3.92 8.04 20 2.60 50 50 1.50 1.50 1.50 25 50 25 2.00 50 20 VZ 267 Anliegerfrei 3 t,5 VZ 306 VZ 1020-30 VZ 253 VZ 205 Linien- verkehrfrei VZ 250 VZ 1026-32 VZ 267 VZ 209-10 VZ 205 VZ 209-20 VZ 205 VZ 267 VZ 222-20 VZ 605-20 Linien- verkehrfrei VZ 250 VZ 1026-32 Linien- verkehrfrei VZ 250 VZ 1026-32 VZ 205 VZ 267 VZ 205 VZ 267 VZ 205 2 2.1 F2/A F2.1/A ARHF2 AHBLF2/aF ARHF2.1 AHBLF2.1/aF 20 20.1 VD21 VD VD11ca. 40 m vor Haltlinie S 1 NullabsenkungNullabsenkung im Bereich Gehweg und Radweg $XIEDX:DUWHIOlFKH Betondecke 24 cm Asphalttragschicht 10 cm Fuge gem. ZTV-Fug 2.70 Wartefläche Bus )XZHJ3IODVWHUEHODJ gemäß RStO 12 ; Pflaster ; Tafel 6 ; Zeile 1 Betonsteinpflaster 8 cm Splitt- Sandgemisch 4 cm Schottertragtschicht 15 cm Frostschutzschicht 13 cm Gesamtaufbau 40 cm Kasseler Sonderbordstein Stichmaß 18cm 0.64m x 0.52m 640x520 Lageplan Deckstein Stadt Köln Scheidtweilerstraße 38 50933 Köln KÖLNER VERKEHRS - BETRIEBE AG Bearb. Gepr. Betriebsleiter BO-Strab -Bereich- Deckstein Lageplan Datum: Maßstab: 1 : 250 13.09.2023 Strecke X Ind. -66- Amt für Straßen- und Verkehrsentwicklung U:/xxxx für Städtebau und Architektur Ingenieure D - 67716 Heltersberg Hauptstraße 44 Telefon 0 63 33 - 2 75 98-0 Fax 0 63 33 - 2 75 98-99 E-mail info@isa-heltersberg.de Bearb. Gez. Gepr. Aug. 22 Na Ku Aug. 22 Ru Erstmals verteilt am: Rev. Art der Änderung Datum bearb. gepr. Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet Köln Gleueler Straße ENTWURFSPLANUNG Systemschnitt 1-1 M 1:50 -1131- -153- -1202- -202- RheinEnergie AG - Fachbereich TAS Bestand LEGENDE Planung Trafostation (Fremdplanung) Buswartehalle (FGU: Design Foster) Gehwegplatten (30/30/8, alt Graphit, quer verlegt) Verkehrsfläche aus Beton (Vollausbau) Verkehrsfläche aus Asphalt (Deckensanierung | Anpassungsbereich) Schaltschrank Lademast Kasseler Sonderbordstein Übergangsstein Verkehrsfläche aus Asphalt (Vollausbau) Entwässerungsrinne Hochbord Rundbord Tiefbord Schachtbauwerk Straßenablauf W - Schieber / G - Schieber Einfahrt Vorhandene Bebauung Hydrant Hinweisschild Grundstücksgrenzen Mülleimer Laterne Baum / Baum (Vermessung ISA) M Poller Verteilerkasten / Stromkasten Kabelkanal Haltestelle Buswartehalle Ampel Fahrradständer Querscheinfuge mit Dübeln Raumfuge Noppenplatten (30/30/8) Rippenplatten (30/30/8) Fräskante / Anpassung an Bestand Pressfuge Straßenablauf Deckenhöhen geplante Stromleitung (Fremdplanung) Lademast (Fremdplanung) Radfahrstreifen Lichtsignalanlage
Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung
1180 Zeichen
Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung für Gremien, auf die die Leitlinien Öffentlichkeitsbeteiligung Anwendung finden, beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? - Eine Öffentlichkeitsbeteiligung führt zu einer Verfahrensverlängerung und erzeugt schwerwiegende Nachteile. Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): Gemäß Personenbeförderungsgesetz besteht eine Verpflichtung, eine vollständige Barrierefreiheit für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs herbeizuführen. Aufgrund vorhandener Zwangspunkte und fehlender Platzverhältnisse sind weitere Gestaltungsmöglichkeiten nicht vorhanden. Kontakt OB/2 Referat für Strategische Steuerung Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Brückenstraße 5-11 50667 Köln Telefon: 0221 – 221 25044 E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung
Beschlussvorlage Ausschuss
14632 Zeichen
Dezernat, Dienststelle III/66/664/5 Vorlagen-Nummer 2365/2023 Freigabedatum 23.10.2023 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Baubeschluss für den barrierefreien Umbau der Bushaltestelle Deckstein (2 Haltekanten) der KVB-Linie 146 im Stadtbezirk Lindenthal, den Umbau der Kreuzung Gleuler Str./ Decksteiner Str. und die Erneuerung der Lichtsignalanlage sowie Freigabe von von investiven Auszahlungsermächtigungen hier: Finanzstelle 6601-1201-0-4359 Ausbau und Anpassung von Haltestellen an Niederflurbusse sowie Finanzstelle 6400-1201-0-0004 Erneuerung von Lichtsignalanlagen Beschlussorgan Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) Finanzausschuss Gremium Datum Beschluss: 1. Die Bezirksvertretung Lindenthal beauftragt die Verwaltung mit dem barriere- freien Umbau der Bushaltestelle Deckstein (2 Haltekanten) der KVB-Linie 146 im Stadtbezirk Lindenthal, dem Umbau der Kreuzung Gleuler Str./Decksteiner Str. sowie der Erneuerung der Lichtsignalanlage mit Gesamtkosten in Höhe von rd. 722.250 €. 2. Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe von investiven Auszahlungser- mächtigungen in Höhe von 327.250 € für den barrierefreien Umbau der Halte- stelle Deckstein der KVB-Linie 146 und dem Umbau des Kreuzungsbereiches Gleuler Str./Decksteiner Str. im Teilfinanzplan des Amtes für Straßen und Rad- wegebau in der Produktgruppe 1201 - Straßen, Wege, Plätze in der Teilplan- zeile 8 - Auszahlungen für Baumaßnahmen bei der Finanzstelle 6601-1201-0- 4359, Ausbau und Anpassung Haltestellen an Niederflurbusse, Haushaltsjahr 2024. 3. Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe von investiven Auszahlungser- mächtigungen in Höhe von 395.000,00 € für die Erneuerung der Lichtsignalan- lage im Einmündungsbereich der Decksteiner Straße in die Gleueler Straße im Teilfinanzplan des Amtes für Verkehrsmanagement in der Produktgruppe 1201- Straßen, Wege, Plätze in der Teilplanzeile 8 - Auszahlungen für Baumaßnah- men bei der Finanzstelle 6400-1201-0-0004, Erneuerung von Lichtsignalanla- gen, Haushaltsjahr 2024. Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 04.12.2023 Finanzausschuss 04.12.2023 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 722.250 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen 26.295 € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: 1 Ausgangslage Im Rahmen der von der Stadt Köln definierten Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität wurde unter anderem die „Umstellung des Linienbusnetzes auf alternative Antriebsformen“ beschlossen. Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) stellt gemäß diesem Beschluss ihren Betrieb auf ausschließlich batterie-elektrisch angetriebene Busse um. Die Elektrobusse für die Linien des 2. Bauabschnittes (2. BA) sollen voraussichtlich ab dem vierten Quartal 2023 aus- geliefert werden. Mit diesen weiteren 51 Fahrzeugen werden Schritt für Schritt neue Linien be- trieben. In diesem Zusammenhang soll die Endhaltestelle Deckstein der Linie 146 für einen E- Bus-Betrieb ausgebaut werden. Die Haltestelle Deckstein liegt im Stadtbezirk Lindenthal. Sie befindet sich gegenüber des Ein- mündungsbereiches der Decksteiner Straße in die Gleueler Straße. Die bestehende Halte- stelle liegt an einer asphaltierten Wendelage. Die Linie 146 fährt aus der Innenstadt kommend in die Wendeanlage ein. Nach dem Fahrgastwechsel fahren die Busse in nordöstlicher Rich- tung auf der Gleueler Straße. Die Linie 146 fährt in der Hauptverkehrszeit in einem 10-Minu- 3 ten-Takt. Teilweise enden Verstärkerfahrten in Deckstein und überholen die regulären Um- läufe in der Wendeschleife. Diese Fahrten halten nicht an der Haltekante sondern auf der Wendefahrbahn. Es werden überwiegend Standard-Gelenkbusse in Diesel-Traktion einge- setzt. An der Haltestelle findet ein Fahrgastwechsel statt. Der Haltebereich ist nicht barrierefrei aus- gebaut. Die Busse können derzeit nicht geradlinig die Haltekante anfahren, so dass ein großer Spalt zwischen den Türen und dem Bordstein entsteht. Der Bordstein hat ferner nicht die ent- sprechende Höhe, um stufenfrei aus dem Bus aus- oder zuzusteigen. Die Wendeanlage wird mittig durch eine Verkehrsinsel von der Gleueler Straße getrennt. Auf dieser Insel gibt es keine befestigten Gehwege, dennoch wird der Fußgängerverkehr mit Hilfe einer Bedarfs-Lichtsignalanlage auf die Insel geführt. Von der Insel gehen die Fußgängerin- nen und Fußgänger ungesichert über die Wendefahrbahn zur Haltestelle oder in die im direk- ten Anschluss gelegene Grünfläche des Landschaftsschutzgebietes. Die Führung des Fußver- kehrs entspricht nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Auf der Insel befinden sich ferner Alt- glascontainer sowie das Toilettenhäuschen des Fahrpersonals. Der Einmündungsbereich der Decksteiner Straße besitzt zwei durch eine Mittelinsel getrennte Richtungsfahrbahnen. Durch die Knotengeometrie kann nicht ausgeschlossen werden, dass Fahrzeuge zügig ein- und ausbiegen. Die vom Kfz-Verkehr nutzbare Fläche der Gleueler Straße weist eine Breite von 9,60 m auf, hinzu kommen asphaltierte Seitenbereiche. Die Gleu- eler Straße wird beidseitig von Gehwegen und baulichen Radwegen begleitet. Im Bereich der Buswendeanlage wird der Radverkehr auf die Fahrbahn geführt, im weiteren Verlauf wieder zurück auf die Nebenanlage. Insgesamt ist die Fahrbahn im Knotenbereich nach heutigen Maßstäben überdimensioniert. Die angrenzenden Flächen zeichnen sich teilweise durch dichten Bewuchs und Baumbestand aus. 2 Planung Haltestelle Deckstein (2 Haltekanten) Die Planung der Haltestelle Deckstein sieht vor, die bestehende Wendeanlage als Ladepunkt für Elektrobusse mit Fahrgastwechsel auszubauen. Die E-Busse haben gegenüber kraftstoff- betriebenen Gelenkbussen eine andere Fahrgeometrie. Das Nachladen der Fahrzeuge erfolgt über einen fahrzeugseitigen Pantographen. Dieser ist auf dem Dach des Fahrzeugs über der Vorderachse verbaut. Damit das Fahrzeug aufgeladen werden kann, ist ein Lademast mit der dazugehörigen Ladehaube an der Haltestelle notwendig. Es ist daher erforderlich, dass der Bus über die gesamte Länge parallel zu der ca. 20,0 m langen Haltekante steht, um den La- devorgang ausführen zu können. Betrieblich ist weiterhin vorzusehen, dass Verstärkerfahrten an der Haltestelle Deckstein en- den und die regulären Umläufe an der Wendeanlage überholen. Damit die Fahrgäste dieser Fahrten nicht wie bisher auf der Wendefahrbahn aussteigen, sind zwei Haltekanten an der Haltestelle erforderlich. Die Einrichtung einer zweiten Haltekante in der Wendeschleife ist ohne Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet Äußerer Grüngürtel nicht möglich. Aus diesem Grund soll an der Gleueler Straße eine barrierefreie Haltekante für den Ausstieg hergestellt werden. Nachdem die Fahrgäste ausgestiegen sind, fahren Busse der regulären Umläufe zur Haltekante in der Wendeschleife. Dort werden die Batterien des Busses geladen. Nach dem Ladevorgang können die Fahrgäste in Richtung Innenstadt zusteigen. Die Verstärkerfahrten wenden und fahren ohne Fahrgäste zum nächsten Einsatz bzw. in das Depot. Weitere Vorgabe für die Planung ist, dass der Radverkehr auf der Gleueler Straße östlich der Decksteiner Straße zukünftig von der Nebenanlage auf die Fahrbahn geführt werden soll. Die Planung der Haltestelle soll eine spätere Planung des Radverkehrs bereits in der Weise be- rücksichtigen, dass der Haltestellenbereich kein zweites Mal umgestaltet werden muss. Die Stadt Köln hat für den barrierefreien Ausbau von Haltestellen einen Standard entwickelt, der mit den Behindertenverbänden abgestimmt ist. Im Busbereich wird die Barrierefreiheit durch den Einsatz von Niederflurbussen und den Bau von Haltekanten mit mindestens 18 cm hohen Borden hergestellt, die von den Bussen geradlinig angefahren werden können. Im 4 Gehweg- und Wartebereich wird mittels Bodenindikatoren ein taktiles Leitsystem hergestellt. In der Regel hat die Haltekante eine Länge von 18,0 m und die Aufstellfläche für Fahrgäste eine Tiefe von 2,5 m. Aus diesen Vorgaben hat sich die Planung der Endhaltestelle entwickelt. Nach diversen Vari- antenüberprüfungen wird die Ausstiegshaltekante südwestlich der Einmündung Gleueler Straße./Decksteiner Straße realisiert. Da es sich um eine reine Ausstiegshaltestelle handelt, kann auf einen Fahrgastunterstand für Fahrgäste verzichtet werden. Die Einstiegshaltestelle wird im Bereich der Wendeanlage realisiert. Hier wird auch der Lademast integriert. Die War- tefläche für Fahrgäste wird barrierefrei ausgebaut und erhält einen Fahrgastunterstand. Für die Einrichtung der Ausstiegshaltestelle ist es erforderlich, den Knotenpunkt Gleueler Straße/Decksteiner Straße umzubauen. Die Decksteiner Straße mündet zukünftig in einem rechten Winkel in die Gleueler Straße ein. Der südwestliche Ausfahrtsbereich dient nach der Umplanung als Ein- und Ausfahrt. Dadurch können die Geschwindigkeiten der ab- und einbie- genden Fahrzeuge reduziert werden. Der nordöstliche Einfahrtsbereich wird mit Absperrpfos- ten geschlossen. Die Lichtsignalanlage wird nach Nordosten verschoben. Dadurch wird eine direkte Verbindung für den Fußverkehr von der Decksteiner Straße zur Einstiegshaltestelle und in den Park erzielt. Ergänzend werden die Gehwegbereiche nach den Vorgaben der Stadt Köln barrierefrei angepasst. Der Radverkehr wird so geführt, dass eine spätere Verlegung aus dem Seitenraum auf die Fahrbahn möglich ist. Die Fahrstreifen für den Kfz-Verkehr auf der Gleueler Straße werden verschmälert. Die Planung ist in der Anlage 2 dargestellt. 3 Kosten und Zeitplan Entsprechend der Vereinbarung zwischen der Stadt und den Kölner Verkehrsbetrieben von November 2019 sowie der Nachtragsvereinbarung von März 2022 trägt die Stadt die Kosten für den Haltestellenumbau, an denen ein Fahrgastwechsel stattfindet, sowie für die Anpas- sung des Straßenraumes und der Signalanlage. Für den barrierefreien Umbau der Bushalte- stelle ergeben sich investive Baukosten in Höhe von rd. 166.600 €. Zudem ergeben sich für den Umbau der Kreuzung Gleueler Str./ Decksteiner Str. investive Baukosten in Höhe von rd. 160.650 €. Für die Erneuerung der Lichtsignalanlage fallen investive Baukosten in Höhe von rd. 395.000 € an. Damit ergeben sich Gesamtkosten in Höhe von rd. 722.250 €. Alle Kosten im Zusammenhang mit den technischen Einrichtungen zum Laden der Busse ein- schließlich der Oberbauverstärkung trägt die KVB. Der Umbau erfolgt durch die Kölner Verkehrs-Betriebe AG und beginnt voraussichtlich im 1. Quartal 2024. 4 Förderung Der barrierefreie Umbau der Bushaltestellen ist grundsätzlich als Investitionsmaßnahme in be- sonderem Landesinteresse nach dem Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNVG) förderfähig. Der Zweckverband go.Rheinland GmbH als Zuwendungsgeber hat die Maßnahme bereits eingeplant. Ein entsprechender Antrag auf Förderung seitens der Stadt Köln wird in Kürze gestellt. Bei entsprechender Bewilligung werden die Gesamtkosten für den Um- bau der Bushaltestelle in Höhe von 166.600 € mit 90% gefördert. Demnach kommt es ggf. zu einer Förderung in Höhe von rd. 149.940 €. 5 Finanzierung Die Gesamtkosten in Höhe von rd. 722.250 € sind investiv zu finanzieren. Die im Haushaltsjahr 2024 benötigen investiven Mittel für den Umbau des Straßenraums und den Umbau der Bushaltestelle in Höhe von insgesamt rd. 327.250 € stehen im Teilfinanzplan des Amtes für Straßen und Radwegebau in der Produktgruppe 1201 - Straßen, Wege, Plätze in der Teilplanzeile 8 – Auszahlungen für Baumaßnahmen bei der Finanzstelle 6601-1201-0- 4359, Ausbau und Anpassung Haltestellen Niederflurbusse, zur Verfügung. Die für die Erneuerung der Lichtsignalanlage im Einmündungsbereich der Decksteiner Straße in die Gleueler Straße benötigte Auszahlungsermächtigung im Haushaltsjahr 2024 in Höhe von 395.000 € steht im Teilfinanzplan des Amtes für Verkehrsmanagement in der Produktgruppe 5 1201 – Straßen, Wege, Plätze in der Teilplanzeile 8 – Auszahlungen für Baumaßnahmen bei der Finanzstelle 6400-1201-0-0004, Erneuerung von Lichtsignalanlagen, zur Verfügung. Des Weiteren wird im Teilergebnisplan des Amtes für Straßen und Radwegebau in der Produkt- gruppe1201 - Straßen, Wege, Plätze ab dem Haushaltsjahr 2025 ein entsprechender Ansatz in der Teilplanzeile 14, Bilanzielle Abschreibungen, für die jährlichen Abschreibungen betreffend den Umbau der Bushaltestelle und der Kreuzung in Höhe von 6.545 €eingeplant. Die ab dem Jahr 2025 erforderlichen Aufwandsermächtigungen in Höhe von 19.750 € für die jährlichen bilanziellen Abschreibungen für die Erneuerung der Lichtsignalanlage werden im Rahmen der Haushaltsplanaufstellungsprozesse 2025ff. im Teilergebnisplan des Amtes für Verkehrsmanagement in der Produktgruppe 1201 – Straßen, Wege, Plätze in der Teilplanzeile 14 – Bilanzielle Abschreibungen vorgesehen. Insgesamt ergeben sich damit ab Hj. 2025 jährli- che bilanzielle Abschreibungen in Höhe von 26.295 €. Das Dezernat für Mobilität wird im Rahmen der Haushaltsplanaufstellungsprozesse 2025 ff. innerhalb des dann jeweils zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel für die bilanziellen Abschreibungen (ggf. inklusive der Erträge aus der Auflösung aus Sonderposten mit Blick auf die mögliche Förderung), ggf. durch Umschichtungen, vorsehen. Erläuterung zum Klimaschutz Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen. Die hier dargestellte Maßnahme fördert eine verkehrssichere und bedarfsgerechte Infrastruktur und trägt somit zur Verbesserung des Verkehrssystems bei. Dies ist systemimmanent und för- dert eine effiziente sowie ressourcenschonende Verkehrsabwicklung. Somit trägt dies zu einer möglichen Reduktion des Treibhausgasausstoßes bei. Insgesamt kann die hier dargestellte Maßnahme als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet werden. Anlagen Anlage 1: Öffentlichkeitsbeteiligung Anlage 2: Deckstein Lageplan
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: unter Vorbehalt beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (5)
- Decksteiner Straße
- Gleueler Straße
- Brückenstraße 5
- Scheidtweilerstraße 38
- Hauptstraße 44
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 2365/2023
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 13.11.2023
- Erstellt
- 25.07.2023 15:10