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Abschlussbericht zum Pilotprojekt "Ladebordstein"

Mitteilung Ausschuss 1596/2025 vom 18.11.2025

Stand: Am 02.12.2025 im Mobilitätsausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Dezernat, Dienststelle III/III Vorlagen-Nummer 18.06.2025 1596/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 24.06.2025 Mobilitätsausschuss 02.12.2025 Abschlussbericht zum Pilotprojekt "Ladebordstein" Die Stadt Köln hat zusammen mit dem Hersteller Rheinmetall AG und dem Betreiber TankE GmbH erstmals die neu entwickelten „Ladebordsteine“ im öffentlichen Raum getestet (vgl. Pressemitteilung). Ziel des auf ein Jahr ausgelegten Pilotprojektes für die neuartige Ladetechnik war es die Robustheit des Produktes zu testen, die potenzi- ellen städtebaulichen Vorteile zu validieren sowie die Kundensicht in der praktischen Anwendung zu erfahren. In diesem Zuge wurden vier Ladebordsteine an zunächst zwei Standorten verbaut:  Dürener Straße 172  Klosterstraße 16 Auf Grund der bundesweiten Medienberichterstattung erreichten die Verwaltung zahl- reiche Anfragen aus anderen Kommunen, die sich an dieser Ladetechnik interessiert zeigten. Der Ladebordstein bietet aus städtebaulicher Sicht zahlreiche Vorteile im Ver- gleich zu konventionellen Ladesäulen:  Freihalten von Sichtachsen zwischen den Verkehrsteilnehmenden  Geringerer Flächenverbrauch (ein Parkplatz je Ladepunkt im Vergleich zu kon- ventionellen Ladesäulen bei Anwendung der Kölner Richtlinie zur Gestattung von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Straßenraum in Köln)  Geringeres Konfliktpotenzial in sensiblen bzw. geschützten städtebaulichen Be- reichen  Herstellung von Ladeinfrastruktur an Standorten, an denen der Einsatz konven- tioneller Ladesäulen ausscheidet (z. B. an Marktplätzen mit Mehrfachnutzung etc.) Aus Sicht der Verwaltung wurden alle Erwartungen erfüllt. Nach der einjährigen Erprobungsphase haben die Projektpartner nun eine umfas- sende Case study (vgl. Anlage 1) veröffentlicht, die detailliert auf die Untersuchungs- ziele eingeht. Ein dritter Standort mit drei weiteren Ladebordsteinen (jeweils 22 kW Ladeleistung) ist 2 in der Herbert Lewin Straße/Ecke Dürener Straße 81-83 vorgesehen und wird voraus- sichtlich im Juli 2025 hergestellt. Dabei werden die neusten Vorserienmodelle in ver- schiedenen Varianten verbaut. Zusätzlich kommt ein neu entwickeltes Kabel- schutzsystem zur Anwendung, das unter Einhaltung aller technischen Normen eine geringere Einbautiefe ermöglicht, die Installation vereinfachen und die Baukosten sen- ken soll. Die vorhandenen Ladebordsteine an den Standorten Dürener Straße und Klosterstraße werden durch das aktuelle eichrechtskonforme Serienmodell ersetzt und mit der Abrechnung der Ladevorgänge vollständig in den regulären Betrieb überführt. Da die Serienreife dieser neuartigen Ladetechnik erreicht wurde, geht die Verwaltung davon aus, dass die Ladeinfrastrukturunternehmen die Ladebordsteine verstärkt zum Einsatz bringen werden. Die Verwaltung wird zeitnah die Richtlinie zur Gestattung von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Straßenraum in Köln um diesen Anwendungsfall er- weitern. Gez. Egerer
  • Anlage 1 - Case_Study_Ladebordstein

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    DER LADEBORDSTEIN LADEN EINFACH NEU GEDACHT?! Case Study zu einem Jahr erfolgreicher öffentlicher Felderprobung in Köln EXECUTIVE SUMMARY HINTERGRUND UND MOTIVATION Die erfolgreiche Elektrifizierung des Verkehrs hängt maßgeblich von einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur ab. Besonders in innerstädtischen Bereichen mit dichter Besiedelung, hohem Parkdruck, teilweise denkmalgeschützten Struktu- ren und begrenztem Platzangebot stoßen konventionelle Ladelösungen an ihre Grenzen. Der von Rheinmetall entwickelte Ladebordstein setzt genau hier an: Er integriert die notwendige Ladeelektronik in die Abmaße eines Standard-Bordsteins und ermöglicht das Laden direkt am Fahrbahnrand – ohne schützende Poller, ohne Einschränkungen für den Fuß-, Rad- oder Straßenverkehr. TECHNISCHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT UND ROBUSTHEIT Gemeinsam mit der Stadt Köln und der TankE GmbH testete Rheinmetall ein Jahr lang vier Ladebordsteine unter realen Bedingungen im öffentlichen Raum. Sie überzeugten durch hohe Robustheit und Zuverlässigkeit (>99 % Verfügbarkeit), platzsparende Bauweise sowie einfache und kostengünstige Wartung. Durch den modularen Aufbau des Ladebordsteins konnte die Elektronikeinheit im Servicefall innerhalb weniger Minuten durch Austauschmodule ersetzt werden, wodurch die Ladepunkte fast durchgehend einsatzbereit blieben. Durch gezielte Optimierungen im Laufe des Piloten – etwa bei der Dreck- ableitung sowie Beleuchtung des Raums um die Ladebuchse – wurden die Systeme noch widerstandsfähiger gegen Umwelt- einflüsse gemacht. Diese Weiterentwicklungen sorgen für eine konstant ansprechende Optik, was die Nutzerfreundlichkeit und Ästhetik im urbanen Umfeld weiter verbessert. NUTZUNGSVERHALTEN UND FEEDBACK Im Testzeitraum erfolgten über 2.800 valide Ladevorgänge. Die Auslastung lag mit 65% auf sehr hohem Niveau. Eine beglei- tende Umfrage mit 100 Teilnehmenden lieferte ein sehr positives Stimmungsbild. Die Nutzer bewerteten den Ladebordstein im Durchschnitt mit 4,38 von 5 Punkten. Besonders hervorgehoben wurden die einfache Bedienung, die intuitive Einhandnut- zung und das harmonische Stadtbild. Auch Nutzer mit Mobilitätseinschränkungen bestätigten die gute Zugänglichkeit durch die Nähe zur Fahrbahn. Im direkten Vergleich mit konventionellen Ladesäulen wurde der Ladebordstein in den meisten Aspekten deutlich besser bewertet. Insbesondere in den Punkten Platzersparnis, Integration in das Straßenbild, Vandalismusschutz und Bewahrung von Sichtachsen wurden dem Ladebordstein deutliche Vorteile zugesprochen, kleinere Vorteile im Bereich der Bedienbarkeit. Lediglich im Bereich der Sichtbarkeit der Ladelösung wurde der Ladebordstein etwas schlechter bewertet, was jedoch durch Markierung der Stellplätze und Integration in E-Mobilitäts-Apps einfach verbessert werden kann. FAZIT UND AUSBLICK Der Ladebordstein hat sich im Pilotprojekt als sehr gute Alternative zur konventionellen Ladeinfrastruktur erwiesen und eröff- net die Möglichkeit zur Erschließung neuer, attraktiver aber mit konventioneller Ladeinfrastruktur nicht realisierbarer La- destandorte. Für Kommunen bietet der Ladebordstein eine innovative Lösung, die bestehende Infrastruktur intelligent nutzt und sich flexibel in unterschiedlichste urbane Kontexte einfügt, ohne den öffentlichen Raum zu belasten. Für Betreiber ent- stehen Vorteile durch geringere Installations- und Wartungskosten, vereinfachte Genehmigungsprozesse sowie die Möglich- keit zur kosteneffizienten und flächendeckenden Vorrüstung von Hohlbordsteinen, die mit steigendem Ladebedarf flexibel nachgerüstet werden können. Nutzer profitieren durch Lademöglichkeiten direkt vor der eigenen Haustür, eine nachweislich einfache und barrierearme Bedienbarkeit sowie hohe Verfügbarkeit. Mit Abschluss des Pilotprojekts ist der Ladebordstein nun für die flächendeckende Einführung bereit und kann als Serien- produkt erworben werden. 2 | 3 CASE STUDY LADEBORDSTEIN INHALTSVERZEICHNIS EINLEITUNG IMPLEMENTIERUNG/ PILOTPROJEKT EVALUATION HINTERGRUND UND STÄDTISCHE ANFORDERUNGEN LÖSUNGSBESCHREIBUNG ZUSAMMENFASSUNG UND NÄCHSTE SCHRITTE ELEKTROMOBILITÄT UND LADEINFRASTRUKTUR PROJEKTPARTNER VALIDIERUNG DER TECHNIKLADEINFRASTRUKTURBEDARF AM BEISPIEL DER STADT KÖLN KONZEPT UND TECHNOLOGIE PROBLEMSTELLUNG STANDORTAUSWAHL UND TESTBEDINGUNGEN NUTZUNGSSTATISTIK STÄDTISCHE ANFORDERUNGEN/ HERAUSFORDERUNGEN TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN EINSATZSZENARIEN UND USE-CASES LÖSUNGSANSATZ EINBAU UND INSTALLATION ERGEBNISSE DER NUTZERBEFRAGUNG ZIEL DES PILOTPROJEKTS UND CASE STUDY BETRIEB UND SERVICE WIRTSCHAFTLICHKEIT 4 12 156 9 33 4 12 156 9 4 13 17 7 11 11 5 14 20 5 14 32 EINLEITUNG 1 Kraftfahrt-Bundesamt (2017): Der Fahrzeugbestand am 1. Januar 2017 – korrigierte Fassung 2 Kraftfahrt-Bundesamt (2025): Der Fahrzeugbestand am 1. Januar 2025 3 Deutscher Bundestag (2024): 15 Millionen E-Autos in Deutschland bis 2030 als Ziel ELEKTROMOBILITÄT UND L ADEINFRASTRUKTUR Bei der Verkehrswende hin zur Elektromobilität spielt die Ladeinfrastruktur eine Schlüsselrolle. Waren im Jahr 2017 erst rund 34.000 rein batterieelektrische Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, 1 stieg diese Zahl bis zum 1. Januar 2025 auf über 1,65 Millionen2 und soll laut Bundesregierung bis 2030 noch weiter auf 15 Millionen anwachsen. 3 In der Anfangszeit der Elektromobilität stiegen insbesondere Menschen mit privaten Stellplätzen und einer eigenen Lade- möglichkeit auf die neue Technik um, da die öffentliche Ladeinfrastruktur noch unzureichend ausgebaut war. Um das ambitionierte Ziel der Bundesregierung zu erreichen, ist es allerdings notwendig, dass auch Personen ohne diese Möglichkeit E-Fahrzeuge nutzen. Der Ausbau der öffentli - chen Ladeinfrastruktur muss dementsprechend proportional zur Zunahme der zugelassenen E-Fahrzeuge erfolgen, um eine flächendeckende Verfügbarkeit zu gewährleisten. Zum 1. Februar 2025 standen in Deutschland laut Bundesnetz- agentur 125.408 Normalladepunkte und 36.278 Schnelllade- punkte mit einer Ladeleistung von insgesamt 6,11 Gigawatt zur Verfügung. 4 Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur beschreibt in einer 2024 veröffentlichten Studie einen erwarteten Bedarf von bis zu 680.000 öffentlichen Lade- punkten im Jahr 2030. 5 Der Ausbau der Ladeinfrastruktur im urbanen Raum ist ein wesentlicher Baustein für die Verkehrswende und die damit verbundene Reduzierung der CO2-Emissionen. Für viele Menschen sind öffentliche Ladepunkte in Wohnortnähe ent- scheidend für die Akzeptanz von Elektromobilität und den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug. Gleichzeitig stehen euro- päische Städte vor der Herausforderung, ihren öffentlichen Raum neu zu organisieren, um dem Umweltverbund – also dem Fuß- und Radverkehr sowie dem öffentlichen Nahver- kehr – mehr Raum zu geben. Hinzu kommen denkmalpflege- rische und städtebauliche Anforderungen, die eine ungehin - derte Installation von Ladeinfrastruktur erschweren. PROBLEMSTELLUNG Mit der zunehmenden Elektrifizierung des Individualverkehrs steigt der Bedarf an öffentlich zugänglichen Ladestationen. Insbesondere in dicht besiedelten Innenstädten mit begrenz- tem privaten Stellplatzangebot ist ein flächendeckendes Ladeangebot essenziell, um Elektromobilität für alle Bevöl- kerungsgruppen attraktiv zu machen. Studien zeigen, dass die Verfügbarkeit von Ladestationen ein Schlüsselfaktor für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen ist. 6 Parallel zum Ausbau der Ladeinfrastruktur verfolgen viele europäische Städte das Ziel, den motorisierten Individual- verkehr zu reduzieren und mehr Raum für den Umwelt- verbund zu schaffen. 7 Dies geschieht durch: • die Umwandlung von Parkplätzen in Radwege oder Aufenthaltsflächen • die Reduktion von Straßenquerschnitten zugunsten breiterer Gehwege • die Förderun g autofreier oder autoreduzierter Quartiere Diese Maßnahmen stehen jedoch potenziell im Konflikt mit dem Bedarf an Stellflächen für Ladestationen, insbesondere, wenn diese auf bisherigen Parkflächen installiert werden. Ein weiterer Aspekt, der die Installation von Ladeinfrastruktur erschwert, sind städtebauliche und denkmalschützende Vorgaben. Besonders in historischen Innenstädten sind hohe Anforderungen an das Stadtbild und den Erhalt von Bauwer- ken zu beachten. Vor allem die optische Integration in denk- malgeschützte Stadtbilder und die technische Machbarkeit von Ladestationen in engen, historischen Straßen stellen eine große Herausforderung dar. Oberstes Ziel für die Umsetzung der Mobilitätswende sollte daher die Schaffung einer flächendeckenden öffentlichen Ladeinfrastruktur ohne Beeinträchtigung der Stadtstruktur sein. 4 Bundesnetzagentur (2025): Elektromobilität – Öffentliche Ladeinfrastruktur 5 Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur (2024): Ladebedarf bis 2030 neu ermittelt 6 AlixPartners (2021): EV-Konsumentenbefragung: Der Umbruch zur Elektromobilität spiegelt sich immer stärker im Kaufinteresse der Autofahrer wider 7 Deutscher Städtetag (2024): Mobilität neu denken! 4 | 5 CASE STUDY LADEBORDSTEIN LÖSUNGSANSATZ Der von Rheinmetall entwickelte Ladebordstein verbindet die intelligente Nutzung vorhandener städtischer Infrastruktur mit einer Ladeleistung, die der herkömmlicher Ladesäulen entspricht. Der Ladebordstein lässt sich nahtlos in bestehen- de urbane Strukturen integrieren und bietet somit eine platz- sparende Alternative zu einer Ladesäule im ohnehin beeng- ten Straßenraum. Durch die Integration der Ladeelektronik in den Bordstein wird dieser zur Ladestation, ohne jedoch die mit einer her- kömmlichen Ladesäule verbundenen Einschränkungen für andere Verkehrsteilnehmer zu verursachen. Zudem können Elektrofahrzeuge direkt am Bordstein aufge- laden werden, ohne dass lange Kabel über Gehwege verlegt werden müssen. Damit wird das Problem der mangelnden Flächenverfügbarkeit im urbanen Raum für die schnelle, flexibel skalierbare und kostengünstige Installation von öffentlichen und flächendeckenden Ladepunkten gelöst. ZIEL DES PILOTPROJEKTS UND CASE STUDY In einem Pilotprojekt testeten die Rheinmetall AG und die TankE GmbH gemeinsam mit der Stadt Köln seit April 2024 die innovativen Ladebordsteine an mehreren Standorten im Kölner Stadtgebiet. Ziel des Projektes war es, die Akzeptanz sowie die erhofften städtebaulichen und gestalterischen Vorteile zu validieren. Aufgrund des hohen öffentlichen und medialen Interesses während der Laufzeit des Pilotprojektes haben sich die Pro- jektpartner entschlossen, die zentralen Ergebnisse und Erkenntnisse in gebündelter Form zu veröffentlichen. Die komprimierte Publikation soll Entscheidungsträgern, Stadtplanern und der Öffentlichkeit einen übersichtlichen und praxisnahen Einblick geben und aufzeigen, in welchen Ein- satzszenarien der Ladebordstein eine Alternative zu her- kömmlichen Ladestationen sein kann und in welchen Situati- onen er sogar die Errichtung von Ladestationen an bisher für Ladeinfrastruktur nicht nutzbaren Standorten ermöglicht. Dazu werden in den folgenden Kapiteln sowohl die Problem- stellung und Lösung als auch die Ergebnisse aus techni- scher, städtebaulicher und Nutzersicht detailliert dargestellt. HINTERGRUND UND STÄDTISCHE ANFORDERUNGEN LADEINFRASTRUKTURBEDARF AM BEISPIEL DER STADT KÖLN Klimawandel und Klimaschutz, Mobilität, Bevölkerungs - wachstum, wirtschaftlicher Wandel und Digitalisierung stel- len die Stadt Köln als wachsende Metropole und viertgrößte Stadt Deutschlands in den kommenden Jahren vor vielfältige Herausforderungen. Die Stadtverwaltung Köln möchte die- sen Prozess aktiv gestalten und frühzeitig zukunftsweisende Konzepte zur Bewältigung der Herausforderungen entwi- ckeln. Die Ladeinfrastruktur nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur hat in einer Studie 2024 den deutschlandweiten Bedarf an öffentlich zugängli - chen Ladepunkten bis zum Jahr 2030 für verschiedene Sze- narien ermittelt: Sie kommt auf einen Bedarf zwischen 380.000 und 680.000 Ladepunkten in Deutschland. Dieser ist abhängig vom Ausbau der Ladepunkte im nichtöffentli - chen Bereich, der Entwicklung der Neuzulassungen, der installierten Ladeleistung pro Ladepunkt sowie der Optimie- rung der Auslastung der bestehenden Ladepunkte. Bezogen auf den E-Fahrzeuganteil entsteht auf Basis der Prognose für Köln bis 2030 ein Bedarf von 3.800 bis 6.800 öffentlichen Ladepunkten. Interne Berechnungen der TankE GmbH ge- hen sogar von einem Bedarf von über 10.000 öffentlich zu- gänglichen Ladepunkten im Jahr 2030 aus. Ausgehend von ca. 2.000 vorhandenen Ladepunkten, die 2025 sicher über- schritten werden, kann der Zuwachs sowohl durch Verdich- tung (Erweiterung bestehender Standorte) als auch durch Erschließung bisher nicht genehmigungsfähiger Standorte erreicht werden. Während der aktuelle Ausbau der Ladeinf- rastruktur in Köln den prognostizierten Bedarf noch übertrifft, sind die einfach zugänglichen Standorte zu nehmend er- schöpft. Die Errichtung neuer Ladepunkte wird daher deut- lich anspruchsvoller, was innovative und intelligent integrier- te Lösungen erfordert. Der notwendige Ausbau um den Faktor 2 bis 5 stellt stellvertretend die Stadt Köln vor komple- xe Herausforderungen, die im Folgenden erläutert werden. 59 111 229 433 705 1.039 1.450 11.059 208 361 421 733 1194 1634 2104 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030 Anzahl Ladepunkte Jahr Bedarf Ladepunkte in Köln bis 2030 bei BEV:LP 14:1 Prognose Ladepunkte BEV 14:1 Ladepunkte Köln Ist-Zustand Anzahl Ladepunkte Jahr Prognose Ladepunkte BEV 14:1 Ladepunkte Köln Ist-Zustand Bedarf Ladepunkte in Köln bis 2030 bei BEV:LP 14:1 6 | 7 CASE STUDY LADEBORDSTEIN 8 Stadt Kassel: Kriterien, Bedingungen und Auflagen der Genehmigung von E-Ladesäulen im öffentlichen Straßenraum 9 Kraftfahr-Bundesamt (2025): Der Fahrzeugbestand am 1. Januar 2025 10 Ecomento (2022): CAM-Prognose: 11 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen im Jahr 2030 STÄDTISCHE ANFORDERUNGEN/ HERAUSFORDERUNGEN Platzmangel und städtebauliche Einschränkungen für Ladeinfrastruktur Die Umstellung auf klimafreundliche Mobilität erfordert eine flächendeckende, leicht zugängliche öffentliche Ladeinfra - struktur – für viele Menschen idealerweise vor der eigenen Haustür. Allerdings sind die urbanen Strukturen in der Regel historisch gewachsen und nicht optimal für einen umfassen- den Ausbau zugunsten der Mobilitätswende geeignet. Eine zentrale Herausforderung stellt in diesem Zusammenhang der begrenzte Platz dar. Beim Einbau von Ladeinfrastruktur müssen z. B. Restgehwegbreiten erhalten bleiben, wodurch viele Standorte nicht genehmigungsfähig sind. Zudem muss die Planung hohem Parkdruck und den Bedürfnissen von Fahrradfahrern Rechnung tragen, um andere Verkehrsteil - nehmer nicht zu benachteiligen. Abschließend sind Lösun - gen gefragt, die Überbauverbote von Versorgungsleitungen, Sichtachsen, Denkmalschutz und städtische Ästhetik berücksichtigen. 8 Bedarf an robusten, wartungsarmen Lösungen Trotz der anspruchsvollen Bedingungen, denen Ladeinfra - strukturen permanent ausgesetzt sind, stellen Betreiber und Nutzer hohe Anforderungen an deren Verfügbarkeit. Bei der Auswahl von Lademöglichkeiten ist es daher insbesondere im öffentlichen Raum unerlässlich, dass die Ladestation auch unter starken Witterungseinflüssen wie Sonnenein - strahlung und Hitze oder bei starkem Regen und Schnee genutzt werden kann. Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn die Ladeinfrastruktur in das Stadtbild integriert ist, um die Wahrscheinlichkeit von Vandalismus zu minimieren. Einfache Skalierbar- und Erweiterbarkeit Städte unterliegen einem permanenten Wandel: gesell - schaftlich, technologisch und architektonisch. Derzeit liegt der Anteil an elektrischen Fahrzeugen in Deutschland bei etwa 5 % 9, bis ins Jahr 2030 wird eine signifikante Steige- rung auf bis zu 30 % prognostiziert. 10 Um den Ausbau der Ladeinfrastruktur kosteneffizient und gesellschaftsverträg - lich zu gestalten, werden einfache und skalierbare Lösungen benötigt. Diese sollten flexibel mit dem Wachstum der Elekt- roflotte mitwachsen können, ohne dass regelmäßig umfang- reiche Baumaßnahmen erforderlich sind. Darüber hinaus ist eine Infrastruktur vorteilhaft, die eine einfache Wartung und Aufrüstung ermöglicht, um Ausfälle zu reduzieren und eine zügige Anpassung an den technologischen Fortschritt zu gewährleisten. Kostengünstig bei Installation und Betrieb Für den flächendeckenden Ausbau von Ladeinfrastruktur ist es von entscheidender Bedeutung, Installation und Betrieb einer Ladestation für den Betreiber möglichst attraktiv zu ge- stalten. Dabei ist die Kosten-Nutzen-Bewertung der wichtigs- te Faktor für die Entscheidung zum Bau von Ladeinfrastruk- tur. Zu diesem Zweck sind neben dem eigentlichen Kaufpreis auch der Installationsaufwand sowie die Wartungsintensität zu berücksichtigen. Wünschenswert ist deshalb günstige Ladeinfrastruktur, die schnell und ohne großen Aufwand in die städtische Infrastruktur eingebunden werden kann, sehr robust ist und im Schadensfall einfach, schnell und günstig instandgesetzt werden kann. Einfache Nutzbarkeit Die einfache Nutzbarkeit von Ladeinfrastruktur gewinnt zunehmend an Bedeutung, da die Elektromobilität für das Gelingen der Verkehrswende einer breiteren Bevölkerungs - schicht zugänglich gemacht werden muss. Ein intuitives, nut- zerfreundliches System, das Hemmschwellen abbaut, er- leichtert den Umstieg auf Elektrofahrzeuge. Wichtig ist, dass Ladestationen leicht auffindbar, einfach nutzbar und mit ein- heitlichen Standards ausgestattet sind, wie etwa verbreitete Anmelde- und Bezahlmethoden. Zudem sollten klare Anwei- sungen und eine übersichtliche Gestaltung sicherstellen, dass auch technisch weniger versierte Nutzer problemlos zurechtkommen. Idealerweise ist die Ladeinfrastruktur zudem barrierearm, sodass Stufen im Verkehrsraum, unzu- reichende Rangierflächen oder als Umfahrschutz eingesetz- te Poller körperlich eingeschränkten Personen nicht den Zugang erschweren. ANFORDERUNGEN Platzsparend Robustheit Skalierbarkeit Kostengünstig Einfachheit Die aktuelle Ladeinfrastruktur ist häufig nicht platzsparend, was dazu führt, dass viele Standorte nicht erschlossen wer- den können oder die Zugänglichkeit durch die Verringerung von Gehwegbreiten eingeschränkt wird. Die Größe und Ein- baulage herkömmlicher Ladeinfrastruktur macht sie anfällig für Beschädigungen durch Fahrzeuge oder Vandalismus. Die Anpassung der bestehenden Ladeinfrastruktur an schnelle Bedarfssteigerungen ist aufgrund der unzureichen - den Skalierbarkeit durch aufwendige Baumaßnahmen und mangelhafte Vorbereitungsmöglichkeiten erschwert. Vor allem die genannten aufwendigen Baumaßnahmen verursa- chen hohe Kosten bei Neuinstallationen. Im Falle einer War- tung entstehen Kosten durch vermeidbare Ausfallzeiten. Zu- dem können eine zu hohe Komplexität der Bedienelemente oder uneinheitliche Bezahlmethoden eine Barriere für nicht technikaffine Personen darstellen. 8 | 9 CASE STUDY LADEBORDSTEIN LÖSUNGSBESCHREIBUNG Die zuvor beschriebenen Herausforderungen im Zusam- menhang mit der notwendigen flächendeckenden öffentli - chen Ladeinfrastruktur bildeten die Grundlage für die Ent- wicklung des Ladebordsteins von Rheinmetall. KONZEPT UND TECHNOLOGIE Damit Bedarf und Lösung nicht im Widerspruch stehen, denkt der Ladebordstein Ladeinfrastruktur von Grund auf neu – platzsparend, robust und modular skalierbar. Hohe Verfügbarkeit bei einfacher Bedienung direkt vor der Haustür des Kunden. Im folgenden Abschnitt wird darauf eingegangen, wie der La- debordstein die Anforderungen im städtischen Raum erfüllt. Platzsparende Integration der Ladeinfrastruktur in den Bordstein Aufgrund seines kompakten Designs und der intelligenten Nutzung vorhandener städtischer Infrastruktur kann der La- debordstein nahezu überall installiert werden, ohne dass es zu Problemen mit Restgehwegbreiten, Überbauverboten von Versorgungsleitungen, der Störung von Sichtachsen oder dem Denkmalschutz kommt. Die Ladeelektronik wird dabei in die genormten Maße eines Bordsteins integriert, sodass eine nahtlose Integration in das Stadtbild möglich ist. Gleich- zeitig werden durch das Einstecken des Ladekabels in den Bordstein – und damit in das dem Fahrzeug nächstgelegene Infrastrukturteil – auf dem Gehweg liegende Ladekabel und damit auch Stolperfallen reduziert und die Begehbarkeit der Bürgersteige optimiert. ANFORDERUNGEN Platzsparend Restgehwegbreite Überbauverbote Sichtachsen Denkmalschutz Fahrbahnnähe (keine Kabel auf Gehweg) Überfahrbar Keine Poller Gekapselte Elektronik (IP68) & intelligentes Wasser- management Nutzung Erdreich als Wärmesenke Heizung bei Schnee und Frost Erreichbarkeit von der Straße Schnelle und intuitive Bedienung Einhandbedienung Beleuchtung des Buchsenbereichs Zweigeteilter, modularer Aufbau Vorrüstung von Hohlbordsteinen Schnelle Nachrüstung Nutzung bestehender Infrastruktur Vorrüstung von Hohlbordsteinen Robuste Bauweise Hohe Verfügbarkeit Einfache Wartung ohne Experten Robustheit Skalierbarkeit Kostengünstig Einfachheit Robustes Design Der Ladebordstein wurde für die anspruchsvollen Bedingun- gen im öffentlichen Straßenraum konzipiert. Seine Einbaula- ge gewährleistet, dass er von PKWs und LKWs problemlos angefahren und überfahren werden kann. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ladesäulen wird der Nutzer beim Einfahren in die Parkbucht nicht durch die Ladeinfrastruktur behindert und er kann wie gewohnt einparken. Zudem ist es dank des robusten Verbaus des Ladebordsteins nicht notwendig, die Ladestation durch Poller vor Beschädigungen zu schützen. Das System wurde so entwickelt, dass es das ganze Jahr über eine konstante Leistung erbringt. Im Sommer wird die kühlende Wirkung des Erdreichs genutzt, um eine dauerhaft hohe Ladeleistung zu gewährleisten. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wird der Ladebordstein beheizt, um die An- sammlung von Schnee und Eis präventiv zu verhindern und diesen sichtbar und funktionsfähig zu halten. Ein mehrstufi- ges Wassermanagement über Kapselung (IP68), Wasserab- läufe und Dichtungen gewährleistet einen zuverlässigen Be- trieb bei allen Wetterbedingungen. Sollte sich Wasser im Straßenzug stauen und einen sicheren Ladevorgang verhin- dern, wird dieser über einen Wasserstands-Sensor unterbro- chen, bevor der Fehlerstrom-Schutzschalter auslöst und ein Service-Einsatz notwendig werden würde. Skalierbares, modulares Design Die Skalierbarkeit wird dadurch erzielt, dass der Ladebord - stein aufgrund seiner kompakten Maße und der nahtlosen Integration nahezu überall im städtischen Raum verbaut wer- den kann. Dadurch können auch schwer erschließbare, aber gleichzeitig hochfrequentierte und attraktive Standorte mit eingeschränktem Platzangebot erschlossen werden. Durch die gekapselte Elektronik und die Möglichkeit des einfachen, temporären Ausbaus können z.B. auch überflutungsgefähr - dete Gebiete mit Ladeinfrastruktur erschlossen werden. Zu diesem Zweck ist der Ladebordstein zweiteilig aufgebaut: Die Maße des Bordsteins selbst entsprechen einem genorm- ten Standardbordstein wodurch er äquivalent verbaut wer- den kann. So können im Zuge einer Baumaßnahme CAPEX-effizient ganze Straßenzüge mit Hohlbordsteinen vorgerüstet werden, ohne bereits für alle Systeme eine Lade- funktion vorzusehen. Das Lademodul ist separat ausgeführt und kann zur Nachrüstung und Montage problemlos ein- und ausgebaut werden. Eine Schnellkupplung verbindet das Mo- dul innerhalb kürzester Zeit wieder mit dem Niederspan - nungsnetz. Mit wachsender Elektroflotte können die vorge- rüsteten Hohlbordsteine dann einfach mit der erforderlichen Technik ausgestattet und in Betrieb genommen werden. Kosteneffiziente Installation und Betrieb Dank der im vorherigen Kapitel beschriebenen Möglichkeit zur Vorrüstung können z.B. im Zuge einer Baumaßnahme wie Glasfaserverlegung oder einer Versorgungssanierung viele Hohlbordsteine gesetzt werden, was Synergien im Tief- bau erschließt und damit die Tiefbaukosten je Ladepunkt signifikant reduziert. Im Schadensfall kann das Modul schnell getauscht und ohne tiefgreifende Systemkenntnisse vor Ort wieder in Betrieb genommen werden. Dadurch können Aus- fallzeiten reduziert und die Betriebszeit erhöht werden. Eben- falls bleibt der Ladestandort somit langfristig auf dem aktuellen Stand – alte Hardware kann ohne Baumaßnahme gegen neue Hardware getauscht werden. Zusätzlich wird aktuell an Möglichkeiten gearbeitet, die Tief- baukosten durch eine modulare Verlegung der elektrischen Zuleitung unmittelbar unterhalb der Gehwegplatten weiter zu reduzieren. Neben den Verbaukosten wird dadurch auch der Baustellenumfang signifikant optimiert, was den Anwohnern zugutekommt. Die modularen Kabelschutzelemente sollen zeitnah in einem Pilotprojekt getestet werden. Einfache Bedienbarkeit und barrierearmer Zugang Bei der Entwicklung wurde der Fokus auf eine optimale Be- nutzerfreundlichkeit und Ergonomie gelegt. Der Ladebord - stein kann ebenerdig von der Straße aus bedient werden, benötigt aufgrund seiner Überfahrbarkeit keine Poller und gewährleistet eine hohe Zugänglichkeit. Um nach Autorisie - rung mittels Ladekarte, Smartphone-App oder QR-Code ei- nen hohen Komfort beim Einstecken des Ladekabels zu ge- währleisten, kann die Steckdosenklappe mit dem Ladestecker einhändig geöffnet werden. Dadurch wird das Berühren des möglicherweise schmutzigen Bordsteins vermieden und der Einsteckkomfort erhöht. Die vertikale Ausrichtung der Lade - buchse ermöglicht dem Kunden ein komfortables und beina- he kraftloses Einstecken. Farbige Status-LEDs informieren den Nutzer über den aktu- ellen Betriebszustand, um schnell und einfach eine Statuskontrolle des Ladevorgangs und das Erkennen eines Fehlers zu ermöglichen. Während des Betriebs sind die Systeme beleuchtet, sodass Stecker und Kabel immer gut sichtbar sind und keine Stolpergefahr darstellen. 10 | 11 CASE STUDY LADEBORDSTEIN Das System wurde auch von Nutzergruppen mit Mobilitäts - einschränkungen getestet. Die oben genannten Punkte wer- den als Vorteil gegenüber konventionellen Ladesäulen gese- hen. Für Personen im Rollstuhl, für die eine Nutzung aufgrund der geringeren Einsteckhöhe nicht oder nur schwer möglich ist, wurde eine Einsteckhilfe entwickelt, die an handelsübliche Ladestecker montiert werden kann und die Erreichbarkeit verbessert. Die Tests mit diesen Systemen verliefen äußerst vielversprechend, sodass die Einsteckhilfe in Kürze auf dem Markt verfügbar sein wird. EINSATZSZENARIEN UND USE-CASES Der Ladebordsteine ist optimal auf die Anforderungen einer öffentlichen Lademöglichkeit im urbanen Raum abgestimmt – gleichzeitig stellt dieser Use-Case die höchsten Anforde- rungen. Neben dem Laden am Straßenrand können weitere Nutzungsmöglichkeiten adressiert werden. Vom Laden beim Arbeitgeber über Außenstellplätze an Ein- oder Mehrfamili - enhäusern bis hin zu Geschäftsparkplätzen bringt das Sys- tem die notwendigen Funktionalitäten mit, um dem Nutzer ein einfaches, schnelles und komfortables Laden zu ermög- lichen. Wasserablauf RFID Schnittstelle E ichrechtskonformer Energiezähler Gekapseltes Elektronikmodul (IP68) Beleuchteter Buchsenbereich mit Schutzklappe Betreiberschild Hohlbordstein Status-LEDs TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN • bis 22 kW Ladeleistung (3x23 0V/400V+N+PE, 32 A, 50 Hz) • Autorisierung via QR-Code, Smartphone-App oder RFID-Karte • gekapseltes Elektronikmodul (IP68) • 4G-Modem, Ethernet • OCPP1.6 • intelli gentes Lastmanagement • intuitive Einh andbedienung ohne Bordsteinkontakt • modularer Aufbau für einfache Wartung und schnelle Nac hrüstbarkeit • Status-LEDs • beleu chteter Ladebuchsenbereich • Kühl- und Heizkonzept • integrierte Fehlerstromerkennung,Überspannungsschutz T yp2/3, Schützklebe- und PE-Überwachung • eichrechtskonform IMPLEMENTIERUNG/PILOTPROJEKT Die TankE und die Stadt Köln zeigten bereits in einer frühe- ren Entwicklungsphase großes Interesse am Ladebordstein. Um die Perspektiven der zahlreichen Stakeholder im öffentli- chen Straßenraum möglichst umfassend im Design zu berücksichtigen, fand ein regelmäßiger und konstruktiver Austausch statt. So konnten von Anfang an sowohl die städ- tische Sichtweise als auch die Anforderungen der Betreiber in die Entwicklung einfließen. Interne Nutzerstudien bei Rheinmetall stellten sicher, dass die Bedürfnisse der Anwender in hohem Maße berücksichtigt wurden. Dabei wurden neben gesunden Probanden auch Personen mit eingeschränkter Mobilität einbezogen, um ein breites Spektrum an Anforderungen abzudecken. Um die Praxistauglichkeit im öffentlichen Raum sicherzu- stellen, testeten die Partner seit April 2024 gemeinsam die Ladebordsteine an mehreren Standorten im Kölner Stadtge- biet. Ziel des Projekts war die Validierung der Nutzerakzep - tanz, der städtebaulichen und gestalterischen Vorteile sowie der Funktionalität und Resilienz der Systeme gegenüber Umwelteinflüssen, Vandalismus und Alterung. Die Rückmel- dungen und die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt fließen in die Weiterentwicklung der Systeme ein. PROJEKTPARTNER Rheinmetall AG Rheinmetall ist ein international führender Technologiekon - zern mit Sitz in Düsseldorf, der innovative Lösungen für Mo- bilität und Sicherheit entwickelt. Neben seiner Rolle als nam- hafter Partner der Automobilindustrie und Anbieter modernster Verteidigungstechnologie setzt Rheinmetall auf zukunftsweisende Projekte im Bereich der Elektromobilität. Mit über 30.000 Mitarbeitern an Standorten in mehr als 30 Ländern verbindet Rheinmetall globale Präsenz mit deutscher Ingenieurskunst. Der Konzern legt großen Wert auf Forschung und Entwicklung, um zukunftsweisende Lösungen zu schaffen, die sowohl ökologische als auch gesellschaftliche Herausforderungen adressieren. Dabei steht Rheinmetall für Qualität, Zuverlässigkeit und technolo - gische Führerschaft – Werte, die das Unternehmen seit über einem Jahrhundert prägen. TankE GmbH Die TankE GmbH plant, baut und betreibt Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Als Tochterunternehmen der RheinEnergie ist TankE Wegbereiter für eine moderne und klimafreundliche Mobilität in Köln und der Region. Industrie- und Gewerbekunden, Flottenbetreiber und die Immobilien - wirtschaft sowie Kommunen und Stadtwerke vertrauen auf die langjährige Erfahrung in der Umsetzung von Ladeinfra - strukturprojekten. Das Unternehmen kennt insbesondere die Herausforderungen der Kommunen, öffentliche Ladeinfra - struktur möglichst städtebaulich verträglich zu errichten. Stadt Köln Über 1,09 Millionen Einwohner leben in Köln, damit ist Köln die viertgrößte Stadt Deutschlands und größte Stadt in NRW. Köln ist eine Stadt im Wandel und möchte eine moderne und umweltfreundliche Mobilität aktiv gestalten. Der Ladebord - stein verspricht dabei den großen Vorteil, dass er bis auf den Anschlusskasten in der bereits vorhandenen Infrastruktur des öffentlichen Straßenraumes eingesetzt werden kann. Dies kommt wichtigen Themen wie zum Beispiel den not- wendigen freien Gehwegbreiten, Sichtachsen, vermeidba - rem Überbau von Medienversorgung im Gehweg, dem Denk- malschutz in der Planung und der Umsetzung zugute. Die Stadt Köln hat daher frühzeitig mit einer Absichtserklärung ihr Interesse an einem Pilotprojekt bekundet und die Umset- zung ermöglicht. 12 | 13 CASE STUDY LADEBORDSTEIN STANDORTAUSWAHL UND TESTBEDINGUNGEN Im Rahmen des Pilotprojekts wurden die Ladebordsteine an zwei Standorten in Köln Lindenthal getestet. Lindenthal ist ein Stadtteil im Westen Kölns, der sich durch eine Mischung aus Wohngebieten und großen Grünflächen auszeichnet. Im Jahr 2023 lebten hier knapp 31.000 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 42 Jahren. Die beiden Standorte an der Dürener Straße 172 und der Klosterstraße 16 wurden gezielt aufgrund ihrer unterschiedlichen Rahmenbedingun - gen ausgewählt: In der Dürener Straße liegt Mischbebauung (Wohnen und Gewerbe) vor, während die Klosterstraße eine Wohnstraße mit vorwiegend privater Nutzung ist. Diese Viel- falt ist entscheidend, um zu verstehen, wie sich verschiede - ne städtebauliche Kontexte, Nutzergruppen und Verkehr- saufkommen auf die Nutzung der Ladebordsteine auswirken. Beispielsweise könnten in der Wohnstraße längere Stand- zeiten und eine regelmäßige Nutzung durch Anwohner domi- nieren, während in der Mischbebauung häufigere, aber kür- zere Ladevorgänge durch Pendler oder Besucher zu erwarten sind. Um alle vier Jahreszeiten abzudecken, erstreckte sich die Validierung über ein Jahr. Dieser Zeitraum ist wichtig, da Witterungsbedingungen wie Regen, Schnee oder Hitze die Technik und das Nutzerverhalten unterschiedlich beeinflus - sen können. So wurde sichergestellt, dass die Ladebordstei- ne unter allen klimatischen Bedingungen zuverlässig funkti- onieren und mögliche Schwachstellen frühzeitig erkannt werden. Das Projekt wurde durch eine umfassende Dokumentation begleitet. Erfasst wurden die Nutzungshäufigkeit, die techni- sche Leistungsfähigkeit und das Nutzerfeedback. Die Nutzungshäufigkeit zeigt, wie gut die Ladebordsteine an- genommen werden und ob sie den Bedürfnissen der Nutzer gerecht werden. Die technische Analyse dient dazu, die Zu- verlässigkeit und die Wartungsanforderungen der Systeme zu bewerten – ein entscheidender Faktor für eine mögliche großflächige Einführung. Das Nutzerfeedback liefert wertvol- le Erkenntnisse über Akzeptanz und Benutzerfreundlichkeit, um die Technologie bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Durch dieses Vorgehen soll eine fundierte Grundlage ge- schaffen werden, um die Einsatzmöglichkeiten von Lade - bordsteinen in urbanen Räumen zu bewerten und ihren Beitrag zur Förderung der Elektromobilität zu optimieren. Klosterstraße 16 Dürener Straße 172 EINBAU UND INSTALLATION Bei der Entwicklung wurde großer Wert auf eine einfache Nachrüstbarkeit und Wartung gelegt. Der modulare Aufbau des Ladebordsteins ermöglicht bei ohnehin notwendigen Baumaßnahmen bereits Hohlbordsteine vorbereitend einzu - bauen und diese bei steigendem Bedarf schnell und unkom- pliziert mit Ladeelektronik auszustatten. Die Nachrüstung ist dabei in wenigen Minuten ausführbar – ebenso die Wartung, wofür die Elektronikeinheit einfach entnommen werden kann. Um der Skalierbarkeit Rechnung zu tragen, wurde der Lade- bordstein so entwickelt, dass er wie ein herkömmlicher Bord- stein verbaut und dementsprechend durch jedes qualifizierte Tiefbauunternehmen eingesetzt werden kann. Wichtig für den sicheren Betrieb des Ladebordsteins ist neben den gel- tenden Normen ein höhengerechter Verbau sowie das Vor- sehen zweier Leerrohre unter dem Bordstein zur Wasserab- führung und dem Schutz von Anschlussleitungen. Die entsprechenden Prozessschritte sind ausführlich dokumen - tiert und beschrieben. Die Installation von Ladebordsteinen folgt einer effizienten und standardisierten Vorgehensweise. Im öffentlichen Raum erfolgt die Stromversorgung i. d. R. über einen neuen Net- zanschluss, der beim zuständigen Netzbetreiber beantragt wird. Abhängig von der benötigten Ladeleistung wird das neue Netzkabel an ein bestehendes Netz angebunden. Um den Energieverbrauch korrekt zu erfassen, wird eine Zähleranschlusssäule (ZAS) installiert, von der aus die stern- förmige Verkabelung der einzelnen Ladebordsteine erfolgt. Sofern möglich, können im öffentlichen Raum bereits vor- handene ZAS mitgenutzt werden. Ist eine neue ZAS erforderlich, kann diese flexibel platziert werden. Auch ver- senkbare Varianten stehen zur Auswahl. Bei Bedarf können die Versorgungskabel im Rohr verlegt werden. Der Einbau des Ladebordsteins erfolgt analog zu herkömmlichen Bord- steinen, ohne dass ein schweres Fundament erforderlich ist. Dies reduziert den Installationsaufwand erheblich. Das Lademodul wird über eine Schnellkupplung mit dem Versorgungskabel verbunden, was eine einfache und effizi- ente Installation ermöglicht. Anschließend wird das Lademo- dul in den Ladebordstein eingesetzt und sicher verschraubt. BETRIEB UND SERVICE Der Betrieb der Ladebordsteine ist mit herkömmlichen La- destationen vergleichbar. Da es sich um eine elektrische An- lage handelt, ist auch hier eine regelmäßige Wartung erfor- derlich. Sie unterliegen den gleichen Sicherheits- und Wartungsanforderungen wie andere Ladestationen. Ein we- sentlicher Vorteil liegt jedoch in der modularen Bauweise. Im Falle eines technischen Defekts entfällt die aufwendige Feh- lersuche und Reparatur vor Ort. Stattdessen kann das Lade- modul von einer einzelnen Person entnommen, in der Werkstatt geprüft und instandgesetzt werden, während gleichzeitig ein neues Modul eingesetzt wird. Diese Methode reduziert die Auswirkungen wetterbedingter Herausforderungen, die bei herkömmlichen Ladestationen häufig auftreten, und minimiert sowohl den Zeit- als auch den Personalaufwand. Dadurch wird eine schnelle Wiederin- betriebnahme der Ladebordsteine gewährleistet und die Verfügbarkeit der Infrastruktur jederzeit sichergestellt. 14 | 15 CASE STUDY LADEBORDSTEIN EVALUATION VALIDIERUNG DER TECHNIK Um ein Gesamtbild von Haltbarkeit, Funktionalität und Pra- xistauglichkeit zu erhalten, wurde der Zustand der Ladebord- steine an beiden Standorten über das ganze Jahr hinweg alle zwei Wochen umfangreich dokumentiert. Die Dokumen- tation umfasste drei Hauptbereiche: optische Prüfung, tech- nische Prüfung sowie das Auslesen von Daten. Optische Prüfungen: Diese konzentrierten sich auf den äu- ßeren Zustand und die physische Integrität der Ladebord - steine. Es wurde untersucht, ob Verschleiß, Verschmutzung, Beschädigungen oder Umwelteinflüsse die Struktur, die Les- barkeit der Informationen oder das optische Erscheinungs - bild beeinträchtigten. Der Fokus lag auf der Widerstandsfä - higkeit gegenüber äußeren Einflüssen wie Witterung, Nutzung oder Vandalismus. Technische Prüfungen: Hier stand die Funktionalität im Vordergrund. Geprüft wurden die Zuverlässigkeit des Lade - vorgangs, die Mechanik (z. B. Beweglichkeit von Klappen oder Verriegelungen), die elektronischen Komponenten (wie Kommunikationsmodule oder Anzeigen) sowie die Dichtig - keit und Sicherheit des Systems. Ziel war es, die technische Stabilität und Benutzbarkeit unter realen Bedingungen zu bewerten. Datenauslesung: Durch das Auslesen interner und externer Datenlogger konnten die Systemzustände über längere Zeit- räume analysiert werden. Dies ermöglichte Einblicke in die Performance und Betriebsparameter der Ladebordsteine. Darüber hinaus wurden alle Ladepunkte in ein E-Mobility Backend eingebunden. Damit konnten alle Ladevorgänge in Echtzeit erfasst und statistisch ausgewertet werden. Technische und organisatorische Herausforderungen Die Ladebordsteine haben sich über einen Testzeitraum von 12 Monaten als äußerst robust erwiesen. Trotz ihres erstma- ligen Einsatzes im öffentlichen Raum und ihres Status als Prototypen überstanden sie die vielfältigen Belastungen durch Witterung, Nutzung und städtische Umweltbedingun - gen bemerkenswert gut. Während des gesamten Jahres traten nur sehr wenige kleinere technische Probleme auf. Unter anderem fiel im Mai die GSM-Verbindung eines Sys- tems aus, was durch einen Hard-Reset behoben werden konnte. Im Frühjahr sammelten sich vereinzelt Verschmut- zungen wie Pollen oder kleine Blätter im Bereich um die La- debuchse herum an, ohne in diese zu gelangen. Obwohl es sich hierbei lediglich um eine optische Beeinträchtigung han- delte, wurde im Herbst eine optimierte Geometrie des Berei- ches nachgerüstet, um die Wahrscheinlichkeit des Dreckein- trags in die Ladebuchse zu reduzieren. Im September wurde bei einem System eine reduzierte Ladeleistung festgestellt, die auf eine fehlerhafte Einstellung des OCPP Smart Char- ging Parameters im Backend zurückzuführen war. Durch An- passung des Parameters konnte das Problem behoben werden. Auch kam es zu einem ausgelösten Fehlerstromschutz - schalter (FI/LS), der entweder durch ein Fahrzeug oder ein kundenseitiges Ladekabel verursacht wurde. Im November führten Wackelkontakte an zwei SIM-Verlängerungen, die die Montage kundenspezifischer SIM-Karten im gekapselten System ermöglichen, dazu, dass zwei Systeme partiell nicht korrekt erreichbar waren. Durch den kurzfristigen Einsatz von Verlängerungen eines anderen Anbieters konnte dieses Problem behoben werden. Der letzte Fehler trat im März 2025 auf, als eine fehlerhaft montierte Dichtung am Typ2-Ver- riegelungsaktuator zu Korrosion führte, sodass dieser versagte. Funktionskritische Fehler konnten in der Regel innerhalb ei- nes Tages behoben werden, sodass die Verfügbarkeit mit >99% insgesamt sehr hoch war. Die Ergebnisse unterstrei- chen die Praxistauglichkeit und Zuverlässigkeit der Systeme und zeigen, dass die Ladebordsteine auch unter realen Bedingungen eine stabile Grundlage für den Einsatz in der urbanen Elektromobilität bieten. Erfahrungen aus dem städtischen Umfeld Die Ladebordsteine wurden von den Anwohnern nahezu durchweg positiv aufgenommen. Sie schaffen eine dringend benötigte Lademöglichkeit vor Ort und decken damit einen konkreten Bedarf. Zudem sorgen sie regelmäßig für Ge- sprächsstoff, da die innovative Technik vielen unbekannt ist und Neugierde weckt. Dies unterstreicht die hohe Akzeptanz und das Interesse an dieser Lösung für die urbane Elektro- mobilität. Eine Ausnahme bildete die Beschwerde einer Anwohnerin, die in ihrem Schreiben die Geräusche ladender Fahrzeuge und der zufallenden Metallklappe kritisierte. Nachdem die Metallklappe gedämpft wurde, äußerte sich die Anwohnerin sehr positiv über die Verbesserung. Dieses Feedback zeigt, dass die Ladebordsteine nicht nur funktional überzeugen, sondern auch durch gezielte Anpas- sungen an die Bedürfnisse der Nutzer weiter optimiert werden können. Die überwiegend positive Resonanz untermauert ihren Mehrwert für die Anwohner. Optimierungen während des Pilotprojekts Trotz der positiven technischen Erfahrungen bildet das Pilot- projekt den Ausgangspunkt zahlreicher Optimierungen, die in produkt- und produktionsseitige Verbesserungen einge - flossen sind. Unter anderem wurde im Rahmen des Pilotpro- jektes der Buchsenbereich – also der Bereich, in dem die Ladebuchse eingelassen ist – überarbeitet. Hierbei wurde neben der Verbreiterung des Wasserablaufs ebenfalls die Steigung erhöht, potenziell blockierende Elemente entfernt und der Bereich mit einer Anti-Haft-Beschichtung ausgeklei - det. Im Zuge der Anpassung wurde ebenfalls die Beleuch - tung des Bereiches verbessert, da dies im Rahmen der Nut- zerbefragung als eines der größten Potenziale identifiziert wurde. Durch die stärkere und besser positionierte Beleuch- tung konnte sichergestellt werden, dass in sehr dunklen städtischen Bereichen das Umfeld der Ladebuchse sowie der eingesteckte Stecker ausreichend sichtbar sind. Darüber hinaus wurde die Wartungsfreundlichkeit weiter verbessert, entsprechende Anleitungen erstellt, ein Ethernet-Port für lokales Lastmanagement hinzugefügt und das Derating so angepasst, dass die volle Ladeleistung von bis zu 22 kW auch bei heißen Temperaturen im Sommer länger zur Verfügung steht. Auf Grundlage der vielfältigen Erkenntnisse und Rückmel- dungen wurden die Systeme kontinuierlich und zügig opti- miert. Durch das schnelle Handeln zeigten die Projektpart- ner, dass sie die Bedürfnisse und Erfahrungen der Anwender ernst nehmen und bereit sind, die Lösung iterativ zu verfeinern. Problem Betroffene Systeme Service- Einsatz Ursache Tag des Auftretens Ausfall GSM Verbindung 1 Unbekannt, Hardreset behebt Problem 22.05.2024 Dreckansammlung im Bereich um die Ladebuchse 4 Pollenflug/kleine Blätter insb. bei Trockenheit Frühjahr 2024 Laden mit verringerter Leistung 1 Fehlerhafte OCPP Smart Charging Parameter im Backend 24.09.2024 Ausgelöster FI/LS 1 Fahrzeug oder kundenseitiges Ladekabel 07.11.2024 Sporadischer Ausfall GSM Verbindung 2 Vereinzelt unzuverlässige Kontakte der SIM-Verlängerung 20.11.2024 Ausfall Typ2 Aktuator 1 Fehlerhafte Montage einer Dichtung, Korrosion im Aktuator 04.03.2025 16 | 17 CASE STUDY LADEBORDSTEIN NUTZUNGSSTATISTIK An den beiden Pilotstandorten wurden jeweils zwei Lade - bordsteine installiert. Jeder Ladebordstein verfügt über ei- nen Ladepunkt. Bei der Nutzungsstatistik ist zu berücksichti- gen, dass das Laden im Zeitraum des Pilotprojektes kostenfrei möglich war. Gleichzeitig waren die Systeme in gängigen Lade-Apps aufgrund fehlender Eichrechts-Konfor- mität zum Projektzeitpunkt nicht sichtbar. Die Nutzer muss- ten die Systeme daher entweder kennen oder bei der Suche nach Lademöglichkeiten im Straßenraum darauf aufmerk- sam werden. Im Jahresverlauf ergaben sich leichte wochentagabhängige und saisonale Schwankungen, die mit den Ferien- und Urlaubszeiten korrelierten. Durch die große mediale Präsenz zu Beginn des Projekts wurden insbesondere in den ersten Tagen sehr viele kleinere Ladevorgänge interessierter Nut- zer und Medienvertreter durchgeführt. Auch in den Winter- monaten mit kalten, regnerischen und partiell verschneiten Tagen konnte keine Abnahme der Nutzung festgestellt wer - den. Die Anzahl der Ladevorgänge pro Tag stieg über den Testzeitraum leicht an und war eher durch die Verfügbarkeit begrenzt. Auch die abgegebene Energiemenge stieg an. Die starke Nutzung war also nicht nur auf das Interesse an der neuen Technik zurückzuführen, sondern konnte auch langfristig aufrechterhalten werden. Wie bereit beschrieben, waren die Systeme insgesamt sehr zuverlässig und erreichten eine Verfügbarkeit von >99%. Die Auslastung, definiert als das Verhältnis von angeschlosse - ner Zeit zu Gesamtzeit, lag im Projektzeitraum mit knapp 65 % auf einem sehr hohen Niveau. Eine Begrenzung der maxi- malen Ladedauer auf 4 Stunden, wie bei vielen Anbietern üblich, hätte die Anzahl der Ladevorgänge und die abgege - bene Energie noch weiter steigern können. Zudem wurden die Systeme partiell durch Verbrenner oder nicht ange - schlossene Elektrofahrzeuge fehlbelegt, was auch bei kon- ventioneller Ladeinfrastruktur immer wieder zu beobachten ist. Anzahl Zeit in Tage Energie in kWh 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 25.04.2024 25.05.2024 25.06.2024 25.07.2024 25.08.2024 25.09.2024 25.10.2024 25.11.2024 25.12.2024 25.01.2025 25.02.2025 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Energie in kWh Zeit in Tage Anzahl Nutzungsstatistik Pilotprojekt Köln Geladene Energie pro Tag Ladevorgaenge pro Tag Linear (Geladene Energie pro Tag) Linear (Ladevorgaenge pro Tag) Geladene Energie pro Tag Ladevorgänge pro Tag Linear (Geladene Energie pro Tag) Linear (Ladevorgänge pro Tag) Nutzungsstatistik Pilotprojekt Köln Anzahl der Ladevorgänge Seit dem Start des Pilotprojektes im April 2025 wurden inner- halb eines Jahres insgesamt über 3.000 Ladevorgänge getä- tigt. Zum Stichtag 19.03.2025 wurden die Ladevorgänge de- tailliert ausgewertet, der Auswertungszeitraum umfasst somit 329 Tage. Für die Auswertung wurden die Ladevorgänge zunächst validiert. Unplausible Ladevorgänge ohne Strom- verbrauch, beispielsweise bei der Demonstration für die Me- dien in den ersten Tagen, sowie Test-Ladevorgänge, die im Jahresverlauf von TankE-Servicetechnikern und Rheinmetall durchgeführt wurden, wurden herausgefiltert. Somit sind in der vorliegenden Auswertung nur echte Ladevorgänge berücksichtigt. Im Pilotzeitraum wurden insgesamt 2.829 validierte Ladevor- gänge durchgeführt, die sich auf die beiden Standorte mit jeweils zwei Ladebordsteinen verteilten. Dies entspricht durchschnittlich 2,15 Ladevorgängen täglich pro Ladebord - stein und somit pro Ladepunkt. Zwischen den beiden Stand- orten gab es dabei nur minimale Unterschiede: Am Standort Klosterstraße wurden im Pilotzeitraum 1.426 Ladevorgänge gezählt, in der Dürener Straße hingegen 1.403. Beide Standorte liegen räumlich sehr nahe beieinander: Die Klosterstraße (Wohnbebauung) geht direkt von der Dürener Straße (Wohn- und Einkaufsstraße) ab. In der Dauer pro Ladevorgang wird die unterschiedliche Lage deutlich: In der Dürener Straße betrug die Dauer pro Ladevorgang im Pilot- zeitraum durchschnittlich 5,5 Stunden; daraus ergibt sich eine zeitliche Auslastung von 48 % pro Tag. In der Kloster- straße hingegen lag die Dauer pro Ladevorgang im Vergleich dazu mit 9,2 Stunden deutlich darüber; daraus ergibt sich eine zeitliche Auslastung von 83 % pro Tag. Die Dauer gibt dabei die Zeit vom Beginn des Ladevorgangs bis Beendi - gung durch den Nutzer an, also die gesamte Zeit, in der ein Ladebordstein belegt war. Dabei ist es unerheblich, ob das Auto tatsächlich die gesamte Zeit über geladen hat oder ob es beim Verlassen des Ladepunktes vollgeladen war. Bei der Auswertung zeigte sich, dass die Ladebordsteine aufgrund ihrer Lage direkt am Wohn- bzw. Einkaufsort, häufig deutlich über den Ladevorgang hinaus zum Parken bzw. als nächtli - cher Stellplatz genutzt wurden. Auch dieses Problem könnte durch eine Begrenzung der maximalen Standdauer reduziert werden. Das folgende Diagramm zeigt die durchschnittliche Auslas- tung der beiden Standorte im zeitlichen Verlauf. Es ist eine deutliche Spitze zwischen 17 und 19 Uhr zu erkennen, was darauf schließen lässt, dass vor allem viele Anwohner die Lademöglichkeit nutzen, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen Auslastung Uhrzeit Dürener Straße Klosterstraße 0% 20% 40% 60% 80% 100% 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 Auslastung Uhrzeit Auslastung Tagesverlauf Dürener Straße Klosterstraße 2,1 2,2 1,6 0 0,5 1 1,5 2 2,5 Dürener Straße Klosterstraße LIS Lindenthal (AC) Anzahl Ladevorgänge Ladevorgänge pro Tag pro Ladepunkt 5,5 9,2 3,3 19,3 18,9 18,0 0 4 8 12 16 20 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Dürener Straße Klosterstraße LIS Lindenthal (AC) kWh Dauer in h Dauer und kWh pro Ladevorgang Dauer Ladevorgang kWh pro Ladevorgang Auslastung Tagesverlauf 18 | 19 CASE STUDY LADEBORDSTEIN Verbrauchte Energie An den beiden Standorten wurden im Pilotzeitraum insge - samt über 50 MWh geladen. Dies entspricht rund 19 kWh pro Ladevorgang, also in etwa der Energie, die ein durchschnitt- liches Elektroauto für eine Reichweite von ca. 120 km benötigt. Die geladene Strommenge war dabei an beiden Standorten in etwa gleich, sie unterschieden sich also vor allem in der Dauer, die in der Klosterstraße oft weit über den eigentlichen Ladevorgang hinausging. Vergleich mit herkömmlichen Ladesäulen Für einen Vergleich mit herkömmlichen Ladesäulen wurden die Ladevorgänge an öffentlichen AC-Ladestationen im Stadtteil Köln Lindenthal betrachtet, die ebenfalls von TankE betrieben werden. Die Grafik zeigt die Anzahl der Ladevorgänge pro Tag und Ladepunkt für die beiden Stand- orte im Vergleich zum Durchschnitt der öffentlichen AC- Ladestationen in diesem Stadtteil. An den beiden Pilotstand- orten war die Nutzung demnach überdurchschnittlich hoch. Hinsichtlich der Dauer pro Ladevorgang zeigt sich, dass der Standort Klosterstraße eine deutlich höhere zeitliche Bele- gung aufwies als der Standort Dürener Straße sowie die anderen Ladepunkte in Köln Lindenthal. Die geladenen kWh pro Ladevorgang sind dabei an beiden Standorten vergleich- bar mit herkömmlichen Ladesäulen im gleichen Stadtteil. Anzahl Ladevorgänge Dürener Straße Klosterstraße LIS Lindenthal (AC) Ladevorgänge pro Tag pro Ladepunkt 0% 20% 40% 60% 80% 100% 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 Auslastung Uhrzeit Auslastung Tagesverlauf Dürener Straße Klosterstraße 2,1 2,2 1,6 0 0,5 1 1,5 2 2,5 Dürener Straße Klosterstraße LIS Lindenthal (AC) Anzahl Ladevorgänge Ladevorgänge pro Tag pro Ladepunkt 5,5 9,2 3,3 19,3 18,9 18,0 0 4 8 12 16 20 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Dürener Straße Klosterstraße LIS Lindenthal (AC) kWh Dauer in h Dauer und kWh pro Ladevorgang Dauer Ladevorgang kWh pro Ladevorgang Dauer in h kWh Dürener Straße Klosterstraße LIS Lindenthal (AC) Dauer Ladevorgang kWh pro Ladevorgang 0% 20% 40% 60% 80% 100% 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 Auslastung Uhrzeit Auslastung Tagesverlauf Dürener Straße Klosterstraße 2,1 2,2 1,6 0 0,5 1 1,5 2 2,5 Dürener Straße Klosterstraße LIS Lindenthal (AC) Anzahl Ladevorgänge Ladevorgänge pro Tag pro Ladepunkt 5,5 9,2 3,3 19,3 18,9 18,0 0 4 8 12 16 20 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Dürener Straße Klosterstraße LIS Lindenthal (AC) kWh Dauer in h Dauer und kWh pro Ladevorgang Dauer Ladevorgang kWh pro Ladevorgang Dauer und kWh pro Ladevorgang ERGEBNISSE DER NUTZERBEFRAGUNG Die anonyme Nutzerbefragung im öffentlichen Raum war für die Bewertung und Validierung des Ladebordsteins als inno- vative Technologie von zentraler Bedeutung, da sie authenti- sche Einblicke in die Praxistauglichkeit und Akzeptanz des Produkts lieferte. Im Gegensatz zu vorab durchgeführten in- ternen Nutzerstudien, die in kontrollierten Umgebungen mit ausgewählten Probanden stattfanden und oft spezifische As- pekte fokussierten, spiegelte die Befragung im öffentlichen Raum die tatsächlichen Bedingungen und das Verhalten ei- ner breiteren, unvoreingenommenen Nutzergruppe wider. Nur durch das direkte Feedback der tatsächlichen Nutzer können Stärken und Schwächen identifiziert und Optimie- rungspotenziale aufgezeigt werden. Die Anonymität fördert dabei ehrliche und unverfälschte Rückmeldungen, da Hemm- schwellen sinken und soziale Erwünschtheit minimiert wird. Studiendesign Um diesem Ziel Rechnung zu tragen, wurde von den Projekt- partnern ein Fragebogen mit 13 Fragen entwickelt: • Person (Alter, Geschlecht, Fahrzeugtyp, Mobilitätseins chränkungen) • Relev anz 8 unterschiedlicher Aspekte einer Ladelösung • überg eordnete Ladeerfahrung am Ladebordstein • Detailbewertu ng 11 einzelner Aspekte des Lade bordsteins • Direktvergleic h Ladebordstein mit Ladesäule in 8 Aspekten • Häufigkeit der Nutzung des L adebordsteins • Freitextfelder für Konkretisierung von Feedback, Kritik, Anmerkungen Der Hinweis auf die Befragung erfolgte über Hinweisschilder in den Parkbuchten. Über einen QR-Code konnte der Frage- bogen freiwillig und anonym online ausgefüllt werden. Die Bearbeitungszeit betrug ca. 3-5 Minuten. Die Umfrage wurde am 06.08.2024 gestartet. Die Auswertung erfolgte bis zum 04.03.2025 mit dem Erreichen von 100 Rückmeldungen. 2 0 | 2 1 CASE STUDY LADEBORDSTEIN 11 Verivox (2020): Elektroautos – mehr Männer, weniger Flensburg-Punkte Das Teilnehmerfeld setzte sich aus 21 % Frauen und 78 % Männern zusammen. Der Unterschied im Testfeld ist auffäl - lig, lässt sich aber teilweise durch die Nutzung von Elektro- fahrzeugen durch die Geschlechter erklären. Geschätzt wird, dass aktuell ca. 2/3 der Elektroautonutzer männlich und 1/3 weiblich sind. Ende 2020 lag der Anteil weiblicher Nutzer dem Vergleichsportals Verivox zufolge sogar bei nur 22 %. 1 1 Der überwiegende Teil der Befragten war mit rein batterie- elektrischen Fahrzeugen (BEV) unterwegs. Der Altersdurchschnitt entsprach mit 48 Jahren in etwa dem Altersdurchschnitt der Gesamtbevölkerung in Deutschland (ca. 45 Jahre). Die Altersverteilung der Befragten war hetero- gen, wich aber in den Randbereichen vom Bundesdurch - schnitt ab, sodass die 17- bis 19-Jährigen sowie die >60-Jäh- rigen leicht unterrepräsentiert waren. Dies könnte neben anderen Ursachen auf höhere Anschaffungskosten der Fahr- zeuge und geringeres Interesse an technischen Veränderun- gen zurückgeführt werden. Die Ladehäufigkeit war verteilt – so hatte knapp die Hälfte der Befragten zum ersten oder zweiten Mal geladen, die andere Hälfte dreimal oder häufiger. Dies ist wichtig, da erst- malige Nutzer noch nicht über Erfahrungswerte verfügen und insbesondere eine möglicherweise nicht-intuitive Bedienung deutlich stärker wahrnehmen als erfahrene Nutzer. Gleich- zeitig ist ein großer Teilnehmerkreis erfahrener Nutzer wert- voll, da Optimierungspotenziale im Detail häufig erst nach mehrmaliger Nutzung auffallen. Insgesamt trägt das heterogene Teilnehmerfeld dazu bei, ein breites Stimmungsbild aus der Bevölkerung zu erhalten. © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Studiendesign Demographie der Teilnehmer Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 1 17.01.2024 Heterogenes Teilnehmerfeld– der höhere Anteil an männlichen Probanden spiegelt den Besitz von E-Autos wider Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Insg. 5 Personen mit Mobilitätseinschränkungen 46% 20% 19% 15% 1-2 x 3-5 x 6-10 x > 10 x 66 16 1 12 5 Männer Frauen Divers BEV PHEV Fragebogen Rückläufer 100 ⌀⌀ - Alter 48 ⌀⌀ - Ladehäufigkeit 4,51 6 24 24 26 14 6 17-29 30-39 40-49 50-59 60-69 >70 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Studiendesign Demographie der Teilnehmer Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 1 17.01.2024 Heterogenes Teilnehmerfeld– der höhere Anteil an männlichen Probanden spiegelt den Besitz von E-Autos wider Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Insg. 5 Personen mit Mobilitätseinschränkungen 46% 20% 19% 15% 1-2 x 3-5 x 6-10 x > 10 x 66 16 1 12 5 Männer Frauen Divers BEV PHEV Fragebogen Rückläufer 100 ⌀⌀ - Alter 48 ⌀⌀ - Ladehäufigkeit 4,51 6 24 24 26 14 6 17-29 30-39 40-49 50-59 60-69 >70 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Studiendesign Demographie der Teilnehmer Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 1 17.01.2024 Heterogenes Teilnehmerfeld– der höhere Anteil an männlichen Probanden spiegelt den Besitz von E-Autos wider Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Insg. 5 Personen mit Mobilitätseinschränkungen 46% 20% 19% 15% 1-2 x 3-5 x 6-10 x > 10 x 66 16 1 12 5 Männer Frauen Divers BEV PHEV Fragebogen Rückläufer 100 ⌀⌀ - Alter 48 ⌀⌀ - Ladehäufigkeit 4,51 6 24 24 26 14 6 17-29 30-39 40-49 50-59 60-69 >70 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Studiendesign Demographie der Teilnehmer Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 1 17.01.2024 Heterogenes Teilnehmerfeld– der höhere Anteil an männlichen Probanden spiegelt den Besitz von E-Autos wider Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Insg. 5 Personen mit Mobilitätseinschränkungen 46% 20% 19% 15% 1-2 x 3-5 x 6-10 x > 10 x 66 16 1 12 5 Männer Frauen Divers BEV PHEV Fragebogen Rückläufer 100 ⌀⌀ - Alter 48 ⌀⌀ - Ladehäufigkeit 4,51 6 24 24 26 14 6 17-29 30-39 40-49 50-59 60-69>70 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Studiendesign Demographie der Teilnehmer Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 1 17.01.2024 Heterogenes Teilnehmerfeld– der höhere Anteil an männlichen Probanden spiegelt den Besitz von E-Autos wider Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Insg. 5 Personen mit Mobilitätseinschränkungen 46% 20% 19% 15% 1-2 x 3-5 x 6-10 x > 10 x 66 16 1 12 5 Männer Frauen Divers BEV PHEV Fragebogen Rückläufer 100 ⌀⌀ - Alter 48 ⌀⌀ - Ladehäufigkeit 4,51 6 24 24 26 14 6 17-29 30-39 40-49 50-59 60-69 >70 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Studiendesign Demographie der Teilnehmer Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 1 17.01.2024 Heterogenes Teilnehmerfeld– der höhere Anteil an männlichen Probanden spiegelt den Besitz von E-Autos wider Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Insg. 5 Personen mit Mobilitätseinschränkungen 46% 20% 19% 15% 1-2 x 3-5 x 6-10 x > 10 x 66 16 1 12 5 Männer Frauen Divers BEV PHEV Fragebogen Rückläufer 100 ⌀⌀ - Alter 48 ⌀⌀ - Ladehäufigkeit 4,51 6 24 24 26 14 6 17-29 30-39 40-49 50-59 60-69 >70 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Studiendesign Demographie der Teilnehmer Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 1 17.01.2024 Heterogenes Teilnehmerfeld– der höhere Anteil an männlichen Probanden spiegelt den Besitz von E-Autos wider Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Insg. 5 Personen mit Mobilitätseinschränkungen 46% 20% 19% 15% 1-2 x 3-5 x 6-10 x > 10 x 66 16 1 12 5 Männer Frauen Divers BEV PHEV Fragebogen Rückläufer 100 ⌀⌀ - Alter 48 ⌀⌀ - Ladehäufigkeit 4,51 6 24 24 26 14 6 17-29 30-39 40-49 50-59 60-69 >70 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Studiendesign Demographie der Teilnehmer Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 1 17.01.2024 Heterogenes Teilnehmerfeld– der höhere Anteil an männlichen Probanden spiegelt den Besitz von E-Autos wider Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Insg. 5 Personen mit Mobilitätseinschränkungen 46% 20% 19% 15% 1-2 x 3-5 x 6-10 x > 10 x 66 16 1 12 5 Männer Frauen Divers BEV PHEV Fragebogen Rückläufer 100 ⌀⌀ - Alter 48 ⌀⌀ - Ladehäufigkeit 4,51 6 24 24 26 14 6 17-29 30-39 40-49 50-59 60-69 >70 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Studiendesign Demographie der Teilnehmer Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 1 17.01.2024 Heterogenes Teilnehmerfeld– der höhere Anteil an männlichen Probanden spiegelt den Besitz von E-Autos wider Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Insg. 5 Personen mit Mobilitätseinschränkungen 46% 20% 19% 15% 1-2 x 3-5 x 6-10 x > 10 x 66 16 1 12 5 Männer Frauen Divers BEV PHEV Fragebogen Rückläufer 100 ⌀⌀ - Alter 48 ⌀⌀ - Ladehäufigkeit 4,51 6 24 24 26 14 6 17-29 30-39 40-49 50-59 60-69 >70 Fragebogen Rückläufer Ø - Alter Ø - Ladehäufigkeit Gesamtergebnisse Wichtige Aspekte von Ladelösungen Als Grundlage für die spätere Interpretation und Kontextuali- sierung der Ergebnisse wurde zunächst gefragt, was den Teilnehmenden bei der Nutzung einer Ladelösung generell Festzustellen ist, dass die meisten der abgefragten Punkte als wichtig angesehen wurden. Besonders wichtig sind die Nähe zum Aufenthaltsort sowie die einfache technische Be- dienung – beides Punkte, die als Grundlage für die Entwick- lung des Ladebordsteins dienten. Sicherheit und Sauberkeit wurden im Vergleich dazu als weniger wichtig eingestuft, wo- bei es bei der Bewertung der Sicherheit starke geschlechts- spezifische Unterschiede gab. Frauen bewerteten den Sicherheitsaspekt deutlich höher als Männer, während alle anderen Aspekte vergleichbar bewertet wurden. Bei den Kosten des Ladestroms gab es Differenzen zwischen den unterschiedlichen Altersklassen. Jüngere und ältere Nutzer erwiesen sich als preissensibler. wichtig ist. Die Ergebnisse sind in der folgenden Abbildung dargestellt. Die gelbe Linie bildet dabei die “neutrale” Positi- on, rechts davon sind die Punkte von der Tendenz wichtiger, links davon unwichtiger. © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Gesamtheit Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 5 17.01.2024 Was ist Ihnen bei einer Ladelösung für E-Fahrzeug allgemein wichtig?F Den befragten Kunden ist insbesondere Nähe und einfache Bedienung eines Ladepunkts wichtig  Allgemein werden die meisten Punkte als relativ wichtig angesehen  Besonders wichtig sind die Nähe zum Aufenthaltsort sowie die einfache technische Bedienung  Die Sicherheit und Sauberkeit wurde weniger wichtig bewertet, insb. die Bewertung der Sicherheit ist geschlechtsspezifisch (siehe F12)  Kritische Punkte für Nutzer:  Blockierung durch Verbrenner (x9)  Standorte sollten in allen gängigen Lade- Apps hinterlegt sein (x2)  Plug & Charge (1x)  Eine gut lesbare Bedienungsanleitung (x1)  Mindestens 22kW Ladeleistung (x2) Kommentare/Kontext/Interpretation Günstiger Preis Ladestrom Ladeleistung Bedienkomfort Sicherheit (Umfeld beleuchtet, belebt) Einfache technische Bedienung Nähe zum Aufenthaltsort Sauberkeit des Ladeorts 1 (gar nicht wichtig) 2 3 4 5 (besonders wichtig) 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Sauberkeit des Ladeorts Nähe zum Aufenthaltsort Einfache technische Bedienung Sicherheit (Umfeld beleuchtet, belebt) Bedienkomfort Ladeleistung Günstiger Preis Ladestrom 100% 100%0% 1 (gar nicht wichtig) 2 3 4 5 (besonders wichtig) Was ist Ihnen bei einer Ladelösung für E-Fahrzeuge allgemein wichtig? 22 | 23 CASE STUDY LADEBORDSTEIN Bewertung Ladevorgang am Ladebordstein Im Rahmen der zweiten Frage wurde erhoben, wie die Teil- nehmenden den Ablauf des Ladens bewerten. Dazu wurden 11 Aspekte getrennt voneinander abgefragt. Die gelbe Linie Insgesamt lässt sich aus der Befragung ein sehr positives Ergebnis ableiten, mit vereinzelt negativen Bewertungen, die in der Anzahl sehr begrenzt waren. Die positiven Bewertun - gen für die Authentifizierung, das Öffnen der Klappe über der Ladebuchse sowie das Einstecken und Abziehen des La- desteckers zeigen, dass die zentralen Interaktionspunkte zwischen Ladebordstein und Nutzer sehr gut funktionieren. Zudem ist die Bewertung hier homogen und scheint nicht von externen Faktoren wie Alter, Geschlecht etc. abhängig zu sein. Bei den schlechteren Bewertungen wurden oftmals keine Freitextkommentare eingefügt, sodass der Grund für die Bewertung nicht ersichtlich ist. Sauberkeit und Beleuchtung des Einsteckbereichs wurden schlechter bewertet als die an- deren Aspekte, hier gab es den größten Anteil an Stimmen im Bereich befriedigend, mit wenigen Stimmen darunter. Die Dokumentation des Zustandes der Systeme im zwei- wöchentlichen Rhythmus bestätigte das Stimmungsbild. Wie zuvor beschrieben, wurden teilweise feine Verschmutzungen im Einsteckbereich, jedoch nicht in der Buchse festgestellt. Trotz der teilweise schlechteren Bewertung bezüglich dieser Aspekte kam es zu keiner Zeit zu Funktionseinschränkungen – wie auch durch die Nutzungsstatistik belegt. stellt eine “neutrale” Bewertung dar. Rechts davon waren die Nutzer mit den Bewertungen “sehr gut” und “gut” zufrieden, links davon mit den Bewertungen “ausreichend” und “man- gelhaft” eher unzufrieden. © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Gesamtheit Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 6 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F  Allgemein ein sehr positives Ergebnis mit vereinzelt schlechteren Bewertungen  Sauberkeit des Einsteckbereichs und Beleuchtung werden am schlechtesten bewertet, dort gab es mehrere Stimmen im Bereich befriedigend oder schlechter  Verbesserung der Bewertung durch Umbaumaßnahme am 09.10.2024 (Änderung Buchsenbereich, LED):  Vor Umbau  Sauberkeit des Einsteckbereichs: 2,58  Beleuchtung: 2,40  Nach Umbau bis 04.03.25:  Sauberkeit des Einsteckbereichs: 1,98  Beleuchtung: 2,06 Kommentare/Kontext/Interpretation Deutlich positives Feedback mit den meisten Bewertungen im Bereich gut oder sehr gut Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen, Geräusch) Sauberkeit des Einsteckbereichs mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Sauberkeit des Einsteckbereichs Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen, Geräusch) Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) 100% 100%0% mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins? „Innovative Lösung im hochfrequentierten Innenstadtbereich mit Förderung der Motivation zum Umstieg auf Elektromobilität.“ „Sehr gute Idee, aber leider werden gerade diese Ladeplätze noch öfter von nicht- E Autos missbraucht.“ “Vor allem das Starten und Beenden des Vorgangs ist sehr unkompliziert.“ „Sensationell gutes Projekt über das ich allerdings nur durch Zufall „gestolpert“ bin, als ich zu Fuß unterwegs war und neugierig wurde.“ „Top wäre, wenn die Dinger flächendeckend eingesetzt würden sodass man nicht groß danach suchen müsste.“ „Gute Lösung zur Nachrüstung, unauffällig, hohe Ladeleistung.“ „Ein wirklich tolles und innovati- ves Projekt zum städtischen W ohnraum mit Ladepunkten zu erschließen! Sehr gut!“ „Super praktisch, super unauffällig im Straßenbild.“ Wie bereits beschrieben, wurde im Rahmen des Pilotprojek- tes am 09.10.2024 eine Optimierung des Designs des Buch- senbereichs vorgenommen, sodass sich die Bewertungen entsprechend verbessert haben. In Schulnoten ausgedrückt konnte eine Steigerung von 2,58 auf 1,98 bei der Sauberkeit des Einsteckbereichs und von 2,40 auf 2,06 bzgl. der Beleuchtung erreicht werden. Diese Verbesserung ist in der nachfolgenden Grafik deutlich zu erkennen. Duchschnittliche Bewertung 4,38 Beleuchtung (vor Optimierung) Beleuchtung (nach Optimierung) Sauberkeit des Einsteckbereichs (vor Optimierung) Sauberkeit des Einsteckbereich (nach Optimierung) 100% 100%0% mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins? © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL7 17.01.2024 F 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Beleuchtung (alt) Beleuchtung (neu) Sauberkeit des Einsteckbereichs (alt) Sauberkeit des Einsteckbereichs (neu) Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins? mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% 24 | 25 CASE STUDY LADEBORDSTEIN Vergleich Ladebordstein und Ladesäule Abschließend wurden die Nutzer gefragt, wie sich der Lade- bordstein in relevanten Eigenschaften von konventionellen Ladesäulen unterscheidet. Bei Stadtbild, Platzverlust, Sichtachsen, Anfälligkeit für Vandalismus und Reduktion von Stolperfallen wurde der Ladebordstein deutlich vorteilhaft gesehen. Leichte Vorteile des Ladebordsteins wurden bei Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit und Barrierefreiheit at testiert – in Gesprächen wurden hier v.a. die einfache Benut- zung (auch von der Straße aus), der Wegfall von Pollern so- wie die Einhandbedienung genannt. Die Sichtbarkeit/Auf- findbarkeit wurde vorteilhaft bei der Ladesäule gesehen – durch Markierungen und Sichtbarkeit in Apps konnte dies in ande- ren Testfeldern deutlich vebessert werden. Die Ladeleistung wurde aufgrund vergleichbarer Technik weitgehend neutral bewertet. Insgesamt kann festgehalten werden, dass der Ladebord - stein sehr positiv gesehen wurde. Die befragten Personen sahen umfangreiche Vorteile des Ladebordsteins gegenüber einer Ladesäule – der Nachteil der schlechteren Sichtbarkeit kann durch die Anzeige in Apps oder entsprechende Markie- rungen leicht verbessert werden. Die mit Ankündigung des Pilotprojekts in den sozialen Medien von einzelnen Perso- nen kritisch gesehenen Aspekte (Regen, Schmutz/Laub, Bedienkomfort,...) spiegelten sich in der Umfrage nicht wider. Wie bewerten Sie die folgenden Punkte im Vergleich zwischen dem Ladebordstein und einer klassischen Ladesäule? Vandalismus Ladeleistung (AC) Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Bewahrung von Sichtachsen Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Barrierefreiheit Platzverlust auf angrenzenden Geh-/Radwegen Einbettung ins Straßenbild (Optik) Minimierung von Stolperfallen (z.B. herumliegende Kabel) 100% 100%0% 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Gesamtheit Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 8 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte im Vergleich zwischen dem Ladebordstein und einer klassischen Ladesäule?F  Bei Stadtbild, Platzverlust, Sichtachsen, Anfälligkeit für Vandalismus und Reduktion von Stolperfallen wird der Ladebordstein deutlich vorteilhaft gesehen  Leichte Vorteile des Ladebordsteins werden bei Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit und Barrierefreiheit attestiert – in Gesprächen werden hier v.a. die einfache Benutzung (auch von der Straße aus), das Fehlen von Pollern sowie die Einhandbedienung genannt  Sichtbarkeit/Auffindbarkeit wird vorteilhaft bei der Ladesäule gesehen – durch Markierungen und Sichtbarkeit in Apps kann dies in anderen Testfeldern deutlich verbessert werden  Aufgrund vergleichbarer Technik wird die Ladeleistung größtenteils neutral bewertet Kommentare/Kontext/Interpretation Allgemein wird der Ladebordstein bevorzugt– im Aspekt Sichtbarkeit besteht Optimierungspotenzial Einbettung ins Straßenbild (Optik) Platzverlust auf angrenzenden Geh-/Radwegen Minimierung von Stolperfallen (z.B. herumliegende Kabel) Barrierefreiheit Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Bewahrung von Sichtachsen Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Ladeleistung (AC) Vandalismus 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Geschlechterspezifische Ergebnisse Im Gegensatz zur Gesamtauswertung wurde die Auswertung in männliche und weibliche Probanden aufgeteilt. Generell bewerteten weibliche Nutzer den Ladebordstein mit 4,71/5,00 besser als männlichen Nutzer (4,28/5,00). Dies zeigt sich auch in der Einzelbewertung. Auffällig ist, dass die Beleuchtung von den männlichen Nutzern am schlechtesten bewertet wurde. Frauen bewerteten dieses Kriterium deutlich besser. Die Fragebogenstudie liefert zu diesen voneinander abweichenden Einschätzungen keine klar erkennbare Begründung. Insgesamt liegt das Ergebnis bei beiden Gruppen in den al- lermeisten Fällen im sehr guten oder guten Bereich. Allgemeines Erscheinungsbild MÄNNLICH Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Sauberkeit des Einsteckbereichs Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen, Geräusch) Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins? © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Allgemeines Erscheinungsbild WEIBLICH Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Sauberkeit des Einsteckbereichs Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen, Geräusch) Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) 100% 100%0% mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. 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Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 26 | 27 CASE STUDY LADEBORDSTEIN Auch beim Vergleich zwischen klassischer Ladesäule und Ladebordstein zeigen sich die geschlechterspezifischen Unterschiede. Grundsätzlich erfolgte die Bewertung aber ähnlich, Frauen sahen den Ladebordstein etwas vorteilhafter als Männer. MÄNNLICH Wie bewerten Sie die folgenden Punkte im Vergleich zwischen dem Ladebordstein und einer klassischen Ladesäule? © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Vandalismus Ladeleistung (AC) Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Bewahrung von Sichtachsen Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Barrierefreiheit Platzverlust auf angrenzenden Geh-/Radwegen Einbettung ins Straßenbild (Optik) Minimierung von Stolperfallen (z.B. herumliegende Kabel) © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 11 17.01.2024 • Generell haben männliche und weibliche Nutzer den Ladebordstein ähnlich bewertet • Männer haben jedoch vereinzelt mehr Punkte der Ladesäule zugeschrieben als Frauen Wie bewerten Sie die folgenden Punkte im Vergleich zwischen dem Ladebordstein und einer klassischen Ladesäule?F Einbettung ins Straßenbild (Optik) Platzverlust auf angrenzenden Geh-/Radwegen Minimierung von Stolperfallen (z.B.… Barrierefreiheit Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Bewahrung von Sichtachsen Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Ladeleistung (AC) Vandalismus Weiblich 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) 100% 0% 100% Einbettung ins Straßenbild (Optik) Platzverlust auf angrenzenden Geh-/Radwegen Minimierung von Stolperfallen (z.B. herumliegende Kabel) Barrierefreiheit Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Bewahrung von Sichtachsen Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Ladeleistung (AC) Vandalismus Männlich 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Beide Nutzergruppen bewerten ähnlich, Frauen sehen den Ladebordstein noch etwas vorteilhafter als Männer Vandalismus Ladeleistung (AC) Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Bewahrung von Sichtachsen Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Barrierefreiheit Platzverlust auf angrenzenden Geh-/Radwegen Einbettung ins Straßenbild (Optik) Minimierung von Stolperfallen (z.B. herumliegende Kabel) 100% 100%0% 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) WEIBLICH © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 10 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • Generell haben weibliche Nutzer den Ladebordstein besser bewertet als die männlichen Nutzer • Auffällig ist, dass die Beleuchtung bei den männlichen Nutzern der am schlechtesten bewertete Punktist, Frauen bewerten den Punkt deutlich besser Die männlichen Nutzer bewerten den Ladebordstein kritischer als weibliche, insb. bzgl. Sauberkeit und Beleuchtung Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Weiblich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen,… Sauberkeit des Einsteckbereichs Männlich mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich männlich und weiblich Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 11 17.01.2024 • Generell haben männliche und weibliche Nutzer den Ladebordstein ähnlich bewertet • Männer haben jedoch vereinzelt mehr Punkte der Ladesäule zugeschrieben als Frauen Wie bewerten Sie die folgenden Punkte im Vergleich zwischen dem Ladebordstein und einer klassischen Ladesäule?F Einbettung ins Straßenbild (Optik) Platzverlust auf angrenzenden Geh-/Radwegen Minimierung von Stolperfallen (z.B.… Barrierefreiheit Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Bewahrung von Sichtachsen Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Ladeleistung (AC) Vandalismus Weiblich 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) 100% 0% 100% Einbettung ins Straßenbild (Optik) Platzverlust auf angrenzenden Geh-/Radwegen Minimierung von Stolperfallen (z.B. herumliegende Kabel) Barrierefreiheit Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Bewahrung von Sichtachsen Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Ladeleistung (AC) Vandalismus Männlich 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Beide Nutzergruppen bewerten ähnlich, Frauen sehen den Ladebordstein noch etwas vorteilhafter als Männer Altersspezifische Ergebnisse Neben der geschlechterspezifischen Auswertung wurde die Grundgesamtheit auch nach Alter gruppiert. Überraschend für die Projektpartner war, dass die Bewertung in der Alters- gruppe >60 Jahre mit 4,60/5,00 knapp vor der Altersgruppe 40-59 mit 4,52/5,00 am besten ausfiel, während die Teilneh- mer in der Altersgruppe 17-39 Jahren mit 4,00/5,00 die kri- tischste Bewertung abgaben. In der Detailbewertung der ein- zelnen Nutzungsschritte ergaben sich hingegen nur wenige Unterschiede, dort wurden einige Aspekte von der jüngsten Altersgruppe am besten bewertet. Ergonomie und Barrierefreiheit, die mit zunehmendem Alter und damit einhergehenden altersbedingten Erkrankungen in der Bevölkerung an Bedeutung gewinnen, wurden durch die Aspekte Authentifizierung, Öffnen der Klappe oder Einste- cken und Abziehen des Ladekabels berücksichtigt und auch in den älteren Nutzergruppen fast durchweg positiv bewertet. Die Lesbarkeit der Informationen könnte durch eine größere Schrift verbessert werden, stellt aber keinen wirklichen Mangel dar. Die genannten Aspekte spiegeln sich auch im direkten Sys- temvergleich in der Bewertung von Ergonomie und Barriere- freiheit entsprechend wider. Auch die Gruppe >60 Jahre sieht hier Vorteile beim Ladebordstein. Da es sich um eine anonyme Befragung und damit nicht um eine repräsentative Stichprobe aus der Bevölkerung handelt, könnten ältere Personen mit stärkeren Bewegungsein - schränkungen die Systeme entsprechend gemieden haben. Interne Nutzerstudien bei Rheinmetall haben jedoch gezeigt, dass auch Personen mit Bewegungseinschränkungen (Rücken, Knie, Hüfte, Schwangerschaft etc.) die Systeme problemlos und gerne nutzen. 28 | 29 CASE STUDY LADEBORDSTEIN Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins? Allgemeines Erscheinungsbild ALTER 17-39 Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Sauberkeit des Einsteckbereichs Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen, Geräusch) Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich Altersgruppen Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 12 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • In allen Altersbereichen sind die Bewertungen ähnlich mit vereinzelt schlechteren Punkten • Die Altersklasse >60 Jahre bewertet die Ladebordsteine am positivsten– auch das Ein-/Ausstecken des Kabels wird positiv gesehen Allgemein sehr positives Feedback, Personen älter 60 Jahre bewerten die Punkte am positivsten Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Alter 17-39 mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Alter 40-59 100% 0% 100% Alter >60 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Allgemeines Erscheinungsbild ALTER 40-59 Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Sauberkeit des Einsteckbereichs Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen, Geräusch) Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich Altersgruppen Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 12 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • In allen Altersbereichen sind die Bewertungen ähnlich mit vereinzelt schlechteren Punkten • Die Altersklasse >60 Jahre bewertet die Ladebordsteine am positivsten– auch das Ein-/Ausstecken des Kabels wird positiv gesehen Allgemein sehr positives Feedback, Personen älter 60 Jahre bewerten die Punkte am positivsten Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Alter 17-39 mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Alter 40-59 100% 0% 100% Alter >60 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Allgemeines Erscheinungsbild ALTER >60 Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Sauberkeit des Einsteckbereichs Schließen der Klappe (selbstständiges Schließen, Geräusch) Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) 100% 100%0% mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich Altersgruppen Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 12 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • In allen Altersbereichen sind die Bewertungen ähnlich mit vereinzelt schlechteren Punkten • Die Altersklasse >60 Jahre bewertet die Ladebordsteine am positivsten– auch das Ein-/Ausstecken des Kabels wird positiv gesehen Allgemein sehr positives Feedback, Personen älter 60 Jahre bewerten die Punkte am positivsten Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Alter 17-39 mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Alter 40-59 100% 0% 100% Alter >60 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich Altersgruppen Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 12 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • In allen Altersbereichen sind die Bewertungen ähnlich mit vereinzelt schlechteren Punkten • Die Altersklasse >60 Jahre bewertet die Ladebordsteine am positivsten– auch das Ein-/Ausstecken des Kabels wird positiv gesehen Allgemein sehr positives Feedback, Personen älter 60 Jahre bewerten die Punkte am positivsten Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Alter 17-39 mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Alter 40-59 100% 0% 100% Alter >60 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86© Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich Altersgruppen Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 12 17.01.2024 Wie bewerten Sie die folgenden Punkte des Ladebordsteins?F • In allen Altersbereichen sind die Bewertungen ähnlich mit vereinzelt schlechteren Punkten • Die Altersklasse >60 Jahre bewertet die Ladebordsteine am positivsten– auch das Ein-/Ausstecken des Kabels wird positiv gesehen Allgemein sehr positives Feedback, Personen älter 60 Jahre bewerten die Punkte am positivsten Allgemeines Erscheinungsbild Lesbarkeit von Informationen Authentifizierung Öffnen der Klappe (Einhandbedienung) Beleuchtung Einfachheit der Bedienung Start/Beendigung des Ladevorgangs Statusanzeige Einstecken/Abziehen des Ladekabels Schließen der Klappe (selbstständiges… Sauberkeit des Einsteckbereichs Alter 17-39 mangelhaft ausreichend befriedigend gut sehr gut 100% 0% 100% Alter 40-59 100% 0% 100% Alter >60 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 3 0 | 31 CASE STUDY LADEBORDSTEIN Wie bewerten Sie die folgenden Punkte im Vergleich zwischen dem Ladebordstein und einer klassischen Ladesäule? Vandalismus Ladeleistung (AC) Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Bewahrung von Sichtachsen Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Barrierefreiheit Platzverlust auf angrenzenden Geh-/Radwegen Einbettung ins Straßenbild (Optik) Minimierung von Stolperfallen (z.B. herum- liegende Kabel) ALTER 17-39 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich Altersgruppen Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 16 17.01.2024 • Bei Sichtbarkeit/Auffindbarkeit wurde in allen Altersgruppen der Vorteil bei der Ladesäule gesehen ggü. Ladebordstein • Insb. ältere Personen bewerten die Barrierefreiheit und Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit des Ladebordsteinsggü. einer Ladesäule deutlich positiver Alle Altersgruppen sehr überwiegend Vorteile beim LB– überraschend die pos. Bewertung von Ergonomie bei >60 Jahre Wie bewerten Sie die folgenden Punkte im Vergleich zwischen dem Ladebordstein und einer klassischen Ladesäule?F Alter >60 100% 0% 100% Alter 40-59 100% 0% 100% Einbettung ins Straßenbild (Optik) Platzverlust auf angrenzenden Geh-… Minimierung von Stolperfallen (z.B.… Barrierefreiheit Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Bewahrung von Sichtachsen Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Ladeleistung (AC) Vandalismus Alter 17-39 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Vandalismus Ladeleistung (AC) Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Bewahrung von Sichtachsen Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Barrierefreiheit Platzverlust auf angrenzenden Geh-/Radwegen Einbettung ins Straßenbild (Optik) Minimierung von Stolperfallen (z.B. herum- liegende Kabel) ALTER 40-59 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich Altersgruppen Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 16 17.01.2024 • Bei Sichtbarkeit/Auffindbarkeit wurde in allen Altersgruppen der Vorteil bei der Ladesäule gesehen ggü. Ladebordstein • Insb. ältere Personen bewerten die Barrierefreiheit und Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit des Ladebordsteinsggü. einer Ladesäule deutlich positiver Alle Altersgruppen sehr überwiegend Vorteile beim LB– überraschend die pos. Bewertung von Ergonomie bei >60 Jahre Wie bewerten Sie die folgenden Punkte im Vergleich zwischen dem Ladebordstein und einer klassischen Ladesäule?F Alter >60 100% 0% 100% Alter 40-59 100% 0% 100% Einbettung ins Straßenbild (Optik) Platzverlust auf angrenzenden Geh-… Minimierung von Stolperfallen (z.B.… Barrierefreiheit Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Bewahrung von Sichtachsen Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Ladeleistung (AC) Vandalismus Alter 17-39 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich Altersgruppen Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 16 17.01.2024 • Bei Sichtbarkeit/Auffindbarkeit wurde in allen Altersgruppen der Vorteil bei der Ladesäule gesehen ggü. Ladebordstein • Insb. ältere Personen bewerten die Barrierefreiheit und Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit des Ladebordsteinsggü. einer Ladesäule deutlich positiver Alle Altersgruppen sehr überwiegend Vorteile beim LB– überraschend die pos. Bewertung von Ergonomie bei >60 Jahre Wie bewerten Sie die folgenden Punkte im Vergleich zwischen dem Ladebordstein und einer klassischen Ladesäule?F Alter >60 100% 0% 100% Alter 40-59 100% 0% 100% Einbettung ins Straßenbild (Optik) Platzverlust auf angrenzenden Geh-… Minimierung von Stolperfallen (z.B.… Barrierefreiheit Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Bewahrung von Sichtachsen Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Ladeleistung (AC) Vandalismus Alter 17-39 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 Vandalismus Ladeleistung (AC) Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Bewahrung von Sichtachsen Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Barrierefreiheit Platzverlust auf angrenzenden Geh-/Radwegen Einbettung ins Straßenbild (Optik) Minimierung von Stolperfallen (z.B. herum- liegende Kabel) 100% 100%0% 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) ALTER >60 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich Altersgruppen Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 16 17.01.2024 • Bei Sichtbarkeit/Auffindbarkeit wurde in allen Altersgruppen der Vorteil bei der Ladesäule gesehen ggü. Ladebordstein • Insb. ältere Personen bewerten die Barrierefreiheit und Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit des Ladebordsteinsggü. einer Ladesäule deutlich positiver Alle Altersgruppen sehr überwiegend Vorteile beim LB– überraschend die pos. Bewertung von Ergonomie bei >60 Jahre Wie bewerten Sie die folgenden Punkte im Vergleich zwischen dem Ladebordstein und einer klassischen Ladesäule?F Alter >60 100% 0% 100% Alter 40-59 100% 0% 100% Einbettung ins Straßenbild (Optik) Platzverlust auf angrenzenden Geh-… Minimierung von Stolperfallen (z.B.… Barrierefreiheit Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Bewahrung von Sichtachsen Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Ladeleistung (AC) Vandalismus Alter 17-39 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 © Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich Altersgruppen Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 16 17.01.2024 • Bei Sichtbarkeit/Auffindbarkeit wurde in allen Altersgruppen der Vorteil bei der Ladesäule gesehen ggü. Ladebordstein • Insb. ältere Personen bewerten die Barrierefreiheit und Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit des Ladebordsteinsggü. einer Ladesäule deutlich positiver Alle Altersgruppen sehr überwiegend Vorteile beim LB– überraschend die pos. Bewertung von Ergonomie bei >60 Jahre Wie bewerten Sie die folgenden Punkte im Vergleich zwischen dem Ladebordstein und einer klassischen Ladesäule?F Alter >60 100% 0% 100% Alter 40-59 100% 0% 100% Einbettung ins Straßenbild (Optik) Platzverlust auf angrenzenden Geh-… Minimierung von Stolperfallen (z.B.… Barrierefreiheit Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Bewahrung von Sichtachsen Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Ladeleistung (AC) Vandalismus Alter 17-39 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86© Rheinmetall AG I RH-INTERNAL Auswertung Vergleich Altersgruppen Rheinmetall Ladebordstein – Auswertung Fragebogenstudie 16 17.01.2024 • Bei Sichtbarkeit/Auffindbarkeit wurde in allen Altersgruppen der Vorteil bei der Ladesäule gesehen ggü. Ladebordstein • Insb. ältere Personen bewerten die Barrierefreiheit und Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit des Ladebordsteinsggü. einer Ladesäule deutlich positiver Alle Altersgruppen sehr überwiegend Vorteile beim LB– überraschend die pos. Bewertung von Ergonomie bei >60 Jahre Wie bewerten Sie die folgenden Punkte im Vergleich zwischen dem Ladebordstein und einer klassischen Ladesäule?F Alter >60 100% 0% 100% Alter 40-59 100% 0% 100% Einbettung ins Straßenbild (Optik) Platzverlust auf angrenzenden Geh-… Minimierung von Stolperfallen (z.B.… Barrierefreiheit Ergonomie/Bedienungsfreundlichkeit Bewahrung von Sichtachsen Sichtbarkeit/Auffindbarkeit Ladeleistung (AC) Vandalismus Alter 17-39 5 (klarer Vorteil Ladesäule) 4 3 2 1 (klarer Vorteil Ladebordstein) 100% 0% 100% Quelle: Anonymes Feedback per QR-Code/Online-Fragebogen, Zeitraum 06.08.2024 - 12.01.2025, n=86 WIRTSCHAFTLICHKEIT Installationskosten Aufgrund der erstmaligen Installation der Ladebordsteine und den damit verbundenen kleineren Fehlern bei der Instal- lation konnten im Pilotprojekt keine Kosteneinsparungen ge- genüber konventioneller Ladeinfrastruktur erzielt werden. Die Kosten waren mit denen herkömmlicher Ladesäulen ver- gleichbar. Es ist jedoch auffällig, dass die Baustelle für den Ladebordstein deutlich kleiner gehalten werden konnte als für herkömmliche Ladesäulen. Der Bau konnte mit kleineren Baumaschinen und weniger Personal durchgeführt werden. Zum einen können dadurch die Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer und Anwohner reduziert werden, zum anderen liegt die Annahme nahe, dass bei weiteren Inbe- triebnahmen durch neu gewonnene Erfahrungen auch Kos- teneinsparungen erreicht werden können. Zusätzlich soll bei der Erschließung des dritten Pilotstandorts ein neu entwi- ckeltes Kabelschutzmodul erprobt werden. Durch die Verle- gung der elektrischen Zuleitung unmittelbar unterhalb der Gehwegplatten können die Tiefbaukosten weiter reduziert werden. Wartungskosten/Service im Betrieb Im Rahmen des Pilotprojektes wurde der Vorteil des modula- ren Aufbaus des Ladebordsteins deutlich. Im Falle der doku- mentierten technischen Probleme konnte die Elektronikein - heit des Ladebordsteins problemlos entnommen und durch ein Tauschmodul ersetzt werden. Dadurch konnte der Lade- bordstein im Serviceeinsatz bereits nach wenigen Minuten wieder durch die Kunden genutzt werden, ohne dass nen- nenswerte Ausfallzeiten entstanden. Die Entnahme der Elektronikeinheit konnte von einer einzelnen Person durchgeführt werden, was den Personal - aufwand bei Serviceeinsätzen reduziert. Zudem war jeweils nur eine einzige Servicefahrt nötig, da durch den einfachen Einbau eines Tauschmoduls keine Diagnose und gegebe - nenfalls fehlende Ersatzteile einen zweiten Serviceeinsatz erforderlich machten. Nach der Entnahme konnten die ge- wünschten Arbeiten konzentriert sowie insbesondere wetter- geschützt in der Werkstatt und nicht auf offener Straße durchgeführt werden. 32 | 33 CASE STUDY LADEBORDSTEIN ZUSAMMENFASSUNG UND NÄCHSTE SCHRITTE 12 KfW (2022): Elektromobilität in Deutschland: Ausbau der Ladeinfrastruktur muss Schritt halten Mit der zunehmenden Elektrifizierung des Individualverkehrs steigt auch der Bedarf an öffentlichen Ladestationen. Insbe- sondere in dicht besiedelten Gebieten stehen Privatperso - nen nur selten ausreichend Flächen für einen Stellplatz zur Verfügung, sodass öffentliche Ladestationen immer wichti- ger werden. 12 Gleichzeitig dazu verfolgen viele Städte das Ziel, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren und mehr Raum für Fußgänger, Radfahrer und den öffentlichen Nahverkehr zu schaffen. Dadurch stehen immer weniger Flächen für Lademöglichkeiten zur Verfügung, während der Bedarf an Lademöglichkeiten stark steigt. Daher ist es uner- lässlich, intelligente Ladelösungen zu schaffen, die nahtlos in vorhandene Infrastruktur integriert werden können. Beste- hende Ladelösungen erfüllen dieses Ziel nicht vollständig. Sie benötigen viel Platz, sind anfällig für Beschädigungen, nur bedingt skalierbar, verursachen insbesondere bei der In- stallation und Wartung hohe Kosten und sind teilweise nicht intuitiv bedienbar. Das im April 2024 gestartete Pilotprojekt zur Erprobung von Ladebordsteinen an den Standorten Dürener Straße und Klosterstraße in Köln hatte zum Ziel, die Praxistauglichkeit und Akzeptanz dieser innovativen Ladelösung über einen Zeitraum von zwölf Monaten zu testen. Dabei standen die Robustheit der Technik, die Nutzungshäufigkeit und das Nut- zerfeedback im Fokus. Die Standorte wurden aufgrund ihrer unterschiedlichen Rahmenbedingungen (Wohnstraße vs. Mischbebauung) gewählt, um vielfältige Einsatzszenarien abzubilden. Entwickelt wurde der Ladebordstein mit Schwer- punkt auf Nähe zum Aufenthaltsort und einfacher Bedienung – zwei Aspekte, die auch in der Nutzerumfrage als beson - ders wichtig bewertet wurden. Die Ladebordsteine haben sich trotz ihres Prototypenstatus und des Ersteinsatzes im öffentlichen Raum als sehr robust erwiesen. Technische Probleme wie Wackelkontakte bei der SIM-Verlängerung, eine fahrzeugseitig verursachte Aus- lösung des FI/LS sowie kleinere und zeitlich begrenzte Schmutzansammlungen mit rein optischer Beeinträchtigung im Buchsenbereich waren selten und wurden schnell beho - ben. Modifikationen wie die Optimierung des Buchsenrau - mes und der LEDs am 9. Oktober 2024 verbesserten die Schwachstellen bzgl. der Beleuchtung und Sauberkeit, was die Nutzerbewertungen deutlich anhob. Die Nutzung war mit einer Auslastung von fast 65 % und über 2.800 validierten Ladevorgängen (durchschnittlich 2,15 pro Tag und Ladebordstein) sehr hoch. In der Dürener Stra- ße dominierten kürzere, tagsüber stattfindende Ladevorgän- ge, während in der Klosterstraße längere und gleichmäßiger verteilte Nutzungen vorherrschten. Diese Unterschiede sind auf die unterschiedliche Bebauungssituation an den beiden Standorten zurückzuführen. Insgesamt wurden über 50 MWh geladen (ca. 19 kWh pro Vorgang), was etwa 120 km Reichweite pro Ladung entspricht. Eine Begrenzung der La- dedauer auf vier Stunden hätte die Anzahl der Ladevorgän - ge und die geladene Energie weiter erhöhen können. Das Nutzerfeedback war mit einer Bewertung von 4,38/5 ins- gesamt sehr positiv. Die Nutzer schätzten die Chance der flächendeckenden Lademöglichkeit vor Ort sowie die einfa- che Bedienbarkeit. Gegenüber konventionellen Ladesäulen wurden unter anderem Auswirkungen auf das Stadtbild, der geringe Platzverlust, die Beibehaltung von Sichtachsen, die geringere Anfälligkeit für Vandalismus sowie die Reduktion von Stolperfallen als deutliche Vorteile gesehen. Leichte Vorteile werden dem Ladebordstein bei der Ergonomie/Be - dienungsfreundlichkeit und der Barrierefreiheit attestiert – in Gesprächen werden hier v. a. das vereinfachte Einparken, die einfache Benutzung (auch von der Straße aus), die nicht benötigten Schutz-Poller sowie die Einhandbedienung ge- nannt. Die geringere Sichtbarkeit im Vergleich zu konventio- neller Ladeinfrastruktur kann durch Apps oder Markierungen ausgeglichen werden. Geschlechtsspezifisch bewerten Frauen die Systeme etwas positiver als Männer. Ältere Nut- zer (>60 Jahre) vergaben insgesamt die besten Noten. Dies zeigt, dass die Systeme in der Bevölkerung breite Anwen - dung finden und gerne genutzt werden. Für die Stadt bieten die Ladebordsteine eine platzsparende Lösung ohne zusätzliches Stadtmobiliar, wodurch Geh- und Radwege sowie Parkplätze erhalten bleiben und der Park- druck nicht erhöht wird. Sie vermeiden Konflikte mit Denk- malschutz, Sichtachsen oder kritischer Infrastruktur und er- möglichen einen schnelleren und flächendeckenderen Ausbau der Ladeinfrastruktur, ohne die Einschränkung der bisherigen städtischen Infrastruktur. Für den Betreiber steigert die Technologie die Ladepunkt- dichte an attraktiven Standorten, spart perspektivisch Son- dernutzungsgebühren und vereinfacht Bewilligungsprozes - se, da Restgehwegbreiten oder Denkmalschutz keine Hindernisse darstellen. Die einfache Nachrüstung, die CA- PEX-effiziente Vorrüstung bei Baumaßnahmen und der schnelle Modultausch bei Defekten sorgen für eine hohe Uptime und Kosteneffizienz in der Wartung, ohne dass spe- zialisierte Fachkräfte mit tiefgreifender Systemkenntnis vor Ort sein müssen. Die Updatefähigkeit der Elektronikeinheit erhöht die Flexibilität. Die Vorteile der einzelnen Stakeholder sind in der nachfol - genden Tabelle zusammengefasst. Stadt Betreiber Nutzer • K ein/kaum zusätzliches Stadtmobiliar • K eine Probleme bzgl. Denkmalschutz/-pflege • K ein Verlust auf Geh- oder Radwegen sowie Parkplätzen (Parkdruck) • K eine Verdeckung von Sichtachsen • K ein Überbau von kritischer Infrastruktur/Versorgungs- leitungen • S chneller(er) und flächigerer Zubau von Ladeinfrastruktur • F lexibilität der Stadtraum- nutzung (Ausbau Modul für Jahrmarkt etc.) • Er höhte Ladepunktdichte (in attraktiven Lagen) • E insparung von Sonder- nutzungsgebühren • E infachere Bewilligungs- prozesse (Restgehwegbreiten, Überbau, Denkmalschutz etc.) • E infachheit in der Nachrüstung • C APEX-effiziente Vorrüstung von Modulen im Zuge von Baumaßnahmen, Sicherung von Standorten • H ohe Uptime (durch einfachen Tausch von Modul bei Defekt) • E infachheit, Schnelligkeit und Kosteneffizienz in der Wartung (keine Fachleute des Herstellers vor Ort nötig) • E infache Updatefähigkeit der Elektronik (neue Features etc.) • E infache Bedienung • B arrierearme Nutzung durch Entfall Abpollerung • K urze Wege zum Ladepunkt (durch quasi unbegrenzte Verbau-möglichkeiten) • H ohe Verfügbarkeit/ Verlässlichkeit • K eine Einschränkungen von Geh- und Radwegen oder Entfall von Parkplätzen • K eine „Verschandelung“ der Städte Unterschiedliche Nutzungsmuster (kurze vs. lange Ladezei - ten) zeigen, dass städtebauliche Kontexte die Einsatzpla- nung beeinflussen sollten. Fehlbelegungen und längere Standzeiten legen nahe, dass Ladezeitbegrenzungen oder bessere Sichtbarkeit sowie die Einbindung in Lade-Apps die Effektivität und Effizienz weiter steigern könnten. An entspre- chenden technischen Lösungen zur Reduktion von Fehlbele- gungen und zur Verbesserung der Sichtbarkeit wird bereits gearbeitet. Das Projekt zeigt, dass Ladebordsteine eine vielverspre - chende, breit anwendbare und nutzerfreundliche Alternative zu herkömmlichen Ladesäulen darstellen. Damit wird das Potenzial für eine breitere Einführung untermauert. Das brei- te Interesse an dem Projekt sowie der geplante Ausbau von Ladebordsteinen in weiteren Kommunen wird hoffentlich dazu beitragen, den Ladeinfrastrukturbedarf mit anforde - rungsgerechten Lösungen einfacher decken zu können. Mit Abschluss des Pilotprojektes und der Veröffentlichung der Case Study können die Ladebordsteine als Serienprodukt bezogen werden. PROJEKTLEITUNG AUTOR LEKTORAT SATZ/LAYOUT Dr.-Ing. Felix Stracke Jörn Hansen Dr. Gregor Waluga Dr.-Ing. Felix Stracke Jörn Hansen Simon Gier Eduard Huber Julian Wittelsbach Christoph Ettwein Jens Hoffmann Sandra Zimmermann HIER NEHMEN SIE KONTAKT AUF: IMPRESSUM curbcharger.ps@de.rheinmetall.com Pierburg GmbH Alfred-Pierburg-Straße 1 41460 Neuss Deutschland Telefon: +49 (0) 2131 520-01 Telefax: +49 (0) 2131 520-645 www.rheinmetall.com © Pierburg GmbH – DE – 04/25 (042025)

Beratungsverlauf

  1. 24.06.2025

    Verkehrsausschuss

    TOP 6.2.18, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: vertagt
  2. 02.12.2025 zuletzt

    Mobilitätsausschuss

    TOP 6.2.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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