AFO/0001/2024
Planungen Breitbandausbau in Handorf, Gelmer und Dyckburg
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Stellungnahme zur Anfrage AFO/0001/2024
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ci teq em 18.00.0004 Stadt Münster| 29, Feb. a0 An die Scheck € Mitglieder der Bezirksvertretung Münster-Ost Stellungnahme zu den Planungen Breitbandausbau in Handorf, Gelmer und Dyckburg Anfrage Nr. AFO/0001/2024 der CDU Fraktion - Bezirksvertretung Münster-Ost 1. Die Stadt Münster wird gebeten, den aktuellen Stand der Planungen für den Breitbandausbau im Bezirk Münster-Ost zu skizzieren. Das Ziel der Stadt Münster ist es, bis zum Jahr 2030 eine flächendeckende Glasfa- ser-Infrastruktur zu etablieren. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die eigenwirt- ° schaftlichen Ausbauprojekte der Netzanbieter, insbesondere in den noch nicht ver- sorgten Stadtteilen, weiterhin unterstützt werden. Bisher gibt es für die Stadtteile Handorf, Gelmer und Dyckburg noch keinen genauen Zeitplan für den Ausbau. Aller- dings haben die Stadtwerke Münster in Zusammenarbeit mit der Telekom angekün- digt, bis 2030 alle Stadtteile mit Glasfaser zu erschließen. Der Gigabitkoordinator der Stadt Münster wird die Netzanbieter bei ihren Ausbauvorhaben weiter unterstützen und die Baumaßnahmen koordinieren. Antwort der Stadtwerke Münster: „Das Versprechen der Stadtwerke Münster und ihrer Partnerin Telekom gilt nach wie vor, dass sie in ganz Münster ein flächendeckendes Glasfasernetz auf- und aus- bauen werden. Gemeinsam wollen sie bis 2030 mehr als 160.000 münsterschen- Haushalten wirklich schnelles Internet via Glasfaser ermöglichen, auch den Men- schen in den Stadteilen Handorf, Gelmer und Dyckburg. Dafür haben sie 2021 die bundesweit erste Kooperation eines kommunalen Stadtwerks mit der Deutschen Te- lekom geschlossen - ein Modell, das die Telekom inzwischen als Blaupause für den kooperativen Glasfaserausbau bundesweit heranzieht. Beide Partner spielen in der Kooperation ihre Stärken aus: Die Stadtwerke mit ihrer Tochter Stadtnetze planen und bauen das Glasfasernetz, die Telekom pachtet es und übernimmt den aktiven Betrieb. Das Besondere an dem Kooperationsmodell ist, dass die Infrastruktur über die Stadtwerke Münster in kommunaler Hand bleibt. Gleichzeitig ist ein offener Zugang für andere Glasfaseranbieter gewährleistet — sie können ihre Produkte über ein Entgelt auf diesem Netz anzubieten. Während die Stadtwerke und die Telekom beim Ausbau noch Partner sind, stehen sie sich anschließend mit ande- ren Anbietern als Wettbewerber gegenüber, wenn es um die Selmung von Ver- tragskundinnen und -kunden geht. Aus Sicht der Stadtwerke Münster ist ein schnelles Kommunikationsnetz wichtiger Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge geworden und gehört zur kritischen Inf- rastruktur, ähnlich wie die Strom- und Wärmenetze. Das Ziel der Stadtwerke ist ein -2- flächendeckender Ausbau von ganz Münster und nicht nur der lukrativsten Stadtvier- tel. Daher werden sie auf Ausbauankündjgungen anderer (privatwirtschaftlicher) Wettbewerber reagieren und alle Möglichkeiten einer Mitverlegung ausloten. Auch wenn der Gesetzgeber ausdrücklich einen freien Wettbewerb im Glasfaserausbäau vorsieht: Es gilt, doppelte Baustellen in Münster zu vermeiden und so im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu agieren." Judith Luig, Geschäftsführerin Glasfaser Müns- ter.
Originalanfrage der CDU-Fraktion
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KREISVERBAND MÜNSTER E.V. CDU-FRAKTION IN DER BV-OST Kreisvorsitzende Simone Wendland MdL Mauritzstraße 4-6 48143 Münster Telefon 0251 41842-0 Telefax 0251 41842-44 post@cdu-muenster.de www.cdu-muenster.de CDU-SPENDENKONTO: Sparkasse Münsterland Ost IBAN DE96 4005 0150 0000 1313 18 BIC WELADED1MST Münster-Ost Gigabit-Internet für Münster, 22.01.2024 Anfrage an die Verwaltung Planungen Breitbandausbau in Handorf, Gelmer und Dyckburg Die Stadt Münster wird gebeten, den aktuellen Stand der Planungen für den Breitbandausbau im Bezirk Münster-Ost zu skizzieren. Begründung Während Glasfaser -Internet mit mehr als 100 MBit/s in vielen Standteilen schon verfügbar ist oder aktuell ausgebaut wird, gibt es für die Stadtteile Handorf, Gelmer und Dyckburg noch keine bekannte Planung. Die Stadt Münster hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis zum Jahr 2030 alle Münsteraner Haushalte mit Übertragungsraten von mindestens ein Gbit/s versorgt sein sollen. Aktuell werden über die bekannten Glasfaser -Förderprojekte die „Weißen Flecken“ (aktuelle verfügbare Bandbreite < 30 MBit/s) und Gewerbegebiete ausgebaut, was auch an den zahlreichen Baustellen für jeden zu erkennen ist. Der größte Teil der Bevölkerung in den urbanen Gebieten betrifft dies nicht und es werden vermehrt Fragen gestellt, ob und welche Pläne es hierfür bereits gibt. Die Mehrzahl der Haushalte ist aktuell über Telefon-Kupferkabel oder das TV-Kabelnetzt ausreichend versorgt, viele wünschen sich jedoch mehr Bandbreite. Perspektivisch ist absehbar, dass die aktuelle Technologie keinen ausreichenden Kapazitäten bietet. Der Markt ist sehr aufgrund der vielen Anbieter sehr unübersichtlich und eine frühzeitige und transparente Kommunikation trägt zu einem besseren Verständnis bei. Für die Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Stellungnahme zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Mauritzstraße 4
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Details
- Aktenzeichen
- AFO/0001/2024
- Typ
- Anfrage in der BV Ost
- Datum
- 26.01.2024
- Erstellt
- 26.01.2024 11:19