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3151/2022

72 Stunden ohne Strom - kein Problem

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 26.09.2022

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Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 27.09.2022

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

2820 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
I/37 
 
Vorlagen-Nummer  26.09.2022 
 3151/2022 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Gesundheitsausschuss 27.09.2022 
 
72 Stunden ohne Strom - kein Problem 
Zur Anfrage (AN/1683/2022) der Fraktion „Die FRAKTION“ nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung: 
 
Frage 1: 
Wie ist die Stadt Köln auf Ausfälle der Stromversorgung vorbereitet? 
 
Zu Frage 1: 
Die Stadt Köln hat im August 2022 einen Krisenstab zum Thema Energiesicherheit einberufen. Dar-
über hinaus hat der Krisenstab mehrere Unterarbeitsgruppen der Verwaltung mit der Bearbeitung 
verschiedener Fragestellungen zum Thema Energiesicherheit und zum Schutz kritischer städtischer 
Infrastrukturen beauftragt. 
Des Weiteren verfügt die Stadt Köln im Rahmen der Gefahrenabwehr über einen Einsatzplan Strom-
ausfall. Dieser ist aus Gründen des Geheim- und Sabotageschutzes als Verschlusssache eingestuft. 
 
 
Frage 2: 
In welchen Zusammenhängen sind hierdurch Ausfälle der gewöhnlichen Trinkwasserversorgung 
denkbar und durch welche Maßnahmen wird eine Notversorgung dennoch gewährleistet? 
 
Zu Frage 2: 
Die Trinkwasserversorgung kann durch die RheinEnergie und im Bedarfsfall durch die Inbetriebnah-
me städtischer Trinkwassernotbrunnen sichergestellt werden. 
 
 
Frage 3: 
Könnten irgendeiner Weise hierdurch bestehende relevante Lieferketten beispielsweise von Milchpul-
ver oder dem Medikament Insulin betroffen sein auf die Menschen in besonderer Weise angewiesen 
sind und durch welche Maßnahmen werden Notversorgungen sichergestellt? 
 
Zu Frage 3: 
Durch einen längeren Stromausfall können relevante Lieferketten gestört sein. Der Bund hält an meh-
reren Standorten Nahrungsmittel für die Notversorgung der Bevölkerung vor. Für den Rettungsdienst 
hält das Land NRW eine Notreserve an Notfallmedikamenten vor. Entsprechend den Empfehlungen 
des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist die Bevölkerung angehal-
ten dringend benötigte im ausreichenden Maß selbst zu bevorraten. 
 
 
Frage 4: 
Welche Vorkehrung empfiehlt die Stadt Köln den privaten Haushalten? Was ist also unaufgeregt 
sinnvoll?

2 
 
Zu Frage 4: 
Generell empfiehlt die Stadt Köln den Bürger*innen privat Vorsorge für verschiedene Notsituationen 
zu betreiben. Empfehlungen für die private Vorsorge können auf dem Internetaufritt des BBK unter: 
https://www.bbk.bund.de/DE/Das-BBK/Zivilschutz/Was-koennen-Sie-tun/was-koennen-sie-
tun_node.html sowie dem dort zur Verfügung gestellten „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges 
Handeln in Notsituationen“ nachgelesen werden. 
 
 
Frage 5: 
Gibt es sonst noch sinnvolle Empfehlungen nach denen wir hier nicht gefragt haben und welche sind 
das? 
 
Zu Frage 5: 
Siehe Antwort zu Frage 4. 
 
Gez. Blome

Beratungsverlauf (1)

27.09.2022 Gesundheitsausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3151/2022
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
26.09.2022
Erstellt
23.09.2022 16:01