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Ausschreibung eines Mietvertrages für den Bezug eines Neubaus für Bühnenwerkstätten

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 1117/2018 vom 26.04.2018

Stand: Am 07.06.2018 im Rat ungeändert beschlossen.

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  • Beschlussvorlage Rat

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 1117/2018 Freigabedatum 26.04.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Ausschreibung eines Mietvertrages für den Bezug eines Neubaus für Bühnenwerkstätten Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat beauftragt die Bühnen Köln, einen Mietvertrag für den Bezug eines Neu baus für Bühnen- werkstätten zum 01.10.2020 mit der Laufzeit von zehn Jahren zuzüg lich zwei Optionen von jeweils fünf Jahren auszuschreiben. Die Ausschreibung ist von den Büh nen selbständig unter Begleitung des Vergabeamtes durchzuführen und sorgfäl tig zu dokumentieren. Das Ausschre ibungsergebnis ist mit dem Entwurf des Mietvertrages dem Betriebsausschuss Bühnen zur Entscheidung vorzulegen. 2. Mit Vorlage des Mietvertrages sind die Auswirkungen auf den Betriebskostenzu schuss der Bühnen darzustellen. Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 15.05.2018 Finanzausschuss 04.06.2018 Rat 07.06.2018 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 0 % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme i.R. BKZ € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 0 % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Der Rat der Stadt Köln hat die Verwaltung in seiner Sitzung am 19.12.2017 beauftragt ‚...für den Neubau der Bühnenwerkstätten eine Markterkun dung als Voraussetzung zur Ausschrei bung eines Mietvertrages für den Neu bau eines Werkstattgebäudes im Stadtgebiet von Köln durchzuführen. Das Ergebnis der Marktuntersuchung ist baldmög lichst vorzulegen, damit der Rat auf dieser Grund lage die Ausschreibung eines Mietvertrages beschließen kann.’ Zu Beginn des Jahres 2018 wurden mit der begleitenden Kanzlei und in Abstimmung mit dem Verg a- beamt die Form und die notwendigen Inhalte für die europaweite Bekanntma chung einer solchen Markterkundung geklärt. Dabei wurde von der Kanzlei da rauf hingewiesen, dass eine ausschließlich auf das Stadtgebiet von Kö ln beschränkte Ausschreibung nicht sicher diskriminierungsfrei im Sinne des europäischen Vergaberechts sei. Die Veröffentlichung wurde deshalb an diesem Punkt vorsichtig in Bezug auf Standorte in der näheren Umgebung geöff net. Dabei ist das Kriterium ‚ Entfernung zum Offenbachplatz’ maßgebend. Die Veröffentlichung erfolgte dann im Europäischen Amtsblatt am 03.03.2018 unter der Rubrik ‚Bauleistung – 97053-2018’ sowie auf der Vergabeplatt form der Stadt Köln. Parallel zu dieser Veröffentlichung wurden 30 b ekannte und grundsätz lich qualifizierte Unte r- nehmen per e-mail auf die Veröffentlichung hingewiesen. Kern der durchgeführten Markterkundung war eine Informationsveranstaltung am 21.03.2018 in den Räumen der begleitenden Kanzlei. Zu dieser Informations veranstaltung erschienen 16 Teilnehmer von zwölf Unternehmen. Anhand einer Präsenta tion wurden die möglichen Investoren über die spez i- fischen Anforderungen ei nes Werkstattgebäudes für die Bühnen und über die geplanten Rahmenb e- dingungen, wie z.B. Verg abekriterien (u.a. ÖPNV-Anbindung, Entfernung zum Offenbachplatz), Lau f- zeit und Optionen eines Mietve rtrages, gewünschter Einzugstermin, Vermieter - oder Mieterausbau, etc. informiert. Die Präsentation liegt dieser Vorlage als Anlage 1 bei. In einer i ntensiven Aussprache über das Projekt konnten alle Fragen der möglichen Investo ren ge- klärt werden. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass keine der von den Büh nen an das Projekt form u- 3 lierten Erwartungen im Präsentationstermin als unrealis tisch zurückgewiesen wurde. Von Seiten der möglichen Investoren wurde auf das Zeitri siko des Baugenehmigungsverfah rens und auf die damit - in gewisser Weise zusammenhän gende - Notwendigkeit einer frühzeitigen Beteiligung des Bran d- schutzes an der Pla nung hingewiesen. Wenn diese Risiken frühzeitig einbezogen werden, gilt der angestrebte Einzugstermin als erreichbar. Auch die angestrebte Mietvertrags dauer von zehn Jahren plus zwei Optionen zu je fünf Jahren wurde nicht problemati siert. Das Proto koll der Informationsv er- anstaltung liegt dieser Vorlage (aus Datenschutzgründen ohne Teilnehmerliste) als Anlage 2 bei. Den möglichen Investoren wurde nach der Informationsveranstaltung noch bis zum 09.04.2018 Gel e- genheit gegeben, sich zu dem Vorhaben zu äußern. Bis zu diese m Termin gingen noch vier Schre i- ben möglicher Investoren ein, in denen aber nicht zu den Details des Verfah rens Stellung genommen wurde, sondern das grundsätzliche Inte resse an einer Ausschreibung betont wurde, bzw. in einem Fall angekündigt wurde, sich nicht an der Ausschreibung zu beteiligen, da kein geeignetes Grun d- stück zur Verfügung steht. Als Resümee bleibt festzuhalten, dass ein entsprechender Markt in Köln und der nähe ren Region existiert und dass deshalb die Ausschreibung eines entsprechenden Mietvertra ges eine realistische Perspektive für den Bezug eines neuen Werkstattgebäudes der Bühnen Ende 2020 bietet. In der Mittelfristplanung des Wirtschaftsplanes der Bühnen für die Spielzeit 2017/18 ist auf Basis einer qualifizierten Schätzung und einer vorliegenden Marktindikation ein entsprechender Betrag für die Miete der Bühnenwerkstätten vorgesehen.
  • Anlage 1_Markterkundung

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    www.buehnen.koeln Markterkundungsverfahren: Neubau von Bühnen- werkstätten der Bühnen Köln Informationsveranstaltung, 21.03.2018 1 www.buehnen.koeln 2 ca. 600 Aufführungen im Jahr, ca. 350.000 Besucher, ca. 900 Mitarbeiter (mit Gürzenich-Orchester) www.buehnen.koeln 3 Wer sind die Bühnen der Stadt Köln Spielstätten am Offenbachplatz und im Rechtsrheinischen Oper 1.300 Plätze Schauspiel 700 Plätze Kinderoper 200 Plätze Kleines Haus 200 Plätze Rechtsrheinische Spielstätte 200 Plätze www.buehnen.koeln 4 Bühne des Opernhauses www.buehnen.koeln 5 Montagehalle der Bühnenwerkstätten Berlin www.buehnen.koeln 6 Bühnenwerkstätten fertigen Bühnenbilder und Bühnendekorationen für Theateraufführungen Ein Wald aus Kunststoff www.buehnen.koeln 7 Bei der Herstellung von Bühnenbildern kommen klassische Handwerkstechniken, hochmoderne Fertigungsverfahren und künstlerisches Handwerk gleichermaßen zum Einsatz. Handwerk trifft Kunst www.buehnen.koeln • Bühnenbilder sind großformatige komplexe Objekte • zum Transport und zur Einlagerung müssen diese in Einzelkomponenten zerlegbar sein • benötigt wird neben den Fachwerkstät- ten eine Montagehalle in Bühnengröße • Notwendig sind flexible Hebezeuge zum Aufrichten und Bewegen der Segmente • gleichmäßiges Licht für den Malersaal 8 besondere Anforderungen an Bühnenwerkstätten www.buehnen.koeln 9 Produktionsablauf Entwurf Konzept, Muster, Modelle Konstruktion Berechnungen, Kalkulation Produktion segmentweise Fertigung Vormontage erstes Zusammenfügen Aufführung Verwendung des Bühnenbildes Transport www.buehnen.koeln 10 Fertigungsschema Schlosser Schreiner Maler Vormontage Plastiker Dekorateure Materialanlieferung Transport der Bühnenbilder zur Bühne www.buehnen.koeln 11 Grundriss Bühnenwerkstätten der Staatsoper Hamburg Vor- montage Tischler Maler Schlosser Plastiker Dekoration Fundus Vor- montage Tischler Maler Schlosser Plastiker Dekoration Fundus www.buehnen.koeln 12 Grundriss des nicht realisierten Projektes auf dem Gelände der WDR in Köln-Bocklemünd Maler Schlosser Vor- montage Plastiker Dekoration Tischler www.buehnen.koeln 13 idealisiertes Konzept Bühnen Köln www.buehnen.koeln • Stadtgebiet Köln • erschlossenes, baureifes Grundstück • keine Bodenrisiken, Altlastenfreiheit, kein Gründu ngsrisiko • Entfernung zum Offenbachplatz (Fahrtzeiten) • ÖPNV-Anbindung 14 Standortkriterien www.buehnen.koeln • Mietvertrag über zehn Jahre plus Optionen zweimal fünf Jahre • Indizierung des Mietzinses • Mieter- oder Vermieterausbau möglich • Bauunterhaltung • Reinigung, Pflege 15 Rahmenbedingungen www.buehnen.koeln • Markterkundungsverfahren 1 Monat Gewinnung von Informationen für die Ausschreibung und Bekanntmachung des Projektes • Ausschreibung Mietvertrag 2 Monate • Auswertung Bieterwettbewerb (Grundstücke) 2 Wochen • Auswertung und Verhandlung (Konzepte) 12 Wochen • Zuschlag 2 Wochen • Planung 6 Monate • Bau 15 Monate • Übergabe / Inbetriebnahme 1 Monat 16 Verfahren www.buehnen.koeln • Markterkundungsverfahren 1 Monat • Ausschreibung Mietvertrag 2 Monate europaweite Ausschreibung des Mietvertrages über die Anmietung von Bühnenwerkstätten • Auswertung Bieterwettbewerb (Grundstücke) 2 Wochen • Auswertung und Verhandlung (Konzepte) 12 Wochen • Zuschlag 2 Wochen • Planung 6 Monate • Bau 15 Monate • Übergabe / Inbetriebnahme 1 Monat 17 Verfahren www.buehnen.koeln • Markterkundungsverfahren 1 Monat • Ausschreibung Mietvertrag 2 Monate • Auswertung Bieterwettbewerb (Grundstücke) 2 Wochen Beurteilung der angebotenen Grundstücke/Immobilien nach - baurechtlicher Eignung - Anbindung Offenbachplatz - Mikro- Makrolage • Auswertung und Verhandlung (Konzepte) 12 Wochen • Zuschlag 2 Wochen • Planung 6 Monate • Bau 15 Monate • Übergabe / Inbetriebnahme 1 Monat 18 Verfahren www.buehnen.koeln • Markterkundungsverfahren 1 Monat • Ausschreibung Mietvertrag 2 Monate • Auswertung 1. Runde (Grundstücke) 2 Wochen • Auswertung und Verhandlung (Konzepte) 12 Wochen Beurteilung der vorgestellten Konzepte und Verhandlung des Mietvertrages • Zuschlag 2 Wochen • Planung 6 Monate • Bau 15 Monate • Übergabe / Inbetriebnahme 1 Monat 19 Verfahren www.buehnen.koeln • Markterkundungsverfahren 1 Monat • Ausschreibung Mietvertrag 2 Monate • Auswertung Bieterwettbewerb (Grundstücke) 2 Wochen • Auswertung und Verhandlung (Konzepte) 12 Wochen • Zuschlag 2 Wochen Schließen des Mietvertrages • Planung 6 Monate • Bau 15 Monate • Übergabe / Inbetriebnahme 1 Monat 20 Verfahren www.buehnen.koeln • Markterkundungsverfahren 1 Monat • Ausschreibung Mietvertrag 2 Monate • Auswertung Bieterwettbewerb (Grundstücke) 2 Wochen • Auswertung und Verhandlung (Konzepte) 12 Wochen • Zuschlag 2 Wochen • Planung 6 Monate kooperative Planung unter Beteiligung der Bühnen Köln • Bau 15 Monate • Übergabe / Inbetriebnahme 1 Monat 21 Verfahren www.buehnen.koeln • Markterkundungsverfahren 1 Monat • Ausschreibung Mietvertrag 2 Monate • Auswertung Bieterwettbewerb (Grundstücke) 2 Wochen • Auswertung und Verhandlung (Konzepte) 12 Wochen • Zuschlag 2 Wochen • Planung 6 Monate • Bau 15 Monate schlüsselfertige Herstellung • Übergabe / Inbetriebnahme 1 Monat 22 Verfahren www.buehnen.koeln • Markterkundungsverfahren 1 Monat • Ausschreibung Mietvertrag 2 Monate • Auswertung Bieterwettbewerb (Grundstücke) 2 Wochen • Auswertung und Verhandlung (Konzepte) 12 Wochen • Zuschlag 2 Wochen • Planung 6 Monate • Bau 15 Monate • Übergabe / Inbetriebnahme 1 Monat 23 Verfahren www.buehnen.koeln Zeitplan • Beschluss zur Durchführung eines Markterkundungsverfahrens D ezember 2017 • Beginn Markterkundungsverfahren März 2018 • Abschluss Markterkundungsverfahren April 2018 • Ausschreibung Mietvertrag Juni 2018 • Auswertung Bieterwettbewerb (Grundstücke) August 2018 • Auswertung und Verhandlung (Konzepte) November 2018 • Zuschlag Dezember 2018 • Beginn der Planung Januar 2019 • Bezugsfertigkeit Oktober 2020 24 Termine www.buehnen.koeln • Ist das Projekt marktgängig? • Ist der angestrebte Zeitrahmen realistisch? • Wie bewerten Sie die angestrebte Laufzeit des Miet vertrages? • Wie bewerten Sie die baulichen Besonderheiten? • Sehen Sie grundsätzliche Hindernisse? • Haben Sie Anregungen? 25 unsere Fragen an Sie www.buehnen.koeln • Bitte tragen Sie sich auf der Anwesenheitsliste au ch mit Ihrer e-mail Adresse ein. Wir senden Ihnen dann in den nächsten Tagen einen link zu, unter dem Sie diese Präsentation abrufen können. Gleichzeitig übersenden wir Ihnen einen Fragebogen, auf dem Sie sich noch einmal schriftlich zu dem Projekt äußern können. • Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 26 es kommt noch ein Fragebogen
  • Anlage 2_Protokoll HWH Infoveranstaltung

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    _ AUG dee el ESS L_ HECKER WERNER HIMMELREICH RECHTSANWÄLTE Präsentation im Rahmen des Marktsondierungsverfahrens Neubau der Bühnenwerkstätten Ort: HECKER WERNER HIMMELREICH, Sachsenring 69, 50677 Köln Datum: 21.03.2018, 10.00 Uhr Teilnehmer: Siehe anliegende Teilnehmerliste Herr Rechtsanwalt Poschen begrüßt die Teilnehmer. Er weist darauf hin, dass es sich um eine Informationsveranstaltung zur Markterkundung für den Neubau und die Vermietung von Werkstätten der Bühnen Köln handelt. Die Veranstaltung dient also nicht bereits einer konkreten Vergabe, sondern vielmehr der Vorbereitung eines EU-weiten Vergabeverfahrens. Die Bühnen Köln wollen über ihre Planungen informieren. Außerdem will der Auftraggeber, die Bühnen Köln, Informationen über die Marktsituation und das Marktgeschehen erhalten. Herr Rechtsanwalt Poschen bittet um die Angabe von E-Mail-Adressen in der Teilnehmerliste. An die Teilnehmer sollen per E-Mail die Präsentation sowie eine Fragenliste mit Fragen der Bühnen versendet werden. Herr Streitberger betont, dass der Dialog mit den Teilnehmern im Rahmen der heutigen Veranstaltung wichtig sei. Herr Streitberger weist nochmals darauf hin, dass die heutige Veranstaltung nicht Teil eines Vergabeverfahrens ist. Herr Streitberger teilt mit, dass Fragen von Seiten der Interessenten in den nächsten zwei Wochen bis zum 06.04.2018 noch gestellt werden können. Herr Streitberger führt sodann die vorbereitete Präsentation vor. Herr Streitberger erläutert, dass sich das anzubietende Objekt im Stadtgebiet von Köln oder in der näheren Umgebung befinden soll. Vorstellbar sei etwa einen Entfernung von 5 km zur Stadtgrenze bei einer guten verkehrlichen Anbindung. Ein Problem sei, dass die Fahrten von Mitarbeitern der Bühnen außerhalb des Stadtgebiets als Dienstreisen zu behandeln seien. Nach der Vorstellung der Bühnen soll ein Mietvertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren zzgl. zwei Optionen von jeweils fünf Jahren abgeschlossen werden. Der Mietzins soll indexiert werden. Möglich ist ein Mieterausbau oder Vermieterausbau. Dies ist noch nicht HECKER WERNER HIMMELREICH RECHTSANWÄLTE entschieden. Entsprechendes gilt für Bauunterhaltung und Pflege. Herr Streitberger weist darauf hin, dass ein erheblicher Maschinenpark einzurichten ist. Die Bezugsfertigkeit ist für Oktober 2020 vorgesehen. Für die Bühnen ist es gleich, ob das Projekt im Rahmen einer Entwicklung durchgeführt wird oder aus einem bereits vorhandenen Bestand angeboten werden kann. Rechtsanwalt Poschen trägt sodann die Frage 1) der anliegenden Fragenliste vor. Hierzu wird sodann folgendes erörtert: Es wird eine Fläche von ca. 9.000 m? BGF benötigt. Die Grundstücksfläche muss daher insgesamt ca. 10.000-15.000 m? betragen. Aus dem Teilnehmerkreis wird um die Mitteilung einiger Maße gebeten, z.B. nach dem in der Präsentation erwähnten Beispiel aus Hamburg. Es wird gefragt, ob Lagerflächen benötigt werden. Herr Streitberger erläutert, dass zu den Bühnen auch Lager und Fundi gehören. Gegenstand der Anmietung hier seien jedoch nur die Werkstätten ohne Lager und Fundi. Ob sich in der Nähe zu dem Objekt Lagerflächen befinden, sei jedenfalls kein Beurteilungskriterium. Es wird nach den Nutzungszeiten gefragt. Hierzu erläutert Herr Streitberger, dass das Objekt werktags von 6.00 bis 22:00 Uhr genutzt werden muss, nicht aber sonntags. Herr Streitberger erläutert auf die entsprechende Frage, dass eine bauplanungsrechtliche Ausweisung als GE ausreicht. Eine Ausweisung als GI ist nicht erforderlich. Es dürfte sich aber nicht um ein eingeschränktes GE handeln. Aus dem Teilnehmerkreis wird um Angaben zu Flächen der Außenanlagen gebeten. Aus dem Teilnehmerkreis wird ferner um grobe Mitteilung zu den erwarteten Mietzinshöhen gebeten. Herr Streitberger teilt mit, dass eine Zahl nicht genannt werden könne. Der Mietzins soll als Zuschlagskriterium nach vorläufiger Bewertung jedoch etwa bei 40 % liegen und nicht etwa mit einem deutlich höheren Anteil bewertet werden. 1; HECKER WERNER HIMMELREICH RECHTSANWÄLTE Ein Teilnehmer weist darauf hin, dass die Bauzeit recht kurz ist. Mögliche Probleme mit der Dauer des Baugenehmigungsverfahrens werden angesprochen. Herr Streitberger teilt mit, dass die Dauer des Baugenehmigungsverfahrens mit sechs Monaten einkalkuliert sei. Gefragt wird, ob der Abriss einer bisherigen Bebauung vorab möglich sei. Herr Streitberger teilt mit, dass dies im Risiko des Auftragnehmers geschehen müsse. Gefragt wird, ob ein Standort in einer Immobilienreihe möglich sei. Herr Streitberger erläutert, dass eine Alleinstellung ideal sei. Jedenfalls muss die Anlieferung funktionieren. Grundsätzlich sei jedoch auch eine Positionierung in einer Immobilienreihe möglich. Erläutert wird, dass sich Hebezeuge in der Schlosserei und der Montagehalle befinden werden. Herr Fischer (Bühnen Köln) erläutert, dass mit der Ausschreibung ein sehr präzises Anforderungsprofil bekannt gegeben werde, das aber notwendigerweise grundstücksneutral formuliert ist. Es wird gefragt, wann das Grundstück gesichert sein müsse. Herr Streitberger erläutert, dass dies bereits im Teilnahmewettbewerb nachgewiesen werden müsse. Hierzu reiche es nicht aus, dass dargelegt werde, dass ein Grundstück auf dem Markt sei, aber noch im Wettbewerb. Der konkrete Zugriff auf das Grundstück, z.B. durch einen Optionsvertrag, müsse gewährleistet sein. Aus dem Teilnehmerkreis wird gefragt, welche Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss untergebracht werden können. Dies kann der Malersaal sein, der sich beispielsweise über der Schreinerwerkstatt befinden kann. In diesem Fall ist ein großer Aufzug notwendig. Zur Mieter-Vermieter-Schnittstelle erläutert Herr Streitberger, dass sowohl ein Vermieter- als auch in Mieterausbau möglich sei. Dies müsse im Prozess nach dem Teilnahmewettbewerb entschieden werden. HECKER WERNER HIMMELREICH RECHTSANWÄLTE Ein Teilnehmer weist darauf hin, dass normalerweise ein Mietvertrag mit einer exakten Planung als Anlage abgeschlossen werde. Hier solle jedoch erst der Mietvertrag abgeschlossen werden. Im Anschluss daran solle erst die Planung erstellt werden. Herr Rechtsanwalt Schu erläutert, dass die Baubeschreibung recht konkret gefasst werde. Die finale Möblierung könne hingegen nicht vorgegeben werden. Herr Streitberger erläutert, dass für das Planungskonzept, das im Zuge des Vergabeverfahrens abgefordert werde, ein Honorar gezahlt werden solle. Sollten im Nachhinein nach Vertragsschluss Abweichungen notwendig werden, werde hierfür ein Anpassungsautomatismus vereinbart. Ein Teilnehmer weist darauf hin, dass problematisch vor allem die Haustechnik sei. Herr Streitberger erläutert, dass diese teilweise vom Grundriss abhänge, z.B. sei eine Sprinkleranlage möglicherweise in Abhängigkeit vom Grundriss nicht erforderlich. Von den Teilnehmern werden Informationen z.B. über Lacke erbeten. Zur Prüfung des Brandschutzes sei es notwendig, Informationen über brennbare Materialien zu erhalten. Herr Streitberger teilt mit, dass dies im Anforderungsraumbuch präzise beschrieben werde. Vorgeschlagen wird, dass der Brandschützer bereits bei der Gestaltung der Ausschreibungsunterlagen beteiligt werden soll. Ein Teilnehmer prognostiziert, dass Sprinkleranlagen in jedem Fall erforderlich werden. Herr Streitberger teilt mit, dass die Bühnen eine Bruttomiete zahlen werden und als Umsatzsteuerschädling zu behandeln seien. Herr Streitberger erläutert, dass die Bühnenwerkstätten ca. 40 bis 50 Mitarbeiter haben. Eine Kantine werde nicht benötigt. Die notwendigen Nebenflächen werden im Anforderungsprofil beschrieben. Zur Beleuchtung der Malerwerkstatt ist keine Glasfront erforderlich. Es reicht ein normaler Fensteranteil. Gut wäre beispielsweise auch ein Shed-Dach. Herr Fischer (Bühnen Köln) teilt mit, dass ein Betriebskonzept mitgeliefert werden solle. HECKER WERNER HIMMELREICH RECHTSANWÄLTE Herr Streitberger fasst zusammen, dass die vielen Fragen ein deutliches Interesse an dem zu erteilenden Auftrag erkennen lassen. Er kommt zu dem Schluss, dass die Ausschreibung gestartet werden kann. Rechtsanwalt Poschen trägt die Frage 2) der Fragenliste vor. Aus dem Teilnehmerkreis wird darauf hingewiesen, dass wohl noch keiner der Teilnehmer eine Bühnenwerkstatt gebaut habe und dies nicht als Referenz gefordert werden könne. Rechtsanwalt Schu fragt danach, ob ein Double- oder Triple-Net-Mietvertrag bevorzugt werde. Aus dem Teilnehmerkreis wird geantwortet, dass das Facility Management, die Unterhaltung usw. aus Sicht der Investoren lieber vom Mieter übernommen werden solle. Ansonsten sei dies jedoch eine Frage des Preises. Herr Streitberger bedankt sich für die Teilnahme. Er stellt fest, dass es einen ausreichenden Markt für das beabsichtigte Vergabeverfahren gibt. gez. Dr. Norbert Reuber Rechtsanwalt Fachanwalt für Verwaltungsrecht Fragen an die Interessenten *e Fragen zum Grundstück o Sind Sie Eigentümer geeigneter Grundstücke im Kölner Stadtgebiet o- der könnten Sie anderweitig die Verfügbarkeit im Auftragsfall über der- artige Grundstücke sicherstellen? o Sind die Grundstücke nach heutigem Stand planungs- und baurechtlich geeignet? o Sind die Grundstücke ohne besondere Risiken (Gründung/Altlasten)? e Ggf.: Fragen zum bereits bestehenden Gebäude o Die benötigten Mietflächen müssen voraussichtlich nicht zwingend durch Errichtung eines Neubaus geschaffen werden. Verfügen Sie über ein Bestandsgebäude? o Welches Ausmaß würden die erforderlichen Umbau- und Modernisie- rungsmaßnahmen voraussichtlich haben? o Welche spezifischen Schwierigkeiten und Herausforderungen sehen Sie hinsichtlich des Umbaus bzw. der Modernisierung von Bestandsge- bäuden in diesem Kontext? *e Fragen zum Interessenten o Sind Sie Entwickler oder Bestandshalter? o Über welche Erfahrung verfügen Sie in der Umsetzung derartiger Pro- jekte und welche Referenzen haben Sie? « Fragen zum Projekt o Halten sie das vorgestellte Projekt für marktfähig? o Halten sie den angestrebten Zeitrahmen für realistisch? o Wie bewerten sie die angestrebte Laufzeit des Mietvertrages? o Wie bewerten sie die baulichen Besonderheiten des Projektes in Bezug auf ihre Auswirkung auf die Miete, hier speziell die Übernahme aller nutzerspezifischen Einbauten wie Kräne, Züge etc. durch den Vermie- ter? o Sehen sie Hindernisse, die von einer Beteiligung am Verfahren abhal- ten könnten? o Haben Sie Anregungen zum Projekt oder zum Verfahren? (Informationen und Fragen für Interessenten) 15.03.2018 Information für die Interessenten und Teilnehmer an der Informationsveranstal- tung am 21.03.2018, 10:00 Uhr — Markterkundung Errichtung und Vermietung Werkstätten der Bühnen der Stadt Köln e Vorstellung des Projektes mit Material der Machbarkeitsstudie [oe] ° [eo] [o} Funktionen Anforderungen Größen (Gebäude ca. 8.950 m?, Grundstücksgröße ca. 10.000 bis 15.000 m?) Erläuterung der Zusammenhänge zwischen den Spielstätten und den Werkstätten « Erläuterung von Besonderheiten des Projektes (baulich) o © o° Nutzerspezifische Einbauten wie Kräne/Zügell.ackierkabine Lichtführung Malersaal Montagesaal « Vorstellung der Lagekriterien o [e} Verkehrliche Anbindung an das Straßennetz geeignet für LKW-Sattelzüge ohne zeitliche Einschränkung Verbindung zum Offenbachplatz Bedeutung ÖPNV Vollständig erschlossen (hier insbesondere: Strom, Internet ausreichend ausgebaut) + Erläuterung der Rahmenbedingungen des Mietvertrages {6} Zeitliche Bindung mit Optionen (10 Jahre plus zweimal 5 Jahre) Anpassungen des Mietzinses über den zeitlichen Verlauf (Indizierung) Regelung von Reinigung, Pflege, Instandhaltung, Reparatur (hier insbe- sondere die Reaktionszeit bei betriebsnotwendigen Installationen) «e Darstellung des gedachten Zeitrahmens 000000 Ausschreibung Auswertung Vergabe Planung und Genehmigung Erstellung Übergabe

Beratungsverlauf

  1. 15.05.2018

    Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln

    TOP 3.1, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  2. 04.06.2018

    Finanzausschuss

    TOP 13.3, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  3. 07.06.2018 zuletzt

    Rat

    TOP 10.7, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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