AN/1977/2016
Umgestaltung der Kreuzung Frankfurter Straße/Rösrather Straße/Ostheimer Straße in Köln-Ostheim
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Antrag SPD AN-1977-2016
4444 Zeichen
SPD-Fraktion
in der Bezirksvertretung Kalk
SPD-Bezirksfraktion Kalk, Kalker Hauptstraße 247 - 273, 51103 Köln
Herrn
Bezirksbürgermeister
Markus Thiele
Frau
Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Bezirksrathaus Kalk
Kalker Hauptstraße 247-273
51103 Köln
Telefon (02 21) 221 98 302
Telefax (02 21) 221 98 927
E-Mail: spd-bv8@stadt-koeln.de
Internet: www.koelnspd.de
Marco Pagano
Fraktionsvorsitzender
Telefon (02 21) 261 40 47
Telefax (02 21) 221 98 927
E-Mail: marco.pagano@stadt-koeln.de
Eingang beim Bezirksbürgermeister: 23.11.2016
AN/1977/2016
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium Datum der Sitzung
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 08.12.2016, TOP 7.1
Umgestaltung der Kreuzung Frankfurter Straße/Rösrather Straße/Ostheimer
Straße in Köln-Ostheim
Antrag der SPD-Fraktion vom 23.11.2016
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
die Kreuzung Frankfurter Straße/Ecke Rösrather Straße bzw. Ostheimer Straße ist
bereits seit vielen Jahren einer - wenn nicht der - neuralgische Verkehrsknotenpunkt
im Kölner Osten. So gehören Staus, insbesondere im Berufsverkehr, zur Tagesord-
nung. Das liegt zum einen an der parallel laufenden Straßenbahntrasse der Linie 9,
welche in den Stoßzeiten ebenfalls überlastet ist. Vor allem aber daran, dass die
Rösrather Straße eine der entscheidenden Ost-West-Verbindung im Kölner Osten
ist.
Seit Jahren gibt es Überlegungen, Veränderungen an diesem Verkehrsknotenpunkt
vorzunehmen, um eine Verbesserung vorzunehmen. Die früheren Ideen führten zu
der Erkenntnis, dass kleinere Lösungen die problematische Verkehrslage in Gänze
nicht optimieren oder gar verschlechtern.
2
Es ist klar: Die Konfliktlinie zwischen der Rösrather Straße, der Frankfurter Straße
und dem ÖPNV muss neu geregelt werden, um die Herausforderung mit weiterhin
steigenden Verkehren und der Belastungen im Stadtteil zu meistern. Dies wird ehr-
licherweise ohne eine Tieferlegung von Fahrbahnen nicht erreicht werden können.
Aus diesem Grund braucht es ein ganzheitliches Konzept und einen belastbaren und
ausreichenden Zeitplan, um ein für alle Verkehrsteilnehmer erfolgreiches Ergebnis
realisieren zu können. Ebenfalls ist es wichtig, für die Umsetzung dieser umfangrei-
chen Bauplanung finanzielle Förderung aus den unterschiedlichen politischen Ebe-
nen zu akquirieren.
Eine Umgestaltung der Kreuzung bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, einen
wichtigen Akzent zur Stadtentwicklung in Ostheim zu schaffen, indem beispielsweise
über tiefergelegten Fahrbahnen eine neue Platzfläche geschaffen wird. Darüber hin-
aus bietet die Vermeidung von Kreuzungsverkehr die Chance, eine grundlegende
Taktverdichtung der Linie 9 zu ermöglichen, die bisher nicht möglich ist.
Die SPD-Fraktion ist sich bewusst, dass dies ein langfristiges Projekt ist. Dennoch ist
es wichtig, schon heute wichtige Weichen zu stellen, um die Herausforderungen der
Zukunft erfolgreichen zu begegnen.
Die Bezirksvertretung beschließt:
1. Die Bezirksvertretung Kalk beauftragt die Verwaltung, ein Konzept zur Umgestal-
tung der Kreuzung Frankfurter Straße/Rösrather Straße/Ostheimer Straße in
Köln-Ostheim zu entwickeln und der Bezirksvertretung Kalk zur Beschlussfas-
sung vorzulegen.
2. Dabei sind verschiedene Varianten von Tieferlegungen der Fahrbahnen und eine
gleichzeitige Deckelung der Kreuzung zur Schaffung einer neuen Platzfläche zu
berücksichtigen.
3. Der KVB-Busbahnhof Frankfurter Straße sollte nach einer Umgestaltung der
Kreuzung auch künftig von der KVB oberirdisch erreichbar sein.
4. In der Konzeption sind die jeweiligen Kosten und Realisierungszeitpläne für die
verschiedenen Varianten darzustellen.
5. Es ist ebenfalls dazulegen, welche Vorteile im Bereich des Emissionsschutzes
durch eine Umgestaltung der Kreuzung mit Tieferlegungen von Fahrbahnen er-
reicht werden kann.
6. Für die Konzeption und spätere Realisierung sind Finanzmittel der verschiede-
nen politischen Ebenen (EU, Bund, Land NRW) zu akquirieren.
7. Der Bezirksvertretung Kalk ist bis zur Sitzung am 23.03.2017 ein belastbarer
Zeitplan zur Umsetzung des Beschlusses vorzulegen.
8. Der Verkehrs- und Stadtentwicklungsausschuss mögen sich ebenfalls mit die-
sem Beschluss befassen.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Markus Klein
Marco Pagano Markus Klein
Fraktionsvorsitzender Stellv. Fraktionsvorsitzender
Antrag SPD AN-1977-2016 (Druckstück für die Sitzung am 23.03.2017)
4510 Zeichen
SPD-Fraktion
in der Bezirksvertretung Kalk
SPD-Bezirksfraktion Kalk, Kalker Hauptstraße 247 - 273, 51103 Köln
Herrn
Bezirksbürgermeister
Markus Thiele
Frau
Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Bezirksrathaus Kalk
Kalker Hauptstraße 247-273
51103 Köln
Telefon (02 21) 221 98 302
Telefax (02 21) 221 98 927
E-Mail: spd-bv8@stadt-koeln.de
Internet: www.koelnspd.de
Marco Pagano
Fraktionsvorsitzender
Telefon (02 21) 261 40 47
Telefax (02 21) 221 98 927
E-Mail: marco.pagano@stadt-koeln.de
Eingang beim Bezirksbürgermeister: 23.11.2016
AN/1977/2016
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium Datum der Sitzung
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 08.12.2016, TOP 7.1
-zurückgestellt-
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 23.03.2017, TOP 7.1
Umgestaltung der Kreuzung Frankfurter Straße/Rösrather Straße/Ostheimer
Straße in Köln-Ostheim
Antrag der SPD-Fraktion vom 23.11.2016
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
die Kreuzung Frankfurter Straße/Ecke Rösrather Straße bzw. Ostheimer Straße ist
bereits seit vielen Jahren einer - wenn nicht der - neuralgische Verkehrsknotenpunkt
im Kölner Osten. So gehören Staus, insbesondere im Berufsverkehr, zur Tagesord-
nung. Das liegt zum einen an der parallel laufenden Straßenbahntrasse der Linie 9,
welche in den Stoßzeiten ebenfalls überlastet ist. Vor allem aber daran, dass die
Rösrather Straße eine der entscheidenden Ost-West-Verbindung im Kölner Osten
ist.
Seit Jahren gibt es Überlegungen, Veränderungen an diesem Verkehrsknotenpunkt
vorzunehmen, um eine Verbesserung vorzunehmen. Die früheren Ideen führten zu
der Erkenntnis, dass kleinere Lösungen die problematische Verkehrslage in Gänze
nicht optimieren oder gar verschlechtern.
2
Es ist klar: Die Konfliktlinie zwischen der Rösrather Straße, der Frankfurter Straße
und dem ÖPNV muss neu geregelt werden, um die Herausforderung mit weiterhin
steigenden Verkehren und der Belastungen im Stadtteil zu meistern. Dies wird ehr-
licherweise ohne eine Tieferlegung von Fahrbahnen nicht erreicht werden können.
Aus diesem Grund braucht es ein ganzheitliches Konzept und einen belastbaren und
ausreichenden Zeitplan, um ein für alle Verkehrsteilnehmer erfolgreiches Ergebnis
realisieren zu können. Ebenfalls ist es wichtig, für die Umsetzung dieser umfangrei-
chen Bauplanung finanzielle Förderung aus den unterschiedlichen politischen Ebe-
nen zu akquirieren.
Eine Umgestaltung der Kreuzung bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, einen
wichtigen Akzent zur Stadtentwicklung in Ostheim zu schaffen, indem beispielsweise
über tiefergelegten Fahrbahnen eine neue Platzfläche geschaffen wird. Darüber hin-
aus bietet die Vermeidung von Kreuzungsverkehr die Chance, eine grundlegende
Taktverdichtung der Linie 9 zu ermöglichen, die bisher nicht möglich ist.
Die SPD-Fraktion ist sich bewusst, dass dies ein langfristiges Projekt ist. Dennoch ist
es wichtig, schon heute wichtige Weichen zu stellen, um die Herausforderungen der
Zukunft erfolgreichen zu begegnen.
Die Bezirksvertretung beschließt:
1. Die Bezirksvertretung Kalk beauftragt die Verwaltung, ein Konzept zur Umgestal-
tung der Kreuzung Frankfurter Straße/Rösrather Straße/Ostheimer Straße in
Köln-Ostheim zu entwickeln und der Bezirksvertretung Kalk zur Beschlussfas-
sung vorzulegen.
2. Dabei sind verschiedene Varianten von Tieferlegungen der Fahrbahnen und eine
gleichzeitige Deckelung der Kreuzung zur Schaffung einer neuen Platzfläche zu
berücksichtigen.
3. Der KVB-Busbahnhof Frankfurter Straße sollte nach einer Umgestaltung der
Kreuzung auch künftig von der KVB oberirdisch erreichbar sein.
4. In der Konzeption sind die jeweiligen Kosten und Realisierungszeitpläne für die
verschiedenen Varianten darzustellen.
5. Es ist ebenfalls dazulegen, welche Vorteile im Bereich des Emissionsschutzes
durch eine Umgestaltung der Kreuzung mit Tieferlegungen von Fahrbahnen er-
reicht werden kann.
6. Für die Konzeption und spätere Realisierung sind Finanzmittel der verschiede-
nen politischen Ebenen (EU, Bund, Land NRW) zu akquirieren.
7. Der Bezirksvertretung Kalk ist bis zur Sitzung am 23.03.2017 ein belastbarer
Zeitplan zur Umsetzung des Beschlusses vorzulegen.
8. Der Verkehrs- und Stadtentwicklungsausschuss mögen sich ebenfalls mit die-
sem Beschluss befassen.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Markus Klein
Marco Pagano Markus Klein
Fraktionsvorsitzender Stellv. Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1977/2016
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 08.03.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27