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3456/2024

Veranstaltungen im KSM

Mitteilung Ausschuss 03.12.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 03.12.2024, TOP 8.8

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

6197 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/4518 
 
Vorlagen-Nummer 03.12.2024 
 3456/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 05.11.2024 
 
Veranstaltungen im KSM 
hier: Eröffnungsfeier Museumsnacht 2024 und Überblick zur 
Veransttaltungsentwicklung 
Das Kölnische Stadtmuseum muss sich seit der Neueröffnung einer Reihe von Her-
ausforderungen stellen.  
Dazu gehört, dass sich das Kölnische Stadtmuseum nach über 5jähriger Schließung 
und Abstinenz vom musealen Betrieb im Interim neu erfinden und gleichzeitig die mo-
dernen Anforderungen an Museen entsprechend der ICOM-Definition zukunftsorien-
tiert umsetzen muss. Insbesondere die Entwicklung zum sog. Dritten Ort, die bspw. 
der Stadtbibliothek erfolgreich gelungen ist, steht für das Stadtmuseum noch aus. 
Aufgrund der baulichen und räumlichen Gebäudegegebenheiten kann das Stadtmu-
seum im Interim zwar eine gefragte Location sein, doch weder vollumfänglich als Drit-
ter Ort agieren noch der Nachfrage nach Räumen im Museum nachkommen. 
Aktuell - Museumsnacht 
In diesem Jahr kehrte das Stadtmuseum nach Jahren der Schließung nun in den Kreis 
der teilnehmenden Institutionen an der Museumsnacht zurück. Daher wählten die Ver-
anstalter die neue Location als Ort für die Auftaktveranstaltung, zu der 140 Gäste aus 
Politik, Medien, Wirtschaft, Kultur und Stadtgesellschaft kamen.  
Den weiteren Ablauf der Museumsnacht musste das Stadtmuseum allerdings weitaus 
bescheidener gestalten: Architektonische Besonderheiten wie extreme Hellhörigkeit, 
konservatorische Gründe und vor allen Dingen die knappe Raumfläche des Interims 
ließen kein eigenes, den anderen städtischen Häusern vergleichbares Programm zu. 
Die Lösung waren je ein Cicerone auf jeder Ebene, die für Fragen zur Verfügung stan-
den, und ein kleines DJ-Set für eine ruhige Musikeinlage, um auch den berechtigten 
Bedürfnissen der vorhandenen Mieter im gleichen Gebäude Rechnung zu tragen. Die-
sen Rahmenbedingungen entsprechend hat das Kölnische Stadtmuseum seine Loca-
tion auch nicht explizit über Social Media beworben.  
Dennoch kann diese erste Museumsnacht im Interim – sie stellte nach der Eröffnung 
am 22.03.2024 die zweite große Belastungsprobe für das Interim dar – unter den ge-
gebenen Voraussetzungen als Erfolg gewertet werden. Mit über den Abend verteilt 
insgesamt 1.800 Museumsbesuchen war das Haus gleichmäßig ausgelastet.

2 
 
Veranstaltungen – grundsätzlich 
Seit der Neueröffnung verzeichnet das Stadtmuseum außerhalb des eigentlichen Bil-
dungs- und Vermittlungsprogramms Nachfragen unterschiedlicher Art: 
- für Exkursionen von Hochschulen zu Themen der Szenographie und Museolo-
gie 
- für Fachführungen für Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Museumskol-
leg*innen 
- für Veranstaltungen städtischer Einrichtungen 
- für Abendveranstaltungen von Vereinen und Verbänden aus Wirtschaft, Kultur, 
Brauchtum und Zivilgesellschaft im Sinne des Networking 
- für Konzerte, Lesungen und Buchvorstellungen 
- für Podiumsdiskussionen. 
Seit März d. J. haben durchschnittlich drei dieser Veranstaltungen pro Woche stattge-
funden. Hinzu kommen ca. 15 Veranstaltungen für Schulklassen und andere Gruppen 
pro Woche sowie 2 bis 3 öffentliche Führungen und Workshops pro Woche. 
Herausforderungen 
Die Nachfrage übersteigt die Möglichkeiten des Machbaren bei weitem, und die Um-
setzung steht in einem wirtschaftlich ungünstigen Verhältnis zum notwendigen Auf-
wand. Gleichwohl sieht das Museum die Durchführung als Investition in Marke und 
Image des Hauses als für die Stadtgesellschaft relevanter Ort.  
Allen Anfragen gemein sind die Herausforderungen, die das Stadtmuseum bei jeder 
einzelnen Veranstaltung bewältigen muss und die im Folgenden benannt werden. 
Fehlende Veranstaltungsräume und -technik 
 Es gibt lediglich einen externen Raum, in dem ausschließlich Gruppen mit max. 25 
Personen untergebracht werden können. 
 Der Raum ist eingeschränkt nutzbar, da er gleichzeitig ausgewiesener Fluchtweg 
ist. 
 Dieser Raum muss zugleich als museumspädagogischer Raum und als Bespre-
chungsraum der Dienststelle genutzt werden, da das Haus zu wenig Räume für 
das Personal hat, selbst unter Nutzung von Desk-Sharing-Optionen. 
 Ein abgrenzbarer Veranstaltungsraum für Podiumsdiskussionen etc. fehlt.  
 
Foyer und Ausstellungsräume 
 Eine angemessene Präsentations- oder Medienausstattung kann nicht dauerhaft 
eingebracht werden, weil das Foyer unterschiedliche Nutzungsszenarien ermögli-
chen muss und auch der Platz fehlt. 
 Je nach Wetterlage stellen große Gruppen mit längerer Aufenthaltsdauer ein kli-
matisches Problem für die Objekte dar, dem das Haus aufgrund haustechnischer 
Einschränkungen nicht angemessen begegnen kann. 
 Veranstaltungen mit Gruppen größer als 20 Personen müssen aufgrund der bau-
lich-akustischen Rahmenbedingungen geteilt werden.  
 Ab einer Gruppengröße über 60 Personen kann ein zufriedenstellender Museums-
besuch nicht sichergestellt werden, da es kaum möglich ist, versetzt 3 Gruppen zu 
führen.  
 Für die wartenden Personen gibt es keine geeigneten Wartebereiche. 
 Für Veranstaltungen während der Öffnungszeiten muss das Museum geschlossen 
werden; dies ist ausschließlich in Sonderfällen vertretbar. Bislang gibt es keine 
Möglichkeit, die Einnahmeausfälle bei Schließungen zu kompensieren.

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 Bei jeder Veranstaltung außerhalb der Öffnungszeiten fallen zusätzliche Bewa-
chungs- und Schließaufwände an. 
 
Kein Verzicht auf Veranstaltungen 
Die Durchführung von Veranstaltungen ist eine der Kernaufgaben eines Museums. 
Insbesondere das Stadtmuseum sieht hier eine besondere Verantwortung gegenüber 
der Stadtgesellschaft. Darüber hinaus kann eine Vernetzung entsprechend den ge-
samtstädtischen Zielen nur durch eine Öffnung des Hauses für die Gesellschaft erfol-
gen. Die zunehmende Nachfrage wird mittelfristig nicht zu decken sein.  
Lösungsansatz - kurzfristig 
Aktuell verfolgt das Kölnische Stadtmuseum den Ansatz, die Nutzung der Räumlich-
keiten durch Dritte, d.h. die Möglichkeit von Präsentationen im Sonderausstellungsfor-
mat des Open Space oder von Veranstaltungen dort oder in anderen Bereichen des 
Hauses, nicht aktiv zu bewerben. 
 
Gez. Charles

Beratungsverlauf (1)

03.12.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3456/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
03.12.2024
Erstellt
02.11.2024 19:53