3219/2021
Umsetzung Onlinezugangsgesetz und Digitalisierungsprogramm 2019-2022 - Schwerpunkte "Dienstleistungen für Bürger*innen und Unternehmen" - Beantwortung der Nachfragen zu Vorlagennummer 1759/2021
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Anlage 4 - Präsentation Gigabit Masterplan Cologne 2025
7668 Zeichen
15.09.2021 1 Gigabit Masterplan Cologne 2025 Digitale Infrastruktur als Basis der smart city Dipl.-Kfm. (FH) Thomas Rossbach Breitbandkoordinator • Gigabit-Netze im Boden und in der Luft sind ein wichtiger Standortfaktor im Wettbewerb der Metropolen und eine Basis der smart city. • Aufgrund des Kölner Bevölkerungswachstums 9,5 % bis 2025 entsteht zusätzlicher Bedarf. Ausgangslage Ziel: flächendeckende Gigabit-Infrastruktur bis 2025 • Flächendeckend Gigabit auch in peripheren Gebieten, die für den Ausbau unwirtschaftlich sind: Gleiche Bandbreiten für Alle bis 2025! • Durch optimierte Infrastrukturvermarktung: Erzielung marktgerechter Entgelte. Ziel 15.09.2021 2 Gigabit-Infrastruktur benötigt flächendeckende Glasfasernetze Köln: bei Glasfaser vorne, aber nicht fertig Glasfaser (FTTH/B) NetCologne, > 1.000 Mbit/s synchron 30 % Grundstücksnetz in Kupfer (HFC) Unitymedia, 1.000 Mbit/s download, nur 50 Mbit/s upload Telekom, nicht gigabitfähig, bis 250 Mbit/s 80 % Letzte Meile in Kupfer (FTTC) 95 % Stand: Markterkundung Q4.2018 Bezogen auf angeschlossene Adressen • Dedizierte Bandbreiten ab 1000 Mbit/s symmetrisch nur über Glasfaser. • Netze mit Kupferteilstrecken nicht gigabitfähig bzw. ermöglichen keine symmetrische Gigabit-Bandbreite. • Funknetze meist shared media, verfügbare Bandbreite teilt sich auf alle Teilnehmer auf. Glasfaser im Backbone erforderlich, Ergänzung und Erweiterung der Reichweite. • Selbst Basisstationen für Satelliten-Internet erfordern Glasfaseranbindungen. Zukunftssicherheit durch Glasfaser Vier Maßnahmenpakete des Gigabit Masterplan Cologne 2025 Netzverdichtung im eigenwirtschaftlichen Ausbau Paket 1 Antrag zur Förderung für den Ausbau der „weißen Flecken“ Paket 2 Akquise von Mitteln für den Ausbau der „grauen Flecken“ Paket 3 Flächendeckender 5G-Rollout und Infrastrukturvermarktung Paket 4 15.09.2021 3 Vier Maßnahmenpakete zur Umsetzung des Gigabit Masterplan Cologne 2025 Paket 1 Paket 2 Paket 3 Paket 4 Netzverdichtung im eigenwirtschaftlichen Ausbau Eigenausbau hat Vorrang vor Förderung. Meist punktuelles Anbinden in bereits verdichteten Gebieten Unterstützung durch Dialog zwischen TK-Unternehmen sowie städtischen Dienststellen. IT-Workflows ermöglichen effiziente Genehmigungsprozesse. Bereitstellung der Geodaten von Synergieträgern für den Infrastrukturatlas des Bundes als zentrale Informationsstelle für Mitnutzungsanfragen. Möglichkeiten zur Mitverlegung sichern. Vier Maßnahmenpakete zur Umsetzung des Gigabit Masterplan Cologne 2025 Paket 3 Paket 4 Antrag zur Förderung für den Ausbau der „weißen Flecken“ • Stadtweit rd. 2.500 Wohn- und Gewerbeanschlüsse an 1.360 Adressen < 30 MBit/s versorgt („weiße Flecken“ ), inkl. 7 nichtstädt. Schulen und 4 kleine Gewerbegebiete. • Anbindung jeder Adresse mit Glasfaser bis ins Haus. • Ausschreibung endete 26.02.2021 , wirtschaftlichstes Angebot aufgrund Synergien durch Bestandsnetz: 28 Mio€ • Bund 50%, NRW 40%, 10% städt. Eigenbeitrag 2,8 Mio€ • Anschluss von 5.469 Adressen mit rd. 15.000 WE/GE an der Trasse zusätzlich als Vortrieb, somit: • Anbindung 17.500 WE/GE zu nur je 160€ Kosten für die Stadt (Förderung je 1.440€) Paket 1 Paket 2 15.09.2021 4 Vier Maßnahmenpakete zur Umsetzung des Gigabit Masterplan Cologne 2025 Paket 4 Akquise von Fördermitteln für den Ausbau der „grauen Flecken“ • Nach Ausbau der weißen Flecken verbleiben rd. 19.000 Adressen , die zwar mit mehr als 30 Mbit/s, aber nicht gigabitfähig, versorgt sind. • Cluster in peripheren Veedeln , in denen noch keinerlei Glasfaserausbau stattfand. • Bis Q2.2021 wird die Vorlage einer Förder-Richtlinie zur Erschließung erwartet. ABER: • Neue Aufgreifschwelle 100 Mbit/s verhindert, dass Köln profitiert: Telekom Supervectoring bis zu 250 Mbit/s nahezu flächendeckend in Köln. • In Diskussion BMVI/BMF: Neue Förderrichtlinie 2023 ohne Aufgreifschwelle . Paket 1 Paket 3 Paket 2 Paket 1 Paket 2 Paket 4 Paket 3 Flächendeckender 5G-Rollout und Infrastrukturvermarktung • 5G-Netze im städtischen Bereich erfordern wesentlich mehr, aber kleinere Sendestandorte als bisher. Jede 5G-Antenne muss mit Glasfaser angebunden werden. • Gebündelte Bereitstellung von Glasfaser- und Stromanschlüssen, Flächen, Gebäuden, an Laternen und Schilderträgern = Zeit- und Kostenvorteile für Provider • Im Gegenzug marktgerechte Entgelte und Flächendeckung . • LoI bereits abgeschlossen: Vodafone, Vantage Towers, Deutsche Funkturm (Telekom), Telefonica, Telxius Towers. • Entwicklung Business Case und Rahmenvertragswerk gemeinsam mit SWK, insbesondere NetCologne. Vier Maßnahmenpakete zur Umsetzung des Gigabit Masterplan Cologne 2025 15.09.2021 5 • Öffentliches WLAN zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität und Attraktivität stark besuchter Orte in Innenstadt und den Veedeln • 2.039 Access Points an 536 Standorten • Mehr als 50.000 Logins täglich • Forcierter Ausbau in ober- und unterirdischen U-Bahnhöfen erhöht den Nutzwert deutlich. • Abschluss des Ausbaues von 200 AP`s , finanziert aus dem polit. VN 2018 mit 1 Mio€ • Szenarien weiteren Rollouts und Use Cases im Dialog mit NetCologne Hotspot.koeln – städtisches WLAN Perspektiven: Internet of Things und öffentliches WLAN • Funknetz, über das „Dinge“ gegenseitig bzw. mit Anwendungen kommunizieren • Automatisiertes Messen und Regeln ermöglicht Steuerung von Energie, Verkehr und Facilities • Gemeinschaftsprojekt NetCologne/Stadt • Rund 150 Antennen auf städtischen Gebäuden • Stadt erhält initial Konnektivität für 10.000 Sensoren • Städtische Use Cases werden beim Runden Tisch IoT (12-2) entwickelt LoRaWAN Gigabit Masterplan Cologne 2025: die Basis der smart city Infrastruktur •zukunftssichere Bandbreiten für Alle •flächendeckende Verfügbarkeit Infrastruktur •zukunftssichere Bandbreiten für Alle •flächendeckende Verfügbarkeit Wirtschaftsförderung •Neue Geschäftsmodelle, Dienste und Produkte (3D, BigData, Cloud) •Dezentrale Ansiedlung von kleinen Unternehmen außerhalb klassischer Gewerbegebiete Wirtschaftsförderung •Neue Geschäftsmodelle, Dienste und Produkte (3D, BigData, Cloud) •Dezentrale Ansiedlung von kleinen Unternehmen außerhalb klassischer Gewerbegebiete Grundlage der smart city •Plattform des Internet der Dinge •Echtzeitkommunikation für kritische Anwendungen wie bsp. vernetztes Fahren und ortsversetze Operationen Grundlage der smart city •Plattform des Internet der Dinge •Echtzeitkommunikation für kritische Anwendungen wie bsp. vernetztes Fahren und ortsversetze Operationen Wohn- und Arbeitsqualität •Leistungsfähige home und mobile offices statt Pendlerströme •Wohnen zuhause im Alter durch vernetzte digitale Dienste Wohn- und Arbeitsqualität •Leistungsfähige home und mobile offices statt Pendlerströme •Wohnen zuhause im Alter durch vernetzte digitale Dienste Stadtentwicklung •Aufwertung peripherer Siedlungsflächen •Revitalisierung kleiner und alter Gewerbeflächen Stadtentwicklung •Aufwertung peripherer Siedlungsflächen •Revitalisierung kleiner und alter Gewerbeflächen Klimaschutz •Intelligente Verkehrsführung = weniger Feinstaub und Emission •Flächendeckendes smart metering senkt Energiebedarfe Klimaschutz •Intelligente Verkehrsführung = weniger Feinstaub und Emission •Flächendeckendes smart metering senkt Energiebedarfe 15.09.2021 6 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Dipl.-Kfm. (FH) Thomas Rossbach Amt für Informationsverarbeitung Stabsstelle Breitbandkoordination Enggasse 2 | 50668 Köln Tel. 0221 221 25523 Mail thomas.rossbach@stadt-koeln.de Breitbandkoordinator der Stadt Köln
Anlage 5 - Textversion Gigabit Masterplan Cologne 2025
24155 Zeichen
1000 MBit/s und mehr.
GIGABIT MASTERPLAN COLOGNE 2025
Strategie zur Entwicklung Kölns als Gigabit-Stadt
Stadt Köln
Die Oberbürgermeisterin
12 – Amt für Informationsverarbeitung
12-2 Stabsstelle Breitbandkoordination
Stand Mai 2019
Auskunft erteilt:
Thomas Rossbach, Breitbandkoordinator der Stadt Köln
Tel.: 0221 - 221 25525
Fax: 0221 - 221 22845
thomas.rossbach@stadt-koeln.de
3
INHALT
Auf einen Blick .......................................................................................................................... 4
Zielsetzung ............................................................................................................................... 5
Die Ausgangslage .................................................................................................................... 6
FTTB: Glasfasernetze ........................................................................................................... 6
HFC: TV-Kabelnetze ............................................................................................................. 6
FTTC: Glasfaser-/Kupfernetze .............................................................................................. 7
Leitprinzipien zur Umsetzung des Gigabit-Masterplans ........................................................... 8
Fokus auf privatwirtschaftliche Initiativen unter aktiver kommunaler Mitwirkung .................. 8
Effektive Nutzung von Förderprogrammen ........................................................................... 8
Koordiniertes Vorgehen bei öffentlichen Baumassnahmen .................................................. 8
Synergien aus Leerrohrkapazitäten ...................................................................................... 8
Vier Massnahmenpakete .......................................................................................................... 9
Massnahmenpaket 1: Netzverdichtung im Eigenwirtschaftlichen Ausbau ............................ 9
Massnahmenpaket 2: Nutzung von Förderungen für die Reduktion der „weißen Flecken“ .. 9
Massnahmenpaket 3: Akquise von Fördermitteln für den Ausbau von „grauen Flecken“ .. 10
Massnahmenpaket 4: 5G-Ausbau als Chance nutzen ....................................................... 11
4
AUF EINEN BLICK
Im nationalen und internationalen Wettbewerb der Metropolen ist eine leistungsfähige Gigabit-
Infrastruktur ein entscheidender Standortfaktor. Ziel ist es, f ür Köln eine hochleistungsfähige
und zukunftssichere Telekommunikations-Infrastruktur sicherzustellen.
Der Gigabit Masterplan Cologne definiert die Strategie zum Ausbau einer flächendeckenden
Gigabit-Infrastruktur bis zum Jahr 2025. Er orientiert sich entlang folgender Leitprinzipien:
o Fokus auf privatwirtschaftliche Initiativen unter aktiver komm unaler Mitwirkung
o Effektive Nutzung von Förderprogramme
o Synergien durch koordiniertes Vorgehen bei öffentlichen Baumaß nahmen
o Synergien aus Leerrohrkapazitäten
Um das Ziel eines flächendeckenden, gigabitfähigen Breitbandnet zen bis 2025 zu erreichen,
wurden vier Maßnahmenbündel geschnürt, mit denen ein schrittwei ser, aufeinander aufbau-
ender, synergiegetriebener Netzausbau sichergestellt wird.
o Maßnahmenpaket 1:
Eigenwirtschaftlicher Ausbau
o Maßnahmenpaket 2:
Nutzung von Förderungen für die Reduktion der „weißen Flecken“
o Maßnahmenpaket 3:
Akquise von Fördermitteln für den Ausbau von „grauen Flecken“
o Maßnahmenpaket 4:
5G-Ausbau als Chance nutzen
Die Umsetzung des Gigabit Masterplan Cologne 2025 wirkt sich ni cht nur direkt auf die Ver-
sorgung Kölns mit nachhaltigen Internetbandbreiten aus. Von Glasfasernetzen profitieren auch
die infrastrukturnahen Dienste des Internet of Things (IoT). Di e Nutzung der Sensorik, Auto-
matisierung, Robotik, Mobilität und Künstlichen Intelligenz füh ren zunehmend zur autarken
Kommunikation digitaler Systeme untereinander – selbst in Berei chen, die bislang kaum von
Digitalisierung betroffen waren.
Im kommunalen Bereich sorgen solche Anwendungen und Dienste unt er dem Stichwort
„Smart City“ bei Verkehr, Energieversorgung und Umwelt für höhe re Effizienz durch eigen-
ständige Steuerung sowie die Nutzung von Synergien zwischen bis her separat betrachteten
Systemen und Daten.
Gemeinsam ist allen, dass neben speziellen Funknetzen eine leis tungsfähige Telekommuni-
kations-Infrastruktur, das heißt ein flächendeckendes Glasfasernetz, erforderlich ist, um Daten
zusammenzuführen und mit Gigabit-Geschwindigkeit zu verarbeiten.
Der Gigabit Masterplan Cologne 2025 legt die Grundlage für den Ausbau der Gigabit-
Netze und die Entwicklung Kölns zur Gigabit-Stadt.
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ZIELSETZUNG
Flächendeckende und leistungsfähige Breitbandinfrastrukturen sind eine notwendige Voraus-
setzung für die Nutzung von innovativen digitalen Angeboten für Wirtschaft und Gesellschaft.
Sie gehören heute zur kommunalen Daseinsvorsorge. Aufgrund der stark wachsenden Nach-
frage nach hohen Bandbreiten auf Konsumentenseite und dem positiven Bevölkerungswachs-
tum in Köln von durchschnittlich 9,5 Prozent bis zum Jahr 2025 steigt der Breitbandbedarf
auch im Privatkundenbereich noch deutlich an.
Neue, aber auch schon bestehende Dienste stellen wachsende Anforderungen an zukunftsfä-
hige Telekommunikationsnetze:
o Klimaschutz und Luftreinehalteplanung erzeugen einen hohen Han dlungsdruck, auch
mit intelligenten Mobilitätskonzepten Lösungsansätze zu finden.
o Im Gesundheitsbereich entwickelt sich die Nutzung digitaler An wendungen mit einer
rasanten Dynamik.
o Die immer stärkere Einbindung von digitalen Lernumgebungen in den Unterricht erhöht
auch die Bandbreitenbedarfe in den Schulen.
o Die exzellente Wissenschafts- und Bildungslandschaft in Köln s chafft hervorragende
Ausgangsbedingungen für digitale Innovationen.
o Die Nachfrage nach frei zugänglichen, öffentlichen WLAN-Angebo ten steigt stetig.
o Die Etablierung des 5G-Mobilfunkstandards wird weitere Impulse setzen.
o Die Verwaltung selbst forciert ebenfalls durch ein ambitionier tes Digitalisierungspro-
gramm die Nutzung von digitalen Diensten in der Stadt.
Projekte wie „GrowSmarter“, „Smart City Cologne“ und den „Kölner Perspektiven 2030“ setzen
starke Impulse zur Digitalisierung und der Entwicklung der Stadt als Smart City. In Verbindung
mit dem dynamischen Wirtschaftsstandort ist Köln zu einem Hotsp ot für Startups geworden.
Von Digitalisierungsprozessen profitieren allerdings nicht nur Startups, sondern auch klassi-
sche Industrien, Handel und Versicherungen, die mittelständisch e Wirtschaft, Gewerbetrei-
bende und nicht zuletzt alle Bürgerinnen und Bürger. Zum Beispiel erfreut sich „hotspot Köln“
mit kostenfreiem Surfen an stark frequentierten öffentlichen Pl ätzen ständig steigender
Beliebtheit.
Der Rat der Stadt Köln hat mit dem Beschluss des Konzeptes Internetstadt Köln bereits 2012
den Grundstein zur Gigabit City gelegt. Darin fordert er „die f lächendeckende Grundversor-
gung mit Hochgeschwindigkeits-Internet in Köln sicher zu stellen“ und eine „gleichberechtigte
Teilhabe“ zu fördern. Seitdem haben sich die Digitalisierungsprozesse weiter beschleunigt.
Das erklärte Ziel des Ausbaus der Netzinfrastruktur in der Stad t Köln ist die Gigabitfä-
higkeit, das heißt von 1.000 Mbit/s und mehr.
Gigabitfähige Datenübertragungsraten können perspektivisch nur durch Glasfaser-
netze garantiert werden. Nur Netzverbindungen, die durchgehend aus Glasfasern be-
stehen, sind unbeschränkt gigabitfähig.
Um aber eine flächendeckende Gigabit-Versorgung schon bis 2025 zu haben, werden soge-
nannte HFC-Netze, das heißt TV-Kabelnetze, als Brückentechnologie mit berücksichtigt.
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DIE AUSGANGSLAGE
Die Ergebnisse der von der Stadt beim TÜV Rheinland Consulting GmbH beauftragten Studie
zum Stand der Versorgung mit Telekommunikationsanschlüssen zeig en, dass die Stadt Köln
ein gutes Beispiel für den erfolgreichen privatwirtschaftlichen Glasfaser-Ausbau mit starkem
kommunalem Engagement ist.
Um den tatsächlichen Handlungsbedarf für den raschen Gigabit-Au sbau korrekt zu lokalisie-
ren, ist jedoch eine differenzierte Betrachtung der Netze erforderlich:
Grundsätzlich unterscheidet man drei Netzvarianten:
o Reine Glasfasernetze, abgekürzt als FTTB (Fiber to the Building – Glasfaser bis zum
Gebäude) bzw. FTTH (Fiber to the Home - Glasfaser bis zur Wohnung)
1
o TV-Kabelnetze, abgekürzt HFC (Hybrid Fiber Coax)
o Kupfernetze mit Glasfaserleitungen bis zum Hauptverteiler, abg ekürzt FTTC (Fiber to
the Curb – Glasfaser bis zum Bürgersteig).
FTTB: GLASFASERNETZE
Reine Glasfasernetze – FTTB – sind technologisch und leistungsm äßig die zukunftsfähigste
Infrastruktur. Bei Bedarf können Bandbreiten im Gigabitbereich problemlos erreicht werden
und dies symmetrisch, d.h. mit gleich hohen Geschwindigkeiten im Download und Upload.
Eine leistungsfähige Netzinfrastruktur mit Übertragungsgeschwindigkeiten im Gigabit-Bereich
und mit extrem niedrigen Reaktionszeiten zwischen Sender und Empfänger, sogenannten La-
tenzzeiten, werden perspektivisch in allen Handlungsfeldern der Digitalisierung gebraucht.
Hinzu kommt, dass kabelgebundene Netze über den Anschluss von Sendeantennen auch die
Basis für die Datenübertragung in mobilen Netzen sind. Mit der Einführung des 5G-Mobilfunk-
standards wird diese Anforderung besonders relevant.
Der einzige Betreiber eines größeren FTTB-Netzes ist die NetCol ogne GmbH. Sie versorgt
insgesamt 48% der Adressen im Stadtgebiet. Davon sind 46 %berei ts über Glasfaser ange-
bunden. NetCologne plant auch zukünftig einen eigenwirtschaftli chen Ausbau des Glasfaser-
netzes im Stadtgebiet Köln. Eine feste Ausbauzusage macht das U nternehmen für Projekte
in Lindenthal, Klettenberg, Zollstock und Wahnheide. Darüber hinaus findet eine Nachverdich-
tung in Stadtvierteln statt, in denen bereits ein Glasfasernetz vorhanden ist.
HFC: TV-KABELNETZE
Bei der Übertragung mit HFC werden in aufgerüsteten Kabelnetzen wie in Köln auch Band-
breiten von bis zu 1 Gbit/s im Downstream, aber nur bis ca. 50 Mbit/s im Upstream erreicht.
Diese HFC–Netze werden als leistungsschwächere Ergänzung zur flächendeckenden Gigabit-
versorgung einbezogen.
In diesem Segment ist Unitymedia der größte Netzbetreiber in Kö ln. Insgesamt versorgt Uni-
tymedia 75 % derAdressen im Stadtgebiet. Dabei werden Adressen, bei denen das Kabel
1 Im Folgenden wird auf die gesonderte Betrachtung von FTTH verzi chtet, weil sie sich in der Basistechnologie
nicht von FTTB unterscheidet und die Verkabelung im Gebäude nicht im kommunalen Fokus liegt.
7
zwecks Anschlusses bei Bedarf lediglich in der Straße vorbeigef ührt wird, als versorgt mitge-
zählt.
Unitymedia hat primär Privatkunden als Zielgruppe des eigenen Geschäftsmodells und in Ge-
werbegebieten kaum Anschlüsse. Unitymedia sieht – ähnlich den a nderen Netzbetreibern –
aber auch bei Privatkunden eine steigende Nachfrage nach Anschlüssen mit hohen Bandbrei-
ten. Daher hat Unitymedia in 2018 eine Netzmodernisierung durchgeführt, mittels der nun An-
schlüsse mit Gigabit-Qualität angeboten werden können. Für Köln hat Unitymedia keine kon-
kreten Ausbauvorhaben in den kommenden 3 Jahren genannt.
Das HFC-Netz der NetCologne umfasst einzelne Straßenzüge bis hin zu einzelnen Ortslagen.
Im Innenstadtbereich ergänzt das HFC-Netz in vielen Bereichen d as vorhandene Glasfaser-
netz, sodass ein über das gesamte Stadtgebiet nahezu flächendec kendes FTTB-HFC-Netz
besteht.
FTTC: GLASFASER-/KUPFERNETZE
Bei der FTTC-Technologie besteht die „letzte Meile“, also der letzte Leitungsabschnitt bis zum
Gebäude, aus Kupferkabel. Abhängig von der Länge dieser Kabelst recken können Bandbrei-
ten in der Regel bis zu 100 Mbit/s (im Download) geliefert werd en. Die Bandbreite im Upload
ist deutlich geringer als die Bandbreite im Download. FTTC-Netze sind damit nicht gigabitfähig.
Die Telekom erreicht den weitaus größten Teil der 159.944 im Liegenschaftskataster der Stadt
Köln ausgewiesenen Flächen bzw. Adressen. Darüber hinaus kann davon ausgegangen wer-
den, dass auch zurückgelegene Gebäude oder Doppelhaushälften versorgt sind, die über be-
nachbarte Gebäude mit erschlossen sind.
Aufgrund der niedrigen Bandbreiten, die mit FTTC erreicht werden, betreibt die Telekom zwar
ein nahezu flächendeckendes Breitbandnetz im Stadtgebiet, das a ber nicht gigabitfähig ist.
Die Telekom hat keine Ausbauplanung in Köln für die nächsten 3 Jahre mitgeteilt.
Die FTTC-Versorgung der NetCologne beschränkt sich weitestgehen d auf die Randbereiche
des Stadtgebietes.
Die Versorgungsgrade der einzelnen Technologien verteilen sich konkret wie folgt:
Versorgung der Adressen gegliedert nach Technologie (in %)
Die Versorgungsgrade können nicht addiert werden, da rund 22.50 0 (somit 14%) Adressen
vor allem im innerstädtischen Bereich durch verschiedene Netzbe treiber doppelt gigabitver-
sorgt sind. Rund 26.100 Adressen, das bedeutet 17% der gesamten Adressen, sind noch nicht
gigabitfähig erschlossen.
30
80
95
100
FTTH/B
HFC
Kupfer
Alle Adressen
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LEITPRINZIPIEN ZUR UMSETZUNG DES GIGABIT-MASTERPLANS
Um ein flächendeckendes, gigabitfähiges Breitbandnetz im Kölner Stadtgebiet bis 2025 auf-
zubauen, wurden folgende Leitziele aufgestellt. Mit ihnen werde n der ambitionierte Zeitplan
und ein wirtschaftliches Vorgehen sichergestellt.
FOKUS AUF PRIVATWIRTSCHAFTLICHE INITIATIVEN UNTER AKTIVER KOM-
MUNALER MITWIRKUNG
Der Gigabit Masterplan Cologne 2025 verfolgt eine Ausbaustrategie, die primär auf privatwirt-
schaftliche Initiativen setzt. Die privatwirtschaftlichen Ausba umaßnahmen im Gigabit-Bereich
sollen von städtischer Seite unterstützt werden. Das erfolgt in erster Linie durch die Sicherstel-
lung effizienter Genehmigungsprozesse sowie die Förderung von Synergien vor allem bei der
Kabelverlegung und die Bereitstellung von öffentlicher Infrastruktur. Dazu gehören neben städ-
tischen Glasfaser- und Leerohrtrassen auch städtische Gebäude und Anlagen im öffentlichen
Raum, wie beispielsweise „Stadtmöbel“. Diese Strategie führt letztendlich auch zur Reduktion
des Einsatzes von staatlichen Fördermitteln.
EFFEKTIVE NUTZUNG VON FÖRDERPROGRAMMEN
Für einen flächendeckenden Gigabitausbau braucht es ein flächen deckendes Glasfasernetz.
Die dafür erforderlichen Tiefbauarbeiten sind sehr kostenintens iv und bedeuten Investitionen
von zwei- bis dreistellige Millionenbeträgen. Für die Finanzier ung sind Förderprogramme un-
erlässlich. Die Stadt sieht ihre Aufgabe darin, als Antragstell erin zu den verfügbaren Förder-
programmen Mittel zum Ausbau der städtischen Netzinfrastruktur einzuwerben. Die akquirier-
ten Fördermittel sollen in öffentlichen Vergabeverfahren an die bestbietenden Telekommuni-
kationsbetreiber für den Ausbau der Gigabit-Infrastruktur weitergegeben werden.
KOORDINIERTES VORGEHEN BEI ÖFFENTLICHEN BAUMASSNAHMEN
Das Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwin digkeitsnetze (DigiNetzG)
sieht vor, dass öffentlich finanzierte Tiefbaumaßnahmen zur Mit verlegung von Telekommuni-
kationsleitungen angeboten werden müssen. Als Kommune ist die S tadt Köln gefordert, in
diesem Sinne einen transparenten und effektiven Informationsaustausch zwischen Verwaltung
und Telekommunikationsunternehmen zu etablieren. Insbesondere d er Verkehrsbereich ist
hier ein wesentlicher Synergieträger.
Die Stadt Köln wird daher eine zentrale Informationsstelle aufbauen, um die Koordination und
Kommunikation zwischen Verwaltung und Telekommunikations-Unternehmen zu intensivieren
und die maximale Hebung von Synergien sicherzustellen.
SYNERGIEN AUS LEERROHRKAPAZITÄTEN
Die Leerrohrkapazitäten der einzelnen Provider wurden hinsichtl ich ihrer Nutzbarkeit für Aus-
baupläne anderer Provider im Rahmen der TÜV-Studie abgefragt. Die entsprechenden Daten
stammen aus dem Infrastrukturatlas des Bundes. Zusätzlich wurden auch die städtischen Un-
ternehmen um Auskunft bezüglich nutzbarer Infrastrukturen gebeten.
Generell ist die Bereitschaft, Auskunft über Leerrohrkapazitäten zu erteilen, bzw. diese an an-
dere Netzbetreiber zu vermieten, gering. Deshalb können aktuell keine vorhandenen Leerrohr-
kapazitäten bei der Ermittlung des Förderbedarfs im Gigabit-Ausbau berücksichtigt werden.
Da dies jedoch aus Gründen der verantwortungsvollen Verwendung von Mitteln der öffentli-
chen Hand unabdingbar ist, werden im Rahmen von konkreten Ausbauplänen diese Abfragen
durch die Verwaltung nachdrücklich wiederholt. Die Stadt Köln wird die zentrale Informations-
stelle auch als Schnittstelle für Mitnutzungsanfragen betreiben.
9
VIER MASSNAHMENPAKETE
Die folgenden vier Maßnahmenbündel dienen dem Ziel, den Netzaus bau schrittweise, aufei-
nander aufbauend und synergiegetrieben umzusetzen. Erklärt Ziel ist es, ein flächendecken-
des, gigabitfähiges Breitbandnetz bis 2025 für die Stadt Köln zu realisieren.
MASSNAHMENPAKET 1: NETZVERDICHTUNG IM EIGENWIRTSCHAFTLICHEN
AUSBAU
Verfügbare Ressourcen sollen optimal für einen tatsächlich flächendeckenden Ausbau genutzt
werden. Durch aktive Breitbandkoordination wird sichergestellt, dass nicht nur in den dicht
besiedelten Stadtvierteln parallele Glasfasernetze verlegt werden, sondern auch in Außenbe-
reichen mit niedrigerer Wohndichte.
Involviert sind hier vor allem Netzbetreiber, welche ihre Netze teilweise „homes passed“ aus-
gebaut haben. Dabei wird das Glasfaserkabel am Gebäude vorbei o hne Hausstich geführt.
Das entsprechende Gebäude kann dann im Nachhinein kostengünstig an das Glasfasernetz
angeschlossen werden. Bei „homes connected“ wird der Anschluss an die Glasfasertrasse
bereits beim Ausbau vorbereitet bzw. der Hausstich umgesetzt. Eine effiziente Breitbandkoor-
dination ermutigt Netzbetreiber, dies zu tun. NetCologne hat die entsprechenden Ausbaumaß-
nahmen bereits zugesagt.
Im Förderfall ergibt sich eine weitere Chance für den verdichte nden Ausbau: Auch nicht-för-
derfähige Adressen, die bereits per FTTC mit mehr als 30 Mbit/s angebunden sind und entlang
der geförderten Tiefbautrassen liegen, können eigenwirtschaftli ch und damit für den Endver-
braucher kostenfrei oder zu geringen Erschließungskosten einen eigenen Hausstich erhalten.
In Köln können auf diese Weise rund 6.600 Adressen als indirekte Auswirkung des Förderver-
fahrens kostengünstig mit einem Glasfaseranschluss erschlossen werden.
MASSNAHMENPAKET 2: NUTZUNG VON FÖRDERUNGN FÜR DIE REDUKTION
DER „WEIßEN FLECKEN“
„Weiße Flecken“ nennt man Adressen bzw. Gebiete, die nur mit unter 30 Mbit/s versorgt sind.
Die aktuellen Bundes- und Landesförderprogramme fokussieren auf die Glasfaseranbindung
dieser „Weißen Flecken“ sowie auf nicht mit Glasfaser erschloss ene Gewerbegebiete, Kran-
kenhäuser und Schulen.
Für das entsprechende Förderprogramm werden seitens des Bundes 4 Mrd. € zur Verfügung
gestellt. Damit kann die projektspezifische Wirtschaftlichkeits lücke, das heißt der nach einer
Nutzungszeit von 7 Jahren verbleibende „Verlust“, zu 50% gedeckt werden. 40% werden vom
Land NRW kofinanziert. Von der Stadt Köln ist ein Eigenanteil in Höhe von 10% zu erbringen.
Für die Stadt Köln wurden insgesamt 1.504 Adressen als förderfä hig identifiziert. Diese sind
weitgehend gleichmäßig im Stadtgebiet verteilt. Hochgerechnet auf Anschlussebene bedeutet
dies, dass ca. 3.843 Anschlüsse, darunter 3.610 Haushalte, 225 Gewerbeadressen, sieben
Schulen in nichtstädtischer Trägerschaft und ein Krankenhaus vo n der Förderung profitieren
können. Städtische Schulen wurden bereits mit dem Landesprogram m „Gute Schule 2020“
vollständig mit Glasfaser angebunden.
10
Außerdem wurden vier Gewerbegebiete mit weiteren 108 Gewerbeadr essen identifiziert, die
noch nicht mit Glasfaser erschlossen und im Rahmen eines Sonderaufrufs aufgrund einer er-
höhten Aufgreifschwelle förderfähig sind, so dass sich schlusse ndlich ein geförderter Glasfa-
serausbau für bis zu 1.612 Adressen ergibt.
Da für den geförderten Netzausbau nur gigabitfähige Technologien eingesetzt werden dürfen,
trägt der Ausbau der weißen Flecken dazu bei, dass in die am st ärksten unterversorgten Ge-
biete Glasfaserleitungen verlegt werden, die auch für weitere A usbauschritte genutzt werden
können. Dies bietet ein hohes Synergiepotenzial für eine später e eigenwirtschaftliche Erwei-
terung des Netzes.
Erschließung von allen weißen Flecken in der Stadt mit FTTB
MASSNAHMENPAKET 3: AKQUISE VON FÖRDERMITTELN FÜR DEN AUSBAU
VON „GRAUEN FLECKEN“
Aktuell wird die Richtlinie des Bundes mit Blick auf das politische Ziel einer flächendeckenden
Gigabit-Versorgung in Deutschland bis zum Jahr 2025 weiterentwi ckelt. Dies beinhaltet vor
allem die Ausweitung der Förderung von Glasfaseranschlüssen auf Adressen, die zwar schon
mit mehr als 30 Mbit/s, aber noch nicht mit gigabitfähiger Infrastruktur erschlossen sind. Diese
Adressen bzw. Gebiete nennt man „Graue Flecken“.
11
Diese überarbeitete Förderrichtlinie muss der EU-Kommission zur Notifizierung vorgelegt wer-
den. Mit einem Abschluss dieses Verfahrens wird bis Ende 2019 gerechnet. Danach kann das
Förderprogramm genutzt und für den weiteren Ausbau von Gigabit-Netzen umgesetzt werden.
Zur Refinanzierung dieses Programmes sind seitens des Bundes die Einnahmen aus der 5G-
Lizenzversteigerung sowie nötigenfalls Haushaltsmittel vorgesehen.
Die Stadt Köln wird bei der Verteilung dieser Haushaltsmittel n achdrücklich und gemeinsam
mit weiteren großen Städten Deutschlands dafür eintreten, dass periphere Stadtlagen realisti-
sche Chancen auf eine staatliche Förderung haben. Hier können i m Vergleich zu anderen
Lagen mit den verfügbaren Mitteln mehr Menschen mit Gigabitnetzen versorgt werden.
Sollte die geplanten Förderprogramme auch für Köln als Antragst eller offen sein, soll ein An-
trag zum Ausbau „grauer Flecken“ gestellt werden. Es könnten na ch aktuellem Stand 26.113
weitere Adressen, ca. 17 % der Gesamtadressen, von einer derartigen Förderung profitieren.
Nach aktueller Schätzung sind – ohne Einrechnung von möglichen Synergien – ca. 250 Milli-
onen Euro an Fördermitteln erforderlich. Durch die Erschließung der weißen Flecken, diese
machen ca. 6% der grauen Flecken aus, werden die erforderlichen Mittel um ca. 20% reduziert.
Erschließung aller Grauen Flecken im Stadtgebiet mit FTTB ohne HFC-Überbau
MASSNAHMENPAKET 4: 5G-AUSBAU ALS CHANCE NUTZEN
Mit Abschluss der 5G-Lizenzversteigerung wird es sukzessive zu einem umfangreichen Netz-
ausbau im Mobilfunk kommen. 5G-Netze im städtischen Bereich erf ordern erheblich mehr,
12
aber kleinere Sendestandorte als bisherige Mobilfunknetze. Jede 5G-Antenne muss aus Band-
breiten- und Latenzgründen mit Glasfaser angebunden werden.
Die Stadt Köln verfügt schon jetzt und perspektivisch über eine gute Ausgangssituation für
einen bedarfsorientierten 5G-Ausbau, da im Stadtgebiet bereits ein umfangreiches Glasfaser-
netz liegt, das durch die Maßnahmenpakete 2 und 3 erheblich erweitert würde.
Für den 5G-Ausbau müssen aufgrund der Bevölkerungsdichte und de r bestehenden Mobil-
funkstandorte bei Vollabdeckung in Köln insgesamt 2.180 neue Mo bilfunkstandorte, überwie-
gend im Innenstadtbereich, erschlossen werden. Setzt man einen vollständigen Ausbau der
Grauen Flecken mit Glasfaser voraus, sinken die Investitionskosten pro Standort - auf Vollkos-
tenbasis betrachtet - um bis zu einem Drittel. Deshalb ist bei allen Planungen der kabelgebun-
dene und kabellose Netzausbau komplementär zu betrachten.
Zudem kann der 5G-Rollout durch die gebündelte Nutzbarmachung v on städtischen Anlagen
und Gebäuden wie beispielswiese Straßenlaternen, Ampeln, Warteh äuschen und Informati-
onstafeln unterstützt werden. Durch proaktive Erschließung dieser Anlagen mit Glasfaser kann
die stadteigene Infrastruktur zu einem ganzheitlichen passiven Netz kombiniert, und mit der
Vermarktung dieses Netzes an 5G-Betreiber können adäquate Einnahmen generiert werden.
Erschließung aller neuen Funkmaststandorte im Stadtgebiet mit FTTB unter Berücksichtigung von Synergien
Anlage 3 - Sachstandsbericht WLAN
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© Thomas Wolf, www.foto-tw.de UA DiKO 26.11.2018 Sachstandsbericht hotspot.koeln Thomas Rossbach, 12/2 Breitbandkoordination Amt für Informationsverarbeitung 2 / Stadtvorstand der Stadt Köln am 11.09.2018 ● Dr. Dieter Steinkamp Köln verfügt deutschlandweit über das wohl größte zusammenhängende kostenfreie öffentliche WLAN-Netz 875 Hotspots im Stadtkern, 1,4 Mio. Nutzer pro Monat Hochleistungs-WLAN mit bis zu 1GB Anbindung Keine Speicherung personenbezogener Daten Stark steigender Bedarf an mobiler Datenübertragung - auch als Alternative zu neuen Mobilfunktarifen, die zwar schnell sind, jedoch im Volumen beschränkt. Weitreichendes WLAN-Netz hat auch strategische Bedeutung als Zugangsmedium für die Anwendungen der Zukunft: IoT, Intelligente Verkehrssysteme, etc. – dies wird den touristischen Nutzen potentiell überwiegen. Status Quo hotspot.koeln 3 / Stadtvorstand der Stadt Köln am 11.09.2018 ● Dr. Dieter Steinkamp Aktuell Erweiterung um 200 Hotspots bis Ende 2019 (1 Mio. € für 2018-2020) Weiterer Ausbau der Innenstadt (insbesondere Hohe Straße/Schildergasse) und Rheinufer In den übrigen Stadtbezirken: in enger Abstimmung mit den Bezirksbürgermeistern bzw. BV-Mitgliedern je 10 Antennen geplant. Hierdurch wurden mehrere BV-Beschlüsse mit umgesetzt (bspw. WLAN an KVB-Haltestellen) 02 Rodenkirchen 30.04.2018 03 Lindenthal 11.04.2018 04 Ehrenfeld 12.06.2018 05 Nippes 23.05.2018 Startschuss der Umsetzung war am 9. Oktober 2018 im Kölner Zoo. Bis Ende 2018 werden 22 Antennen realisiert sein Aktueller Ausbau hotspot.koeln 06 Chorweiler 27.06.2018 07 Porz 22.05.2018 08 Kalk 26.03.2018 und 08.11.2018 09 Mülheim 29.03.2018 Aktueller Ausbau hotspot.koeln 5 / Stadtvorstand der Stadt Köln am 11.09.2018 ● Dr. Dieter Steinkamp MesseCity: Versorgung des Geländes ist bereits vorbereitet und wird nun mit Antennen bestückt Budget 2019: 140k€ für den Ausbau von WLAN auf öffentlichen Plätzen sowie 100 k€ an KVB-Haltestellen. Zur Umsetzung werden folgende Projekte geprüft: Chorweiler: Fühlinger See / Fischerinsel (Gelände summer jam, hierbei möglicherweise Synergien mit der Glasfaseranbindung des Sportamtes) sowie Lückenschlüsse zwischen bereits ausgeleuchteten Flächen KVB: Kostenprüfung und Priorisierung des Ausbaues weiterer unterirdischer KVB- Haltestellen. Technischer Abschlussbericht des Pilotausbaues von drei Stationen (Dom, Rudolfplatz, Friesenplatz) liegt vor und attestiert steigende Nutzung des WLAN-Angebotes. Denkbar ist der Ausbau weiterer zwei bis drei unterirdischer Haltestellen. Künftiger Ausbau hotspot.koeln … für Ihre Aufmerksamkeit! Bei Rückfragen: Tel. 0221-221-25523 Mail thomas.rossbach@stadt-koeln.de Folie 6Amt für Informationsverarbeitung Vielen Dank …
Anlage 2 - Aktualisierte Anlage zum Digitalisierungsprogramm 2021
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Anlage 2 - Paket 2021 Dezernat Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung OB Engagement und Hobby Förderung Ehrenamtlicher Tätigkeit https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/ehrenamtskarte Rollout NRW ab August 2021 I Arbeitgebermarke Dienstreiseantrag + Dienstreiseabrechnung Verbesserung des Prozesses des Reisekostenmanagements und weitergehende Digitalisierung und Beschleunigung der Prozesse durch - durchgehende elektronische Bearbeitung von Antragstellung bis zur Zahlbarmachung - Datentransfer von und nach SAP - Einbindung in Personalkiosk - Auszahlung durch 113/22 und nicht mehr durch die Rechnungsstellen offen offen Projektstart ist für 2022 anvisiert I Arbeitgebermarke Personalkiosk- Ausweitung auf weitere Personenkreise Nachdem in einem ersten Schritt Auszubildende angebunden werden sollen, werden in einem weiteren Schritt Außendienstbereiche angeschlossen. offen offen Projektstart ist für 2022 anvisiert I Arbeitgebermarke Workflow - Arbeitszeitänderung Projekt wurde abgebrochen und wird (in der Form) nicht fortgeführt. Gründe für den Abbruch: - Separate Benutzerverwaltung zu SAP - HR-Prozesse sollen aus einem Guß schrittweise digitalisiert werden 1 von 7 Anlage 2 - Paket 2021 Dezernat Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung I Soziales und Familie Bestandserfassung sozialer Infrastruktur Bislang gibt es keine systematische dezernats- und ämterübergreifende Übersicht des Bestands an „sozialer Infrastruktur“ (Angebote, Leistungen, Maßnahmen, Einrichtungen, etc.), die von Wohlfahrtsverbänden, Vereinen, der Kommune und anderen Trägern zur Sicherung von Teilhabechancen vorgehalten werden. Die Dezernate IV und V kooperieren z. B. in den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Sozialhilfe vielfach mit denselben Trägern der freien Wohlfahrtspflege ohne, dass die konkret geförderten/finanzierten Angebote/ /Projekte gegenseitig bekannt sind. Aufgrund der fehlenden Übersicht ist es nicht möglich, die Angemessenheit des bestehenden Angebots fundiert zu bewerten und über neue Bedarfe zu entscheiden. Eine Bestandsübersicht ist wesentliche Grundlage für die strategische Sozialplanung bzw. die strategische Steuerung über Kennzahlen. 2019 offen I Unternehmensführung & - entwicklung Ausnahmegenehmigung für besondere Verkaufsveranstaltungen WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/wochen-spezial-und-jahrmaerkte Pilotierung in NRW ab Januar 2022 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht I Unternehmensführung & - entwicklung Ausnahmegenehmigung von Sperrzeit und Nachtruhe WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/ausnahmengenehmigung-von- sperrzeiten-und-nachtruhe Umsetzung WSP.NRW Dezember 2021 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht I Unternehmensführung & - entwicklung Bewacher, § 34a GewO - WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/bewachungsgewerbe Umsetzung WSP.NRW Mai 2021 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht I Recht & Ordnung Fundsachen https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/fundsachen September 2021 Nachnutzbare Lösung des Landes Sachsen steht ab September 2021 zur Nachnutzung zur Verfügung I Unternehmensführung & - entwicklung Gaststättengewerbe WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/gaststaettengewerbe Umsetzung WSP.NRW Mai 2021 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht 2 von 7 Anlage 2 - Paket 2021 Dezernat Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung I Unternehmensführung & - entwicklung Gewerbe Wiedergestattung und Betriebsfortführungsgestattung WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/gewerbe-wiedergestattung-und- betriebsfortfuehrungsgestattung Umsetzung WSP.NRW Mai 2021 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht I Unternehmensführung & - entwicklung Gewinnspiel, Spielgeräte und -hallen WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/gewinnspiel-spielgerate-und-hallen Umsetzung WSP.NRW Oktober 2021 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht I Unternehmensführung & - entwicklung Lager- und Abbrenngenehimigungen für pyrotechnische Gegenstände WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/lager-und-abbrenngenehmigungen- fuer-pyrotechnische-gegenstaende Umsetzung WSP.NRW Januar 2022 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht I Unternehmensführung & - entwicklung Makler, Anlageberater, Bauträger, Wohnimmobilienverwalter und Baubetreuer, § 34C GewO WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/immobilienmakler- darlehensvermittler-bautraeger- baubetreuer-und- wohnimmobilienverwalter Umsetzung WSP.NRW Februar 2021 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht I Unternehmensführung & - entwicklung Pfandleiher § 34 GewO - WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/pfandleihgewerbe Umsetzung WSP.NRW Mai 2021 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht I Unternehmensführung & - entwicklung Prostitutionstätigkeit - WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/veranstaltungserlaubnis-und- prostitutionstaetigkeit Umsetzung WSP.NRW Mai 2021 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht I Unternehmensführung & - entwicklung Reisegewerbe WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/reisegewerbe Umsetzung WSP.NRW Oktober 2021 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht I Umwelt Sprengstofferlaubnis https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/sprengstofferlaubnis März 2022 I Unternehmensführung & - entwicklung Veranstaltungserlaubnis WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/veranstaltungserlaubnis Umsetzung WSP.NRW Januar 2022 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht I Ein- & Auswanderung Einbürgerung https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/einbuergerung Pilotierung NRW September 2021 Nachnutzbare Lösung des Landes Brandenburg steht ab September 2021 zur Nachnutzung zur Verfügung 3 von 7 Anlage 2 - Paket 2021 Dezernat Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung I Ein- & Auswanderung Verpflichtungserklärung Verpflichtungserklärung ermöglichen dem Drittstaatsangehörigen so den Nachweis üfer die Erfüllung der writschaftlichen Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltstitel bzw. eines Schengenvisums. Nachnutzbare Lösung des Landes Hessen steht zur Nachnutzung zur Verfügung I Bildung Untersuchungsberechtigungsschein https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/untersuchungsberechtigungsschein Februar 2022 I Familie & Kind Elterngeld https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/elterngeld Pilotierung NRW Juli 2022 Wenn ELFE vom Land Bremen eingesetzt wird, ist diese Leistung des Landes NRW zu I Dienstplansoftware für Personaldienst- und Personaleinsatzplanung für Ordnungsdienstes und des Verkehrsdienstes 12/2018 30.06.2022 150.000 Die Standard-Software wurde erworben und wird derzeit nach den fachspezifischen Anforderungen konfiguriert. I Genehmigung von Sondernutzungen im Straßenraum Bei 66 bzw. 64 wird ein Programm namens "VIA" genutzt, um Genehmigungen im Stadtplan darzustellen. Um Synergien herzustellen, sollten auch die Erlaubnisse durch 32, welche für öffentliches Straßenland erteilt werden (z. B. bei 321/3 wegen Außengastronomie bzw. bei 327 wegen Einzelhandel im Rahmen des Straßenverkaufs, Straßenfeste etc.), dort hinterlegt werden können. 06/2020 31.12.2021 240.000 Die Beschaffung der zusätzlichen Lizenzen wurde initiiert. I Digitalisierung der Kleiderkammer - Bekleidungsmanagement - Software für die Kleiderkammer des Ordnungs- und Verkehrsdienstes 11/2020 aktuell nicht planbar aktuell nicht planbar Projekt gemäß Maßnahmenpl anung in Bearbeitung (Abschluss 2020-2022) aufgrund Corona-Pandemie konnte Software bei der Feuerwehr noch nicht eingesehen werden. Projektende aktuell nicht planbar I Digital Framework eAkte für die Bußgeldstelle (Anbindung an DMS) Die bereits existierende eAkte von SC- OWI wird den Anforderungen der TR Resiscan entsprechend in das DMS überführt. 06/2021 06/2022 20.000,00 € Projekt gemäß Maßnahmenpl anung in Bearbeitung (Abschluss 2020-2022) Aufforderung zur Angebotsabgabe I Software für die Leitstelle des Ordnungs- und Verkehrsdienstes Eine neue Software soll der Leitstelle des Ordnungs- und Verkehrsdienstes die Möglichkeit bieten, ihre Einsätze schneller und effizienter koordinieren 06/2020 12/2022 noch unbekannt Projekt gemäß Maßnahmenpl anung in Bearbeitung (Abschluss 2020-2022) 4 von 7 Anlage 2 - Paket 2021 Dezernat Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung I Software zur mobilen Erfassung allgemeiner Ordnungswidrigkeiten mit Smartphones Software zur mobilen Erfassung allgemeiner Ordnungswidrigkeiten mit Smartphones für Bedienstete im Außendienst des Ordnungs- und Verkehrsdienstes mit Anbindung ans Auftragsmanagement 05/2020 12/2022 noch unbekannt Projekt gemäß Maßnahmenpl anung in Bearbeitung (Abschluss 2020-2022) I Software zur mobilen Erfassung von Parkverstößen mit Smartphones Software zur mobilen Erfassung von Parkverstößen mit Smartphones für Bedienstete im Außendienst des Ordnungs- und Verkehrsdienstes mit Anbindung ans Auftragsmanagement 05/2020 12/2022 noch unbekannt Projekt gemäß Maßnahmenpl anung in Bearbeitung (Abschluss 2020-2022) I Auftragsmanagement - Software für die Disponierung und Bearbeitung von Aufträgen im Ordnungs- und Verkehrsdienst Software zur zentralen Erfassung und Weiterleitung von Aufträgen, die durch Bürger*innen oder Mitarbeiter*innen der Stadt Köln eingereicht wurden 01/2021 12/2022 noch unbekannt Projekt gemäß Maßnahmenpl anung in Bearbeitung (Abschluss 2020-2022) I Digital Framework Software für die Verwaltung von Schulungsmaßnahmen des Ordnungsdienstes Zur Pflege der bisherigen Schulungen der Mitarbeiter*innen und Planung zukünftiger Schulungsmaßnahmen 09/2020 12/2022 noch unbekannt Projekt gemäß Maßnahmenpl anung in Bearbeitung (Abschluss 2020-2022) I Familie und Kind - Lebenslage Geburt Familienleistungen - ELFE (Kindergeld, Namensbestimmung = Geburtsurkunde) Einfacher Online-Zugang zu Familienleistungen: Eltern können die Geburtsurkunde mit förmlicher Namensfestlegung und Geburtsanzeige, Eltern- und Kindergeld beantragen. In der nächsten Stufe soll auch der Kinderzuschlag dazukommen. Nachnutzbare Lösung des Landes Bremen, Zeitpunkt zur Nachnutzung steht noch nicht fest I Ein- & Auswanderung Grenzgängerkarte https://ozg.kdn.de/ozg- leistungen/details/grenzgaengerkarte- 10597 Grenzgängerkarte I & III Unternehmensführung & - entwicklung Standplatzgenehmigungen Wochen- und Spezialmärkte WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/standplatzgenihmigung-wochen- jahr-oder-spezialmarkt Umsetzung WSP.NRW Januar 2022 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht I, III Unternehmensführung & - entwicklung Sondernutzung von Straßen und Verkehrsraumeinschränkungen WSP.NRW https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/sondernutzung-von-strassen-und- verkehrsraumeinschraenkungen Pilotierung in NRW ab Oktober 2021 Umsetzung Onlinezugangsgesetz des Landes NRW, die Leistung wird auf dem Wirtschaftsserviceportal.NRW (https://service.wirtschaft.nrw/) veröffentlicht 5 von 7 Anlage 2 - Paket 2021 Dezernat Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung I, IV Geburt Geburt (Geburtsanzeige, Sorgeerklärung bei nichtehelichen Kindern, Erklärung zur Vaterschafts- bzw. Mutterschaftsanerkennung) https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/erklarung-zur-vaterschafts- mutterschaftsanerkennung Pilotierung in NRW ab August 2022 II Querschnitt Steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung wurde aktuelle seitens des Landes NRW zurückgestellt II Zukunftsfähige Bürgerdienste, Serviceerleichterung für Unternehmen Weiterentwicklung der elektronische Rechnungsbearbeitung Weiterentwicklung der eRechnungsbearbeitung durch Einführung von FIORI (Ablösung Webanwendung), Einführung der eRechung im Baubereich inkl. entsprechender Softwareanpassungen, Anbindung weiterer relevanter Prozesse des Bestellwesens zur effizienteren digitalen Rechnungsbearbeitung. 01.2021 Q2 2023 Projekt gemäß Maßnahmenpl anung in Bearbeitung (Abschluss 2023) II Kontoauszug-Online/Auskünfte III Unternehmensführung & - entwicklung Märkte - georeferenzierte Darstellung der Märkte inklusive Händlerverteilung und Infos über Warenangebot - Angebot bargeldlose Bezahlung für Händler - Gebührenquittung mit QR-Code und Anbindung ePayment - eRechnungsbescheid erstellen Märkte - georeferenzierte Darstellung der Märkte inklusive Händlerverteilung und Infos über Warenangebot - Angebot bargeldlose Bezahlung für Händler - Gebührenquittung mit QR-Code und Anbindung ePayment - eRechnungsbescheid erstellen frühestens 1. Quartal 2022 Verzögert sich wegen Eintritts in den Ruhestand des bisherigen Prokektbetreuers sowie der Personalsituation bei 236 IV Soziales und Familie eJugendamtsakte im FMG8I IV Familie und Kind - Lebenslage: Adoption & Pflegekinder Pflegekindervermittlung und Pflegekindergeld https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/pflegekindervermittlung-und- pflegekindergeld Pilotierung NRW ab Oktober 2022 OZG-Umsetzung Land NRW IV Familie und Kind - Lebenslage Scheidung Unterhaltsvorschuss https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/unterhaltsvorschuss-12 Pilotierung NRW ab September 2021 OZG-Umsetzung Land NRW IV Soziales und Familie Sport APP V Soziales und Familie Familie und Kind - Lebenslage Armutsvermeidung Eingliederungshilfe https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/eingliederungshilfe OZG-Umsetzung Land NRW V Soziales und Familie Familie und Kind - Lebenslage Armutsvermeidung HibL; Mietrückstände; Antragstellung mit Online-Formular und elektronische Datenübertragung in das Fachverfahren https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/ubernahme-von-mietruckstanden Pilotierung NRW ab Oktober 2021 OZG-Umsetzung Land NRW V Familie und Kind - Lebenslage Armutsvermeidung Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/hilfe-zur-uberwindung-besonderer- sozialer-schwierigkeiten Pilotierung NRW ab Oktober 2021 OZG-Umsetzung Land NRW V Gesundheit Hygienebelehrung (Gesundheitszeugnis) https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/hygienebelehrung- gesundheitszeugnis Pilotierung NRW ab Dezember 2021 OZG-Umsetzung Land NRW V Engagement und Hobby - Lebenslage Tierhaltung Reitkennzeichen https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/reitkennzeichen Pilotierung NRW ab Mitte November 2021 OZG-Umsetzung Land NRW V Recht & Ordnung Tierschutzanzeige https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/tierschutzanzeige Pilotierung NRW ab Mitte April 2022 OZG-Umsetzung Land NRW V Engagement & Hobby Wildursprung https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/wildursprung Pilotierung NRW ab Mitte April 2022 OZG-Umsetzung Land NRW 6 von 7 Anlage 2 - Paket 2021 Dezernat Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung V Familie und Kind - Lebenslage Armutsvermeidung Grundsicherung, HzL; Antragstellung mit Online-Formular und elektronische Datenübertragung in das Fachverfahren https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/hilfe-zum-lebensunterhalt- grundsicherung-hzl-grusi Pilotierung NRW ab Oktober 2021 OZG-Umsetzung Land NRW VII Soziales und Familie Bildung Neues Projekt: 24/7 E-Library und E- Learning E-Medien zum Download, Presse- und Rechercheportale, professionelle Online- Tutorials, Sprachlernprogramme und Film- und Musik-Streamingdienste www.stbib-koeln.de/digital laufend Laufende Ausweitung des derzeitigen Portfolios durch neue Lizenzen und Angebote VII Soziales und Familie Familie und Kind - Lebenslage: Kinderbetreuung Bibliotheksanmeldung digital Online-Anmeldung zur Bibliotheksnutzung incl. Bezahlverfahren 1/2018 5/2022 Projekt aktuell nicht im Plan aber Abschluss gemäß Maßnahmenpl anung nicht gefährdet Einführung wird vorbereitet, es bestehen weiterhin technische Abstimmungsbedarfe vor allem im Bezahlbereich. VII Soziales und Familie Bildung Neues Projekt: Digitale Ausleihsysteme (Rückgabeautomaten, Tablet-Schränke, selbstverbuchende Regale, neues modernes Bibliotheksmanagementsystem) Selbstbedienungsschränke für Ausleihe und Rückgabe von Mobilgeräten wie Tablets, E-Reader, Laptops; Intelligente Rückgabesysteme für Bibliotheksmedien in allen Bibliotheken. 01/2020 12/2023 Projekt gemäß Maßnahmenpl anung in Bearbeitung (Abschluss 2023) Die Ablösung der bisher personalgebundenen Services bedeutet eine erhebliche Nutzungsvereinfachung und Flexibilisierung. VII Soziales und Familie Bildung Open Library Konzept Bürgerfreundliche Ausweitung der Öffnungszeiten durch intelligente digitale Zugangssysteme und moderne Kundenkarten 10/2018 12/2023 Projekt gemäß Maßnahmenpl anung in Bearbeitung (Abschluss 2023) Stadtteilbibliothek Kalk in Betrieb, Rodenkirchen kurz vor Inbetriebnahme, Erweiterung auf weitere Standorte geplant VII Soziales und Familie Bildung Neues Projekt: Online-Veranstaltungen zu MINT- und Digitalthemen Livestreams im Rahmen des jährlichen MINT-Festivals und aus dem Social- Media-Studio der Stadtbibliothek via Edudip oder YouTube 4/2020 12/2022 Projekt gemäß Maßnahmenpl anung in Bearbeitung (Abschluss 2020-2022) VII Bauen und Wohnen Denkmalrechtliche Genehmigung https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/d etails/denkmal Pilotierung NRW frühestens ab Juni 2022 OZG-Umsetzung Land NRW Legende zur Ampel: Projekt abgeschlossen Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2020-2022) Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2023) Projekt aktuell nicht im Plan aber Abschluss gemäß Maßnahmenplanung nicht gefährdet Anmerkung zum Status erforderlich Projekt aktuell nicht im Plan / Abschluss gemäß Maßnahmenplanung gefährdet Anmerkung zum Status erforderlich Projekt kann nicht wie geplant realisiert werden Projekt wurde gemäß Abstimmung mit Dez. I gestrichen 7 von 7
Anlage 1 - Aktualisierte Anlage zum Digitalisierungsprogramm 2020
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Anlage 1 - Paket 2020 Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung Arbeitgebermarke Ausbau Personalkiosk 1. Stufe Auszubildende Die erste Ausbaustufe soll die Einbindung der städtischen Auszubildenden in den Personalkiosk ermöglichen. offen offen Projekt aktuell nicht im Plan Projektstart ist für 2022 anvisiert. Arbeitgebermarke Bewerbermanagement (Bewerberportal, Bewerberverwaltung) Implementierung der SAP E-Recuiting- Software zur Durchführung von externen Stellenbesetzungsverfahren. Ergebnis: Das Bewerbungsverfahren im Bewerbercenter wird komplett online durchgeführt und die weitergehende Kommunikation mit der/dem Bewerber*in läuft ebenso online. 07.2018 10.2020 Projekt abgeschlossen Projektabschluss 10/2020 erfolgt. Arbeitgebermarke Neue Bezeichnung: Aufbau eines Informationssystems für Personaldaten und -kennzahlen (SAP Business Warehouse Ausbau) Alte Bezeichnung: Einrichtung eines Datawarehouses mit SAP-Business Warehouse zum Aufbau eines Personalinformationssystems für das Personalmanagement Sobald im Vorgängerprojekt SAP BW auf HCM eingeführt wurde und ein Berechtigungskonzept für die stadtweite Nutzung vorliegt, sind in diesem Projekt Daten (Fluktuation, OM-Daten, Stelleninformationen inkl. Vakanzen) so zu implementieren, dass sie für die Dienststellen selbstständig abrufbar sind. offen offen Projekt aktuell nicht im Plan Zeitverzug durch Umplanung im Vorgängerprojekt. Projektstart nicht mehr 2021. Arbeitgebermarke Personalvertretung digital Digitalisierung der Personalvertretung durch Softwareeinführung. 10.2018 06.2021 Projekt abgeschlossen Projektabschluss 06/2021 erfolgt. Entlastung der Projektleitung durch Auftraggeber (GPR) liegt vor. Digital Framework allgemeine eVerwaltungsakte Die Allgemeine E-Verwaltungsakte soll bei ausgewählten Dienststellen, Abteilungen und Sachgebieten pilotiert und in der Folge allen städtischen Dienststellen als rechtssicheres Ablagesystem zur Einführung zur Verfügung gestellt werden. Ein Workflow zur elektronischen Abwicklung des innerstädtischen Schriftverkehrs (Auftrag, Mitzeichnung, Schlusszeichnung, Beteiligung, Schriftversand, Durchschrift...) soll integriert werden. 07.2019 12.2023 konsumtiv 270.000 € investiv 50.000 € Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2023) Projektende 31.12.2023, Zielerreichung aktuell bei 29 % Arbeitgebermarke Neue Bezeichnung: Mobile Alarmierungslösung alte Bezeichnung: Erweiterung Alarmierungslösung für Arbeitsplätze 3/2020 30.09.2021 Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2020- 2022) eGutachtenakte Projekt wurde gestrichen. Zukunftsfähige Bürgerdienste Mobilität und Reisen - Lebenslage: Führerschein Fahrerlaubnis - Führerscheinumtausch Online Bürger*innen müssen die Führerscheine, die vor dem 18.01.2013 ausgestellt wurden, bis Januar 2033 umtauschen. Hierfür soll eine Online-Anwendung eingesetzt werden, um die Aufwände für die Bürger*innen zu reduzieren. 04/2020 10/2021 Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2020- 2022) Anlage 1 - Paket 2020 Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung Zukunftsfähige Bürgerdienste Mobilität und Reisen - Lebenslage: Führerschein Fahrerlaubnis - Führerscheinantrag Online https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/de tails/fahrerlaubnis-fuhrerscheinerstantrag Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2020- 2022) Zukunftsfähige Bürgerdienste, Serviceerleichterung für Unternehmen Mobilität und Reisen - Lebenslage: Strafen und Bußgelder im Straßenverkehr Strafen und Bußgelder im Straßenverkehr - Verwarnungen und Bescheide mit QR- Code Bürger*innen erhalten die Möglichkeit die Zahldaten der Stadt Köln direkt über den QR-Code mit der App ihrer Bank einzulesen. 05/2020 06/2021 Projekt abgeschlossen Zukunftsfähige Bürgerdienste Unternehmensführung und Entwicklung - Geschäftslag:e Veranstaltungen Veranstaltungserlaubnis https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/de tails/veranstaltungserlaubnis Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2020- 2022) Zukunftsfähige Bürgerdienste Pilotbetrieb Indoor-Navigation bei 33 Besuchersteuerung innerhalb des Gebäudes als Wegweiser zu den einzelnen Vorsprachebereichen und Wartezonen innerhalb des Verwaltungsgebäudes im Standort Dillenburger Str. 56-66- Navigation innerhalb geschlossener Räume/Gebäuden analog gängiger Apps im Straßenverkehr u. a. auch für Menschen mit Einschränkungen, Pilotbetrieb konnte aufgrund der COVID19- Pandemie nur kurz starten. Der Pilot musste anschließend gestoppt werden.Verbesserung Service für Bürger*innen, besser gesteuerte Besucherströme, Reduzierung März 2020 Pilotprojekt wurde coronabedingt bis 11/2023 verlängert Für die Verlängerung werden Lizenzkosten in Höhe von 6.500 € fällig Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2020- 2022) Durch die Corona-Pandemie sind Vorsprachen im Ausländeramt seit März 2020 nur mit Termin möglich. Die Vorsprechenden werden vom Wachdienst zur Sachbearbeitung geleitet, eine Nutzung der Indoor- Navigation erfolgt nicht. I/D2 plant derzeit eine Verlängerung des Pilotbetriebs über November 2021 hinaus um überhaupt die Möglichkeit zu haben, den Erfolg zu bewerten. Zukunftsfähige Bürgerdienste Querschnitt Bürgerinnen und Bürger Neue Bezeichnung: "Kundenzentrum der Zukunft - Self-Service-Terminals" Alte Bezeichnung: Bürgerterminal Alle neun Kundenzentren werden mit sogenannten Self-Service-Terminals ausgestattet, an denen Bürger*innen biometrische Fotos, Fingerabdrücke und ihre Unterschrift erfassen können. Hierdurch werden die bisherigen Fotoautomaten abgelöst. März 2020 März 2022 Interne Kosten, ansonsten ohne, da Dienst- leistungs- konzession Projekt aktuell nicht im Plan aber Abschluss gemäß Maßnahmenplanung nicht gefährdet Zukunftsfähige Bürgerdienste Querschnitt Bürgerinnen und Bürger Pilotbetrieb Barzahlen bei der Bußgeldstelle Bürger*innen können ihre Verwarnungen im ruhenden Verkehr beim Einkauf in unterschiedlichen Einzelhandelsgeschäften bezahlen, z. B. auch sonntags. Erweiterung des städtischen Zahlungsportfolios um ein innovatives Zahlverfahren 07/2018 06/2020 45.000,00 € Projekt abgeschlossen Neues Projekt: Einführung einer App für Smartphones zur Erfassung und Meldung von Schrottfahrrädern durch den Ordnungs- und Verkehrsdienst an die AWB 08/2020 aktuell nicht planbar Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2020- 2022) Das Projekt ist weiter im Fluß. Man ist weiterhin in Gesprächen mit der AWB. Ein Abschluss ist noch nicht absehbar. Anlage 1 - Paket 2020 Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung Zukunftsfähige Bürgerdienste, Serviceerleichterung für Unternehmen Neue Bezeichnung: Pilotbetrieb Mobile Payment für den Verkehrsdienst Alte Bezeichnung: Pilotbetrieb Mobile Zahlgeräte für den Verkehrsdienst Möglichkeit zur Kreditkartenzahlung von Verwarnungsgeldern bei ausländischen Fahrzeugen (Fahrzeugführer vor Ort), deren Halterdaten aufgrund EU-Recht nicht ermittelbar und im Ausland verfolgbar sind. Hauptsächlich im Bereich LKW und Busse 02/2019 12/2022 1.000,00 € Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2020- 2022) Zwischenzeitlich wurden -4- Self- Service-Terminals beschafft und befinden sich in Abstimmung mit 320 im Testbetrieb. Digital Framework Neues Projekt: Einführung des elektronischen Postzustellungsauftrags bei Bußgeldbescheiden 05/2020 03/2021 Projekt abgeschlossen Produktivbetrieb März 2021 Soziales und Familie, Zukunftsfähige Bürgerdienste, Serviceerleichterung für Unternehmen Mobilität und Reisen - Lebenslage: Kfz- Besitz Parkerleichterung für besondere Personengruppen https://ozg.kdn.de/ozg- leistungen/details/parkerleichterungen-fuer- schwerbehinderte-10723 noch kein Zeitpunkt veröffentlicht Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2020- 2022) Zukunftsfähige Bürgerdienste Engagement und Hobby - Lebenslage Tierhaltung Tierhaltung - Hund anmelden/HundesteuerBürger*innen können Hunde per Web- Service an- und abmelden und auch Steuerbefreiung oder -ermäßigung beantragen. Bürger*innen können zusammen mit der Anmeldung eines Hundes zur Hundesteuer mit gleichem Web-Service auch die Hunde für 32 anmelden, die erlaubnis- und/oder anzeigepflichtig sind 01.06.2019 31.03.2020 Projekt abgeschlossen https://www.stadt-koeln.de/leben-in- koeln/klima-umwelt- tiere/tiere/hunde/wichtige-hinweise- zur-anmeldung-eines-hundes Zukunftsfähige Bürgerdienste elektronische Anzeige/Anhörungen/ Befragung bei Ordnungswidrigkeiten (einschließlich Anbindung an ePayBL) Bürger*innen können Ihre Verwarnungen im ruhenden Verkehr über einen personalisierten Link einsehen, Eingaben online fertigen und über eine Schnittstelle zu ePayBL bezahlen 06/2021 06/2022 55.000,00 € Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2020- 2022) Angebotsprüfung Zukunftsfähige Bürgerdienste, Serviceerleichterung für Unternehmen elektronische Rechnungsbearbeitung 01.04.2020 31.03.2021 Einführung der eRechnung Zentral abgschlossen. Einführung der eRechnung Zentral abgschlossen. Sukzessive Ausweitung der Nutzung der eRechnung in verschiedenen Roll-Outs fr die gesamte Stadtverwaltung. Serviceerleichterung für Unternehmen Steuern und Zoll - Geschäftslage Steuern und Abgaben Übertragung der Erkentnisse aus dem Projekt Digitalisierung Hundesteueranmeldung auf andere Steuerarten hier: Vergnügungssteuer auf Unterhaltungsgeräte Bürger*innen können über ein mit 12 entwickeltes WEB-Verfahren im Internet ein Onlineformular aufrufen und die erforderlichen Angaben zur An- /Abmeldung von Geldspiel- /Unterhaltungsgeräten an den Fachbereich Vergnügungssteuer des Steueramt übersenden. 01/2020 05/2022 Das Onlineformular wird als Webdienst intern von 12 programmiert. Es werden keine Leistungen eingekauft durch 21; kein Finanzmittelbedarf durch 21. ./. Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2020- 2022) Anlage 1 - Paket 2020 Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung Serviceerleichterung für Unternehmen Steuern und Zoll - Geschäftslage Steuern und Abgaben Neue Bezeichnung: Übertragung der Erkenntnisse aus dem Projekt Digitalisierung Hundesteueranmeldung auf andere Steuerarten; hier: Kulturförderabgabe Alte Bezeichnung: Antragstellung Kulturförderabgabe Im Internet hat 21 bereits ein Onlineformular für die quartalsweise abzugebende Steuererklärungen eingestellt, das derzeit ausgefüllt, ausgedruckt und unterschrieben an 21 übersandt wird. Projektgegenstand: 'elektronische Unterschrift' und durchgehende digitale Verarbeitung der Steuererklärung Das Projekt wird nicht im Rahmen der AG Bürger*innservice umgesetzt. Die Optimierung der bereits vorhandenen Leistungen bei der KFA erfolgt im Rahmen der Pflege und Aktualisierung des digitalen Angebots. Soziales und Familie Familie und Kind - Lebenslage Kinderbetreuung Neue Bezeichnung: Online- Belegungsmanagement basierend auf dem Sportanlagenkataster Alte Bezeichnung: Nutzung von Sport- und Freizeitangeboten Das Sportstättenmanagement umfasst ein Sportanlagenkataster und ein Online- Belegungsmanagement für Sportanlagen (Hallen + Außensportanalgen). Teilbereich A: Schritt 1: es wird eine Datenbank samt Webzugang programmiert. Schritt 2: alle (ca. 400) Sportanlagen der Stadt Köln werden durch ein externes Architektenteam begangen und qualitat und quantitativ bewertet. Die Ergebnisse werden in die Datenbank ein arbeiteitet. Schritt 3: aus diesen Daten lassen sich dann Instandsetzung und Renovierungskosten, -reienfolgenden und - arbeiten ableiten. Teilbereich B: Schirtt 1: Stammdaten der Nutzer (Vereine, etc.) werden übertragen Schritt2: stadtinterne Nutzer werden geschult (Sportsachbearbeiter) Schritt 3: Sie werden mit dem Programm (Datenbank) die Belegung der Sportstätten managen Teilbereich C: Dem Bürger wird es möglich sein online Zeiten in städtischen Sportstätten zu Beginn Erarbeitung Ausschreibun g ca. 2019. Vergabe Leistung 04/2021 Teilbereich A: ca. Frühjahr, Sommer 2022, Teilbereich B: ca. Frühjahr, Sommer 2022 Teilbereich C: ca. Ende 2022 laut Auftrag: ~375.000€ Projekt aktuell nicht im Plan aber Abschluss gemäß Maßnahmenplanung nicht gefährdet - Verzögerungen aufgraund späterer Vergabe (unterlegener Bieter hatte Rüge eingereicht) - Verzögerungen aufgrund kapazitätsengpässe bei Amt -12 - Verzögerungen aufgrund Klärung von Leistungsinhalten Auftragnehmer / Auftraggeber Zukunftsfähige Bürgerdienste, Serviceerleichterung für Unternehmen eKommunikation Medienbruchfreie Kommunikation mit anderen öffentlichen Organisationen offen offen Projekt aktuell nicht im Plan / Abschluss gemäß Maßnahmenplanung gefährdet Projektziel der Stadt Köln wird von anderen Organisationen nicht hinreichend unterstützt. Soziales und Familie Arbeit & Ruhestand - Lebenslage Armutsvermeidung Geringverdiener-Pass bzw. Seniorenpass (= Köln-Pass) Der Pass für Geringverdiener ist eine freiwllige kommunale Leistung. Er unterstützt einkommensschwache familien und Bürger*innen in ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Die gewährten Ermäßigungen schaffen mehr Mobilität, ermöglichen Teilnahme an kulturellen und sportlichen Aktivitäten und schaffen Anreize zur Nutzung der vielseitigen Angebote. November 2020 Pilotierung NRW ab September 2021 https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekt e?filter%5Blaboratories%5D%5Btype %5D=&filter%5Blaboratories%5D%5 Bvalue%5D%5B%5D=30 Anlage 1 - Paket 2020 Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung Soziales und Familie Neue Bezeichnung: Einführung der elektronischen Akte im Amt 50, 1. Teilprojekt: Erarbeitung des Konzepts zur nachfolgenden Einführung der E-Akte einschließlich Geschäftsprozessanalyse und -optimierung Alte Bezeichnung: eSozialakte Einführung der elektronischen Sozialhilfeakte in den leistungsgewährenden Bereichen des Amtes 50 01.01.2020 31.12.2023 Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2023) Soziales und Familie Pflegeplatzwegweiser Projekt aktuell nicht im Plan / Abschluss gemäß Maßnahmenplanung gefährdet Projekt aktuell gestoppt, Neukonzeption muss abgewartet werden Soziales und Familie Arbeit - Lebenslage Armutsvermeidung Aufbau eine Dokumentationssystems für das Programm Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln Für die Weiterentwicklung des Programms wurden in einem Qualitätsmanagement die Prozesse und Strukturen beschrieben. Die in den Prozessen erzeugten Informationen (z.B. zu sozialräumlichen Themen, deren Bearbeitung und den Ergebnissen der Bearbeitung) sollen in einer gemeinsamen Datenbank für die 15 Sozialraumgebiete dokumentiert werden und die Daten daraus für die weitere Analyse extrahierbar sein. 10/2021 10/2022 Projekt wurde noch nicht begonnen Anlage 1 - Paket 2020 Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung Soziales und Familie Arbeit - Lebenslage Armutsvermeidung Online-Antrag auf Wohnberechtigungs- schein Projekt abgeschlossen Phase 1 des Projekts - "Eröffnung der Möglichkeit einen WBS-Antrag online zu stellen" konnte erfolgreich umgesetzt werden (über 3.500 WBS- Anträge online seit dem 03.03.2020). Das Land NRW möchte einen einheitlichen Antrag für WBS entwickeln Ein entsprechender Auftrag an ein Softwareunternehmen wurde erteilt. Mit diesem enheitlichen Antrag soll es möglich werden Daten unmittelbar in diverse Fachverfahren einzuspielen. 56 hat insoweit keinerlei Einfluss auf den Projektstart. Phase 2 startet daher mit Verzögerung frühestens im 3. Quartal 2021 und endet dann ohne weitere Verzögerungen voraussichtich mit dem 4. Quartal 2021.Soziales und Familie Arbeit - Lebenslage Armutsvermeidung eAkte Wohnberechtigungsschein Die Papierakten im Bereich WBS sollen durch eine digitale Akte ersetzt werden. Dadurch werden die Weichen für eine zukunftsfähige Bearbeitung gestellt und die Basis für die digitale Bearbeitung geschaffen. vorauss. I/2023 14 Monate nach Start 35.000 € Sachmittel Projektstart erfolgt nach Abschluss Folgeprojektes eWohngeldakte Der Start des Projektes verzögert sich wegen Verzögerungen in anderen Projekten. Soziales und Familie Arbeit - Lebenslage Armutsvermeidung eWohngeldakte Einführung der e-Wohngeldakte anstelle von Papierakten. Mit der digitalen Akte werden die Weichen für eine zukunftsfähige Bearbeitung des Wohngeldes gestellt und eine Basis für eine digitale Bearbeitung geschaffen. 10/2017 01/2020 Projekt abgeschlossen abgeschlossen Soziales und Familie Arbeit - Lebenslage Armutsvermeidung Neues Projekt: eWohngeldakte - Workflow In diesem Folgeprojekt sollen Freigabe- und Beteiligungsworkflows konzipiert und in Köln-DMS eingeführt werden, um eine möglichst vollständige elektronische Bearbeitung zu ermöglichen und Medienbrüche abzubauen. 06/2021 11/2022 25.000,00 € Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2020- 2022) cornonabedingte Verschiebung des Projektstarts auf den 01.06.2021 Soziales und Familie Arbeit - Lebenslage Armutsvermeidung Wohngeld - Übernahme der Daten aus den Online gestellten Anträgen in das Fachverfahren Daten aus Onlineanträgen sollen über eine Schnittstelle medienbruchfrei in das Fachverfahren (CZ) übernommen werden. Bund und Länder entwickeln einen einheitlichen Online-Wohngeldantrag. Auf dieser Grundlage sollen Schnittstellen für die jeweiligen Fachverfahren definiert und vereinheitlicht werden. Projektstart derzeit nicht terminierbar 6 Monate nach Start Aktuell ist eine Inbetriebnahme NRW ab 10/2021 avisiert. Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2023) Das Land NRW konnte bisher die erforderliche Schnittstelle nicht zur Verfügung stellen. Die Realisierung erfolgt im Anschluss daran. Anlage 1 - Paket 2020 Cluster Lebenslage OZG Leistung (Prozess) Kurzbeschreibung Projekt Projektstart (Monat Jahr) Projektende (Monat Jahr) geschätzte Kosten OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW Ampel Erläuterung Soziales und Familie Digitalisierung geförderter Wohnungsbau Erweiterung der Programms Wohnung2000 um ein eigenes Modul zur Bearbeitung der Anträge zum geförderten Wohnungsbau: Schaffung einer Basis für die digitalisierte Kommunikation mit Antragstellenden und Vermeidung von Fehlerquellen durch Reduzierung von redundanter Datenhaltung und von Medienbrüchen 01/2020 05/2020 Projekt abgeschlossen Grundwasserdatenmanagement Die „Untere Bodenschutzbehörde und Grundwasserschutz“ beim Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln wird mit einem EDV (elektronische Datenverarbeitung) gestützten Grundwasserdatenmanagementsystem zur Wahrnehmung von Aufgaben der Gewässeraufsicht für das Grundwasser, zur Überwachung von durch Altlasten oder schädliche Bodenveränderung verursachte Verunreinigungen von Gewässern, zur Überwachung von Altlasten und Altlastverdachtsflächen etc. ausgestattet. Projekt gemäß Maßnahmenplanung in Bearbeitung (Abschluss 2020- 2022) Projekt wurde in 2020 ausgesetzt. - Ist mit den Arbeiten zur Datenmigration in der Produktivsetzung, deren Abschluss nun im 4. Quartal 2021 erfolgt. Soziales und Familie, Serviceerleichterung für Unternehmen Gesundheit - Lebenslage Tod Online-Terminreservierung für Beisetzungen und Trauerhallen Einführung eines Softwaremoduls, über den registrierte Bestattungsunternehmen freie Termine jederzeit online reservieren können. Zielsetzung ist eine deutliche Serviceoptimierung für Bestatter und Angehörige (bessere Planungsmöglichkeiten unabhängig von der Erreichbarkeit der Friedhofsverwaltung), Kundenzufriedenheit. 01.01.2020 31.12.2021 Ca. 8000,00 Euro für das Software- Modul nach Fertigstellung Projekt aktuell nicht im Plan aber Abschluss gemäß Maßnahmenplanung nicht gefährdet Derzeit verzögert sich das Projekt. Ein Testbetrieb ist für das 3.Quartal 2021 geplant. Zukunftsfähige Bürgerdienste, Soziales und Familie Neue Bezeichnung: Clubkataster alte Bezeichnung: Kulturwegweiser Cologne https://cpoint.stadt- koeln.de/mapapps/resources/apps/clubkat aster/index.html?lang=de Projekt abgeschlossen https://cpoint.stadt- koeln.de/mapapps/resources/apps/cl ubkataster/index.html?lang=de Serviceerleichterung für Unternehmen Einführung Online-Modul für Fachverfahren VIA Projekt kann nicht wie geplant realisiert werden Projekt aus IT-Sicherheitsgründen abgebrochen Bürgerinnen und Bürger - Bildung BAföG-Online-Antrag https://ozg.kdn.de/ozg- leistungen/details/ausbildungsfoerderung- bafoeg-10056 noch kein Zeitpunkt veröffentlicht
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/I/D2 Vorlagen-Nummer 04.10.2021 3219/2021 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Digitalisierungsausschuss 04.10.2021 Umsetzung Onlinezugangsgesetz und Digitalisierungsprogramm 2019-2022 - Schwerpunkte "Dienstleistungen für Bürger*innen und Unternehmen" - Beantwortung der Nachfragen zu Vorlagennummer 1759/2021 Im Nachgang zu der Sitzung des Digitalisierungsausschusses vom 07.06.2021 wurde die Verwaltung zur Vorlage 1759/2021 um die Beantwortung der folgenden Fragen gebeten. 1. Für die Anlagen werden weitere Konkretisierungen erbeten (Projektstart, -ende, geschätzte Kos- ten, Kurzbeschreibungen, Verlinkungen, Projektstatus analog „Projekte 2019“ 2. Darüber hinaus bestehen Nachfragen zu einzelnen Projekten Die Verwaltung nimmt hierzu wie folgt Stellung: zu 1. Die Anlagen zum Digitalisierungsprogramm 2019 - 2022 wurden wie gewünscht ergänzt (Anlage 1 und 2). Bei Projekten, bei denen eine Nachnutzung der entwickelten Leistungen vom Land NRW oder vom Bund geplant ist, steht aktuell nur der geplante Zieltermin des Bundes bzw. des Landes NRW in der Spalte „OZG-Leistung Bereitstellung Bund/Land NRW“ zur Verfügung. Beispiel: Anlage 2, Seite 2 Ausnahmegenehmigung für besonderen Verkaufsveranstaltungen WSP.NRW, Pilotierung in NRW ab Januar 2022. Bei diesen Projekten können zum jetzigen Zeitpunkt die gewünschten Konkretisierung zum Projekt- start, -ende und zu den geschätzten Kosten nicht angegeben werden. Die in der Liste eingetragenen Zeitangaben beziehen sich auf die Planungen des Bundes bzw. des Landes NRW. Durch die städti- sche Beteiligung an den Themenfeldworkshops des Bundes und des Landes NRW erfährt die Stadt Köln zeitnah die Termine, wann eine Leistung zur Nachnutzung zur Verfügung steht. Die Verlinkung auf die Datenbank des Landes NRW wurde zu jedem einzelnen Projekt eingefügt. Sobald der Termin für eine Nutzung/Nachnutzung bekannt ist, wird das weitere Vorgehen mit allen Beteiligten abgestimmt und das Projekt innerhalb der Verwaltung gestartet. zu 2. 2019 “Einführung eines IT-gestützten Reinigungskatasters im Kontext der neuen Reini- gungsverträgen mit den AWB “ Im Jahr 2019 wurde das Digitalisierungsprojekt “Einführung eines IT-gestützten Reinigungskatas- ters im Kontext der neuen Reinigungsverträge mit den AWB“ initiiert mit dem Ziel, langfristig eine Informationsplattform zum Thema Sauberkeit für alle Stakeholder aufzubauen. 2 Bereits jetzt gibt es die Möglichkeit, Angaben zu Reinigungsleistungen mit Hilfe des Internet zu ermitteln. Allerdings zeigt die Praxis, dass das Thema Reinigung und insbesondere die Frage, wer reinigt wann und wo, sehr viel komplexer ist. Nicht selten wird die Reinigungsleistung auf einer Fläche über mehrere Verträge mit unterschiedlichen Zuständigkeiten abgebildet. Aus diesem Grund ist es unerlässlich dauerhaft sicherzustellen, dass die Reinigungsleistungen flächende- ckend in einem Kataster abgebildet und gleichzeitig eine Datenfortschreibung in der erforderlichen Datenqualität gewährleistet werden. Das Reinigungskataster ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Köln und den AWB. Auf- grund der Komplexität der Reinigungsthemen, der Vielzahl an Datenquellen unterschiedlicher Ausprägung und nicht zuletzt fehlender fertiger IT-Lösungen auf dem Markt wurde ein iterativer und agiler Projektansatz gewählt. In einem ersten Schritt wurde mit der Ersterfassung aller vertraglichen Reinigungsleistungen auf der Grundlage eines individuell erarbeiteten Erfassungsleitfadens begonnen. Aktuell wird mit den Kooperationspartner ein mehrstufiges Qualitätssicherungskonzept abgestimmt, welches neben Digitalisierungsthemen auch den operativen Bereich in Form entsprechender Workflows und Schnittstellen impliziert. Bis Ende 2022 soll das Konzept im Rahmen einer Pilotphase evaluiert werden, sodass frühestens ab 2023 erste Überlegungen in Richtung Informationsplattform in die Projektarbeit einfließen können. Die bisherige Projektarbeit hat gezeigt, dass neben den vorhandenen Ressourcen der Kooperati- onspartner insbesondere die technischen Möglichkeiten Einfluss auf den Projektfortschritt haben, denn wir sprechen hier von der Verarbeitung sehr großer Datenmengen und wollen und müssen auch die IT-Sicherheit der Anwendung gewährleisten. Am 18.06.2021 wurde das Projekt auf dem deutschlandweiten Digitaltag in einer Online Präsenta- tion vorgestellt. Eine Vorstellung des aktuellen Projektstandes in ähnlichem Umfang wäre auch im Rahmen des Digitalisierungsausschusses möglich. 2019 “Implementierung eines Beschlusscontrolling in den bestehenden Ratsportalen (Bür- gerinfo, Mitarbeiterinfo und Ratsinfo) “ Zur Erweiterung des Evaluationsbetriebes „Berichtswesen“ befindet sich derzeit eine Mitteilung in der internen Abstimmung, die unter anderem auch dem Digitalisierungsausschuss vorgelegt wer- den soll. Die Planung sieht vor, das Berichtswesen auf ein digitales Verfahren umzustellen. Dabei werden das Ratsinformationssystem sowie die Mandatos App erweitert, so dass in den Vorlagen bzw. in den Anträgen nach der Beschlussfassung auch der weitere Verlauf der Angelegenheit erkennbar ist. Die Umsetzung soll in 4 Phasen erfolgen. In jeder Phase werden weitere Ausschüsse / Be- zirksvertretungen hinzukommen, die dann auf das geänderte Verfahren umstellen. Nach jeder Phase werden die Mandatsträger der beteiligten Gremien angeschrieben, um die Resonanz abzu- fragen. Gestartet werden soll verwaltungsintern im Oktober 2021. Nähere Einzelheiten werden in der Mitteilung ausgeführt. 2019 “Weiterentwicklung des Ratsinformationssystems zu einem interaktiven Servicepor- tal” Der Sachstand wurde ausführlich in der Vorlage 1724/2021 in der letzten Sitzung des Digitalisie- rungsausschusses berichtet. Der Status ist noch aktuell: Die Verwaltung arbeitet zurzeit an der Einführung der Service-App des Herstellers Somacos, die den Kölner*innen und allen Interessier- ten dann neue Features wie Kartendarstellung, thematische Suche und Themenabos anbieten wird. Der Einkauf der Service-App und die Teststellung hat sich gegenüber dem Plan verzögert, der Abschluss der Maßnahmenplanung ist dadurch aber nicht gefährdet. 3 2019 “Erfassung aller Softwarelizenzen” Die Beschlussvorlage Lizenzmanagement-Software im Digitalisierungsausschuss erfolgte am 07.06.2021. Aktuell laufen die Maßnahmen zur Anforderungsdefinition, die Ausschreibung der Li- zenzmanagement-Software wird geplant zum 13.06.2022 abgeschlossen. Im Anschluss erfolgt die Integration der stadtweiten Lizenzbestände in die dann eingeführte Lizenzmanagement-Software bis zum 31.12.2023. Im Rahmen des Einführungsprojektes wird ein Berichtswesen für Software- Lizenzen und -Bilanzen definiert. 2019 “Erweiterung Public WLAN (Hotspot.koeln)” Im politischen Veränderungsnachweis zum HPL 2017 wurden 1 Mio. Euro zur Erweiterung des PublicWLAN-Netzes „hotspot.koeln“ vorgesehen und die Bedarfsfeststellung am 12.03.2018 im AVR beschlossen. In 2018, 2019 und 2020 wurden damit insgesamt 200 zusätzliche Antennen er- richtet und deren Betrieb für 3 Jahre sichergestellt. Die Erweiterungen im Einzelnen sind der an- hängenden Präsentation „Sachstandsbericht WLAN“ zu entnehmen, die am 26.11.2018 im UA DiKO gehalten wurde. (vgl. Anlage 3) Diese Netzerweiterung ist nun abgeschlossen. Für künftige Erweiterungen sind derzeit keine Mittel budgetiert. Der weitere Betrieb über die initialen 3 Jahre hinaus dieser und aller anderen Antennen des PublicWLAN-Netzes wird Bestandteil der Aus- schreibung des nächsten Provider-Rahmenvertrages sein, mit dem die Stadt alle ihre Telekom- munikationsleistungen sicherstellt. “Verabschiedung eines Gigabit-Masterplans zum Breitbandausbau “ Der in der Stabsstelle Breitbandkoordination im Amt für Informationsverarbeitung erstellte und vom Rat am 09.07.2019 einstimmig beschlossene Gigabit Masterplan Cologne 2025 ist als Text- version sowie als Präsentation aus der Pressekonferenz (in aktualisierter Form) angehängt. Eine Mitteilung über den Fortschritt der Umsetzung wird für die Sitzung des Digitalisierungsausschus- ses am 15.11.2021 vorbereitet. Anlagen: - Anlage 1: aktualisierte Anlage zum Digitalisierungsprogramm 2020 - Anlage 2: aktualisierte Anlage zum Digitalisierungsprogramm 2021 - Anlage 3: Sachstandsbericht WLAN - Anlage 4: Präsentation Gigabit Masterplan Cologne 2025 - Anlage 5: Textversion Gigabit Masterplan Cologne 2025 Gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3219/2021
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 04.10.2021
- Erstellt
- 07.09.2021 11:04