4466/2020
Jahresbericht 2018 der Naturschutzwartin Frau Heeren für den Bezirk 9 Mülheim – West
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage: Jahresbericht 2018 Mülheim West
3272 Zeichen
Jahresbericht 2018 Flittarder Rheinaue : -Im Januar kam es durch starken Sturm, besonders im mittleren Teil der Rheinaue zu Baumschäden. Die abgebrochenen Äste konnten z.T. liegen bleiben, da sie nich auf Wegen lagen. Besucher wurden auf herabfallende Äste hingewiesen. -Das Hochwasser ging im Februar zurück. Es blieb wieder viel Müll zurück. Besonders der Uferbereich in Stammheim und das Ufer am Bayernwerk waren stark betroffen. -Ein Teil der Rheinaue wurde im Frühjahr durch die Aktion Rheinuferreinigung gesäubert. -Im Bereich Flittard wurden Reste eines Lagers geräumt. Das Lager wurde sichtbar, da die Bäume kein Laub trugen. -Ein wenig Entspannung gibt es bei Besuchern der Rheinaue mit Hunden. Im vergangenen Jahr konnten kaum mehr Hundegruppen (z.T. Hundeschulen) von auswärts angetroffen werden. -Nahe des Bayerwerk brütet seit vielen Jahren eine Reiherkolonie. In 2018 waren 5 Nester belegt. -Es gab mehrere Fuchssichtungen. Der Fuchsbestand scheint sich im Laufe der letzten Jahre zu vergrößern. -Durch die starke Trockenheit im Sommer und die hohen Temperaturen im Sommer wurde die Rheinaue stark belastet. Besucher wurden immer wieder darauf hingewiesen, nicht zu grillen und kein Feuer zu machen. Leider wurden immer wieder Grillstellen und zum Teil noch schwelende Feuerstellen entdeckt, die gelöscht werden mussten. Zu Schäden durch größere Brände ist es zum Glück nicht gekommen. Das Rheinufer war durch den Rheinniedrigstand stark bewachsen. es handelte sich großen Teils um Knöterichgewächse. Die Obstbäume waren in mangelhaften Zustand. Besonders die jüngeren Bäume litten und der Trockenheit. Grüner Kuhweg: -In dem Naturschutzgebiet, ehem. „Zigeunerparkplatz" kam es zu keiner Gewässerbildung durch fehlende Niederschläge. Somit gab es auch keine Vorkommen von Kröten in diesem Jahr. Der dort übliche Pflanzenbewuchs war ausgetrocknet. -Das Entsorgen von Müll war auch in diesem Jahr Thema. Besonders die Böschung an den Bahngleisen wird immer wieder zur Müllentsorgung genutzt. -Anfragen aus der Bevölkerung gibt es bzgl. des Aussichtshäuschens am grünen Kuhweg. Das Häuschen müsste instand gesetzt werden und die Aussicht auf den dahinterliegende See freigeschnitten werden. Hier wäre auch ein guter Platz für eine Informationstafel über Das Naturschutzgebiet Grüner Kuhweg. Hornpott: -Durch Sturmschäden sind Bäume umgestürzt, die z.T. auf dem Rundweg lagen. -Die Aussichtspunkte, z.T. mit Bänken ,sind in schlechtem Zustand. Zäune und Abgrenzungen sind marode. Die Informationstafeln müssten gereinigt werden. Mülheimer Rheinufer: -Ein weiterer Teil des Mülheimer Rheinufer wurde gerodet. Der über Jahrzehnte stark bewachsene Teil des Rheinbogens ist eine vielfältige Flora mit zum Teil sehr großen Bäumen und vielseitigem Buschwerk gewesen. Für viele Tiere war dieser Bereich ein Lebensraum. Besonders geschützt durch die Hanglage und somit nicht zugänglich für Menschen und Hunde. Besonders im Frühjahr brüteten hier viele Vögel. Die Mönchgrasmücke hatte hier ihr Brutgebiet. Durch die Rodung waren aber auch viele Anwohner betroffen. Das Landschaftsbild hat sich stark verändert. Beklagt wurde auch immer wieder die mangelnde Information durch die Stadt Köln.
Mitteilung BV
3787 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/57/571 Vorlagen-Nummer 4466/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 17.02.2020 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 16.03.2020 Jahresbericht 2018 der Naturschutzwartin Frau Heeren für den Bezirk 9 Mülheim – West Stellungnahme der Verwaltung: NSG Flittarder Rheinaue Zu den schwelenden Feuerstellen Es gab auch im Jahr 2018 vermehrt Kontrollen des Ordnungsamtes im Gebiet. Die Untere Natur- schutzbehörde wird das Ordnungsamt weiterhin um erhöhte Kontrollen in den Sommermonaten bit- ten. Zu dem stark bewachsenen Ufer mit Knöterich In der Flittarder Rheinaue wurden seitens des Grünflächenamtes Bestände des Riesen-Bärenklau entfernt. Weitere Aktionen bezüglich Neophyten und ihre Bekämpfung in der Rheinaue werden derzeit mit dem Grünflächenamt diskutiert. Dazu gab es einen Ortstermin und die Absprache, dass Anfang 2020 be- gonnen wird die Neophyten von Norden nach Süden zu bekämpfen. Derzeit werden Methoden erör- tert und gegeneinander abgewogen. NSG „Am grünen Kuhweg“ Zu dem zugewachsenen Aussichtspunkt zum See Ein regelmäßiges Freischneiden wurde bereits mit dem Grünflächenamt besprochen. NSG „Am Hornpottweg“ Zu umgestürzten Bäumen Die beschriebenen Bäume sind auf die vorhandenen Trampelpfade gestürzt, nicht auf die offiziell ausgewiesenen Wege. Diese sind nicht verkehrssicherungspflichtig. Es gibt offizielle teils geschotter- te Waldwege, die auch geräumt werden. Ansonsten wird das Gebiet nicht gesichert und umgestürzte Bäume nicht entfernt. Zu den beschmutzten Infotafeln Im Zuge des Beweidungskonzeptes mit Wasserbüffeln wurde der Rundweg des Gebietes um die Grube begangen. Die Reinigung ist bei der KGAB angefragt. Stammheimer Ufer Zu den Rodungen am Stammheimer Ufer 2 Der Rückschnitt der Gehölze an der Böschung des Stammheimer Ufers wurde vom Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau der Stadt Köln durchgeführt. Dabei wurde die gepflasterte Uferböschung von Bäumen und Sträuchern befreit. Derartige Arbeiten sind zur Sicherung der Bauwerke und zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicher- heit erforderlich und sollen grundsätzlich in nicht zu großen Zeitintervallen durchgeführt werden. Im hier betroffenen Bereich war es leider zu Pflegerückständen gekommen, weshalb auch ältere Gehöl- ze entnommen werden mussten. Im Laufe der letzten Jahre und auch Jahrzehnte sind auf der Böschung des Stammheimer Ufers zwi- schen der Kahnstraße und der ehemaligen Verladeanlage an der Raumannskaul Gehölze aufge- kommen, die nicht durch Pflege entfernt wurden. Das Wurzelwerk dieser Gehölze hat die Basaltsteine teilweise aufgebrochen und beschädigt. Durch die wiederkehrenden Hochwässer und die Größe der Gehölze (Hebelwirkung durch Stammlänge) nehmen die Schäden an der Basaltbefestigung zu. Er- schwerend kommt hinzu, dass Kontrollen der Böschung durch den starken Bewuchs nicht möglich sind. Aufgrund des Pflegeversäumnisses musste eine Befreiung von den Verbotsbestimmungen des Land- schaftsplans beantragt werden. Diese wurde mit Zustimmung des Beirates in seiner Sitzung am 24.04.2017 das Vorhaben zur Entfernung der Vegetation auf der Böschung im September 2017 ge- nehmigt. In der Befreiungs- und Eingriffsgenehmigung wurde festgelegt, dass sämtliche Gehölze abschnitts- weise über drei Jahre entfernt werden. Die Rodungsarbeiten erfolgen in drei Abschnitten jeweils in der Vegetationsruhe zwischen dem 01. Oktober und dem darauffolgenden Monatsletzten des Febru- ars. Danach wird durch eine einschürige Mahd der erneute Gehölzaufwuchs verhindert. Das Amt für Brücken und Stadtbahnbau hat vor Beginn der Arbeiten der jeweiligen Abschnitte eine Pressemitteilung herausgegeben.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 4466/2020
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 20.01.2020
- Erstellt
- 06.01.2020 10:28