3354/2019
Offene Ganztagsschule im Primarbereich - Bedarfssituation im Schuljahr 2019/2020
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
4289 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/40/400/1 Vorlagen-Nummer 04.11.2019 3354/2019 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 19.11.2019 Ausschuss Schule und Weiterbildung 25.11.2019 Offene Ganztagsschule im Primarbereich - Bedarfssituation im Schuljahr 2019/2020 In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses vom 14. Mai 2019 wurde die Mitteilung der Verwaltung zu der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich und der Bedarfssituation im Schuljahr 2019/2020 erör- tert (Session-Nr. 0542/2019). Hierbei wurden mündliche Fragen an die Verwaltung gerichtet. Frau Kessing wundert sich, dass in einzelnen Stadtteilen, in denen die OGS-Quote bei unter 70 Pro- zent liege, kein Bedarf nach weiteren Plätzen von Elternseite angemeldet werde. Sie betont die Not- wendigkeit der außerhäuslichen Betreuung für einige Kinder und den politischen Wunsch zur Ermuti- gung der Eltern in dieser Hinsicht. In bestimmten Stadtteilen sei es dringend erforderlich die Versor- gungsquote zu erhöhen. Frau Kessing fragt auch nach den möglichen baulichen Erweiterungsmög- lichkeiten bei den Schulen, um einem Mehrbedarf an Betreuung gerecht zu werden. Frau Dr. Butterwegge möchte wissen, wie lange die Wartelisten für OGS-Plätze im Schuljahr 2019/2020 sind. Zudem fragt sie, in wieviel Schulen eine gemeinsame Nutzung von Klassen-und Es- sensräumen notwendig sei. Weiter möchte sie erfahren, ob ein Bauprogramm im Ganztagsbetreu- ungsbereich geplant sei und wenn ja, durch wen die Baumaßnahmen durchgeführt würden, um wel- che Standorte es sich handelte und mit welchem finanziellen Volumen zu rechnen sei. Herr Clemens fragt die Verwaltung, ob es möglich sei aufgrund der vorhandenen Analyse eine Priori- tätenliste zu erstellen, um Handlungsansätze herauszufiltern. Antwort der Verwaltung: Die Beantwortung der Fragen wird nachfolgend zusammengefasst: Der größte Teil der Schulstandorte, an welchen die OGS-Quote von 70% unterschritten wird, wurde in der Anlage der Mitteilung an den Jugendhilfeausschuss mit einem Sternchen gekennzeichnet, wel- ches besagt, dass an diesem Standort der Ganztagsbedarf nicht gedeckt werden kann. Insofern wird von den Eltern durchaus ein dahingehender Bedarf angemeldet. Zweifellos müssen Maßnahmen ein- geleitet werden, welche insbesondere in Wohnbereichen mit besonderem Jugendhilfebedarf dazu beitragen, die Versorgungsquote zu erhöhen. Gemäß dem Ergebnis einer aktuell in den offenen Ganztagsschulen durchgeführten Abfrage befinden sich stadtweit insgesamt 752 Kinder auf der Warteliste für einen OGS-Platz. Bevor es zur Aufstellung eines ganztagsspezifischen Bauprogramms kommt, müssen die einzelnen Schulstandorte in einem länger andauernden Prozess unter Beteiligung des Ganztagsträgers und der Schulleitung im Hinblick auf die Raumsituation, das pädagogische Konzept, die Verpflegungssituati- 2 on, die Entwicklung der Schülerzahlen, die Lage im Sozialraum sowie die bereits vorgesehenen Baumaßnahmen noch kleinteiliger als bisher betrachtet werden. Die Beantwortung der Frage, in wie vielen Schulen die Klassen- und Betreuungsräume auch als Speiseraum fungieren, wird in diesem Prozess ebenfalls geklärt und dem Ausschuss zur Kenntnis gegeben. Die Schulverwaltung wird anschließend festlegen, wo welche Maßnahmen erforderlich sind und wie diese priorisiert werden. Ein wesentliches Kriterium werden hierbei sicherlich die Daten des Sozialin- dexes darstellen. Ob und inwieweit Interimslösungen (z.B. durch die Anmietung von ortsnahen Räu- men) gefunden werden können, ist dabei zu prüfen. Zu beachten sind die derzeitigen Hemmnisse im Schulbau. Die priorisierende Schulbaumaßnahmen- liste beinhaltet nur wenige Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Platzsituation im offenen Ganztag führen. Ein ganztagsspezifisches Bauprogramm wird in Einklang mit den bereits geplanten Maßnahmen gebracht, in die bestehende Priorisierung eingeordnet werden müssen und einen länge- ren Zeitraum nach sich ziehen. Alternative Konzepte zur Schaffung zusätzlicher Räumlichkeiten werden derzeit geprüft. Denkbar sind in diesem Zusammenhang beispielsweise Kooperationen zwischen Schule und Sportvereinen. Gez. Voigtsberger
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3354/2019
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 04.11.2019
- Erstellt
- 24.09.2019 12:33