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0170/2024

Temporäre Fahrplananpassungen beim Angebot der KVB (Fahrplan 2024)

Mitteilung Ausschuss 18.01.2024

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 23.01.2024, TOP 6.2.6

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

2917 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/68/681/1 
 
Vorlagen-Nummer 18.01.2024 
 0170/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 23.01.2024 
 
Temporäre Fahrplananpassungen beim Angebot der KVB (Fahrplan 2024) 
Zum 2. April 2024 wird der Fahrplan der KVB aufgrund der Sperrung der Mülheimer Brücke 
für den Stadtbahnverkehr (Trennung) angepasst. Diese Fahrplananpassung führt durch die 
getrennten Linien 13 und 18 sowie die längeren Ersatzverkehre (bspw. Linie 14, Keupstraße – 
Severinsbrücke – Ebertplatz) auch zu einer höheren Anzahl an Fahrdiensten gegenüber dem 
aktuellen Fahrplan (vgl. Vorlagen-Nr. 2350/2023). 
Dieser Mehraufwand ist aufgrund der aktuellen Personalsituation wider Erwarten jedoch nicht 
kurzfristig umsetzbar. Das Ersatzkonzept während der Brückensperrung für die Stadtbahn er-
fordert daher nun Leistungsverschiebungen.  
Zu der beginnenden Sperrung der Mülheimer Brücke für den Stadtbahnverkehr kommt ein 
Lieferproblem bei den von der KVB bestellten neuen Niederflurfahrzeugen hinzu. Diese sollten 
vertragsgemäß ab September 2023 sukzessive die alten Fahrzeuge ersetzen. Trotz intensiver 
Verhandlungen seitens der KVB mit dem Fahrzeughersteller zur Einhaltung der Liefertermine 
kann der vertraglich zugesicherte Zeitplan bei der Fertigung nicht gehalten werden. Aktuell ist 
mit einer Verzögerung von bis zu 36 Monaten zu rechnen. Daraus ergibt sich die Notwendig-
keit, den bestehenden Fuhrpark an Niederflurfahrzeugen in Teilen für einen längeren Einsatz 
noch einmal zu ertüchtigen. Dieses geschieht teilweise direkt in der KVB-Hauptwerkstatt, zum 
Teil aber auch extern. Hierfür bereitet die KVB gerade eine entsprechende Ausschreibung vor. 
In der Konsequenz stehen somit bereits sehr kurzfristig weniger Niederflurfahrzeuge für den 
Fahrgastbetrieb zur Verfügung. Der stadtweite dauerhafte Einsatz von Hochflurfahrzeugen auf 
Niederflurstrecken scheidet aufgrund fehlender Barrierefreiheit aus. 
 
Neben den durch die Trennung der Mülheimer Brücke bedingten Fahrplananpassungen führt 
die fehlende Fahrzeugverfügbarkeit gegenüber dem bisherigen Fahrplan zusätzlich zur Not-
wendigkeit der Herausnahme der morgendlichen Verstärkerfahrten auf der Linie 15 und zu 
Anpassungen bei den Linien 18 und 19 dahingehend, dass die Linie 19 als Verstärkerfahrten 
der Linie 18 nur zur morgendlichen Hauptverkehrszeit eingesetzt wird. Letztere ersetzt dabei 
auch die entfallenden Verstärkerfahrten der Linie 15 zwischen den Haltestellen Barbarossa-
platz und Ebertplatz.  
Im Gegenzug ist die Wiederinbetriebnahme der Linie 4 zwischen Ehrenfeld und Bocklemünd 
vorgesehen. Bereits zum 8. Januar konnte zudem der planmäßige Betrieb auf der Linie 172 
wiedereingeführt werden. 
 
Die zuvor beschriebenen Maßnahmen wurden dabei so gewählt, dass mit Ausnahme der Linie 
17 auf allen Stadtbahnlinien werktags tagsüber zumindest ein 10-Minuten-Takt erhalten bleibt. 
 
Gez. Egerer

Beratungsverlauf (1)

23.01.2024 Verkehrsausschuss
TOP 6.2.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0170/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
18.01.2024
Erstellt
11.01.2024 10:37