1132/2021
Bericht des Jobcenter Köln
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/5000 JC Vorlagen-Nummer 31.03.2021 1132/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales und Senioren 15.04.2021 Bericht des Jobcenter Köln Die Verwaltung legt dem Ausschuss für Soziales und Senioren – auf Wunsch des Jobcenter Köln- den folgenden Bericht vor. Anlagen: Bericht des Jobcenter Köln Anlage 1 zum Bericht des Jobcenter Köln: Situation im JC Köln Anlage 2 zum Bericht des Jobcenter Köln: Ergebnismonitoring Februar 2021 Anlage 3 zum Bericht des Jobcenter Köln: Jahresbericht 2020 des Kundenreaktionsmanagements Gez. Dr. Rau
Anlage 3 Jahresbericht KRM 2020
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Anlage 3 zum Bericht des Jobcenter Köln zur Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren am 15.04.2021 gesamt 2.177 Bundesagentur für Arbeit Nürnberg 23 Kundinnen/Kunden 1.394 Leistungsrecht 1.346 Regionaldirektion der Bundesagentur in NRW 11 Beratungsstellen/Ambul. Betreuung/Sozialdienste 273 Integration 225 Bundesagentur Köln 22 Behörden/Organisationen 126 Sonstige (z.B. OS, EZ, Reso, WSS, UHZ) 391 Bundesministerium für Arbeit und Soziales 14 sonst. Dritte/Arbeitgeber/ Arbeitsvermittler/Presse 146 Petitionsausschuss Bund 2 politische Gremien 0 Servicecenter 35 Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW 10 Rechtsanwält/innen 106 Petitionsausschuss Land 0 gesetzl. Betreuer/innen 25 ohne Geschäftsbereich / ohne BG 180 Bundespräsident 0 Vermieter/innen 27 Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 28 Verwandte/Bekannte 80 Geschäftsführung Jobcenter 99 Gesamt 2.177 Kundenreaktionsmanagement 1.944 Sonstige 24 Gesamt 2.177 persönlich 22 Dienstaufsichtsbeschwerden 36 schriftlich 1.487 davon als DAB bewertet 4 telefonisch 668 2.177 Gesamt 2.177 Anfragende Kontaktart Gesamt Kundenreaktionsmanagement im Jobcenter Köln Bericht 2020 Anliegen Adressaten Leistungsrecht 1346 Integration 225 gesamt 1.571 kompletter Leistungsanspruch 576 Lange Bearbeitungszeit 448 Verständlichkeit Schreiben/Bescheide 287 Miethöhe 126 Ablehnung einer Leistung 183 Nebenkostenabrechnung 54 ausgebliebene Zahlung 109 Notwendigkeit Umzug 40 fehlender oder fehlerhafter Bescheid 68 Umzugskosten 29 Dauer der Anweisung und Zahlungsform 32 Wohnungseinrichtung 40 Unterlagen mehrfach angefordert 33 verschwundene Unterlagen 14 Einkommensanrechnung 118 Rückforderungen 99 Ergebnis ärztl. Begutachtung 13 Vermittlungsgespräch 13 Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW) 28 Vermittlungsbudget 24 Hauptsächliche Gründe der Anfrage bei Leistungs- und Integrationsthemen Schwerpunkte Integrationsthemen Sachthemen Schwerpunkte leistungsrechtliche Themen 2 Allgemeine Themen (Schwerpunkte) positive Rückmeldung 23 Erreichbarkeit Mitarbeiter/innen 55 Moderation 823 Datenschutz 29 Auskunft/Information 414 unklare Zuständigkeit 20 Beratung 49 Unfreundlichkeit Mitarbeiter/innen 63 Weiterleitung an Standorte 491 Beratungsqualität 16 sonstiges 191 Hinweis auf Leistungsmissbrauch 34 Zurückweisung 209 Vollmacht 14 Gesamt 2.177 Sachthemen (siehe vorherige Seite) 1.571 Erledigungsarten In 187 Fällen wurden Entschuldigungen durch KRM ausgesprochen Zusätzlich wurden im Rahmen der Amtshilfe 247 Anfragen zu Krankenversicherungsschutz über Sozialgesetzbuch II beantwortet 3 Erläuterungen der Erledigungsarten Moderation das Anliegen wird mit den zuständigen Teams und anderen Beteiligten erläutert, das weitere Vorgehen abgestimmt, die Kund*innen informiert und damit der Erledigungsprozess moderiert. Auskunft / Information Bescheide, Entscheidungen und Abläufe werden erklärt, in eine verständliche Sprache übersetzt. Erteilung von allgemeinen oder spezifischen Auskünften Beratung Kund*innen oder Dritte erhalten detaillierte Informationen und Anregungen Weiterleitung ausschließliche Weitergabe an zuständige Stellen Sonstiges unter anderem: Anliegen bereits erledigt durch den Geschäftsbereich / Recherchen aufgrund von Presseanfragen / Anliegen, auf die Kund*innen trotz Nachfrage des Kundenreaktionsmanagements nicht zurückgekommen sind / keine Zuständigkeit Jobcenter Zurückweisung Anliegen sind unberechtigt, zum Beispiel ist die Forderung nicht berechtigt. Auch eine Vorsprache unter Umgehung der Hierarchie kann zu einer Zurückweisung führen 4
Bericht des Jobcenter Köln
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1 Bericht des Jobcenter Köln 1. Aktuelle Situation im Jobcenter Köln Aufgrund der derzeitigen dynamischen Entwicklungen durch die Corona-Krise sowie der damit verbundenen Anpassungen für die Arbeit der Jobcenter wird dem Ausschuss eine Anlage zur Situation des Jobcenters beigefügt. Anlage 1: Situation im Jobcenter Köln Frau Würker erläutert die vorgelegten Daten und Informationen im Ausschuss für Soziales und Senioren gerne mündlich. 2. Ergebnismonitoring zu den vereinbarten Zielen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Bundesziele) und der Stadt Köln (Kommunale Ziele) – Stand Monat 02/2021 Das Jobcenter Köln geht in dem Ergebnismonitoring-Bericht für den Monat Februar (Anlage 2) auf die Zielerreichung bezüglich der mit dem Bund und mit der Stadt Köln vereinbarten Ziele für das Jahr 2021 ein. 3. Jahresbericht 2020 des Kundenreaktionsmanagements (KRM) des Jobcenter Köln (s.a. Anlage 3) Im Jahr 2020 wurden beim Kundenreaktionsmanagement insgesamt 2.177 Anliegen vorgetragen. Das Aufkommen ist damit gegenüber 2019 (2.216) eher gleichgeblieben. Das Beratungsangebot nutzten überwiegend Kund*innen. Sie trugen 1.394 Anliegen vor. In 783 Fällen wurde das KRM von Dritten kontaktiert. Bei diesen Dritten handelte es sich überwiegend um Mitarbeiter*innen von Beratungsstellen, Betreuungsbüros, Sozialdiensten und Einrichtungen des Betreuten Wohnens. Auch Verwandte und Bekannte, Behörden und Rechtsanwält*innen wandten sich im Auftrag von Kund*innen an das Kundenreaktionsmanagement. Der Anteil der Anfragen durch Dritte war im Vergleich zu 2019 geringer (2019: 41 % aller Anfragen, 2020: 36 % aller Anfragen). Die Anliegen beinhalteten zu einem überwiegenden Anteil (61,8 %) leistungsrechtliche Fragestellungen. Bei Integrationsthemen betrug der Anteil 10,3 %. Für beide Themen waren vor allem Bearbeitungszeiten sowie die Ablehnung einer Leistung oder die Verständlichkeit von Bescheiden der Grund für die Anfragen. Zudem wurden durch das Kundenreaktionsmanagement auch übergeordnete Fragen geklärt, beispielsweise zur Erreichbarkeit oder zum Datenschutz und Auskunft über Verfahren und rechtliche Zusammenhänge gegeben. Anlage zur Mitteilung „Bericht des Jobcenter Köln“ zur Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren am 15.04.2021 2 Reaktionen von Kund*innen auf das Verhalten von Mitarbeiter*innen waren im Jahr 2020 deutlich rückläufig. So wurden 63 Beschwerden zum Mitarbeiterverhalten vorgetragen, im Jahr 2019 waren es 139. Die Beschwerden betrafen in der Regel die Kommunikation. Positive Rückmeldungen zu Freundlichkeit und guter Beratung gab es für alle Funktionsbereiche. Der überwiegende Teil der 2.177 Anliegen wurde durch Auskünfte, Moderation und Beratung geklärt. 695 Beschwerden waren unbegründet und wurden zurückgewiesen. Einen weiteren Schwerpunkt stellte die Bearbeitung von Eingaben und Petitionen dar. Kund*innen haben sich 2020 mit 77 Anliegen an die Petitionsausschüsse, Ministerien, die Bundesagentur für Arbeit oder die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln gewandt. Zudem erhielt das Kundenreaktionsmanagement Hinweise von Dritten auf Leistungsmissbrauch oder Unterstützungsbedarfe von Kund*innen. Das KRM hat bei 239 begründeten Beschwerden die Ursachen analysiert und als Bestandteil des Qualitäts- und Risikomanagements des Jobcenter Köln dazu beigetragen, die Arbeitsweise des Jobcenters zu verbessern und Abläufe zu optimieren. Ergänzend zu der Klärung von Anliegen im Einzelfall organisierte das Kundenreaktionsmanagement den Erfahrungsaustausch mit Vertreter*innen der SGB II- Beratungsstellen. Dieser fand im Jahr 2020 zweimal statt, aufgrund der besonderen Situation als Telefonkonferenz, und ermöglichte Gespräche über grundsätzliche Fragestellungen. Für ehrenamtlich Tätige und Willkommensinitiativen, Beratungsstellen, das Auszugsmanagement der Stadt Köln und Wohnheimleitungen war das Kundenreaktionsmanagement Ansprechpartner in Einzelfällen und grundsätzlichen Fragestellungen. 4. Aktueller Sachstand zum Teilhabechancengesetz und zur Umsetzung im Jobcenter Köln Im Rahmen des Teilhabechancengesetztes konnten seit Einführung 1.431 Arbeitsverträge gefördert werden. 1.149 davon entfallen auf § 16i Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II), 282 auf § 16e SGB II. Im Jahr 2021 konnten mit Stand vom 22.03.2021 achtzehn Menschen über § 16e SGB II gefördert werden, sodass aktuell 198 Menschen in laufender Beschäftigung sind. Über § 16i SGB II konnten 2021 bislang 119 Menschen gefördert werden, sodass aktuell 779 Arbeitnehmer*innen über diese gesetzliche Grundlage gefördert werden. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die Umsetzung der schwerpunktmäßig umgesetzten Förderung nach § 16i SGB II. Eine Vielzahl der abgeschlossenen Arbeitsverträge endet originär in diesem Jahr. Es zeichnet sich ab, dass viele der zunächst für zwei Jahre befristeten Arbeitsverträge verlängert werden. Die Erfahrungen der ersten beiden Monate zeigen, dass von den möglichen, geförderten Verlängerungen mehr als die Hälfte Vertragsverlängerungen beim aktuellen Arbeitgeber sind. Für andere Arbeitnehmer*innen konnte ein Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber mit einer §16i Förderung realisiert werden. Insgesamt ist für 3 achtzehn Arbeitnehmer*innen ein Wechsel in eine ungeförderte sozialversicherungspflichtige Stelle gelungen. Einige Beschäftigte können aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation, dem Übergang in die Regelaltersrente oder in der Person liegender Gründe, nicht lückenlos weiterbeschäftigt werden. In diesem Jahr will das verantwortliche Team im Jobcenter Köln insbesondere den Menschen mit auslaufenden Arbeitsverträgen sinnvolle Perspektiven am Arbeitsmarkt eröffnen. Dabei spielt das begleitende Coaching eine zentrale Rolle. 5. Aktueller Sachstand zu Rehapro „Segel setzen-Hafen Köln“ im Jobcenter Köln Anknüpfend an den vorangegangenen Bericht werden im Folgenden die wesentlichen Entwicklungen im Projekt Rehapro „Segel setzen – Hafen Köln“ dargestellt. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie nehmen entscheidend Einfluss auf die derzeitigen Abläufe im Projekt. Seit dem erneuten Lockdown ab dem 14. Dezember 2020 sind alle Präsenzangebote im „Hafen Köln“ eingestellt. Beratungsgespräche finden nur noch in Notfällen persönlich statt. Die Lots*innen und JobCoaches sowie auch die Psychologinnen stehen mit den Teilnehmer*innen sowohl telefonisch als auch per E-Mail in regelmäßigem Kontakt. Alle Mitarbeiter*innen und vor allem die Teilnehmer*innen haben sich auf die neue Kommunikationsform eingelassen, auch wenn viele von ihnen die persönliche Begegnung vermissen. Die Mitarbeiter*innen haben sich professionell auf die Situation eingestellt und bereits zum Projektstart in einem selbstorganisierten Workshop Strategien zur Ansprache und Beratung am Telefon erarbeitet. Auch die anderen Teilprojekte (Kreativ-Angebot, Sportscout, medizinische Beratung und Begleitung) suchen nach alternativen Wegen, um ihre Angebote den Teilnehmer*innen auch ohne die persönliche Begegnung im Hafen Köln zu ermöglichen. So wird z.B. für die Teil-nehmer*innen des Kreativ-Angebots wöchentlich ein „Care-Paket“ per Mail oder postalisch verschickt. Darin sind Anleitungen zum kreativen Arbeiten zu Hause enthalten, aber auch andere motivierende Ideen, z.B. zur Fotoreise durch den eigenen Sozialraum, das Quartier, das Veedel. Trotz der einschränkenden Bedingungen arbeitet der „Hafen Köln“ auch weiterhin an der Ausweitung seiner Angebote. Seit Jahresanfang konnte das weitere Teilangebot „Gesundheitscoaching“ starten. Auch hier wird zunächst auf telefonische Kontakte gesetzt. Inhaltlich werden den Teilnehmer*innen Angebote und Beratung zu den Bereichen Ernährung, Bewegung, Entspannung und Stressmanagement unterbreitet. Sechs Teilnehmer*innen haben sich schon für eine Teilnahme an diesem Angebot entschieden. Das ist ein schöner Erfolg unter den aktuellen Rahmenbedingungen. Mit Stand 22. März 2021 sind 253 Teilnehmer*innen aufgenommen worden. Zehn sind bereits wieder ausgeschieden, teils wegen Arbeitsaufnahmen, teils wegen anderer Erwartungen an das Projekt. Von den Teilnehmer*innen konnten sieben Personen bei einer Arbeits-aufnahme unterstützt werden. Bei drei Personen gelang die Arbeitsaufnahme nicht trotz, sondern gerade durch die aktuelle pandemische Lage. Sie fanden Beschäftigung bei der Stadt Köln zur Impfterminierung oder im Gesundheitsamt zur Kontaktnachverfolgung. 4 6. Qualicare – ein Angebot zur Weiterbildung im sozial-pflegerischen Bereich Das Angebot wurde zum 18.11.2019 erstmalig als Pilot implementiert. Der Vertrag umfasst fünf einjährige Optionsmöglichkeiten. Ein Vertragsjahr besteht aus einem Vollzeit- und einem Teilzeitkurs mit jeweils 25 Teilnehmer*innenplätzen und einer Dauer von 4 bzw. 8 Monaten. Das Angebot richtet sich an Leistungsbezieher*innen ohne bzw. ohne verwertbaren Berufsabschluss, mit einer Grundmotivation in einem sozial(pflegerischen) Beruf tätig zu werden und einem Sprachniveau von mindestens B1. Am Ende steht eine Qualifizierung zur Alltagsbegleitung, Betreuungskraft oder Pflegeassistenz. Wer möchte, kann sich beruflich weiterentwickeln, z.B. zum/zur Pflegehelfer*in (12 Monate) oder die Fachkraftausbildung (Pflegefachkraft 36 Monate) machen. Eine Förderung durch das Jobcenter ist im Einzelfall möglich Qualicare ist eine Kombination aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen – angeboten durch die Träger InVia und AWO Köln. Das Angebot besteht aus einer Feststellungsphase und einer Förderphase. Die Teilnehmer*innen werden in beiden Phasen sozialpädagogisch begleitet. In der Feststellungsphase stehen die berufliche Orientierung, die Motivation der Teilnehmer*innen, die individuelle Potentialanalyse sowie die Eignungsfeststellung im Fokus. Er erfolgt auch eine betriebliche Erprobung (mind. 1 Woche) in einer (oder mehreren) ambulanten, vollstationären oder teilstationären Pflegeeinrichtung. Damit ist die Zielsetzung verbunden, erste Eindrücke über die Arbeit mit betreuungsbedürftigen Menschen zu bekommen und das Interesse und die Eignung für eine berufliche Tätigkeit in diesem Bereich selbst zu prüfen. In der Förderphase startet die Qualifizierung in den Bereichen Alltagsbegleitung, Betreuungskraft oder Pflegeassistent/-in. Es findet eine vertiefende betriebliche Erprobung statt, sowie erste Bewerbungstrainings. Außerdem erfolgt eine Qualifizierungsberatung für die weitere berufliche Bildung. Als wesentliche Erfolgsfaktoren des Projektes wurden bislang folgende Punkte identifiziert: Heranführung und Erprobung im sozialpflegerischen Bereich im Vorfeld der Qualifizierung Überschaubare Dauer der Qualifizierung Hohe Motivation der Teilnehmer*innen Enge Anbindung an den Träger – führt auch zu geringen Abbrüchen Hohe Praxisanteile und Anbindung an potentielle Arbeitgeber*innen Hohe Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes Der bisherige Verlauf ist vielversprechend. Im ersten Vollzeitkurs sind von 25 Teilnehmer*innen zu Beginn der Feststellungsphase, 17 in die Förderphase eingemündet. Hiervon haben 15 wiederum die Qualifizierungen erfolgreich abgeschlossen. 9 Teilnehmer*innen haben eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen. Eine Teilnehmerin hat die Fachkraftausbildung zur Altenpflegerin begonnen. Zwei Teilnehmerinnen konnten aus dem Leistungsbezug ausscheiden. Der durch Corona Pandemie verspätet begonnene Teilzeitkurs startete mit einer reduzierten Anzahl von 18 Teilnehmer*innen. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen (vor allem hinsichtlich der Kinderbetreuung) konnten alle Plätze besetzt werden. 5 Von 18 Teilnehmer*innen an der Feststellungsphase sind 15 in die Förderphase eingemündet. Die Förderphase endete erst am 29.01.2021. Alle Teilnehmer*innen an der Förderphase haben erfolgreich ihre Abschlussprüfung bestanden. Zum 22.03.2021 hatten bereits 7 Teilnehmer*innen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen bzw. eine schriftliche Einstellungszusage erhalten. Eine Teilnehmerin hat zunächst eine Beschäftigung auf Basis von 450€ aufgenommen. Die restlichen anderen Teilnehmer*innen befinden sich noch im Bewerbungsprozess. Alle Arbeitsaufnahmen des Voll- und Teilzeitkurses erfolgten im Zielberuf. Ein weiterer Vollzeitkurs im Rahmen der ersten Optionsziehung hat am 16.02.2021 mit 25 Plätzen gestartet. Zum Starttag waren 26 Kundinnen und Kunden zugewiesen. Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen wird der Kurs in alternativer Form, d.h. hauptsächlich digital und ohne Präsenzunterricht durchgeführt. Im Bedarfsfall verleiht der Träger hierfür kostenlose digitale Endgeräte. Im Rahmen der obligatorischen betrieblichen Erprobungen werden alle Teilnehmer*innen kostenlos auf Corona getestet. In einigen Einrichtungen erhalten die Teilnehmer*innen im Rahmen ihrer betrieblichen Erprobung ein Impfangebot. Dies geschieht in Abhängigkeit von den Impfterminen in den Einrichtungen. Der nächste Teilzeitkurs startet am 14.06.2021. Gez. Martina Würker Anlagen: 1. Situation im Jobcenter Köln 2. Ergebnismonitoring Monat 02/2021 3. Jahresbericht 2020 des Kundenreaktionsmanagements
Anlage 2 Monitoring 02 21
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Anlage 2 zum Bericht des Jobcenter Köln zur Sitzung des Ausschusses Soziales und Senioren am 15.04.2021 Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2010 Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2021 Ergebnismonitoring Februar 2021 \\Dst.baintern.de\dfs\357\Ablagen\D35702-JC-Koeln-F-C\Controlling\00_Controlling JC\2021\08_kommunale Berichte\01_Monitoring\2021-02 Monitoring.xlsx ErwartungswertIst Vorjahresmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt in Tausend EUR - 51.648 57.318 5.670 11,0% 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Ist 2021 28.838,5 57.317,6 - - - - - - - - - - Ist 2020 25.805,3 51.647,8 78.043,1 105.845,5 134.535,5 163.446,8 192.290,0 220.945,7 234.520,8 277.173,4 304.744,6 331.565,9 Zielmonitoring Jobcenter Köln Verringerung der Hilfebedürftigkeit Februar 2021 - 50.000,0 100.000,0 150.000,0 200.000,0 250.000,0 300.000,0 350.000,0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt (ohne LUH ) in T EUR Ist 2021 Ist 2020 Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit Seite 2 ErwartungswertSoll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % Integrationsquote 0,0% 2,0% 1,7% -0,4%-Pkte -19,4% Anteil der Integrationen (JFW) kontinuierliche: 55,8% (Februar 2020) bedarfsdeckende: 38,2% (September 2020) Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2021 1,1% 2,0% 3,5% 5,3% 6,7% 8,4% 10,1% 12,2% 14,8% 17,0% 18,5% 20,3% Ist 2021 0,9% 1,7% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% Ist 2020 1,6% 3,3% 4,9% 5,9% 6,8% 8,0% 9,5% 12,0% 14,5% 16,5% 17,8% 18,7% Anzahl der Integrationen (Jahresfortschrittswert) Ist 2021 719 1.368 - - - - - - - - - - Ist 2020 1.227 2.621 3.845 4.686 5.453 6.518 7.835 9.924 12.113 13.815 14.936 15.608 Zielmonitoring Jobcenter Köln Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Februar 2021 0,0% 5,0% 10,0% 15,0% 20,0% 25,0% Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Integrationsquote Ist 2021 Ist 2020 Soll 2021 Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit Seite 3 ErwartungswertSoll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % Bestand an Langzeitleistungsbeziehern - 59.085 58.569 -517 -0,9% 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2021 59.532 59.085 59.249 59.618 59.788 59.927 60.038 60.122 60.142 60.102 60.135 60.155 Ist 2021 58.833 58.569 - - - - - - - - - - Ist 2020 58.171 58.112 58.133 58.213 58.324 58.459 58.583 58.678 58.721 58.742 58.735 58.688 Februar 2021Zielmonitoring Jobcenter Köln Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug 57.000 57.500 58.000 58.500 59.000 59.500 60.000 60.500 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Bestand an Langzeitleistungsbeziehern - JDW Ist 2021 Ist 2020 Soll 2021 Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit Seite 4 Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR) 64.436,98 64.932,23 495,2 0,8% 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2021 32.218,5 64.437,0 96.655,5 128.874,0 161.092,5 193.310,9 225.529,4 257.747,9 289.966,4 322.184,9 354.403,4 386.621,9 Ist 2021 31.787,4 64.932,2 - - - - - - - - - - Ist 2020 29.100,7 57.544,7 87.344,2 118.526,8 151.162,7 184.402,4 217.707,5 250.149,4 282.630,4 314.186,5 346.080,9 377.986,7 Zielmonitoring Jobcenter Köln Kosten der Unterkunft Februar 2021 - 50.000,0 100.000,0 150.000,0 200.000,0 250.000,0 300.000,0 350.000,0 400.000,0 450.000,0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR) Ist 2021 Ist 2020 Soll 2021 Datenquelle: ERP Seite 5 Mitteilung zur Sitzung des Sozialausschusses am 26.01.2017 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Ist 2021 142 307 - - - - - - - - - - Ist 2020 149 321 542 746 956 1.161 1.396 1.619 1.860 2.092 2.286 2.431 Zielmonitoring Jobcenter Köln JOB-Offensive KÖLN Februar 2021 - 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Integrationen (Jahresfortschrittswert) der JOB-Offensive KÖLN Ist 2021 Ist 2020 Datenquelle: eigene Auswertung Seite 6 Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % 60 47 13 - -21,5% 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2021 25 60 101 119 136 156 197 245 283 327 356 389 Ist 2021 27 47 - - - - - - - - - - Ist 2020 36 73 107 124 140 159 198 246 288 322 344 357 Zielmonitoring Jobcenter Köln Integration schwerbehinderter Menschen Februar 2021 Integration von schwerbehinderten Menschen - 50.000,0 100.000,0 150.000,0 200.000,0 250.000,0 300.000,0 350.000,0 400.000,0 450.000,0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Integration von schwerbehinderten Menschen Ist 2021 Ist 2020 Soll 2021 Datenquelle: S2S - Cockpit Seite 7 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Hochrechnung Anzahl Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit Ist 2021 63.049 62.957 Ist 2020 57.573 57.488 58.701 61.884 63.761 64.447 64.397 64.088 63.524 62.396 62.197 62.348 Anzahl Personen in Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport Ist 2021 Ist 2020 114.965 114.830 116.900 122.095 125.028 126.063 125.977 125.493 124.347 122.516 122.065 Anzahl Regelleistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit Ist 2021 118.565 119.065 Ist 2020 110.940 110.776 112.864 117.946 120.767 121.763 121.694 121.105 120.077 118.156 117.696 117.782 Anzahl erwerbsfähige Leistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit Ist 2021 85.842 86.201 Ist 2020 78.660 78.559 80.318 84.608 87.050 87.970 87.980 87.517 86.655 85.141 84.787 84.941 Quote der Leistungsberechtigten nach dem zweiten Sozialgesetzbuch* Datenquelle: Kreisreport, Daten mit Wartezeit von 3 Monaten Ist 2021 Ist 2020 12,3% 12,3% 12,5% 13,1% 13,4% 13,5% 13,5% 13,4% 13,3% 13,1% 13,1% Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug Anzahl Arbeitslose nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gesamt Datenquelle: Arbeitsmarktreport Ist 2021 38.533 39.059 Ist 2020 33.146 32.717 32.558 35.569 37.857 38.076 38.309 38.691 38.110 37.883 37.484 37.222 Kosten der Unterkunft Kosten der Unterkunft - Veränderungsquote zum Vorjahresergebnis (Vorjahresmonat) Datenquelle: Finanzen Jobcenter Köln Ist 2021 31.787,41 64.932,23 Ist 2020 29.100,71 57.544,72 87.344,24 118.526,75 151.162,74 184.402,37 217.707,51 250.149,45 282.630,37 314.186,48 346.080,87 377.986,72 Ist / Ist-Vergleich 9,2% 12,8% Februar 2021Zielmonitoring Jobcenter Köln Indikatoren * Zähler = Leistungsberechtigte nach dem zweiten Sozialgesetzbuch (erwerbsfähigeLeistungsberechtigte, nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte, sonstige Leistungsberechtigte [z.B. Bildung und Teilhabe nach § 28 SGB II]) / Nenner = Bevölkerung unter 65 Jahre Seite 8
Anlage 1 Situation_JC_Köln
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Anlage 1 zum Bericht des Jobcenter Köln zur Sitzung des Ausschusses Soziales und Senioren am 15.04.2021 Situation im Jobcenter Köln Bestände Feb 2020 Mrz 2020 Apr 2020 Mai 2020 Jun 2020 Jul 2020 Aug 2020 Sep 2020 Okt 2020 Nov 2020 Dez 2020 Jan 2021 Feb 2021 BG 57.488 58.701 61.884 63.761 64.447 64.397 64.088 63.524 62.396 62.197 62.348 63.049 62.957 3.496+ +6,0% BG mit 1 Person 31.199 32.010 34.196 35.516 36.042 36.047 35.864 35.570 34.796 34.732 2.722+ +8,5% BG mit 2 und mehr Personen 26.289 26.691 27.688 28.245 28.405 28.350 28.224 27.954 27.600 27.465 774+ +2,9% Dez 2019 Jan 2020 Feb 2020 Mrz 2020 Apr 2020 Mai 2020 Jun 2020 Jul 2020 Aug 2020 Sep 2020 Okt 2020 Nov 2020 Dez 2020 ELB 78.559 80.318 84.608 87.050 87.970 87.980 87.517 86.655 85.141 84.787 84.941 85.842 86.201 4.469+ +5,6% SEL* 1.881 2.413 3.038 3.362 3.574 3.641 3.532 3.216 3.178 3.215 3.299 3.471 1.297+ +69,0% KUG* 3 480 1.388 1.817 1.837 1.667 1.503 1.148 996 1.135 1.332 1.543 - - *Daten aus dem OPDS, KUG-Daten zu Beginn der Erhebung nicht valide. Legende: BG=Bedarfsgemeinschaft/en; ELB=erwerbsfähige Leistungsberechtigte; SEL=Selbständige ELB; KUG=ELB mit Kurzarbeitergeld; OPDS = operativer Datensatz Hochrechnungen Differenz zu März 2020 (Abs.) Differenz zu März 2020 (Abs.) Differenz zu März 2020 (Abs.) Differenz zu März 2020 (Proz.) 20.000 25.000 30.000 35.000 Feb 2020 Mrz 2020 Apr 2020 Mai 2020 Jun 2020 Jul 2020 Aug 2020 Sep 2020 Okt 2020 Nov 2020 Dez 2020 Jan 2021 Feb 2021 BG mit 1 Person BG mit 2 und mehr Personen - 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 72.000 74.000 76.000 78.000 80.000 82.000 84.000 86.000 88.000 90.000 Feb 2020 Mrz 2020 Apr 2020 Mai 2020 Jun 2020 Jul 2020 Aug 2020 Sep 2020 Okt 2020 Nov 2020 Dez 2020 Jan 2021 Feb 2021 ELB SEL* KUG* >> Von März bis November ist die Zahl der BG um 6,0 Prozent gestiegen. >> In der gleichen Zeit sind vermehrt BG mit einer Person zugegangen (+8,5%). Seite 1 von 3 Dez 2019 Jan 2020 Feb 2020 Mrz 2020 Apr 2020 Mai 2020 Jun 2020 Jul 2020 Aug 2020 Sep 2020 Okt 2020 Nov 2020 Dez 2020 Erwerbstätige ELB 20.555 20.906 20.381 19.606 19.773 19.946 20.105 20.251 20.136 19.834 - 1.072 -5,1% Dez 2019 Jan 2020 Feb 2020 Mrz 2020 Apr 2020 Mai 2020 Jun 2020 Jul 2020 Aug 2020 Sep 2020 Okt 2020 Nov 2020 Dez 2020 Übertritte SGBIII 183 232 223 201 45 47 106 248 306 234 264 395 474 Legende: LB=Leistungsberechtigte, ELB = erwerbsfähige Leistungsberechtigte Differenz zu März 2020 (Abs.) Differenz zu März 2020 (Abs.) 18.500 19.000 19.500 20.000 20.500 21.000 21.500 Feb 2020 Mrz 2020 Apr 2020 Mai 2020 Jun 2020 Jul 2020 Aug 2020 Sep 2020 Okt 2020 Nov 2020 Dez 2020 Jan 2021 Feb 2021 Erwerbstätige ELB >> Von März bis November ist die Zahl der ELB gesamt ist um 5,6 Prozent gestiegen. >> Die Zahl der erwerbstätigen ELB war in diesem Zeitraum rückläufig (-5,1% März bis November). >> Entgegen der Entwicklung ist die Zahl der selbstständigen erwerbstätigen Leistungsberechtigten (bis November) um +1.297 gestiegen. >> Durch die Verlängerung des Arbeitslosengeldes I (SGB III) um drei Monate, waren die Übertritte aus diesem Bereich rückläufig. >> Es ist wird erwartet, dass diese Kund*innen zu Beginn des Jahres 2021 zusätzlich in den SGB II Bereich übergehen. Wir rechnen ungefähr mit 450 Kund*innen mehr als üblich im ersten Quartal. - 100 200 300 400 500 Feb 2020 Mrz 2020 Apr 2020 Mai 2020 Jun 2020 Jul 2020 Aug 2020 Sep 2020 Okt 2020 Nov 2020 Dez 2020 Jan 2021 Feb 2021 Übertritte SGBIII Seite 2 von 3 Zielplanung für 2021 Mit der Zielwertplanung der Integrationsquote sowie des Bestandes an Langzeitarbeitslosen stellen sich in Zeiten der anhaltendenCorona- Krise ganz besondere Herausforderungen. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes wird in verschiedenen Prognosen unterschiedlich beurteilt und immer im Nachsatz mit dem Hinweis auf bestehende Unsicherheiten versehen. In der Berechnung der Zielwerte geht das Jobcenter ganz bewusst den Weg einer positiven Betrachtung der möglichen Entwicklung des Arbeitsmarktes im kommenden Jahr. Das Jobcenter Köln möchte hier ein Zeichen setzenund mit ambitioniertem Engagement den Folgen der Pandemie entgegenwirken. Ausgegangen wird für das Jahr 2021 von einer wirtschaftlichen Erholung mit tendenziell positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Der Aufschwung wird 2021 jedoch noch den „Dämpfungsfaktoren“ der Pandemie unterliegen. Erst für das Jahr 2022 wird eine Verstetigung in weiten Teilen der Wirtschaft erwartet. Das Jahresendergebnis für die Integrationsquote (IQ) liegt bei 18,7% und für die Langzeitleisstungsbezieher*innen (LZB) bei 58.688. Erwartungsgemäß konnten aufgrund der Pandemiesituation die geplanten Ziele für das Jahr 2020 mit einer Abweichung von jeweils -18,9% (IQ) und +1,6% (LZB) nicht erreicht werden. Für die Zielplanung 2021 ergibt sich aus diesen Endergebnissen mit der geplanten Steigerung der Integrationen um 8,9% ein Ziel von 20,3% (+1.555 Integrationen) für die IQ und einem geplanten Anstieg der LZB von 2,5% das Zielergebnis 60.152. Seite 3 von 3
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1132/2021
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 31.03.2021
- Erstellt
- 25.03.2021 07:58