2006/0759
Vergabe Linien H und U
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Betrieb auf den Linien H und U in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt Dieburg Konzept der HEAG-mobibus GmbH & Co KG 1. Busse 1.1 Ausstattung Auf der Linie H werden ausschließlich Niedeflurgelenkbusse eingesetzt. Die Linie U wird bedarfsgerecht mit Niederflurgelenkbussen oder Niedeflurstandardbussen bedient. Die . . Busse des Grundfahrplanes werden folgende Ausstattung haben: Behindertengerectite Bauweise mit Rampe, Absenkvomchtung (Kneeling) und behinder- tengerechter Innenausstattung (zerüfAert nach E1 mit besonderen Siilätzen für mobi- litätseingeschränkte Personen) Gelenkbusse auf der Linie H mit 4 doppeltbreiten Türen RMV-Design und RMV-Ausstattung (70 % der eingesetzten Fahrzeuge mit Klimaanlage nach VDV-Schrift 231) Linienanzeige mit Nummer und Fahrtziel (vorne, rechts, hinten) Gelenkbusse: 40 Sitzplätze, Standardbusse 30 Sitzplätze, gepolsterte Sitze I 1.2 Umweltstandards Die HEAG mobiBus leistet einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Darm- stadt. Die HEAG mobiBus wird garantiert ab dem 15.1.2007 mindestens 70 % der Leistung mit Bussen erbringen, die den EEV-Umweltstandards genügen. Die übrigen Busse werden mindestens Euro III und die Parükel- Grenzwerte von 0,02 gMh erfüllen. Die EEV-Busse gehen über die heute gültigen Standards und Gesetze deutlich hinaus. Damit werden die derzeit minimalen technisch erreichbaren Emmissionswerte realisiert, und es entsteht keine unangenehme Geruchsbelästigung @.B. nach Friteusenfett). Alle Busse werden mit Abgasnachbehandlung ausgerüstet sein. Ab dem 31.7.2007 werden garantlert 100 % der erforderlichen Busse den EEV-Standard erfüllen. Zu diesem Zeitpunkt werden auch alle Busse über Klimaanlage verfügen. 1.3 Kommunikation und Fahrgastinformation Die Fahrgäste erhalten an den entsprechend ausgestatteten Haltestellen und in den Bussen aktuelle Betriebsinfomaüonen zur besseren Orientierung. Die Busse der HEAG mobiBus werden an die Leitstelle der HEAG mobilo über das in der Ausschreibung geforderte VMS angebunden. Damit wird für die Fahrgäste folgendes erreicht: Anzeige der echten Abfahrtzeiten an den ortsfesten dynamischen Abfahrtanzeigen der HEAG mobilo Nutzung der Systeme zur Beschleunigung des ÖPNV in Damstadt Anschlusssicherung an allen am Linienweg vorgesehenen Anschlusspunkten, entspre- chend den Dispositionsregeln der HEAG mobilo Integration in die Ortsverfolgung und die Kameraüberwachung der HEAG mobilo Ansagen zu Betriebsstörungen und Fahrtempfehlungen für die Fahrgäste in den Bussen Notfallmf an die Leitstelle Die HEAG mobiBus hiift in Notsituationen. In Bedarfsfällen kann das Fahrpersonal Hilfe direkt anfordern. Die HEAG mobiBus ist am Projekt ,Sicher in DarmstaW beteiligt, das gemeinsam mit den Geschäftsleuten in der Innenstadt und der Stadt Darmstadt entwickelt wurde. Die Busse der HEAG mobiBus stellen einen Sicherheitsraum für alle Personen dar, die sich bedroht fühlen oder die Hilfe brauchen, unabhängig ob es Fahrgäste sind oder nicht In den Bussen wird es Prospekthalter geben, in denen die aktuellen RMV- und DADINA- Informationen für die Fahrgäste ausgelegt werden. Die HEAG mobiBus wird die Haltestellen entsprechend BOKraft mit Fahrgastinformationen ausrüsten. Für Sonderhaltestellen oder beschädigte Haltestellenmasten sind ausreichende provisorische Masten verfügbar. 1.4 Vertrieb Der Fahrer, die Fahrerin wird für die Fahrgäste kompetenter und freundlicher Ansprechpart- ner. Die HEAG mobiBus wird mit dem Einsatz der neuen Fahrzeuge einen fahrerbedienten Verkauf anbieten. Dafür werden die Busse mit Verkaufsgeräten der neuesten Generation ausgestattet (z.B. Inprodi). Es handelt sich dabei um leistungsstarke Computer, die in der Lage sind, menügesteuert das vollständige Sortiment des RMV zu verkaufen. Insbesondere auf der Linie U ist dadurch der Verkauf von Wochen- und Monatskarten möglich. Die Vertriebsdaten werden bei der HEAG mobilo in der Vedisys Datenbank Amisdata ver- arbeitet und stehen der DADINA und dem RMV in den gewohnten Formaten ohne Mehrauf- wand zur Verfügung. 2. Fahrpersonal Die Bindung zwischen Fahrgästen und Fahrpersonal wird gestärkt. Die HEAG mobiBus wird . für die Linien H und U eine gesonderte Gruppe von Fahrerinnen und Fahrern bilden. Diese Mitarbeitenden werden auf ihre Aufgabe intensiv vorbereitet und nahezu ausschließlich auf den Linien H und U eingesetzt. Für die Fahrgäste entsteht ein verstärktes Gefühl von Ver- trautheit und Verlässlichkeit, das insbesondere alten und behinderten Menschen den Zugang zum ÖPNV erleichtern wird. 2.1 Erscheinungsbild Die Fahrer und Fahrerinnen werden Dienstkleidung mit einem Namensschild tragen. Die Dienstkleidung wird dem Aufgabenträger bis zum 15.1 1.2006 vorgelegt. Die Einführung der Dienstkleidung wird garantiert. . . Im Übrigen wird auf ein gepflegtes und ordentliches Erscheinungsbild wertgelegt. 2.2 Ausbildung Alle eingesetzten Fahrerinnen und Fahrer werden regelmäßig geschult. Dafür stehen bei der HEAG mobiBus erfahrene Fahrmeister und ein Fahrdienstleiter zur Verfilgung. Jeder Fahrer, jede Fahrerin wird mindestens einen Arbeitstag pro Jahr weitergebildet, im Bedarfs- fall wird die Schulung ausgeweitet. In diesen Schulungen werden folgende Inhalte bearbeitet: Tarifkenntnisse, Neuerungen im Tarif Linienweg, Anschlüsse, Besonderheiten Verhalten im Fahrdienst (~ahr~astbedienbi~, Ünterstützung von besonderen Fahrgast- gruppen wie Behinderte oder Personen mit Kinderwagen u.ä., Verhalten in Konflikten, Regelungen der B0 Kraft) Praktische Übungen zur Fahrtechnik Sicherheit im Fahrdienst Alle Fahrerinnen und Fahrer, die erstmals bei der HEAG mobiBus eingesetzt werden, erhal- ten zusätzlich die Schulung der HEAG mobilo nach BOStrab für die gemeinsamen Linien- abschnitte mit der Straßenbahn sowie eine gründliche Einweisung in die Fahrzeug- und Leitstellentechnik, den RMV-Tarif und das Verkaufsgerät. Die Fahrerinnen und Fahrer werden durch ihre Ausbildung zu Fachkräfien im Verkehrsser- vice. Ein eritsprechender Trainer mit RMV-Ausbildung wird seitens der mobiBus mit dieser Ausbildung betraut. 3. Betriebshof Die HEAG mobiBus wird den Betriebshof der HEAG mobilo in der Klappacher Straße nutzen. Es werden keine Busse im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt. Auf dem Betriebsgelände stehen auch eine Werkstatt und eine Tankstelle zur Verfügung. Die Fahrzeuge unterliegen dort einer regelmäßigen und gründlichen Wartung entsprechend der allgemeinen Betriebserfahrung sowie den Garantiebestimmungen und Empfehlungen der Hersteller. Vandalismusschäden werden zeitnah entfernt. Der Betriebshof wird angemietet, er erfüllt alle gesetzlichen Auflagen und entspricht allen Umweltschutzbestimmungen. Die Flächen sind in allen relevanten Bereichen versiegelt, es können keine umweltgefährdenden Substanzen in das Grundwasser gelangen. Die Stellplätze sind mit Druckluftanschlüssen ausgerüstet, so dass für die Bevölkerung keine Belästigung durch ,warmlaufende' Busse entsteht. Die Stellplätze sind überdacht, so dass es im Winter nicht zu Problemen bei der morgendlichen Betriebsahahme durch Schnee- lasten auf den Fahrzeugen oder durch Vereisungen kommt. 4. Betrieb Die Linie H wird in der Spitze mit 5 und die Linie U mit 3 Bussen betrieben. Der anliegende Fahrplan wurde auf der Basis des bestehenden Fahrplanes und des von der DADlNA ent- wickelten Ausschreibungsfahrplanes erstellt. Dabei werden die wesentlichen Anschluss- beziehungen - wie in der Vergangenheit auch - eingehalten. Am Luisenplatz, arri Haupt- bahnhof, am Schloss, in der Siemensstraße, am Südbahnhof bleibt die Vernetzung des Ver- kehrssystems wie bisher bestehen. Gegenüber dem in der Ausschreibung geforderten Fahrplan werden folgende Fahrplan- verbesserungen erreicht: Linie H Fahrtvedängening ab 4:51 Uhr Ernst-Ludwig-Park bis Luisenplatz an 5:12 Uhr (Ausschreibungsfahrplan beginnt um 5:12 Uhr ab Luisenplatz). Fahrtveriängening ab 21:15 Uhr Südbahnhof bis Alfred-Messel-Weg an 21:40 Uhr (Aus- schreibungsfahrplan endet um 21:08 Uhr am Südbahnhof). Es werden drei zusätzliche Fahrten zwischen Ernst-Ludwig-Park (ab 21:39 Uhr, 22:09 Uhr und 23:09 Uhr) und Aifred-Messel-Weg angeboten. Hierdurch wird zusammen mit der Fahrt ab 21:09 Uhr ein 15 Minutentakt auf der Linie H bis um 23:24 Uhr angeboten. Die Fahrten ab der Haltestelle Ernst-Ludwig-Park 00:06 Uhr, 00:36 Uhr (Montag bis Donnerstag) und 226 Uhr (Freitags) wurden bis zum Schloß verlängert. Die ~ahrt Alfred-Messel-Weg 21:lO Uhr ab nach Kesselhutweg an 21:16 Uhr entfällt. Samstag Fahrtveriängening ab 4:54 Uhr Ernst-Ludwig-Park bis Luisenplatz an 535 Uhr (Ausschreibungsfahrplan beginnt um 5:15 Uhr ab Luisenplatz). Der Spätverkehr entspricht dem Ausschreibungsfahrplan, bis auf eine Fahrtenverlänge- ning. Die Fahrt ab der Haltestelle Ernst-Ludwig-Park 00:06 Uhr wurde bis zum Schloß veriän- gert. Dies gilt nicht an Heiligabend. An Heiligabend entfallen die Fahrten 19:54 Uhr, 20:24 Uhr, 20:54 Uhr und 21:24 Uhr Sonntag Am 18.02.07.werden die Fahrten ab 00:06 Uhr und 2:36 Uhr bis zum Schloß geführt. Richtung Ernst-Ludwig-Park Montag bis Freitag r Die Fahrten um 5:14 Uhr und 5:29 Uhr ab Südbahnhof beginnen im neuen Fahrplan ab Schloß. Hierdurch ergibt es frühere Umsteigebeziehung zu den Linien 7, 8 und 9. Es werden vier zusätzliche Fahrten zwischen Atfred-Messel-Weg (ab 21:20 Uhr, 21:50 Uhr, 22:20 Uhr und 22:50 Uhr) und Ernst-Ludwig-Park angeboten. Hierdurch wird zusammen ein 15 Minutentakt auf der Liriie H bis um 23:OO Uhr angeboten. Samstag Die Fahrten um 5:17 Uhr und 5:32 Uhr ab Südbahnhof beginnen im neuen Fahrplan ab Schloß. Hierdurch ergibt es frühere Umsteigebeziehung zu den Linien 7, 8 und 9. Die Ausschreibungsfahrt 5:28 Uhr ab Schloß beginnt jetzt um 5:20 Uhr ab Alfred-Mes- sel-Weg. Sonst entspricht der Fahrplan dem der Ausschreibung. Sonntag Die Ausschreibungsfahrt 5:48 Uhr und 6:18 Uhr ab Südbahnhof beginnen nun um 5:31 Uhr und 6:01 Uhr ab Schloß. Hierdurch ist ein besserer Anschluß an die Linien 8 und 9 gegeben. Sonst entspricht der Fahrplan dem der Ausschreibung Linie U Richtung Darmstadt Montag bis Freitag Der Start der Fahrt 7:16 Uhr ab Messel in der Ausschreibung wird nach Urberach verlegt ab 796 Uhr. Diese Fahrt hat hohes Fahrgastaufkommen ab Urberach und sollte erhal- ten bleiben. Die Fahrt zur Edith-Stein-Schule wird zur Lichtenbergschule verlängert. Samstag Zu Silvester werden zwei zusätzliche Fahrten nach Darmstadt angeboten. Die Fahrten 134 Uhr und 234 Uhr ab Urberach Bahnhof. Sonntag Es werden zwei zusätzliche Fahrten um 23:29 Uhr und 0:29 Uhr ab Messel Bahnhof eingeführt. Richtung UrberachIMessel Montag, bis Freitag Die Fahrt ab der Edith-Stein-Schule beginnt an Lichtenbergschule. Samstag Zu Silvester werden zwei zusätzliche Fahrten nach Urberach/Messel angeboten. Die Fahrten 1:00 Uhr und 2:00 Uhr ab Siemensstraße. Sonntag Es werden zwei zusätzliche Fahrten um 23:09 Uhr und 0:09 Uhr ab Kranichstein nach Messel eingeführt. Bis auf diese Änderungen entsprechen die Fahrpläne der Linien H und U denen der Aus- schreibung. Die HEAG mobiBus wird die Einhaltung der Fahrplanzeiten sorgfältig prüfen und im Bedarfsfall gemeinsam mit der DADINA abgestimmte Maßnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit planen. 5. Qualität Der eigenwirtschaftliche Antrag der HEAG mobiBus basiert auf den Einnahmen aus dem Fahrkartenverkauf. Damit sind die Fahrgäste prinzipiell Ausgangspunkt und Ziel der Bemü- hungen von HEAG mobiBus. Wir werden all unsere Anstrengungen auf die Zufriedenheit der Fahrgäste richten. Die HEAG mobiBus wird für die Fahrgäste Qualität produzieren und dies auch beweisen. Freiwillig wird sie der DADINA Qualitätskontrollen gestatten. Dabei sollen die Verfahren des Bonus-MalusSystems zur Anwendung kommen. Die Leistung wird regelmäßig geprüft, folgende Faktoren stehen dabei im Vordergrund: Zustand und Sauberkeit der Fahrzeuge Tarif- und Linienkenntnisse des Fahrpersonals Freundlichkeit und Se~ceorientierung Erschienungsbild des Fahrpersonals Die HEAG mobibus wird Bonuszahlungen als Anreiz an die Fahrerinnen und Fahrer zahlen, die auf den Linien H und U Dienst tun. Dafür wird eine maximale Bonusmasse von jährlich 25.000 Euro zur Verfügung stehen. Damit gliedert sich die HEAG mobiBus in das umfas- sende Qualitätskontrollsystem des RMV und der DADINA zum Wohl der Fahrgäste ein. Die HEAG mobiBus wird ihr bereits installiertes Qualitätssystem weiter fortsetzen. Fahrgast-. beschwerden werden innerhalb von fünf Werktagen bearbeitet und der Fahrgast erhält eine Auskunft. Auch die Qualitätsgarantien hinsichtlich Pünktlichkeit, Sauberkeit und funktionie- renden Anschlüssen werden den Fahrgästen weiterhin angeboten (ausgehängt an allen Bushaltestellen). Die Fahrgäste erhalten Kompensationen, wenn zugesagte Qualitätsstan- dards nicht eingehalten werden. 6. Einnahmesicherung und FahrgastFiussprinzip auf der Linie U Die HEAG mobiBus setzt bei Linie U die strikte Anwendung des RMV-Tarifes durch. Dazu wird auf der Linie U das Fahrgasfflussprinzip eingeführt. Alle einsteigenden Fahrgäste betreten den Bus durch Tür eins und zeigen die Fahrscheine vor. Die übrigen Türen dienen nur zum Verlassen des Fahrzeuges. In den Bussen der Linie H und U werden Fahrscheinprüfer eingesetzt. Das Verhältnis der Prüfstunden zu den Fahrplanstunden wird mindestens 2,5 % auf der Linie H und 1 % auf der Linie U betragen. Dafür werden erfahrene und gut ausgebildete Prüfer eines externen Dienstleisters eingesetzt. Die Prüfer werden auch als Berater für die Fahrgäste ansprechbar sein. Bescheide über ein erhöhtes Beförderungsentgeit gegen Beförderungserschleicher werden im ersten Schritt selbst bearbeitet Sollte die Forderung nicht realisierbar sein, wird sie an ein Factoring-Unternehmen verkauft, das die Forderungen konsequent weiter verfolgt 7. Fördennittel Die HEAG mobiBus hat die Leistung ohne den Einsatz von Investitionsfördermitteln geplant Die neuen Busse für den Verkehr werden aus eigenen Mitteln finanziert. 8.. Tariflohn Die Mitarbeitenden der HEAG mobiBus werden uneingeschränkt nach den Bedingungen des Tarifvertrages des Landesverbandes hessischer Omnibusuntemehmen e.V. bezahlt, der Manteltarif wird ebenfalls voll angewendet HEAG mobiBiis GmbH & CO. KG Bickenbacher Straße 50 64342 Seelieim-Jugenheim Tei. (06257) 20 68 - Fax (06251) 6 36 91
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 30.11.2006 Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat III ÖPNV-Koordination an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Tagesordnung: I II Verteiler: Vorlage-Nr. 2006/0759 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Vergabe Linien H und U Vorlage vom: 24.11.2006 Beschlussvorschlag: Der Magistrat nimmt den Bericht zur Vergabe der Linien H und U zur Kenntnis. Anlagen: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 24. November 2006 Begründung: Die Aufhebung der Ausschreibung der Linien H und U wurde von den Aufgabenträgern Stadt Darmstadt (für die Linie H) in der Magistratssitzung vom 22.11.2006 und der DADINA (für die Linie U) in der DADINA-Vorstandssitzung vom 30.10.2006 beschlossen. Die Konzession für das von der Stadt Darmstadt und der DADINA ausgeschriebene Linienbündel Kranichstein (Linien H und U) wurde vom Regierungspräsidium Darmstadt an die Fa. HEAG mobiBus als eigenwirtschaftliche Bieterin vergeben. Der Fahrplan und die Fahrzeugqualität für beide Linien gehen deutlich über das in der Ausschreibung geforderte Niveau hi naus. DADINA und Stadt Darmstadt werden mit der HEAG mobiBus einen Vertrag abschließen, in dem u.a. die Einnahmenaufteilung sowie die Qualitätsüberwachung und -sanktionierung geregelt wird. Das Konzept der HEAG mobiBus für den Betrieb auf den Linien H und U in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist in der Anlage beigefügt. Wichtigste Neuerung auf der Linie H ist der Viertelstundentakt bis ca. 23 Uhr, zwei zusätzliche Frühfahrten um 7:32 Uhr und 7:47 Uhr (Ernst-Ludwig-Park bis Schloß) an Schultagen sowie ein früherer Beginn des Verkehrsangebotes am Morgen. Bei der Linie U wird es zusätzliche Angebote am Sonntag und eine verbesserte Anbindung nach Urberach geben. Die Busse werden nach dem Betriebskonzept der HEAG mobiBus auf höchsten Umweltstandards fahren und der Fahrscheinverkauf wird wieder über das Fahrpersonal erfolgen. Eigenwirtschaftlichkeit: Nach § 8 Abs. 4 PbefG (Personenbeförderungsgesetz) sind Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr grundsätzlich eigenwirtschaftlich zu erbringen. Eigenwirtschaftlich sind gem. § 8 Abs. 4 Satz 2 PbefG Verkehrsleistungen, deren Aufwand gedeckt wird durch Beförderungserlöse, Erträge aus gesetzlichen Ausgleichs- und Erstattungsregelungen im Tarif- und Fahrplanbereich sowie sonstige Unternehmenserträge im handelsrechtlichen Sinn. Darmstadt, den 24.11.2006 III wei-br Nst. 3937 Der Dezernent III Klaus Feuchtinger Stadtrat Anlage: Betriebskonzept HEAG mobiBus
Beratungsverlauf (1)
Orte (5)
- Klappacher Straße
- Siemensstraße
- Luisenplatz
- Alfred-Messel-Weg 21
- Kesselhutweg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2006/0759
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 24.11.2006
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00