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Corona-Screening im Abwasser

FDP/KSG Antrag nach § 3 AN/1397/2021 vom 14.06.2021

Stand: Am 24.06.2021 im Rat beraten. Ergebnis: Sache ist erledigt.

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  • FDP Antrag nach § 3

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    www.FDP-Koeln.de An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 13.06.2021 AN/1397/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 24.06.2021 Corona-Screening im Abwasser Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie darum, folgenden Antrag auf die Tagesord- nung der kommenden Sitzung des Rates am 24. Juni 2021 zu setzen. Beschluss: Wir bitten die Verwaltung, - mit dem Abwasserinstitut der Stadtentwässerungsbetriebe und dem Gesundheitsamt ein Konzept zum kontinuierlichen PCR-Monitoring von Corona-Viren im Abwasser zu erstellen; - die zuständigen Gremien des Rates bzw. den Verwaltungsrat bis zu den entsprechenden Sitzungen im September über die erforderlichen Investitionen und Ergänzungen der Stellenpläne zu informieren; - das Konzept schnellstmöglich zu implementieren;. - die Weiterentwicklung der Kooperation mit der RWTH und Kooperationen mit anderen Hochschulen im Rheinland zum Aufbau von Knowhow in Stadtentwässerung und Gesundheitsamt zu nutzen.; - Die Ergebnisse unter wissenschaftlichen Aspekten auszuwerten und zu publizieren Anfallende Kosten sind über die Produktgruppe 1101 Ver- und Entsorgung, Finanzerträge (Stadtentwässerungsbetrieb (StEB) Beteiligungserträge) zu decken. Begründung: Die EU-Kommission hat Mitte März die dringende Empfehlung ausgesprochen, zumindest in Städten mit mehr als 150.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ein Screening auf Coronavi- ren im Abwasser durchzuführen. FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de Dieses Screening ermöglicht eine viel frühere Aussage über den Verlauf der Infektionen in den jeweiligen Gemeinden als andere Methoden, ist anonym, unabhängig von der lokalen Teststrategie, der individuellen Testbereitschaft und dem Krankheitsgeschehen. Zudem sind so frühzeitig Hinweise auf Virusmutationen möglich und eine frühzeitige Identifikation von Hotspots. Das Bundesministerium für Forschung und Bildung fördert drei Projekte, in denen PCR- Tests von Abwasserproben durchgeführt werden. Aus der dabei gefunden Konzentration von Coronaviren werden Rückschlüsse auf die Anzahl von Corona-Infektionen in bestimmten Gebieten gezogen. In Augsburg, Karlsruhe, im Landkreis Berchtesgaden, in Wiesbaden und in Hamburg werden bereits entsprechende Untersuchungen durchgeführt. Auch die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall und das For- schungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft der RTHW Aachen sehen hier große Chan- cen zur Pandemiebekämpfung. Die RWTH hat in Kölner Abwasser Analysen auf Coronavi- ren durchgeführt. Der Bericht lag den Stadtentwässerungsbetrieben zur letzten Verwaltungs- ratssitzung noch nicht vor. Auf dieses zusätzliche diagnostische Instrument zur Bekämpfung der Corona-Pandemie soll- ten wir in Köln nicht verzichten. Mit freundlichen Grüßen Gez. Ulrich Breite Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf

  1. 24.06.2021

    Rat

    TOP 3.1.10, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Sache ist erledigt

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