0248/2017
Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Frau Heuser zur Beantwortung der Anfrage zum Thema "Beratungsangebot 'Präventive Hausbesuche' stärken!" (3521/2016)
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
2330 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/50/503 Vorlagen-Nummer 21.02.2017 0248/2017 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales und Senioren 09.03.2017 Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Frau Heuser zur Beantwortung der Anfrage zum Thema "Beratungsangebot 'Präventive Hausbesuche' stärken!" (3521/2016) In der Sitzung des Ausschusses Soziales und Senioren am 01.12.2016 wurde von Frau Heuser zu TOP 11.1.2.1 zur Beantwortung der Anfrage „Beratungsangebot ‚Präventive Hausbesuche‘ stärken!“ (AN/1663/2016) durch die Verwaltung (3521/2016) folgende Frage formuliert: „Frau Heuser fragt, warum in Köln-Chorweiler und Köln-Kalk weniger Hausbesuche erfolgt seien als in anderen Stadtteilen.“ Antwort der Verwaltung: Der Frage nach der geringeren Anzahl von Hausbesuchen ist die Verwaltung mit den beauftragten Trägern nachgegangen. Die geringere Zahl an Hausbesuchen im Stadtteil Kalk erklärt sich zum einen durch die niedrigere Anzahl von Menschen über 75 Jahre, die im Stadtteil Kalk leben, nämlich 1.370 Menschen. Diese Zahl wurde reduziert um die Menschen, die in vollstationären Einrichtungen und Wohnangeboten mit Service-Wohnen leben. Somit wurden 1200 Menschen über 75 Jahre angeschrieben (vgl. Stadtteil Mülheim: 2.777 Menschen der Altersgruppe wurden angeschrieben). Zum anderen hat der hohe Be- kanntheitsgrad der eingesetzten Mitarbeiterin in ihrer anderen Funktion als Seniorenberaterin im Stadtbezirk Kalk Einfluss gehabt. Es wird eingeschätzt, dass die Angebote und Hilfen dadurch im Stadtteil Kalk bereits gut bekannt waren. Dennoch haben sich viele Ältere mit dem Wunsch nach ei- nem Hausbesuch gemeldet. Im Stadtteil Chorweiler leben 1.123 Menschen über 75 Jahre, davon wurden 979 Menschen ange- schrieben. Der Stadtteil Chorweiler verfügt über eine gute Versorgungsstruktur mit sehr zentral gelegenen Ange- boten. Darüber hinaus wurde auf den hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund hinge- wiesen. In Chorweiler leben Angehörige und/oder Freunde oftmals in der näheren Umgebung und könnten so auch „Einiges auffangen“. Ein weiterer Grund sei, dass Menschen mit Migrationshinter- grund die Angebote der Altenhilfe bisher eher seltener in Anspruch nehmen. Gez. Dr. Rau
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0248/2017
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 21.02.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27