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V/0905/2006

Mondstraße

Vorlage 03.11.2006

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Nächste Beratung: Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen, Sitzung am 05.12.2006, TOP 4.9

Bedenken und Anregungen zur Vorlage V/0905/2006

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Bedenken und Anregungen zur Vorlage V/0905/2006

12517 Zeichen

... 
 Anlage zur Vorlage Nr.  V/0905/2006 
 
Bedenken und Anregungen zu dem Ausbauplan Nr.:  9366 (Bl. 1–7) Mondstraße (K 33)  
 
nebst Begründung während der Offenlegung vom 15.05. – 16.06.2006 
 
Lfd.  
Nr. 
Name Inhalt (in Stichworten) Ergebnis der Prüfung Beschluss-
vorschlag 
1 
 
Herr 
Berthold Meier 
Bussardweg 9 
Schreiben vom 08.06.06 
Es ist sicherzustellen, dass die Kostenüber-
nahme der Stadtwerke für ihre Leitungs-
trassen nicht nur den Stadtanteil sondern 
auch den Anliegeranteil reduzieren. 
Außerdem wird bezweifelt, dass der 
erstmalige Ausbau der Geh-
 und Radwege  
oder die Verbesserung vorhandener Geh- 
u. Radwege beitragsauslösend i. S. d. Stra-
ßenbaubeitragsrechts ist. Auch das Sepa-
rationsprinzip für den Ausbau der Geh- und 
Radwege wird nicht für nötig gehalten. Die 
Notwendigkeit der Erneuerung der Stra-
ßenbeleuchtung wird ebenfalls bezwei-
felt.Zudem ist dafür Sorge zu tragen, dass 
die Ausschreibungen vollständig  und exakt 
erfolgen, um Nachträge zu vermeiden.  
Entsprechend der von den Versorgungsträgern in An-
spruch zu nehmenden Flächen ist eine Kosten-
übernahme durch die Versorgungsträger vorgesehen. 
Bereits im Rahmen der Abstimmung der Ausbau-
planung wurde diese Kostenbeteiligung vereinbart. B ei 
der Abrechnung der Baumaßnahme werden von den 
beauftragten Baufirmen getrennte Rechnungen für die  
Versorgungsträger bzw. für die Stadt Münster erstel lt. 
So ist sichergestellt, dass die Versorgungsträger i hren 
Anteil bezahlen und somit die Bürgeranteile entlasten. 
Die vorhandenen östlichen Nebenanlagen sind alters-
bedingt in weiten Teilen erneuerungsbedürftig. Die von 
den Bauarbeiten betroffenen Geh- und Radwegflächen 
werden nach den Tiefbauarbeiten dem heutigen Stan-
dard entsprechend verbessert ausgebaut. Erstmalig 
werden durchgängig Schottertragschichten in die Geh - 
und Radwege eingebaut und die Oberfläche wird mit 
verstärktem Pflastermaterial wiederhergestellt. 
 
Die Ausbauplanung sieht vor, auf der westlichen Str a-
ßenseite erstmalig durchgängige Geh- und Radwege 
im Separationsprinzip auszubauen. Davon muss 
stellen-weise zugunsten eines gemeinsamen Geh- und 
Rad-weges abgewichen werden. Aufgrund des zum 
Teil üppigen Grünbewuchses konnten nicht auf 
gesamter Länge der Mondstraße getrennte 
Nebenanlagen geplant werden. Auf größere Eingriffe in 
den Grünbestand sollte verzichtet werden, so dass i n 
Den Bedenken 
wird nicht gefolgt.

- 2 - 
... 
Lfd.  
Nr. 
Name Inhalt (in Stichworten) Ergebnis der Prüfung Beschluss-
vorschlag 
Teilbereichen nur ein 2,00  – 2,50 m breiter 
gemeinsamer Geh- und Radweg vorgesehen werden 
konnte. In diesen Abschnitten befinden sich kaum 
Hauszugänge. In den übrigen Bereichen, überwiegend 
bei der direkt von der Mondstraße erschlossenen 
Bebauung, können getrennte Nebenanlagen angelegt 
werden. Hier ist bei einem höheren Fußgängeranteil 
eine Separation der Nutzungsansprüche 
verkehrstechnisch sinnvoll. 
 
Die geplanten Verbesserungen sowohl im Aufbau als 
auch in verkehrstechnischer Hinsicht sind beitrags-
auslösend im Sinne des Straßenbaubeitragsrechts. 
 
 
Neben dem Ausbau der Geh- und Radwege ist die 
Erneuerung der Straßenbeleuchtung vorgesehen. Die 
unverzinkten Beleuchtungsmasten auf der westlichen 
Straßenseite sind aufgrund ihres Alters abgängig. B ei 
vielen Masten ist dies auch schon am äußerlichen Er -
scheinungsbild erkennbar. Die Korrosion der unver-
zinkten Oberfläche ist vor allem auch auf der Mast-
innenseite nicht mehr aufzuhalten. Ein Ersatz durch  
verzinkte Maste stellt die wirtschaftlichste Lösung  dar. 
Nach der letzten in 2005 durchgeführten Stand-
sicherheitsprüfung musste bereits ein Mast vorhab 
gewechselt werden. 
 
Die von der Stadt Münster im Rahmen ihrer 
Ausschreibungen  aufzustellenden Leistungsverzeich-
nisse sind umfassend und abschließend. Alle 
erforderlichen Positionen werden sorgfältig erarbei tet. 
Die Stadt Münster ist selbstverständlich bemüht, 
Nachträge so weit wie möglich zu vermeiden. 
2 Frau 
Ingeburg Boese 
Inhaltlich vollkommen identisch mit der 
Eingabe zu lfd. Nr. 1. 
Siehe Begründung zu lfd. Nr. 1. Den Bedenken 
wird nicht gefolgt.

- 3 - 
... 
Lfd.  
Nr. 
Name Inhalt (in Stichworten) Ergebnis der Prüfung Beschluss-
vorschlag 
Mondstraße 27 
Schreiben vom 20.06.06 
 
3 Herr 
Dr. Joachim Becker 
An der Konradkirche 2 
Mündliche Eingabe vom 
29.03.06 
Der Eingeber wünscht, dass die sich vor 
seinem Grundstück befindlichen zwei 
Stromkästen im Zuge des Ausbaues der 
Mondstraße beseitigt oder zumindest 
optisch aufgewertet werden. 
Zurzeit werden die Kästen zum wilden 
Plakatieren benutzt und sind sehr unan-
sehnlich. 
 
Auf Höhe des Hauses An der Konradkirche 2/Ecke 
Mondstraße befinden sich zwei Verteilerschränke (fü r 
Beleuchtung und Stromverteilung). Eine Umsetzung 
aus technischen Gründen ist nach derzeitigem Kennt-
nisstand nicht erforderlich. Es besteht sicherlich die 
Möglichkeit, die Verteilerschränke farblich zu gest alten 
(wie z. B. die Aktion im Juli diesen Jahres „Münste r 
bekennt Farbe“- die Verteilerschränke konnten „bunt “ 
angestrichen werden). Falls der Wunsch nach 
farblicher Gestaltung besteht, ist das in Absprache  mit 
den Stadtwerken möglich. Ob das wilde Plakatieren 
damit unterbunden werden kann, ist jedoch fraglich. 
Die Stadtwerke 
werden gebeten, 
die Anregung um- 
zusetzen. 
4 Katholische Pfarrgemein-
de St. Konrad 
Der Kirchenvorstand 
Mondstraße 59 
Schreiben vom 12.06.06 
Durch die geplante Errichtung des Park-
streifens vor dem Kindergarten wird eine 
unmittelbare Gefährdung der Kinder durch 
an- und abfahrende Autos gesehen. Vor 
einigen Jahren waren dort extra Ab-
sperrpfosten aufgestellt worden. Auch wird 
eine noch stärkere Lärm- und Abgas-
belästigung befürchtet. Und durch die mög-
liche Nutzung des Parkstreifens durch Kun-
den des Einkaufszentrums ist eine hektische 
Betriebsamkeit vor dem Kindergarten nicht 
auszuschließen. 
Alternativ wird die Errichtung des Parkstrei-
fens im Bereich Pleistermühlenweg/Turn-
halle vorgeschlagen. 
Die vorhandenen Absperrpfosten vor dem Kindergarten  
sollen das Überfahren des gemeinsamen Geh- und 
Radweges und das Parken von Fahrzeugen in der 
Grünfläche unmittelbar vor dem Eingangsbereich ver-
hindern, um unübersichtliche Situationen zu vermeiden. 
Die Absperrpfosten stellen somit keine Sicherheit d afür 
dar, dass die Kinder nicht auf die Straße laufen. 
Der geplante Ausbau sieht die Anlegung getrennter 
Nebenanlagen vor. Den Kindern steht ein 1,80 m 
breiter Gehweg zur Verfügung. Der Radweg, 2,00 m 
breit, und der zukünftige Parkstreifen mit einer Br eite 
von 2,00 m liegen zwischen Fahrbahn und Gehweg. 
Zudem wird durch den Hochbord zwischen Radweg 
und Park-streifen eine für die Kinder bekannte klar e 
Trennung zur Fahrbahn erkennbar. Eine Gefahrenstelle 
für die Kin-dergartenkinder sowie eine wesentliche 
Zunahme von Lärm und Abgasen werden hier nicht 
gesehen. 
Die Stellplätze sind öffentlich. Grundsätzlich best eht für 
Kunden des Einkaufszentrums die Möglichkeit, diese zu 
benutzen. Bei dem Stellplatzangebot direkt vor dem 
Den Bedenken 
wird nicht gefolgt.

- 4 - 
... 
Lfd.  
Nr. 
Name Inhalt (in Stichworten) Ergebnis der Prüfung Beschluss-
vorschlag 
Einkaufszentrum wird dies jedoch die Ausnahme dar-
stellen, zumal die Mondstraße von den Kunden gequer t 
werden müsste. 
Die Möglichkeit des Parkens auf der Fahrbahn des 
Pleistermühlenweges besteht auch ohne Parkstreifen 
bereits heute. Inwieweit diese Möglichkeit von den 
Eltern genutzt wird, ist nicht bekannt. Die geplant en 
Stellplätze auf der Mondstraße stellen aus der Sicht der 
Verkehrsplanung eine auf die Situation reagierende,  
angemessene Lösung dar. 
5 Herr 
Mirko Prestel 
Obere Parkallee 8 
Schreiben vom 22.06.06  
Der Einwender regt an, durch den Bau von 
offenporigem Dränasphalt die Lärm-
belästigung deutlich zu reduzieren. 
Der bisherige Kenntnisstand bezüglich lärmredu-
zierender Fahrbahndecken ist, dass dort Lärm-
reduzierungen erzielt werden können, wo 70 km/h und  
schneller gefahren werden darf.  
Der Einbau von offenporigen Asphaltbelägen 
(Dränasphalt) ist in Deutschland erst wenige Male 
realisiert worden (z.B. B 17 in Augsburg, BAB A 1 b ei 
Mechernich, BAB A 30 bei Osnabrück, BAB A 9 bei 
Garching-Eching). Der Einsatz für eine hochbelastet e, 
innerstädtische Straße erfolgte erstmalig in 
Deutschland im Jahre 2005 als Pilotprojekt in 
Ingolstadt. Es handelt sich um die Zubringerstraße zu 
einem Automobilhersteller. Diese Straße ist nicht m it 
der Mondstraße zu vergleichen.  
Durch die schallabsorbierende Oberfläche entsteht e in 
hohes Schluckvermögen für Geräusche aus dem 
Reifen-Fahrbahn-Kontakt. Um die Wirkung dauerhaft 
aufrecht zu erhalten, sind erhöhte Anforderungen schon 
an den Einbau, die verwendeten Materialien und 
insbesondere an die Entwässerung und die Reinigung 
der Fahrbahn zu stellen. Da das Oberflächenwasser i n 
die Poren eindringt, ist eine aufwändige 
Entwässerungseinrichtung erforderlich. Der 
Winterdienst ist besonders zu beachten. Der 
offenporige Belag kühlt schneller aus und muss etwa s 
früher und etwas länger gestreut werden (wie bei 
Der Anregung 
wird nicht gefolgt.

- 5 - 
... 
Lfd.  
Nr. 
Name Inhalt (in Stichworten) Ergebnis der Prüfung Beschluss-
vorschlag 
Brücken). Natürlich nur mit Salz (ca. 20 – 50 % meh r), 
da Splitt und Sand die erforderlichen Poren verstop fen 
würde.  
Die Verschmutzung der Straße durch 
landwirtschaftliche Fahrzeuge oder 
Baustellenfahrzeuge ist zu vermeiden. Die 
Entwässerungsrinnen sind regelmäßig zu spülen. Eine  
regelmäßige Reinigung der Deckschicht, ca. 2-mal pr o 
Jahr, mit einem Saug-/Spülfahrzeug ist erforderlich.  
Die Kosten für die Herstellung, den Betrieb und die  
Unterhaltung von Straßen mit offenporigem Asphalt 
sind deutlich höher als die bei herkömmlichen Straß en. 
Für die Mondstraße mit einer Länge von rd. 2.400 m 
und ca. 15.600 m² würden sich Mehrkosten von ca. 
740.000 € ergeben. Die Mondstraße ist daher nicht f ür 
den Einbau von offenporigem Asphalt geeignet.  
 
6 Herr 
Thomas Book 
Mondstraße 203a 
Schreiben vom 12.06.06 
Es wird befürchtet, dass der Ausbau der 
Mondstraße eine höhere Verkehrsfrequen-
tierung und damit auch eine höhere Un-
fallgefahr und stärkere Lärmbelästigungen 
mit sich bringt.  
Durch bauliche Vorbeugemaßnahmen soll 
dem entgegengewirkt werden. 
Bei dem geplanten Ausbau der Mondstraße wird die 
vorhandene Fahrbahnbreite von ca. 6,50 m 
beibehalten. Diese Fahrbahnbreite entspricht den 
Richtlinien für den Begegnungsfall mit Bus/Bus. Ein e 
Erhöhung der Ver-kehrsfrequentierung aufgrund der 
Erneuerung der Fahr-bahn oder eine stärkere 
Lärmbelästigung wird seitens der Verwaltung nicht 
erwartet. 
Zur Abwicklung des Verkehrsablaufes sind in der 
Örtlichkeit für alle Verkehrsteilnehmer ausreichend e 
Fahrbahn-, Radwege- und Gehwegflächen vorhanden. 
Die Verkehrsbelastung entspricht der Verkehrsfunkti on 
der Straße für das innerstädtische Straßennetz. Die  
Mondstraße dient als Kreisstraße dem überörtlichen 
Verkehr innerhalb einzelner Ortsteile. Die Einhaltu ng 
verkehrlicher Regelungen (Fahrgeschwindigkeit) wird  
seit langem regelmäßig vom Ordnungsamt der Stadt 
Münster überwacht. Es sind zwei feste Messstellen e in-
gerichtet. Hintergrund der Überwachung sind die Schul-
Den Bedenken 
und Anregungen 
wird nicht gefolgt.

- 6 - 
 
Lfd.  
Nr. 
Name Inhalt (in Stichworten) Ergebnis der Prüfung Beschluss-
vorschlag 
wegsicherung sowie die gefahrenen Geschwindigkeiten 
im Bereich der Kindertagesstätten. Die Überwachung,  
die zu unterschiedlichen Zeiten und Tagen stattfind et, 
hat keine besondere Auffälligkeiten ergeben. Ein 
Großteil der Verkehrsteilnehmer hält die Höchst-
geschwindigkeit von 50 km/h ein. Nur 5 % aller 
Verkehrsteilnehmer fuhren zu schnell. Die Aus-
wertungen der Polizei kommen zu einem ähnlichen Er-
gebnis. Gravierende Geschwindigkeitsüberschreitun-
gen sind dort nicht bekannt. Unfälle mit den Ursach en 
überhöhter oder nicht angepasster Geschwindigkeit 
sind für den Zeitraum 2004 bis heute nicht zu verze ich-
nen. 
Bauliche Veränderungen zur Geschwindigkeitsredu-
zierung sind aus der Sicht der Verwaltung nicht erf or-
derlich.  
Ergänzend siehe auch Begründung zu lfd. Nr. 5. 
7 Frau 
Doris Harloff 
Mondstraße 19 
Schreiben vom 
14.07.2006 
-verspäteter Eingang- 
Das Schreiben ist erst einen Monat nach 
Offenlegungsende eingegangen. Im 
Wesentlichen sind die Bedenken 
inhaltsgleich mit lfd. Nr. 1 + 2. 
Siehe Begründung zu lfd. Nr. 1. Den Bedenken 
wird nicht gefolgt.

Beschlussvorlage

6106 Zeichen

V/0905/2006 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Tiefbauamt 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Mondstraße K 33 
1. Beschluss über Bedenken und Anregungen  
2. Baubeschluss 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
30.11.2006 Bezirksvertretung Münster-Ost Anhörung 
05.12.2006 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
Sachentscheidung: 
1. Den eingereichten Bedenken und Anregungen wird entsprechend den Beschlussvorschlägen 
in der Anlage 1 teilweise zugestimmt bzw. nicht zugestimmt. 
2. Die Straße Mondstraße K 33 wird auf der Grundlage der Lagepläne Reg.-Nr. 9366 Blt. 1(7) - 
7(7) vom 05.04.2006 ausgebaut. 
 
 
 
Kosten/Folgekosten 
Die geschätzten Straßenbaukosten betragen ca. 3.600.000 €. 
Zusätzliche Folgekosten fallen nicht an. 
 
Finanzierung/Mittelbereitstellung 
Der Ausbau kann nur dann erfolgen, wenn die Bewilligung der beantragten Fördermittel erfolgt ist. 
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: 
 
Ausgaben 
 
 
Haush.- 
stelle 
Bezeichnung Haush. -
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkung 
6510.950.1650.8 Bauk. Str. Mondstr. v.Warendor f
Str. bis Wolbecker Str. 
2006 100.000 Haushaltsplan 
2006 
 
  2007 1.750.000  
  2008 1.750.000  
Insgesamt: 3.600.000 € 3.600.000 € 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0905/2006 
Auskunft erteilt: 
Herr  Grimm 
Ruf: 
492 66 00 
E-Mail: 
Michael.Grimm@stadt-muenster.de  
Datum: 
02.11.2006 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0905/2006 
 
 
Einnahmen 
 
 
Haush.- 
stelle 
Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkung 
6510.361.1650.9 Zuw. L. Mondstr. ,v. Warendor-
fer Str. bis Wolbecker Str. 
2006 0 Haushaltsplan  
2006 
 
  2007 800.000  
  2008 800.000  
  2009 485.000  
Insgesamt: 2.085.000 € 2.085.000 € 
 
Einnahmen 
 
 
Haush.- 
stelle 
Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkung 
6300.350.0010.6 Straßenbaubeiträge nach 
§ 8 KAG 
2006 2.200.0000 Haushaltsplan  
2006 
 
  2007 2.540.000  
  2008 2.300.000  Auf diese Maßnahme 
entfallen  
734.700 € 
  2009 2.300.000  
Insgesamt: 10.340.000 € 734.700 € 
 
 
 
Begründung: 
Zu 1. 
Bedenken und Anregungen zu der Ausbauplanung Nr. 9366 nebst Begründung während der Of-
fenlegung vom 15.05.2006 – 16.06.2006 (s. Anlage). 
 
Zu 2. 
Die Bezirksvertretung Münster – Ost stimmte am 15.01.2004 und der Ausschuss für Stadtplanung, 
Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr am 29.01.2004 der Vorlage Nr. 21/2003 Mondstraße - 
Ausbau der westlichen Nebenanlagen - zu. 
 
Bestand 
Die Mondstraße hat eine durchgängige Fahrbahnbreite von 6,50 m – 6,70 m. Aufgrund ihres Al-
ters, der hohen verkehrlichen Belastung sowie des geringen Straßenaufbaus, ist die Fahrbahn 
abgängig. 
Die Haltestellen des ÖPNV sind zum einen Teil als Bushaltestellen und zum anderen Teil als Hal-
testellen am Fahrbahnrand ausgebildet. Flächen für den Ein- und Ausstieg des Fahrgastes sind 
nicht vorhanden. 
Die bestehenden westlichen Nebenanlagen, soweit vorhanden, sind größtenteils als kombinierter 
Geh- und Radweg mit einer Breite von unter 2,00 m und angrenzendem Grünstreifen von 2,00 m 
Breite angelegt. Die östlichen Nebenanlagen sind in Teilbereichen wegen Abgängigkeit schon er-
neuert; die restlichen Flächen werden im Zuge des Neubaus, soweit erforderlich, im Bestand neu 
ausgebaut. 
Die Straßenbeleuchtung auf der westlichen Seite muss wegen Abgängigkeit ebenfalls erneuert 
werden.

- 3 - 
V/0905/2006 
 
Planung 
Die Fahrbahnbreite der Mondstraße soll eine einheitliche d
urchgängige Breite von 6,50 m erhalten 
und muss im Vollausbau neu erstellt werden. Durch Änderung der Bordsteinführung und Optimie-
rung der Querneigung wird die Anfahrbarkeit, sowie die Entwässerungssituation der Haltestellen 
verbessert. Niederflurbusbordsteine mit einer Höhe von 16 cm, zur Erleichterung des Ein- und 
Ausstiegs in die Busse, sollen an den Haltestellenbereichen eingebaut werden. Flächen für den 
Ein- und Ausstieg der ÖPNV-Nutzer werden durch die Neuordnung der Nebenanlagen und teilwei-
se Änderung der Bordsteinführung geschaffen. 
Weitestgehend sollen alle Nebenanlagen als getrennter Geh- und Radweg hergestellt werden. Der 
Gehweg soll eine Breite von 2,00 m und der Radweg eine Breite von 1,50 m erhalten, mit einem 
angrenzenden Schutzstreifen mit einer Breite von 0,50 m. 
Aufgrund beengter Verhältnisse wird teilweise der kombinierte Geh- und Radweg beibehalten 
(Breite von 2,30 - 2,50 m).  
 
Die Versorgungsleitungen der Stadtwerke Münster GmbH müssen auf der gesamten Länge der 
Mondstraße erneuert werden.  
Die Stadtwerke haben bereits mit den Arbeiten an ihren Versorgungsleitungen (Gas-, Wasser- und 
Stromleitungen) begonnen, da die Sanierungen wegen laufender Störfälle nicht aufgeschoben 
werden kann. Bei einem gemeinsamen Bau laut Ausbauplanung der Stadt Münster mit den Stadt-
werken Münster GmbH können Synergien in Höhe von ca. 368.000 Euro erzielt werden.  
Dieser Anteil der Ausbaukosten würde von den Stadtwerken Münster GmbH übernommen. Bei 
getrenntem Bau würden die Straßenbaukosten der Stadt Münster um diesen Betrag (368.000 Eu-
ro) erhöht. 
 
Die Kanalleitungen der Stadt Münster im Bereich zwischen Pleistermühlenweg und Graelbach so-
wie in der Kreuzung Theodor-Fontane-Straße sind ebenfalls zu erneuern.  
Diese Arbeiten können nur in enger Abstimmung (wegen der hohen Anzahl der Ver- und Entsor-
gungsleitungen) mit den Stadtwerken Münster GmbH erfolgen. Auch hier kann eine Synergie er-
zielt werden. Die im Rahmen der Kanalbauarbeiten notwendigen Oberflächenarbeiten werden mit 
einem Anteil von rund 184.000 Euro vom Kanalbau übernommen. 
 
Die im Haushaltsplan 2006 veranschlagten Straßenbaukosten in Höhe von 3.600.000 Euro be-
rücksichtigen bereits die oben erläuterten Synergieeffekte in Höhe von insgesamt 552.000 Euro. 
 
Für die Verbesserung oder die erstmalige Anlegung von Teileinrichtungen werden die Anlieger zu 
Beiträgen nach § 8 KAG NRW (Kommunalabgabegesetz Nordrhein-Westfalen) herangezogen.  
 
Die Baumaßnahmen werden durch die aktive Öffent lichkeit in den Medien und durch direkte Infor-
mation der Anlieger unterstützt. 
 
Die Bauarbeiten sollen nach der Bewilligung in 2007 beginnen und dauern ca. 3 Jahre. 
 
I. V. 
 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor

Beratungsverlauf (2)

30.11.2006 Bezirksvertretung Münster-Ost
TOP 3.4 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
05.12.2006 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 4.9 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (7)

  • Mondstraße 27
  • Obere Parkallee 8
  • Bussardweg 9
  • Pleistermühlenweg
  • An der Konradkirche 2m
  • Wolbecker Straße 2006
  • Theodor-Fontane-Straße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0905/2006
Typ
Vorlage
Datum
03.11.2006
Erstellt
06.10.2020 14:37