1116/2022
Aktuelle Städtepartnerschaftsmaßmahmen
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Mitteilung Ausschuss
4382 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/01/3 Vorlagen-Nummer 04.04.2022 1116/2022 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 04.04.2022 Aktuelle Städtepartnerschaftsmaßmahmen Im Fokus der derzeitigen Städtepartnerschaftsarbeit stehen die Hilfsmaßnahmen für die Partnerstädte Kattowitz in Polen und Klausenburg in Rumänien zur Unterstützung der Flüchtlingsbewegungen aus der Ukraine. Die Partnerstadt Peking wurde in die Friedensbemühungen eingebunden, sowie ein Friedensappell an den Oberbürgermeister von Wolgograd gerichtet. Daneben eruiert die Verwaltung entsprechend des Ratsauftrages vom 17.03.2022 eine mögliche Projektpartnerschaft mit der Ukraine. Die Verwaltung berichtet von diesen Aktivitäten wie folgt: Einbindung der Partnerstädte Klausenburg, Rumänien und Kattowitz, Polen in die Ukrainehilfe Als Anrainerländer sind Rumänien und Polen besonders von den Flüchtlingsbewegungen aus der Ukraine betroffen. Es ist der Stadt Köln deshalb ein besonderes Anliegen, die Partnerstädte Klausen- burg und Kattowitz zu unterstützen. Folgende Maßnahmen sind deshalb bisher veranlasst worden: Geldspendenaktion zur Ukrainehilfe: Die Stadtverwaltung hat gemeinsam mit CologneAlliance und allen Kölner Städtepartnerschaftsverei- nen eine Spendensammlung für Ukraine-Flüchtlinge in Klausenburg und Kattowitz gestartet, die be- reits über 10.000,00 € erbracht hat. Die Spenden werden in Höhe von 20.000 Euro ergänzt durch die RestCent-Spende der Beschäftigten der Kölner Stadtverwaltung. Jeweils die Hälfte dieser Gesamt- spendensumme, d.h. 15.000 €, werden den beiden Partnerstädten in einer ersten Überweisung in diesen Tagen zur Verfügung gestellt. Sachspendenaktion zur Ukrainehilfe: Beide Partnerstädte haben zudem Bedarf an Hilfsgütern der Stadt Köln übermittelt. Die städtische Ukrainehilfe im Amt der Oberbürgermeisterin hat diesen Bedarf erfasst. Neben Hilfstransporten nach Kiew sind zusätzliche Transporte nach Klausenburg und Kattowitz geplant. Einbindung der Partnerstadt Peking in die Friedensbemühungen Frau Oberbürgermeisterin Reker hat sich in einem Schreiben an ihren Amtskollegen Chen Jining in Peking gewandt. In diesem Schreiben hat sie ein gemeinsames Videotelefonat angeregt, das zum Ziel hat, über die Kriegsereignisse in der Ukraine und die Flüchtlingssituation in Köln zu sprechen. Peking pflegt städtepartnerschaftliche Kontakte nach Kiew. Das geplante Gespräch soll deshalb auch gemeinschaftliche Unterstützungsmaßnahmen und die Erörterung städtepartnerschaftlicher Frie- densbemühungen zum Inhalt haben. 2 Städtepartnerschaft Köln-Wolgograd Mit einem eindringlichen Friedensappell, an den Oberbürgermeister von Wolgograd, Vladimir Mar- chenko, hat Frau Oberbürgermeisterin Reker der Hoffnung Ausdruck verliehen, den offiziellen Dialog mit Beendigung des Krieges wieder aufnehmen zu können. In einem Antwortschreiben des Oberbür- germeisters von Wolgograd wird diese Hoffnung erwidert. Mit dem Städtepartnerschaftsverein Köln-Wolgograd wurde aus diesem Grund in einem Gespräch mit der Oberbürgermeisterin am 30.03.2022 vereinbart, dass nach Beendigung des Krieges gemeinsame Projekte zur Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements geplant werden sollen. Neben dem kulturellen und sportlichen Austausch sollen dann auch bewährte Jugend- und Auszubildenden- Austauschprogramme innerhalb und außerhalb der Verwaltung wieder aufgenommen werden. Prüfung einer möglichen Projektpartnerschaft mit einer Stadt in der Ukraine Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 17.03.2022 die Verwaltung unter anderem beauftragt, eine Projektpartnerschaft mit einer Stadt in der Ukraine für humanitäre Hilfe inhaltlich vorzubereiten. Die Verwaltung plant neben der Kontaktaufnahme mit dem ukrainischen Städteverband „Association of Ukrainian Cities“ (AUC), auch Kontakt zu ihren Partnerstädten Peking, Kyoto und Istanbul aufzu- nehmen, da sie Städtepartnerschaften zu Kiew sowie Odessa pflegen. Eine gemeinschaftliche städtepartnerschaftliche Unterstützung hat zum Ziel die Städtefreundschaft zu stärken und vorhandene Kontakte in die Ukraine für Hilfsmaßnahmen zu nutzen. Die Verwaltung wird diese Überlegungen auch in die Umsetzung des Ratsauftrages mit einbeziehen. Gez. Reker
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1116/2022
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 04.04.2022
- Erstellt
- 31.03.2022 17:01