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AN/0220/2026

Fontänenfeld auf dem Maternusplatz prüfen - Ergänzungsantrag

Änderungsantrag BV2 (FDP/KSG) 03.03.2026

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 16.03.2026

Fontänenfeld Biberach

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Rheinauhafen-Harry-Blum-Platz_Fontänenfeld

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Foto Biberach Fontänenfeld

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Änderungsantrag (FDP/KSG BV2)

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Fontänenfeld Hennef

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Fontänenfeld Biberach

3687 Zeichen

. . . 
 
  
     
 
  
 Tiefbauamt 
 Sti-Kor. 
 Biberach, 13.03.2020 
Beschlussvorlage Drucksache 
Nr. 2020/070 
 
Beratungsfolge Abstimmung 
Gremium  Datum  Ja Nein Enth 
Bauausschuss öffentlich  18.05.2020 Beschlussfas-
sung     
   
 
 
Fontänenfeld Schadenhof - Vergabe und überplanmäßige Mittelbereitstellung 
 
I.   Beschlussantrag 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Maßnahme umzusetzen. 
2. Die überplanmäßige Bereitstellung von Mitteln im Jahr 2020 in Höhe von 66.000,00 € für das 
Fontänenfeld am Schadenhof bei Investitions-Nummer 55101-S002 (Fontänenfeld Schaden-
hof) wird genehmigt. Deckungsmittel werden in gleicher Höhe bei Investitions-Nummer 
55102-S006 (Spielplatz am Weißen Bild) zur Bewirtschaftung gesperrt. 
  
 
II.  Begründung 
 
1) Ausgangssituation 
Die Maßnahme wurde am 11. Juli 2019 (Drucksache Nr. 2019/124) im Bauausschuss vorgestellt und 
diskutiert. Auf dem Schadenhof soll ein Fontänenfeld analog Alter Postplatz hergestellt  
werden. Es wurde beschlossen, dass der Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros Lintig +  
Sengewald (Stand 13. Mai 2019) für ein Fontänenfeld auf dem Schadenhof mit 9 einzeln angesteu-
erten Düsen umgesetzt werden soll. Die Kosten hierfür wurden mit 245.000,00 € angegeben.  
 
Nach Fertigstellung der Planung wurde die Maßnahme dann am 8. Februar 2020 öffentlich ausge-
schrieben. Es wurde vorgegeben, dass die Maßnahme entweder vor Schützen im Juni 2020 oder 
im September 2020 innerhalb von 25 Werktagen ausgeführt werden soll. 
 
2) Submissionsergebnis 
Zur Submission am 9. März 2020 wurde 1 Angebot eingereicht, das sich nach fachtechnischer und 
rechnerischer Prüfung wie folgt darstellt: 
 
1 Grüner + Mühlschlegel, Biberach 237.148,36 €

- 2 - 
. . . 
 
3) Kostenkontrolle 
Vor Ausschreibung der Maßnahme wurde das aufgestellte Leistungsverzeichnis im Januar 2020 
mit aktuellen Preisen vom Planer ausgefüllt. Das Ergebnis lag bei brutto 200.992,94 € Baukosten. 
Das Submissionsergebnis hat somit eine Preissteigerung von 36.155,42 € (+ 18 %). Die Mehr-
kosten resultieren hauptsächlich aus dem Bereich Verbau der Baugrube und Wassertechnik,  
welche von Subunternehmern ausgeführt werden. 
 
Im Jahr 2019 sind bereits Ausgaben für Planungsleistungen in Höhe von 14.000,00 getätigt  
worden. 
 
Zur Durchführung der Maßnahme fallen in 2020 folgende Kosten an: 
 
Angebot Firma Grüner + Mühlschlegel 237.148,36 € 
Honorare (Planung und Bauleitung, SigeKo, Beweissicherung) 40.500,00 € 
Nebenkosten und Rundung 13.351,64 € 
Gesamt: 291.000,00 € 
 
Im Haushaltsplan 2020 sind bei Investitions-Nr. 55101-S002 (Fontänenfeld Schadenhof) 
225.000,00 € eingestellt. Zur Finanzierung der Maßnahme fehlen somit 66.000,00 €. 
 
4) Finanzierung 
Bei Investitions-Nr. 55101-S002 (Fontänenfeld Schadenhof) sind 225.000,00 € eingestellt. Zur 
Finanzierung der Maßnahme müssen weitere 66.000,00 € überplanmäßig bereitgestellt werden. 
Zur Deckung der überplanmäßigen Mittel werden bei Investitions-Nr. 55102-S006 (Spielplatz am 
Weißen Bild) 66.000,00 € zur Bewirtschaftung gesperrt,  da diese Maßnahme günstiger realisiert 
werden kann. Mit Zustimmung des Beschlussantrages 2 ist die Finanzierung der Maßnahme  
gesichert. 
 
 
5) Weiteres Vorgehen 
Sobald der Bauausschuss den Beschlussanträgen zugestimmt hat, wird der Auftrag an die  
Firma Grüner und Mühlschlegel erteilt. Ebenfalls wird die Beweissicherung an den angrenzenden 
Gebäuden sowie die Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SigeKo) in die Wege geleitet.  
Vor Beginn der Maßnahme werden die Anwohner informiert. 
 
Nach Rücksprache mit der Firma Grüner + Mühlschlegel wird die Maßnahme voraussichtlich im 
Herbst 2020 ausgeführt. 
 
 
I. V. 
 
 
 
 
Stiehle

Änderungsantrag (FDP/KSG BV2)

2702 Zeichen

in der Bezirksvertretung Rodenkirchen 
 
Bezirksrathaus Rodenkirchen 
Industriestr. 161 – Haus 1 
50999 Köln 
Telefon (0221)-221-92316 
oder     (0221) 35 27 13  
Telefax (0221)-221-92302 
fdp-bv2@stadt-koeln.de  
 
FDP-KSG-Fraktion BV Köln-Rodenkirchen  Industriestr. 161 – Haus 1  50999 Köln 
Frau Bezirksbürgermeisterin Herrn Oberbürgermeister 
Dr. Sabine Müller Torsten Burmester 
Industriestr. 161 
Haus 1 Hist. Rathaus 
50999 Köln  50667 Köln 
 
Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin:  
AN/0220/2026 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
 Gremium  Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.03.2026 
 
Fontänenfeld auf dem Maternusplatz prüfen - Ergänzungsantrag 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, 
 
die FDP/KSG-Fraktion bittet, folgenden Ergänzungsantrag auf die Tagesordnung der 
Sitzung der BV02 am 16.03.2026 zu setzen: 
 
Die Bezirksvertretung möge beschließen, den Antrag der CDU-Fraktion (AN/0897/2025) 
„Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf dem Maternusplatz“ wie folgt zu ergänzen: 
 
Die Verwaltung wird zusätzlich beauftragt, alternativ zur temporären Abkühlung durch 
„mobile Vernebelungssysteme“ mit Wasserschläuchen (Beispiel Heinrich-Böll-Platz), 
auch die Errichtung eines dauerhaft installierten Fontänenfeldes auf dem 
Maternusplatz zu prüfen. 
 
Dabei sind insbesondere zu prüfen: 
 
 die technische und städtebauliche Umsetzbarkeit,  
 die Vereinbarkeit mit bestehenden Nutzungen des Platzes (insbesondere 
Wochenmarkt),  
 die Investitions- und Folgekosten,  
 die Förderfähigkeit, insbesondere unter Nutzung bestehender oder zukünftiger 
Programme, externer Fördermittel von Bund, Land oder EU, Klimaanpassung usw.

Begründung:  
 
 
Ein solches dauerhaft installiertes Fontänenfeld stellt eine nachhaltige und städtebaulich 
aufwertende Lösung dar, wie man z.B. auch auf dem Harry-Blum-Platz (Rheinauhafen) 
sehen kann. Außerdem haben vergleichbare Maßnahmen u.a. in Hennef (2023) und 
Biberach gezeigt, dass auch solche Fontänenfelder umfassend förderfähig sind und bei 
geschlossenem Wasserkreislauf nur einen geringen Trinkwasserverbrauch haben. Zudem 
lassen sich Nutzungskonflikte durch zeitweises Abschalten (z.B. während des 
Wochenmarktes) vermeiden.  
 
Mobile Anlagen wie „Wasserschläuche“ die regelmäßig auf und abgebaut werden müssen, 
binden hingegen mehr Personal und haben eher provisorischen Charakter.  
 
Ziel ist es, auf dem Maternusplatz eine dauerhafte Lösung mit echtem Mehrwert für 
Aufenthaltsqualität, Klimaanpassung und Belebung, auch im Sinne von Handel und 
Gastronomie zu prüfen. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
Torsten Ilg     Karl Wolters

Fontänenfeld Hennef

5656 Zeichen

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(C) Stadt Hennef
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Inbetriebnahme des Wasserfontänenfeldes.
Wasserfontänenfeld fertig – Einweihung des
umgestalteten Markplatzes
(dmg) Pünktlich zum ersten Tag der Sommerferien konnte der umgestaltete Marktplatz in Hennef in
Betrieb gehen. „Insgesamt wird die Aufenthaltsqualität mit dem Fontänenfeld, dem zusätzlichen
Grün, den neuen Sitzgelegenheiten und einem Trinkbrunnen gerade an heißen Sommertagen
deutlich verbessert. Der Klimawandel bringt Herausforderungen für stark versiegelte Städte mit
sich, denen wir begegnen müssen, damit sie auch in Hitzephasen lebenswerte Orte bleiben.
Gleichzeitig ist das Fontänenfeld ein attraktiver Ort für Kinder und wird unser Stadtzentrum
beleben. Der Marktplatz wird mit den Maßnahmen und dank der finanziellen Unterstützung des
Landes freundlicher und klimagerechter , und auch für die Gastronomie rund um den Platz ist es ein
großer Gewinn,“ sagte Bürgermeister Mario Dahm bei der feierlichen Inbetriebnahme.
Das Wasser-Fontänenfeld hat 15 Düsen, die künftig immer ab dem Frühjahr bis in den Frühherbst
tagsüber verschieden hohe Wasserfontänen erzeugen. Das Feld ist ebenerdig, darf und soll betreten werden und Kinder insbesondere in der
heißen Jahreszeit zum Spielen und Plantschen einladen. Der bereits seit April betriebene neue Trinkbrunnen gibt rund um die Uhr Wasser und
wird nur in den Wintermonaten abgeschaltet.
„Vor allem hat das Feld eine ganz praktische Wirkung“, so Dahm. „Es sorgt für Abkühlung nicht nur bei denen, die sich mit dem Wasser
berieseln lassen, sondern auch auf dem Platz selbst und scha!t so einen kühlen Ort. Dies ist gerade auf einem weitgehend versiegelten Platz
eine willkommene Verbesserung des Mikroklimas.“
Mehr Grün – mehr Sitzgelegenheiten
Zudem erhielt der Marktplatz weitere, attraktive Sitzgelegenheiten und zehn zusätzliche Bäume, die mit zunehmendem Wachstum für mehr
Schatten sorgen. Ein Großteil davon wächst in mobilen Pflanzkübeln aus Holz und Stahl, die sich optisch in das Gesamtbild des Marktplatzes
einfügen. Die Pflanzkübel verfügen über ein Anstaubewässerungssystem, mit dem der Aufwand für Bewässerungsgänge reduziert werden
kann. Angepasst an den Standort und die Standfestigkeit in Kübeln wurden die Arten Eisenholzbaum, Dreispitziger Ahorn, Pflaumenblättriger
Weißdorn in schirmförmiger Wuchsform ausgewählt. Es ist bereits jetzt eine Verschattung und damit Abkühlung der Bereiche um die mobilen
Pflanzkübel festzustellen.
Die Standorte für Kübel und Bänke wurden so gewählt, dass Beeinträchtigungen für Feuerwehrzufahrten und -aufstellflächen,
Geschäftsflächen, Wochenmarkt und Veranstaltungen (Stadtfest, Weinfest, Weihnachtsmarkt etc.) ausgeschlossen sind.
Für die sieben neuen Sitzbänke, ebenfalls aus einer Holz/Stahl-Kombination, wurde sich am Bestand des Marktplatzes orientiert. Sie wurden
um das Wasser-Fontänenfeld platziert und sind mit ihren Armlehnen für alle Generationen gut geeignet.
Hitzeaktionsplan
Die Umgestaltung des Marktplatzes ist Teil der städtischen Bemühungen zur Klimaanpassung ö!entlicher Flächen. Die Anlage des
Fontänenfeldes entspricht dem Hitzeaktionsplan der Stadt Hennef, der vorsieht, in besonders belasteten Bereichen der Stadt so genannte
„Cool-Spots“ zu scha!en, die die klimatischen Belastungen dieser Räume gerade mit Blick auf vulnerable Gruppen wie Kinder , Schwangere oder
ältere Menschen verringert. Neben dem „100-Bäume-Programm“ der Stadt, mit dem zusätzliche Bäume auf Spielplätzen und Grünflächen
gepflanzt werden, nennt der Hitzeaktionsplan explizit auch das Fontänenfeld auf dem Marktplatz als sinnvolle Maßnahme der Klimaanpassung.
Landesförderung
Die Planung des Fontänenfeldes und des Trinkbrunnens hatte der Bauausschuss der Stadt am 7. März 2023 einstimmig beschlossen. Die Stadt
hatte sich zuvor erfolgreich um Fördermittel des Landes in Höhe von insgesamt 236.000 Euro aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer
Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ beworben sowie aus der Förderrichtlinie Stadterneuerung bemüht, um den Marktplatz mit
dieser finanziellen Unterstützung aufwerten zu können. Insgesamt kostete das Fontänenfeld mit der unterirdischen Technik 455.000 Euro. Den
Trinkbrunnen finanzierten die Stadtwerke Hennef.
Der Bau hatte im Herbst 2023 begonnen. Mitte November hatte ein Schwertransporter das Wasserreservoir angeliefert, das sich unter dem
Feld befindet. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Schachtbauwerk von 6,50 Meter mal 2,65 Meter mal 2,65 Meter (LxBxH) Größe. Es
besteht aus einem Trockenraum und einem Nassraum. Im Trockenraum ist die Brunnentechnik (Pumpen, Elektronik, Steuerung,
Wasseraufbereitungsanlage) untergebracht, der Nassraum ist der eigentliche Wassertank. Er fasst sechs Kubikmeter Wasser , also 6.000 Liter
oder rund 40 Badewannenfüllungen und speist die Fontänendüsen mit Wasser . Der Brunnen ist ein geschlossenes System, d.h. das Wasser
wird im Kreislauf aufbereitet und durch Frischwasser ergänzt. In den Abendstunden ist der Brunnen mit energiesparenden LED-Lampen
beleuchtet.
_________________
Meldung vom 8.7.2024
 
 
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Beratungsverlauf (1)

16.03.2026 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0220/2026
Typ
Änderungsantrag BV2 (FDP/KSG)
Datum
03.03.2026
Erstellt
02.02.2026 21:55