AN/0220/2026
Fontänenfeld auf dem Maternusplatz prüfen - Ergänzungsantrag
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Fontänenfeld Biberach
3687 Zeichen
. . .
Tiefbauamt
Sti-Kor.
Biberach, 13.03.2020
Beschlussvorlage Drucksache
Nr. 2020/070
Beratungsfolge Abstimmung
Gremium Datum Ja Nein Enth
Bauausschuss öffentlich 18.05.2020 Beschlussfas-
sung
Fontänenfeld Schadenhof - Vergabe und überplanmäßige Mittelbereitstellung
I. Beschlussantrag
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Maßnahme umzusetzen.
2. Die überplanmäßige Bereitstellung von Mitteln im Jahr 2020 in Höhe von 66.000,00 € für das
Fontänenfeld am Schadenhof bei Investitions-Nummer 55101-S002 (Fontänenfeld Schaden-
hof) wird genehmigt. Deckungsmittel werden in gleicher Höhe bei Investitions-Nummer
55102-S006 (Spielplatz am Weißen Bild) zur Bewirtschaftung gesperrt.
II. Begründung
1) Ausgangssituation
Die Maßnahme wurde am 11. Juli 2019 (Drucksache Nr. 2019/124) im Bauausschuss vorgestellt und
diskutiert. Auf dem Schadenhof soll ein Fontänenfeld analog Alter Postplatz hergestellt
werden. Es wurde beschlossen, dass der Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros Lintig +
Sengewald (Stand 13. Mai 2019) für ein Fontänenfeld auf dem Schadenhof mit 9 einzeln angesteu-
erten Düsen umgesetzt werden soll. Die Kosten hierfür wurden mit 245.000,00 € angegeben.
Nach Fertigstellung der Planung wurde die Maßnahme dann am 8. Februar 2020 öffentlich ausge-
schrieben. Es wurde vorgegeben, dass die Maßnahme entweder vor Schützen im Juni 2020 oder
im September 2020 innerhalb von 25 Werktagen ausgeführt werden soll.
2) Submissionsergebnis
Zur Submission am 9. März 2020 wurde 1 Angebot eingereicht, das sich nach fachtechnischer und
rechnerischer Prüfung wie folgt darstellt:
1 Grüner + Mühlschlegel, Biberach 237.148,36 €
- 2 -
. . .
3) Kostenkontrolle
Vor Ausschreibung der Maßnahme wurde das aufgestellte Leistungsverzeichnis im Januar 2020
mit aktuellen Preisen vom Planer ausgefüllt. Das Ergebnis lag bei brutto 200.992,94 € Baukosten.
Das Submissionsergebnis hat somit eine Preissteigerung von 36.155,42 € (+ 18 %). Die Mehr-
kosten resultieren hauptsächlich aus dem Bereich Verbau der Baugrube und Wassertechnik,
welche von Subunternehmern ausgeführt werden.
Im Jahr 2019 sind bereits Ausgaben für Planungsleistungen in Höhe von 14.000,00 getätigt
worden.
Zur Durchführung der Maßnahme fallen in 2020 folgende Kosten an:
Angebot Firma Grüner + Mühlschlegel 237.148,36 €
Honorare (Planung und Bauleitung, SigeKo, Beweissicherung) 40.500,00 €
Nebenkosten und Rundung 13.351,64 €
Gesamt: 291.000,00 €
Im Haushaltsplan 2020 sind bei Investitions-Nr. 55101-S002 (Fontänenfeld Schadenhof)
225.000,00 € eingestellt. Zur Finanzierung der Maßnahme fehlen somit 66.000,00 €.
4) Finanzierung
Bei Investitions-Nr. 55101-S002 (Fontänenfeld Schadenhof) sind 225.000,00 € eingestellt. Zur
Finanzierung der Maßnahme müssen weitere 66.000,00 € überplanmäßig bereitgestellt werden.
Zur Deckung der überplanmäßigen Mittel werden bei Investitions-Nr. 55102-S006 (Spielplatz am
Weißen Bild) 66.000,00 € zur Bewirtschaftung gesperrt, da diese Maßnahme günstiger realisiert
werden kann. Mit Zustimmung des Beschlussantrages 2 ist die Finanzierung der Maßnahme
gesichert.
5) Weiteres Vorgehen
Sobald der Bauausschuss den Beschlussanträgen zugestimmt hat, wird der Auftrag an die
Firma Grüner und Mühlschlegel erteilt. Ebenfalls wird die Beweissicherung an den angrenzenden
Gebäuden sowie die Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SigeKo) in die Wege geleitet.
Vor Beginn der Maßnahme werden die Anwohner informiert.
Nach Rücksprache mit der Firma Grüner + Mühlschlegel wird die Maßnahme voraussichtlich im
Herbst 2020 ausgeführt.
I. V.
Stiehle
Änderungsantrag (FDP/KSG BV2)
2702 Zeichen
in der Bezirksvertretung Rodenkirchen Bezirksrathaus Rodenkirchen Industriestr. 161 – Haus 1 50999 Köln Telefon (0221)-221-92316 oder (0221) 35 27 13 Telefax (0221)-221-92302 fdp-bv2@stadt-koeln.de FDP-KSG-Fraktion BV Köln-Rodenkirchen Industriestr. 161 – Haus 1 50999 Köln Frau Bezirksbürgermeisterin Herrn Oberbürgermeister Dr. Sabine Müller Torsten Burmester Industriestr. 161 Haus 1 Hist. Rathaus 50999 Köln 50667 Köln Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: AN/0220/2026 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.03.2026 Fontänenfeld auf dem Maternusplatz prüfen - Ergänzungsantrag Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, die FDP/KSG-Fraktion bittet, folgenden Ergänzungsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung der BV02 am 16.03.2026 zu setzen: Die Bezirksvertretung möge beschließen, den Antrag der CDU-Fraktion (AN/0897/2025) „Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf dem Maternusplatz“ wie folgt zu ergänzen: Die Verwaltung wird zusätzlich beauftragt, alternativ zur temporären Abkühlung durch „mobile Vernebelungssysteme“ mit Wasserschläuchen (Beispiel Heinrich-Böll-Platz), auch die Errichtung eines dauerhaft installierten Fontänenfeldes auf dem Maternusplatz zu prüfen. Dabei sind insbesondere zu prüfen: die technische und städtebauliche Umsetzbarkeit, die Vereinbarkeit mit bestehenden Nutzungen des Platzes (insbesondere Wochenmarkt), die Investitions- und Folgekosten, die Förderfähigkeit, insbesondere unter Nutzung bestehender oder zukünftiger Programme, externer Fördermittel von Bund, Land oder EU, Klimaanpassung usw. Begründung: Ein solches dauerhaft installiertes Fontänenfeld stellt eine nachhaltige und städtebaulich aufwertende Lösung dar, wie man z.B. auch auf dem Harry-Blum-Platz (Rheinauhafen) sehen kann. Außerdem haben vergleichbare Maßnahmen u.a. in Hennef (2023) und Biberach gezeigt, dass auch solche Fontänenfelder umfassend förderfähig sind und bei geschlossenem Wasserkreislauf nur einen geringen Trinkwasserverbrauch haben. Zudem lassen sich Nutzungskonflikte durch zeitweises Abschalten (z.B. während des Wochenmarktes) vermeiden. Mobile Anlagen wie „Wasserschläuche“ die regelmäßig auf und abgebaut werden müssen, binden hingegen mehr Personal und haben eher provisorischen Charakter. Ziel ist es, auf dem Maternusplatz eine dauerhafte Lösung mit echtem Mehrwert für Aufenthaltsqualität, Klimaanpassung und Belebung, auch im Sinne von Handel und Gastronomie zu prüfen. Mit freundlichen Grüßen Torsten Ilg Karl Wolters
Fontänenfeld Hennef
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Wasserfontänenfeld fertig – Einweihung des umgestalteten Markplatzes (dmg) Pünktlich zum ersten Tag der Sommerferien konnte der umgestaltete Marktplatz in Hennef in Betrieb gehen. „Insgesamt wird die Aufenthaltsqualität mit dem Fontänenfeld, dem zusätzlichen Grün, den neuen Sitzgelegenheiten und einem Trinkbrunnen gerade an heißen Sommertagen deutlich verbessert. Der Klimawandel bringt Herausforderungen für stark versiegelte Städte mit sich, denen wir begegnen müssen, damit sie auch in Hitzephasen lebenswerte Orte bleiben. Gleichzeitig ist das Fontänenfeld ein attraktiver Ort für Kinder und wird unser Stadtzentrum beleben. Der Marktplatz wird mit den Maßnahmen und dank der finanziellen Unterstützung des Landes freundlicher und klimagerechter , und auch für die Gastronomie rund um den Platz ist es ein großer Gewinn,“ sagte Bürgermeister Mario Dahm bei der feierlichen Inbetriebnahme. Das Wasser-Fontänenfeld hat 15 Düsen, die künftig immer ab dem Frühjahr bis in den Frühherbst tagsüber verschieden hohe Wasserfontänen erzeugen. Das Feld ist ebenerdig, darf und soll betreten werden und Kinder insbesondere in der heißen Jahreszeit zum Spielen und Plantschen einladen. Der bereits seit April betriebene neue Trinkbrunnen gibt rund um die Uhr Wasser und wird nur in den Wintermonaten abgeschaltet. „Vor allem hat das Feld eine ganz praktische Wirkung“, so Dahm. „Es sorgt für Abkühlung nicht nur bei denen, die sich mit dem Wasser berieseln lassen, sondern auch auf dem Platz selbst und scha!t so einen kühlen Ort. Dies ist gerade auf einem weitgehend versiegelten Platz eine willkommene Verbesserung des Mikroklimas.“ Mehr Grün – mehr Sitzgelegenheiten Zudem erhielt der Marktplatz weitere, attraktive Sitzgelegenheiten und zehn zusätzliche Bäume, die mit zunehmendem Wachstum für mehr Schatten sorgen. Ein Großteil davon wächst in mobilen Pflanzkübeln aus Holz und Stahl, die sich optisch in das Gesamtbild des Marktplatzes einfügen. Die Pflanzkübel verfügen über ein Anstaubewässerungssystem, mit dem der Aufwand für Bewässerungsgänge reduziert werden kann. Angepasst an den Standort und die Standfestigkeit in Kübeln wurden die Arten Eisenholzbaum, Dreispitziger Ahorn, Pflaumenblättriger Weißdorn in schirmförmiger Wuchsform ausgewählt. Es ist bereits jetzt eine Verschattung und damit Abkühlung der Bereiche um die mobilen Pflanzkübel festzustellen. Die Standorte für Kübel und Bänke wurden so gewählt, dass Beeinträchtigungen für Feuerwehrzufahrten und -aufstellflächen, Geschäftsflächen, Wochenmarkt und Veranstaltungen (Stadtfest, Weinfest, Weihnachtsmarkt etc.) ausgeschlossen sind. Für die sieben neuen Sitzbänke, ebenfalls aus einer Holz/Stahl-Kombination, wurde sich am Bestand des Marktplatzes orientiert. Sie wurden um das Wasser-Fontänenfeld platziert und sind mit ihren Armlehnen für alle Generationen gut geeignet. Hitzeaktionsplan Die Umgestaltung des Marktplatzes ist Teil der städtischen Bemühungen zur Klimaanpassung ö!entlicher Flächen. Die Anlage des Fontänenfeldes entspricht dem Hitzeaktionsplan der Stadt Hennef, der vorsieht, in besonders belasteten Bereichen der Stadt so genannte „Cool-Spots“ zu scha!en, die die klimatischen Belastungen dieser Räume gerade mit Blick auf vulnerable Gruppen wie Kinder , Schwangere oder ältere Menschen verringert. Neben dem „100-Bäume-Programm“ der Stadt, mit dem zusätzliche Bäume auf Spielplätzen und Grünflächen gepflanzt werden, nennt der Hitzeaktionsplan explizit auch das Fontänenfeld auf dem Marktplatz als sinnvolle Maßnahme der Klimaanpassung. Landesförderung Die Planung des Fontänenfeldes und des Trinkbrunnens hatte der Bauausschuss der Stadt am 7. März 2023 einstimmig beschlossen. Die Stadt hatte sich zuvor erfolgreich um Fördermittel des Landes in Höhe von insgesamt 236.000 Euro aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ beworben sowie aus der Förderrichtlinie Stadterneuerung bemüht, um den Marktplatz mit dieser finanziellen Unterstützung aufwerten zu können. Insgesamt kostete das Fontänenfeld mit der unterirdischen Technik 455.000 Euro. Den Trinkbrunnen finanzierten die Stadtwerke Hennef. Der Bau hatte im Herbst 2023 begonnen. Mitte November hatte ein Schwertransporter das Wasserreservoir angeliefert, das sich unter dem Feld befindet. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Schachtbauwerk von 6,50 Meter mal 2,65 Meter mal 2,65 Meter (LxBxH) Größe. Es besteht aus einem Trockenraum und einem Nassraum. Im Trockenraum ist die Brunnentechnik (Pumpen, Elektronik, Steuerung, Wasseraufbereitungsanlage) untergebracht, der Nassraum ist der eigentliche Wassertank. Er fasst sechs Kubikmeter Wasser , also 6.000 Liter oder rund 40 Badewannenfüllungen und speist die Fontänendüsen mit Wasser . Der Brunnen ist ein geschlossenes System, d.h. das Wasser wird im Kreislauf aufbereitet und durch Frischwasser ergänzt. In den Abendstunden ist der Brunnen mit energiesparenden LED-Lampen beleuchtet. _________________ Meldung vom 8.7.2024 !
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0220/2026
- Typ
- Änderungsantrag BV2 (FDP/KSG)
- Datum
- 03.03.2026
- Erstellt
- 02.02.2026 21:55